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LG G6: Neue Details, Bilder und Maße geleakt, Startpreis höher?

Das LG G6 wird offenbar auch in einem glänzenden Schwarz erhältlich sein.
Das LG G6 wird offenbar auch in einem glänzenden Schwarz erhältlich sein.
Den 32 bit Quad-DAC aus dem V20 hat LG offenbar mit ins G6 übernommen, hiesige Geräte sollen auch Wireless Charging bieten. Neu aufgetaufte Bilder und Zeichnungen verraten wie beim Galaxy S8 auch die Abmessungen des Gehäuses, zudem dürfte es jede Menge Varianten des G6 geben.

Neben dem Galaxy S8 von Samsung, welches bereits mit Bild und technischen Daten sowie schematischen Zeichnungen geleakt ist, steht auch der Nachfolger des letztjährigen G5 von LG im Scheinwerferlicht der Tech-Presse. Mehr noch als beim Galaxy S8 wissen wir vom G6 schon recht viel, beispielsweise dass es nicht modular und dafür wasserdicht sein wird und dass möglicherweise der Google Assistent integriert ist. Das Display wird im 2:1 Format mit neuer QHD+-Auflösung arbeiten und vermutlich hat LG noch den Snapdragon 821-SOC aus dem Vorjahr integriert, weil Qualcomm seinen neuen Snapdragon 835 wohl zuerst primär an Samsung liefert.

Etwas kleiner als das G5

Zum vorab geleakten Renderbild der Vorderseite kommt nun ein Real-Bild der Rückseite, die, wie bereits vermutet, nicht nur in mattem Schwarz sondern auch als glänzende Variante zu haben sein wird. Einmal mehr sieht man die Dual-Kamera und den rückwärtigen Fingerabdrucksensor sowie die seitlich stark abgerundeten Kanten. CNET Korea hat auch wieder schematische Zeichnungen nachgereicht, die auf Basis von Augenzeugen-Berichten die Abmessungen des Gehäuses verraten. Im Vergleich zum G5 wird das G6 also trotz des großen 5,7 Zoll Displays eine Spur kleiner und zwar sowohl bei Höhe als auch Breite, dafür wird es an der dicksten Stelle um minimale 0,5 mm dicker.

Mit Quad-DAC vom V20

Die neuen Berichte bekräftigen die Vermutung, dass das G6 wasserdicht wird und dafür keinen Austausch der Batterie mehr erlaubt. Je nach Region will LG unterschiedliche Zusatz-Funktionen implementieren. So soll hierzulande Wireless Charging integriert sein, im Heimatland Korea wird stattdessen ein MST-Chip für das dortige mobile Payment-System verbaut. Das soll gleichzeitig auch helfen, die Kosten im Zaum zu halten. Dennoch wird das G6 laut Meinung koreanischer Analysten um etwa 50 US-Dollar teurer werden, auch weil LG einige Features vom hierzulande nie verfügbaren V20 übernommen habe, zum Beispiel den hochwertigen 32 bit Quad-DAC für besseren Sound.

Mehrere Varianten geplant?

Ob das die Käufer darüber hinweg trösten wird, dass das G6 vermutlich mit Vorjahres-SOC ausgestattet ist und damit wohl einige Features des Galaxy S8 vermissen wird, beispielsweise Bluetooth 5? LG plant jedenfalls mehrere Varianten des G6. Laut eingereichter Trademarks könnte es neben der regulären Version auch ein G6 Lite, ein G6 Compact, ein G6 Hybrid und ein G6 Prix geben. Möglicherweise kommen dazu noch ein G6 Forte, ein G6 Fit, ein G6 Young und ein G6 Sense, wobei die Trademarks nicht zwingend bedeuten, dass die entsprechenden Namen später auch Verwendung finden. Zumindest eine Modellvariante wird LG schon in knapp 23 Tagen beim Mobile World Congress 2017 vorstellen, die Pressekonferenz ist für den 26. Februar angesetzt.

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Autor: Alexander Fagot,  3.02.2017 (Update:  3.02.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.