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HardROCK64: Neue, günstige Raspberry-Alternative mit vielen Anschlüssen vorgestellt

HardROCK64: Neue, günstige Raspberry-Alternative mit vielen Anschlüssen vorgestellt (Bild: Pine64)
HardROCK64: Neue, günstige Raspberry-Alternative mit vielen Anschlüssen vorgestellt (Bild: Pine64)
Pine64 hat mit dem HardROCK64 einen neuen Einplatinenrechner und Raspberry-Konkurrenten vorgestellt. Das Modell bringt zahlreiche Anschlüsse mit.

Pine64 ist nicht nur als Hersteller eines besonders günstigen, offenen Smartphones bekannt, sondern konnte sich in der Vergangenheit insbesondere als Entwickler von Einplatinenrechner einen Namen machen. Dabei sind die Modelle in vielen Fällen nicht nur gut ausgestattet, sondern auch günstiger als ein Raspberry Pi zu haben.

Nun hat der Hersteller mit dem HardROCK64 einen neuen Einplatinenrechner vorgestellt. Das Modell ist mit dem vom Pinebook Pro und dem ROCKPro64 bekannten RK3399 aus dem Hause Rockchip ausgestattet, welcher zwei Cortex A72-Kernen mit vier A53-Kernen kombiniert. Ein Kühlkörper kann montiert werden.

Die Anbindung von Speichermedien und Zubehörteilen soll über je zwei USB 3.0- und USB 2.0-Ports besonders einfach erfolgen, die Verbindung mit einem Netzwerk erfolgt wahlweise über WiFi AC oder Gigabit-Ethernet, wobei Bluetooth 5.0 ebenfalls integriert ist.

Für die Installation eines eMMC-Speichers ist ein entsprechender Sockel vorhanden, wie für Einplatinenrechner üblich kann eine microSD-Karte eingesetzt werden. Bildschirme können nicht nur via HDMI, sondern auch über einen AV- und einen MIPI-DSI-Stecker werden angebunden werden, die Verbindung mit einer Kamera nimmt der HardROCK64 über einen MIPI-CSI-Stecker auf. Eine GPIO-Leiste ist vorhanden.

Die Fernsteuerung ist über einen Infrarot-Empfänger direkt möglich, Lüfter und eine Echtzeituhr können ebenfalls integriert werden. Das Modell soll bereits im April 2020 auf den Markt kommen, der Preis wird Herstellerangaben zufolge von der Größe des Arbeitsspeichers abhängen - so gibt es den HardROCK64 mit einem Gigabyte RAM bereits für 35 Dollar, die Variante mit zwei und vier Gigabyte kosten dann jeweils 10 Dollar mehr (45/55 Dollar).

Der vergleichbar ausgestattete Rasperry Pi 4 B ist nach wie vor für rund 60 Euro zu haben.

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Autor: Silvio Werner,  4.02.2020 (Update:  4.02.2020)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.