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CloverPI: Raspberry Pi wird zum leistungsstarken Cluster etwa für Server-Betrieb

CloverPI: Raspberry Pi wird zum leistungsstarken Cluster etwa für Server-Betrieb
CloverPI: Raspberry Pi wird zum leistungsstarken Cluster etwa für Server-Betrieb
Der Raspberry Pi bringt insbesondere in der aktuellen, vierten Version an sich schon einige Leistungsreserven mit - und kann dank einer entsprechenden Lösung nun auch als Cluster-Lösung eingesetzt werden.
Silvio Werner,

Einplatinenrechner wie der Raspberry Pi oder auch leistungsstärkere Alternativen wie etwa der Odyssey sind überaus vielfältig einsetzbar und können etwa auch als Netzwerkspeicher oder Kontrollzentrum für das smarte Zuhause eingesetzt werden. Dabei ist der Einsatz auch und insbesondere des Raspberry Pis sowohl im Amateur-Bereich als auch auch im professionellen Bereich möglich.

In professionellen Umfeld ist dabei die Nutzung mehrerer gleichartigen Rechensysteme im parallelen Betrieb weit verbreitet, bekannteste Anwendung dürften dabei entsprechende Server-Farmen darstellen. Ein neues Crowdfunding-Projekt soll nun den einfachen Cluster-Betrieb mehrerer Raspberry Pi-Boards erlauben.

Konkret ist der CloverPI zu allen Raspberry Pis mit den standardisierten GPIO-Pins kompatibel, wobei das System auch die nötige Energie für bis zu vier Raspberry Pi-Boards bereitstellen soll. Dabei kann jeder einzelne Einplatinenrechner über einen eigenen Schalter von der Energieversorgung getrennt werden, wobei für jedes Board auch eine individuell adressierbare RGB-LED und eine Link-LED bereitsteht.

Dazu ist für jeden Raspberry Pi ein Header für das Netzwerk vorhanden, dazu bringt der CloverPI einen Switch mit vier Gigabit-Ethernet-Ports und einem Upstream-Port mit. Im Vergleich zu anderen Raspberry-Projekten richtet sich der CloverPI freilich an fortgeschrittene Nutzer, die beispielsweise einen vergleichsweise günstigen Server für den Office-Betrieb realisieren wollen. Herstellerangaben zufolge umfassen weitere, mögliche Anwendungsfälle etwa die Full Stack-Entwicklung mit openstack.

Der CloverPI wird aktuell via Kickstarter finanziert. Die Auslieferung des fertigen Boards soll im August beginnen, aktuell werden mindestens rund 81 Euro aufgerufen.

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Autor: Silvio Werner,  5.03.2020 (Update:  5.03.2020)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.