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Microsoft: Surface 3 Linie wird zu Grabe getragen

Microsoft: Surface 3 Linie wird zu Grabe getragen
Microsoft: Surface 3 Linie wird zu Grabe getragen
Microsofts günstigstes Surface-Modell, das Surface 3, wird anscheinend nicht mehr verkauft. Damit wird Surface endgültig zu einer Premium-Marke, den niedrigen Preisbereich überlässt Microsoft den OEMs.

Ganz wie vermutet: Das Surface 3 ist nicht mehr. Jedenfalls scheint es so, eine offizielle Bestätigung gab es von Microsoft bisher nicht. Dafür spricht aber, dass das Surface 3 nicht mehr bei Microsoft.de erhältlich ist - es heißt schlicht "dieses Produkt ist leider ausverkauft", alternativ verweist Microsoft auf das deutlich teurere Surface Pro 4. Die selbe Situation zeigt sich auch in vielen anderen Ländern, auch bei vielen Händlern scheinen die Vorräte an Surface 3 Geräten kaum noch vorhanden oder sehr knapp zu sein. Wer noch ein solches Gerät kaufen möchte, sollte sich also beeilen.

Dieser Schritt hatte sich angedeutet, ein Update des Surface 3 wäre überfällig gewesen. Allerdings scheint Microsoft hier den OEMs bewusst Raum zu verschaffen, die mit Geräten wie dem kürzlich getesteten Miix 510 den Platz des Surface 3 beanspruchen.

Im Prinzip kann man sich bei Microsoft auch auf die Schulter klopfen und sagen "Mission Accomplished". Schließlich ist man mit der Marke Surface gestartet, um Bewegung in den schwerfälligen PC-Markt zu bringen und eine neue Hybrid-Kategorie zu schaffen. Insofern kann es Microsoft eigentlich ganz Recht sein, wenn OEMs das ursprüngliche Surface-Konzept kopieren.

Währenddessen wird Surface endgültig zur Premium-Marke – Microsoft verkauft anscheinend lieber 3000 Dollar teure Geräte wie den neuen Surface Studio All-In-One, statt 600 Euro teure Tablets.

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Autor: Benjamin Herzig,  1.11.2016 (Update:  1.11.2016)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.