Notebookcheck

Test Acer Aspire Switch 10V SW5-014-1742 Notebook

Kämpfergeist. Ein kleines 10-Zoll-Convertible aus dem Hause Acer möchte hoch hinaus. Mit einem ordentlichen Display und guten Eingabegeräten beweist es sich als konkurrenzfähig. Schön: Das 2in1 verzichtet auf eine aktive Kühlung ist damit stets lautlos.

Acer präsentiert mit dem Switch 10 V ein neues Convertible auf Detachable-Basis. Die im 10-Zoll-Format angebotene Neuerscheinung soll laut Hersteller ideal für den Anwendungsbereich Arbeit und Freizeit geschaffen sein. Neben eines Intel-Quad-Core-Prozessors und 2 GB Arbeitsspeicher, ist ein 32 GB eMMC-Speicher an Bord. Optional ist zusätzlich eine 500-GB-Festplatte in der Tastatur verbaut, die nach erfolgter Dockverbindung aktiviert wird. Unser Modell verfügt über diese Speichererweiterung und ist aktuell für 450 Euro erhältlich. 

Um das Acer Convertible mit aktuellen Konkurrenzprodukten zu vergleichen, sollen uns zwei Alternativprodukte im Test begleiten. Hierzu zählt das rund 450 Euro teure Toshiba Satellite Click 10, das sehr ähnlich ausgestattet wird. Ebenfalls wird das 300 Euro teurere Dell Venue 10 immer wieder Erwähnung finden und den Unterschied zur höheren Preisklasse liefern. 

Acer Aspire Switch 10V SW5-014-1742 (Aspire Switch Serie)
Grafikkarte
Hauptspeicher
2048 MB 
, Single-Channel
Bildschirm
10.1 Zoll 16:10, 1920 x 1200 Pixel 224 PPI, Kapazitiver Multitouch, AU Optronics AUO17D8, IPS, spiegelnd: ja, abnehmbarer Bildschirm
Massenspeicher
Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142, 500 GB 
, 5400 U/Min, 32 GB eMMC, 481 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: AudioCombo, Card Reader: microSD, Helligkeitssensor, Sensoren: Gyroskop, Beschleunigungssensor
Netzwerk
Broadcom 802.11bgn SDIO Adapter (b/g/n), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23 x 262 x 180
Akku
29 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Primary Camera: 5 MPix Vorderkamera
Secondary Camera: 1 MPix Rückkamera
Sonstiges
Lautsprecher: Stereolautsprecher, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, 12 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
1.189 kg, Netzteil: 106 g
Preis
450 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse & Ausstattung

Das Gehäuse des kleinen Convertible besteht beinahe ausschließlich aus Kunststoffelementen. Nur der Displayrücken wird zusätzlich mit einer Aluminiumeinheit versehen, die zusätzlich der Wärmeabfuhr dient. Die Gewichtsverteilung des 1.189 g Convertibles ist etwas ungünstig gewählt. Die Displayeinheit wiegt mit 589 g fast genau so viel wie das 600 g schwere Tastaturelement. Schon ab einem Öffnungswinkel von rund 135° kippt das Convertibel nach hinten. Dies erschwert beispielsweise den Einsatz auf den Oberschenkeln. Die Bauhöhe von insgesamt 2,3 cm könnte ruhig etwas geringer ausfallen, ist aber noch in Ordnung. 

Bei der Verarbeitung erlaubt sich Acer keine größeren Patzer, weshalb auch die Haptik sehr solide ausfällt. Da sich der Akku und beinahe alle weiteren Komponenten in der Displayeinheit verstecken, ist eine Wartung nicht erwünscht. Die Tastatureinheit verfügt, neben der optionalen HDD, auch über einen weiteren USB-Port. Der Rest der Schnittstellen, inklusive USB 3.1-Port, befindet sich auf der linken Seite des Tablets.

hinten
hinten
links: Netzanschluss, USB 3.1, Micro-HDMI, AudioCombo, microSD-Kartenlesegerät
links: Netzanschluss, USB 3.1, Micro-HDMI, AudioCombo, microSD-Kartenlesegerät
rechts: USB 2.0
rechts: USB 2.0
vorne
vorne

Größenvergleich

262 mm 180 mm 23 mm 1.2 kg262 mm 189 mm 20 mm 1.1 kg262 mm 189 mm 20 mm 1.1 kg258.8 mm 178 mm 21.55 mm 1.1 kg262.6 mm 175.8 mm 9.9 mm 656 g

Eingabegeräte

Die eingesetzte Chiclet-Tastatur überzeugt mit einem guten Druckpunkt und ihrem knackigen Schreibgefühl. Es benötigt jedoch eine kurze Zeit, bis wir uns an das etwas kleinere Tastenformat gewöhnt haben. Alle Tasten sind fest verbaut und geben an den Ecken nicht zu sehr nach. Eine Beleuchtung oder sonstige Features stehen allerdings nicht bereit.

Das eingesetzte 9,1 x 5 cm Touchpad verfügt über eine glatte Oberfläche und somit über eine gute Gleitfähigkeit. Die Eingabe gelingt selbst in den Ecken noch sehr gut. Multi-Touch-Gesten, wie das Scrollen von Webseiten, gelingen flüssig. 

Als drittes Eingabemedium dient der eingesetzte Touchscreen. Dieser erkennt bis zu zehn Finger und erfreut mit schnellen und flüssigen Reaktionen. Auch hier werden Gesten sauber interpretiert und umgesetzt.

Eingabegeräte im Switch 10 V
Eingabegeräte im Switch 10 V

Display

Subpixel Array
Subpixel Array

Das 10-Zoll-Testgerät löst mit stolzen 1.920 x 1.200 Pixel auf und verfügt somit über ein 16:10 Verhältnis. Wer keinen Wert auf die Auflösung legt, kann sich auch für ein schwächeres 1.280 x 800 Pixel-Display entscheiden. Unser eingesetztes Display punktet neben der Auflösung mit einer sehr guten Helligkeit von durchschnittlich 440 cd/m². Im Akkubetrieb fällt diese auf rund 374 cd/m² herab. 

Auch der Kontrast ist mit 940:1 mehr als solide. Deutlich weniger Helligkeit konnten wir beim Toshiba-Konkurrenten feststellen. Der Durchschnitt lag nur bei 288 cd/m². Auch das teurere Dell Venue 10 Pro schneidet mit rund 350 cd/m² nicht besser ab.

472
cd/m²
485
cd/m²
452
cd/m²
421
cd/m²
451
cd/m²
418
cd/m²
415
cd/m²
435
cd/m²
411
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 485 cd/m² Durchschnitt: 440 cd/m² Minimum: 19 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 374 cd/m²
Kontrast: 940:1 (Schwarzwert: 0.48 cd/m²)
ΔE Color 3.03 | 0.4-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 1.74 | 0.64-98 Ø6.3
59% sRGB (Argyll 3D) 43% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.37
Acer Aspire Switch 10V SW5-014-1742
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Toshiba Satellite Click 10 LX0W-C-104
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
Dell Venue 10 Pro 5055
HD Graphics (Bay Trail), Z3735F, Hynix HCG8E 64 GB
Acer Aspire Switch 10 SW5-012-13DP
HD Graphics (Bay Trail), Z3735F, 32 GB eMMC Flash
Response Times
-273%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
37 (12, 25)
92 (42, 50, hills)
-149%
Response Time Black / White *
23 (7, 16)
114 (85, 29, hills)
-396%
PWM Frequency
877 (75)
Bildschirm
-25%
-40%
-35%
Helligkeit Bildmitte
451
308
-32%
436
-3%
435
-4%
Brightness
440
288
-35%
418
-5%
407
-7%
Brightness Distribution
85
87
2%
92
8%
90
6%
Schwarzwert *
0.48
0.43
10%
0.58
-21%
0.56
-17%
Kontrast
940
716
-24%
752
-20%
777
-17%
DeltaE Colorchecker *
3.03
4.68
-54%
5.17
-71%
5.12
-69%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
6.45
DeltaE Graustufen *
1.74
3.4
-95%
4.68
-169%
4.81
-176%
Gamma
2.37 93%
2.72 81%
2.31 95%
2.38 92%
CCT
6568 99%
6803 96%
6652 98%
6723 97%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
43
40
-7%
45
5%
Color Space (Percent of sRGB)
59
64
8%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-149% / -70%
-40% / -40%
-35% / -35%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
23 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 16 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 29 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.4 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
37 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12 ms steigend
↘ 25 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 32 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40.5 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9596 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Das Acer Aspire Switch im Außenbereich
Das Acer Aspire Switch im Außenbereich

Wie auch bei den Vergleichspartnern, verwendet der Hersteller ein hochwertiges und blickwinkelstabiles IPS-Panel. Die Abweichungen der Farben und Graustufen vom Idealzustand (sRGB) sind gering. Auch einen Blaustich oder dergleichen können wir nicht feststellen.

Im Außengebrauch stört allerdings das spiegelnde Display. Sonneneinstrahlungen kann das helle Display nicht kompensieren, weshalb ein Einsatz nur in schattigen Umgebungen empfohlen ist.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farben
CalMAN: Farben
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
sRGB-Farbraumabdeckung (59 %)
sRGB-Farbraumabdeckung (59 %)
AdobeRGB-Farbraumabdeckung (43 %)
AdobeRGB-Farbraumabdeckung (43 %)
 

Leistung

In unserem Testkandidaten arbeitet ein Intel Atrom Prozessor mit 2 GB Arbeitsspeicher als Unterstützung. Als Datenspeicherung dient ein 32 GB eMMC-Speicher. Zudem befindet sich in der Tastatureinheit noch eine 500-GB-HDD. Andere Konfigurationen sind mit 64 GB eMMC-Speicher und 500-GB-Speicher verfügbar. Der Preis inklusive LTE-Modul beträgt rund 550 Euro.

Unser Testgerät zielt aufgrund seiner kleinen Bauart und seiner Mobilität auf den Office- und Surfeeinsatz ab. Die Performance sollte alle grundlegenden Alltagsanwendungen abdecken.

Keine Wartungsklappen vorhanden
Keine Wartungsklappen vorhanden
LatencyMon zeigt Leistungsdefizite
LatencyMon zeigt Leistungsdefizite

Prozessor

Der im aktuellen Acer Switch 10V verwendete Intel Atrom x5-Z8300 entstammt Intels Cherry-Trail-Generation und verfügt über vier Kerne mit einer Basistaktrate von 1,44 GHz. Mittels Turbo-Boost sind Frequenzen von bis zu 1.840 MHz möglich. Im Cinebench R15 wollen wir nun die Leistung analysieren. Im Multi-Core-Test schneidet unser Convertible erwartungsgemäß mit 96 Punkten ab. Das Toshiba Satellite Click 10 erzielt ebenfalls eine ähnliche Punktzahl. Das teurere Dell Venue 10 Pro hingegen kann rund 20 % mehr Punkte erzielen. 

Auch im mobilen Akku-Betrieb bleibt unser Testgerät leistungsbereit und schneidet mit gleichen Punktezahlen ab.

Weitere Vergleiche und Benchmarks zur eingesetzten Recheneinheit finden sich in unserem Artikel der aktuellen Notebook Prozessoren.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Venue 10 Pro 5056
HD Graphics (Cherry Trail), Z8500, 128 GB eMMC Flash
35 Points ∼100% +30%
Toshiba Satellite Click 10 LX0W-C-104
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
27 Points ∼77% 0%
Acer Aspire Switch 10V SW5-014-1742
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
27 Points ∼77%
CPU Multi 64Bit
Dell Venue 10 Pro 5056
HD Graphics (Cherry Trail), Z8500, 128 GB eMMC Flash
118 Points ∼100% +23%
Acer Aspire Switch 10V SW5-014-1742
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
96 Points ∼81%
Toshiba Satellite Click 10 LX0W-C-104
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
94 Points ∼80% -2%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
96 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
8.22 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
27 Points
Hilfe

System Performance

Als ständiger Begleiter muss ein Convertible allzeit bereit sein. Acers neues Switch 10 V beweist sich als ein reaktionsschneller und arbeitsfreudiger Kandidat. Selbst das teure Dell Venue 10 erreicht im PCMark 7 rund 8 % weniger Punkte. Das Toshiba Satellite Click 10 liegt ebenfalls auf einem ähnlichen Niveau. 

Acer Aspire Switch 10V SW5-014-1742
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Toshiba Satellite Click 10 LX0W-C-104
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
Dell Venue 10 Pro 5055
HD Graphics (Bay Trail), Z3735F, Hynix HCG8E 64 GB
Acer Aspire Switch 10 SW5-012-13DP
HD Graphics (Bay Trail), Z3735F, 32 GB eMMC Flash
Acer Aspire Switch 10 SW5-011-12VU
HD Graphics (Bay Trail), Z3745D, Hynix HCG8E 64 GB
PCMark 7
-2%
-8%
-10%
3%
System Storage
4084
3863
-5%
3788
-7%
3730
-9%
3351
-18%
Computation
6210
5839
-6%
5359
-14%
5409
-13%
8333
34%
Creativity
4984
4496
-10%
4507
-10%
4422
-11%
4775
-4%
Entertainment
1637
1718
5%
1542
-6%
1479
-10%
1779
9%
Productivity
966
986
2%
905
-6%
850
-12%
940
-3%
Lightweight
1377
1369
-1%
1225
-11%
1219
-11%
1316
-4%
Score
2392
2388
0%
2351
-2%
2252
-6%
2530
6%
PCMark 7 Score
2392 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die Tablet-Einheit verfügt über einen 32 GB großen eMMC-Speicher, der Leseraten von bis zu 167 MB/s erreichen kann. Die Schreibwerte fallen mit knapp 95 MB/s deutlich magerer aus. Wer das kleine 10-Zoll-Gerät nicht nur für den Surf-Betrieb nutzen möchte, wird schnell an die Grenzen der Speicherkapazität stoßen. In unserem Fall wird deshalb eine große 500-GB-Festplatte als Datenspeicher in die Tastatureinheit integriert.

Acer Aspire Switch 10V SW5-014-1742
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Toshiba Satellite Click 10 LX0W-C-104
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
Dell Venue 10 Pro 5055
HD Graphics (Bay Trail), Z3735F, Hynix HCG8E 64 GB
Acer Aspire Switch 10 SW5-012-13DP
HD Graphics (Bay Trail), Z3735F, 32 GB eMMC Flash
Acer Aspire Switch 10 SW5-011-12VU
HD Graphics (Bay Trail), Z3745D, Hynix HCG8E 64 GB
CrystalDiskMark 3.0
-24%
5%
2%
-30%
Write 4k QD32
17.38
14.46
-17%
11.66
-33%
5.642
-68%
4.272
-75%
Read 4k QD32
33.39
20.93
-37%
43.01
29%
26.66
-20%
16.68
-50%
Write 4k
13.85
11.54
-17%
9.182
-34%
5.603
-60%
3.855
-72%
Read 4k
17.26
13.25
-23%
17.87
4%
18.31
6%
14.4
-17%
Write 512
26.35
30.47
16%
51.25
94%
72.69
176%
43.87
66%
Read 512
149.9
97.35
-35%
144.1
-4%
151.1
1%
121.2
-19%
Write Seq
94.91
43.99
-54%
79.13
-17%
72.77
-23%
45.14
-52%
Read Seq
167
128.6
-23%
165.7
-1%
169.3
1%
138.1
-17%
Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Sequential Read: 167 MB/s
Sequential Write: 94.91 MB/s
512K Read: 149.9 MB/s
512K Write: 26.35 MB/s
4K Read: 17.26 MB/s
4K Write: 13.85 MB/s
4K QD32 Read: 33.39 MB/s
4K QD32 Write: 17.38 MB/s

Grafikkarte

Die grafische Darstellung erfolgt durch die interne Intel HD Graphics (Cherry Trail). Die Leistung beschränkt sich hauptsächlich auf grundlegende Anwendungsbereiche. Videos in 4K/H.265 sollen zumindest flüssig wiedergegeben werden. Im 3DMark 11 schneidet das Testgerät mit 343 Punkten etwas unterdurchschnittlich ab. Das Satellite Click (384 Punkte) und das Venue 10 Pro (464) schneiden beide deutlich besser ab.

Immerhin kann die gleiche Leistung ohne Netzbetrieb abgerufen werden. Wer sich also im mobilen Einsatz befindet, muss mit keinen Leistungseinschränkungen rechnen.

3DMark 11 - 1280x720 Performance
Toshiba Satellite Click 10 LX0W-C-104
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
384 Points ∼100% +12%
Lenovo Thinkpad Tablet 10 2nd Gen
HD Graphics (Cherry Trail), Z8700, SanDisk SEM128
364 Points ∼95% +6%
HP Pro Tablet 608 G1
HD Graphics (Cherry Trail), Z8500, Hynix HCG8E 64 GB
347 Points ∼90% +1%
Chuwi Hi12
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Hynix HCG8E 64 GB
344 Points ∼90% 0%
Acer Aspire Switch 10V SW5-014-1742
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
343 Points ∼89%
Dell Venue 10 Pro 5055
HD Graphics (Bay Trail), Z3735F, Hynix HCG8E 64 GB
203 Points ∼53% -41%
3DMark 11 Performance
343 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Leistung der eingebauten Komponenten reicht nicht aus, um PC-Spiele der letzten Jahre flüssig darzustellen. Wir empfehlen ältere Spieleklassiker oder bevorzugt einfache Spiele aus dem Windows-Store.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 1610.016.7fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Dank der verwendeten Bauteile benötigt das Acer Switch 10 V keinen Lüfter und gibt somit keinen Mucks von sich. Nur ein leises HDD-Rauschen können wir während des Zugriffs von der in der Tastatur verbauten Festplatte wahrnehmen.

Lautstärkediagramm

Idle
32.2 / 32.2 / 32.2 dB(A)
HDD
32.6 dB(A)
Last
32.2 / 32.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.5 dB(A)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Solange das Testgerät nur im Idle (keine Last) betrieben wird, ist kaum eine Wärmeentwicklung spürbar. Erst unter Last steigen die Temperaturen auf bis zu 39 °C an. Sobald Programme mit einem hohen Leistungsbedarf gestartet werden, beginnt sich die Rückseite des Tablets spürbar aufzuwärmen. Dies geschieht so lange, bis ein Betrieb in den Händen unangenehm wird. Die Konkurrenz zeigt sich da leider nicht besser, da alle Geräte lüfterlos gekühlt werden. Im Gegenteil: Das Dell Venue 10 Pro erreicht Temperaturen nahe der 48 °C.

Zuletzt schauen wir auf die Temperaturen und Taktraten während eines Stresstests. Hierzu ziehen wir die Programme FurMark und Prime95 heran. Die CPU schafft es über eine längere Dauer ihren Basistakt von 1,44 GHz aufrechtzuerhalten. Erst nach einer längeren Periode fällt diese leicht auf 1,2 GHz ab. Nach rund einer Stunde Laufzeit muss der Prozessor immer wieder auf 720 MHz throtteln. Die Kerntemperaturen erreichen Höchstwerte von bis zu 82 °C. 

Selbst nach Beendigung des Stresstests können wir die Auswirkungen noch einige Zeit wahrnehmen. Der 3DMark 11 bestätigt eine geminderte Performance und schneidet mit 273 Punkten deutlich schlechter ab, als unter einem Kaltstart (373 Punkte). Das Switch 10 V ist also nicht für leistungsfordernde andauernde Anwendungen konzipiert.

Max. Last
 34.6 °C30.3 °C27.5 °C 
 33.4 °C29 °C27.7 °C 
 32.2 °C34.1 °C32.7 °C 
Maximal: 34.6 °C
Durchschnitt: 31.3 °C
28 °C32.4 °C39.2 °C
28.1 °C32.8 °C37.1 °C
28.3 °C31.3 °C34.8 °C
Maximal: 39.2 °C
Durchschnitt: 32.4 °C
Netzteil (max.)  33.8 °C | Raumtemperatur 22.3 °C | FIRT 550-Pocket
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible auf 30.3 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 34.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.4 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 39.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 34.1 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29 °C (-5.1 °C).

Lautsprecher

Die eingesetzten Lautsprecher können für die kleine Bauart ein ordentliches Klangbild konstruieren. Insgesamt genügen diese, um die alltäglichen Internetaktivitäten halbwegs lautstark wiederzugeben. Musikliebhaber nutzen besser Kopfhörer oder gar andere Wiedergabegeräte.

Abgedeckte Frequenzen bei verschiedenen Lautstärken
Abgedeckte Frequenzen bei verschiedenen Lautstärken

Energieaufnahme

Dank sparsamer Komponenten fällt die Leistungsaufnahme gering aus. Im Idle bleibt das Testgerät stets unter 7 W. Selbst unter Last steigen diese Werte nicht immens an. Den Maximalwert messen wir bei 11,5 W. Durstiger zeigt sich das Toshiba Satellite Click 10. Schon im Idle benötigt der Konkurrent bis zu 1,5 W mehr. Im Last-Betrieb steigt diese Differenz auf bis zu 3 W an.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.16 / 2.5 Watt
Idledarkmidlight 4.2 / 6.3 / 6.7 Watt
Last midlight 11.5 / 9.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Acer verwendet im neuen Switch 10 V einen Lithium-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 29 Wh. In unserem praxisnahen Test-Szenario soll die Akkulauzeit des Zwei-Zellen-Akkus gemessen werden. Bei einer Helligkeit von 150 cd/m² simulieren wir das Surfen im World-Wide-Web. Nach eher durchschnittlichen 6,5 h schaltet das Testgerät in den Ruhezustand (inklusive Tastatureinheit). Wir ziehen den Hut vor dem Toshiba Satellite Click 10, das dank zusätzlichem Tastaturakku mit 11 h (mit Akku im Tastaturdock) die Spitze der Vergleichsrunde anführt.

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3
Toshiba Satellite Click 10 LX0W-C-104
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
662 min ∼100% +73%
Acer Aspire Switch 10V SW5-014-1742
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
382 min ∼58%
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 22min

Pro

+ Lüfterlos
+ Taugliche Eingabegeräte
+ Helles Display

Contra

- Kein 180-Grad-Modus
- Gewichtsverteilung

Fazit

Das Acer Aspire Switch 10 V, zur Verfügung gestellt von
Das Acer Aspire Switch 10 V, zur Verfügung gestellt von

Das Acer Aspire Switch 10 V beweist sich als solider und günstiger, mobiler Begleiter. Das Gehäuse ist insgesamt sehr stimmig. Wirklich störend ist lediglich die Gewichtsverteilung zwischen Tablet und Tastatureinheit. Die angeschlossenen Eingabegeräte können jedoch überzeugen und sind für diese Preisklasse äußerst erfreulich. Beim Display können wir kaum etwas aussetzen. Nur die geminderte Helligkeit im Akku-Betrieb gibt Abzüge in der Note.

Unser Testkandidat beweist sich als sehr geradlinig und kann hinsichtlich des verlangten Preises von 450 Euro überzeugen.

Die eingesetzten Komponenten sorgen dafür, dass Alltagsanwendungen flüssig genutzt werden können. Echte Leistungsreserven verbergen sich in der Intel Atom CPU allerdings nicht.

Dank der verwendeten Komponenten muss nicht aktiv gekühlt werden, weshalb das Gerät keinen Laut von sich gibt. Die Wärmeentwicklung ist zwar deutlich spürbar, hält sich aber in Grenzen. Eine Laufzeitverlängerung durch einen zusätzlichen Akku in der Tastatur wäre ein interessanter Ansatz für zukünftige Revisionen.

Acer Aspire Switch 10V SW5-014-1742 - 13.05.2016 v5.1
Nino Ricchizzi

Gehäuse
68 / 98 → 70%
Tastatur
65%
Pointing Device
78%
Konnektivität
32 / 80 → 40%
Gewicht
70 / 35-78 → 81%
Akkulaufzeit
88%
Display
87%
Leistung Spiele
32 / 68 → 47%
Leistung Anwendungen
47 / 87 → 54%
Temperatur
88%
Lautstärke
95%
Audio
59 / 91 → 65%
Kamera
67 / 85 → 78%
Durchschnitt
67%
78%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 3 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Acer Aspire Switch 10V SW5-014-1742 Notebook
Autor: Nino Ricchizzi, 15.05.2016 (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.