Notebookcheck

Test Dell Latitude 12 E5250 Notebook

Nino Ricchizzi, Stefanie Voigt, 05.01.2015

Kleiner Business-Partner. In Folge des positiven Abschneidens der Dell-Latitude-E5450-Reihe testen wir nun das 12,5 Zoll große Latitude E5250. Die hohen Erwartungen können allerdings nur bedingt erfüllt werden.

Die Latitude-5000er-Reihe konnte sich bisher als Notebook-Business-Klasse auszeichnen. Besonders die ideale Balance zwischen Qualität, Leistung, Mobilität und Preis überzeugte in unseren Tests des 14 Zoll messenden Dell Latitudes E5450 und des 15,6 Zoll großen Dell Latitudes E5550. Nun präsentiert Dell ein kleines 12,5-Zoll-Gerät, welches diese Erwartungen ebenfalls erfüllen will. Der mobile Einsatz gelingt mittels Qualcomm LTE-Modul. Für die Leistung und ein solides Arbeitstempo sorgt ein Intel Core i5-4310U, ein 8 GB großer Arbeitsspeicher und ein schneller 256-GB-SSD-Speicher. Die gleichbleibende Verarbeitung und die Materialwahl wie bei der größeren Version sollen die Qualitätsstandards aufrecht erhalten. Der Startpreis des Latitude E5250 liegt bei 620 Euro. In unserer Version sprechen wir insgesamt von rund 1.150 Euro.

Da sich gerade kleine Notebooks für den mobilen Business-Alltag eignen, muss sich das Latitude gegen eine Vielzahl von Kontrahenten behaupten. Um das Abschneiden der neuen E5250 Reihe in Relation setzen zu können, vergleichen wir das Test-Notebook mit einigen Konkurrenz-Notebooks. Als solide konnten wir das HP EliteBook 725 G2 bezeichnen. Im Gegensatz zu dem Dell wird das HP nur mit AMD Komponenten versehen. Eine AMD A10 Pro-7350B-CPU mit internen AMD Radeon R6 wird als Prozessor-Grafikkarte eingesetzt. Allerdings finden nur 4 GB Arbeitsspeicher und eine langsamere 500-GB-Magnetfestplatte ihren Weg in das EliteBook. Mit 900 Euro ist das HP deutlich günstiger als unser Testgerät. Lenovos ThinkPad Serien gelten schon immer als Evergreen in der Business-Abteilung und sollten schon allein aus diesem Grund nicht fehlen. Hier ziehen wir das Lenovo ThinkPad X240 in unsere Runde. Eine schnelle Intel i7-4600U, 8 GB Arbeitsspeicher und 250 GB Festspeicher sind bei Lenovo für stolze 1.850 Euro verfügbar. In Sachen Gesamtbewertung erreicht das Asus ASUSPRO Advanced BU201LA den ersten Platz der Vergleichsgeräte. Gerade einmal 800 Euro kostet das Business-Gerät. Aus diesem Grund wird es mit schwächeren Komponenten als das Dell Latitude ausgestattet. Eine Intel Core i5-4210U, 4 GB Arbeitsspeicher und 500 GB Festplattenspeicher erklären den Preis.

Gehäuse

Als schlicht, elegant und edel könnte man die Dell-Latitude-Reihe bezeichnen. Obwohl sich die Materialwahl nur auf Kunststoffelemente beschränkt, wirkt die matt-schwarze Oberfläche robust und hochwertig. Leider besteht der Displaydeckel nicht wie bei dem größeren E5450 aus einer Magnesiumeinheit. Diese ist aber wie auch in allen anderen Reihen optional zubuchbar. Die Scharniere sind weiterhin mit einer Metallklappe ummantelt. Die haptische Wahrnehmung des 1,67-kg-Gerätes ist äußerst angenehm und griffig. Das Dell ist zwar kein Schwergewicht, dennoch ist die Konkurrenz leichter. Besonders das Asus sticht mit 300 g weniger ins Auge. 

Um Wartungs- oder Upgrade-Arbeiten erledigen zu können, muss die untere Bodeneinheit abgeschraubt werden. Ein einfacher Tausch des Akkus ist somit nicht möglich. Ähnliches sahen wir schon bei den größeren Latitudes.

Schlicht, edel und ...
Schlicht, edel und ...
... ordentlich verarbeitet ...
... ordentlich verarbeitet ...
... ist das Gehäuse des Latitudes.
... ist das Gehäuse des Latitudes.
ein Zugang für alle Wartungsarbeiten
ein Zugang für alle Wartungsarbeiten
311 mm 215 mm 24.8 mm 1.6 kg310 mm 212 mm 23 mm 1.7 kg310 mm 215 mm 20.6 mm 1.4 kg306 mm 209 mm 19.9 mm 1.5 kg

Ausstattung

Die Positionierungsstrategie der Schnittstellen im Dell Latitude bleibt auch in der kompakten 12,5-Zoll-Variante durchdacht: Konstante Verbindungen, wie ein VGA-Anschluss, ein HDMI-Ausgang und der Netzanschluss finden sich auf der Rückseite wieder. Im hinteren Bereich der rechten Seitenkante werden ein USB-Port, Display-Port und ein SD-Kartenleser platziert. Diese Bauart sorgt dafür, dass temporäre Anschlüsse nicht durch störende Kabel den Arbeitsbereich auf dem Schreibtisch einschränken. Als Sicherheitsschnittstelle dient die Möglichkeit einer SmartCard. Diese kann schnell links vorne untergebracht werden.

links: Kensington Lock, Audio-Combi, Smartcard-Lesegerät
links: Kensington Lock, Audio-Combi, Smartcard-Lesegerät
rechts: SD-Kartenslot, 1x USB 3.0 (mit PowerShare), 1x Mini DisplayPort
rechts: SD-Kartenslot, 1x USB 3.0 (mit PowerShare), 1x Mini DisplayPort
hinten: 1x Ethernetanschluss, 1x USB 3.0, HDMI-Ausgang, 1x USB 3.0, Netzanschluss
hinten: 1x Ethernetanschluss, 1x USB 3.0, HDMI-Ausgang, 1x USB 3.0, Netzanschluss
vorne
vorne

Kommunikation

Das Dell Latitude E5250 lässt nicht nur die drahtlose Verbindung über das WLAN-, sondern auch über das LTE-Netz zu. Um die Durchsatzrate der WLAN-Verbindung zu testen, wird eine individuelle Testanordnung vom Autor inszeniert, der durchschnittliche Downloads ermittelt. In diesem Test befindet sich der Technicolor TC 7200 Router (802.11n, 300 Mbit/s brutto) ein Stockwerk über dem Testmodell. Die 5 m Luftline werden durch eine Betonwand und einer Holzdecke erschwert. Nach einer Vielzahl von Test-Downloads wird der Durchschnitt berechnet. Hierbei erreicht das Latitude 8,9 MB/s. Die Verlagerung auf die gleiche Ebene des Routers lässt das Dell Werte von 10,5 MB/s erreichen. Um auch im mobilen Einsatz nicht auf eine Internetverbindung verzichten zu müssen, steht ein Qualcomm LTE 4G Modul parat. Der Sim-Karten-Einschub befindet sich innerhalb des Notebooks. Aus diesem Grund muss das Gerät unschönerweise zunächst geöffnet werden. 

Die eingebaute 720p-Webcam erzeugt unter hellen Gegebenheiten flüssige Bilddarstellungen. Farben und Helligkeiten verschwimmen allerdings recht schnell. Besonders bei geringem Lichteinfall fällt eine verzögerte Videoaufzeichnung negativ auf. Die eingebauten Mikrofone überzeugen dank Rauschunterdrückung.

Sicherheit 

Gerade bei Business-Geräten sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Neben einem Fingerprint-Sensor und einem Kensington Lock dient beispielsweise das schon oben genannte Smartcard-Lesegerät zum Schutz. Letzteres kann auch mittels NFC genutzt werden. Zur Sicherheitslösung seitens einer Software dienen die bekannten Security Tools der DDP (Dell Data Protection), welche jeweils optional hinzugebucht werden können. Weiterhin stehen ein FIPS zertifizierter HCA (Festplattennverschlüsslung), Dell ControlVault (sichere Speicherung von Passwörtern und dem biometrischen Abdruck) und Computrace (Diebstahlsicherung) bei der Konfiguration bereit. Details der einzelnen Sicherheitsstandards können Sie in der Sicherheitsabteilung unserer FAQ entnehmen. 

Zubehör

Neben einigen Broschüren wird ein Recovery-USB-Stick beigelegt. Sonstiges Zubehör wird beim Kauf angeboten; der Port-Replikator dürfte hierbei von größtem Interesse sein. Je nach Schnittstellenumfang liegt dieser bei 180 Euro oder 220 Euro. Weiterhin stellt Dell einen DisplayPort-zu-VGA-Adapter für 25 Euro zur Verfügung. 

Wartung

Um den gelegentlichen Reparaturarbeiten nachzukommen, muss die komplette Bodenplatte entfernt werden. Dies gelingt allerdings recht einfach mittels den umliegenden Schrauben. Etwas unschön sind allerdings die Klickverschlüsse, die dafür sorgen, dass sich die Bodenplatte beängstigend verbiegt. Im Anschluss der Abnahme stehen allerlei Wartungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die 2,5 Zoll große Festplatte und der Akku können so entnommen werden. Einer der beiden Arbeitsspeicher-Slots ist belegt. Die Reinigung des Lüfters kann auf diesem Wege ebenfalls gelingen. Einen eigenen Staubfilter können wir nicht finden. Eine einfache Entnahme des WLAN- und 4G-Moduls ist ebenfalls ohne Probleme denkbar. 

Garantie

Nur ein Jahr Garantie gewährt Dell ab Kaufdatum. Optional wird ein umfassender Schutz von bis zu fünf Jahren angeboten. Neben dieser Standardgarantie können weitere Serviceleistungen ausgewählt werden. Hierzu gehört eine einjährige Unfallschutzgarantie (26 Euro), die sich mit einem Diebstahlschutz (41,60 Euro) kombinieren lässt.

Eingabegeräte

Tastatur

Schon in der E5450 Reihe haben wir die Eingabegeräte in hohen Tönen gelobt. Zwar fehlt nur das Trackpad, aber sonst bleiben die wichtigen Kennwerte der Tastatur und des Touchpads erhalten. Die Tastatur überzeugt weiterhin mit einem langen weichen Hub. Die schwarzen Kacheltasten verfügen über genügend Grip und einer idealen Größe für schnelle und lange Schreibarbeiten. Um den Nachbarn im Büro nicht zu stören, glänzt die Tastatur mir einem leisen Anschlaggeräusch. Alle Tasten sind fest positioniert und verfügen über gleichmäßige Druckpunkte.

Touchpad

Das Touchpad kann sich auch bei der 12,5-Zoll-Variante als wahrer Mausersatz behaupten. Multitouch-Bewegungen verlaufen flüssig. Problembereiche bleiben die Ecken. Sonst überzeugt das Eingabegerät dank seiner Genauigkeit und seiner Gleitfähigkeit. Im unteren Bereich der Touch-Einheit werden separat zwei Tasten angebracht. Diese verfügen wie auch die Tastatur über einen weichen und gleichmäßig langen Hub. 

Die Eingabegeräte machen aus dem ...
Die Eingabegeräte machen aus dem ...
... Latitude E5250 ein echtes Arbeitstier.
... Latitude E5250 ein echtes Arbeitstier.
klare Sicht dank Tastaturbeleuchtung
klare Sicht dank Tastaturbeleuchtung

Display

Für klare Sicht dient ein TN-Display, das mit 1366 x 768 Pixel auflöst. Das 16:9 matte Panel verfügt über eine durchschnittliche Helligkeit von 160,1 cd/m². Besonders das Arbeiten in helleren Umgebungen stört bei unseren Tests. Das Asus BU201LA  sorgt mit fast 400 cd/m² für eine erkennbar bessere Ausleuchtung. Aber damit nicht genug, denn das Asus verfügt über ein hochwertiges IPS-Panel, trotz niedrigerem Preisniveau. Seitens Dell soll ein optionales Full-HD-Display mit einer Helligkeit von 360 cd/m² zur Verfügung stehen. 

Dell Latitude 12 E5250
HD Graphics 4400, 4310U, Sandisk X110 SD6SF1M-256G-1022
HP EliteBook 725 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
HD Graphics 4400, 4210U, Toshiba MQ01ABF050
Bildschirm
-9%
58%
77%
Helligkeit Bildmitte
178
188
6%
377
112%
433
143%
Brightness
160
186
16%
348
118%
396
148%
Brightness Distribution
83
91
10%
84
1%
80
-4%
Schwarzwert *
0.586
0.86
-47%
0.518
12%
0.47
20%
Kontrast
304
219
-28%
728
139%
921
203%
DeltaE Colorchecker *
10.42
12.31
-18%
6.85
34%
5.56
47%
DeltaE Graustufen *
11.57
12.56
-9%
6.48
44%
4.92
57%
Gamma
2.34 94%
1.86 118%
2.75 80%
2.48 89%
CCT
13931 47%
12047 54%
6379 102%
6054 107%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
40
38.6
-3%
41
3%
41
3%

* ... kleinere Werte sind besser

152
cd/m²
160
cd/m²
147
cd/m²
159
cd/m²
178
cd/m²
159
cd/m²
160
cd/m²
162
cd/m²
164
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 178 cd/m² Durchschnitt: 160.1 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 177 cd/m²
Kontrast: 304:1 (Schwarzwert: 0.586 cd/m²)
ΔE Color 10.42 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 11.57 | 0.64-98 Ø6.4
40% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.34

Aus dem relativ niedrig gehaltenen Kontrast von 304:1 folgt ein hoher Schwarzwert von 0,586 cd/m². Von einem satten Schwarz kann daher keine Rede sein. Als Paradebeispiel eines gelungenen Displays sei wieder an das Asus verwiesen, das sich mit einem Kontrast von 921:1 sehen lassen kann.

Die starken Abweichungen bei Farben und Graustufen, die sich in sehr hohen Delta-E-Werten äußern, lassen sich mittels angepasstem ICC-Profil erheblich reduzieren. Ein Blaustich wäre ohne Kalibrierung deutlich sichtbar.

Für den professionellen Einsatz ist das Dell ohnehin nicht geschaffen, die Abdeckung des AdobeRGB Raumes beträgt 40 % und die des sRGB Raumes 57,5 %.

Abdeckung AdobeRGB Farbraum
Abdeckung AdobeRGB Farbraum
CalMAN ColorChecker unkalibriert
CalMAN ColorChecker unkalibriert
CalMAN Grayscale unkalibriert
CalMAN Grayscale unkalibriert
CalMAN Saturation Sweeps unkalibriert
CalMAN Saturation Sweeps unkalibriert
Abdeckung sRGB Farbraum
Abdeckung sRGB Farbraum
CalMAN ColorChecker kalibriert
CalMAN ColorChecker kalibriert
CalMAN Grayscale kalibriert
CalMAN Grayscale kalibriert
CalMAN Saturation Sweeps kalibriert
CalMAN Saturation Sweeps kalibriert

Obwohl ein mattes Display im Latitude E5250 Anklang findet, reicht es bedingt durch die niedrige Helligkeit kaum für den Außeneinsatz. Nur in sehr schattigen Umgebungen kann mit dem Gerät effektiv gearbeitet werden.

Nur im schattigen ...
Nur im schattigen ...
... Outdoor-Bereich ist ein ...
... Outdoor-Bereich ist ein ...
... Einsatz denkbar.
... Einsatz denkbar.

Das verbaute TN-Panel sorgt ausschließlich für eine geringe Blickwinkelstabilität. Farben und Helligkeiten werden unter Neigungen und seitlicher Betrachtung erkennbar verfälscht. Um dies entgegenzuwirken, ist ein 180 °-Scharnier verbaut, was den Einsatz in fast jeder erdenklichen Position ermöglicht.

Leistung

Die Kombination macht's. Das Dell Latitude E5250 soll besonders mit schnellen Reaktionszeiten trumpfen können. Dafür sorgen unter anderem ein 8 GB großer Arbeitsspeicher und eine schnelle SSD-Festplatte. Um gleichzeitig sparsam und effizient zu arbeiten, wird eine ULV-CPU eingesetzt. Insgesamt eignet sich das Testgerät besonders für Office- und einige Multimedia-Anwendungen. Dank einiger Sicherheitsstandards prädestiniert es sich hervorragend für den Business-Bereich. Mit 1.050 Euro ist das 12,5-Zoll-Dell kein Schnäppchen.

Systeminformationen Dell Latitude E5250

Prozessor

Dell verwendet eine sparsame Intel Core i5-4310U CPU. Diese verfügt über einen Grundtakt von 2 GHz und kann sich mittels Turbo-Modus auf 3 GHz hochtakten. Das grundsätzliche Einsatzgebiet sind Office- und Multimedia-Anwendungen. Die TDP wird seitens Intel mit 15 W angegeben.

Im Cinebench R15 erkennen wir, dass die Intel Core i5-4310U selbst mit der im Lenovo verbauten Intel Core i7-4600U mithalten kann. Nur im Single-Core-Test überholt das ThinkPad alle Kontrahenten. Während des Testverfahrens des Cinebenchs konnten wir noch kein Throttling (Unterschreitung des Basistaktes) feststellen.

Selbst der Akkubetrieb kann ohne Leistungseinbußen folgen. Gleiche Ergebnisse werden im Cinebench R15 erzielt. Weitere Details zur eingesetzten CPU-Lösung sowie weiteren Benchmarks finden sich hier.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 12 E5250
HD Graphics 4400, 4310U, Sandisk X110 SD6SF1M-256G-1022
107 Points ∼49%
HP EliteBook 725 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
55 Points ∼25% -49%
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
124 Points ∼57% +16%
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
HD Graphics 4400, 4210U, Toshiba MQ01ABF050
104 Points ∼48% -3%
Dell Latitude 14 E5450
HD Graphics 4400, 4310U, Lite-On LCS-128L9S
93 Points ∼43% -13%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 12 E5250
HD Graphics 4400, 4310U, Sandisk X110 SD6SF1M-256G-1022
252 Points ∼6%
HP EliteBook 725 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
151 Points ∼3% -40%
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
248 Points ∼6% -2%
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
HD Graphics 4400, 4210U, Toshiba MQ01ABF050
239 Points ∼5% -5%
Dell Latitude 14 E5450
HD Graphics 4400, 4310U, Lite-On LCS-128L9S
268 Points ∼6% +6%
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.06 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.73 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
16.91 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
107 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
252 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
21.43 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Hilfe

System Performance

Die subjektive Arbeitsgeschwindigkeit ist stets angenehm flott. Hierfür sorgt ein schneller SSD-Speicher. Selbst bei vielen Anwendungen läuft das System dank 8 GB großem Arbeitsspeicher rund. Diesen Eindruck vermitteln auch die PCMark Ergebnisse.

In allen Kategorien des PCMarks 8 schneidet das Dell besser als seine Konkurrenz ab. Die Ausnahme hier ist die wichtige Work-Kategorie, bei der das Lenovo ThinkPad X240 gleichauf liegt. Der PCMark 7 deutet auf den eigentlichen Hardware-Vorteil des Lenovos hin. Hier schneidet das 800 Euro teurere Thinkpad 14 % besser ab.

Dell Latitude 12 E5250
HD Graphics 4400, 4310U, Sandisk X110 SD6SF1M-256G-1022
HP EliteBook 725 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
HD Graphics 4400, 4210U, Toshiba MQ01ABF050
PCMark 7
Score
4067
1869
-54%
4629
14%
2504
-38%
PCMark 8
-16%
-8%
-22%
Work Score Accelerated v2
3636
3227
-11%
3697
2%
3066
-16%
Creative Score Accelerated v2
2996
2341
-22%
2461
-18%
2115
-29%
Home Score Accelerated v2
2696
2291
-15%
2470
-8%
2120
-21%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-35% / -26%
3% / -3%
-30% / -26%
PCMark 7 Score
4067 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2696 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2996 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3636 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Verbaut wird ein schneller SSD-Speicher statt einer langsam drehenden Magnetplatte. So könnte man das Motto der ausgewählten Konfigurationsvariante betiteln. Nur das teure Lenovo ThinkPad X240 setzt ebenfalls auf diese Festplattenart. Obwohl das Dell ordentliche Werte erzielen kann, schneidet das Lenovo noch einmal eine Spur besser ab. Bis auf die sequentiellen Schreibwerte hinkt das Latitude hinterher. Dennoch lässt es den Rest der Vergleichspartner im Schatten stehen.

Anstelle der verbauten SSD-Option kann auch eine günstigere 500-GB-HDD ausgewählt werden.

Dell Latitude 12 E5250
HD Graphics 4400, 4310U, Sandisk X110 SD6SF1M-256G-1022
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
AS SSD
7%
4K Write
72.69
106.23
46%
4K Read
28.65
29.93
4%
Seq Write
373.68
242.84
-35%
Seq Read
462.28
516.78
12%
Sandisk X110 SD6SF1M-256G-1022
Sequential Read: 462.28MB/s
Sequential Write: 373.68MB/s
4K Read: 28.65MB/s
4K Write: 72.69MB/s
4K-64 Read: 319.96MB/s
4K-64 Write: 164.49MB/s
Access Time Read: 0.076ms
Access Time Write: 0.06ms
Score Read: 395Points
Score Write: 275Points
Score Total: 877Points

Grafikkarte

Die Intel HD Graphics 4400 Prozessorgrafikkarte findet Platz in dem 12,5-Zoll-Testgerät. Die Grafikeinheit unterstützt wichtige Standards wie DirectX 11.1 und OpenCL 1.2. Sie arbeitet mit einem Kerntakt von bis zu 1.100 MHz und einem Speichertakt von 800 MHz.

Einen Blick auf die Kontrahenten verrät, dass alle, bis auf das HP EliteBook 725 G2,  auf eine äquivalente Grafikkarte setzen. Der Unterschied liegt bei der eingesetzten CPU. Diese ist bei dem Lenovo potenter und bei dem Asus etwas schwächer. Der 3DMark 11 soll nun diesen Kampf der Grafikkarten ausfechten. Unser Testgerät triumphiert mit 930 Punkten und überholt die Konkurrenz mit gleicher Grafiklösung um 10 %. An erster Stellte steht das HP mit der AMD Radeon R6, das sich noch einmal mit 11 % von dem Dell Latitude E5250 absetzen kann.

Wird das Dell einmal vom Netz getrennt, erzielt die Intel HD Graphics 4400 im 3DMark 11 937 Punkte. Das bedeutet, dass keine Leistungseinbußen während des mobilen Betriebes vorkommen.

Weitere Details zur eingesetzten Grafikkarte und Benchmark-Ergebnisse sind in unserer FAQ-Sektion zu finden.

3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 12 E5250
930 Points ∼3%
HP EliteBook 725 G2
1034 Points ∼3% +11%
Lenovo ThinkPad X240
828 Points ∼3% -11%
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
835 Points ∼3% -10%

Legende

 
Dell Latitude 12 E5250 Intel Core i5-4310U, Intel HD Graphics 4400, Sandisk X110 SD6SF1M-256G-1022
 
HP EliteBook 725 G2 AMD A10 Pro-7350B, AMD Radeon R6 (Kaveri), Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
 
Lenovo ThinkPad X240 Intel Core i7-4600U, Intel HD Graphics 4400, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
 
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G Intel Core i5-4210U, Intel HD Graphics 4400, Toshiba MQ01ABF050
3DMark 11 Performance
930 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
36234 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
3697 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Gaming-Sektion ist zwar für den alltäglichen Business-Alltag nicht von Bedeutung, doch wollen wir uns kurz diesem Thema widmen. Die interne Grafikkarte erlaubt ebenfalls nur das Spielen von älteren Spielen oder manch neueren unter niedrigsten Qualitätseinstellungen. Beispielsweise ist das Spielen von Anno 2070 aus dem Jahr 2011 oder Tomb Raider aus 2013 möglich. Obwohl alle Einstellungen auf ein Minimum gestellt wurden, reicht es nur knapp für ein flüssiges Spielen von BioShock Infinite. Selbst das im 3DMark 11 stärkere HP EliteBook 725 G2 zeigt keine flüssigeren Bildwiederholungsraten als das Dell Latitude und schneidet insgesamt deutlich schlechter ab.

Dell Latitude 12 E5250
HD Graphics 4400, 4310U, Sandisk X110 SD6SF1M-256G-1022
HP EliteBook 725 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
HD Graphics 4400, 4210U, Toshiba MQ01ABF050
BioShock Infinite
1280x720 Very Low Preset
29.5
28.7
-3%
29.6
0%
Tomb Raider
1024x768 Low Preset
41.9
31.6
-25%
37.8
-10%
38.9
-7%
Anno 2070
1024x768 Low Preset
51.2
42.5
-17%
51.3
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-15% / -15%
-5% / -5%
-4% / -4%
min. mittel hoch max.
Anno 2070 (2011) 51.22918.8fps
Tomb Raider (2013) 41.920.311.8fps
BioShock Infinite (2013) 29.515.312.64fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Lüftercharakteristik ist im Idle-Betrieb meist passiv. Selten ist ein dezentes Drehen des Lüfters zu hören. Selbst unter Last-Betrieb spielt sich die Geräuschentwicklung in einem angemessenen Rahmen ab. Die einzige Auffälligkeit ist, dass bei unserem Testgerät die Lüfter hin und wieder anfangen, leicht zu klappern. In Sachen maximaler Lautstärke ist das Lenovo ThinkPad X240 mit 41,6 dB(A) deutlich lauter. Als ruhiger Vergleichskandidat stellt sich das Asus Advanced mit Höchstwerten von 33 dB(A) dar.

Lautstärkediagramm

Idle
29.5 / 29.5 / 31.9 dB(A)
Last
33.9 / 36.5 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-451 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Die Analyse der Oberflächentemperatur fällt bei dem HP größtenteils ordentlich aus. Etwas bedenklich ist, dass bereits der Idle-Betrieb dafür sorgt, dass im unteren Bereich ein Hotspot von 39,1 °C erreicht wird. Dieser erwärmt sich auf 43 °C unter Last. Vorteilhaft ist, dass sich diese maximale Hitzeentwicklung auf der Unterseite des Dells und nicht im Arbeitsbereich des Nutzers abspielt. Das Lenovo ThinkPad ist mit bis zu 50,1 °C ein besorgniserregender Kandidat. Das Netzteil unseres Businessgerätes wird mit 34,1 °C unter Idle-Betrieb und 42,1 °C unter Last-Betrieb nicht gefährlich warm.

In einem Stresstest-Szenario verlangen wir dem Dell alles ab. Mittels FurMark und Prime95 soll nach einer Stunde die Wärmeentwicklung im Inneren beobachtet werden. Schon nach Beginn des Tests fällt die CPU-Taktrate auf rund 1,0 GHz und damit unter den Basistakt von 2 GHz. Nach über einer Stunde Laufzeit wurde eine durchschnittliche Taktfrequenz von 1,1 GHz erreicht. Die CPU-Temperatur stieg nur temporär über 70 °C und blieb im Mittel knapp drunter. Im Anschluss dieses Stresstestes starten wir den 3DMark 11 und erhoffen uns ein äquivalentes Abschneiden zum Kaltstart. In diesem Fall ist dies auch so: 928 Punkte lassen auf ein kompromissloses Arbeiten schließen.

 32 °C37.1 °C30.9 °C 
 20.9 °C33.1 °C30.5 °C 
 26.7 °C27.7 °C32.1 °C 
Maximal: 37.1 °C
Durchschnitt: 30.1 °C
31.1 °C39.3 °C32.7 °C
31.5 °C30.6 °C28.5 °C
30.6 °C28 °C26.6 °C
Maximal: 39.3 °C
Durchschnitt: 31 °C
Netzteil (max.)  34.1 °C | Raumtemperatur 21 °C | Fluke 62 Max
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook auf 30.7 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 40.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.8 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 43.5 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 30.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 34.7 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.6 °C (-6.1 °C).

Lautsprecher

Die eingebauten Lautsprecher sorgen für eine angenehme Lautstärke, um auch unter etwas lauteren Betriebsbedingungen wichtige Skype Konferenzen zu tätigen. Für die musikalische Untermalung reichen diese allerdings nur bedingt. Das Klangspektrum bezieht sich hauptsächlich auf viele Mitten und wenige Höhen. Bässe fehlen gänzlich. Insgesamt hören sich Musikstücke dumpf an. Normale Systemsounds oder ein gelegentliches YouTube Video seien dem Nutzer aber mehr als gegönnt. Wer bei der Arbeit gerne Musik hört, sollte Kopfhörer oder externe Geräte verwenden.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das 65-W-Netzteil wird zu keinem Zeitpunkt komplett ausgeschöpft. Selbst unter Last verbraucht es durchschnittlich nur 29 W. Lediglich beim Start der Stresstest-Programme Prime95 und FurMark werden kurzzeitig Werte von 45 W erreicht. Die Leistungsaufnahme ist hiermit geringer als bei der Konkurrenz. Nicht viel anders sieht es im Idle-Betrieb aus. Mit 3,6-7,7 W ist unser Testgerät nicht sonderlich durstig. Alle Kontrahenten verbrauchen im Standby nur 0,1 W, was der Hälfte dessen entspricht, was das Dell konsumiert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.2 Watt
Idledarkmidlight 3.6 / 5.5 / 7.7 Watt
Last midlight 28.9 / 29 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Extech Power Analyzer 380803

Akkulaufzeit

Drei Akkuvarianten stehen in der Latitude-E5250-Reihe bereit. In unserem Fall besitzt das Dell einen 3-Zellen-38-Wh-Akku. Wir konnten allerdings eine leicht höhere Kapazität von rund 40 Wh auslesen. Alternativ wird ein 4-Zellen-51-Wh-Akku angeboten.

Um eine maximal zu erwartende Akkulaufzeit ermitteln zu können, nutzen wir das Tool BatteryEater. Die Displayhelligkeit wird hierbei auf ein Minimum reguliert, außerdem werden alle Kommunikationsmodule ausgeschaltet. Nach einer Einstellung des Windows Energiesparprofils ergibt der Reader's Test, der das Lesen von Texten simuliert, eine Laufzeit von 10 h und 46 min.

Für ein praxisnahes Szenario testen wir das Surfen über WLAN. Dazu stellen wir die Helligkeit von rund 160 cd/m² ein und schalten alle Kommunikationsmodule wieder an. Nach 5 h und 31 min beendet das Dell schließlich seinen Betrieb. 2,5 h mehr erreicht das Lenovo und schafft beinahe einen ganzen Arbeitstag ohne Netzanschluss.

Drehen wir nun die Helligkeit komplett auf und lassen den Classic Test des Battery Eater Tests laufen, erreicht unser Testgerät fast 2 h Laufzeit.

Insgesamt bewegt sich das Dell in einem ordentlichen Bereich. Für einen echten Arbeitsknecht sollten potentielle Käufer die 51-Wh-Version in Betracht ziehen. Den Preis gibt Dell bei der Konfiguration noch nicht an, sondern nur eine Anführung im Datenblatt.

Akkulaufzeit - WLAN (alt) (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 12 E5250
331 min ∼152%
HP EliteBook 725 G2
258 min ∼118%
Lenovo ThinkPad X240
363 min ∼167%
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
218 min ∼100%

Legende

 
Dell Latitude 12 E5250 Intel Core i5-4310U, Intel HD Graphics 4400, Sandisk X110 SD6SF1M-256G-1022
 
HP EliteBook 725 G2 AMD A10 Pro-7350B, AMD Radeon R6 (Kaveri), Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
 
Lenovo ThinkPad X240 Intel Core i7-4600U, Intel HD Graphics 4400, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
 
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G Intel Core i5-4210U, Intel HD Graphics 4400, Toshiba MQ01ABF050
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
10h 46min
Surfen über WLAN
5h 31min
Last (volle Helligkeit)
1h 32min

Fazit

Dell Latitude E5250
Dell Latitude E5250

Das Dell Latitude E5250 ist zwar 1,5 Zoll kleiner als sein 14 Zoll großer Bruder und dennoch ein gelungenes Business-Notebook. Das Gehäuse gefällt nicht nur durch sein edles und schlichtes Aussehen, sondern auch durch die präzise Verarbeitung. Leider fehlt bei dem Preis von stolzen 1.050 Euro der hochwertige Magnesiumrücken des Displays. Weiterhin sollte an der Wartungsklappe gearbeitet werden. Bei der Abnahme rechnet man mit schnellen Brüchen der kleinen Klickverschlüsse. Besonders gefallen haben uns die Eingabegeräte: Diese sind nicht nur im mobilen Einsatz tauglich, sondern ersetzen gänzlich externe Geräte. Das Druckempfinden und Schreibgefühl stimmen. Das Thema Sicherheit wird bei Dell groß geschrieben: Im Gerät selbst finden sich NFC und ein mechanisches Smartcard Lesegerät. Vielerlei Softwarelösungen werden beim Kauf direkt angeboten - allerdings nicht ohne Aufpreis. Den größten Defizit muss sich das E5250 beim Thema Display eingestehen: Ein helligkeitsschwaches TN-Panel versalzt das sonst gelungene Testgerät. Arbeiten im Outdoor-Bereich erschwert sich trotz mattem Panel. Nur unter Aufpreis ist ein Full-HD-IPS-Panel verfügbar. Bei der Systemleistung punktet das Dell wieder. Dank schneller SSD-Festplatte und ausreichend Rechenleistung ist der Proband allzeit bereit für jegliche Anwendungen. Selbst die Emissionen fallen weitestgehend positiv aus. Die Lautstärkeentwicklung unter Lastbetrieb bleibt angenehm. Die Lüfter werden nur manchmal etwas unruhig. Um für den Arbeitsalltag gewappnet zu sein, kann das Gerät auch für einige Zeit vom Netz genommen werden. Einen ganzen Arbeitstag übersteht es laut unserem WLAN-Test allerdings nicht.

Alles in allem schneidet das Dell Latitude 5250 erfolgreich ab. Vielerlei weitere Optionen, die das Gerät zu einem Business-Künstler machen könnten, sind leider nur kostenpflichtig verfügbar. Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann sich ein großartiges 12,5-Zoll-Notebook anschaffen. Für diejenigen, die sich eine klare Preisgrenze schaffen, sei ein Blick auf die Konkurrenz empfehlenswert.

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Das Dell Latitude E5250, zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland.
Das Dell Latitude E5250, zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland.

Datenblatt

Dell Latitude 12 E5250 (Latitude Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 4400, Kerntakt: 1100 MHz, igdumdim64 10.18.10.3960 / Win 8.1 64
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR3L 1.600 MHz, 1/2 Speicherplätzen belegt, SingleChannel
Bildschirm
12.5 Zoll 16:9, 1366 x 768 Pixel, BOE05F4 HB12201, TN, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Sandisk X110 SD6SF1M-256G-1022, 256 GB 
Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Audio-Combi, Card Reader: SD, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader, Sensoren: Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel I218-LM Gigabit (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23 x 310 x 212
Akku
40 Wh Lithium-Ion, drei Zellen, Express Charge
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil 65 W
Gewicht
1.67 kg, Netzteil: 308 g

 

schlicht in einem matten Schwarz
schlicht in einem matten Schwarz
Docking-Anschluss auf der Rückseite
Docking-Anschluss auf der Rückseite
Einer der beiden Arbeitsspeicher-Slots sind belegt.
Einer der beiden Arbeitsspeicher-Slots sind belegt.
Lüfterreinigung wird ermöglicht
Lüfterreinigung wird ermöglicht
Vielerlei Austauscharbeiten sind nach ...
Vielerlei Austauscharbeiten sind nach ...
... der Abnahme der Wartungsklappe möglich.
... der Abnahme der Wartungsklappe möglich.
Die Scharniere werden mit Metallelementen verstärkt.
Die Scharniere werden mit Metallelementen verstärkt.
SIM-Karten müssen umständlich eingebaut werden.
SIM-Karten müssen umständlich eingebaut werden.
Für mehr Laufzeit steht ein ...
Für mehr Laufzeit steht ein ...
... anderer Akku bei der Konfiguration bereit.
... anderer Akku bei der Konfiguration bereit.
ordentliche Systemleistung dank schneller SSD
ordentliche Systemleistung dank schneller SSD
weiter Öffnungswinkel
weiter Öffnungswinkel
Dell bleibt den Erwartungen ...
Dell bleibt den Erwartungen ...
.. hinsichtlich der Verarbeitungen treu.
.. hinsichtlich der Verarbeitungen treu.
Das Latitude behauptet sich als ...
Das Latitude behauptet sich als ...
... ein kleines 12,5-Zoll-...
... ein kleines 12,5-Zoll-...
... -Business-Gerät.
... -Business-Gerät.
Für die Docking-Station muss der Käufer tief in die Tasche greifen.
Für die Docking-Station muss der Käufer tief in die Tasche greifen.
Für mehr Stabilität ...
Für mehr Stabilität ...
... kann ein Displayrücken mit Magnesiumlegierung ...
... kann ein Displayrücken mit Magnesiumlegierung ...
... sorgen. Leider nicht ohne Aufpreis.
... sorgen. Leider nicht ohne Aufpreis.

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  • Herstellerinformationen zum Testgerät

Preisvergleich

Pro

+Verarbeitung
+Eingabegeräte
+Optionale Docking- und Akkulösung
+Systemperformance
+Geräuschemissionen
+Wartbarkeit
+NFC
 

Contra

-Nur ein Jahr Grantie
-Displayhelligkeit
-Blickwinkelstabilität
-Akku nur durch Abnahme der Baseunit austauschbar
-SIM-Kartenslot schwer erreichbar

Shortcut

Was uns gefällt

Die ausgeklügelte Schnittstellenstrategie und die ordentliche Systemleistung.

Was wir vermissen

Ein helleres Display ohne Aufpreis.

Was uns verblüfft

Die gelungenen Eingabegeräte des kleinen 12,5-Zoll-Gerätes. Lange Office-Arbeiten sind so selbst im mobilen Einsatz kein Problem.

Die Konkurrenz

Wem das Dell zu teuer ist und wer auf einige Leistungskomponenten verzichten kann, sollte einen Blick auf das Asus ASUSPRO Advanced BU201LA werfen. Das Lenovo ThinkPad X240 lädt ein, wenn der Preis ein unrelevantes Kriterium ist. Noch einmal günstiger als das Asus geht es bei HP: Das HP EliteBook 725 G2 wird ausschließlich mit einer AMD CPU und GPU ausgestattet.

Bewertung

Dell Latitude 12 E5250 - 04.01.2015 v4(old)
Nino Ricchizzi

Gehäuse
80 /  98 → 82%
Tastatur
87%
Pointing Device
85%
Konnektivität
80 / 80 → 100%
Gewicht
67 / 35-78 → 74%
Akkulaufzeit
85%
Display
74%
Leistung Spiele
68 / 68 → 100%
Leistung Anwendungen
74 / 87 → 85%
Temperatur
87 / 91 → 96%
Lautstärke
92%
Audio
50 / 91 → 55%
Kamera
42 / 85 → 49%
Durchschnitt
75%
81%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Nino Ricchizzi (Update: 15.05.2018)
Nino Ricchizzi
Nino Ricchizzi - Editor
on Kindesbeinen an hielt die Neugierde der Funktionsweise neuster technischer Errungenschaften an. Aus diesem Wissensdrang heraus folgte ein Studium der Mathematik und Informatik. Abseits der Welt der Testberichte arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter in dem Arbeitsbereich IT-Security/Cybersecurity für die Industrie 4.0.