Notebookcheck

Test Toshiba Tecra Z40 A-147 Notebook

Magnesium fürs Büro. Das Toshiba Tecra Z40 ist zwar offiziell kein Ultrabook, aber dennoch leicht und dünn. Ob es alles mitbringt, was man von einem hochwertigen Office-Notebook erwartet, das lesen Sie hier.

Im Test: Toshiba Tecra Z40 A-147. Testgerät zur Verfügung gestellt von Toshiba Deutschland.

An große Unternehmen Notebooks zu verkaufen, ist wahrscheinlich der Traum eines jeden Herstellers: Die Kunden nehmen große Stückzahlen auf einmal ab, tauschen ziemlich sicher alle paar Jahre ihre Hardware aus und geben wichtiges Feedback über den Einsatz des Gerätes. Dafür erwarten sie natürlich sehr zuverlässige Geräte, die die sensiblen Firmendaten schützen und zugleich leicht zu verwalten sind.

Toshiba ist eine verlässliche Größe im Business-Bereich: Die hochwertigen und praktischen Business-Notebooks machen sich auch auf manch heimischen Arbeitsplatz gut. Die neuen Notebooks der Toshiba Tecra Z40 Serie sind die Modelle mit 14-Zoll-Bildschirm, einer recht beliebten Größe im Büro, außerdem wird bei dieser Größe das Notebook oft durch eine Dockingstation und einen externen Monitor ergänzt.

Das Tecra Z40 A-147 ist mit einem sparsamen Intel Core i5 ausgestattet, hat 4 GByte Arbeitsspeicher und eine 500 GByte-Festplatte. Der Preispunkt liegt bei 1.349 Euro, auch wenn kaum ein Händler im Internet diesen wirklich aufruft: Dort zahlt man eher um die 1.000 Euro, inkl. Mehrwertsteuer.

Mitbewerber um ein Plätzchen auf den Millionen Büroschreibtischen dieser Welt gibt es genug: Dell bietet seine umfassende Latitude-Reihe an, wir wählen zum Vergleich das Latitude E7440, bei Acer findet sich das TravelMate P645, Fujitsu bietet das LifeBook E744 für alle, die noch etwas mehr Power wollen. Von HP kommt das EliteBook 840. Das Lenovo ThinkPad T440s ist ein Klassiker unter den Business-Notebooks.

Gehäuse

silbernes Gehäuse mit sanften Rundungen
silbernes Gehäuse mit sanften Rundungen

Hübsch sieht es aus, das Toshiba Tecra Z40 A-147: Das dezent silberfarbene Gehäuse und das zurückhaltende Design, das dennoch gefällt, fügen sich wohl in jede Arbeitsumgebung ein. Einziger Farbtupfer ist der blaue "Accupoint", der wie der "TrackPoint" von Lenovo funktioniert und eine zusätzliche Eingabemöglichkeit darstellt.

Das Gehäuse besteht komplett aus Magnesium, ein sehr hochwertiger und leichter Werkstoff. Kleines Manko: Streicht man über den Deckel, so hat man immer das Gefühl, dass etwas Abrieb an den Händen haften bleibt. Auch bleiben gerne Wischspuren zurück, so dass der Deckel auf Dauer etwas pflegebedürftig ist.

Toshiba hat das Tecra A40 vom TÜV Rheinland testen lassen, dieser bescheinigt dem Notebook Sturzbeständigkeit aus bis zu 76 Zentimeter Höhe und der Tastatur Spritzwasserschutz bis zu 30 Milliliter Flüssigkeit.

Die Verwindungssteifigkeit des Monitors allerdings lässt in unserem Test eher zu wünschen übrig: Fasst man den Monitor an den Ecken an, so lässt er sich recht stark verwinden und gibt dabei leise Knarzgeräusche von sich. Auch auf dem Bildschirm wird das Verwinden oder Druck recht schnell sichtbar. Die Basiseinheit lässt sich durch mittelstarken Druck im Bereich der Handballenablage eindrücken und auch die Tastatur ist bei mittelstarkem Druck nachgiebig, beim normalen Schreiben aber stabil. Das Tecra Z40 A-147 fühlt sich alles in allem aber sehr wertig an und die beschriebenen Mängel hinsichtlich Stabilität schränken den Alltagsbetrieb kaum ein.

Die Abmessungen liegen an der Grenze zum Ultrabook-Standard, allerdings bietet das Business-Notebook beispielsweise keinen Touchscreen, so dass es sich nicht Ultrabook nennen darf, Toshiba umgeht dies und nennt das Tecra Z40 "ultramobil". Mit maximal 20,4 Millimeter Höhe ist das Gerät schlanker als alle Geräte im Vergleichsfeld, auch wenn der Unterschied teils nur minimal ausfällt.

Ausstattung

In einem schlanken Gehäuse alle benötigten Anschlüsse unterzubringen ist natürliche eine Herausforderung. Toshiba meistert diese aber mit Bravour und kann beispielsweise einen LAN-Port und einen VGA-Port in voller Größe verbauen. Neben einem SD-Kartenleser finden sich auch ein Smartcard-Reader und drei USB-3.0-Anschlüsse im Gehäuse. Und natürlich findet sich an der Unterseite ein Docking-Port.

Obwohl an der Rückseite keine Anschlüsse sind, hat es Toshiba dennoch geschafft, die meisten Anschlüsse im hinteren Bereich der Seiten zu platzieren, so dass Kabel eine Mausnutzung nicht stören. Nur der, ebenfalls in voller Größe vorhandene, HDMI-Anschluss ist auf der linken Seite etwas weiter vorne, was Linkshändern Probleme bereiten könnte.

Rückseite: Keine Anschlüsse
Rückseite: Keine Anschlüsse
Vorderseite: Lautsprecher, Status-LEDs
Vorderseite: Lautsprecher, Status-LEDs
Links: Lüftungsgitter, VGA, USB 3.0, HDMI, SD-Leser, SIM-Slot
Links: Lüftungsgitter, VGA, USB 3.0, HDMI, SD-Leser, SIM-Slot
Rechts: Smartcard, Audiokombiport, 2x USB 3.0, LAN, Strom, Kensington Lock
Rechts: Smartcard, Audiokombiport, 2x USB 3.0, LAN, Strom, Kensington Lock

Kommunikation

Auch wenn sich Gratis-WLAN immer mehr verbreitet, ist es für Geschäftsreisende doch angenehm per Handynetz ins Internet gehen zu können und so flexibel zu sein. Außerdem möchte man sensible Geschäftsdaten wohl eher nicht über ein freies Netzwerk schicken.

So hat Toshiba ein WWAN-Modul verbaut, das auch den schnellen LTE-Standard unterstützt. An der linken Seite befindet sich eine Schublade für Full-Size-SIM-Karten, die sich erfreulicherweise auch ohne Werkzeug öffnen lässt. Das Einrichten der WWAN-Verbindung ist etwas kompliziert, da Toshiba kein Tool dafür bereitstellt, es gibt aber Open-Source-Tools im Internet. Per Tastenkombination kann man das WWAN dann aktivieren oder deaktivieren, in Unternehmen wird das aber ohnehin der Systemadmin vornehmen.

Hat man dann eine Verbindung aufgebaut, ist der Empfang gut, in der Großstadt hatten wir im eher mäßig ausgebauten E-Plus-Netz während des gesamten Tests ordentlichen UMTS-Empfang und gute Übertragungsraten. LTE konnten wir mangels Verfügbarkeit an unserem Standort leider nicht testen.

Das WLAN-Modul stammt von Intel und unterstützt alle üblichen Standards bis hin zu 802.11 ac, der mit dem richtigen Router für extrem schnelle WLAN-Verbindungen sorgt. Auch die Empfangsqualität ist sehr gut: In zehn Metern Entfernung zum Router und durch drei Wände hatten wir immer noch vollen Empfang und schnellen Seitenaufbau. Selbst noch einmal drei Meter weiter und durch eine weitere Wand getrennt sind noch 3/4 der Empfangsqualität verfügbar.

Sicherheit 

Auch wenn die Geheimdienste ohnehin alles erfahren, was über das Internet gesendet wird: Bei Verlust oder Diebstahl eines Laptops sollten zumindest die enthaltenen Daten geschützt sein. Dazu ermöglicht Toshiba die Verschlüsselung der Festplatte mittels Software, integriert als Zugriffsschutz einen Fingerabdrucksensor und verbaut natürlich ein TPM-Modul.

Der Fingerabdrucksensor ist zwar etwas ungünstig gelegen (mehr dazu im Kapitel "Eingabegeräte"), ansonsten aber sehr zuverlässig bei der Erkennung des Fingerabdrucks.

Um die auf der Festplatte enthaltenen Daten zu schützen, ist zudem ein Erschütterungssensor integriert, der den Lesekopf anhebt, sobald eine zu starke Bewegung festgestellt wird. Außerdem ist die Tastatur spritzwassergeschützt, so dass geringe Flüssigkeitsmengen nicht an die stromführenden Komponenten gelangen.

Zubehör

Bei Business-Notebooks erwartet man kein großes Zubehör und so liegt auch beim Tecra Z40 A-147 nur ein Netzteil in der Schachtel. Der Port-Replikator ist wohl das sinnvollste Zubehör, das Toshibe zusätzlich in seinem Online-Shop anbietet. Er kostet 249 Euro und bietet neben DVI und Display-Port auch weitere USB-Anschlüsse sowie einen Gigabit-LAN-Anschluss.

Wartung

Der Akku lässt sich von außen nicht auswechseln, dazu muss das Gehäuse geöffnet werden. Das erscheint auf den ersten Blick einfach: Es müssen schlichtweg einige Kreuzschlitzschrauben an der Rückseite gelöst werden. Allerdings lässt sich dann die Unterschale im hinteren Bereich nicht abheben, Toshiba stellt auch im Handbuch keine Anleitung zur Verfügung, wie man das Gerät öffnen kann.

Garantie

Die Garantie beschränkt Toshiba auf 12 Monate. Natürlich gilt aber in Deutschland und Österreich weiterhin die Händler-Gewährleistung von 24 Monaten, falls mit dem Produkt schon beim Verkauf etwas nicht in Ordnung war.

Eingabegeräte

Tastatur

87 Tasten besitzt das Chiclet-Keyboard mit Hintergrundbeleuchtung. Die Buchstaben- und Zahlentasten sind 1,5 Zentimeter breit und 1,3 Zentimeter hoch. Der Abstand zwischen den Tasten beträgt 3 Millimeter. Das sind gute Voraussetzungen, um schnell und möglichst fehlerfrei schreiben zu können.

Tatsächlich geht das Schreiben recht flott von der Hand, hat man sich erst einmal an die etwas niedrigen Tasten gewöhnt. Dennoch bietet beispielsweise das Dell Latitude E7440 ein deutlich besseres Schreibgefühl. Das liegt einerseits an den wesentlich größeren Tasten, andererseits aber auch am Widerstand, der beim Tecra Z40 A-147 deutlich geringer ausfällt und das Schreiben etwas schwammig macht. Der Hub ist allerdings recht hoch, was alles in allem zu einem ordentlichen Schreibgefühl führt.

Die Tastaturbeleuchtung in schlichtem Weiß aktiviert sich bei Tastendruck und geht 15 Sekunden nach der letzten Betätigung automatisch aus. Man kann sie allerdings auch permanent an- oder ausschalten. Durch die schwarzen Tasten mit weißer Beschriftung sind die Tasten auch gut sichtbar, wenn sie tagsüber beleuchtet sind.

Touchpad

Das Touchpad ist ein Clickpad, die Tasten sind also nicht einzeln ausgeführt, sondern werden durch Druck auf die linke oder rechte untere Ecke des Pads ausgeführt. Gerade bei einem Office-Notebook würden wir uns im Hinblick auf die Präzision ein Touchpad mit eigenen Tasten wünschen. Man kann zwar problemlos mit dem Clickpad arbeiten, Drag-and-Drop benötigt aber beispielsweise etwas Gewöhnung. Dafür ist die Oberfläche angenehm gleitfähig und wird dabei nicht schmierig.

Das Tecra Z40 A-147 hat zudem eine etwas nervige Besonderheit: Der Fingerabdrucksensor liegt direkt unterhalb des Clickpads in einer chromfarben abgesetzten Fläche, die wir zunächst ganz unbewusst für die Touchpad-Tasten hielten. Erst nach mehreren vergeblichen Klicks auf die Oberfläche haben wir das Clickpad als solches erkannt.

In den oberen Ecken des Clickpads kann man links mit einem kurzen Doppeltipper das Clickpad deaktivieren. Rechts findet sich eine ebensolche berührungsempfindliche Fläche, die das Toshiba Eco-Utility öffnet.

Trackpoint

Der "Accupoint" genannte kleine Stick zwischen den Buchstaben "G", "H" und "B" kann ebenfalls verwendet werden, um den Mauszeiger zu steuern. Schon weil er zwei gesonderte Maustasten oberhalb des Clickpads besitzt, ist er unser Favorit. Durch mehr oder weniger starke, minimale Bewegungen des Fingers auf dem Stick lässt sich der Mauszeiger sehr intuitiv bewegen.

Tastatur mit Accupoint
Tastatur mit Accupoint
Clickpad
Clickpad

Display

Gleich vorweg: Das matte 14-Zoll-Display ist kein Glanzstück. Die Auflösung von 1.600 x 900 Pixel ist gerade noch in Ordnung, Full-HD hätte es aber in dieser Preisklasse schon sein dürfen. Die matte Oberfläche bei Business-Notebooks ist eigentlich verpflichtend. Auch die mittlere Helligkeit von 250,6 cd/m² ist in Ordnung, vor allem auch im Vergleich zum Mitbewerb. Allerdings fällt die maximal mögliche Helligkeit im Akkubetrieb leicht ab und das Bild ist sichtbar ungleichmäßig ausgeleuchtet.

243
cd/m²
239
cd/m²
244
cd/m²
265
cd/m²
256
cd/m²
254
cd/m²
272
cd/m²
246
cd/m²
236
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 272 cd/m² Durchschnitt: 250.6 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 256 cd/m²
Kontrast: 188:1 (Schwarzwert: 1.36 cd/m²)
ΔE Color 10.86 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 11.71 | 0.64-98 Ø6.4
38% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.16

Richtig kritisch wird es aber, wenn wir Schwarzwert und Kontrast des Panels betrachten: Mit 1,36 cd/m² ist der Schwarzwert eindeutig zu hoch, schwarze Flächen wirken dann auch eher grau. Daraus ergibt sich ein Kontrast von nur 188:1, was noch einmal weit unter den ohnehin nicht herausragenden Ergebnissen der Mitbewerber liegt. Einzig das Acer TravelMate P645 bietet mit 679:1 einen vernünftigen Kontrastwert.

Entsprechend unserer Befürchtungen fallen auch die detaillierten Messergebnisse mit der Software CalMan und dem Kolorimeter ziemlich schlecht aus: Hohe Abweichungen der Farbwerte vom Referenzwert des Farbraumes sRGB sind vorhanden. Nur gelbe Farbtöne bleiben noch in einem annehmbaren Bereich, sonst werden alle Farben stark verändert dargestellt. Bei den Graustufen bewegen sich nur Weiß und Schwarz in einem akzeptablen Rahmen, alles dazwischen hat einen extremen Blaustich. Auch die Sättigung von Blau ist extrem übertrieben, während Rot und Grün sehr stark untersättigt sind.

Insgesamt gesehen bietet beispielsweise das ThinkPad T440s ein wesentlich besseres Display mit Full-HD-Auflösung.

Farbgenauigkeit
Farbgenauigkeit
Sättigung
Sättigung
Graustufen
Graustufen
Farbraum-Abdeckung Adobe RGB
Farbraum-Abdeckung Adobe RGB
Farbraum-Abdeckung Adobe RGB
Farbraum-Abdeckung Adobe RGB

Die matte Oberfläche des Bildschirms ist zweifellos ein unschätzbarer Vorteil, wenn man das Toshiba Tecra Z40 A-147 im Freien verwendet. Da die Helligkeit des Bildschirms allerdings nicht überragend hoch ist und im Akkubetrieb weiter sinkt, sind die Ergebnisse in der Praxis dennoch nicht überragend: Im hellen Sonnenlicht kann man oft nicht mehr genug erkennen, um vernünftig mit dem Notebook zu arbeiten. Im Schatten oder in hellen Innenräumen hat man dagegen keine Probleme.

Schon im Jahr 2010 mussten wir uns mit demselben Panel beim Toshiba Tecra S11-11H herumschlagen. Schon damals waren die Blickwinkel eher gering und das hat sich seitdem nicht geändert: Nach links und rechts kann man noch weiter abweichen, ohne dass das Bild sich zu sehr verändert. Nach oben und unten wird der Kontrast aber schnell entweder zu hoch oder zu gering. Insgesamt erkennt man das Bild am besten, wenn man direkt vor dem Monitor sitzt, das ist allerdings auch der Privatsphäre in Bahn und Flugzeug zuträglich.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Für die Leistungsfähigkeit des Tecra Z40 A-147 sind zuständig: Ein Intel-Core-i5-4200U-Prozessor mit 1,6 GHz Grundtakt, eine integrierte Grafiklösung mit dem Namen Intel HD Graphics 4400, 4.096 MByte Arbeitsspeicher und eine 500-GByte-Festplatte.

Besonders der stromsparende und dennoch leistungsfähige Prozessor ist aus gutem Grund ein gerne genommener Prozessor, der beispielsweise auch beim Dell Latitude E7440 zum Einsatz kommt.

Systeminformationen Toshiba Tecra Z40 A-147

Prozessor

Der Intel Core i5 4200U ist ein sparsamer Prozessor mit einer TDP von 15 Watt, der über zwei Rechenkerne verfügt. Dank Hyperthreading kann er vier Aufgaben gleichzeitig bearbeiten. Sein Grundtakt liegt bei 1,6 GHz, per Turboboost kann ein einzelner Kern 2,6 GHz oder beide Kerne gleichzeitig 2,3 GHz erreichen.

Im praktischen Einsatz erweist sich der Prozessor als sehr gute Wahl für ein Businessnotebook: Einerseits ist er schnell genug, um auch aufwändigere Berechnungen ohne größere Verzögerung abzuschließen, andererseits ist er sehr sparsam.

Die Ergebnisse in den synthetischen Benchmarks liegen leicht unter denen der Mitbewerber. Das HP EliteBook 840 G1 erreicht mit seinem etwas schnelleren Core i7 4600U ein Leistungsplus von circa 20 %. Das Dell Latitude E7440, in dem wie bei unserem Testgerät ein Intel Core i5 4200U verbaut ist, schafft ca. 10 % mehr Leistung. Woran das liegt, ist schwer nachzuvollziehen: Schaut man sich die Taktraten des Core i5 4200U in unserem Testgerät während des Cinebench R15 an, so wird der maximale Turbotakt durchgehend gehalten.

Cinebench R10 Shading 64Bit
5903 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
9865 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4830 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
15.09 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.49 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.11 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
20.38 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
231 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
100 Points
Hilfe
Cinebench R10
Rendering Single CPUs 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
4830 Points ∼47%
Dell Latitude E7440
5277 Points ∼51% +9%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
5430 Points ∼53% +12%
HP EliteBook 840 G1
6025 Points ∼59% +25%
Fujitsu LifeBook E744
6078 Points ∼59% +26%
Rendering Multiple CPUs 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
9865 Points ∼13%
Dell Latitude E7440
10797 Points ∼14% +9%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
10988 Points ∼14% +11%
HP EliteBook 840 G1
11664 Points ∼15% +18%
Fujitsu LifeBook E744
19148 Points ∼25% +94%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
1.11 Points ∼45%
Dell Latitude E7440
1.23 Points ∼50% +11%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
1.24 Points ∼51% +12%
HP EliteBook 840 G1
1.46 Points ∼60% +32%
Fujitsu LifeBook E744
1.4 Points ∼57% +26%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
2.49 Points ∼9%
Dell Latitude E7440
2.77 Points ∼10% +11%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
2.55 Points ∼9% +2%
HP EliteBook 840 G1
2.92 Points ∼11% +17%
Fujitsu LifeBook E744
5.43 Points ∼20% +118%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
100 Points ∼46%
Dell Latitude E7440
105 Points ∼48% +5%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
109 Points ∼50% +9%
HP EliteBook 840 G1
126 Points ∼58% +26%
Fujitsu LifeBook E744
124 Points ∼57% +24%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
231 Points ∼5%
Dell Latitude E7440
253 Points ∼6% +10%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
234 Points ∼5% +1%
HP EliteBook 840 G1
272 Points ∼6% +18%
Fujitsu LifeBook E744
509 Points ∼12% +120%

Legende

 
Toshiba Tecra Z40 A-147 Intel Core i5-4200U, Intel HD Graphics 4400, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
 
Dell Latitude E7440 Intel Core i5-4300U, Intel HD Graphics 4400, Samsung SSD SM841 128GB
 
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk Intel Core i7-4500U, AMD Radeon HD 8750M, Toshiba THNSNJ256GMCT
 
HP EliteBook 840 G1 Intel Core i7-4600U, Intel HD Graphics 4400, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
 
Fujitsu LifeBook E744 Intel Core i7-4702MQ, Intel HD Graphics 4600, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP

System Performance

Das Toshiba Tecra Z40 A-147 punktet auch bei den Systembenchmarks etwas geringer als seine Mitbewerber. Das könnte einerseits an der langsamen konventionellen Festplatte liegen, andererseits am geringeren Arbeitsspeicher von 4 GByte (Acer TravelMate P645, HP EliteBook 840, Fujitsu LifeBook E744: 8 GByte).

PCMark 7 Score
4126 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2810 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2495 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4094 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
4126 Points ∼48%
Dell Latitude E7440
4535 Points ∼53% +10%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
5159 Points ∼60% +25%
HP EliteBook 840 G1
5303 Points ∼62% +29%
Fujitsu LifeBook E744
4334 Points ∼50% +5%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
4094 Points ∼63%
HP EliteBook 840 G1
5180 Points ∼80% +27%
Fujitsu LifeBook E744
3972 Points ∼61% -3%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
2495 Points ∼26%
HP EliteBook 840 G1
3114 Points ∼33% +25%
Fujitsu LifeBook E744
2758 Points ∼29% +11%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
2810 Points ∼46%
HP EliteBook 840 G1
3610 Points ∼59% +28%
Fujitsu LifeBook E744
2790 Points ∼46% -1%

Massenspeicher

Als Massenspeicher kommt eine herkömmliche Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute zum Einsatz, die von Hitachi stammt. Natürlich ist sie deutlich langsamer als die SSDs, die in den Vergleichslaptops verbaut sind.

Die Festplatte lässt sich leider nicht so leicht austauschen, aber es gibt auch Konfigurationen des Tecra Z40, die bereits eine SSD beinhalten, so dass dies kein allzugroßes Hindernis beim Kauf darstellen sollte.

Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Sequential Read: 107.22MB/s
Sequential Write: 103.68MB/s
4K Read: 0.55MB/s
4K Write: 0.57MB/s
4K-64 Read: 0.34MB/s
4K-64 Write: 0.53MB/s
Access Time Read: 16ms
Access Time Write: 14ms
Score Read: 12Points
Score Write: 12Points
Score Total: 29Points
AS SSD
Score Total (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
29 Points ∼0%
Dell Latitude E7440
1076 Points ∼18% +3610%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
910 Points ∼15% +3038%
HP EliteBook 840 G1
745 Points ∼12% +2469%
Fujitsu LifeBook E744
1003 Points ∼17% +3359%
Score Write (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
12 Points ∼0%
Dell Latitude E7440
375 Points ∼13% +3025%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
234 Points ∼8% +1850%
HP EliteBook 840 G1
335 Points ∼12% +2692%
Fujitsu LifeBook E744
320 Points ∼11% +2567%
Score Read (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
12 Points ∼0%
Dell Latitude E7440
461 Points ∼18% +3742%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
448 Points ∼18% +3633%
HP EliteBook 840 G1
273 Points ∼11% +2175%
Fujitsu LifeBook E744
453 Points ∼18% +3675%
Access Time Write (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
14 ms * ∼5%
Dell Latitude E7440
0.036 ms * ∼0% +100%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
0.081 ms * ∼0% +99%
HP EliteBook 840 G1
0.277 ms * ∼0% +98%
Fujitsu LifeBook E744
0.033 ms * ∼0% +100%
Access Time Read (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
16 ms * ∼4%
Dell Latitude E7440
0.086 ms * ∼0% +99%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
0.179 ms * ∼0% +99%
HP EliteBook 840 G1
0.102 ms * ∼0% +99%
Fujitsu LifeBook E744
0.096 ms * ∼0% +99%
4K-64 Write (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
0.53 MB/s ∼0%
Dell Latitude E7440
253 MB/s ∼11% +47636%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
148.51 MB/s ∼6% +27921%
HP EliteBook 840 G1
217.15 MB/s ∼9% +40872%
Fujitsu LifeBook E744
196.32 MB/s ∼8% +36942%
4K-64 Read (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
0.34 MB/s ∼0%
Dell Latitude E7440
376.74 MB/s ∼17% +110706%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
386.71 MB/s ∼17% +113638%
HP EliteBook 840 G1
204.34 MB/s ∼9% +60000%
Fujitsu LifeBook E744
368.46 MB/s ∼16% +108271%
4K Read (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
0.55 MB/s ∼0%
Dell Latitude E7440
33.69 MB/s ∼13% +6025%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
13.1 MB/s ∼5% +2282%
HP EliteBook 840 G1
23.67 MB/s ∼9% +4204%
Fujitsu LifeBook E744
33.31 MB/s ∼12% +5956%
Seq Read (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
107.22 MB/s ∼2%
Dell Latitude E7440
505.41 MB/s ∼10% +371%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
479.71 MB/s ∼10% +347%
HP EliteBook 840 G1
450.87 MB/s ∼9% +321%
Fujitsu LifeBook E744
512.82 MB/s ∼10% +378%

* ... kleinere Werte sind besser

Grafikkarte

Die Intel HD Graphics 4400 mit einem Kerntakt von 1.000 MHz reicht für den alltäglichen Betrieb im Büro locker aus. Wer sich auch im Büro schon auf die nächste Generation der Videos vorbereitet, der wird allerdings enttäuscht: Unser Testvideo "Big Buck Bunny" in 4K-Auflösung spielte der VLC Media Player auf dem Toshiba Tecra Z40 A-147 nur ruckelnd ab. Auch bei Spielen sind eher anspruchslose Titel gefragt, dies beleuchten wir gleich noch einmal näher.

3DMark 11 Performance
782 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
28516 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
3789 Punkte
3DMark Fire Strike Score
500 Punkte
Hilfe
3DMark
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
500 Points ∼2%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
1169 Points ∼4% +134%
HP EliteBook 840 G1
632 Points ∼2% +26%
Fujitsu LifeBook E744
590 Points ∼2% +18%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
3789 Points ∼7%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
5610 Points ∼10% +48%
HP EliteBook 840 G1
4778 Points ∼8% +26%
Fujitsu LifeBook E744
5515 Points ∼9% +46%
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Tecra Z40 A-147
782 Points ∼3%
Acer TravelMate P645-MG-74508G75tkk
1854 Points ∼6% +137%
HP EliteBook 840 G1
988 Points ∼3% +26%
Fujitsu LifeBook E744
1058 Points ∼3% +35%

Gaming Performance

Insgesamt verhält sich das Toshiba Tecra Z40 A-147 bei den Spielen wie andere Notebooks mit der Intel HD Graphics 4400: Für ältere oder anspruchslose aktuellere Games, wie Diablo 3, reicht die Grafikkarte aus. Allerdings muss man eventuell die Auflösung senken sowie Details und Effekte etwas zurückschrauben. Aktuelle 3D-Kracher kann man aber nicht einmal in der niedrigsten Auflösung flüssig spielen.

min. mittel hoch max.
Diablo III (2012) 49.337.229.6fps
Tomb Raider (2013) 40.224.312.1fps
Thief (2014) 10.27.33.9fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Was gibt es Störenderes als einen laut lärmenden Lüfter, während man gerade in einem wichtigen Meeting sitzt... Toshiba weiß das auch und hat die Lüftergeräusche des Tecra A-147 auf ein Minimum reduziert. Trotz des etwas dünneren Chassis macht sich das Testgerät dabei sogar besser als die versammelten Wettbewerber.

Im Idle-Modus geht der Lüfter oft ganz aus und wenn er mal anspringt, dann bleibt er mit 30,2 dB(A) beinahe unhörbar. Auch die Festplatte geht mit 29,5 dB(A) sehr leise zu Werke. Selbst wenn man aber eine aufwändige Präsentation mit Animationen und Videos laufen lässt, wird der Lüfter maximal 35,6 dB(A) laut. Das ist zwar hörbar, aber auch aufgrund der angenehmen Frequenz kaum störend.

Lautstärkediagramm

Idle
28.7 / 28.7 / 30.2 dB(A)
HDD
29.5 dB(A)
Last
31.2 / 35.6 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-451 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Noch nicht mal wirklich heiß wird unser Testgerät, trotz des leisen und nicht immer laufenden Lüfters. Wenn sich das Gerät überhaupt mal spürbar erwärmt, dann nur im hinteren Teil der Oberseite, wo man es selten berührt. Dort können es maximal 38,7 Grad werden, das ist zwar spürbar, aber erstens nur nach längerer Last überhaupt zu erreichen und zweitens noch nicht unangenehm. Die Handballenablage bleibt auch unter längerer Volllast sehr kühl.

Im Idle-Betrieb misst das Infrarot-Thermometer maximal 31,2 Grad im hinteren Bereich der Oberseite. An allen anderen Stellen und besonders wieder im Bereich der Handballenauflage sind die Temperaturen noch einmal deutlich niedriger. Das Kühlsystem ist Toshiba wirklich gut gelungen.

Max. Last
 38.7 °C34.8 °C31.3 °C 
 33.5 °C33.3 °C29.4 °C 
 29.1 °C27.3 °C27.3 °C 
Maximal: 38.7 °C
Durchschnitt: 31.6 °C
30.7 °C33.6 °C33.6 °C
28.9 °C30.5 °C32.1 °C
26.5 °C27.8 °C28.8 °C
Maximal: 33.6 °C
Durchschnitt: 30.3 °C
Netzteil (max.)  34.8 °C | Raumtemperatur 22.1 °C | Fluke 62 Max
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 38.7 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 33.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 29.1 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.2 °C (-0.9 °C).

Lautsprecher

Die beiden Lautsprecher finden sich unter der Vorderkante des Laptops. Toshiba verspricht, dass sich der Klang beim Toshiba Tecra verbessert hat, schließlich sollen auch Videotelefonate, Firmenvideos oder Präsentationen über die Lautsprecher gut rüberkommen. Tatsächlich reicht die maximale Lautstärke aus, um einen leisen Raum zu beschallen, dann muss man aber wirklich voll aufdrehen. Dummerweise gibt es kein Overlay, das die aktuelle Lautstärke anzeigt, wenn man die Lauter- und Leisertasten verwendet.

Der Klang muss dann beinahe völlig ohne Bässe auskommen, ist aber immerhin recht gut ausgewogen zwischen Mitten und Höhen. Mittels "DTS Studio Sound" lässt sich der Klang noch einmal zusätzlich verbessern und mittels Equalizer auch recht individuell einstellen. Insgesamt ist das Soundsystem in Ordnung, audiophile Büroarbeiter werden aber wohl eher zum Kopfhörer greifen wollen oder Lautsprecher anschließen.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Vorbildlich zeigt sich das Toshiba Tecra Z40 A-147 beim Stromverbrauch, vor allem dann, wenn der Laptop ausgeschaltet oder im Standby-Modus ist: Gar keine Energie respektive minimale 0,1 Watt werden dann verbraucht. Aber auch im laufenden Betrieb kommt das Testgerät mit recht wenig Energie aus und schlägt dabei meist sogar das Dell Latitude E7440, das den gleichen Prozessor integriert hat.

Minimal 3,7 Watt braucht das Gerät, wenn es im Idle-Betrieb läuft, bis zu 6,3 Watt reicht die Spanne. Unter voller Last braucht das Testgerät maximal 28,3 Watt. Damit hat das Toshiba Tecra Z40-147 einen deutlich geringeren Verbrauch als alle Vergleichsgeräte.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 3.7 / 6 / 6.3 Watt
Last midlight 26.5 / 28.3 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Extech Power Analyzer

Akkulaufzeit

Wegen dieser geringen Verbrauchswerte schafft es das Gerät auch, respektable Akkulaufzeiten mit dem recht ausdauernden 62 Wattstunden-Akku zu holen. Der Haswell-Prozessor hilft zusätzlich beim Stromsparen und so kann das Toshiba Tecra Z40 A-147 alle von uns ausgewählten Vergleichsgeräte in Sachen Akkulaufzeit schlagen.

Über 7 Stunden kann man mit unserem Testgerät im Internet surfen, bevor die Lichter ausgehen. Das Dell Latitude E7440 schafft mit demselben Prozessor, allerdings auch mit kleinerem Akku, nur 5:17 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
9h 46min
Surfen über WLAN
7h 06min
Big Buck Bunny H.264 1080p
6h 25min
Last (volle Helligkeit)
2h 11min

Fazit

Im Test: Toshiba Tecra Z40 A-147
Im Test: Toshiba Tecra Z40 A-147

Man merkt Officegeräten oft an, dass viele Rückmeldungen der Kunden in diese Geräte fließen: Meist gibt es nur noch Kleinigkeiten, die man daran verbessern könnte. Beim Toshiba Tecra Z40 A-147 sind es beispielsweise die Eingabegeräte, bei denen man nach Ansicht des Testers noch nacharbeiten könnte. Die Tastatur könnte ein klareres Feedback bieten und ein Clickpad in einem Business-Notebook ist nicht optimal, auch wenn man die Tasten des Trackpoints nutzen kann.

Der seltsame Abrieb, der beim Streichen über den Deckel entsteht, schmälert den ansonsten sehr guten Qualitätseindruck etwas. Außerdem lässt sich der Deckel etwas zu stark verwinden. Die Lautsprecher sind insgesamt gesehen nur durchschnittlich, aber für ein Officegerät durchaus ordentlich. Auch der Bildschirm macht mit seinen starken Farbabweichungen, dem geringen Kontrast und dem hohen Schwarzwert nicht nur Freude.

Ansonsten gibt es aber auch viel Positives zum Tecra Z40 A-147 zu berichten: Geringes Gewicht und geringe Bauhöhe sind vorbildlich, ebenso wie die Anschlussvielfalt. Die Leistungsfähigkeit stimmt und auch die Empfangsqualität bei WWAN und WLAN. Eine funktionale Sicherheitsausstattung, leises Betriebsgeräusch und geringe Erwärmung sind ebenfalls positiv anzumerken.

Eine gute Wahl ist das Toshiba Tecra Z40 A-147 für alle, die ein hochwertiges Office-Gerät mit guter Leistung und dabei ordentlichen Laufzeiten suchen. Wenn dabei der Bildschirm keine herausragende Rolle spielt und nicht ständig ellenlange Texte auf der Tastatur geschrieben werden müssen, fallen auch die verbesserungswürdigen Punkte weniger ins Gewicht. Insgesamt gibt es aufgrund der genannten Mängel aber doch nur eine Silbermedaille für das Testgerät.

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Im Test: Toshiba Tecra Z40 A-147. Testgerät zur Verfügung gestellt von Toshiba Deutschland.
Im Test: Toshiba Tecra Z40 A-147. Testgerät zur Verfügung gestellt von Toshiba Deutschland.

Datenblatt

Toshiba Tecra Z40 A-147 (Tecra Z40 Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 4400, Kerntakt: 1000 MHz
Hauptspeicher
4096 MB 
, Single Channel, 800 MHz
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1600 x 900 Pixel, TOS5092, TN LED, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630, 500 GB 
, 7200 U/Min, 453 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: 3,5mm-Audiokombiport, Card Reader: SD-Kartenleser bis 64 GByte, 1 SmartCard, Sensoren: Fingerabdruckscanner, Erschütterungssensor
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I218-V (10/100/1000MBit), Intel Wireless-AC 3160 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0, LTE (4G), HSPA+, GSM/GPRS/EDGE
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20.4 x 338 x 236
Akku
62 Wh Lithium-Ion, 4-Zellen, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 9 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
Kamera
Webcam: 2.0MP FHD Webcam
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo-Lautsprecher, Tastatur: Chiclet-Keyboard mit 87 Tasten, Tastatur-Beleuchtung: ja, TOSHIBA Eco Utility, TOSHIBA PC Health Monitor
Gewicht
1.47 kg, Netzteil: 130 g
Preis
1349 Euro

 

Das Tecra Z40-147 von Toshiba besitzt ein schickes Magnesium-Gehäuse.
Das Tecra Z40-147 von Toshiba besitzt ein schickes Magnesium-Gehäuse.
Silbergrau ist die vorherrschende Farbe.
Silbergrau ist die vorherrschende Farbe.
Die Rückseite lässt sich nicht so leicht öffnen, wie es den Anschein hat.
Die Rückseite lässt sich nicht so leicht öffnen, wie es den Anschein hat.
Der Zugriff auf Arbeitsspeicher, Akku und Festplatte ist also nicht so einfach möglich.
Der Zugriff auf Arbeitsspeicher, Akku und Festplatte ist also nicht so einfach möglich.
Der Docking-Port an der Unterseite ist für ein Business-Gerät eigentlich verpflichtend.
Der Docking-Port an der Unterseite ist für ein Business-Gerät eigentlich verpflichtend.
Sogar der Luftauslass ist schick designt.
Sogar der Luftauslass ist schick designt.
Die Lautsprecher sind eher durchschnittlich, für ein Office-Notebook aber in Ordnung.
Die Lautsprecher sind eher durchschnittlich, für ein Office-Notebook aber in Ordnung.
An der Vorderseite finden sich zahlreiche Status-LEDs.
An der Vorderseite finden sich zahlreiche Status-LEDs.
Die Webcam ist auch eher durchschnittlich, für Videotelefonie aber ausreichend.
Die Webcam ist auch eher durchschnittlich, für Videotelefonie aber ausreichend.
Der Trackpoint heißt bei Toshiba "Accupoint".
Der Trackpoint heißt bei Toshiba "Accupoint".
Der Fingerabdrucksensor liegt etwas seltsam direkt unterhalb des Clickpads in der silbernen Leiste.
Der Fingerabdrucksensor liegt etwas seltsam direkt unterhalb des Clickpads in der silbernen Leiste.
Die Scharniere halten den Deckel gut in Position, können aber ein Nachwippen nicht ganz verhindern.
Die Scharniere halten den Deckel gut in Position, können aber ein Nachwippen nicht ganz verhindern.
Das Design gefällt aber auch hier.
Das Design gefällt aber auch hier.
Der Intel Core i5 4200U ist ein sparsamer und leistungsfähiger Prozessor.
Der Intel Core i5 4200U ist ein sparsamer und leistungsfähiger Prozessor.
Er ist eine gute Wahl, Toshiba bietet aber auch noch leistungsfähigere Prozessoren an.
Er ist eine gute Wahl, Toshiba bietet aber auch noch leistungsfähigere Prozessoren an.
Neben dem Fingerabdrucksensor finden sich weitere Status-LEDs.
Neben dem Fingerabdrucksensor finden sich weitere Status-LEDs.
Die Tasten des Accupoint können auch für das Clickpad verwendet werden.
Die Tasten des Accupoint können auch für das Clickpad verwendet werden.
Ansonsten muss man im unteren Bereich auf das Pad drücken, um einen Klick auszulösen. Für ein Business-Notebook ist uns das etwas zu unpräzise.
Ansonsten muss man im unteren Bereich auf das Pad drücken, um einen Klick auszulösen. Für ein Business-Notebook ist uns das etwas zu unpräzise.
Insgesamt sind die Eingabegeräte ordentlich, könnten aber durchaus noch verbessert werden.
Insgesamt sind die Eingabegeräte ordentlich, könnten aber durchaus noch verbessert werden.
Das Tecra Z40-147 ist etwas flacher als die Konkurrenz.
Das Tecra Z40-147 ist etwas flacher als die Konkurrenz.
Dennoch bietet es viele Anschlüsse.
Dennoch bietet es viele Anschlüsse.
Diese lassen sich natürlich über einen Port-Replikator noch erweitern.
Diese lassen sich natürlich über einen Port-Replikator noch erweitern.

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Preisvergleich

Pro

+Gute Akkulaufzeiten
+Accupoint als zusätzliche Eingabemöglichkeit
+Matter Bildschirm
+Hochwertiges Chassis
+Vielfältige Anschlüsse
+Sicherheitsausstattung
+Geringes Gewicht
+Guter Drahtlos-Empfang
+Angemessene Leistung
+Geringe Temperaturentwicklung
 

Contra

-Abrieb am Deckel
-Tastatur mit wenig Feedback
-Clickpad
-Fingerabdrucksensor seltsam platziert
-Bildschirm mit schlechten Farbwerten
-Kontrast und Schwarzwert mies

Shortcut

Was uns gefällt

Das schicke Gehäuse und der Accupoint.

Was wir vermissen

Eine SSD ist jedem Käufer ans Herz zu legen.

Was uns verblüfft

Warum der Fingerabdrucksensor an einer so seltsamen Stellt platziert wurde...

Die Konkurrenz

Dell Latitude E7440, Acer TravelMate P645, Fujitsu LifeBook E744, HP EliteBook 840, Lenovo ThinkPad T440s

Bewertung

Toshiba Tecra Z40 A-147 - 09.07.2014 v4(old)
Florian Wimmer

Gehäuse
80 / 98 → 82%
Tastatur
78%
Pointing Device
88%
Konnektivität
80 / 80 → 100%
Gewicht
69 / 20-67 → 100%
Akkulaufzeit
88%
Display
73%
Leistung Spiele
52 / 68 → 76%
Leistung Anwendungen
72 / 92 → 78%
Temperatur
92%
Lautstärke
96%
Audio
55%
Kamera
65 / 85 → 76%
Durchschnitt
76%
82%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Florian Wimmer (Update: 15.05.2018)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.