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Mit starkem Kontrast: Neues E Ink-Display für Raspberry Pi und PC vorgestellt

Mit starkem Kontrast: Neues E Ink-Display für Raspberry Pi und PC vorgestellt (Bild: Waveshare)
Mit starkem Kontrast: Neues E Ink-Display für Raspberry Pi und PC vorgestellt (Bild: Waveshare)
Mit EINK-DISP-103 ist ein neues E Ink-Display und auch und insbesondere für Nutzer von Einplatinenrechner wie dem Raspberry Pi oder Jetson Nano geeignet, wobei der Monitor auch am PC das besonders ermüdungsfreie Lesen von langen Texten erlauben soll.
Silvio Werner,

Beim EINK-DISP-103 handelt es sich um 10,3 Zoll großes Display, welches nicht wie konventionelle Monitore auf ein LCD- oder IPS-Panel setzt, sondern auf ein Panel aus elektrischer Tinte. Dieses ist zwar nicht besonders reaktionsschnell, dafür ungeschlagen in Sachen Lesekomfort und Lesbarkeit auch und gerade unter schwierigen Bedingungen. Die Einschränkungen in der Wiedergaberate stehen einer Anzeige von dynamischen Bildinhalten zwar im Wege, die Darstellung etwa von Texten ist allerdings möglich.

Konkret bietet das Panel eine Auflösung von 1.872 x 1.404 Pixeln, das Display selbst misst 209,7 x 187,0 Millimeter, wobei das Gehäuse mit 8,9 Millimetern vergleichsweise schlank ist. Bildinhalte werden über einen HDMI-Port in Mini-Ausführung auf das Gerät übertragen. Die Darstellung von Farben ist nicht möglich, stattdessen können 16 Graustufen angezeigt werden. Wie üblich dürfte der Monitor eine nur geringe Leistungsaufnahme besitzen, da technologiebedingt lediglich für die Änderung des Bildschirminhaltes elektrische Energie benötigt wird.

Mit Strom wird das EINK-DISP-103 mittels USB versorgt, die Versorgungsspannung von fünf Volt ermöglicht etwa eine direkte Anbindung an einen Raspberry Pi oder Jetson Nano. Das Kontrastverhältnis kann Herstellerangaben zufolge besonders eingestellt werden, zudem werden drei verschiedene Modi zur Darstellung von Bildinhalten geboten. Diese sind zur Umrechnung üblicher Bildinhalte nötig, wobei sich die Modi auch in der Bildwiederholfrequenz unterscheidet. So unterstützt der A2-Modus etwa lediglich die Darstellung von Schwarz und Weiß, ist allerdings schneller. A2+ hingegen neigt zum Ghosting, kann aber Graustufen simulieren.

Das Modell kann bereits vorbestellt werden, die Auslieferung soll am 29. Februar starten.

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Autor: Silvio Werner, 13.02.2020 (Update: 13.02.2020)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.