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Microsoft: Sichtfeld der Hololens wird verdoppelt

Eines der größten Probleme der aktuellen Hololens, ist das auf 35 Grad beschränkte Sichtfeld. Für dieses Problem scheint Microsoft allerdings eine Lösung gefunden zu haben, die das Sichtfeld auf 70 Grad erweitert.

Als Microsoft Ende Januar 2015 die Hololens vorstellte, waren viele von der Technologie begeistert, auch wenn schon die ersten Kritiker Bedenken anmeldeten. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass eines der Hauptprobleme der Hololens, das auf 35 Grad beschränkte Sichtfeld darstellt. So hat zwar die Hologramm-Technologie an sich erstaunlich gut funktioniert, allerdings funktioniert die Immersion der Hologramme nicht immer, wenn diese an einer bestimmten Kante einfach aufhören zu existieren.

Erzeugt werden die Hologramme in der Hololens über zwei hochauflösende Projektoren, die das Bild per Wellenleitertechnologie innerhalb der Brille zum Auge bringen. Da das Licht hierbei technologiebedingt nur an einer Stelle in einem 35-Grad-Winkel austreten kann, damit es für den Menschen sichtbar ist, ergab sich bei der aktuellen Hololens dieser Grenzwert.

Der Trick, der ein Sichtfeld von 70 Grad ermöglichen soll, besteht lediglich daraus, einfach einen zweiten Projektor pro Auge und einen zusätzlichen Austrittsort für das Licht in die Hololens zu integrieren, wodurch sich das Sichtfeld auf 70 Grad verdoppelt. Interessant hierbei ist auch, dass es sich hierbei nicht nur um eine theoretische Lösung handelt, sondern dass Microsoft offenbar schon einen Prototypen erfolgreich getestet hat.

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Autor: Cornelius Wolff, 21.10.2017 (Update: 21.10.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.