Notebookcheck

Test Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G Ultrabook

Überraschung aus der zweiten Reihe. Asus bläst zur Attacke auf die etablierte Business-Konkurrenz und schickt dafür ein neues Subnotebook im 12,5-Zoll-Format ins Rennen. Das AsusPro BU201LA überzeugt nicht nur mit seinem tollen FullHD-Display, sondern auch mit einer hervorragenden Tastatur und solider Verarbeitung – und all das zu einem erstaunlich niedrigen Kaufpreis. Wo ist da der Haken?

Asus dürfte nicht unbedingt zu den ersten Herstellern zählen, an die man beim Kauf eines hochwertigen Business-Notebooks denkt. Dabei hat der taiwanesische Halbleiter-Riese mit seiner prägnant getauften "ASUSPRO"-Baureihe eine stattliche Auswahl entsprechender Geräte im Programm, die in der Vergangenheit bereits für den ein oder anderen Achtungserfolg sorgen konnten.

Jüngstes Mitglied dieser Familie ist das AsusPro Advanced BU201LA, ein 12-zölliges Subnotebook mit einem Preis von etwa 800 Euro. Für diese Summe erhält der Käufer einen Haswell-basierten Core i5-4210U, dem 4 GB RAM sowie eine 500 GB große Festplatte zu Seite stehen. Das matte IPS-Display löst mit hohen 1.920 x 1.080 Pixeln auf, was in dieser vergleichsweise niedrigen Preisklasse ein echtes Novum darstellt. Beim Betriebssystem kann der Anwender Business-typisch zwischen Windows 7 Professional und Windows 8.1 Pro wählen; vorinstalliert war bei unserem Testgerät die ältere der beiden Versionen.

Obwohl das BU201LA direkt auf die Konkurrenz von Lenovo, Dell und HP zielt, gelingt es in diesem Fall nicht, wirklich vergleichbare Konfigurationen zu finden. So ist ein ähnlich teures ThinkPad X240 deutlich schlechter ausgestattet, das Latitude E7240 oder EliteBook 820 G1 gleich gar nicht unter 1.000 Euro erhältlich. Der Preis spricht somit schon einmal für Asus – doch gilt dies auch für die Qualität?

Gehäuse

saubere Verarbeitung, hohe Stabilität
saubere Verarbeitung, hohe Stabilität

Das AsusPro BU201 verzichtet auf überflüssige Design-Experimente und präsentiert sich als sachlich-dezentes Arbeitsgerät. Das in schlichtem Dunkelgrau gehaltene Chassis besteht zwar überwiegend aus Kunststoff, doch hinterlässt dieser sowohl optisch als auch haptisch einen sehr hochwertigen Eindruck. Mit 1,36 Kilogramm Kampfgewicht und weniger als 21 Millimetern Dicke darf das Notebook den begehrten Ultrabook-Titel tragen und richtet sich somit vor allem an Geschäftsreisende und Außendienstler, für die der Faktor Mobilität im Mittelpunkt steht.

Trotz der recht zierlichen Bauweise besticht das Gehäuse mit ausgezeichneter Stabilität. Punktueller Druck wird auch an typischen Problemstellen wie rings um die Tastatur anstandslos pariert – kein Wunder, verspricht Asus doch, das BU201 nach strengen US-Militärstandards (MIL-STD 810G) getestet zu haben. Leider kann das Display die überzeugende Vorstellung der Basiseinheit nicht bestätigen: Obwohl die Konstruktion zusätzlich mit Kohlefasern verstärkt wurde, lässt sich der Deckel mit geringem Kraftaufwand merklich verwinden und gibt dabei leise knackende Geräusche von sich. Besser haben uns die präzise arbeitenden Scharniere gefallen, die jegliches Nachwippen auf ein Minimum reduzieren und dennoch ein einhändiges Öffnen des Gerätes erlauben.

In puncto Verarbeitung muss sich unser Kandidat nicht vor der zumeist teureren Konkurrenz verstecken und zeigt auch im Detail keine erwähnenswerten Schwächen. Kleine Spaltmaße und sauber abgerundete Kanten zeugen von einer sorgfältigen Qualitätssicherung, wie wir sie in dieser Klasse aber auch erwarten.

Ausstattung

Ungeachtet der eher mobilen Ausrichtung bietet das Notebook eine gelungene Auswahl der wichtigsten Schnittstellen, die für ein vollwertiges Arbeitsgerät benötigt werden. Dazu zählen neben drei USB-3.0-Ports auch gleich zwei Display-Anschlüsse, um sowohl ältere Projektoren (VGA-Ausgang), als auch moderne Ultra-HD-Monitore (Mini-DisplayPort) anzusteuern. Anwender sollten allerdings beachten, dass Intels aktuelle Ultrabook-CPUs die Maximalauflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln zumindest offiziell nur mit 30 Hz bewältigen. Alle Schnittstellen befinden sich im hinteren Bereich an der linken und rechten Gehäuseseite und sind mit Ausnahme des SD-Kartenlesers – dessen Nutzung ein Anheben des Gerätes erfordert – recht gut zu erreichen.

Für den stationären Einsatz bietet sich der Erwerb einer optionalen Docking-Station an. Die herstellereigene "AsusPro Ultra Docking Station" wird seitlich an das Notebook gesteckt und ergänzt unter anderem zusätzliche USB-, Netzwerk- und Display-Anschlüsse, belastet das Budget jedoch um weitere 200 Euro Kaufpreis.

Frontseite: keine Anschlüsse
Frontseite: keine Anschlüsse
linke Seite: Netzteil-Anschluss, USB 3.0/Dock-Anschluss, VGA, Mini-DisplayPort, Headset-Buchse
linke Seite: Netzteil-Anschluss, USB 3.0/Dock-Anschluss, VGA, Mini-DisplayPort, Headset-Buchse
Rückseite: keine Anschlüsse
Rückseite: keine Anschlüsse
rechte Seite: 2x USB 3.0, Gbit-LAN, Kensington Lock
rechte Seite: 2x USB 3.0, Gbit-LAN, Kensington Lock
dürftige 0,9-MP-Webcam
dürftige 0,9-MP-Webcam

Kommunikation

Auch wenn unser Testgerät auf den neuesten WLAN-Turbo 802.11ac verzichten muss, können wir über die Performance des verbauten Intel Wireless-N 7260 nicht klagen. Über eine Entfernung von etwa 3 Metern erzielten wir mit einem Router vom Typ TP-Link Archer C7 beachtliche Übertragungsraten von bis zu 23 MB/s, also rund 184 der theoretisch möglichen 300 Mbit/s. Für einen Dual-Stream-Adapter (2x2) im 802.11n-Standard ein exzellentes Ergebnis, zumal auch Reichweite und Verbindungsstabilität überdurchschnittlich hoch ausfallen. Weitere Pluspunkte gibt es für die Dual-Band-Unterstützung (2,4 und 5 GHz) sowie Bluetooth 4.0. Lediglich optional (und bislang nicht auf dem deutschen Markt) wird ein integriertes LTE- und GPS-Modul angeboten.

Beinahe schon gewohnt enttäuschend präsentiert sich die Bildqualität der Webcam, die mit ihren 0,9 Megapixeln nur für simple Videochats zu gebrauchen ist. Farbwiedergabe, Detailreichtum und Rauschverhalten sind nicht mit dem sehr viel höheren Niveau eines modernen Smartphones vergleichbar. Immerhin darf sich der Anwender über ein gut verständliches Array-Mikrofon freuen, welches ein zusätzliches Headset praktisch überflüssig macht.

Sicherheit 

Mit Features wie Kensington Lock, Smartcard-Slot, Fingerabdruckscanner und TPM-Chip verfügt das BU201 über ein durchaus reichhaltiges Sicherheits-Paket; lediglich über Intel Anti-Theft und Computrace schweigt sich der Hersteller aus, sodass diese Techniken vermutlich dem größeren Schwestermodell BU401 vorbehalten bleiben. Zentrale Verwaltungsaufgaben wie Softwareaktualisierungen oder das Anlegen und Einspielen von Backups lassen sich einfach und übersichtlich mit dem AsusPro Business Center verwalten. 

Zubehör

Zum Lieferumfang des Notebooks gehören neben dem passenden Netzteil auch diverse Treiber- und Windows-DVDs, die eine nachträgliche (Neu-)Installation von Windows 7 respektive Windows 8.1 erleichtern sollen. Weitere Beigaben beschränken sich auf einige wenige Software-Tools, darunter beispielsweise eine Hintergrundanwendung zum Schutz der Festplatte vor Erschütterungen. Auf unnütze Test- und Werbeprogramme hat Asus erfreulicherweise vollständig verzichtet.

Wartung

umständliche Wartung
umständliche Wartung

Eine Wartungsklappe haben wir beim BU201 leider vergeblich gesucht – wer an die Hardware im Inneren gelangen will, muss das Gehäuse folglich komplett zerlegen. Unser Gerät ließ sich allerdings auch nach dem Entfernen aller sichtbaren Schrauben nicht ohne Weiteres öffnen; ob sich unter den Standfüßen noch weitere Schrauben verstecken oder die Bodenplatte schlicht ein wenig klemmt, wollten wir mit Rücksicht auf unser geliehenes Testsample nicht praktisch ausprobieren. Ohnehin dürften sich die Aufrüstmöglichkeiten auf den Einbau eines zusätzlichen Speichermoduls (4 GB verlötet, ein freier DIMM-Slot) oder den Austausch von WLAN-Modul und Festplatte (2,5", 7 mm) beschränken.

Update vom 15.12.: Wie ein Nutzer in unserem Forum berichtet, lässt sich das Gehäuse nach dem Entfernen aller Schrauben vorsichtig aufhebeln.

Garantie

Während andere Hersteller wie HP oder Lenovo ihren Profi-Geräten satte 3 Jahre Garantie spendieren, muss man bei Asus mit nur 2 Jahren Pick-up & Return vorliebnehmen. Eine Verlängerung auf insgesamt 36 Monate ist für etwa 140 Euro möglich und schließt dann sogar einen Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag ein.

Eingabegeräte

Tastatur

Für viele Anwender zählt die Qualität der Eingabegeräte zu den wichtigsten Eigenschaften überhaupt – gerade bei einem Business-Notebook. Umso gespannter waren wir, ob das BU201 auch hier mit der etablierten Konkurrenz mithalten kann.

Die Antwort ist ein eindeutiges Ja. Die spritzwassergeschützte Tastatur überzeugt nicht nur mit ihrem überdurchschnittlich langen Tastenhub, sondern auch einem straffen und nahezu perfekt abgestimmten Druckpunkt, der an aktuelle ThinkPads erinnert. Das satte, mechanische Klappern der 15 x 15 Millimeter großen Tasten steuert die dazu passende Klangkulisse bei. Angesichts des hervorragenden Feedbacks lassen sich auch längere Texte schnell und fehlerfrei eintippen, dank dreistufig regelbarer Hintergrundbeleuchtung sogar bei fehlendem Umgebungslicht.

Touchpad

Mit seiner Fläche von 9,5 x 5,3 Zentimetern bietet das Touchpad des Herstellers Elan genügend Platz für verschiedene Multitouch-Gesten mit bis zu drei Fingern. Die glatte Oberfläche sorgt für prinzipiell gute Gleiteigenschaften, allerdings kommt es bei verschwitzten Händen gelegentlich zu störenden Stick-Slip-Effekten. Derlei Probleme sind dem ebenfalls verbauten Trackpoint (von Asus auch SensePoint genannt) fremd. Präzise und zuverlässig arbeiten beide Maus-Alternativen gleichermaßen, sodass die Wahl des bevorzugten Eingabegerätes dem Anwender überlassen bleibt.

Dedizierte Tasten sucht man im Falle des Touchpads vergeblich, stattdessen erfolgen Klicks per Druck auf die linke oder rechte Seite der Eingabefläche – kurzhubig und knackig wird der gewünschte Befehl umgesetzt. Etwas sanfter, aber nicht weniger exakt lösen die drei Buttons des Trackpoints aus, wobei die mittlere Taste als Scroll-Funktion dient.

Tastatur
Tastatur
Touchpad/Trackpoint
Touchpad/Trackpoint

Display

Ein FullHD-Display auf IPS-Basis als Standardausstattung – dafür hat sich Asus schon vor dem Blick auf die genauen Messwerte ein großes Lob verdient. Während andere Hersteller in dieser Klasse ab Werk nur ein WXGA-Display mit mageren 125 dpi offerieren, punktet das BU201 mit satten 1.920 x 1.080 Pixeln und knackscharfen 176 dpi. Egal ob beim Surfen, der Arbeit mit Excel oder einfach nur Multitasking: Der zusätzliche Platz auf dem Desktop erweist sich als enormer Zugewinn für die Produktivität. Gleichzeitig ist die Pixeldichte aber auch nicht so hoch, dass Skalierungsprobleme mit älterer Software zu befürchten sind – ein gelungener Kompromiss also.

Gelungen ist auch die kräftige Hintergrundbeleuchtung. Bei Bedarf stemmt das LED-Backlight enorme 396 cd/m² und stellt damit das EliteBook 820 G1 (WXGA TN-Panel, 211 cd/m²), Latitude E7240 (WXGA TN-Panel, 211 cd/m²) und ThinkPad X240 (WXGA IPS-Panel, 340 cd/m²) sprichwörtlich in den Schatten. Der Vollständigkeit halber sei jedoch erwähnt, dass zumindest die optionalen Premium-Anzeigen von Dell, HP und Lenovo in einer ähnlichen Liga zwischen 350 und 400 cd/m² spielen. Die etwas ungleichmäßige Helligkeitsverteilung unseres Probanden ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

352
cd/m²
349
cd/m²
346
cd/m²
400
cd/m²
433
cd/m²
427
cd/m²
416
cd/m²
421
cd/m²
418
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LG LP125WF2-SPB2
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 433 cd/m² Durchschnitt: 395.8 cd/m²
Ausleuchtung: 80 %
Helligkeit Akku: 433 cd/m²
Kontrast: 921:1 (Schwarzwert: 0.47 cd/m²)
ΔE Color 5.56 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 4.92 | 0.64-98 Ø6.3
41% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.48
Farbraum vs. AdobeRGB (t)
Farbraum vs. AdobeRGB (t)
Farbraum vs. sRGB (t)
Farbraum vs. sRGB (t)

Das von LG gefertigte IPS-Panel vom Typ LP125WF2-SPB2 kennen wir bereits aus dem schon mehrfach erwähnten ThinkPad X240, wo es mit einer plastischen und kontrastreichen Darstellung hervorstach. Unser AsusPro BU201LA kann die im damaligen Test ermittelten Werte sogar noch etwas überbieten und erreicht ein exzellentes Kontrastverhältnis von 921:1 (X240: 728:1). Auch subjektiv ist der Bildeindruck durch den guten Schwarzwert den meisten TN-Panels weit überlegen.

Im Auslieferungszustand erweist sich das Display als nur mäßig gut kalibriert und zeigt teils sichtbare Abweichungen bei Farben (Delta E: 5,6) und Graustufen (Delta E: 4,9). Während sich die Graustufendarstellung mittels optimiertem ICC-Profil aber noch deutlich verbessern lässt, bleiben größere Fortschritte bei der Farbwiedergabe aus. Womöglich verhindert hier bereits der begrenzte Farbraum bessere Ergebnisse, da nur 56 Prozent des sRGB-Standards sowie 41 Prozent des AdobeRGB-Standards abgebildet werden können. Was für professionelle Bildbearbeiter ein recht schwerwiegender Minuspunkt ist, wird die meisten anderen Nutzer jedoch kaum betreffen.

Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)

Als kompaktes Subnotebook ist das BU201 besonders für den Außeneinsatz prädestiniert, was dank der hellen und entspiegelten Anzeige selbst bei strahlendem Sonnenschein problemlos möglich ist. Das weniger leuchtstarke Display des HP EliteBook 820 G1 sowie das verspiegelte Touch-Panel des Dell Latitude E7240 sind unter freiem Himmel nur mit Mühe ablesbar, einzig Lenovos ThinkPad X240 kann Asus' Ultrabook Paroli bieten.

Außeneinsatz Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
Blickwinkel Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
Blickwinkel Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G

Abschließend folgt wie immer noch die Untersuchung der Blickwinkelstabilität, wo das IPS-Panel unseres Kandidaten erneut hervorragende Leistungen abliefert. Über einen weiten Bereich bleiben Farben und Kontraste nahezu unverändert, erst bei extrem schräger Betrachtung verschlechtert sich die Bildqualität leicht. Somit erlaubt das BU201 auch mehreren Anwendern gleichzeitig einen unverfälschten Blick auf das Display, was mit einem preiswerteren TN-Panel nur unter großen Einschränkungen möglich wäre.

Leistung

2,7 GHz maximale Turbo-Taktrate
2,7 GHz maximale Turbo-Taktrate

Da Intels neue 14-nm-Generation Broadwell bislang nur in Form des extrem sparsamen – und damit nicht ganz so leistungsstarken – Core M vorgestellt wurde, setzt Asus weiterhin auf eine CPU aus dem bewährten Haswell-Sortiment. Der Core i5-4210U löst den beliebten Core i5-4200U ab und wartet dafür mit einer leicht gesteigerten Taktrate von 1,7 bis 2,7 GHz (2 Kerne: 2,4 GHz) auf. Neben Turbo Boost unterstützt das 15-Watt-Modell auch Hyper-Threading sowie diverse weitere Features, die im Detail in unserer Datenbank nachgeschlagen werden können.

Als Business-Notebook verzichtet das BU201 auf eine zusätzliche dedizierte Grafikkarte und beschränkt sich auf die integrierte HD Graphics 4400. Der mittlerweile rund 1,5 Jahre alte Chip verspricht mit seinen 20 Execution Units (EUs) und 200 bis 1.000 MHz Taktfrequenz keine sonderlich hohe 3D-Leistung, sondern punktet vielmehr mit Effizienz und Multimedia-Fähigkeiten.

Mit 4 GB DDR3-1600 und 500 GB Festplattenspeicher ist die einzige hierzulande erhältliche Konfiguration des Notebooks nicht gerade üppig ausgestattet, was jedoch auch dem günstigen Kaufpreis geschuldet ist. Mögliche Aufrüstoptionen haben wir bereits zuvor im Abschnitt Wartung angesprochen.

Systeminformationen Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G

Prozessor

2,7 GHz in Single-Threading-Benchmarks, ...
2,7 GHz in Single-Threading-Benchmarks, ...
...2,4 GHz Taktrate bei Multi-Threading
...2,4 GHz Taktrate bei Multi-Threading

Im Netzbetrieb wird der verfügbare Turbo-Boost-Spielraum des Core i5-4210U nahezu vollständig ausgeschöpft, sodass unsere Benchmark-Ergebnisse dementsprechend hoch ausfallen. Mit 2,59 Punkten im Cinebench R11.5 muss sich das BU201LA weder vor dem ThinkPad X240 noch dem EliteBook 820 G1 verstecken, deren Core i7-4600U nur magere 3 - 9 Prozent schneller rechnet. Die Ursache dafür ist schnell gefunden – da auch der Core i7 mit 15 Watt TDP spezifiziert wird, zahlt sich der höhere Takt nur in kurzen Tests oder bei Single-Thread-Belastung aus. Ihren stattlichen Mehrpreis kann die High-End-CPU damit unserer Meinung nach kaum rechtfertigen.

Leider bremst Asus das Notebook im Akkubetrieb künstlich ein, wenngleich der resultierende Leistungsverlust nicht allzu hoch ausfällt. So sinkt beispielsweise der Score im Cinebench R11.5 auf 2,15 (Multi-Threading) respektive 1,14 Punkte (Single-Threading), ein Minus von 3 beziehungsweise 17 Prozent.

Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
HD Graphics 4400, 4210U, Toshiba MQ01ABF050
1.18 Points ∼48%
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
1.43 Points ∼59% +21%
Dell Latitude E7240
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
1.15 Points ∼47% -3%
Dell Latitude E7240 Touch
HD Graphics 4400, 4300U, Samsung SSD SM841 128GB
1.29 Points ∼53% +9%
HP EliteBook 820 G1
HD Graphics 4400, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
1.43 Points ∼59% +21%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
HD Graphics 4400, 4210U, Toshiba MQ01ABF050
2.59 Points ∼6%
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
2.66 Points ∼6% +3%
Dell Latitude E7240
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
2.49 Points ∼6% -4%
Dell Latitude E7240 Touch
HD Graphics 4400, 4300U, Samsung SSD SM841 128GB
2.77 Points ∼6% +7%
HP EliteBook 820 G1
HD Graphics 4400, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
2.83 Points ∼6% +9%
Cinebench R10 Shading 32Bit
5962
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
8025
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3862
Cinebench R10 Shading 64Bit
6119 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
10445 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
5129 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.18 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
16.6 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.59 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
21.86 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
104 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
239 Points
Hilfe

Massenspeicher

HD-Tune-Benchmark
HD-Tune-Benchmark

Keine SSD oder SSHD (Hybrid-Laufwerk mit kleinem Flashspeicher-Cache), sondern eine gewöhnliche 500-GB-Festplatte von Toshiba dient dem Subnotebook als Massenspeicher. Der recht großzügigen Kapazität steht eine höchst mittelmäßige Performance gegenüber, wie wir sie von anderen Datenträgern mit identischer Drehzahl (5.400 U/min) gewohnt sind. Im Detail heißt das: sequentielle Übertragungsraten um 83 MB/s sowie eine Zugriffszeit von 17,7 Millisekunden. Eine kleinere, dafür aber weitaus schnellere 128-GB-SSD wäre hier vielleicht die bessere (und kaum teurere) Wahl gewesen.

Toshiba MQ01ABF050
Minimale Transferrate: 46.4 MB/s
Maximale Transferrate: 104 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 82.5 MB/s
Zugriffszeit: 17.7 ms
Burst-Rate: 248 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

System Performance

Mangels SSD muss sich das BU201LA auch im sehr speicherlastigen PCMark 7 sämtlichen Kontrahenten geschlagen geben. Dabei wollen wir aber nochmals auf die erheblichen Preisunterschiede hinweisen – die von uns nicht getesteten Basiskonfigurationen des EliteBook 820 G1 und ThinkPad X240 müssen nämlich ebenfalls mit einer trägen HDD vorliebnehmen.

Insbesondere beim Start von Windows oder komplexen Programmen sollte man sich deshalb auf die ein oder andere Gedenksekunde einstellen, zumal der nur 4 GB große Arbeitsspeicher zu vermehrten Zugriffen auf die Auslagerungsdatei führt. Sind die gewünschten Anwendungen jedoch erst einmal gestartet, bewältigt das Notebook alle üblichen Office-Aufgaben und leichtes Multitasking ohne Schwierigkeiten. Wir würden dennoch zum Einbau einer SSD sowie einem Speicher-Upgrade auf 8 GB raten, um die Arbeitsgeschwindigkeit für vergleichsweise wenig Geld spürbar zu steigern.

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
HD Graphics 4400, 4210U, Toshiba MQ01ABF050
2504 Points ∼27%
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
4388 Points ∼48% +75%
Dell Latitude E7240
HD Graphics 4400, 4200U, Liteonit LMT-128M6M
4529 Points ∼49% +81%
Dell Latitude E7240 Touch
HD Graphics 4400, 4300U, Samsung SSD SM841 128GB
4567 Points ∼50% +82%
HP EliteBook 820 G1
HD Graphics 4400, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
5196 Points ∼57% +108%
PCMark 7 Score
2504 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2120 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2115 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3066 Punkte
Hilfe

Grafikkarte

Der angesprochene Einbau eines zusätzlichen DDR3-Moduls hätte noch einen weiteren positiven Effekt: Der Speichercontroller könnte dann im Dual-Channel-Betrieb arbeiten, wodurch die 3D-Performance der HD Graphics 4400 um etwa 10 bis 30 Prozent anwachsen würde. Absolut betrachtet bleibt das Leistungsniveau aber selbst dann äußerst bescheiden: Schon ein dedizierter Mittelklasse-Beschleuniger wie GeForce 840M rechnet rund dreimal so schnell, die HD Graphics 5300 der neuen Broadwell-Chips mit nur 4,5 Watt TDP wiederum kaum langsamer.

Noch immer absolut konkurrenzfähig sind dagegen die Multimedia-Talente der HD 4400. H.264-Trailer werden selbst bei extrem hohen Datenraten von 100 Mbit/s und in 4K-Auflösung flüssig abgespielt, ohne das die CPU-Auslastung nennenswert ansteigt. Des Weiteren darf sich der Anwender über Intels Quick Sync Transcoder freuen, der Videos schneller und effizienter als jede (Notebook-)CPU umwandelt.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
HD Graphics 4400, 4210U, Toshiba MQ01ABF050
748 Points ∼1%
Lenovo ThinkPad X240
HD Graphics 4400, 4600U, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
701 Points ∼1% -6%
HP EliteBook 820 G1
HD Graphics 4400, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
824 Points ∼2% +10%
HP Envy X2-j001ng
HD Graphics 5300, 5Y70, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
647 Points ∼1% -14%
Asus Zenbook UX303LN-R4141H
GeForce 840M, 4510U, SanDisk SD6SB1M256G1002
2317 Points ∼5% +210%
3DMark 06 Standard
4525 Punkte
3DMark 11 Performance
835 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
31711 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4069 Punkte
3DMark Fire Strike Score
508 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Obwohl wir mit Dota 2, Bioshock Infinite und Tomb Raider drei relativ anspruchslose Spiele des vergangenen Jahres herausgesucht haben, bewältigt die HD 4400 diese nur in (sehr) niedrigen Einstellungen flüssig. Bei einem vorwiegend beruflich genutzten Business-Gerät sollte man darüber aber hinwegsehen können, zumindest solange nicht der Einsatz aufwändiger 3D-Software, beispielsweise aus dem CAD-Bereich, geplant ist.

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 38.919.811.26.2fps
BioShock Infinite (2013) 29.614.912.14.1fps
Dota 2 (2013) 57.93012.5fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Wer das AsusPro zumeist im Leerlauf betreibt oder nur einfache Office-Tätigkeiten ausübt, wird den Lüfter des Notebooks kaum zu hören bekommen. Dieser schaltet sich dann zumeist vollständig ab, sodass das leise Rauschen der Festplatte als einzige Geräuschquelle verbleibt.

Doch auch unter Last hält sich das BU201 vornehm zurück: Mehr als rund 33 dB(A) konnten wir selbst in Extremsituationen nicht beobachten. Egal ob ThinkPad, EliteBook oder Latitude – so dezent wie unser Proband agiert keiner der Kontrahenten, wenngleich die Differenzen nicht wirklich groß sind.

Lautstärkediagramm

Idle
30.1 / 30.6 / 31.7 dB(A)
HDD
31.7 dB(A)
Last
33 / 33 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Dass das Kühlsystem die entstehende Abwärme nicht nur sehr leise, sondern auch höchst effizient ins Freie befördert, zeigt sich beim Blick auf die Gehäuse- und Hardwaretemperaturen. Durchschnittlich 29 °C erreicht das Chassis bei ruhendem Windows-Desktop, unter Volllast werden es nur etwa 5 °C mehr. Dabei konzentriert sich die Wärmeentwicklung vor allem im hinteren Bereich des Gerätes, wohingegen die Handballenauflage stets angenehm kühl bleibt.

Im Gehäuseinneren klettert die Kerntemperatur des Core i5-4210U auf knapp über 70 °C, wenn wir mit Prime95 und FurMark ein absolutes Worst-Case-Szenario simulieren. Angesichts der von Intel spezifizierten Obergrenze, die bei genau 100 °C liegt, verbleiben somit üppige Reserven für den Betrieb im Hochsommer. Dass es dennoch zum sogenannten Throttling, also einem Abfall der Taktrate unter die Basisfrequenz kommt, ist mit dem Erreichen des TDP-Limits von 15 Watt zu begründen. In diesem Fall wird die Grafikeinheit gegenüber dem Prozessor bevorzugt, was sich in einem relativ hohen GPU- (750 MHz) respektive recht niedrigen CPU-Takt (1,1 GHz) äußert.

 28.9 °C32.6 °C27.9 °C 
 28 °C31.3 °C27.3 °C 
 28.3 °C26 °C25.9 °C 
Maximal: 32.6 °C
Durchschnitt: 28.5 °C
28.3 °C33.7 °C30.9 °C
29.4 °C30.8 °C29.9 °C
25.7 °C26.8 °C31.9 °C
Maximal: 33.7 °C
Durchschnitt: 29.7 °C
Netzteil (max.)  33.9 °C | Raumtemperatur 21.3 °C | Fluke 62 Max
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.9 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook v7 auf 30.7 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 41.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.8 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 43.1 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30.8 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.6 °C (-2.2 °C).

Lautsprecher

Von der Qualität der integrierten Lautsprecher darf man bei einem Office-Notebook meist nicht allzu viel erwarten, was sich in diesem Fall wieder einmal bestätigt. Dem unangenehm schrillen Hochtonbereich stehen etwas blecherne Mitten gegenüber, während Bässe nahezu vollständig fehlen – Musik und Filme bereiten so kaum Freude. Für übliche Alltagszwecke sind die Boxen aber allemal zu gebrauchen und auch hinreichend pegelfest.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Der Leerlaufverbrauch von 3,7 bis 9,0 Watt liegt auf einem Niveau mit der FullHD-Version des ThinkPad X240 (3,9 bis 9,8 Watt), wohingegen das EliteBook 820 G1 durch sein dunkleres WXGA-Panel noch etwas sparsamer zu Werke geht (3,2 bis 7,5 Watt). Zudem dürfte die klassische Festplatte des BU201 etwas mehr Leistung als die SSDs der Konkurrenz aufnehmen – ein Grund mehr, einen schnellen Flashspeicher nachzurüsten.

Unter Last vermeldet unser Messgerät zwischen 28,8 und 30,3 Watt, was recht typische Werte für ein Ultrabook dieser Größe sind. Trotz des niedrigen Energiebedarfs legt Asus ein kräftiges 65-Watt-Netzteil bei, sodass der Akku auch im Betrieb sehr schnell geladen werden kann.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 3.7 / 8.3 / 9 Watt
Last midlight 28.8 / 30.3 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Extech Power Analyzer 380803

Akkulaufzeit

Erfreulicherweise wurde der Akku nicht fest im Gerät integriert, sondern lässt sich mit einem Handgriff an der Unterseite entnehmen. Neben der Tatsache, dass das Notebook dann jedoch keinen stabilen Stand mehr besitzt, stört uns insbesondere die dürftige Kapazität des Energiespeichers: Gerade einmal 32 Wh sind für ein mobiles Subnotebook eindeutig zu wenig.

Im Battery Eater Readers Test (Energiesparmodus, minimale Helligkeit, WLAN aus) geht dem BU201 so schon nach 7 Stunden und 43 Minuten die Puste aus, weit schneller als dem ThinkPad X240 (12 Stunden) oder EliteBook 820 G1 (13,5 Stunden).

Wer die Helligkeit auf praxistaugliche 150 cd/m² erhöht und die WLAN-Verbindung aktiviert, kann gerade einmal 3 Stunden und 38 Minuten im Internet surfen. Alternativ reichen die Reserven für die Wiedergabe von ein oder zwei Filmen.

Die minimale Laufzeit, ermittelt mit dem Battery Eater Classic Test (Höchstleistung, maximale Helligkeit, WLAN an), beziffert sich auf akzeptable 113 Minuten. Ohne die leichte Taktabsenkung im Akkubetrieb würde dieser Wert wohl aber noch ein wenig niedriger ausfallen.

Reader's Test
Reader's Test
WLAN-Test
WLAN-Test
H.264-Test
H.264-Test
Classic Test
Classic Test
Ladevorgang
Ladevorgang
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036GLenovo ThinkPad X240HP EliteBook 820 G1Dell Latitude E7240 Touch
Akkulaufzeit
49%
62%
15%
Idle
463
719
55%
813
76%
621
34%
H.264
182
323
77%
327
80%
WLAN (alt)
218
363
67%
392
80%
300
38%
Last
113
107
-5%
124
10%
83
-27%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
7h 43min
Surfen über WLAN
3h 38min
Big Buck Bunny H.264 1080p
3h 02min
Last (volle Helligkeit)
1h 53min

Fazit

Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G

Eigentlich haben wir uns schon fast daran gewöhnt, dass hochwertige Business-Geräte erst weit jenseits der 1.000-Euro-Marke zu finden sind – vor allem dann, wenn man sich nicht mit einem minderwertigen TN-Panel zufrieden gibt. Doch das AsusPro Advanced BU201LA beweist nun, dass es auch deutlich günstiger geht: Schon für gut 800 Euro erhält man hier ein echtes Profimodell mit ordentlicher Ausstattung, überzeugenden Eingabegeräten und niedrigen Emissionen. Wir wollen an dieser Stelle speziell noch ein einmal das tolle IPS-Display und die knackige Tastatur hervorheben, die sich problemlos mit dem vielgelobten ThinkPad-Pendant messen kann.

Es ist etwas schade, dass Asus bei einem kompakten Subnotebook ausgerechnet am Akku gespart hat. Mehr als 3 bis 4 Stunden Laufzeit sind in der Praxis kaum zu erreichen, auch ein optionaler Zusatzakku ist nicht im Programm. Des Weiteren wünschen wir uns bessere Wartungsmöglichkeiten, wie sie beispielsweise das HP EliteBook 820 G1 bietet.

Alles in allem hat Asus jedoch ein rundum gelungenes Produkt abgeliefert, dem die Preis-Leistungs-Krone derzeit kaum zu nehmen ist. Das dürfte auch die Kunden von HP, Lenovo oder Dell freuen, belebt Konkurrenz doch bekanntermaßen das Geschäft – ein wenig mehr Preisdruck würde dem Business-Segment nicht schaden.

Testgerät zur Verfügung gestellt von ...
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Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G, zur Verfügung gestellt von:
Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G, zur Verfügung gestellt von:

Datenblatt

Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G (ASUSPRO Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 4400, Kerntakt: 200 - 1000 MHz, 10.18.10.3574
Hauptspeicher
4096 MB 
, 1x 4 GB Single-Channel verlötet, 1 von 1 Slot frei
Bildschirm
12.5 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, LG LP125WF2-SPB2, IPS-Panel, LED-Backlight, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Toshiba MQ01ABF050, 500 GB 
, 8 MB Cache
Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Headset-Buchse (3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: 4-in-1 (SD/SDHC/SDXC/MMC), 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I218-V (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-N 7260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20.6 x 310 x 215
Akku
32 Wh Lithium-Ion, 7.6 V, 4200 mAh
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
Kamera
Webcam: 1.0 Megapixel
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 65-Watt-Netzteil, Treiber- und Betriebssystem-DVDs für Windows 7/8.1, ASUSPRO Business Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.357 kg, Netzteil: 304 g
Preis
800 Euro

 

Business-Notebooks zählen bei Asus seit einiger Zeit zu einer eigenen Baureihe, ...
Business-Notebooks zählen bei Asus seit einiger Zeit zu einer eigenen Baureihe, ...
...die unter dem Label AsusPro vermarktet wird.
...die unter dem Label AsusPro vermarktet wird.
Äußerlich gibt sich das neue BU201LA schlicht, ...
Äußerlich gibt sich das neue BU201LA schlicht, ...
...der 12-Zöller setzt vor allem auf dunkle Farbtöne...
...der 12-Zöller setzt vor allem auf dunkle Farbtöne...
...und pflegeleichte Kunststoff-Oberflächen.
...und pflegeleichte Kunststoff-Oberflächen.
Qualitativ gibt es nur wenig zu kritisieren, ...
Qualitativ gibt es nur wenig zu kritisieren, ...
...einzig das Display könnte etwas stabiler sein.
...einzig das Display könnte etwas stabiler sein.
Mit einer Dicke von knapp 2,1 Zentimetern...
Mit einer Dicke von knapp 2,1 Zentimetern...
...und einem Gewicht unter 1,4 Kilogramm...
...und einem Gewicht unter 1,4 Kilogramm...
...lässt sich das Gerät problemlos transportieren.
...lässt sich das Gerät problemlos transportieren.
Das Anschlussfeld hält unter anderem...
Das Anschlussfeld hält unter anderem...
...VGA und DisplayPort...
...VGA und DisplayPort...
...sowie 3x USB 3.0 bereit.
...sowie 3x USB 3.0 bereit.
Einer der USB-Ports dient gleichzeitig als Docking-Anschluss.
Einer der USB-Ports dient gleichzeitig als Docking-Anschluss.
Auch an einen Netzwerkanschluss, ...
Auch an einen Netzwerkanschluss, ...
...der zunächst aufgeklappt werden muss, wurde gedacht.
...der zunächst aufgeklappt werden muss, wurde gedacht.
Mit Ausnahme des Kartenlesers sind alle Schnittstellen recht gut erreichbar.
Mit Ausnahme des Kartenlesers sind alle Schnittstellen recht gut erreichbar.
Zur Sicherheitsausstattung gehören Fingerabdruckscanner und SC-Reader.
Zur Sicherheitsausstattung gehören Fingerabdruckscanner und SC-Reader.
Bei den Eingabegeräten...
Bei den Eingabegeräten...
...sticht vor allem die gelungene Tastatur hervor, ...
...sticht vor allem die gelungene Tastatur hervor, ...
...die bei Bedarf beleuchtet werden kann.
...die bei Bedarf beleuchtet werden kann.
Im Gehäuse werkelt ein schneller Core i5-4210U.
Im Gehäuse werkelt ein schneller Core i5-4210U.
Auf eine Wartungsklappe wurde beim BU201 verzichtet, ...
Auf eine Wartungsklappe wurde beim BU201 verzichtet, ...
...lediglich der Akku ist ohne Weiteres entnehmbar.
...lediglich der Akku ist ohne Weiteres entnehmbar.
32 Wh reichen leider nicht für längere Abstinenz von der Steckdose.
32 Wh reichen leider nicht für längere Abstinenz von der Steckdose.
Unter dem Akku versteckt sich der Slot für die SIM-Karte, falls das Modell über ein 3G-/4G-Funkmodul verfügt.
Unter dem Akku versteckt sich der Slot für die SIM-Karte, falls das Modell über ein 3G-/4G-Funkmodul verfügt.
Kompakt und leistungsstark:
Kompakt und leistungsstark:
Der Hersteller legt ein 65-Watt-Netzteil bei.
Der Hersteller legt ein 65-Watt-Netzteil bei.

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  • Verfügbare externe Tests sortiert nach Displayformat

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Preisvergleich

Pro

+gute Verarbeitungsqualität
+hervorragende Eingabegeräte
+helles, blickwinkelstabiles und hochauflösendes Display
+solide Anwendungsleistung
+niedrige Geräusch- und Temperaturentwicklung
+tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
 

Contra

-umständliche Wartung
-mäßige Akkulaufzeiten
-leicht eingeschränkte Performance im Akkubetrieb

Shortcut

Was uns gefällt

Trotz des vergleichsweise günstigen Preises besticht das AsusPro BU201LA mit seiner grandiosen Tastatur, tadelloser Verarbeitungsqualität und einem hellen IPS-Display.

Was wir vermissen

Neben der fehlenden SSD ist es vor allem der recht kleine Akku, der eine noch bessere Endnote verhindert. Schade, dass Asus nicht einmal optional einen größeren Energiespeicher anbietet.

Was uns verblüfft

Obwohl der Hersteller explizit die Kohlefaser-Verstärkung des Display-Deckels hervorhebt, erweist sich das Notebook gerade hier als relativ instabil.

Die Konkurrenz

Lenovo ThinkPad X240

HP EliteBook 820 G1

HP EliteBook 725 G2

Dell Latitude E7240

Fujitsu Lifebook T734

Toshiba Portege Z30t

Bewertung

Asus ASUSPRO Advanced BU201LA-DT036G - 08.03.2016 v5(old)
Till Schönborn

Gehäuse
85 /  98 → 87%
Tastatur
92%
Pointing Device
88%
Konnektivität
52 / 80 → 64%
Gewicht
71 / 35-78 → 84%
Akkulaufzeit
84%
Display
88%
Leistung Spiele
63 / 68 → 93%
Leistung Anwendungen
65 / 87 → 75%
Temperatur
90 / 91 → 99%
Lautstärke
93%
Audio
50 / 91 → 55%
Kamera
50 / 85 → 59%
Durchschnitt
75%
86%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
Erfahren Sie hier mehr über die Änderungen der neuen Bewertung mit Version 5
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Autor: Till Schönborn (Update: 15.05.2018)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.