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Project Sistine: MacBook lässt sich für einen Euro mit „Touchscreen“ aufrüsten

Project Sistine: MacBook lässt sich für einen Euro mit „Touchscreen“ aufrüsten Bild: anishathalye.com
Project Sistine: MacBook lässt sich für einen Euro mit „Touchscreen“ aufrüsten Bild: anishathalye.com
Apple bietet Touchscreens lediglich für die eigenen Smartphones und Tablets, nicht aber für das umfangreiche Notebook-Portfolio an - was von Kunden bisweilen bedauert wird. Ein experimenteller Hack, der Materialien im Gegenwert von rund einem Euro erfordert, simuliert die Funktion eines Touchscreens.

Während aktuelle Touchscreens in erster Linie auf der Beeinflussung magnetischer Felder durch den Finger oder die Finger basieren, nutzen die Entwickler des Project Sistine lediglich die im MacBook eingebaute Kamera, welche durch ein wenig Pappe und einen Spiegel vertikal auf den Bildschirm blicken kann.

Dabei lässt sich eine tatsächliche Berührung des spiegelnden MacBook-Bildschirms vergleichsweise einfach messen: Das Display wird von einem Nutzer aus Sicht der Kamera dann berührt, wenn zwischen dem Finger und der Spiegelung des Fingers im Display keine Lücke mehr sichtbar ist. Das Programm stellt diese Verbindung durch die Analyse der beiden größten Konturen fest, wobei durch mehrere Bedingungen sichergestellt wird, dass auch der Finger und die Spiegelung erfasst werden.

Das aktuell noch in Entwicklung befindliche Projekt ist aktuell lediglich als Code verfügbar und erfasst noch nicht den kompletten Bildschirm. Interessierte können sich den Code bereits jetzt auf Github ansehen.

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Autor: Silvio Werner,  9.04.2018 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.