Notebookcheck

Lenovo ThinkPad X240 – Test des Full-HD-Modells

Nachgeschärft. Nachdem bereits die WXGA-Version des ThinkPad X240 ihre Qualitäten in unserem Test unter Beweis stellen konnte, folgt nun das High-End-Modell mit Full-HD-Auflösung. Doch sind die zusätzlichen Pixel den stattlichen Aufpreis wirklich wert?

Viel zu kritisieren gab es nicht, als sich das Lenovo ThinkPad X240 vor einigen Monaten das erste Mal unserem anspruchsvollen Testparcours stellen musste: Tolle Verarbeitung, hervorragende Mobilität, umfangreiche Sicherheits-Features – da erschien selbst der extrem hohe Kaufpreis irgendwie nachvollziehbar.

Mittlerweile ist das hochwertige Subnotebook auch mit einem standesgemäßen Full-HD-Display auf IPS-Basis erhältlich, welches die Brieftasche des Käufers jedoch um weitere 100 Euro erleichtert. Im Falle unseres Topmodells ergibt sich so eine Gesamtsumme von stattlichen 1.900 Euro. Für diesen Preis sind dann aber auch ein Core i7-4600U, 8 GB RAM sowie eine 256-GB-SSD an Bord, zudem kann das X240 mit einem integrierten LTE-Modul aufwarten.

Die Konkurrenz des ThinkPads rekrutiert sich wie so oft vor allem aus dem Portfolio von HP und Dell. Sowohl das EliteBook 820 G1 als auch das Latitude E7240 können je nach Konfiguration mit ähnlich üppiger Ausstattung aufwarten, wirklich günstiger sind aber auch diese beiden Alternativen nicht.

Hinweis: Angesichts der gegenüber unserem ersten Test weitestgehend unveränderten Ausstattung werden wir nachfolgend auf eine Untersuchung von Gehäuse, Eingabegeräten und weiteren Teildisziplinen verzichten. Alle Details hierzu können Sie unserem ursprünglichen Artikel entnehmen.

Display – Full-HD und IPS-Panel

Ausleuchtung
Ausleuchtung

Durch den Schritt von 1.366 x 768 auf nunmehr 1.920 x 1.080 Bildpunkte (bei gleichbleibender Diagonale von 12,5 Zoll) macht auch die Pixeldichte einen gewaltigen Sprung nach oben. Statt 125 kann das Display jetzt stolze 176 dpi vorweisen, was selbst aus kürzester Entfernung für eine gestochen scharfe Darstellung sorgt. Gleichzeitig steigt die Arbeitsfläche auf dem Desktop: Wer auf eine Anpassung der Skalierungseinstellungen zur Vergrößerung von Symbolen und Schriften verzichtet, kann auf dem kleinen Monitor sogar ein wenig Multitasking betreiben – mit dem WXGA-Modell wäre das kaum möglich.

Auch wenn unser Testgerät die vom Hersteller versprochene Maximalhelligkeit (400 cd/m²) verfehlt, sind die von uns gemessenen 348 cd/m² doch aller Ehren wert. Der knappe Rückstand auf das Dell Latitude E7240 (Full-HD Touch: 389 cd/m², WXGA-Version nur 211 cd/m²) ist zu verschmerzen; HPs EliteBook 820 G1 (211 cd/m²) muss sich chancenlos geschlagen geben. In dunklen Umgebungen lässt sich die Hintergrundbeleuchtung in 15 gut abgestuften Schritten bis auf 5 cd/m² absenken.

Subjektiv verteilt sich die Leuchtdichte sehr gleichmäßig über die gesamte Bildfläche, lediglich im unteren linken Bereich ist unter bestimmten Bedingungen (schwarzer Hintergrund, kein Umgebungslicht, voll aufgedrehtes Backlight) eine dezente Aufhellung erkennbar. Störend ist diese in der Praxis allerdings kaum, des Weiteren können wir hier nur über das Verhalten unseres spezifischen Testmusters urteilen; typischerweise unterliegt die Ausleuchtung recht großen Serienschwankungen.

326
cd/m²
336
cd/m²
331
cd/m²
344
cd/m²
377
cd/m²
388
cd/m²
341
cd/m²
344
cd/m²
345
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 388 cd/m² Durchschnitt: 348 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Helligkeit Akku: 377 cd/m²
Kontrast: 728:1 (Schwarzwert: 0.518 cd/m²)
ΔE Color 6.85 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 6.48 | 0.64-98 Ø6.5
41% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.75

Bei einem High-End-Gerät kommt selbstverständlich nur ein hochqualitatives IPS-Panel in Frage, in diesem Fall ein Modell mit dem Namen LP125WF2-SPB2. Das gleiche Display verbaut Lenovo übrigens auch im ThinkPad Yoga, dort jedoch mit einem zusätzlichen Digitizer-Layer. Schwarzwert (0,52 cd/m² bei maximaler Helligkeit) und Kontrastverhältnis (728:1) bewegen sich im oberen Mittelfeld und führen zu einem satten und kräftigen Bildeindruck. Diesbezüglich schneidet die ebenfalls IPS-basierte WXGA-Version (712:1) allerdings kaum schlechter ab, einzig das nochmals günstigere Einstiegsmodell mit TN-Panel dürfte deutlich zurückfallen.

Hoffnungen, das teure Full-HD-Display würde sich auch in puncto Farbwiedergabe auszahlen, müssen wir leider enttäuschen. Angesichts der höchst unbefriedigenden Abdeckung des sRGB- (57 Prozent) sowie AdobeRGB-Standards (41 Prozent) lässt sich das Subnotebook kaum für professionelle Foto- und Grafikanwendungen einsetzen. Hinzu kommen nicht unerhebliche Abweichungen bei Farben (Delta E 6,9) und Graustufen (Delta E 6,5), die mittels Kalibrierung nur teilweise korrigierbar sind. Insbesondere einige Blautöne verfehlen ihren jeweiligen Referenzwert selbst nach optimaler Einstellung des Displays mehr als deutlich (Delta E teils über 15).

X240 FHD vs. AdobeRGB (t)
X240 FHD vs. AdobeRGB (t)
X240 FHD vs. sRGB (t)
X240 FHD vs. sRGB (t)
X240 FHD vs. X240 WXGA (t)
X240 FHD vs. X240 WXGA (t)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)

Matte Displayoberfläche und ein kräftiges Backlight, das auch im Akkubetrieb die volle Helligkeit liefert – da macht der Außeneinsatz sogar an sonnigen Tagen Spaß. Störende Reflexionen sind dem X240 vollkommen fremd, und auch für einen ausreichenden Kontrast ist in den meisten Situationen gesorgt. Trotz vergleichbarer Leuchtdichte werden Käufer des konkurrierenden Latitude E7240 in dieser Disziplin neidisch auf das ThinkPad schielen, da Dell das helle Full-HD-Display zwangsläufig mit einem verspiegelten Touchscreen kombiniert.

Außeneinsatz (Sonnenschein)
Blickwinkel Lenovo ThinkPad X240 IPS
Blickwinkel Lenovo ThinkPad X240 IPS

Unser Testkandidat kann die ausgezeichnete Blickwinkelstabilität der zuvor getesteten WXGA-Variante ohne Einschränkungen bestätigen. Kein Wunder, da beide – wie bereits angesprochen – ein abgesehen von der Auflösung sehr ähnliches IPS - Panel verwenden. Insbesondere bei einer Betrachtung von unten oder den Seiten bleibt der Bildeindruck über einen weiten Bereich praktisch unverändert. Wer dagegen von oben auf das Display blickt, wird mit dezenten Spiegelungen konfrontiert, die im Alltag aber kaum auffallen.

Leistung

3,3 GHz maximale Turbo-Taktrate
3,3 GHz maximale Turbo-Taktrate

Wie schon in unserem letzten Test tritt das X240 mit einem Core i7-4600U an, Intels derzeit schnellstem Prozessor der 15-Watt-Kategorie. Der sparsame Dual-Core unterstützt Hyper-Threading und taktet mit 2,1 GHz, kann dank Turbo Boost aber auch Frequenzen von bis zu 3,3 GHz (2 Kerne: 2,9 GHz) erreichen. Gefertigt wird der i7-4600U, genau wie alle anderen Haswell Ableger, in einem 22-Nanometer-Prozess mit FinFETs (3D-Transistoren).

Für Grafikaufgaben zeigt sich die im Prozessor integrierte, 200 bis 1.100 MHz schnelle HD Graphics 4400 verantwortlich. Dedizierte Alternativen von AMD oder Nvidia hat Lenovo ebenso wie HP oder Dell nicht im Programm – bei einem reinen Business-Notebook sicherlich verschmerzbar.

Ärgerlicher ist dagegen die Entscheidung des Herstellers, nur einen einzigen DIMM-Slot für DDR3-Module vorzusehen. Dies begrenzt nicht nur den maximalen Speicherausbau auf die hier vorliegenden 8 GB, sondern schmälert auch die (Grafik-)Performance durch die daraus resultierende Single-Channel-Anbindung. Daten des Anwenders finden auf einer 256-GB-SSD Platz.

Systeminformationen Lenovo ThinkPad X240

Prozessor

CPU-Taktrate zu Benchmarkbeginn...
CPU-Taktrate zu Benchmarkbeginn...
...und nach etwa 30 Sekunden
...und nach etwa 30 Sekunden

Obwohl der Begriff Stromspar- oder ULV-Modell keine besonders starke Performance erwarten lässt, hält der Core i7-4600U durchaus beachtliche Leistungsreserven bereit. Vor allem in Single-Thread-Benchmarks werden dank hoher Taktraten von rund 3,2-3,3 GHz ausgezeichnete Ergebnisse erzielt, die zum Teil sogar manch deutlich energiehungrigere Mittelklasse-CPU in Bedrängnis bringen.

In Multi-Thread-Tests fällt das X240 gegenüber dem identisch ausgestatteten EliteBook 820 G1 leicht zurück. Zwar beginnt das ThinkPad auch hier mit einem optimal ausgereizten Turbo Boost, der aber nach einigen Sekunden auf nur noch 2,3 bis 2,4 GHz absinkt. Anscheinend haben wir eine relativ "schlechte" CPU mit hoher Verlustleistung erwischt, die bereits bei diesem Takt an ihr TDP-Limit von 15 Watt stößt – bei anderen i7-4600U-Exemplaren konnten wir unter gleichen Bedingungen rund 2,5 bis 2,6 GHz beobachten. Spürbar ist diese Differenz allerdings kaum, zudem wird der Takt auch im Akkubetrieb konstant gehalten.

Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
1.39 Points ∼57%
HP EliteBook 820 G1
HD Graphics 4400, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
1.43 Points ∼59% +3%
Dell Latitude E7240 Touch
HD Graphics 4400, 4300U, Samsung SSD SM841 128GB
1.29 Points ∼53% -7%
Dell Latitude E7240
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
1.15 Points ∼47% -17%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
2.67 Points ∼10%
HP EliteBook 820 G1
HD Graphics 4400, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
2.83 Points ∼10% +6%
Dell Latitude E7240 Touch
HD Graphics 4400, 4300U, Samsung SSD SM841 128GB
2.77 Points ∼10% +4%
Dell Latitude E7240
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
2.49 Points ∼9% -7%
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6108 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
10825 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
7014 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
6030
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
8417
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4638
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.39 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.67 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
15 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
16.24 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
248 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
124 Points
Hilfe

Massenspeicher

AS-SSD-Benchmark
AS-SSD-Benchmark

Ungeachtet der begrenzten Platzverhältnisse werkelt im X240 eine herkömmliche 2,5-Zoll-SSD von Samsung (MZ7TD256HAFV). Im Vergleich mit der Intel SSD Pro 1500 des EliteBook 820 G1 kann das Laufwerk in fast allen Benchmarks einen kleinen Vorsprung für sich verbuchen, einzig beim parallelen Schreiben vieler 4K-Dateien (4K-64) behält der Konkurrent die Oberhand. Den ersten Platz belegt jedoch das Dell Latitude E7240, dessen Samsung SM841 trotz kleinster Kapazität die höchsten Transferraten stemmt.

Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
Minimale Transferrate: 76.9 MB/s
Maximale Transferrate: 468.3 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 423 MB/s
Zugriffszeit: 0.2 ms
Burst-Rate: 174.3 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

System Performance

SSD und i7-Prozessor beflügeln die Anwendungsperformance des Notebooks geradezu, was durch hervorragende 4.629 Punkte im PCMark 7 bestätigt wird. Damit liegt das X240 auf einem Niveau mit dem Latitude E7240, aber etwas hinter HPs EliteBook. Da die ermittelten Unterschiede aber nicht wirklich groß ausfallen und die PCMark Serie einen stark synthetischen Charakter besitzt, wollen wir dies nicht überbewerten.

Auch im Alltag gibt es keinerlei Anlass zur Kritik: Bis das X240 nach einem Kaltstart vollständig betriebsbereit ist, vergehen etwa 30 Sekunden; aus dem Standby erwacht das System in nur 4 Sekunden. Ersetzt man das vorinstallierte Windows 7 Professional mit dem ebenfalls beiliegenden Windows 8.1, verkürzen sich diese Zeiten noch einmal erheblich. Einfache Office- oder Internet-Anwendungen stellen ebenso wenig eine Herausforderung dar wie komplexere Software und Multitasking – nur wer regelmäßig HD-Videos bearbeitet oder ähnlich anspruchsvolle Aufgaben ausführt, wird sich einen noch schnelleren, aber auch energiehungrigeren Quad-Core-Prozessor wünschen.

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
4629 Points ∼54%
HP EliteBook 820 G1
HD Graphics 4400, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
5196 Points ∼60% +12%
Dell Latitude E7240 Touch
HD Graphics 4400, 4300U, Samsung SSD SM841 128GB
4567 Points ∼53% -1%
Dell Latitude E7240
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
4529 Points ∼53% -2%
PCMark 7 Score
4629 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2470 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2461 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3697 Punkte
Hilfe

Grafikkarte

hardwarebeschleunigte 4K-Wiedergabe
hardwarebeschleunigte 4K-Wiedergabe

Je nach Benchmark drosselt das Single-Channel-Interface die 3D-Performance der HD Graphics 4400 um etwa 10 bis 30 Prozent, was gerade in dieser niedrigen Leistungsklasse einen gewaltigen Unterschied machen kann. Selbst ältere Einstiegsbeschleuniger wie eine GeForce GT 720M schlagen die Prozessorgrafik so um 50 Prozent und mehr. Da eine zusätzliche GPU den Stromverbrauch jedoch zu sehr in die Höhe treiben würde, wird sich der Nutzer damit abfinden müssen.

Abseits anspruchsvoller 3D-Anwendungen, beispielsweise bei der Bearbeitung komplexer CAD-Projekte, erfüllt die HD 4400 aber ihren Zweck: Multimedia-Aufgaben wie Videobeschleunigung (sogar in 4K-Auflösung) werden ohne Probleme bewältigt, darüber hinaus steht mit Quick Sync ein besonders schneller und effizienter Hardware-Encoder/-Transcoder zur Verfügung.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
731 Points ∼1%
HP EliteBook 820 G1
HD Graphics 4400, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
824 Points ∼2% +13%
Dell Latitude E7240 Touch
HD Graphics 4400, 4300U, Samsung SSD SM841 128GB
730 Points ∼1% 0%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon Touch 20A7-002DGE
HD Graphics 5000, 4550U, Samsung MZNTD512HAGL
949 Points ∼2% +30%
3DMark 06 Standard
4601 Punkte
3DMark Vantage P Result
3376 Punkte
3DMark 11 Performance
828 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
29301 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
3985 Punkte
3DMark Fire Strike Score
516 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Abschließend wollen wir noch kurz einen Blick auf die Spieletauglichkeit des Notebooks werfen, die entsprechend der dürftigen Grafikleistung kaum überzeugen kann. Titel der letzten ein bis zwei Jahre werden im Regelfall nur in 1.024 x 768 Pixeln und niedrigen Einstellungen flüssig dargestellt – für den Zeitvertreib in der Mittagspause sollte das jedoch allemal ausreichen.

min. mittel hoch max.
Anno 2070 (2011) 51.324.614.56.9fps
Tomb Raider (2013) 37.819.411.16fps
Dota 2 (2013) 55.828.312.3fps
Total War: Rome II (2013) 30.923.317.55.3fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Trotz ansprechender Leistungswerte hat es Lenovo geschafft, dem X240 nahezu jegliches Betriebsgeräusch abzugewöhnen. Im absoluten Leerlauf schaltet sich der einzige Lüfter meist vollständig ab, um bei einfachen Alltagstätigkeiten langsam seine Arbeit aufzunehmen. Das minimale Drehzahlniveau wurde vom Hersteller so abgestimmt, dass der entstehende Lärmpegel bereits aus wenigen Zentimetern Entfernung praktisch nicht mehr wahrnehmbar ist.

Naturgemäß wird das Notebook bei andauernder Volllast dann doch etwas lauter, erreicht mit maximal 34,7 dB(A) aber keinesfalls ein störendes Niveau. Wer ohnehin keinen besonderen Wert auf die Geräuschkulisse legt, kann zugunsten niedrigerer Hardwaretemperaturen auch den "Lenovo Turbo Boost+" aktivieren: Diese Option bewirkt einen kräftigen Anstieg der Lüfterdrehzahl und treibt die Messwerte bis auf 40,5 dB(A) nach oben. Doch selbst dann arbeitet das ThinkPad noch leiser als so mancher Konkurrent, wie unter anderem das Latitude E7240 (bis zu 52,3 dB(A)) beweist.

Eine anschauliche Darstellung der subjektiv empfundenen Lautstärke liefert der nachfolgende Amplitudenfrequenzgang, in dem die violette Kurve den Leerlaufbetrieb mit inaktivem Lüfter kennzeichnet. Direkt nach dem Start des 3DMark 06 (braune Kurve) zeichnet sich (zusätzlich zum Hintergrundrauschen bei etwa 100 Hz) ein neuer Peak bei 1,5 kHz ab, der sich im weiteren Verlauf des Benchmarks (grüne Kurve) sowie im Stresstest (schwarze Kurve) zunehmend intensiviert. Unangenehm hochfrequente Bestandteile sind nicht festzustellen (Turbo Boost+ deaktiviert).

Amplitudenfrequenzgang
Amplitudenfrequenzgang

Lautstärkediagramm

Idle
28.8 / 29 / 29 dB(A)
Last
34.7 / 40.5 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest (Turbo Boost+ aktiviert)
Stresstest (Turbo Boost+ aktiviert)

Während das Gehäuse ohne Belastung kaum Handwärme erreicht, klettern die Oberflächentemperaturen in unserem Stresstest (Prime95 + FurMark) stellenweise bis auf weit über 40 °C. Glücklicherweise beschränkt sich dies jedoch auf einen kleinen Bereich rings um den Luftauslass, der hinten links am Gerät platziert wurde. Die Handballenauflagen bleiben dagegen vergleichsweise kühl, sodass der Anwender ohne Beeinträchtigungen weiterarbeiten kann.

Bei aktiviertem Turbo Boost+ vermeldet die CPU parallel dazu eine Kerntemperatur von nur 69 °C; etwa 10 °C mehr beobachten wir, wenn auf die Drehzahlanhebung verzichtet wird. Unkritisch sind in jedem Fall beide Werte, da Intel den Core i7-4600U bis maximal 100 °C spezifiziert hat. Dass die Taktraten mit 1,0 GHz für den Prozessor und 700 MHz für die Grafikeinheit dennoch vergleichsweise niedrig ausfallen, ist erneut mit einer TDP-Limitierung zu begründen.

 32.2 °C31.7 °C28.1 °C 
 32.4 °C32 °C28.5 °C 
 28.1 °C27.5 °C27.8 °C 
Maximal: 32.4 °C
Durchschnitt: 29.8 °C
28.5 °C30.5 °C34.4 °C
29.5 °C33.3 °C35.1 °C
28.1 °C28.7 °C28.7 °C
Maximal: 35.1 °C
Durchschnitt: 30.8 °C
Netzteil (max.)  35.8 °C | Raumtemperatur 22.7 °C | Fluke 62 Max
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook auf 30.7 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42.5 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.9 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook).
(-) The maximum temperature on the bottom side is 48.7 °C / 120 F, compared to the average of 40.3 °C / 105 F, ranging from 21.6 to 2625 °C for the class Subnotebook.
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30.5 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-1.8 °C).

Lautsprecher

Amplitudenfrequenzgang (White Noise: blau, Pink Noise: rot)
Amplitudenfrequenzgang (White Noise: blau, Pink Noise: rot)

Zur Beschallung größerer Räume sind die schwache Stereolautsprecher des X240 kaum geeignet. Selbst bei maximaler Lautstärke kommen die Boxen nicht über dürftige 76 dB(A) hinaus, was selbst für ein Business-Notebook ein recht geringer Wert ist. Auch qualitativ besteht noch Raum für Verbesserungen: Da Frequenzen unter 250 Hz praktisch nicht mehr wiedergegeben werden, bleibt das Klangbild dünn und stark höhenbetont. Immerhin bleibt notfalls die Möglichkeit, per Klinken-Buchse ein externes Soundsystem anzusteuern.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Full-HD statt WXGA bedeutet nicht nur mehr Platz auf dem Desktop, sondern auch einen höheren Energiebedarf des Displays. Dieser wird vor allem bei maximaler Helligkeit deutlich, wo unser Kandidat rund 2 bis 2,5 Watt mehr als die zuvor getestete Konfiguration aus der Steckdose zieht. Absolut betrachtet geht der Leerlaufverbrauch von 3,9 bis 9,8 Watt aber vollkommen in Ordnung und entspricht Leistung und Ausstattung des Gerätes.

Bei gleichzeitiger Belastung von CPU und GPU schießt die Leistungsaufnahme zunächst kurz über die 37-Watt-Marke, um sich mit dem Einsetzen des TDP-bedingten Throttlings schließlich bei knapp unter 27 Watt einzupendeln. Das von Lenovo beigelegte 45-Watt-Netzteil erscheint somit passend dimensioniert, um auch im Betrieb zügig den Akku laden zu können.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 3.9 / 7.9 / 9.8 Watt
Last midlight 26.4 / 26.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Extech Power Analyzer 380803

Akkulaufzeit

Pardon, eigentlich hätten wir gerade von "die Akkus" sprechen müssen – denn das X240 verfügt über gleich zwei Energiespeicher mit jeweils 24 Wh. Einer davon wurde im Gehäuseinneren verschraubt, der andere nur an der Rückseite eingesteckt – hier wäre auch ein Austausch gegen ein stärkeres Modell mit bis zu 72 Wh möglich (ThinkPad Battery 68+).

Als zwingend notwendig erachten wir dies allerdings nicht: Obwohl die Laufzeiten gegenüber dem WXGA-Modell etwas zurückfallen, stemmt das ThinkPad noch immer gute 6 Stunden in unserem WLAN-Test mit angepasster Displayhelligkeit (rund 150 cd/m²). Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich auch das EliteBook 820 G1 (46-Wh-Akku, 6,5 Stunden), wohingegen dem Latitude E7240 (45-Wh-Akku, 5 Stunden) schon deutlich früher die Puste ausgeht.

Reader's Test
Reader's Test
WLAN-Test
WLAN-Test
H.264-Test
H.264-Test
Classic Test
Classic Test
Ladevorgang
Ladevorgang
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
11h 59min
Surfen über WLAN
6h 03min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 23min
Last (volle Helligkeit)
1h 47min

Fazit

Lenovo ThinkPad X240
Lenovo ThinkPad X240

Beginnen wir unser Fazit gleich mit der entscheidenden Frage: Ist das Full-HD-Display seinen Aufpreis von fast 100 Euro nun wert oder nicht? Für alle, die auch unterwegs regelmäßig mit großen Excel-Tabellen und vielen parallelen Anwendungen hantieren, lässt sich dies mit einem klaren "Ja" beantworten. Erst dadurch wird aus dem kleinen Subnotebook einen beinahe vollwertiger mobiler Arbeitsplatz.

Gleichwohl gilt es zu betonen, dass das Display abseits der höheren Auflösung praktisch keinerlei zusätzliche Kaufanreize setzt. Stabile Blickwinkel und eine kräftige Hintergrundbeleuchtung bietet auch das preiswertere WXGA-IPS-Modell, bei der Farbwiedergabe patzen dagegen beide Panels. Hier hätten sicher nicht nur wir uns etwas bessere Leistungen erhofft.

Ungeachtet dessen zählt das X240 zu den besten Subnotebooks seiner Klasse, ohne dass wir an dieser Stelle nochmals im Detail auf Highlights wie die großartige Tastatur oder die geringen Emissionen eingehen wollen. Unabhängig des gewählten Displays hat diese Qualität leider auch ihren Preis – selbst eine mittlere Konfiguration kostet schnell weit über 1.000 Euro. Da dies bei HP oder Dell jedoch kaum anders aussieht, wollen wir dennoch die verdiente Kaufempfehlung erteilen.

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Lenovo ThinkPad X240, Testgerät zur Verfügung gestellt von:
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Datenblatt

Lenovo ThinkPad X240 (ThinkPad X Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 4400, Kerntakt: 200 - 1100 MHz, Speichertakt: 800 MHz, 9.18.10.3272
Hauptspeicher
8192 MB 
, 1x 8 GB, Single-Channel, 1 von 1 Slots belegt
Bildschirm
12.5 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, LP125WF2-SPB2, IPS-Panel, LED-Backlight, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV, 250 GB 
, 180 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Headset-Anschluss (3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: SD, SDHC, SDXC, MMC, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel I218-LM (Clarkville ULT) Network Adapter (10/100/1000MBit), Intel Wireless-AC 7260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0, Sierra Wireless EM7345 4G LTE + GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19.9 x 306 x 209
Akku
48 Wh Lithium-Ion, 2 x 24 Wh, 1 x 24 Wh austauschbar, 11.1 V
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional (64 Bit) + Windows 8 Pro (64 Bit)
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Treiber- + Windows-DVDs, Lenovo ThinkVantage Tools, 36 Monate Garantie
Gewicht
1.462 kg, Netzteil: 182 g
Preis
1900 Euro

 

Das Lenovo ThinkPad X240 hat im Vergleich zum Vorgänger ThinkPad X230...
Das Lenovo ThinkPad X240 hat im Vergleich zum Vorgänger ThinkPad X230...
...ein deutlich schlankeres Gehäuse und wiegt auch 100 g weniger.
...ein deutlich schlankeres Gehäuse und wiegt auch 100 g weniger.
Das typische ThinkPad Design ist dabei unangetastet geblieben...
Das typische ThinkPad Design ist dabei unangetastet geblieben...
...und sorgt für eine eindeutige Familienzugehörigkeit.
...und sorgt für eine eindeutige Familienzugehörigkeit.
Die schlanke Gehäuselinie sieht gut aus, ...
Die schlanke Gehäuselinie sieht gut aus, ...
...sorgt aber auch für ein gedrängtes Schnittstellenaufkommen.
...sorgt aber auch für ein gedrängtes Schnittstellenaufkommen.
Das Kühlsystem arbeitet leise und wird nur beim Nutzen des Turbo-Boost+-Modus...
Das Kühlsystem arbeitet leise und wird nur beim Nutzen des Turbo-Boost+-Modus...
...auf Dauer unangenehm laut.
...auf Dauer unangenehm laut.
Der Bereich über dem Smart Card Reader lässt sich leicht durchdrücken.
Der Bereich über dem Smart Card Reader lässt sich leicht durchdrücken.
Das Display kann weit geöffnet werden.
Das Display kann weit geöffnet werden.
Die ursprünglich separat ausgeführten Audiotasten befinden sich nun im regulären Tastenfeld.
Die ursprünglich separat ausgeführten Audiotasten befinden sich nun im regulären Tastenfeld.
Die Gehäuseoberfläche ist leicht angeraut und vermittelt eine angenehme Haptik.
Die Gehäuseoberfläche ist leicht angeraut und vermittelt eine angenehme Haptik.
Die Tastatur ist vielschreibertauglich und verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung.
Die Tastatur ist vielschreibertauglich und verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung.
Die Schnittstellen auf der rechten Seite sind weniger einschränkend angeordnet.
Die Schnittstellen auf der rechten Seite sind weniger einschränkend angeordnet.
Die SIM-Karte ist mit einer eigenen Schublade bedacht worden.
Die SIM-Karte ist mit einer eigenen Schublade bedacht worden.
Trackpoint und im Clickpad integrierte Tasten arbeiten nicht optimal zusammen.
Trackpoint und im Clickpad integrierte Tasten arbeiten nicht optimal zusammen.
Das X240 ist ein echtes ThinkPad und...
Das X240 ist ein echtes ThinkPad und...
...darf sich Ultrabook nennen.
...darf sich Ultrabook nennen.
Der austauschbare Akku verfügt über eine Kapazität von 24 Wh.
Der austauschbare Akku verfügt über eine Kapazität von 24 Wh.
Zusätzlich befindet sich noch im Gerät ein fest verbauter Akku mit gleicher Kapazität.
Zusätzlich befindet sich noch im Gerät ein fest verbauter Akku mit gleicher Kapazität.
Die Docking-Schnittstelle wurde überarbeitet und ist nicht mehr mit den Vorgängerversionen kompatibel.
Die Docking-Schnittstelle wurde überarbeitet und ist nicht mehr mit den Vorgängerversionen kompatibel.
Der Akku sitzt fest im Gehäuse und wackelt nicht.
Der Akku sitzt fest im Gehäuse und wackelt nicht.
Das Standardnetzteil verfügt über eine Nennleistung von 45 Watt.
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Test Bibliothek

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Links

Preisvergleich

Pro

+solides Gehäuse
+exzellente Tastatur
+helles und blickwinkelstabiles IPS-Display
+hohe Anwendungsleistung
+niedrige Geräuschentwicklung
+integriertes LTE-Modul
+3 Jahre Garantie
 

Contra

-nur 2x USB 3.0
-keine dedizierten Maustasten
-schwache Lautsprecher
-sehr hoher Preis

Shortcut

Was uns gefällt

Ein Schnäppchen ist das ThinkPad X240 sicherlich nicht, doch spiegelt sich das hohe Preisniveau in der ausgezeichneten Qualität von Gehäuse und Tastatur wieder. Auch die umfangreiche Ausstattung unterstreicht nachdrücklich den Premium-Anspruch.

Was wir vermissen

Das neu entwickelte Touchpad der aktuellen ThinkPad Generation dürfte auch beim X240 die Nutzergemeinde spalten. Wir vermissen den Komfort und die Zuverlässigkeit früherer Lösungen mit dedizierten Maustasten.

Was uns verblüfft

Die höhere Auflösung des Full-HD-Modells wirkt sich unerwartet deutlich auf die Leistungsaufnahme sowie die Akkulaufzeiten aus.

Die Konkurrenz

Dell Latitude E7240, HP EliteBook 820 G1, Sony Vaio Pro 11, Sony Vaio Pro 13, Fujitsu Lifebook S904, Toshiba Portege Z30

Bewertung

Lenovo ThinkPad X240 - 25.06.2014 v4(old)
Till Schönborn

Gehäuse
90 /  98 → 92%
Tastatur
94%
Pointing Device
80%
Konnektivität
80 / 80 → 100%
Gewicht
69 / 35-78 → 79%
Akkulaufzeit
86%
Display
87%
Leistung Spiele
61 / 68 → 90%
Leistung Anwendungen
75 / 87 → 86%
Temperatur
88 / 91 → 97%
Lautstärke
93%
Audio
44 / 91 → 48%
Kamera
45 / 85 → 53%
Durchschnitt
76%
85%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Till Schönborn (Update: 15.05.2018)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.