Notebookcheck

Test Dell Latitude 14 Rugged 5404 Notebook

Nino Ricchizzi, Stefanie Voigt, 09.12.2014

Problem? Kein Problem! Robust, sicher und allzeit bereit muss ein Notebook im Industriealltag sein. Innerhalb der Dell-Latitude-Rugged-Extreme-Serie präsentiert Dell nun das Latitude 14 Rugged - 5404. Das Extreme fehlt im Namen, dafür fällt der Preis drastisch.

Staub, Feuchtigkeit und Hitzeschwankungen, das ist nur ein Auszug der widrigen Bedingungen, unter denen ein Notebook im betrieblichen Alltag oft ausgesetzt wird. Auch tragen grobe Behandlung von technischen Geräten nicht gerade zur Langlebigkeit bei. Um dem allen entgegenzuwirken, präsentierte Dell die Latitude-Rugged-Extreme-Reihe, welche all diese Anforderungen erfüllt. Gleichermaßen soll nun auch die Non-Extreme-Serie diesen Erwartungen gerecht werden. Unser Testgerät liegt mit 1.850 Dollar deutlich unter dem Startpreis von 2.420 Euro der Extreme Modelle. Im Inneneren finden sich ein Intel Core i5-4310U, 4 GB Arbeitsspeicher und eine 500-GB-Festplatte. Eine äquivalente Konfiguration wird es allerdings in Deutschland wohl nicht geben. Hier liegt der Startpreis bei 1.600 Euro, dabei besitzt das Modell schon potentere Hardware.

Doch selbst in dieser Kategorie schläft die Konkurrenz nicht. Um unser Testgerät in Relation setzen zu können, stellen wir dem Latitude 14 Rugged einige Vergleichsmodelle entgegen: Das Bullmann C-Klasse 3 SRD 14 behauptete sich als wahres Industriegerät, das mit Intel Core i7-3632MQ, 8 GB Arbeitsspeicher und einer 256-GB-SSD auftrumpft. Um die Neuerungen und Veränderungen zur Extreme Serie aufzulisten, ziehen wir ebenfalls das Dell Latitude 14 Rugged Extreme in unsere Vergleichsrunde. Das vor vier Monaten erst getestete Gerät besitzt eine 256 GB große SSD, 8 GB Arbeitsspeicher und einen Intel Core i5-4300U.

Testgerät Variante 1 Variante 2 Variante 3
CPU Intel Core i5-4310U Intel Core i5-4310U Intel Core i5-4310U Intel Core i7-4650U
Arbeitsspeicher 4 GB 8 GB 8 GB 16 GB
Grafikkarte Intel HD Graphics 4400 Intel HD Graphics 4400 Nvidia GeForce GT 720M, 2 GB Nvidia GeForce GT 720M, 2 GB
Akku 6 Zellen, 65 Wh (Herstellerangabe) 6 Zellen, 65 Wh 9 Zellen, 97 Wh 9 Zellen, 97 Wh
Festplatte 500-GB-HDD 128-GB-SSD 256-GB-SSD 512-GB-SSD
Display 1.366 x 768 Pixel, matt 1.366 x 768 Pixel, matt 1.366 x 768 Pixel, matt, Touchpanel 1.366 x 768 Pixel, matt, Touchpanel
Preis 1.850 Dollar 1.600 Euro 1.920 Euro 2.530 Euro

Gehäuse

Der Gehäusebereich sowie die Materialwahl unterscheiden sich am prägnantesten von herkömmlichen Business Notebooks. Die vier Ecken des Testgerätes werden großzügig mit Gummiprotektoren geschützt, um  den Schaden bei einem etwaigen Sturz gering zu halten. Der Displaydeckel wird zusätzlich mit einer Magnesiumlegierung verstärkt. Die restlichen Bauelemente werden aus einem Ultra-Polymer-Kunststoff gefertigt. Wie auch die Extreme Serie erfüllt das Rugged den Militärstandard MIL-STD-810G. Dieser beinhaltet eine Reihe von Sturz-, Feuchtigkeits-, Hitze- und weiteren Tests. Weiterhin erfüllt es den IEC-60529-Standard, der das Eindringen von Staub und Flüssigkeiten definiert. Um dieses Zertifikat zu erhalten, müssen alle Schnittstellen hinter Klappen verschlossen sein. Diese sind in unserer neuen Version etwas dünner. Genauso wurden dem DVD-Laufwerk und dem Netzanschluss in diesem Modell keine eigenen Klappen gewährt. Selbst Akku und Festplatte verstecken sich unter diesen Vorrichtungen und lassen sich auf diese Weise bei Bedarf leicht entfernen und austauschen. Der Displaydeckel wird zum Schutz ebenfalls mit einer Mechanik fest verschlossen. Insgesamt wirkt das Gehäuse sehr robust und für den industriellen Einsatz durchaus gewappnet. Selbst ohne Hinblick auf die Standards und gebotenen Features sind alle Teile ordentlich und fest miteinander verbunden. Die Displayumrahmung könnte besser gewählt sein, da sich im unteren Bereich schnell Staub ablagert. In einem Stück integriert ist ein Tragegriff mit Zugmechanik, welcher eine separate Tasche überflüssig macht. Kratzer sind auf dieser Weise wohl unumgänglich, sollten jedoch bei der vorgesehenen Zielgruppe und den Einsatzgebieten nicht relevant sein. 3.070 g zeigt die Waage unserer Konfiguration an. Gewiss ist das Rugged kein Leichtgewicht, dennoch hat es rund 700 g abgespeckt. Eine stolze Höhe von 4,5 cm messen wir ohne die Gummifüße. Das teurere Rugged Extreme liegt hier bei 5,5 cm und das Bullmann bei 5,6 cm. Zusammengefasst präsentiert sich das Gehäuse des Dells Latitude Rugged als Arbeitstier, dennoch wirkt die Extreme Variante noch eine Spur robuster.

Um weitere Wartungsarbeiten wie die Lüfterreinigung durchzuführen, muss die Bodeneinheit teilweise entfernt werden. Die vorhandenen Wartungsklappen erlauben keine Öffnung ohne ein Öffnen des kompletten Gerätes. 

Ob Baustelle ...
Ob Baustelle ...
... oder Büro - das Dell ...
... oder Büro - das Dell ...
... Latitude ist gewappnet.
... Latitude ist gewappnet.
356 mm 247 mm 52 mm 3.7 kg348 mm 291 mm 56 mm 3.7 kg347 mm 243 mm 44.4 mm 3.1 kg

Ausstattung

Geschützt vor äußeren Einwirkungen werden die Schnittstellen hinter Klappen versenkt. An drei der vier Seitenkanten finden wir Ports. Der vordere Bereich wird zwecks integriertem Tragegriff nicht genutzt. Im hinteren Bereich erlaubt das Dell eine Anbindung von länger genutzten externen Geräten wie eines Monitors. Damit können viele unschöne Kabel versteckt werden. An beiden Seiten, links und rechts neben dem Display, werden alle Schnittstellen im hinteren Bereich platziert. Hierbei schränken die Kabel der angeschlossenen Peripherie den Arbeitsbereich kaum ein.

hinten: Kensignton Lock, Ethernet-Anschluss, USB 2.0, RS-232 Serial Port, VGA-Ausgang, Netzanschluss
hinten: Kensignton Lock, Ethernet-Anschluss, USB 2.0, RS-232 Serial Port, VGA-Ausgang, Netzanschluss
links: Audio-Combi, Sim-Karten-Einschub, HDMI-Ausgang, USB 3.0, Akkufach
links: Audio-Combi, Sim-Karten-Einschub, HDMI-Ausgang, USB 3.0, Akkufach
HDD-Einschub, Expresscard 54, USB 3.0, USB 2.0, SD-Slot
HDD-Einschub, Expresscard 54, USB 3.0, USB 2.0, SD-Slot
vorne: Tragegriff
vorne: Tragegriff

Kommunikation

Für die drahtlose Verbindung wird ein Intel Dual Band Wireless-AC 7260-Modul integriert. Um die praxisnahe Bandbreite zu testen, werden wir die durchschnittliche Geschwindigkeit von Downloads ermitteln. In dem vom Autor gestellten Szenario stellt sich dem Testgerät ein Apple MacBook Retina 13 (Late 2013) mit einem Broadcom 802.11ac (a b g n ac) Modul entgegen. Zunächst befinden sich beide Kontrahenten ein Stockwerk unterhalb des Routers. Obwohl das MacBook einen durchschnittlichen Download von 8 MB/s erzielt, erreicht das Rugged nur 1,7 MB/s. Bei einer Verlagerung beider Notebooks auf die gleichen Etage wie der Router werden gleiche Ergebnisse erzielt.

Für den mobilen Betrieb ist ein LTE-Modul inbegriffen. Der Sim-Karten-Einschub befindet sich bei den Schnittstellen und nicht - wie bei vielen anderen Business Notebooks - im Inneren. Optional erlaubt Dell ein dediziertes SiRFstarV-GPS-Modul bei der Konfiguration. Der Aufpreis liegt hier bei 10,50 Euro.

Eine kleine Klappe umschließt selbst die Webcam. Diese löst mit 720p auf und genügt für Videokonferenzen. Bei geringer Umgebungshelligkeit entsteht deutliches Bildrauschen. Um nicht nur Video, sondern Sprache zu übertragen, werden zwei Mikrofone zur Rauschunterdrückung eingesetzt. Die Tonqualität ist ausreichend, leider werden Hintergrundgeräusche in unserem Test nur mäßig abgedämpft.

Sicherheit 

Dell weist wohl eine Vielzahl von Möglichkeiten auf, allerdings nicht ohne einen Aufpreis. Als erste kostenpflichtige Option steht ein Fingerabdrucklesegerät bereit, den unser Testgerät nicht besitzt. Genaue Preise stehen online noch nicht fest. Weiterhin steht ein FIPS-2-konformes Trusted-Platform-Modul zur Verfügung. Bekannt in Dells Business-Reihen ist das Dell-Data-Protection-Angebot, welches ebenfalls optional bei der Konfiguration zugebucht werden kann. Durch das optionale GPS-Modul ist eine Ortung des Gerätes dank der Computrace Software möglich. Eine Dreijahreslizenz liegt bei 77 Euro; für vier Jahre werden 87,50 Euro verlangt.

Zubehör

Spezielles inkludiertes Zubehör können wir bei dem Latitude Rugged nicht finden. Allerdings existieren einige interessante Erweiterungen. Dazu gehört besonders die Docking-Station, die den Schnittstellenumfang erweitert. Nachteilig ist der hoch angesetzte Preis von 370 Euro. Damit der Strom auch im mobilen Einsatz nicht ausgeht, lässt der externe Akku Dell Portable Power Companion (115 Dollar) eine Ladung selbst unterwegs zu. 

Wartung

Die Wartung des Testgeräts erweist sich dank ausführlicher Online-Bedienungsanleitung als einfach. Geübte Hände sollten kein Problem beim Austausch der Komponenten haben. Fast jeder erdenkliche Hardware-Tausch wird in einer Schritt-für-Schritt-Abfolge erläutert. Nach der Abnahme der Bodeneinheit kann der Lüfter und Kühlkörper gereinigt werden und auch der Austausch von Kommunikationsmodule liegt im Rahmen des Möglichen.

Garantie

Die deutschen Dell Produkte erhalten eine Basisgewährleistung. Weitere Serviceleistungen sind je nach Preiskategorie des bestellten Rugged Modells inbegriffen oder können hinzugebucht werden. Darunter zählen ProSupport mit Rapid Collect and Return Service, Unfallschutz und die Garantieerweiterung des Akkus. Zweiterer ist allerdings nur bei der teuersten Konfigurationsvariante möglich. 

Eingabegeräte

Tastatur

Die schwarze Tastatur war schon in der Rugged Extreme Version mehr als sympathisch. Daran hat sich auch nichts geändert. Ein weicher und tiefer Hub sichert problemlose 10-Finger-Schreibarbeiten. Alle Tasten besitzen eine ordentliche Festigkeit und konstante Druckpunkte. Die glatte Oberfläche der Tasten sorgt zwar für eine schnelle Schreibgeschwindigkeit, jedoch könnte der nötige Grip in manchen Situationen fehlen. Damit keine Einschränkungen im Dunkeln gemacht werden müssen, wird eine dreistufige Hintergrundbeleuchtung verbaut.

Touchpad

Zwar fehlt dem Dell nun das "Extreme" im Namen, dafür wurde am Touchpad maximal gefeilt. Die Dimensionierung von 9,9 x 5,4 cm ist selbst für Bauarbeiterhände ideal. Eingaben gelingen schnell und präzise, und selbst in den Ecken, die als prädestinierte Problembereiche gelten, funktioniert die Eingabe problemlos. Multitouchgesten verlaufen ebenfalls erfreulich flüssig und ohne erkennbare Hindernisse. Selbst die beiden anliegenden Tasten wurden vergrößert. Beide besitzen gleichmäßige Druckpunkte und einen langen und weichen Hub.

Kritik gab es noch in der Extreme Version
Kritik gab es noch in der Extreme Version
dreistufige Tastaturbeleuchtung ist inbegriffen
dreistufige Tastaturbeleuchtung ist inbegriffen
ordentliche Tastatur im Dell
ordentliche Tastatur im Dell

Display

Für die klare Sicht sorgt ein TN-Panel mit einer maximalen Auflösung von 1366 x 768. Die Displaywertung der Farben und Graustufen sind eher ein irrelevantes Kriterium eines Arbeitknechtes. Eine besonders wichtige Rolle spielt die Helligkeit. Die Konkurrenzmodelle können mit Mittelwerten von 531 cd/m² (Bullmann C-Klasse) und 482 cd/m² (Dell Latitude Rugged Extreme) prahlen. Der Jahresdurchschnitt von Office Notebooks lag beispielsweise bei nur 237 cd/m². Unser Testgerät zeigt seine deutliche Überlegenheit mit einer durchschnittlichen Helligkeit von fast 700 cd/m² und lässt sogar seine starke Konkurrenz im Schatten stehen. Allerdings existieren hohe Helligkeitsdifferenzen von bis zu knapp 120 cd/m², die auch sichtbar sind.

634
cd/m²
684
cd/m²
652
cd/m²
710
cd/m²
751
cd/m²
727
cd/m²
702
cd/m²
683
cd/m²
753
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 753 cd/m² Durchschnitt: 699.6 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Helligkeit Akku: 751 cd/m²
Kontrast: 341:1 (Schwarzwert: 2.2 cd/m²)
ΔE Color 13.47 | 0.4-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 14.48 | 0.64-98 Ø6.4
34% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.86

Den Tribut der hohen Helligkeit zahlen potentielle Käufe beim Kontrast, welcher gerade einmal 166:1 beträgt. Deutlich besser schneidet das Bullman C-Klasse mit 867:1 ab. Besonders dunkle Farbsequenzen machen einen deutlichen grauen Eindruck.

Keine Lorbeeren verdient sich das Latitude in den CalMAN-Tests. DeltaE-Werte der Farben von über 13 und 14,48 bei den Graustufen sind Indizien für eine im Vergleich zum sRGB Farbraum sichtbar nicht korrekte Farbdarstellung. Besonders deutlich zu sehen ist ein Blaustich. Die Abdeckung des Adobe Raumes (34 %) und sRGB-Raumes (49 %) lassen auf eine nicht professionelle Eignung im Bereich Foto und Grafikbearbeitung schließen.

CalMAN - ColorChecker
CalMAN - ColorChecker
ColMAN - Grayscale
ColMAN - Grayscale
CalMAN - SaturationSweeps
CalMAN - SaturationSweeps
Abdeckung Adobe Raum
Abdeckung Adobe Raum
Abdeckung sRGB-Raum
Abdeckung sRGB-Raum
Dell Latitude 14 Rugged - 5404
HD Graphics 4400, 4310U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Plextor PX-256M5M
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteon IT LCS-256L9S-11
Bildschirm
-14%
26%
Helligkeit Bildmitte
751
539
-28%
529
-30%
Brightness
700
531
-24%
482
-31%
Brightness Distribution
84
71
-15%
83
-1%
Schwarzwert *
2.2
3.59
-63%
0.61
72%
Kontrast
341
150
-56%
867
154%
DeltaE Colorchecker *
13.47
8.93
34%
10.64
21%
DeltaE Graustufen *
14.48
8.83
39%
11.79
19%
Gamma
2.86 77%
2.44 90%
2.73 81%
CCT
15544 42%
6889 94%
6893 94%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
34
35
3%
34.85
3%

* ... kleinere Werte sind besser

Ganz gleich, welche Arbeiten im Freien gemacht werden sollen, das Dell zeigt sich von seiner besten Seite. Bedingt durch den hohen Helligkeitswerten ist ein Einsatz sogar unter direkter Sonneneinstrahlung denkbar. 

Im Außeneinsatz ...
Im Außeneinsatz ...
... ist das Dell dank ...
... ist das Dell dank ...
... immenser Displaybeleuchtung ...
... immenser Displaybeleuchtung ...
... nahezu unbegrenzt einsetzbar.
... nahezu unbegrenzt einsetzbar.

Da leider nur ein TN-Panel verwendet wird, werden Farben sowie Helligkeiten unter Kippbewegungen und Neigungen merklich verfälscht. Dank dem großen Neigungswinkel des Displays kann das Dell allerdings immer in eine richtige Arbeitsposition gebracht werden.

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Leistung

Obwohl nur 4 GB Arbeitsspeicher und eine 500-GB-Magnetfestplatte verbaut werden, sorgt die Intel Core i5-4310U für genügend Rechenleistung. Für schnellere Reaktionszeiten ist in den deutschen Rugged Versionen stets gesorgt: Alle Notebooks werden mit mindestens 8 GB Arbeitsspeicher und einer SSD versehen. Auch unser Testgerät kommt ohne Probleme mit Alltagsaufgaben zurecht. Um betriebliche Grafikprogramme und Spezialsoftware bestmöglich zu nutzen, sei ggf. auf die Modelle mit einer dedizierten Nvidia GeForce GT 720M verwiesen.

Systeminformationen Dell Latitude 14 Rugged - 5404

Prozessor

In unserer Rugged Variante findet eine Intel Core i5-4310U CPU Platz. Der Proozessor verfügt über eine Taktrate von 2,0 GHz und besitzt einen Turbo-Modus von 3,0 GHz. Das bevorzugte Einsatzgebiet spielt sich in den Bereichen Office- und Mulitmedia-Anwendungen ab. Allerdings sind auch einige anspruchsvollere Einsatzfelder denkbar. Zur getesteten Extreme Serie wurde hier leicht aufgestockt, denn diese wird mit einer um 100 MHz niedriger getakteten Intel Core i5-4300U-CPU ausgestattet. Anstatt einer ULV-CPU setzt Bullmann auf reine Performance und verbaut eine Intel Core i7-3632QM. Der TPD dieser CPU liegt mit 35 W genau 20 W über der von Intel angegebenen maximalen Leistungsaufnahme des Dells Latitude Rugged. In der Cinebench Version R11.5 erzielt das Testgerät 5 % mehr Punkte als die Extreme Version, allerdings erreicht das Bullmann mit 5,13 Punkten ein rund 75 % besseres Ergebnis im Multicore-Bereich. Im Single-Core Test liegen beide Kontrahenten gleichauf. Weitere Vergleiche und Benchmark-Resultate erlauben unsere FAQ. Dort können potentielle Kunden auch den Vergleich zur leistungsstärksten Rugged Version mit einer Intel Core i7-4650U ziehen, um eine Kaufentscheidung zu festigen.

Selbst im Akkubetrieb macht das Testgerät keinen Halt. Der Turbomodus kann weiterhin aufrecht erhalten werden, und deswegen erlaubt das Rugged gleiche Ergebnisse in den Benchmarks. Selbst nach einem mehrmaligen Cinebench-Durchlauf wurde kein Throttling festgestellt. 

Cinebench R11.5
Dell Latitude 14 Rugged - 5404
CPU Single 64Bit
1.3 Points ∼53%
CPU Multi 64Bit
2.94 Points ∼11%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
CPU Single 64Bit
1.34 Points ∼55%
CPU Multi 64Bit
5.13 Points ∼19%
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
CPU Single 64Bit
1.23 Points ∼50%
CPU Multi 64Bit
2.78 Points ∼10%

Legende

 
Dell Latitude 14 Rugged - 5404 Intel Core i5-4310U, Intel HD Graphics 4400, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
 
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM Intel Core i7-3632QM, Intel HD Graphics 4000, Plextor PX-256M5M
 
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme Intel Core i5-4300U, Intel HD Graphics 4400, Liteon IT LCS-256L9S-11
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.3 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.94 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
15.02 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
114 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
261 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
21.07 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
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System Performance

Die Bedienung des Gerätes läuft subjektiv äußerst rund, trotz magerer Speicherausstattung. Deutlich schnellere Reaktionszeiten finden wir, bedingt durch den Festspeicher, bei der Konkurrenz. Diese Erkenntnis und der größere Arbeitsspeicher sorgen dafür, dass die Extreme Serie erheblich besser in den PCMark 8 Benchmarks abschneidet. Mehr als doppelt so viele Punkte erzielt das Bullmann im PCMark 7, da dieser besonders SSD-Speicher bevorzugt.

Dell Latitude 14 Rugged - 5404
HD Graphics 4400, 4310U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteon IT LCS-256L9S-11
PCMark 8
15%
Work Score Accelerated v2
3354
3864
15%
Creative Score Accelerated v2
2267
2482
9%
Home Score Accelerated v2
2221
2688
21%
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 14 Rugged - 5404
HD Graphics 4400, 4310U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
2629 Points ∼31%
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Plextor PX-256M5M
5584 Points ∼65% +112%
PCMark 7 Score
2629 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2221 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2267 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3354 Punkte
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Massenspeicher

Ein leicht unfaires Spiel müssen wir bei dem Massenspeicher anfechten, denn unser Testgerät verfügt über eine 500-GB-Magnetfestplatte aus dem Hause Seagate. Alle zukünftigen Versionen der deutschen Rugged Version werden mit einer SSD ausgeliefert. Genauso sind auch beide Kontrahenten bestückt, und so muss sich unser Testgerät in puncto Lese- und Schreibgeschwindigkeiten geschlagen geben. 

Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Sequential Read: 91.4 MB/s
Sequential Write: 86.72 MB/s
512K Read: 19.58 MB/s
512K Write: 32.59 MB/s
4K Read: 0.315 MB/s
4K Write: 0.56 MB/s
4K QD32 Read: 0.668 MB/s
4K QD32 Write: 0.588 MB/s

Grafikkarte

Eine Intel HD Graphics 4400 wird in dem Prozessor integriert. In unserem Fall taktet die Prozessorgrafikkarte mit einem Kerntakt von 600-1.100 MHz. Das Einsatzgebiet lässt sich parallel zur CPU eingliedern. Die interne Grafikkarte erlaubt die Nutzung neuerer Standards wie DirectX 11.1, OpenCL 1.2 und OpenGL 4.0. Einen Blick auf den 3DMark Benchmark verrät uns, dass das Rugged Extreme rund 15 %  besser abschneidet. Diesen Vorsprung erzielt es mittels des im Dual-Channel arbeitenden Arbeitsspeichers. Um optional auch eine bessere Grafikleistung zu bieten, führt Dell eine Nvidia GeForce GT 720M als Ausstattungsvariante an. Für weitere Vergleiche sei auf unsere Benchmarkliste mobiler Grafikkarten verwiesen.

Wie schon anhand der CPU gesehen stellt auch hier der mobile Einsatz (Akkubetrieb) kein Problem dar. Die gleiche Leistung steht ebenfalls laut 3DMark 11 bereit.

3DMark
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 14 Rugged - 5404
HD Graphics 4400, 4310U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
4058 Points ∼7%
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteon IT LCS-256L9S-11
4613 Points ∼8% +14%
Lenovo IdeaPad S510p 59-405717
GeForce GT 720M, 4200U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
4271 Points ∼7% +5%
1280x720 Ice Storm Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 14 Rugged - 5404
HD Graphics 4400, 4310U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
36888 Points ∼3%
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteon IT LCS-256L9S-11
42883 Points ∼4% +16%
Lenovo IdeaPad S510p 59-405717
GeForce GT 720M, 4200U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
46968 Points ∼4% +27%
3DMark 11 Performance
787 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
36888 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4058 Punkte
3DMark Fire Strike Score
523 Punkte
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Gaming Performance

Die Spielesektion sollte wahrscheinlich kein großes Thema eines Business- und Baustellengerätes wie dem Dell sein. Die interne Intel HD Graphics 4400 erlaubt allerdings die Darstellung einiger älterer und neuerer Spiele unter niedrigen Grafikeinstellungen. Im neuen EA-Kassenschlager Sims 4 werden auf einem niedrigen Qualitätsniveau flüssige Bildraten von 140,3 erreicht. Unter gleichen Bedingungen wird F1 2014 ruckelfrei dargestellt. Dennoch müssen besonders Spiele wie zum Beispiel Dragon Age: Inquisition umgangen werden. Welche Spiele noch mit der internen Grafikkarte potentiell spielbar sind, zeigt unsere Benchmark-Liste.

min. mittel hoch max.
Sims 4 (2014) 140.326fps
F1 2014 (2014) 4026fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 13.16fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Um im Büro nicht den Störenfried zu spielen und zu Konzentrationsproblemen der Kollegen beizutragen, sollte ein Arbeitsgerät grundsätzlich leise sein. Nur ein leichtes HDD-Rauschen ist ab und zu wahrnehmbar. Die Lüfter des Latitudes bleiben überwiegend ausgeschaltet und sind erst unter Last leicht zu hören. Selbst die maximal erreichten 35,5 dB(A) sind kaum hörbar oder gar störend.

Dell Latitude 14 Rugged - 5404
HD Graphics 4400, 4310U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Plextor PX-256M5M
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteon IT LCS-256L9S-11
Geräuschentwicklung
2%
11%
aus / Umgebung *
Idle min *
31.7
29.6
7%
27.8
12%
Idle avg *
31.7
29.6
7%
27.8
12%
Idle max *
31.7
29.6
7%
27.8
12%
Last avg *
33.6
35.2
-5%
31.7
6%
Last max *
35.5
37.8
-6%
31.7
11%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
31.7 / 31.7 / 31.7 dB(A)
HDD
31.7 dB(A)
DVD
37.7 / dB(A)
Last
33.6 / 35.5 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Genau so wie man es von einem Industriegerät wie dem Dell Latitude Rugged erwartet, muss das Gerät zu jeder Zeit betriebsbereit sein. Das gelingt aber nur, wenn das Notebook eine vernünftige Lüfter- und Kühlungsstrategie besitzt, damit auch in wärmeren Umgebungen ein kühler Kopf bewahrt werden kann. Gerade einmal 35 °C werden unter Lastbedingungen erreicht. Das sorgt für viel Platz nach oben. Mit diesem Testresultat ist die Rugged Reihe 5 °C kälter als die Extreme Serie und sogar zwei Grad kühler als das Bullmann-C-Klasse. Die Wärmeableitung gelingt auf der linken Seite wodurch die Seitenkante spürbar warm wird. Zum Schluss sollte die Hitzeentwicklung des Netzteiles nicht in Vergessenheit geraten: Im Idle-Betrieb bleibt es bei maximal 22,7 °C. Unter Last können bis zu 48,1 °C erreicht werden, weshalb es nicht unter Decken oder Kissen verschwinden sollte.   

In unserem Stresstest wird das Verhalten unseres Test-Notebooks unter hohen Belastungen analysiert. Dazu stehen die Programme FurMark und Prim95 bereit. Nach einer Stunde Laufzeit pendelte sich die CPU bei 61-63 °C ein. Die Taktfrequenz musste allerdings auf 1.400 MHz heruntergefahren werden, was 600 MHz unter dem Basistakt liegt. Bei solch einem Arbeitstier mit massig Gehäusevolumen dürfte man eine bessere Strategie erwarten sodass auch im Extremfall kein Throttling (Unterschreitung des Basistaktes) eintritt. Nichts desto trotz gehört eine 100 prozentige Auslastung von CPU und GPU (Stresstest) nicht wirklich zu einem realistischen Alltagsszenario.

 27.2 °C26.7 °C27.3 °C 
 25.3 °C26.8 °C25.8 °C 
 24.8 °C25 °C25.8 °C 
Maximal: 27.3 °C
Durchschnitt: 26.1 °C
26.6 °C28 °C28 °C
26.8 °C27 °C27.3 °C
26.8 °C26.1 °C26.1 °C
Maximal: 28 °C
Durchschnitt: 27 °C
Netzteil (max.)  29.1 °C | Raumtemperatur 22.3 °C | Voltcraft IR-360
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31.5 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 35.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 35 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 28.2 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.2 °C (0 °C).

Lautsprecher

Im vorderen Bereich wird ein Lautsprecher mit einer erstaunlichen Qualität platziert. Obwohl Bässe in den meisten Business-Notebooks nicht anzutreffen sind, überzeugt das Rugged mit satten Mitten und nicht zu dominanten Höhen. Besonders die Lautstärke sollte im betrieblichen Alltag ein wichtiges Kriterium sein, um beispielsweise Skype Konferenzen zu führen. Für mehr Klangqualität kann der bekannte 3,5-mm-Audio-Kombi-Anschluss oder der HDMI-Ausgang sorgen.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

In Gegensatz zu der Konkurrenz aus dem Hause Bullmann setzt Dell auf ULV-CPUs, was hier zum entscheidenen Punkt führt. Das Testgerät verbraucht in jeglicher Situation anschaulich weniger. Maximal werden unter Last gerade einmal 36,8 W benötigt. Die Leistungsaufnahme des Bullmanns beträgt 60 W. Aber auch sein großer Vergleichspartner aus dem Hause Dell liegt mit maximal 54,6 W weit über der Non-Extreme-Serie trotz gestiegener Displayhelligkeit und minimal stärkerer CPU. Besonders wichtig sei an dieser Stelle der dreimal niedrigere Standby-Verbrauch zu erwähnen, da das Dell Latitutde 5404 des Öfteren schnell einsatzbereit sein muss und bestimmt nicht immer komplett runtergefahren wird. Insgesamt erfüllt das 65-W-Netzteil seinen Zweck und wird nicht bis zum Äußersten beansprucht.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.3 Watt
Idledarkmidlight 4.3 / 12.2 / 11.5 Watt
Last midlight 36.8 / 36 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Der 6-Zellen-Akku besitzt eine Kapazität von 66 Wh, kann allerdings bei der Konfiguration auf einen 9-Zellen-Akku erweitert werden. Das Bullmann verfügt über zwei Akkus mit insgesamt 144,7 W.

Maximal können Interessenten eine Laufzeit von knapp 13 h und 40 min erwarten. Dazu muss allerdings die Helligkeit auf ein Minimum geschraubt werden. Wir testen diese Situation mittels des Reader's Test im Battery Eater Benchmark. Noch einmal 10 % länger halten die beiden Akkus des C-Klasse 3 SRD 14 durch. Das Dell Latitude Rugged Extreme schaltet 5 h früher als das Testgerät ab.

Um eine praxisnahe Situation zu ermitteln, simulieren wir das Surfen über WLAN. Unter einer Displayhelligkeit von 150 cd/m² schaltet das Rugged nach 7 Stunden und 50 Minuten Stunden ab und überdauert nicht ganz einen Arbeitstag. Mit dreieinhalb Stunden mehr Durchhaltevermögen stemmt das Bullmann C-Klasse 3 SRD 14 auch längere Arbeitstage ohne Netzanschluss. Bei den sieben Stunden der Rugged-Extreme-Serie muss zumindest hin und wieder der Netzbetrieb folgen.

Die Ermittlung einer minimal zu erwartenden Akkulaufzeit gelingt mittels des Battery Eater Classic Test. Im Windows Höchstleistungsprofil und bei maximaler Helligkeit schaltet das Dell nach etwas mehr als zwei Stunden ab. Damit liegt es auf dem selben Niveau wie die Extreme Serie. Das Bullmann punktet abermals bedingt durch seine beiden Akkus und erreicht 3 h und 40 min.

Um bei Bedarf auch mehr Akkulaufzeit bieten zu können, offeriert Dell optional auch einen 9-Zellen-Akku sowie eine mobile Ladestation. 

Dell Latitude 14 Rugged - 5404
HD Graphics 4400, 4310U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Bullman C-Klasse 3 SRD 14 Touch 3632QM
HD Graphics 4000, 3632QM, Plextor PX-256M5M
Dell Latitude 14 7414 Rugged Extreme
HD Graphics 4400, 4300U, Liteon IT LCS-256L9S-11
Akkulaufzeit
41%
-20%
Idle
820
914
11%
505
-38%
WLAN (alt)
470
683
45%
417
-11%
Last
132
220
67%
117
-11%
H.264
328
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
13h 40min
Surfen über WLAN
7h 50min
Last (volle Helligkeit)
2h 12min

Fazit

Dell Latitude Rugged - 5404
Dell Latitude Rugged - 5404

Robust und solide. Genau so und nicht anders präsentierte sich das Dell Latitude Rugged 5404 in unserem Test. Besonders bei den Eingabegeräten hat Dell großartige Arbeit geleistet. Zunächst hat die Tastatur einen ordentlichen Hub, um ein gutes Schreibgefühl zu realisieren. Das Trackpad wurde im Vergleich zur Extreme Serie komplett überarbeitet. Denn damals ergaben sich noch deutliche Schwächen, welche wir nun nicht mehr finden können. Das Gehäuse bleibt weiterhin robust und erfüllt viele Industrie-Anforderungen. Nichtsdestotrotz wurden Einsparungen getroffen: Der Schließmechanismus und die Dicke der Kappen wirkt nicht mehr so unverwüstlich wie bei der Extreme Variante. Die Schnittstellen sind hinter den Kappen teilweise etwas ungünstig gelegen, sodass breitere Stecker nicht hineinpassen.

Beim Thema Display setzt Dell primär auf den Außeneinsatz und vernachlässigt industrieirrelevante Eigenschaften. Die immense Helligkeit, kombiniert mit dem matten Panel sorgen für einen möglichen Einsatz in beinahe jeder Situtation. Einbußen müssen allerdings bei Kontrast und der Farbwiedergabe gemacht werden. Ein Blick auf die Hardware erwies sich teilweise als mager verglichen mit der Konkurrenz. Wünschenswert sind eine SSD und mehr Arbeitsspeicher, wie es die Vergleichspartner aufzeigen. Deshalb sind die deutschen Dell-Latitude-Rugged-Reihen bessere Kontrahenten, da diese mit solchen Komponenten versehen werden sollen. Die gewählten Komponenten führten zu einer besonders geringen Hitzeentwicklung.

Ein wichtiges Kriterium eines Industriegerätes ist die Akkulaufzeit. Hier konnte unser Testgerät in einem praxisnahen Testszenario fast für einen ganzen Arbeitstag Akkulaufzeit garantieren. Deutlich bessere Ergebnisse erzielte das Bullmann. Für mehr Akkulaufzeit besteht allerdings die Option, sein Rugged Modell mit einem größeren Akku zu wählen oder die optionale externe Ladestation zu kaufen.

Insgesamt ist auch diese Rugged Reihe gelungen. An vielen Stellen wurde gefeilt, mit positivem Ergebnis. An einigen allerdings auch etwas zu viel, um einen niedrigeren Preis als bei der Extreme-Variante erzielen zu können. 

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Dell Latitude Rugged - 5404, zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland
Dell Latitude Rugged - 5404, zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland

Datenblatt

Dell Latitude 14 Rugged - 5404 (Latitude 14 Rugged Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 4400, Kerntakt: 600 - 1100 MHz, Speichertakt: 800 MHz, igdumdim 64 10.18.10.3412
Hauptspeicher
4096 MB 
, 1600 MHz DDR3L, 1 von 2 Speicherbänken belegt
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1366 x 768 Pixel, AU Optronics AUO333C B140XTN, TN, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142, 500 GB 
, 5400 U/Min, 5400 RPM
Soundkarte
Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 Express Card 54mm, 2 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 DVI, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Audio-Combi, Card Reader: SD, Sensoren: Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel I218-LM (Clarkville ULT) Network Adapter (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 7260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth Bluetooth 4.0, LTE
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVD+-RW GU90N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 44.4 x 347 x 243
Akku
67 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo Lautsprecher, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.07 kg, Netzteil: 325 g
Preis
1850 Euro

 

Dell hat am Trackpad gearbeitet.
Dell hat am Trackpad gearbeitet.
Die Ecken werden mit Gummi ummantelt.
Die Ecken werden mit Gummi ummantelt.
Tragegriff für den mobilen Einsatz
Tragegriff für den mobilen Einsatz
Wartungsklappen heben das Rugged an.
Wartungsklappen heben das Rugged an.
robustes Gehäuse des Latitude
robustes Gehäuse des Latitude
im Stealth Design gehalten
im Stealth Design gehalten
Schließmechanik für das Display
Schließmechanik für das Display
Schnittstellenklappen
Schnittstellenklappen
LED-Beleuchtung am Tragegriff
LED-Beleuchtung am Tragegriff
Die Tastatur überzeugte schon in der Extreme Reihe.
Die Tastatur überzeugte schon in der Extreme Reihe.
Erst im Industriealltag kommen ...
Erst im Industriealltag kommen ...
... die Vorzüge zum Vorschein.
... die Vorzüge zum Vorschein.
Zugmechanik
Zugmechanik
Abhebung bei einem HDD-Wechsel
Abhebung bei einem HDD-Wechsel
Eingabegeräte sind für den Office-Bereich geschaffen.
Eingabegeräte sind für den Office-Bereich geschaffen.
Die beiden Scharniere ...
Die beiden Scharniere ...
... lassen das Display nicht nachwackeln.
... lassen das Display nicht nachwackeln.
vor Außeneingriffen geschützt
vor Außeneingriffen geschützt
Docking-Anschluss
Docking-Anschluss

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Test Bibliothek

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  • Verfügbare externe Tests sortiert nach Grafikkarte
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Links

Preisvergleich

Pro

+Gehäuse
+Displayhelligkeit
+Zertifizierungen
+Aufrüstoptionen
+Wartung
+Emissionen
+Eingabegeräte
+Tragegriff
 

Contra

-Vielerlei Dinge nur optional
-Arbeitsspeicher
-Magnetfestplatte
-Kontrast

Shortcut

Was uns gefällt

Die beiden Eingabegeräte und das enorm helle Display überzeugen.

Was wir vermissen

Ein blickwinkelstabiles IPS-Panel mit ausreichend Kontrast.

Was uns verblüfft

Trotz Preissenkung ein gelungenen Industrie-Notebook.

Die Konkurrenz

Für den betrieblichen Alltag haben wir das Bullmann C-Klasse und das Dell Latitude 14 Rugged Extreme als Vergleichsmodelle in unseren Test einbezogen.

Bewertung

Dell Latitude 14 Rugged - 5404 - 08.12.2014 v4(old)
Nino Ricchizzi

Gehäuse
93 / 98 → 95%
Tastatur
91%
Pointing Device
87%
Konnektivität
89 / 80 → 100%
Gewicht
56 / 20-67 → 77%
Akkulaufzeit
84%
Display
72%
Leistung Spiele
64 / 68 → 94%
Leistung Anwendungen
69 / 92 → 75%
Temperatur
92%
Lautstärke
94%
Audio
50%
Kamera
46 / 85 → 54%
Durchschnitt
76%
84%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Nino Ricchizzi (Update: 15.05.2018)
Nino Ricchizzi
Nino Ricchizzi - Editor
on Kindesbeinen an hielt die Neugierde der Funktionsweise neuster technischer Errungenschaften an. Aus diesem Wissensdrang heraus folgte ein Studium der Mathematik und Informatik. Abseits der Welt der Testberichte arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter in dem Arbeitsbereich IT-Security/Cybersecurity für die Industrie 4.0.