Notebookcheck

Samsung Galaxy Z Flip offiziell: Erstes Falt-Handy für (fast) alle will einiges besser machen

Das Samsung Galaxy Z Fold soll breitflächig in den Markt gedrückt werden, trotz der Kosten.
Das Samsung Galaxy Z Fold soll breitflächig in den Markt gedrückt werden, trotz der Kosten.
(Update: Wir haben Hands-On-Bilder!) Samsung hat, wie erwartet im Rahmen des Unpacked-Events in San Francisco das Galaxy Z Flip Foldable vorgestellt. Die technischen Daten und Bilder waren schon vorab bekannt, neu ist eine goldene Variante für einige Märkte, auch eine Thom Browne Fashion-Edition wird es geben, bei uns startet das stylische Falt-Handy um 1.480 Euro.
Alexander Fagot,

Schon im Vorfeld ist viel zum Galaxy Z Flip geschrieben worden, deswegen hier nur eine kurze Zusammenfassung. Auf Basis des Snapdragon 855+, dem High-End-Chip aus dem Vorjahr, mit 8 GB RAM und 256 GB UFS 3.0 Speicher bestückt hat Samsung ein Falt-Handy im Klapphandy-Format gebastelt, welches ein 6,7 Zoll Dynamic AMOLED-Display im sehr hohen 21,9:9-Format mit 2.636 x 1.080 Pixeln bietet. 

Mit Displayloch für die 10 Megapixel F/2.4 Selfie-Cam liefert das Galaxy Z Flip das erste Falt-Handy mit Infinity-O-Display, dazu gibt es an der Rückseite noch ein 1,1 Zoll AMOLED-Display für Benachrichtigungen und - eine Mini-Selfie-Kontrolle, die für schnelle Selbstporträts gut genug sein soll, ohne dass man das Falt-Handy aufklappen muss. An der Rückseite steckt zudem eine Dual-Cam auf Basis eines 12 Megapixel Sensors mit F/1.8 Optik und OIS sowie 12 Megapixel Ultraweitwinkel-Cam mit F/2.2 Blende. 

Der auch Wireless Power-Share-fähige Akku im Galaxy Z Flip bietet mit 3.300 mAh Kapazität zwar mehr als etwa der des Motorola Razr, im Vergleich zu den 4.000 bis 5.000 mAh Akkus der neuen Galaxy S20-Serie ist das aber immer noch recht wenig. Der Fingerabdrucksensor befindet sich beim Galaxy Z Flip an der Seite. Bei Foldables steht und fällt alles mit der Qualität des Scharniers. Um dieses besser gegen Verschmutzungen zu schützen, hat Samsung eine Art Bürste integriert, die das Eindringen von Sand oder Staub erschweren soll.

Das kleine Außendisplay kann notfalls auch zur Selfie-Kontrolle genutzt werden.
Das kleine Außendisplay kann notfalls auch zur Selfie-Kontrolle genutzt werden.


Das flexible Display ist zudem mit einer ultradünnen Glasschicht geschützt - wir sind gespannt auf die Durability-Tests von JerryRigEverything. Das zusammengeklappt 15,4 mm dicke Samsung-Phone kann im Flex-Mode als eine Art Dual-Display-Phone genutzt werden, entweder mit zwei Apps parallel oder mit speziell angepassten Apps, die oben Viewing-Area und unten die Eingabemöglichkeiten bieten, etwa bei der Kamera-App. Einen weiteren Anwendungsfall führte Samsung bei der Präsentation vor: Im 90 Grad Winkel aufgestellt, kann das Galaxy Z Flip ohne Stativ für Timelapse-Aufnahmen benutzt werden.


Das Galaxy Z Flip wird bereits ab dem 14. Februar verfügbar sein, in den Farben Mirror Purple und Mirror Black, einige Länder erhalten zudem eine spezielle goldene Variante (Mirror Gold), ob auch in Europa ist noch nicht bekannt.  Update: In Deutschland aktuell nicht geplant. Zudem hat Samsung in Kooperation mt Thom Browne eine Limited Fashion-Edition angekündigt, näheres erfahren wir dazu in Kürze aus New York. Das reguläre Galaxy Z Flip wird in den USA um 1.380 US-Dollar starten, hierzulande wird das Falt-Handy für (fast) alle 1.480 Euro kosten. (Update: Offizieller Listenpreis in Deutschland ist 1.480, nicht 1.499 Euro)

Wir haben Hands-On-Bilder!

Quelle(n)

Samsung Livestream und Pressemitteilung und Eigene

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2020-02 > Samsung Galaxy Z Flip offiziell: Erstes Falt-Handy für (fast) alle will einiges besser machen
Autor: Alexander Fagot, 11.02.2020 (Update: 11.02.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.