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HyperPixel: Hochauflösendes Touch-Display (auch) für den Raspberry Pi vorgestellt

HyperPixel: Hochauflösendes Touch-Display (auch) für den Raspberry Pi vorgestellt
HyperPixel: Hochauflösendes Touch-Display (auch) für den Raspberry Pi vorgestellt
Mit dem HyperPixel 4.0 Square bringt Pimoroni ein vergleichsweise hochauflösendes Display auch und insbesondere für Einplatinenrechner wie dem Raspberry Pi auf den Markt. Das Modell unterstützt die kapazitive Eingabe.
Silvio Werner,

Einplatinenrechner sind vergleichsweise einfach komplett selbstständig und aufgrund der geringen, nötigen Leistungsaufnahme auch unabhängig vom Stromnetz zu betreiben. Neben einem Akku ist dafür ein Display erhältlich, wobei der Raspberry Pi gleich mehrere Möglichkeiten zur Anbindung bieten - und den für Touchscreens nötigen Rückkanal für die Eingaben besonders einfach realisierbar macht.

Ein solches, berührungsempfindliches Display stellt das HyperPixel 4.0 Square dar. Dieses löst mit 720 x 720 Pixeln auf, was bei der Bildschirmdiagonale von vier Zoll in einer Pixeldichte von rund 254 PPI resultiert. Das Display misst 72 x 72 Millimeter und kann 262.144 Farben darstellen. Die Bildwiederholfrequenz wird vom Hersteller mit 60 Bildern in der Sekunde angegeben, wodurch auch Animationen oder Medien flüssig dargestellt werden dürften.

Das Modell ist kompatibel zu allen Raspberry Pi-Modelle, die einen 40-Pin-Anschluss mitbringen, wobei zur Übertragung von Bildinhalten das DPI-Interface genutzt wird - bei kleineren Displays wird zumeist der SPI-Anschluss herangezogen. Die Touchfunktion ist kapazitiv, wobei auch die gleichzeitige Eingabe mit mehreren Fingern unterstützt wird.

Die Installation soll besonders einfach von der Hand gehen, so sind keine eigenen Lötfähigkeiten gefragt, da der Bildschirm einfach auf den Raspberry gesteckt wird. Für größere Raspberry-Modelle wird dafür ein spezieller GPIO-Header mitgeliefert, selbiges gilt für ein Montagekit. Das Display ist ab sofort für rund 79 Dollar erhältlich, eine Version ohne Touch-Funktion kostet gut zehn Euro weniger. Erheblich einfacher ausgestattete Displays für Einplatinenrechner sind zum Teil bereits für unter 20 Euro zu haben.

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Autor: Silvio Werner, 20.02.2020 (Update: 20.02.2020)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.