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InkBook Infinity: 10,3-Zoll E-Ink-Tablet bald bei Kickstarter

Das inkBook Infinity ist der jüngste Zuwachs in einer immer länger werdenden Reihe großformatiger E-Ink-Geräte.
Das inkBook Infinity ist der jüngste Zuwachs in einer immer länger werdenden Reihe großformatiger E-Ink-Geräte.
Das polnische Unternehmen inkBook, das bereits mit zwei Produkten am deutschen Markt vertreten ist, hat eine Kickstarter-Kampagne für einen 10,3-Zoll-eBook-Reader angekündigt, der als digitaler Papierersatz dienen soll. Leider zeichnen sich schon jetzt einige Schwachstellen ab.

Letzte Woche haben wir über das Onyx Boox Note S berichtet, das neben Sonys Digital-Paper-Reihe eines der wenigen großformatigen E-Ink-Geräte ist, das eine spannende Mischung aus eBook-Reader, Zeichen- und Notizblock und Tablet darstellt. So wie es aussieht, wird mit dem inkBook Infinity bald ein weiteres Device mit den genannten Eigenschaften hinzukommen. Das in Polen ansässige Unternehmen inkBook hat nämlich angekündigt, dass das inkBook Infinity sehr bald im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne verfügbar sein wird, wobei Early-Bird-Unterstützer, die sich frühzeitig registrieren, 30 Prozent Nachlass auf den Normalpreis erhalten sollen.

Ausgestattet ist das Gerät mit dem i.MX6 Solo Lite, einem Single Core ARM Cortex-A9-Prozessor von NXP, der bis zu 1 Gigahertz schnell arbeitet. Dem Prozessor stehen 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und 8 Gigabyte eMMC-Speicher zur Seite. Letztgenannter kann mithilfe einer microSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden. Außerdem verfügt das inkBook Infinity über einen USB-C-Anschluss, 802.11n WiFi und Bluetooth 4.0.

Das Display besteht aus einem 10,3 Zoll großen, kapazitiven E-Ink-Touchscreen, der mit 227 DPI auflöst und selbstverständlich Stifteingabe unterstützt. Der Akku ist mit seinen 3000 mAh für einen eBook-Reader recht groß bemessen und sollte zu ordentlichen Laufzeiten führen, könnte sich aber auch spürbar auf das Gewicht auswirken. Was neben dem vergleichsweise schwachen Prozessor einen Hinderungsgrund für den Kauf darstellen könnte, ist die Tatsache, dass mit Android 4.4.2 ein mittlerweile doch schon sehr antiquiertes Betriebssystem zum Einsatz kommt.

Für Informationen zu Preis und Verfügbarkeit müssen wir uns leider noch bis zum offiziellen Beginn der Kickstarter-Kampagne gedulden.

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Autor: Tobias Häuser, 13.08.2018 (Update: 13.08.2018)
Tobias Häuser
Tobias Häuser - News Editor
Während meines Philosophiestudiums in Tübingen und New York habe ich mich mit ethischen Fragen des technischen Fortschritts, Künstlicher Intelligenz und der Zukunft einer digitalisierten und automatisierten Gesellschaft befasst. Technik fasziniert mich schon seit meiner Kindheit. Mein Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Notebooks, umfasst aber letztlich das ganze Gebiet der Unterhaltungselektronik und darüber hinaus E-Mobilität, autonomes Fahren, KI und Raumfahrt. Wenn ich nicht gerade als freischaffender Journalist, Publizist und Online-Redakteur tätig bin, beschäftige ich mich mit Kunst und Literatur, gehe viel auf Reisen und wandern, aber vor allem schreibe ich in jeder freien Minute an meinen Büchern.