Notebookcheck

Test Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G Ultrabook

Qualität zum kleinen Preis? Mit günstigen Business-Notebooks will Asus die Konkurrenz unter Druck setzen – und stattet sein neues 14-Zoll-Flaggschiff dafür mit dem derzeit schnellsten ULV-Prozessor, reichlich Arbeitsspeicher und einer flotten SSD aus. Wir verraten, warum es dennoch nicht zum Klassensieg reicht.

Mit einer rundum gelungenen Vorstellung erkämpfte sich das AsusPro Advanced BU201LA vor wenigen Wochen eine respektable Top-Ten-Platzierung in unseren Subnotebook-Charts – ein mehr als beachtliches Ergebnis, insbesondere weil Asus in der Vergangenheit eher selten mit hochwertigen Business-Notebooks auf sich aufmerksam gemacht hat.

Dies scheint sich nun zu ändern: Auch im klassischen 14-Zoll-Segment bietet der Hersteller mit dem AsusPro Advanced BU401LA seit kurzem ein neues Modell an, welches ebenfalls mit höchster Qualität zu vergleichsweise niedrigen Preisen überzeugen soll. Der Begriff "preiswert" ist hierbei relativ: Schon die Einstiegskonfiguration mit Core-i5-CPU, 8 GB RAM und 256-GB-SSD schlägt mit gut 1.000 Euro zu Buche, unser Topmodell mit einem Core i7-4650U kommt sogar auf knapp 1.150 Euro. Im Vergleich mit einem Toshiba Tecra Z40 oder Lenovo ThinkPad T440 erscheint das BU401LA aber in der Tat recht günstig und zielt damit eher auf die Business-Mittelklasse, in der sich Modelle wie das ThinkPad L440, HP EliteBook 745 G2 oder Dell Latitude E5450 tummeln.

Gehäuse

stabile Konstruktion, saubere Verarbeitung
stabile Konstruktion, saubere Verarbeitung

Das AsusPro Advanced BU401LA macht aus seiner Verwandtschaft mit dem BU201LA keinen Hehl und trägt das gleiche sachlich-nüchterne Design wie das kleinere Schwestermodell. Pflegeleichte, matt-graue Oberflächen und kantige Formen prägen die Optik – der typische Office-Dresscode eben. Für einen 14-Zöller erstaunlich ist das geringe Kampfgewicht von lediglich 1,67 Kilogramm, welches zusammen mit den schlanken Abmessungen – die Bauhöhe beträgt nur 19,8 Millimeter – für eine hervorragende Mobilität sorgt. Zum Vergleich: Selbst das kompakte Latitude 14 E5450 bringt fast zwei Kilogramm auf die Waage und ist rund drei Millimeter dicker.

Obwohl das Gehäuse aus einem Materialmix aus Aluminium und Kunststoff gefertigt wurde, gibt es an Haptik und Stabilität kaum etwas auszusetzen. Egal wo wir auch drücken und ziehen, merklich verformen lässt sich das Chassis selbst bei hohem Kraftaufwand an keiner Stelle. Ebenso vorbildlich präsentiert sich das dank Kohlefaser-Verstärkungen äußerst verwindungssteife Display, welches von einem soliden Metallscharnier gehalten wird. Selbiges reduziert jegliches Nachwippen des Deckels auf ein Minimum, ermöglicht aber dennoch ein einhändiges Öffnen des Gerätes.

In puncto Verarbeitung hat Asus erneut ein nahezu makelloses Produkt abgeliefert und stellt damit so manch teureren Konkurrenten in den Schatten. Wie immer können wir hier natürlich nur das uns vorliegende Sample beurteilen – gewisse Qualitätsschwankungen lassen sich leider bei keinem Hersteller ausschließen.

Ausstattung

Das Schnittstellenangebot wurde von Asus ohne Änderungen vom Vorgängermodell übernommen. Während die drei USB-3.0-Ports sowie der schnelle Gbit-LAN-Anschluss noch immer positiv hervorzuheben sind, vermissen wir einen modernen DisplayPort-Ausgang für besonders hochauflösende Displays. Einen solchen hat sogar das BU201LA zu bieten, wohingegen man beim BU401LA mit HDMI und VGA vorliebnehmen muss.

Sämtliche Schnittstellen, zu denen des Weiteren ein SD-Kartenleser sowie eine Headset-Buchse gehören, verteilen sich auf die beiden Gehäuseflanken. Durch die Positionierung nahe der Geräterückseite wird der Anwender von angeschlossenen Kabeln und USB-Sticks nur wenig gestört, wenngleich für den Schreibtischbetrieb rückwärtige Ports noch praktischer wären – dieser Pluspunkt geht an das Latitude E5450.

Frontseite: keine Anschlüsse
Frontseite: keine Anschlüsse
linke Seite: Netzteil-Anschluss, Gbit-LAN, HDMI, USB 3.0
linke Seite: Netzteil-Anschluss, Gbit-LAN, HDMI, USB 3.0
Rückseite: keine Anschlüsse
Rückseite: keine Anschlüsse
rechte Seite: SD-Kartenleser, Headset-Buchse, 2x USB 3.0, VGA, Kensington Lock
rechte Seite: SD-Kartenleser, Headset-Buchse, 2x USB 3.0, VGA, Kensington Lock

Kommunikation

1,0-Megapixel-Webcam
1,0-Megapixel-Webcam

Das von Intel stammende Funkmodul namens Wireless-N 7260 unterstützt sowohl Bluetooth 4.0 als auch WLAN nach 802.11a/b/g/n, nicht jedoch den schnellen 802.11ac-Standard. Folglich bleibt die Bruttodatenrate im 2,4- oder 5-GHz-Band auf maximal 300 Mbit/s begrenzt, vorausgesetzt, der beteiligte Router ist ebenfalls Dual-Stream-fähig. Im Praxistest überzeugte die Verbindung mit tadelloser Stabilität und ordentlicher, wenngleich nicht überdurchschnittlicher Reichweite. Den nachträglichen Einbau eines WWAN-Moduls hat der Hersteller leider nicht vorgesehen.

Für Audio- und Videokonferenzen verfügt das BU401LA über eine integrierte 1,0-Megapixel-Kamera sowie ein dazugehöriges Array-Mikrofon. Während wir der Webcam insbesondere bei schlechter Beleuchtung nur sehr mäßige Qualitäten attestieren können, macht das rauscharme Mikrofon ein zusätzliches Headset oftmals überflüssig.

Sicherheit 

Mit einer breiten Auswahl verschiedener Verwaltungs- und Sicherheits-Features unterstreicht Asus die professionelle Ausrichtung des BU401LA. So kommt das Notebook nicht nur mit üblichen Extras wie Kensington Lock oder Fingerabdruckscanner daher, sondern kann auch mit einem TPM sowie Support für Intels Small Business Advantage Paket sowie Anti-Theft und Computrace aufwarten. Was sich hinter diesen Technologien genau verbirgt, haben wir in einem eigenen FAQ-Artikel zusammengetragen.

Zubehör

Wie viele andere Hersteller geizt auch Asus beim Thema Zubehör, was man allerdings nicht unbedingt als Kritikpunkt auffassen muss. Viel mehr als das beigelegte Netzteil, verschiedene Windows- und Treiber-DVDs (Windows 7 Professional + Windows 8 Pro, jeweils 64-Bit-Version) sowie einige Broschüren werden die meisten Anwender ohnehin nicht benötigen.

Softwareseitig präsentiert sich unser Proband ebenfalls sehr aufgeräumt und verzichtet auf nervige Toolbars und Testversionen. Das vorinstallierte Windows-7-Betriebssystem wurde lediglich mit einigen zumeist recht nützlichen Tools versehen, die den Anwender zum Beispiel bei der Erstellung von Backups oder der Verwaltung von Drahtlosnetzwerken unterstützen sollen.

Wartung

einfache Wartung
einfache Wartung

Um an die Hardware im Inneren zu gelangen, muss zunächst eine Reihe von Torx-Schrauben an der Unterseite gelöst werden. Anschließend lässt sich die gesamte Bodenplatte mit leichtem Kraftaufwand entfernen. Neben dem verschraubten Akku können nun auch Festplatte (2,5 Zoll, 7 Millimeter Bauhöhe), Arbeitsspeicher (ein DIMM-Slot, belegt) oder WLAN-Modul mit wenigen Handgriffen getauscht werden. Praktisch: Ein freier mSATA-Steckplatz erlaubt das Nachrüsten einer zweiten SSD beziehungsweise den Parallelbetrieb von SSD und HDD, falls der 2,5-Zoll-Schacht mit einer herkömmlichen Festplatte bestückt wird.

Garantie

Anders als beim Lenovo ThinkPad L440 oder Dell Latitude E5450, wo der Hersteller jeweils nur eine 12-monatige Werksgarantie gewährt, sind im Preis des AsusPro BU401LA immerhin 24 Monate Pickup & Return Service inkludiert. Ein Upgrade auf insgesamt drei Jahre fällt mit rund 140 Euro Aufpreis zwar nicht sonderlich günstig aus, schließt dann aber auch einen Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag ein.

Eingabegeräte

Tastatur

Ähnlich wie beispielsweise auch Lenovo setzt Asus ein und dieselbe Tastatur in gleich mehreren Modellreihen ein. In diesem Fall kennen wir das beleuchtete Chiclet-Keyboard bereits vom BU201LA, wo lediglich die seitliche Gehäuseeinfassung ein wenig schmäler ausfällt.

Aus qualitativer Sicht können wir unser fast schon überschwängliches Lob des vorherigen Tests nur wiederholen: Großzügiger Hubweg, knackiger Anschlag, hervorragendes Schreibgefühl – vor einem EliteBook oder ThinkPad muss sich die AsusPro-Serie diesbezüglich wahrlich nicht verstecken. Allenfalls das doch recht prägnante, mechanische Klappern der 15 x 15 Millimeter großen Tasten mag manchem Anwender weniger gut gefallen, wir sehen darin jedoch die passende akustische Untermalung unserer haptischen Eindrücke.

Touchpad

Schade: Den Trackpoint des 12-Zoll-Modells hat Asus beim BU401LA gestrichen, dafür jedoch das Touchpad auf nunmehr 10,6 x 6,1 Zentimeter vergrößert. Wie üblich unterstützt das Eingabegerät diverse Multi-Touch-Gesten mit zwei oder drei Fingern, bietet aber auch zusätzliche Features wie eine Handballenerkennung oder die automatische Deaktivierung beim Anstecken einer externen Maus. Die Gleiteigenschaften der sehr glatten, glasähnlichen Oberfläche sind tadellos, nur bei verschwitzten Händen kann es zu einem leichten Stocken kommen.

Anstelle integrierter Maustasten (Clickpad-Bauweise) verfügt das Notebook über zwei dedizierte Buttons, was aus ergonomischer Sicht sehr zu begrüßen ist. Dank des klar definierten, mittellangen Anschlages gehen auch komplizierte Drag'n'Drop-Befehle schnell und fehlerfrei von der Hand.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

So ganz will es uns nicht einleuchten, warum Asus nur das BU201LA mit einem FullHD-Display ausrüstet, wohingegen das größere BU401LA mit der HD+-Auflösung von 1.600 x 900 Pixeln vorliebnehmen muss. Im Konkurrenzvergleich bewegt sich unser Kandidat damit irgendwo im Mittelfeld: Beim EliteBook 745 G2 und ThinkPad L440 kann der Käufer jeweils zwischen WXGA (1.366 x 768 Pixel) und HD+ wählen, das Latitude E5450 wird mit WXGA und FullHD angeboten.

Aus der Kombination von Auflösung und Bilddiagonale ergibt sich eine Pixeldichte von 131 dpi, was aus normalem Betrachtungsabstand für eine ausreichend scharfe Darstellung sorgt. Mehr Arbeitsfläche kann aber gerade bei einem Office-Notebook nie schaden, sodass der Hersteller bei einem potentiellen Nachfolger gerne noch etwas nachbessern darf.

Noch weitaus größeren Nachholbedarf sehen wir beim Thema Displayhelligkeit. Maximal 209 cd/m² sind für ein mobiles Arbeitsgerät definitiv zu wenig und werden vom ThinkPad L440 (HD+-Modell: 233 cd/m²) und Latitude 14 (FullHD-Modell: 271 cd/m²) locker überboten. Bei unserem Testgerät war zudem der Regler für die Leuchtdichte defekt – zwischen Minimal- und Maximalhelligkeit konnten wir keine Zwischenwerte einstellen.

215
cd/m²
218
cd/m²
213
cd/m²
219
cd/m²
216
cd/m²
208
cd/m²
203
cd/m²
196
cd/m²
194
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AUO B140RTN03
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 219 cd/m² Durchschnitt: 209.1 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 216 cd/m²
Kontrast: 495:1 (Schwarzwert: 0.436 cd/m²)
ΔE Color 9.63 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 10.72 | 0.64-98 Ø6.2
44.8% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.49

Für ein TN-Panel liefert das Display des taiwanesischen Herstellers AUO eine recht ordentliche Bildqualität ab. Schwarzwert (0,44 cd/m²) und Kontrastverhältnis (495:1) sind etwa halb so gut wie bei einem hochwertigen IPS-Modell, wie ein Vergleich mit der Konkurrenz von Dell beweist (E5450 FullHD: 1.007:1). Subjektiv wirkt das Bild damit durchaus ansehnlich und lebendig, sodass auch Multimediaanwendungen wie Filme Freude bereiten.

Nicht unbedingt zur Paradedisziplin des Panels zählt die Farb- und Graustufenwiedergabe. Angesichts der im Auslieferungszustand teils zweistelligen Delta-E-Abweichungen erscheint eine nachträgliche Kalibration höchst ratsam, zumal so auch der sichtbare Blaustich ausgemerzt wird. Fotografen und Grafiker sollten dennoch nach Möglichkeit auf ein externes Display ausweichen, da der stark eingeschränkte Farbraum (sRGB-Abdeckung 62,9 %, AdobeRGB-Abdeckung 44,8 %) die Ansprüche professioneller Anwender aus dieser Branche nicht befriedigen wird.

BU401LA vs. AdobeRGB (t)
BU401LA vs. AdobeRGB (t)
BU401LA vs. sRGB (t)
BU401LA vs. sRGB (t)
Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)

Da die entspiegelte Displayoberfläche den Nachteil der viel zu niedrigen Leuchtdichte wenigstens etwas kompensiert, ist das Notebook prinzipiell auch für Außeneinsätze geeignet. Zumindest bei bewölktem Himmel lässt sich der Bildinhalt problemlos erkennen, doch den Kampf gegen direktes Sonnenlicht dürfte das BU401LA kaum gewinnen können. Das fast doppelt so helle Display des 12-Zoll-Modells leistet hier wesentlich bessere Dienste.

Außeneinsatz (Bewölkung)
Blickwinkel Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Blickwinkel Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G

Asus bewirbt die Anzeige mit dem Prädikat "Wide View Angle", was bei uns angesichts des vorliegenden TN-Panels zunächst eine gewisse Skepsis hervorruft. Doch weit gefehlt: Tatsächlich verändert sich die Darstellung über einen weiten Blickwinkelbereich nur unwesentlich, was sonst nur bei wesentlich teureren IPS-Panels der Fall ist. Erst bei sehr starken Abweichungen, insbesondere nach unten, nimmt das Kontrastverhältnis spürbar ab und einzelne Farben werden nicht mehr korrekt dargestellt.

Leistung

3,3 GHz maximale Turbo-Taktrate
3,3 GHz maximale Turbo-Taktrate

Der Intel Core i7-4650U lässt sich als enger Verwandter des bereits häufiger getesteten Core i7-4600U beschreiben, von dem er sich CPU-seitig lediglich durch einen etwas niedrigeren Basistakt von 1,7 GHz (4600U: 2,1 GHz) unterscheidet. Der maximale Turbo ist mit 2,9 (2 Kerne) respektive 3,3 GHz (1 Kern) dagegen ebenso identisch wie die auf 15 Watt spezifizierte TDP. Wie der Name bereits andeutet, gehört der in 22-Nanometer-Technik gefertigte Dual-Core-Prozessor zur vierten Core-Generation namens Haswell – der Nachfolger auf Broadwell-Basis steht allerdings schon in den Startlöchern und soll noch im Januar 2015 vorgestellt werden.

Die eigentliche Besonderheit des Core i7-4650U ist seine integrierte Grafikeinheit. Während die HD Graphics 4400 der meisten anderen ULV-Modelle lediglich über 20 sogenannte Execution Units (EUs) verfügt, verrät die "50" am Ende der CPU-Bezeichnung die stärkere HD Graphics 5000 mit stattlichen 40 EUs. Die mit bis zu 1.100 MHz taktende GPU unterstützt unter anderem DirectX 11.1 sowie Intels Quick-Sync-Feature zur schnellen Videoumwandlung.

Die Speicherausstattung des Notebooks setzt sich aus 4 GB RAM direkt auf dem Mainboard sowie einem zusätzlichen 4-GB-Modul DDR3L-1600 zusammen, welches den einzigen DIMM-Slot des Gerätes belegt. Immerhin arbeitet der Hauptspeicher so im schnellen Dual-Channel-Modus, lässt sich jedoch nur umständlich aufrüsten. Alle dauerhaft benötigten Anwendungs- und Nutzerdaten finden auf einer 256 GB großen SSD Platz.

Systeminformationen Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G

Prozessor

volle Performance im Akkubetrieb
volle Performance im Akkubetrieb

Durch seinen sparsamen 15-Watt-Prozessor steht das AsusPro gegenüber dem ThinkPad L440 sowie dem Lifebook E544 ein wenig auf verlorenem Posten, was die CPU-Performance insbesondere bei Multi-Threading betrifft. 16 respektive 26 Prozent Mehrleistung für den Core i5-4210M/Core i5-4330M im Cinebench R11.5 stehen allerdings auch einer eklatanten TDP-Differenz gegenüber, stuft Intel diese beiden Modelle doch in die 37-Watt-Kategorie ein. Deutlich enger geht es bei Auslastung eines einzelnen Kernes zu, wo der Core i7-4650U dank seines starken Turbo Boosts recht gut mithalten kann. Die rote Laterne trägt in diesem Vergleich das von einer Quad-Core-APU aus dem Hause AMD befeuerte HP EliteBook 745 G2.

Im Akkubetrieb büßt das BU401LA nichts von seiner Leistungsfähigkeit ein und kommt im Mehrkern-Test auf identische 2,9 Punkte. Ebenfalls nahezu unverändert bleibt der Einzelkern-Score mit 1,41 Punkten – vorbildlich!

Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
1.42 Points ∼58%
Lenovo Thinkpad L440
HD Graphics 4600, 4330M, 500 GB - 5400 rpm
1.51 Points ∼62% +6%
Fujitsu Lifebook E544
HD Graphics 4600, 4210M, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
1.39 Points ∼57% -2%
Dell Latitude 14 E5450
HD Graphics 4400, 4310U, Lite-On LCS-128L9S
1.11 Points ∼45% -22%
HP Elitebook 745 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
0.68 Points ∼28% -52%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
2.9 Points ∼7%
Lenovo Thinkpad L440
HD Graphics 4600, 4330M, 500 GB - 5400 rpm
3.66 Points ∼8% +26%
Fujitsu Lifebook E544
HD Graphics 4600, 4210M, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3.35 Points ∼8% +16%
Dell Latitude 14 E5450
HD Graphics 4400, 4310U, Lite-On LCS-128L9S
2.94 Points ∼7% +1%
HP Elitebook 745 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1.83 Points ∼4% -37%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
124 Points ∼57%
Fujitsu Lifebook E544
HD Graphics 4600, 4210M, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
121 Points ∼56% -2%
Dell Latitude 14 E5450
HD Graphics 4400, 4310U, Lite-On LCS-128L9S
93 Points ∼43% -25%
HP Elitebook 745 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
49 Points ∼22% -60%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
271 Points ∼6%
Fujitsu Lifebook E544
HD Graphics 4600, 4210M, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
304 Points ∼7% +12%
Dell Latitude 14 E5450
HD Graphics 4400, 4310U, Lite-On LCS-128L9S
268 Points ∼6% -1%
HP Elitebook 745 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
162 Points ∼4% -40%
X264 HD Benchmark 4.0
Pass 2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
18.37 fps ∼10%
Fujitsu Lifebook E544
HD Graphics 4600, 4210M, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
19.33 fps ∼11% +5%
Pass 1 (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
95.5 fps ∼35%
Fujitsu Lifebook E544
HD Graphics 4600, 4210M, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
95.22 fps ∼34% 0%
Cinebench R10 Shading 32Bit
7959
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6241 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
9789
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4755
Cinebench R10 Shading 64Bit
8517 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
12576 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.42 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
24.76 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.9 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
63.3 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
271 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
124 Points
Hilfe

Massenspeicher

AS-SSD-Benchmark
AS-SSD-Benchmark

Standesgemäß setzt unser Testgerät auf eine schnelle SSD mit immerhin 256 GB Speicherkapazität, genauer gesagt eine Lite-On LCS-256M6S im 2,5-Zoll-Format. Vermutlich handelt es sich hierbei um ein Modell auf Basis des Marvell-Controllers 88SS9174 in Kombination mit MLC-NAND-Flash.

Außer Zweifel steht in jedem Fall die exzellente Performance des Laufwerkes. Knapp 500 MB/s beim sequentiellen Lesen sowie rund 400 MB/s Schreibrate können sich ebenso sehen lassen wie die hervorragenden Ergebnisse der 4K-Tests, mit denen die LCS-256M6S beispielsweise auch einer Samsung PM851 Paroli bietet.

Liteonit LCS-256M6S
Minimale Transferrate: 166.1 MB/s
Maximale Transferrate: 446.2 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 374.9 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 371.1 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

System Performance

Im PCMark 8, der als synthetischer Systemleistungs-Benchmark eine Aussage über die allgemeine Alltagsperformance des Notebooks liefern soll, liegt unser gesamtes Testfeld dicht beieinander. Überraschend ist dabei insbesondere die konkurrenzfähige Performance des preiswerten EliteBook 745 G2, dessen fehlende SSD offenbar durch die starke OpenCL-Leistung der AMD-APU kompensiert wird. Inwieweit sich diese auch in der Praxis auszahlt, hängt jedoch stark von der jeweils eingesetzten Software ab.

Unsere subjektiven Erfahrungen mit dem BU401LA fallen durchgängig positiv aus, was neben dem flotten Prozessor vor allem der reaktionsschnellen SSD zu verdanken ist. Egal ob Start- und Ladevorgänge, Installationen oder Multitasking: Über mangelnde Leistung dürfte sich kaum ein Käufer beklagen. Wer mit dem Notebook nur simple Office-Arbeiten erledigt, wird die vorhandenen Reserven wohl ohnehin nie ausreizen.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
2711 Points ∼44%
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
HD Graphics 4600, 4300M, Intel SSD 520 Series SSDSC2BW180A3L
2590 Points ∼43% -4%
Fujitsu Lifebook E544
HD Graphics 4600, 4210M, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
2521 Points ∼41% -7%
Dell Latitude 14 E5450
HD Graphics 4400, 4310U, Lite-On LCS-128L9S
2824 Points ∼46% +4%
HP Elitebook 745 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2444 Points ∼40% -10%
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
5190 Points ∼57%
Fujitsu Lifebook E544
HD Graphics 4600, 4210M, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3439 Points ∼38% -34%
Dell Latitude 14 E5450
HD Graphics 4400, 4310U, Lite-On LCS-128L9S
3469 Points ∼38% -33%
HP Elitebook 745 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2005 Points ∼22% -61%
PCMark 7 Score
5190 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2711 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2495 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3261 Punkte
Hilfe

Grafikkarte

Obwohl die HD Graphics 5000 auf dem Papier rund die doppelte Rechenleistung der HD 4400 oder HD 4600 offeriert, fällt die Mehrleistung in der Praxis erheblich geringer aus. Dies liegt zum einen an der begrenzten Speicherbandbreite, die selbst bei DDR3-1600 im Dual-Channel-Verbund (25,6 GB/s) noch immer ein Performance-raubendes Nadelöhr darstellt. Zum anderen verhindert die niedrige TDP, dass der zur Verfügung stehende Turbo-Boost-Spielraum vollständig ausgereizt wird – viel mehr als etwa 500 - 600 MHz GPU-Takt sind bei anhaltender 3D-Last nicht möglich.

Infolgedessen muss die HD 5000 sogar dedizierte Einstiegsbeschleuniger wie die Nvidia GeForce 820M vorbeiziehen lassen und verliert auch knapp gegen vergleichbare Kaveri-APUs von AMD. Abseits anspruchsvoller Grafiksoftware bewältigt die GPU jedoch sämtliche Alltagsaufgaben und kann sogar hochauflösende 4K-Videos (H.264-Codec) flüssig wiedergeben.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
1032 Points ∼2%
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
HD Graphics 4600, 4300M, Intel SSD 520 Series SSDSC2BW180A3L
773 Points ∼2% -25%
Fujitsu Lifebook E544
HD Graphics 4600, 4210M, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
744 Points ∼1% -28%
Dell Latitude 14 E5450
HD Graphics 4400, 4310U, Lite-On LCS-128L9S
898 Points ∼2% -13%
HP Elitebook 745 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1140 Points ∼2% +10%
3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
697 Points ∼2%
Dell Latitude 14 E5450
HD Graphics 4400, 4310U, Lite-On LCS-128L9S
611 Points ∼2% -12%
HP Elitebook 745 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
638 Points ∼2% -8%
3DMark 11 Performance
1120 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
45548 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4565 Punkte
3DMark Fire Strike Score
644 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

The Crew
The Crew

Machen wir's kurz: Mit aktuellen Spielen aus 2014/2015 ist die HD Graphics 5000 schlicht überfordert. Abgesehen von einigen wenigen Titeln wie Sims 4 oder F1 2014, in denen die Grafikqualität weit genug heruntergeregelt werden kann, ruckelt selbst unser Ultra-Low-Setting in 1.024 x 768 Pixeln kläglich vor sich hin. Spielspaß mag so kaum aufkommen – bei einem Office-Notebook ein vertretbar Makel, so meinen wir.

min. mittel hoch max.
Metro: Last Light (2013) 18.8 13.9 8.6 fps
Dota 2 (2013) 69.8 36.8 14.4 fps
Thief (2014) 14.8 9.7 fps
Watch Dogs (2014) 17 10.9 fps
GRID: Autosport (2014) 85.7 30.2 14.9 12.5 fps
Sims 4 (2014) 168.3 32.8 14.2 10 fps
Fifa 15 (2014) 36.2 28.1 17.4 fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 20.1 13 7.2 fps
Alien: Isolation (2014) 28.9 20.9 11.4 fps
Ryse: Son of Rome (2014) 14.7 9.2 fps
The Evil Within (2014) 14.2 10.6 fps
F1 2014 (2014) 51 35 20 13 fps
Civilization: Beyond Earth (2014) 15.5 12.2 fps
Call of Duty: Advanced Warfare (2014) 25.4 16.2 9.7 fps
Assassin's Creed Unity (2014) 5.4 fps
Far Cry 4 (2014) 14.3 10.6 fps
The Crew (2014) 15.8 10.6 fps

Emissionen

Geräuschemissionen

In üblichen Office-Anwendungen bewährt sich das AsusPro als ausgesprochen leises, meist sogar vollkommen lautloses Arbeitsgerät. Die beiden Lüfter treten bei geringer Hardwarelast im Regelfall nicht in Aktion und auch das Brummen einer mechanischen Festplatte entfällt dank der verbauten SSD. Die meisten Kontrahenten schneiden diesbezüglich allerdings ähnlich gut ab, einzig beim ThinkPad L440 mussten wir den periodisch hochtourenden Lüfter bemängeln.

Unter Last wird die Geräuschkulisse dann doch etwas präsenter, mit 33,1 bis 37,3 dB(A) jedoch nie störend laut. Offensichtlich hat Asus mit der recht aufwendig konstruierten Kühlung, die in ähnlicher Form auch in einigen Consumer-Ultrabooks des Herstellers zu finden ist, gute Arbeit geleistet – falls denn auch die Temperaturentwicklung überzeugen kann.

Lautstärkediagramm

Idle
29.3 / 29.3 / 30.9 dB(A)
Last
33.1 / 37.3 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Und das kann sie: Je nach Belastung erwärmt sich das Gehäuse im Schnitt auf lediglich 30 bis 33 °C, einzelne Hotspots mit deutlich höheren Werten treten nur nahe der Rückseite rings um die Luftauslässe auf. Mehr als gut 40 °C konnten wir aber selbst in diesem Bereich nicht ermitteln, sodass sich das BU401LA problemlos auf den Oberschenkeln betreiben lässt.

Der Prozessor im Gehäuseinneren pendelt sich in unserem Stresstest bestehend aus Prime95 und FurMark bei etwa 65 °C ein, kurzzeitig (bei temporärer Überschreitung der TDP) sind auch Peaks von bis zu 75 °C möglich. Da Intel den Core i7-4650U für Kerntemperaturen von maximal 100 °C freigibt, bestehen somit ausreichende Reserven für den nächsten Hochsommer. Dennoch bleibt der Chip von Throttling nicht verschont: Um die spezifizierten 15 Watt Leistungsaufnahme nicht (dauerhaft) zu überschreiten, fällt der CPU-Takt nach einiger Zeit nur noch 800 MHz ab, während die GPU eine Frequenz von 400 MHz vermeldet.

 29.4 °C32.5 °C28.8 °C 
 28.3 °C29.4 °C28.3 °C 
 26.9 °C26.5 °C27.4 °C 
Maximal: 32.5 °C
Durchschnitt: 28.6 °C
30.5 °C33.5 °C31.6 °C
29.1 °C31 °C29.8 °C
28 °C28 °C28.1 °C
Maximal: 33.5 °C
Durchschnitt: 30 °C
Netzteil (max.)  30.8 °C | Raumtemperatur 20.2 °C | Fluke 62 Max
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 41.1 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 34 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 40.5 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 28.9 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-0.8 °C).

Lautsprecher

Viele Office-Notebooks enttäuschen mit höchst dürftigen Lautsprechern, die kaum mehr als simple Systemklänge adäquat wiedergeben können. Nicht so das AsusPro: Klare Höhen, kräftige Mitten und sogar erkennbare Bässe lassen bei Musik und Filmen Freude aufkommen. In Verbindung mit den respektablen Pegelreserven können so mittelgroße Räume zufriedenstellend beschallt werden – auf externe Lautsprecher kann zumindest bei kleineren Gruppenmeetings oftmals verzichtet werden.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Durch den Wechsel von Ivy Bridge auf die neuere Haswell-Generation konnte Asus den Leerlaufverbrauch gegenüber dem Vorgängermodell merklich reduzieren: Statt 6,5 bis 9,3 Watt (AsusPro BU400VC) benötigt das BU401LA bei ruhendem Windows-Desktop nur noch 4,1 bis 7,3 Watt. Dabei profitiert das Notebook allerdings auch von seinem relativ dunklen Display, welches im Leerlauf den mit Abstand größten Verbraucher darstellt.

Zu Beginn unseres Stresstests schießt die Leistungsaufnahme zunächst auf bis zu 43 Watt, um nach einigen Sekunden knapp unter die 30-Watt-Marke abzufallen. Ein derartiges Verhalten zeigen fast alle aktuellen Ultrabooks, da der Prozessor seine (Turbo-)Taktrate automatisch entsprechend der vorgegebenen TDP regelt. Das mitgelieferte 65-Watt-Netzteil wurde ausreichend dimensioniert, um auch unter Volllast parallel den Akku laden zu können.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 4.1 / 7.1 / 7.3 Watt
Last midlight 28.9 / 29.3 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Extech Power Analyzer 380803

Akkulaufzeit

Der im Gehäuse verborgenene, nach dem Entfernen einiger Schrauben aber dennoch austauschbare 53-Wh-Akku verhilft dem BU401 zu soliden Laufzeiten. Je nach Displayhelligkeit, Energiesparplan und aktivierten Funkmodulen lässt sich das Notebook zwischen 2 und 11,5 Stunden abseits der Steckdose einsetzen.

Durch den bereits zuvor erwähnten Defekt der Helligkeitsregelung konnten wir unsere praxisnahen WLAN- und H.264-Tests nicht mit den sonst üblichen 150 cd/m² durchführen, sondern mussten die Anzeige mit der maximalen Leuchtdichte von 209 cd/m² betreiben. Aus diesem Grund sind die ermittelten rund 5 Stunden mit gewisser Vorsicht zu betrachten – bei einem intakten Testgerät dürften wohl knapp 6 Stunden möglich sein. Damit würde sich unser Kandidat genau zwischen dem ThinkPad L440 und dem Latitude E5450 einordnen.

Reader's Test
Reader's Test
WLAN-Test
WLAN-Test
H.264-Test
H.264-Test
Classic Test
Classic Test
Ladevorgang
Ladevorgang
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
Dell Latitude 14 E5450
HD Graphics 4400, 4310U, Lite-On LCS-128L9S
Lenovo ThinkPad L440 20AT004QGE
HD Graphics 4600, 4300M, Intel SSD 520 Series SSDSC2BW180A3L
HP Elitebook 745 G2
Radeon R6 (Kaveri), A10 Pro-7350B, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Akkulaufzeit
16%
-11%
-17%
Idle
699
794
14%
594
-15%
562
-20%
WLAN (alt)
310
383
24%
292
-6%
279
-10%
Last
120
132
10%
95
-21%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
11h 39min
Surfen über WLAN
5h 10min
Big Buck Bunny H.264 1080p
4h 56min
Last (volle Helligkeit)
2h 00min

Fazit

Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G

Das AsusPro Advanced BU401LA knüpft nahtlos an die souveräne Vorstellung des BU201LA an und beweist damit erneut, dass nicht nur bekannte Business-Hersteller wie HP, Dell oder Lenovo überzeugende Profigeräte entwickeln können. Trotz Core-i7-Prozessor, SSD und anderen Highlights unterbietet das Notebook die Preise vieler Konkurrenten, ohne dass der Anwender deshalb qualitative Kompromisse in Kauf nehmen muss. So ist das Gehäuse sowohl leicht als auch extrem stabil und die Eingabegeräte zählen zu den besten ihrer Klasse. Die niedrige Geräusch- und Temperaturentwicklung runden das stimmige Gesamtpaket ab.

Bevor wir jetzt aber allzu sehr in Lobeshymnen verfallen, müssen wir noch auf die Schattenseiten des Ultrabooks hinweisen. Über einige mag man hinwegsehen können: Kein DisplayPort-Anschluss, eine höchst mittelmäßige Webcam, der wegrationalisierte Trackpoint – all das ist ärgerlich, für uns aber keine KO-Kriterien. Weit schwerer wiegt das verbesserungswürdige Display, dessen niedrige Leuchtdichte einen Außeneinsatz des Notebooks erheblich erschwert. Schade, dass Asus gerade hier gespart hat, nachdem das kleinere Schwestermodell noch mit einem hervorragenden FullHD-IPS-Panel punkten konnte. Dennoch: Das AsusPro BU401LA wird seine Zielgruppe finden, insbesondere unter preisbewussten Käufern, die ihr Gerät vorzugsweise in Innenräumen nutzen wollen.

Testgerät zur Verfügung gestellt von ...
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Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G, zur Verfügung gestellt von:
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G, zur Verfügung gestellt von:

Datenblatt

Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G (ASUSPRO Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 5000, Kerntakt: 200 - 1100 MHz, Treiber: 10.18.10.3345
Hauptspeicher
8192 MB 
, 4 GB OnBoard + 1x 4 GB DDR3L-1600, 1 von 1 Slots belegt
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1600 x 900 Pixel, AUO B140RTN03, TN-Panel, LED-Backlight, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Liteonit LCS-256M6S, 256 GB 
, , 165 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Headset-Buchse (3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: SD, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel I218-LM (Clarkville ULT) Network Adapter (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-N 7260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19.8 x 339 x 234
Akku
53 Wh Lithium-Polymer, 6840 mAh
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional (64 Bit) + Windows 8 Pro (64 Bit)
Kamera
Webcam: 1.0 Megapixel
Primary Camera: 1 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 65-Watt-Netzteil, Treiber- und Windows-DVDs, AsusPro Business Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.67 kg, Netzteil: 304 g
Preis
1150 Euro

 

Man kann es trist und langweilig nennen, ...
Man kann es trist und langweilig nennen, ...
...oder aber dezent und elegant:
...oder aber dezent und elegant:
Das Thema Design stand bei der Entwicklung...
Das Thema Design stand bei der Entwicklung...
...des matt-grauen AsusPro BU401LA...
...des matt-grauen AsusPro BU401LA...
...vermutlich weniger im Vordergrund.
...vermutlich weniger im Vordergrund.
Den typischen Business-Kunden dürfte das wenig stören, ...
Den typischen Business-Kunden dürfte das wenig stören, ...
...überzeugt das Notebook doch mit ganz anderen Qualitäten.
...überzeugt das Notebook doch mit ganz anderen Qualitäten.
Das sauber verarbeitete Chassis...
Das sauber verarbeitete Chassis...
...hält unter anderem drei USB-3.0-Ports...
...hält unter anderem drei USB-3.0-Ports...
...sowie einen Gbit-LAN-Anschluss bereit.
...sowie einen Gbit-LAN-Anschluss bereit.
Auch verschiedene Sicherheitsmerkmale wie ein Fingerabdruckscanner dürfen nicht fehlen.
Auch verschiedene Sicherheitsmerkmale wie ein Fingerabdruckscanner dürfen nicht fehlen.
Besonders loben...
Besonders loben...
...wollen wir außerdem die überaus gelungene Tastatur.
...wollen wir außerdem die überaus gelungene Tastatur.
Vielschreiber dürfen sich nicht nur...
Vielschreiber dürfen sich nicht nur...
...über den satten, mechanischen Anschlag freuen, ...
...über den satten, mechanischen Anschlag freuen, ...
...sondern auch über eine praktische LED-Beleuchtung.
...sondern auch über eine praktische LED-Beleuchtung.
Leider hat Asus auf einen zusätzlichen Trackpoint verzichtet, ...
Leider hat Asus auf einen zusätzlichen Trackpoint verzichtet, ...
...doch auch das großzügige Touchpad leistet gute Dienste.
...doch auch das großzügige Touchpad leistet gute Dienste.
Für Leistung im Überfluss sorgt ein schneller Core-i7-Prozessor.
Für Leistung im Überfluss sorgt ein schneller Core-i7-Prozessor.
Zum Öffnen des Notebooks...
Zum Öffnen des Notebooks...
...wird ein passender Torx-Schraubendreher benötigt.
...wird ein passender Torx-Schraubendreher benötigt.
Anschließend lässt sich die Bodenplatte einfach abnehmen.
Anschließend lässt sich die Bodenplatte einfach abnehmen.
Darunter befinden sich zum einen die beiden Gehäuselüfter, ...
Darunter befinden sich zum einen die beiden Gehäuselüfter, ...
...aber auch der einzige Speicherslot (belegt mit 4 GB DDR3L-1600)...
...aber auch der einzige Speicherslot (belegt mit 4 GB DDR3L-1600)...
...sowie eine SSD im 2,5-Zoll-Format.
...sowie eine SSD im 2,5-Zoll-Format.
Die beiden Lautsprecher sind für ein Office-Notebook erstaunlich klangstark.
Die beiden Lautsprecher sind für ein Office-Notebook erstaunlich klangstark.
Das mitgelieferte 65-Watt-Netzteil...
Das mitgelieferte 65-Watt-Netzteil...
...kann den niedrigen Energiebedarf ohne Probleme decken.
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Test Bibliothek

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  • Verfügbare externe Tests sortiert nach Grafikkarte
  • Suche nach Testberichten in der umfangreichen Bibliothek von notebookCHECK.com

Links

Preisvergleich

Pro

+hochwertiges Gehäuse
+knackige Tastatur
+gute Anwendungsleistung
+geringe Temperatur- und Geräuschentwicklung
+kräftige Lautsprecher
+einfache Wartung
 

Contra

-kein DisplayPort-Ausgang
-fehlender Trackpoint
-niedrige Displayhelligkeit
-minderwertige Webcam

Shortcut

Was uns gefällt

Das Qualitätsniveau stimmt und der Preis ist (zumindest für Business-Maßstäbe) durchaus attraktiv – mit dieser Strategie dürfte Asus so manchen Käufer überzeugen können.

Was wir vermissen

Für ein TN-Panel bietet das verbaute HD+-Display ordentliche Kontraste sowie eine hohe Blickwinkelstabilität. Nur die viel zu niedrige Maximalhelligkeit ist für ein mobiles Arbeitsgerät schlicht inakzeptabel.

Was uns verblüfft

Warum spendiert der Hersteller nur dem 12-Zoll-Modell der Baureihe ein scharfes FullHD-Display? Zumindest optional hätten wir uns auch für das BU401LA eine noch höhere Auflösung gewünscht.

Die Konkurrenz

Dell Latitude E5450

Lenovo ThinkPad L440

HP EliteBook 745 G2

Toshiba Tecra Z40

Fujitsu Lifebook E544

Lenovo ThinkPad T440

Bewertung

Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G - 26.02.2016 v5(old)
Till Schönborn

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
92%
Pointing Device
90%
Konnektivität
51 / 80 → 63%
Gewicht
67 / 20-67 → 100%
Akkulaufzeit
75%
Display
79%
Leistung Spiele
54 / 68 → 80%
Leistung Anwendungen
82 / 92 → 89%
Temperatur
89%
Lautstärke
94%
Audio
79%
Kamera
55 / 85 → 65%
Durchschnitt
77%
86%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
Erfahren Sie hier mehr über die Änderungen der neuen Bewertung mit Version 5
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Autor: Till Schönborn (Update: 15.05.2018)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.