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Nokia: Nokia 3, 5 und 6, Nokia 3310 Refresh, kein Flaggschiff zum MWC?

Das unzerstörbare Nokia 3310 kommt wieder: Zum Mobile World Congress soll ein Refresh erscheinen.
Das unzerstörbare Nokia 3310 kommt wieder: Zum Mobile World Congress soll ein Refresh erscheinen.
Ein interessantes Gerücht macht die Runde. HMD Global soll zum Mobile World Congress das Nokia 3, Nokia 5 und Nokia 6 im Gepäck haben, dazu eine Neuauflage des Bestsellers Nokia 3310. Ein High-End-Phone ist aber offenbar (noch) nicht vorgesehen.

Evan Blass betätigte sich mal wieder als Prophet und verriet in einem Venturebeat-Bericht den Inhalt des gepackten Nokia-Koffers für den Mobile World Congress 2017. Zu Erinnerung: Für Sonntag den 26. Februar hat HMD Global, die aktuellen Rechteinhaber der Marke Nokia, eine Pressekonferenz angesetzt. Wir erwarten nichts Geringeres als die Vorstellung des Nokia-Phone-Lineups für 2017, dem ersten Jahr mit neuen Nokia-Phones auf Android-Basis. Und wie es aussieht, dürfte HMD Global vier Phones für Europa geplant haben, von denen eines ganz besonders überrascht. 

Nokia 3310-Refresh

Es kommt wieder! Das unzerstörbare Nokia 3310 Feature-Phone soll als aktuelles Refresh neu auf den Markt gebracht werden. Möglicherweise will Nokia die neue Version als robustes Zweitphone etablieren, für nicht mal 60 Euro soll es günstig genug sein, um in so manchem Haushalt als Notfalltelephon mit langer Batterielaufzeit unterzukommen. Vielleicht verzichtet der eine oder andere kritische Smartphone-Nutzer auch auf sein Tracking-Device und steigt wieder ganz auf das Nokia 3310-Refresh um? Zu den Features der neuen Version ist leider noch nichts bekannt.

Nokia 3 und Nokia 5

Als Einsteiger-Smartphones sollen beide Geräte unter 200 Euro zu haben sein. Das Nokia 5 wird 199 Euro kosten, das Nokia 3 dagegen 149 Euro. Während zum Nokia 3 noch keine weitergehenden Informationen geleakt wurden, dürfte es sich beim Nokia 5 um eine kleinere und etwas abgespeckte Variante des in China bereits veröffentlichten Nokia 6 handeln. Das bedeutet 5,2 Zoll-HD-Display (1.280 x 720 Pixel) mit Snapdragon 430-SOC, 2 GB RAM und 12 Megapixel-Sensor an der Rückseite. Android 7 ist auf beiden Smartphones vorinstalliert.

Nokia 6

Last but not least soll das Midrange-Phone Nokia 6 auch nach Europa kommen. Für 249 Euro bekommt man ein 5,5 Zoll Display mit Full-HD-Auflösung, dazu recht großzügige 4 GB RAM und vermutlich 64 GB erweiterbaren Speicher, sofern HMD Global die Ausstattung der chinesischen Variante auch für Europa übernimmt. Auch hier arbeitet der Snapdragon 430-SOC, die rückwärtige Kamera ist mit 16 Megapixel etwas hochauflösender als beim Nokia 5. Natürlich auch hier: Android 7 als Betriebssystem.

Kein High-End-Gerät?

Aber wo bleibt das vermutete Nokia-Flaggschiff? Im Gerüchte-Koffer von Evan Blass und Venturebeat hatte es offenbar keinen Platz mehr. Als Sharp Aquos Xx3-Klon sollte es eigentlich unter dem Namen Nokia P1 demnächst auf den Markt kommen, wurde Anfang des Jahres gemunkelt. Man weiß es nicht. Es könnte durchaus sein, dass HMD Global vorerst nur den Einstiegs- und Midrange-Bereich abdecken will und das High-End erst im weiteren Verlauf des Jahres beackern wird, zumal der neue Snapdragon 835-SOC wohl erst im zweiten Halbjahr breitflächig verfügbar sein wird. Das ist auch der Grund, warum LG sein G6 noch mit dem Vorjahres-Chip Snapdragon 821 ausstatten wird. Am 26. Februar wissen wir mehr!

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Autor: Alexander Fagot, 14.02.2017 (Update: 14.02.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.