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Galaxy S20 Ultra: Samsung erklärt die Nonacell-Vorteile des zweiten 108 MP-Sensors ISOCELL Bright HM1

Samsungs neuer, um Nonacell-Technologie erweiterter, ISOCELL Bright HM1-Sensor steckt im Galaxy S20 Ultra.
Samsungs neuer, um Nonacell-Technologie erweiterter, ISOCELL Bright HM1-Sensor steckt im Galaxy S20 Ultra.
Nonacell-Technik - Samsung erklärt nach dem Launch des Galaxy S20 Ultra mit ISOCELL Bright HM1-Sensor die Vorteile der innovativen Kamera-Technologie, die noch bessere Bilder bei niedrigem Licht bieten soll, als der bereits bekannte 108 MP-Sensor aus den Xiaomi-Flaggschiffen, etwa aktuell im Mi 10.

Wer den besten Samsung-Sensor haben will, muss zum Galaxy S20 Ultra ab 1.349 Euro greifen, daran führt offenbar kein Weg vorbei. Zwar nutzen auch die Xiaomi-Flaggschiffe Mi Note 10, Mi Note 10 Pro und seit heute offiziell: Mi 10 und Mi 10 Pro einen 108 Megapixel-Sensor von Samsung, doch hier gibt es ein paar wichtige Unterschiede. Der in den Xiaomi-Phones verbaute ISOCELL Bright HMX nutzt die bereits länger etablierte Tetracell-Technologie (Sony und andere nennen das Quad Bayer) um jeweils vier Pixel zu einem zu kombinieren, ergo liefern die Xiaomi-Phones mit dem 108 MP-Sensor standardmäßig 27 Megapixel-Aufnahmen.

Anders bei der teuersten Galaxy S20-Variante, die im Unterschied zu den regulären Galaxy S20-Modellen tatsächlich auch eine echte Zoom-Kamera an Bord hat. Das Galaxy S20 Ultra nutzt erstmals den Samsung-Sensor ISOCELL Bright HM1 - minimaler Unterschied im Namen aber maximaler bei der eingesetzten Technologie. Statt nur vier benachbarte Pixel zu einem zu verschmelzen, erledigt das die Nonacell-Technologie gleich mit neun Pixeln, was die Lichtausbeute in dunkleren Umgebungen deutlich erhöhen soll. Daraus ergibt sich, dass das Galaxy S20 Ultra im Nonacell-Modus natürlich nur 12 Megapixel-Aufnahmen erstellt, diese allerdings besser ausgeleuchtet. Alternativ lässt sich das Galaxy S20 natürlich auch im nativen 108 Megapixel-Modus nutzen, was etwa bei Tageslicht durchaus Vorteile bringen kann.

Je nach Lust und Laune kann man also die 108 Millionen, 0,8 Mikrometer kleinen Pixel für super-detaillierte Aufnahmen nutzen oder sie zu insgesamt 2,4 Mikrometer großen Pixeln zusammenfassen, um damit einen größeren Sensor mit größeren Pixeln zu simulieren, der bei wenig Licht naturgemäß im Vorteil ist. Die Samsung-Techniker haben dabei laut Presseinformationen einige potentielle Probleme mit Farbinterferenzen lösen können, und kombinieren die Nonacell-Technik mit adaptiver Sensibilität (Smart ISO), Realtime-HDR, Super-Phase Detection-Autofokus und elektronischer Stabilisierung (EIS).

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Autor: Alexander Fagot, 13.02.2020 (Update: 13.02.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.