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Ntablet: Tablet kommt mit auswechselbarem Prozessor und soll auch Raspberry-Bastler ansprechen

Ntablet: Tablet kommt mit auswechselbarem Prozessor und soll auch Raspberry-Bastler ansprechen
Ntablet: Tablet kommt mit auswechselbarem Prozessor und soll auch Raspberry-Bastler ansprechen
Mit dem Ntablet wurde ein kompaktes Tablet mit Linux- und Android-Support angekündigt, dass auch externe Sensoren und Aktoren ansprechen kann und sogar mit einem auswechselbaren Prozessor ausgestattet ist.
Silvio Werner,
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Einplatinenrechner wie der Raspberry Pi sprechen auch und insbesondere Bastler an, die nur wenige Vorkenntnisse mitbringen. Dabei erfordern solche Modelle ein zusätzliches Display, was etwa das Basteln auf Reisen erschwert.

Mit dem Ntablet wurde bereits im im November ein Tablet mit entsprechenden Optionen für Bastler erfolgreich über Kickstarter finanziert. Das sieben Zoll große Tablet ist dabei mit einem IPS-Touchscreen ausgestattet, welches mit 1.920 x 1.200 Pixeln auflöst. Bildsignale können via micro-HDMI auch an ein externes Display ausgegeben werden.

Herzstück des Ntablet ist ein RK3288 aus dem Hause Rockchip, der neben vier 1,8 GHz schnellen Cortex A17-Kernen auch eine Mali-T760-GPU mitbringt. Der Prozessor kann auf einen zwei Gigabyte großen LPDDR3-Speicher zurückgreifen.

Der interne Speicher misst 16 Gigabyte und kann via microSD-Karte erweitert werden. Eine Speichererweiterung kann auch über den USB 2.0-Port erfolgen, der microUSB-Anschluss unterstützt OTG. Die Verbindung zu einem Netzwerk kann über 802.11 b/g/n/ac erfolgen, wobei das Ampak-Modul auch Bluetooth 4.0 unterstützt.

Eine Frontkamera ist eingebaut, dank dem 3,5-mm-Klinkenadapter können auch Videochats geführt werden. Der Aufbau an sich soll dabei eine gewisse Modularität mitbringen. Die Anbindung von Sensoren und Aktoren kann über 20 GPIO-Pins erfolgen, dabei werden unter anderem I2C, UART und SPI unterstützt. Der 4.800 mAh starke Akku kann über ein spezielles Dock erfolgen, welches gleichzeitig als drahtlose, serielle Schnittstelle dient.

Herstellerangaben zufolge werden Linux und auch Android unterstützt. Die im Rahmen der Kickstarter-Kampagne vorbestellten Modelle sollen ab März ausgeliefert werden, aktuell liegen noch keine Daten zur allgemeinen Verfügbarkeit und dem Preis vor.

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Autor: Silvio Werner, 30.01.2020 (Update: 30.01.2020)
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Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.