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Tipp: Apple nennt neues Billig-iPhone weder iPhone SE 2 noch iPhone 9, Coronavirus könnte Launch verzögern

Das iPhone SE 2 könnte statt iPhone 9 schlicht iPhone heißen, sich aber verspäten (Bild: ConceptsiPhone)
Das iPhone SE 2 könnte statt iPhone 9 schlicht iPhone heißen, sich aber verspäten (Bild: ConceptsiPhone)
Ein heißer Tipp zum nahenden iPhone-Launch-Event Ende März, bei dem das als iPhone SE 2 oder iPhone 9 bekannt gewordene Billig-iPhone vorgestellt werden soll. Ein Leaker wirft eine dritte Bezeichnung in den Raum, die durchaus Sinn macht, warnt aber gleichzeitig vor Verzögerungen wegen der COVID-19-Situation in China. Letzteres wird durch einen aktuellen Bericht aus der Lieferkette bestätigt.
Alexander Fagot,

Eine spannende dritte Namensoption zu iPhone SE 2 oder iPhone 9 wurde vor wenigen Stunden durch den Youtuber Jon Prosser bekannt. In seiner neuesten Ausgabe von Front Page Tech (siehe Video unten ab Minute 5:20) bespricht der Leaker einen anonymen Tipp, den er in Bezug auf die Bezeichnung des neuesten Billig-Iphones erhalten hatte, das ja offenbar bereits recht fix Ende März starten sollte.

Als Nachfolger des 2016 iPhone SE wurden bis dato die Bezeichnungen iPhone SE 2 und neuerdings immer mal wieder iPhone 9 kolportiert, dem Informanten zufolge soll Apple sich stattdessen aber für den schlichten Namen "iPhone" entschieden haben. Das Basis-iPhone des Jahres 2020 erhält also weder das Addon "SE" noch eine Nummerierung und soll mit 64 GB Speicher um 399 US-Dollar starten und mit 128 GB Speicher 450 US-Dollar kosten. Das Launchevent selber dürfte entweder am 30. März oder am 31. März stattfinden, dem Tippgeber zufolge, steckt Apple aber gerade in massiven Lieferschwierigkeiten aufgrund der schleppend anlaufenden Produktion in den China-Fabriken durch das Coronavirus.

Letzteres wird passenderweise durch einen aktuellen Bericht des Wirtschaftsmagazins Nikkei Asian Review bestätigt. Das Branchenblatt schreibt, dass Apples neuestes Budget-iPhone schon im Februar in Massenproduktion hätte gehen sollen, was sich aber nach Aussagen einiger Quellen aus der Industrie bis März verzögern wird. Auch bei den bestehenden iPhones gebe es nur sehr niedrige Lagerbestände, was sich aufgrund der auf 30 bis 50 Prozent reduzierten Produktionskapazitäten vor April kaum ändern dürfte und möglicherweise noch länger dauern könnte, wenn die Virus-Epidemie in China nicht rasch unter Kontrolle gebracht werden kann.

Zurück zum ursprünglichen Tipster: Er erwähnte Prosser gegenüber, dass Apple aufgrund dieser Situation aktuell noch nicht entschieden hätte, den iPhone-Launch Ende März wie geplant über die Bühne zu bringen. Die anonyme Quelle kann natürlich nicht verifiziert werden, deswegen sind die Aussagen zur iPhone-Bezeichnung und den erwähnten Preisen noch mit Vorsicht zu genießen. Die Coronavirus-Situation in China dürfte Apples ursprüngliche Pläne aber in jedem Fall stark durcheinanderwirbeln, der US-Konzern hat seine Umsatzprognosen bereits am Montag reduziert und warnte selbst vor weltweiten Engpässen.

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Autor: Alexander Fagot, 20.02.2020 (Update: 20.02.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.