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Huawei entwickelt eigenes Betriebssystem für Smartphones und PCs

Das Huawei-Logo
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Aus Angst vor einer Eskalation des Handelskonflikts hat Huawei anscheinend ein eigenes Betriebssystem für Smartphones und PCs entwickelt, um im Zweifel nicht vom amerikanischen Android und Windows abhängig zu sein.

Während heute die meisten großen Smartphone-Hersteller aus Asien kommen, dominiert bei der Entwicklung der zugehörigen Software noch immer die USA den Markt. Dies sind sich auch die Hersteller bewusst und so greift jetzt unter den Konzernen aus China die Sorge um sich, dass sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China auf den Verkauf und die Lizenzierung von Software ausweiten könnte. Dadurch stünden einige der größten Smartphone- und Notebook-Marken auf einmal ohne Betriebssystem da, wenn Android und Windows in China nicht mehr verkauft werden dürfte. So ist es beispielsweise dem chinesischen Konzern ZTE letztes Jahr ergangen.

Und so kam es, dass Huawei sich in letzter Zeit wohl daran gemacht hat, ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln, was sowohl auf Smartphones als auch auf Notebooks laufen soll. Dies hat der Konzern kürzlich offiziell bestätigt. Weiterhin betonte Huawei, dass es sich bei der Entwicklung des Betriebssystems lediglich um eine Sicherheit handelt, um im Zweifel unabhängig zu sein und dass man plant, auch weiterhin auf Windows und Android zu setzen. Dies ergibt auch durchaus Sinn, da der Konzern wohl kaum mit dem umfangreichen Software- und Service-Angebot von Google und Microsoft konkurrieren könnte.

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Autor: Cornelius Wolff, 16.03.2019 (Update: 16.03.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.