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Neuer NVIDIA-Treiber bringt bis zu 50% mehr Leistung in 3DMark

Deep Learning Super Sampling (DLSS) heißt das Zauberwort
Deep Learning Super Sampling (DLSS) heißt das Zauberwort
Über Steigerungen von bis zu 50 Prozent verkündet Nvidia mit dem neuen GeForce Game Ready 418.81 WHQL-Treiber im 3DMark Port Royal-Benchmark auf RTX-GPUs. 3DMark Port Royal unterstützt nämlich jetzt DLSS, wodurch neben einer ordentlichen Leistungssteigerung auch verbesserte Bildqualität versprochen wird.

Nachdem nun Laptops mit GeForce RTX-GPUs auf den Markt kommen, hat NVIDIA neue Treiber angekündigt, die auch die aktuellen mobilen RTX-GPUs unterstützen sollen. Die neuen GeForce Game Ready 418.81 WHQL-Treiber können ab sofort über die GeForce Experience-App oder direkt auf der NVIDIA-Website heruntergeladen werden. 

Die neuesten Treiber bieten nicht nur Unterstützung für die mobilen RTX-GPUs, sondern auch eine verbesserte Leistung im 3DMark Port Royal-Benchmark. 3DMark Port Royal ist ein Richtwert für die Bewertung von Ray Tracing-Performance und unterstützt seit kurzer Zeit auch NVIDIA’s Deep Learning Super Sampling (DLSS) -Technologie. Laut NVIDIA steigert die Verwendung der neuesten Game Ready-Treiber in Port Royal die Benchmark-Werte um bis zu 50 Prozent, bei gleichzeitig besserer Bildqualität. Der GPU-Hersteller zeigte dabei FPS-Steigerungen bei aktiviertem DLSS im gesamten „Turing“-Lineup im 3DMark Port Royal. Wieviel DLSS zur Verbesserung der Bildqualität beisteuert, zeigt sich in einem direkten Vergleich von Nvidia.

Die Steigerung bei aktiviertem DLSS ist in jeder Serie wahrnehmbar.
Die Steigerung bei aktiviertem DLSS ist in jeder Serie wahrnehmbar.

Die mobile RTX-Reihe von NVIDIA wurde auf der CES 2019 offiziell angekündigt und wir haben bereits einen Blick auf die neuen Laptops mit den neuen GPUs geworfen, die Ende Januar auf den Markt erschienen sind. In unserem Test konnten wir mit "Turing" eine verbesserte Leistung gegenüber seinen "Pascal"-Pendants erkennen, obwohl wir von der Leistung der neuen Max-Q-Varianten nicht sonderlich beeindruckt waren. Es bleibt abzuwarten, ob dieser neue Treiber auch einige dieser Leistungsprobleme verbessern kann. 

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Autor: Daniel Puschina,  6.02.2019 (Update:  7.02.2019)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.