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Test Chuwi Hi12 Tablet - Surface Konkurrent aus China

Klaus Hinum, Stefanie Voigt, 18.03.2016

Günstiges Surface Das Display des alten Surface Pro 3, Alu-Gehäuse, aktueller Atom und Windows 10 zum günstigen Preis von 232 Euro klingen verlockend. Wo Chuwi sparen musste, erfahren Sie in folgendem Testbericht.

Nachdem wir uns bereits das kleine 8-Zoll-Tablet von Chuwi namens Vi8 Plus angesehen haben, widmen wir uns nun dem teureren 12-Zoll-Tablet mit ähnlicher Hardware-Ausstattung. Wie auch das kleinere Windows Gerät scheint das Chuwi Hi12 von Hampoo gefertigt zu werden. Das Motherboard ist zumindest als Hampoo Cherry Trail CR ausgewiesen (z. B. in HWInfo 32), jedoch findet man auf der Hampoo Webseite kein 12-Zoll-Tablet mit Cherry Trail. Eventuell handelt es sich also um eine Auftragsfertigung von Chuwi.

Anfangs ist das Hi12 nur mit Windows 10 erhältlich. Später soll auch eine Dual-Boot-Variante mit Android und Windows folgen. Ein Tastatur-Dock ist ebenfalls geplant. Anschlüsse hierfür gibt es bereits auf der Unterseite, jedoch wartet Chuwi wohl den Erfolg des Tablets ab, bevor man die Tastatur ausliefert und das Hi12 zum Convertible macht.

Chuwi Hi12
Grafikkarte
Intel HD Graphics (Cherry Trail), Kerntakt: 500 MHz, Speichertakt: 800 MHz, 20.19.15.4331
Hauptspeicher
4096 MB 
, DDR3L
Bildschirm
12 Zoll 3:2, 2160 x 1440 Pixel, Multitouch, SEC3542, IPS, Samsung 120QL01-001, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Cherry Trail
Massenspeicher
Hynix HCG8E 64 GB, 64 GB 
, 42 GB verfügbar
Soundkarte
Intel SST Audio Device
Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: Headset, Card Reader: Micro SDCard, Sensoren: Bosch Accelerometer
Netzwerk
Realtek RTL8723BS (b/g/n), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 9 x 300 x 202
Akku
11000 mAh, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 8 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: Front- und Rückkamera
Primary Camera: 5 MPix
Secondary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 2 Lautsprecher, 12 Monate Garantie, Lüfterlos
Erhältlich seit
01.02.2016
Gewicht
825 g, Netzteil: 73 g
Preis
255 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Trotz des günstigen Preises überzeugt das Chuwi Hi12 mit einem haptisch und optisch hochwertigen Aluminiumgehäuse. Dieses ist jedoch auch relativ kratzempfindlich. Das Design erinnert an das erste iPad mit dem Kunststoffrand rund um das Display. Die Stablität ist gut bis sehr gut, und nur bei stärkerem Kraftaufwand sind leise Knarzgeräusche vernehmbar. Wie auch das erwähnte iPad der 1. Generation gibt es jedoch einen Abstand zwischen Glas und Display, wodurch die Optik etwas beeinträchtigt ist. 

Ausstattung

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Die Schnittstellenausstattung des Hi12 ist durchaus beachtlich für ein günstiges Tablet: Drei USB-Schnittstellen, wobei einer als Micro-USB-Port auch zum Laden des Gerätes gedacht ist, sind in dieser Klasse nicht üblich. Im Vergleich verfügt das Surface Pro 4 nur über einen USB 3.0 Port. Der Micro-HDMI Anschluss funktionierte in unserem Testgerät leider nicht und ist auch funktionsfähig etwas geringer zu bewerten als der oft vorgefundene DisplayPort in den Premiumgeräten (Stichwort 4K-Unterstützung z. B.). Hier limitiert jedoch auch der eingesetzte Atom Prozessor.

Headset, Micro-HDMI, USB 2.0, Micro-USB (auch zum Laden genutzt), USB 3.0, Micro-SD
Headset, Micro-HDMI, USB 2.0, Micro-USB (auch zum Laden genutzt), USB 3.0, Micro-SD

Kommunikation

Als WiFi-Karte setzt Chuwi auf einen Realtek RTL8723BS 802.11n (nur 2,4 GHz) Chip. Dieser erreichte im Test maximal 5 MB pro Sekunde in Verbindung mit einem Linksys-E4200-Router. Im direkten Vergleich schafften im 2,4-GHz-Netz ein altes Macbook Pro 13 (von 2007) den besten Durchsatz mit 10 MB/s. Das Shield Tablet LTE war sogar etwas langsamer. Insgesamt reihte sich das Hi12 im guten Mittelfeld ein und zeigte im Test auch keine Verbindungsabbrüche.

Der Verbindung mit einer drahtlosen Tastatur oder Maus klappte im Test mit Bluetooth (unterstützt wird bis zu 4.0) einwandfrei und ohne Störungen.  

Zubehör

Mitgeliefert wird lediglich ein USB-zu-Micro-USB-Ladegerät mit 5 V und 2,5 A. Wir raten bei diesem etwas zur Vorsicht, beim Chuwi Vi8 Plus (siehe Test) zerlegte sich das ähnliche mitgelieferte Netzteil beim Ausstecken und es herrschte akkute Gefahr eines Stromschlags!

In Zukunft soll es auch ein Tastatur-Dock geben, für das man an der Unterseite bereits einen proprietären Dockingport findet. Dieser ist jedoch noch nicht erhältlich, und auch Fotos wurden noch keine veröffentlicht.

Wartung

Das Gehäuse ist mit 4 Torx Schrauben gesichert, und Chuwi warnt vor dem Garantieverlust beim Öffnen des Gehäuses. Durch die lüfterlose Ausführung ist jedoch nur der Akkutausch als Wartungsmöglichkeit erwähnbar.

Garantie

GearBest gibt beim Chuwi Hi12 die üblichen 12 Monate Garantie (wie auf alle Produkte).

Kameras

Wie schon beim kleinen Vi8 Plus sind die Kameras des Hi12 nicht wirklich hochwertig. Die Frontcam reicht für anspruchslose Videochats, der rückwärte 5MPix Sensor kann aber selbst bei gutem Licht nicht überzeugen. Er reicht wohl nur zum Abfotografieren von Rechnungen oder Dokumenten.

Rückkamera
Rückkamera
Rückkamera
Rückkamera
Rückkamera
Rückkamera
Rückkamera
Rückkamera
Rückkamera
Frontkamera
Frontkamera
Frontkamera

Eingabegeräte

Tastatur

Als Keyboard setzt Chuwi auf das unveränderte Windows-10-on-Screen-Keyboard. Dank dem großen Display ist dieses gut zu bedienen.

Touchscreen

Der große Touchscreen zeigte im Test eine gute Genauigkeit beim Zeichnen und gute Erkennungsraten in der Bedienung. Nur selten kam es zu Fehlinterpretationen bei der Benützung (wobei dies eventuell auf einen überlasteten Prozessor zurückzuführen ist). Auch alle 10 Finger wurden im Test einwandfrei erkannt. Ein dedizierter Stift mit Druckstufenerkennung wird jedoch nicht unterstützt (im Gegensatz zu den Surface Geräten).

Im oben eingebauten Youtube Video zeigen wir eine längere Interaktion mit dem Touchscreen und auch "Fingerzeichnen" mit Paint, um die Genauigkeit und das Ansprechverhalten bzw. die Latenz aufzuzeigen.

Display

Highlight des Chuwi Hi12 ist ganz klar das 12-Zoll-Display aus dem Surface Pro 3 (SEC3542 Panel). Mit seinem ungewöhnlichen 3:2-Seitenverhältnis und der Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln eignet es sich hervorragend für die Tablet-Nutzung. Im Chuwi Hi12 erreicht es jedoch nicht ganz die 350 cd/m2, die wir im Surface 3 Pro gemessen haben, und leider dunkelt es im Akkubetrieb noch weiter ab. Ausleuchtung und Kontrast sind jedoch vergleichbar - trotz zusätzlicher Displayschutzfolie, mit dem das Hi12 ausgeliefert wird.

295
cd/m²
271
cd/m²
283
cd/m²
276
cd/m²
293
cd/m²
273
cd/m²
262
cd/m²
274
cd/m²
269
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 295 cd/m² Durchschnitt: 277.3 cd/m² Minimum: 9 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 238 cd/m²
Kontrast: 1145:1 (Schwarzwert: 0.256 cd/m²)
ΔE Color 5.2 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 8.5 | 0.64-98 Ø6.5
95.2% sRGB (Calman 2D) 82.5% sRGB (Argyll 3D) 62% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.21
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12 (11.6, 16.4)
28 ms * ∼56%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3 (17.2, 28.8)
46 ms * ∼92% -64%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519) (24, 26)
50 ms * ∼100% -79%
Response Time Black / White (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12 (5.2, 10.8)
16 ms * ∼52%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3 (6, 25.2)
31 ms * ∼100% -94%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519) (14, 10.4)
24.4 ms * ∼79% -53%
PWM Frequency (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
0 Hz ∼0%
Apple iPad Pro 12.9
0 Hz ∼0%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3 (50)
50 Hz ∼100%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519) (50, 120)
50 Hz ∼100%
Bildschirm
Helligkeit Bildmitte (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
293 cd/m² ∼125%
Apple iPad Pro 12.9
399 cd/m² ∼171%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
389.2 cd/m² ∼166%
Microsoft Surface 3
399 cd/m² ∼171%
Microsoft Surface Pro 3
355.3 cd/m² ∼152%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
234 cd/m² ∼100%
Brightness (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
277 cd/m² ∼121%
Apple iPad Pro 12.9
393 cd/m² ∼172%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
392 cd/m² ∼171%
Microsoft Surface 3
380 cd/m² ∼166%
Microsoft Surface Pro 3
338 cd/m² ∼148%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
229 cd/m² ∼100%
Brightness Distribution (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
89 % ∼100%
Apple iPad Pro 12.9
92 % ∼103%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
92 % ∼103%
Microsoft Surface 3
90 % ∼101%
Microsoft Surface Pro 3
91 % ∼102%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
89 % ∼100%
Schwarzwert (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
0.256 cd/m² * ∼116%
Apple iPad Pro 12.9
0.22 cd/m² * ∼100%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
0.27 cd/m² * ∼123%
Microsoft Surface 3
0.49 cd/m² * ∼223%
Microsoft Surface Pro 3
0.33 cd/m² * ∼150%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
0.22 cd/m² * ∼100%
Kontrast (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
1145 :1 ∼108%
Apple iPad Pro 12.9
1814 :1 ∼170%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
1441 :1 ∼135%
Microsoft Surface 3
814 :1 ∼77%
Microsoft Surface Pro 3
1077 :1 ∼101%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
1064 :1 ∼100%
DeltaE Colorchecker (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
5.2 * ∼84%
Apple iPad Pro 12.9
2.96 * ∼48%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
3.61 * ∼58%
Microsoft Surface 3
1.66 * ∼27%
Microsoft Surface Pro 3
4.72 * ∼76%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
6.2 * ∼100%
Colorchecker DeltaE2000 max. (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
11.4 * ∼65%
Microsoft Surface 3
3.24 * ∼19%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
17.5 * ∼100%
DeltaE Graustufen (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
8.5 * ∼144%
Apple iPad Pro 12.9
3 * ∼51%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
3.8 * ∼64%
Microsoft Surface 3
2.75 * ∼47%
Microsoft Surface Pro 3
6.53 * ∼111%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
5.9 * ∼100%
Gamma (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
2.21 ∼87%
Apple iPad Pro 12.9
2.21 ∼87%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
2.16 ∼85%
Microsoft Surface 3
2.22 ∼88%
Microsoft Surface Pro 3
2.17 ∼86%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
2.53 ∼100%
CCT (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
7048 ∼92%
Apple iPad Pro 12.9
7049 ∼92%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
5969 ∼78%
Microsoft Surface 3
6358 ∼83%
Microsoft Surface Pro 3
6707 ∼87%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
7678 ∼100%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998) (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
62 % ∼122%
Apple iPad Pro 12.9
71.15 % ∼140%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
63 % ∼124%
Microsoft Surface 3
64.4 % ∼126%
Microsoft Surface Pro 3
59.37 % ∼116%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
51 % ∼100%
Color Space (Percent of sRGB) (nach Ergebnis sortieren)
Chuwi Hi12
82.5 % ∼106%
Apple iPad Pro 12.9
97.87 % ∼126%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
97 % ∼125%
Microsoft Surface 3
98.8 % ∼127%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
77.7 % ∼100%

Legende

 
Chuwi Hi12 Intel Atom x5-Z8300, Intel HD Graphics (Cherry Trail), Hynix HCG8E 64 GB
 
Apple iPad Pro 12.9 Apple A9X, Apple A9X / PowerVR Series 7XT, Apple 128 GB (iPad Pro 12.9 NVMe)
 
Microsoft Surface Pro 4, Core m3 Intel Core m3-6Y30, Intel HD Graphics 515, Samsung MZFLV128 NVMe
 
Microsoft Surface 3 Intel Atom x7-Z8700, Intel HD Graphics (Cherry Trail), 128 GB eMMC Flash
 
Microsoft Surface Pro 3 Intel Core i5-4300U, Intel HD Graphics 4400, Hynix HFS128G3MNM
 
Chuwi Vi8 Plus (CWI519) Intel Atom x5-Z8300, Intel HD Graphics (Cherry Trail), 32 GB eMMC Flash

* ... kleinere Werte sind besser

Wie schon beim Surface 3 Pro zeigt das Chuwi Hi12 ebenfalls eine gute Farbgenauigkeit "out of the box". Nach der Kalibrierung ist das Ergebnis erstklassig und sollte auch anspruchvolle Fotografen genügen (im sRGB Raum).

gute, aber nicht sehr gute Farbgenauigkeit
gute, aber nicht sehr gute Farbgenauigkeit
Nach der Kalibrierung ergibt sich eine hervorragende Genauigkeit und selbst die Ausreißer bleiben mit einem dE2000 von 2,7 erfreulich genau.
Nach der Kalibrierung ergibt sich eine hervorragende Genauigkeit und selbst die Ausreißer bleiben mit einem dE2000 von 2,7 erfreulich genau.
Besonders die Graustufen zeigen einen leichten Grünstich.
Besonders die Graustufen zeigen einen leichten Grünstich.
Die sRGB Farbraumabdeckung ist gut.
Die sRGB Farbraumabdeckung ist gut.

Für den Außengebrauch eignet sich das Hi12 weniger. Die verringerte Helligkeit im Akkubetrieb und die starken Spiegelungen durch den Abstand von Glas und Panel führen zu keiner idealen Kombination.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
16 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5.2 ms steigend
↘ 10.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 13 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
28 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 11.6 ms steigend
↘ 16.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 12 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8929 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

PWM wird anscheinend nicht verwendet, um das Display zu dimmen, jedoch haben wir im Netzbetrieb leichte Helligkeitsschwankungen messen können. Dies könnte aufgrund mangelnder Abschirmung passieren. Da auch der Headset Port nicht frei von Störungen ist, liegt diese Vermutung nahe.

Die Blickwinkel sind dank IPS Panel sehr gut, es stören eher die starken Spiegelungen als Farbverfälschungen.

Leistung

Wie auch das kleine Chuwi Vi8 Plus ist das Hi12 mit dem aktuellen Atom x5-Z8300 SoC mit integrierter HD Graphics Grafikkarte ausgestattet. Als Besonderheit sind jedoch 4 GB DDR3L RAM als Hauptspeicher verbaut. Dies ist etwas überraschend, spricht Intel selbst doch von maximal 2 GB beim Z8300. Erst die teureren Cherry-Trail-Versionen, wie der x5-Z8500, erlauben eigentlich 4 GB.

Prozessor

Im Vergleich zum Satellite Click 10, welches ebenfalls mit x5-Z8300 erhältlich ist, kann sich das Chuwi Hi12 bei unseren Prozessor-Benchmarks gut behaupten. Besonders im Einzelkern-Test des Cinebench R15 erreicht das Click 10 nur 87 % der Leistung des Hi12. Der stärkere Z8500 ist jedoch noch mindestens 13 % schneller in unseren Tests. Die Surface Geräte (besonders die Pro) sind durch ihre schnelleren SoCs jedoch deutlich voran.

Cinebench R10 Shading 32Bit
1987
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
2934
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
950
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
31 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
99 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
9.82 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Hilfe
Chuwi Hi12
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Hynix HCG8E 64 GB
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
Microsoft Surface 3
HD Graphics (Cherry Trail), Z8700, 128 GB eMMC Flash
Microsoft Surface Pro 3
HD Graphics 4400, 4300U, Hynix HFS128G3MNM
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
HD Graphics 515, 6Y30, Samsung MZFLV128 NVMe
Asus Transformer Book T300FA-FE001H
HD Graphics 5300, 5Y10, SanDisk DF4128
Lenovo Yoga 300-11IBR
HD Graphics (Braswell), N3050, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
Fujitsu Stylistic Q665
HD Graphics 5300, 5Y31, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
HP Stream 11 X360
HD Graphics (Bay Trail), N2840, 32 GB eMMC Flash
Cinebench R10
-3%
39%
214%
192%
148%
-10%
155%
Rendering Single 32Bit
950
885
-7%
1225
29%
3675
287%
3286
246%
3102
227%
1068
12%
3123
229%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
2934
2964
1%
4356
48%
7067
141%
6994
138%
4966
69%
1999
-32%
5280
80%

System Performance

4K-Youtube-Wiedergabe
4K-Youtube-Wiedergabe

Bei der Systemleistung muss das Chuwi Hi12 etwas Federn lassen. Der hochaufgelöste Bildschirm fordert von dem schwachen Atom Prozessor seinen Tribut. Trotz 4 GB RAM bleibt das Hi12 daher hinter dem kleineren Chuwi Vi8 Plus (+34 % im PCMark Home). Dadurch positioniert es sich im unteren Bereich der älteren Atom Z37xx basierten Tablets wie dem Lenovo Yoga 2-1051F. Das teure Surface Pro 4 mit Core m3 ist mit 233 % mehr als doppelt so schnell.

Im täglichen Einsatz zeigt sich die relativ schwache Performance durch gelegentliches Ruckeln und Wartezeiten in der Bedienung. Jedoch ist dies nicht immer der Fall, wie man im oben eingebundenen Video gut erkennt. Das System hat jedoch nicht viele Reserven, und wenn im Hintergrund z. B. Windows ein Update installiert, kann es schon etwas langsam werden.

Videos bereiten dem integrierten Hardware Decoder kein Problem: Selbst 4K-Youtube-Videos liefen flüssig ohne Frame Drops (siehe eingebettetes Video).

PCMark 8 Home Score Accelerated v2
1039 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
1008 Punkte
Hilfe
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
HD Graphics 515, 6Y30, Samsung MZFLV128 NVMe
3186 Points ∼100% +216%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
1202 Points ∼38% +19%
HP Pro Tablet 10 EE G1
HD Graphics (Bay Trail), Z3735F, 32 GB eMMC Flash
1161 Points ∼36% +15%
Chuwi Hi12
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Hynix HCG8E 64 GB
1008 Points ∼32%
Home Score Accelerated v2
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
HD Graphics 515, 6Y30, Samsung MZFLV128 NVMe
2426 Points ∼100% +133%
Microsoft Surface 3
HD Graphics (Cherry Trail), Z8700, 128 GB eMMC Flash
1677 Points ∼69% +61%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
1394 Points ∼57% +34%
HP Pro Tablet 10 EE G1
HD Graphics (Bay Trail), Z3735F, 32 GB eMMC Flash
1106 Points ∼46% +6%
Chuwi Hi12
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Hynix HCG8E 64 GB
1039 Points ∼43%

Massenspeicher

Der integrierte eMMC-Speicher ist mit 64 GB für die Preisklasse relativ üppig. Er wird mit 150 MB/s beworben, was er im Test mit dem ATTO Benchmark als höchste Leseleistung auch schafft. Im CrystalDiskMark bleiben davon noch 141 MB/s lesend. Schreibend ist der Massespeicher jedoch nicht der schnellste. Der AS SSD Benchmark stürzt leider wie auch beim Chuwi Vi8 Plus reproduzierbar ab.

Im Vergleich zum kleineren Vi8 Plus ist das Hi12 deutlich schneller. Vergleicht man es mit den vielen Bay-Trail-Geräten in unserer Datenbank, sind die Schreib- und Leseraten jedoch nur durchschnittlich.

Hynix HCG8E 64 GB
Sequential Read: 141 MB/s
Sequential Write: 50 MB/s
512K Read: 132 MB/s
512K Write: 44.8 MB/s
4K Read: 17.9 MB/s
4K Write: 11.4 MB/s
4K QD32 Read: 35.3 MB/s
4K QD32 Write: 12.1 MB/s

Grafikkarte

Mit 93% eine gute Stabilität der 3DMark Sky Diver Durchläufe trotz passiver Kühlung.
Mit 93% eine gute Stabilität der 3DMark Sky Diver Durchläufe trotz passiver Kühlung.

Die integrierte Intel-HD-Graphics-Grafikkarte kann mit bis zu 500 MHz takten und bietet offiziell Support für DirectX 12. Die Rechenkerne basieren auf der Architektur der in den Broadwell Prozessoren integrierten Grafikkarten. Im x5-Z8300 sind 12 der 16 Shader aktiviert.

Im Lastszenario (z. B. Furmark) taktet die Grafikkarte nur mit 400 MHz konstant. Dies ist durch TDP- und Hitzegrenzen limitiert. Das Chuwi Vi8 Plus erreichte in den GPU-Tests der 3DMark Benchmarks in etwa dasselbe Niveau. Das Satellite Click 10 jedoch ist nur im Cloud Gate auf demselben Niveau. Beim 3DMark 11 und Firestrike Test ist es etwa 15 % schneller.

Die alten Geräte mit Bay Trail Atom wie dem Z3745 erreichen im 3DMark-11-GPU-Test nur 53-67 % der Leistung. Die Core-M Devices sind jedoch noch deutlich schneller. Selbst das langsamste im Test (HP Sprectre x2 12) schafft mit 996 Punkten 333 % der Leistung.

3DMark 06 Standard
2595 Punkte
3DMark 11 Performance
344 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
1488 Punkte
3DMark Fire Strike Score
174 Punkte
Hilfe
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
HD Graphics 515, 6Y30, Samsung MZFLV128 NVMe
1206 Points ∼100% +303%
Microsoft Surface Pro 3
HD Graphics 4400, 4300U, Hynix HFS128G3MNM
791 Points ∼66% +165%
Microsoft Surface 3
HD Graphics (Cherry Trail), Z8700, 128 GB eMMC Flash
494 Points ∼41% +65%
Chuwi Hi12
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Hynix HCG8E 64 GB
299 Points ∼25%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
292 Points ∼24% -2%
HP Pro Tablet 10 EE G1
HD Graphics (Bay Trail), Z3735F, 32 GB eMMC Flash
174 Points ∼14% -42%
3DMark - 1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
HD Graphics 515, 6Y30, Samsung MZFLV128 NVMe
6597 Points ∼100% +282%
Chuwi Hi12
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, Hynix HCG8E 64 GB
1727 Points ∼26%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 32 GB eMMC Flash
1646 Points ∼25% -5%
HP Pro Tablet 10 EE G1
HD Graphics (Bay Trail), Z3735F, 32 GB eMMC Flash
1017 Points ∼15% -41%

Gaming Performance

Für anspruchsvolle 3D-Spiele eignet sich das Chuwi Hi12 mit der integrierten Intel HD Graphics sehr schlecht. Selbst anspruchslose aktuelle Spiele wie World of Warships sind nicht spielbar. Lediglich einzelne ältere Titel wie World of Warcraft oder auch anspruchslose Spiele wie das vorinstallierte Candy Crush können für Kurzweil sorgen.

min. mittel hoch max.
World of Warcraft (2005) 50.918.3fps
Diablo III (2012) 24.316fps
Dota 2 Reborn (2015) 2015.27.2fps
World of Warships (2015) 13.9fps
Farming Simulator 17 (2016) 22.6fps

Taktraten und Temperatur unter Last

Beim Surfen wurden bei uns im Test alle 4 Kerne genutzt, sie takten bis auf die maximalen 1,84 GHz. Auch die GPU taktet zwischen 400 und 500 MHz in unserem Test. Bei maximaler Last fällt der CPU-Takt in wenigen Sekunden auf knapp über 600 MHz, da die Temperatur über 82 °C erreicht. Auch die Grafikkarte taktet nur noch mit 340 MHz dauerhaft. Zu Überhitzungen oder Abstürzen kam es in diesem extremen Lasttest jedoch nicht.

Taktraten und interne Temperatur bei maximaler Last (Furmark + Prime95)
Taktraten und interne Temperatur bei maximaler Last (Furmark + Prime95)
Taktraten und interne Temperatur beim Surfen
Taktraten und interne Temperatur beim Surfen
interne Werte während Furmark
interne Werte während Furmark

Emissionen

Geräuschemissionen

Dank passiver Kühlung gibt das Chuwi Hi12 auch unter starker Last keine Geräusch von sich.

Temperatur

Durch das große Aluminiumgehäuse kann die Abwärme des Atom z5-X8300 gut abgeführt werden. Unter Last maßen wir daher geringere Oberflächentemperaturen als beim Chuwi Vi8 Plus mit gleichem SoC. Mit maximal 44 °C bei maximaler Last bleiben diese daher absolut im Rahmen.

Max. Last
 44 °C29 °C26 °C 
 36 °C30 °C27 °C 
 31 °C31 °C28 °C 
Maximal: 44 °C
Durchschnitt: 31.3 °C
28 °C34 °C37 °C
27 °C32 °C34 °C
27 °C30 °C31 °C
Maximal: 37 °C
Durchschnitt: 31.1 °C
Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Tablet auf 30.8 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 44 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 34.8 °C (von 22.3 bis 51.8 °C für die Klasse Tablet).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 37 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.8 °C.

Lautsprecher

Das Chuwi Hi12 integriert an den Rändern 2 Stereo-Lautsprecher. Diese spielen mit 77 dB durchschnittlich laut (für ein Tablet) und dadurch deutlich lauter als die des kleinen Vi8 Plus. Einen großartigen Musikgenuss bieten sie jedoch keinesfalls. 

Keine schöne, lineare Ausgabe beim Abspielen von Pink Noise, mit 77 dB aber brauchbar laut.
Keine schöne, lineare Ausgabe beim Abspielen von Pink Noise, mit 77 dB aber brauchbar laut.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Vorbildlich ist der Stromverbrauch beim ausgeschalteten Gerät oder im Standby. Auch im Idle bleibt der Stromverbrauch im Rahmen und trotz größerem Displays gleichauf mit dem kleinen Chuwi Vi8 Plus. Unter Last wurde sogar etwas weniger Strom durch das beiliegende Netzteil bezogen.

Interessantes Detail, beim Ändern der Helligkeit konnten wir keine signifikante Stromverbrauchsänderung feststellen (mit dem mitgelieferten Netzteil).

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.07 / 0.7 Watt
Idledarkmidlight 1.7 / 1.7 / 3.3 Watt
Last midlight 7.9 / 10.8 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Die gemessene Akkulaufzeit ist mit fast 7 Stunden WLAN-Surfen bei 150 cd/m2 durchaus brauchbar, aber etwas unter dem Durchschnitt aller von uns gemessenen Tablets (8 h). Sieht man sich die Convertible-Klasse an, erreicht es hier fast den Durchschnitt (7 h). Das Surface 3 lief z. B. nur 8 % länger in unserem Test.

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3
Apple iPad Pro 12.9
695 min ∼100% +72%
Microsoft Surface Pro 4, Core m3
488 min ∼70% +20%
Microsoft Surface 3
437 min ∼63% +8%
Chuwi Hi12
405 min ∼58%
Chuwi Vi8 Plus (CWI519)
214 min ∼31% -47%
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 45min

Fazit

Pro

+ Nach Kalibrierung, sehr guter Bildschirm
+ Günstiger Preis
+ Unübliche 4 GB RAM und Windows 10 64 Bit

Contra

- Nervige Ladezustands-LED
- Ladeelektronik nicht perfekt
- Schlechte Kameras
- Rauschender Audioausgang

Das Chuwi H12 kann in unserem Test durchaus gefallen. Besonders das hochwertige Display sagt uns in der Nutzung zu. Leider dimmt es im Akkubetrieb deutlich ab, wodurch die Nutzung im Sonnenlicht erschwert wird. 

Der moderne Atom Prozessor ist dank der unüblichen 4 GB RAM relativ flott, hat aber mit der hohen Auflösung des Displays zu kämpfen. Für anspruchslose Anwendungen reicht die Performance jedoch aus (siehe unser Video oben).

Negativ fällt die schlechte Abschirmung des Audio-Ports (Störgeräusche) und auch des Stromeingangs (messbare Helligkeitsschwankungen im Netzbetrieb) auf.

Trotz dem relativ geringen Gewicht von 825 Gramm ist das Gerät durch die großen Abmessungen etwas unhandlich in der Tablet-Bedienung. Richtig Sinn macht es erst mit einer abnehmbaren Tastatur, auf die wir derzeit leider noch warten müssen. Erst dann kann es zu einem Konkurrenten des Surface 3 von Microsoft werden.

Das Chuwi Hi12 ist derzeit für 231,60 Euro inklusive Versand bei Gearbest erhältlich.

Chuwi Hi12 - 21.03.2016 v5
Klaus Hinum

Gehäuse
82%
Tastatur
70 / 80 → 88%
Pointing Device
83%
Konnektivität
43 / 65 → 67%
Gewicht
78 / 40-88 → 79%
Akkulaufzeit
88%
Display
81%
Leistung Spiele
31 / 68 → 45%
Leistung Anwendungen
35 / 76 → 46%
Temperatur
91%
Lautstärke
100%
Audio
41 / 91 → 45%
Kamera
24 / 85 → 28%
Durchschnitt
65%
78%
Tablet - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Klaus Hinum, 18.03.2016 (Update: 23.05.2017)
Klaus Hinum
Klaus Hinum - Founder, CTO - @klaushinum
Als Gründer von Notebookcheck und Tech-Enthusiast kümmere ich mich hauptsächlich um technische Themen und auch die Weiterentwicklung unserer Plattform. Direkt nach dem Doktorat in Informatik startete ich Vollzeit bei Notebookcheck durch.