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Microsoft: Verkauf von Lumia-Smartphones eingestellt

Das Lumia 950 XL ist wohl das letzte Flaggschiff der Lumia-Reihe (Quelle: Microsoft)
Das Lumia 950 XL ist wohl das letzte Flaggschiff der Lumia-Reihe (Quelle: Microsoft)
Microsoft stellt offiziell den Verkauf von Lumia-Smartphones in dem hauseigenen Store auf der Website des Konzerns ein. Damit hat der Konzern offiziell das Ende der Smartphone-Reihe eingeläutet.

Microsoft hat offiziell mit der Einstellung des Verkaufs das Ende der Lumia-Smartphone-Reihe eingeleutet. So sind die bis zu letzt als Flaggschiffmodelle gehandelten Modelle Lumia 950 und Lumia 950 XL komplett aus der Geräteauswahl verschwunden, während die Modelle Lumia 550, Lumia 640 XL Dual-Sim und Lumia 640 zumindest, auch wenn nicht mehr verfügbar, noch aufgelistet werden. Der Verkaufsstop gilt nicht nur für Deutschland. So werden im britischen, amerikanischen und irischem Online-Store auch keine Lumia-Smartphones angeboten. In Frankreich werden noch die Restbestände des Lumia 550 zum reduzierten Preis verkauft.

Dieser Schritt wurde aufgrund der mangelnden Beliebtheit und des schlechten Image schon länger von Microsoft erwartet. Da es im Moment kein Nachfolgemodell gibt, wir allgemein erwartet, dass Microsoft nächstes Jahr versuchen wird, ein neues Kapitel mit den eigenen Smartphones aufzuschlagen. So gab es in den letzten Monaten schon häufiger Gerüchte, dass der amerikanische Konzern ein Surface-Phone in Arbeit habe. Es wird spannend zu sehen, was das neue Smartphone mit der vor kurzem veröffentlichten Möglichkeit, Windows 10 auf ARM-Prozessoren laufen zu lassen, zu tun hat. Denn dass sich der Konzern komplett aus dem Smartphonemarkt zurückzieht, kann als höchst unwahrscheinlich angesehen werden.

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Autor: Cornelius Wolff, 31.12.2016 (Update: 31.12.2016)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.