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Neuer iPhone-Schutz soll schon geknackt sein

Neuer iPhone-Schutz soll schon geknackt sein (Symbolfoto)
Neuer iPhone-Schutz soll schon geknackt sein (Symbolfoto)
Apple liefert sich mit Strafverfolgungsbehörden und Hackern aktuell ein Wettrennen um die Sicherheit des iPhones. Während Apple eine Sicherheitslücke zur Entsperrung mittels GrayKey geschlossen haben will, gibt sich das Unternehmen unbeeindruckt.
Silvio Werner,
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Erst vor wenigen Tagen erhielt iOS ein Update, welches den unbefugten Zugriff auf iPhone-Daten via USB verhindern soll. Hintergrund der Maßnahmen sind nicht in erster Linie Hacker-Angriffe, sondern auch die Möglichkeit von Strafverfolgungsbehörden, die Geräte mit einer kommerziellen erhältlichen Lösung vergleichsweise einfach zu entsperren. Durch das Update sollte die Zeitspanne zur erfolgreichen Durchführung des Angriffs von einer Woche auf nur eine Stunde gesenkt werden.

Nun hat ein mit dem GrayKey-Entwickler in Kontakt stehender Sicherheitsexperte in einer Motherboard vorliegende E-Mail betont, dass diese Sicherheitsmaßnahme in einer aktuellen Beta-Version der Entschlüsselungslösung bereits ausgehebelt sein soll. Dabei hat das Unternehmen offenbar bereits seit Wochen damit gerechnet, dass Apple den USB Restricted Mode tatsächlich einführt - und dürfte dementsprechend bereits im Vorfeld nach einer Gegenstrategie gesucht haben.

Gleichzeitig soll die Einführung des Modus durch Apple bei Strafverfolgungsbehörden aber für ganz erhebliche Bedenken gesorgt haben. Andere Hersteller sollen zudem inzwischen eher genervt vom GrayKey-Hype sein, da dieser extrem viel Aufmerksamkeit auf den Angriffsvektor lege.

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Silvio Werner
Silvio Werner - Senior Tech Writer - 3817 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom's Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.
Kontakt: silvio39191
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Autor: Silvio Werner, 15.06.2018 (Update: 15.06.2018)