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Tinker Edge T: Neue Raspberry-Alternative setzt Fokus auf KI-Entwicklung

Tinker Edge T: Neue Raspberry-Alternative setzt Fokus auf KI-Entwicklung
Tinker Edge T: Neue Raspberry-Alternative setzt Fokus auf KI-Entwicklung
Asus hat mit dem Tinker Edge T einen neuen Einplatinenrechner nun auch offiziell vorgestellt. Das Modell soll auch und insbesondere durch die Google Edge TPU überzeugen und kann auch als Raspberry-Alternative eingesetzt werden.
Silvio Werner,
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Bereits Mitte 2019 hat Asus mit dem Tinker Edge T einen neuen Einplatinenrechner vorgestellt, nun hat der Hersteller weitere Informationen kommuniziert. Das Modell erweitert dabei das bisherige Angebot von Asus, welches mit dem Tinker Board bereits einen leistungsstarken Raspberry Pi-Konkurrenten umfasst.

Das Tinker Edge T ist Herstellerangaben zufolge für AI-Anwendungen konzipiert. Konkret bringt das Modell einen Google Edge TPU mit. Dabei handelt es sich um einen speziellen Mikrochip, der auf das Maschinenlernen optimiert ist und bei einer Energieaufnahme von nur 0,5 Watt vier TOPS (Tera Operations per Second) leisten soll. Dadurch sollen Algorithmen besonders einfach angelernt und ausgeführt werden können, denkbar ist etwa die Realisierung von Projekten zur automatisierten Bilderkennung.

Als Hauptprozessor kommt ein i.MX 8M zum Einsatz, welcher auf A53-Rechenkernen basiert und auf einen ein Gigabyte großen LPDDR4-RAM zurückgreifen kann. Vorinstalliert ist ein acht Gigabyte großer eMMC-Speicher und ein SD 3.0-Interface, wodurch nach Asus-Angaben besonders schnell auf das Betriebssystem und Programme zugegriffen werden kann.

Der Hersteller bewirbt ein besonderes Design in Bezug auf die Spannungversorgung, so kann dieses 45 Watt bereitstellen. Signifikante Änderungen der Spannung oder des Stromstärke - wie sie in der Entwicklung durchaus vorkommen können - sollen von Schutzschaltungen abgefangen werden.

Neben einem MIPI-DSI-Anschluss für Displays und Touchscreens erlauben zwei MIPI-CSI-Ports die Anbindung von Kameras, dazu kommen die obligatorischen GPIO-Ports. Aktuell liegen noch keine offiziellen Informationen zum Preis oder der Verfügbarkeit vor, bei einem ersten japanischen Händler ist der Einplatinenrechner bereits für umgerechnet rund 180 Euro gelistet.

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Silvio Werner
Silvio Werner - Senior Tech Writer - 3519 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom's Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.
Kontakt: silvio39191
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Autor: Silvio Werner, 26.01.2020 (Update: 26.01.2020)