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Lenovo Ideacentre A540: Alternative zum Surface Studio mit Ryzen-Prozessoren vorgestellt

Das Ideacentre A540 von Lenovo verfügt über eine herausfahrbare Webcam (Quelle: Lenovo)
Das Ideacentre A540 von Lenovo verfügt über eine herausfahrbare Webcam (Quelle: Lenovo)
Lenovo hat heute mit dem IdeaCentre A540 einen neuen All-in-one-Computer vorgestellt, bei dem man auch APUs aus dem Hause AMD auswählen kann, was in diesem Computer-Segment noch immer eine Seltenheit ist.

AMD hat vor mittlerweile drei Jahren mit der ersten Ryzen-Generation angefangen, den Marktführer Intel deutlich unter Druck zu setzen. Doch trotz der technisch häufig besseren Prozessoren, konnte Intel immer noch große Marktanteile halten, was hauptsächlich an OEM-Herstellern liegt. Hierbei handelt es sich um Unternehmen, die fertige All-in-one-Lösungen anbieten, die häufig von anderen Unternehmen in großen Stückzahlen gekauft werden.

Die günstige Surface Studio-Alternative mit ausgefahrener Webcam (Quelle: Lenovo)
Die günstige Surface Studio-Alternative mit ausgefahrener Webcam (Quelle: Lenovo)

Einer dieser großen OEM-Hersteller ist Lenovo und dieser hat heute einen neuen Rechner unter der Bezeichnung Ideacentre A540 vorgestellt, der über ein sehr interessantes Design verfügt. Wie beim Surface Studio findet sich der eigentliche Computer hier im Standfuß des Displays. Bei dem 24 Zoll Monitor mit Full HD-Auflösung handelt es sich zwar um einen Touchscreen, allerdings geht aus den aktuellen Informationen noch nicht hervor, inwieweit sich der Monitor wie beim Surface Studio nach unten klappen lässt. Alternativ wird es noch eine Version mit 27 Zoll geben, die mit einer 1440p-Auflösung ausgeliefert wird. Oberhalb des Displays findet sich auch eine herausfahrbare Webcam, neben der auch eine Infrarot-Kamera verbaut ist, mit der man sich per Windows Hello anmelden kann.

Auf dem Standfuß lässt sich auch das Smartphone aufladen (Quelle: Lenovo)
Auf dem Standfuß lässt sich auch das Smartphone aufladen (Quelle: Lenovo)

Als Prozessor kommt bei dem neuen Ideacentre wahlweise von AMD der Ryzen 5 3400GE, Ryzen 3 3200GE oder Athlon 300GE zum Einsatz, die von bis zu 16 GB DDR4-RAM und einer bis zu 2 TB großen NVME-SSD unterstützt werden. Bei den Intel-Prozessoren stehen der Core i7-9700T, Core i5-9400T und der Core i3-9100T zur Auswahl. Als Grafikkarte findet sich in den AMD-Modellen die Radeon RX 540X. Bei den Anschlüssen verbaut Lenovo 3x USB 3.1 Type A-Ports, 2x USB 2.0-Anschlüsse, ein vollwertiges Kartenlesegerät, einen LAN-Port und einen Kopfhörerausgang. Es gibt allerdings noch ein weiteres Feature, was der Standfuß mit sich bringt: So kann man in einer kleinen Schale auf der Oberseite sein Smartphone kabellos aufladen, während der Rechner ausgeschaltet ist. Wenn auch wahrscheinlich für die meisten nicht kaufentscheidend, ist es dennoch ein nettes Extra, was sicher einige nutzen werden.

Preislich soll das Gerät bei ca. 800 Euro starten, womit der Rechner wesentlich günstiger ist, als beispielsweise das Surface Studio, wobei das allerdings auch über ein wesentlich größeres und besseres Display verfügt. Bei einem solchen Preispunkt kann man davon ausgehen, dass sich das neue Modell bald in ersten Büros finden wird.

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Autor: Cornelius Wolff, 31.08.2019 (Update: 12.09.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.