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Test Fujitsu LifeBook U728 (i5-8250U, FHD) Laptop

Benjamin Herzig, 👁 Andreas Osthoff, Tanja Hinum, 30.06.2018

Das flexibelste Subnotebook. Fujitsu sieht sich im Business-Markt als Konkurrent von PC-Giganten wie Dell, Lenovo und HP. Wie will man da seine Business-Notebooks an den Mann bringen? Eine Möglichkeit: Features anbieten, die sonst keiner (mehr) hat. Was für Features das sein könnten, das lesen Sie in diesem ausführlichen Testbericht.

Fujitsu, einst unter dem Namen Fujitsu-Siemens bekannt, hat sich zum Großteil aus dem PC-Markt zurückgezogen. Einzig und allein im Geschäft mit Business-PCs ist der japanische Hersteller noch aktiv, aber selbst in diesem Bereich wird Fujitsu den Großteil der PC-Sparte bald an Lenovo verkaufen. Doch auch mit Lenovo als neuem Besitzer wird der Name Fujitsu erhalten bleiben und die PC-Sparte eigenständig weitergeführt.

Die LifeBooks bilden das Herz von Fujitsus bestehenden Anstrengungen auf dem Markt, sie konkurrieren mit Schwergewichten wie HP EliteBooks, Dell Latitudes und Lenovo ThinkPads. Das LifeBook U728, eines der kleinsten und kompaktesten Business-Notebooks von Fujitsu, ist unser heutiges Testgerät. Es tritt an gegen Konkurrenten wie das HP EliteBook 830 G5, Lenovo ThinkPad X280 und Dell Latitude 7280 – das neue Latitude 7290 konnten wir bisher leider noch nicht testen, daher nehmen wir auch noch das Dell Latitude 7390 in den Vergleich mit auf.

Das Testgerät enthält den Intel Core i5-8250U, 8 GB RAM, eine 256-GB-SSD sowie ein Full-HD-Display und ein LTE-Modul. Mit diesen Komponenten kostet es aktuell mindestens 1.130 Euro.

Fujitsu LifeBook U728
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4-2400, 1 von 2 Steckplätzen belegt, max. 32 GB
Bildschirm
12.5 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 176 PPI, LP125WF4-SPH1, IPS LED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U + iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Micron 1100 MTFDDAV256TBN, 256 GB 
, M.2 2280, SATA III, 200 GB verfügbar
Soundkarte
Realtek ALC255 @ Intel Kaby Lake-U/Y - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Kombo-Audio, Card Reader: 3-in-1 SD-Kartenslot, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-LM (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2, Sierra Wireless EM7305, LTE
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19 x 302 x 209
Akku
45 Wh Lithium-Polymer, wechselbar
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: 6 Reihen Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Recovery Disk, Fujitsu Function Manager, Fujitsu Mobility Center, LifeBook Application Panel, PowerDirector for Fujitsu, Power2Go for Fujitsu, PhotoDirector for Fujitsu, Microsoft Office Trial, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.115 kg, Netzteil: 370 g
Preis
1150 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse & Ausstattung

Während es bei Notebooks für Privatkunden oftmals darum geht, ein visuell möglichst ansprechendes Design zu erschaffen, gelten bei Business-Laptops andere Werte. Notebooks für Firmen setzen auf eine zurückhaltendere, konservativere Gestaltung. Auch das LifeBook U728 mit seinem fast komplett schwarzen Gehäuse entspricht diesem Ideal. Dabei kann man auf keinen Fall sagen, dass es sich um ein hässliches Gerät handelt, vielmehr wirkt das Design zeitlos und professionell.

Selbstverständlich geht es beim Gehäuse um mehr als nur die Optik: Die Basiseinheit, die teilweise aus Aluminium und teilweise aus Magnesium besteht, zeigt sich äußerst stabil und ist sehr gut verarbeitet – schade nur, dass der Wechsel-Akku nicht zu 100 % fest im Gehäuse sitzt, er wackelt etwas in seiner Halterung. Das mit einer Gummierung beschichtete Magnesium-Displaycover ist nicht ganz so stabil, kann aber punktuellen Druck vergleichsweise gut abwehren. Die Scharniere, die Fujitsu in einer traditionellen Bauweise auf der Basiseinheit verbaut, erlauben ein Öffnen um mehr als 180°, einhändiges Öffnen ist aber nicht möglich. Außerdem sind sie ab etwa 120° Öffnungswinkel sehr schwergängig, was aber eventuell auch nur eine Eigenheit unseres Testsamples sein könnte.

Das Fujitsu Laptop LifeBook U728 ist sehr einfach aufrüstbar, denn Fujitsu verwendet ein klassisches Design mit zwei kleinen Wartungsklappen an der Unterseite. Diese Service-Klappen, die nur mit Schrauben und ohne Clips montiert sind, verbergen die M.2-2280-SSD, die beiden Arbeitsspeicher-Steckplätze sowie die WWAN-Karte. Unabhängig kann man den Akku sehr einfach wechseln, da es sich um einen externen Wechsel-Akku handelt. Nicht so einfach zugänglich ist dagegen der Lüfter.

Größenvergleich

Anschlussausstattung

rechts: USB-A-3.0, DisplayPort, HDMI, Kensington-Lock
rechts: USB-A-3.0, DisplayPort, HDMI, Kensington-Lock
links: Netzanschluss, RJ45-Ethernet, USB-C-3.1-Gen1, USB-A-3.0, Kombo-Audio
links: Netzanschluss, RJ45-Ethernet, USB-C-3.1-Gen1, USB-A-3.0, Kombo-Audio

Die Ausstattung an Anschlüssen des LifeBook U728 ist reichhaltig. Einen VGA-Anschluss kann keiner der direkten Konkurrenten von Dell, Lenovo oder HP bieten, ebenso wenig verfügen sie über einen normalen DisplayPort-Anschluss oder einen vollwertigen SD-Kartenleser (der zudem SD-Karten vollständig aufnimmt). Dafür gibt es keinen HDMI-Anschluss und der USB-C-Port beherrscht zwar DisplayPort und Power-Delivery, aber ihm fehlt Thunderbolt 3. Stattdessen setzt Fujitsu als letzter Hersteller auf einen proprietären Dockinganschluss an der Unterseite.

Im WLAN-Übertragungstest erzielte die Intel 8625 im LifeBook ein auffällig niedriges Ergebnis im Senden-Test. Im Alltag fiel die Leistung des WLAN-Moduls aber nicht negativ auf.

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SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell Latitude 7390
  (Toshiba Exceria Pro M501)
166 MB/s ∼100% +131%
Dell Latitude 7280
  (Toshiba THN-M401S0640E2)
77 MB/s ∼46% +7%
Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00
  (Toshiba Excerie Pro M501)
76.8 MB/s ∼46% +7%
Fujitsu LifeBook U728
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
71.9 MB/s ∼43%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (8 - 186, n=97)
60.6 MB/s ∼37% -16%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell Latitude 7390
  (Toshiba Exceria Pro M501)
201.1 MB/s ∼100% +146%
Dell Latitude 7280
  (Toshiba THN-M401S0640E2)
90.92 MB/s ∼45% +11%
Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00
  (Toshiba Excerie Pro M501)
86.1 MB/s ∼43% +5%
Fujitsu LifeBook U728
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
81.9 MB/s ∼41%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (17.7 - 251, n=98)
79.9 MB/s ∼40% -2%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell Latitude 7280
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
641 MBit/s ∼100% +14%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
639 MBit/s ∼100% +14%
Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
634 MBit/s ∼99% +13%
Dell Latitude 7390
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
611 MBit/s ∼95% +9%
Fujitsu LifeBook U728
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
561 MBit/s ∼88%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Dell Latitude 7280
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
530 MBit/s ∼100% +65%
Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
525 MBit/s ∼99% +64%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
512 MBit/s ∼97% +60%
Dell Latitude 7390
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
507 MBit/s ∼96% +58%
Fujitsu LifeBook U728
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
321 MBit/s ∼61%

Eingabegeräte

Das LifeBook U728 verfügt über eine Chiclet-Tastatur mit sechs Tastenreihen und einer dreistufigen Hintergrundbeleuchtung (aus / an / heller). Wie üblich bei Subnotebooks handelt es sich nicht um eine Tastatur in der vollen Breite. Das fällt in der Nutzung aber kaum negativ auf, denn Fujitsu hat die Buchstaben- und Ziffern-Tasten in der vollen Größe belassen, stattdessen sind einige Sondertasten an den Rändern der Tastatur kleiner, zum Beispiel die Enter-Taste, die linke Shift-Taste und die Zirkumflex-Taste. Das Tippgefühl der flachen, glatten Chicler-Tasten kann man insgesamt als gut bezeichnen. Der Hub ist mit 1,7 mm für heutige Verhältnisse recht großzügig bemessen und der Druckpunkt der Tasten ist weder zu hart noch zu weich. Der Widerstand könnte allerdings etwas besser sein, das Tastaturfeld ist zudem nicht zu 100 % stabil. Das wirkt sich negativ auf das Tippgefühl aus, zerstört es aber nicht vollkommen. Fujitsu verbaut eine Vieltipper-taugliche Tastatur, wie wir sie in einem teuren Office-Notebook auch erwarten.

Unterhalb der Tastatur befindet sich ein Touchpad in der klassischen Bauweise mit dedizierten Tasten. Die Touch-Oberfläche aus Kunststoff misst 9,8 x 4,8 cm. Somit ist es ein vergleichsweise kleines Trackpad, die Konkurrenten von HP und Lenovo bieten jeweils 10 x 5,5 cm Touch-Oberfläche. Das liegt vor allem daran, dass Fujitsu den bestehenden Raum nicht ideal ausnutzt und die Prioritäten anderswo setzt, zum Beispiel bei den Lautsprechern oberhalb der Tastatur, die somit wertvollen Raum einnehmen. Auch hätte man die Oberfläche vergrößern können, indem man stattdessen ein Clickpad mit integrierten Tasten einbaut. Die Qualität der kurzhubigen dedizierten Tasten aus Kunststoff ist nicht sonderlich gut, sie knarzen manchmal etwas. Insgesamt ist die Nutzung des Touchpads unangenehm. Leider stellt Fujitsu dem Touchpad, anders als HP oder Lenovo, auch keinen Pointing-Stick zur Seite, sodass diese Alternative ebenfalls wegfällt. Immerhin ist die Software-Umsetzung des Microsoft-Precision-Touchpads gut.

Tastaturbereich Fujitsu LifeBook U728
Tastaturbereich Fujitsu LifeBook U728

Display

Pixelraster LP125WF4-SPH1
Pixelraster LP125WF4-SPH1

Im Datenblatt des LifeBook U728 sind drei verschiedene 12,5-Zoll-Bildschirm-Optionen gelistet. Ein TN-Display mit einer HD-Auflösung (1.366 x 768) und zwei IPS-LCDs mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080), alle drei Displays sind matt. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Full-HD-Bildschirmen: Einer verfügt über eine Touch-Oberfläche, der andere nicht.

Das einzige Modell auf dem deutschen Markt kommt mit dem Full-HD-LCD ohne Touch zum Kunden. Laut Fujitsu soll dieser Bildschirm einen Helligkeitswert von 260 cd/m² erreichen. Der Bildschirm des Convertible-Gegenstücks zum U728, dem LifeBook P728, erfüllt diese Spezifikation ziemlich genau. Das Display unseres heutigen Testgerätes dagegen ist mit durchschnittlich 345 cd/m² erfreulicherweise deutlich heller. Damit ist es das hellste LC-Display im Vergleich.

Backlight-Bleeding konnten wir bei dem Display nicht feststellen, was zur vergleichsweise gleichmäßigen Ausleuchtung passt (88 %). PWM stellten wir nicht fest, nur ein Bildschirmflackern mit einer extrem hohen Frequenz – davon sollte kein Nutzer Kopfschmerzen bekommen.

354
cd/m²
348
cd/m²
329
cd/m²
355
cd/m²
376
cd/m²
335
cd/m²
330
cd/m²
336
cd/m²
338
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 376 cd/m² Durchschnitt: 344.6 cd/m² Minimum: 17.5 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 376 cd/m²
Kontrast: 553:1 (Schwarzwert: 0.68 cd/m²)
ΔE Color 6.1 | 0.4-29.43 Ø6.2, calibrated: 4.6
ΔE Greyscale 4.8 | 0.64-98 Ø6.5
60.9% sRGB (Argyll 3D) 39% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.39
Fujitsu LifeBook U728
LP125WF4-SPH1, , 1920x1080, 12.5
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
IVO M133NVF3-R0, , 1920x1080, 13.3
Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00
B125HAN02.2, , 1920x1080, 12.5
Dell Latitude 7280
AUO236D , , 1920x1080, 12.5
Fujitsu Lifebook P728, Core i5-8250U
LG Philips LGD054C, , 1920x1080, 12.5
Dell Latitude 7390
AU Optronics AUO462D / B133HAN [DELL P/N:F7VDJ], , 1920x1080, 13.3
Response Times
-27%
-6%
1%
-27%
-27%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
39.2 (21.2, 18)
36 (18.8, 17.2)
8%
40 (22, 18)
-2%
32.4 (12.4, 20)
17%
38 (19, 19)
3%
48.8 (24.8, 24)
-24%
Response Time Black / White *
27.2 (16.4, 10.8)
24.8 (14, 10.8)
9%
29.6 (16.4, 13.2)
-9%
31.2 (9.2, 22)
-15%
23 (13, 10)
15%
35.2 (21.2, 14)
-29%
PWM Frequency
111100 (99)
1020 (99)
-99%
250 (80)
-100%
Bildschirm
40%
29%
11%
12%
41%
Helligkeit Bildmitte
376
316
-16%
344
-9%
310.4
-17%
298
-21%
329
-12%
Brightness
345
326
-6%
313
-9%
301
-13%
266
-23%
316
-8%
Brightness Distribution
88
85
-3%
82
-7%
88
0%
78
-11%
92
5%
Schwarzwert *
0.68
0.19
72%
0.25
63%
0.32
53%
0.36
47%
0.25
63%
Kontrast
553
1663
201%
1376
149%
970
75%
828
50%
1316
138%
DeltaE Colorchecker *
6.1
4.5
26%
4.7
23%
5.9
3%
5.14
16%
4.3
30%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
21.5
12.1
44%
19.4
10%
21
2%
9.89
54%
7.8
64%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
4.6
2.9
37%
2.5
46%
DeltaE Graustufen *
4.8
5
-4%
2.2
54%
5.1
-6%
4.54
5%
3.6
25%
Gamma
2.39 92%
2.22 99%
2.16 102%
2.33 94%
2.49 88%
2.43 91%
CCT
7417 88%
6018 108%
6252 104%
6816 95%
6920 94%
6928 94%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
39
57.9
48%
41.2
6%
42
8%
40
3%
59.1
52%
Color Space (Percent of sRGB)
60.9
87.3
43%
64.1
5%
65
7%
63
3%
90.6
49%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
7% / 26%
12% / 23%
6% / 10%
-8% / 3%
7% / 31%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
27.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16.4 ms steigend
↘ 10.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 56 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
39.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21.2 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 42 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 111100 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 111100 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 111100 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8933 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Farbwerte
Farbwerte
Sättigung
Sättigung
Graustufen
Graustufen
Farbwerte (kalibriert)
Farbwerte (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)

Ab Werk wies das Display einen leichten blau-grünen Farbstich auf, den wir mit einer Kalibrierung aber beseitigen konnten. Der subjektive Bildeindruck ist ordentlich, aber nicht wirklich gut. Das liegt einerseits am eher niedrigen Kontrast von 553:1 und andererseits an der schlechten Farbraumabdeckung. Um diese ist es bei Subnotebooks typischerweise schlecht bestellt und das LifeBook U728 stellt mit einer sRGB-Abdeckung von lediglich 60,9 % keine Ausnahme dieser unrühmlichen Regel dar. So ist das Display zwar hell, Farben werden aber verfälscht darstellt und Schwarz wirkt aufgrund des hohen Schwarzwerts eher wie Dunkelgrau.

Bildbearbeitung ist mit diesem Display unmöglich, allerdings gehört das wohl sowieso nicht zum typischen Anwendungsspektrum eines Subnotebooks. Wichtiger ist da eher die Outdoornutzung und die ist dank der matten Oberfläche und der hohen Displayhelligkeit sehr gut möglich. Nur direkte Sonneneinstrahlung sollte man meiden.

IPS-typisch gibt es an der Blickwinkelstabilität nichts auszusetzen.

sRGB: 60,9 %
sRGB: 60,9 %
AdobeRGB: 39 %
AdobeRGB: 39 %
Outdoor (Schatten)
Outdoor (Schatten)
Blickwinkelbild LP125WF4-SPH1
Blickwinkelbild LP125WF4-SPH1
 
 

Leistung

In Deutschland ist aktuell nur eine Konfiguration auf dem Markt, die wir auch getestet haben. Sie enthält den Intel Core i5-8250U, 8 GB DDR4-2400-RAM (einer von zwei Steckplätzen frei, maximal 32 GB), eine 256-GB-SSD, das Full-HD-Display und ein LTE-Modul. Wie bei Subnotebooks üblich gibt es keine Option für eine dedizierte GPU, stattdessen enthält das LifeBook U728 immer die Intel UHD Graphics 620.

HWiNFO
HWiNFO
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
CPU-Z SPD
CPU-Z SPD
GPU-Z
GPU-Z
LatencyMon
LatencyMon

Prozessor

Der Intel Core i5-8250U ist der am häufigsten eingesetzte Prozessor der "Kaby-Lake-Refresh"-Generation. Es handelt sich um den günstigsten mobilen Quad-Core-Prozessor von Intel, seine vier Kerne takten mit 1,6 (Grundtakt) bis 3,4 GHz (Turbo-Boost). Sein maximaler Verbrauch beträgt typischerweise 15 Watt. Vergleiche mit anderen Prozessoren sind mit der CPU-Vergleichstabelle möglich.

Fujitsu belässt die maximale Verlustleistung im Prinzip bei 15 Watt. Nur für 30 Sekunden zu Beginn des Cinebench-R15-Tests kann der Prozessor kurzzeitig 25 Watt verbrauchen, womit der Prozessor dann mit 2,8 GHz arbeitet. Ansonsten liegt der Takt in der Cinebench-Schleife stabil bei 2,4 GHz.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Die CPU-Leistung des LifeBook U728 ist für den Core i5-8250U leicht unterdurchschnittlich, aber immer noch deutlich besser als die Dual-Core-Prozessoren der Vorgängergeneration. Von den Vergleichsgeräten sind das Lenovo ThinkPad X280 und das Dell Latitude 7390 schneller, allerdings vor allem bei der kurzfristigen Boost-Leistung. Unter Dauerlast schrumpft dieser Leistungsvorteil mehr (ThinkPad X280) oder weniger (Latitude 7390) deutlich.

Die CPU-Leistung kann auch im Akkumodus vollständig abgerufen werden.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel Core i7-8550U
169 Points ∼78% +17%
Dell Latitude 7280
Intel Core i7-7600U
164 Points ∼75% +14%
Dell Latitude 7390
Intel Core i5-8350U
152 Points ∼70% +6%
Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00
Intel Core i5-8250U
145 Points ∼67% +1%
Fujitsu LifeBook U728
Intel Core i5-8250U
144 Points ∼66%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (81 - 147, n=86)
141 Points ∼65% -2%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (20 - 171, n=233)
111 Points ∼51% -23%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00
Intel Core i5-8250U
684 Points ∼16% +21%
Dell Latitude 7390
Intel Core i5-8350U
625 Points ∼14% +10%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel Core i7-8550U
577 Points ∼13% +2%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (320 - 730, n=89)
567 Points ∼13% 0%
Fujitsu LifeBook U728
Intel Core i5-8250U
566 Points ∼13%
Dell Latitude 7280
Intel Core i7-7600U
351 Points ∼8% -38%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (32 - 721, n=240)
306 Points ∼7% -46%
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
40.81 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
566 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
144 Points
Hilfe

System Performance

An der System-Performance können wir nichts aussetzen. In der Alltagsnutzung arbeitet das System immer flüssig und in den PCMark-Benchmarks erzielt das Fujitsu Notebook zwar kein überragendes, aber auch kein unterirdisches Ergebnis.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
3948 Points ∼65% +13%
Dell Latitude 7280
HD Graphics 620, 7600U, SanDisk X400 M.2 2280 256GB
3667 Points ∼60% +5%
Dell Latitude 7390
UHD Graphics 620, 8350U, SK hynix SC311 M.2
3600 Points ∼59% +3%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U, Intel UHD Graphics 620
  (2986 - 4458, n=60)
3592 Points ∼59% +3%
Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00
UHD Graphics 620, 8250U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3574 Points ∼59% +3%
Fujitsu LifeBook U728
UHD Graphics 620, 8250U, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
3483 Points ∼57%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (1027 - 4182, n=201)
2991 Points ∼49% -14%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3483 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4692 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Als Massenspeicher verbaut Fujitsu im LifeBook eine 2280-M.2-SSD von Micron mit einer Kapazität von 256 GB. Es handelt sich nicht um eine moderne PCIe-NVMe-SSD, sondern um eine langsamere SATA-III-SSD. Zwar sind solche SSDs herkömmlichen HDDs leistungsmäßig überlegen, doch im Vergleich zu PCIe-NVMe-SSDs sind sie eindeutig langsamer. Von den Vergleichsgeräten sind Lenovos ThinkPad X280 und das HPs EliteBook 830 G5 mit solchen SSDs ausgestattet, während die beiden Dell Latitudes ebenfalls auf SATA-III-SSDs setzen. Im Preisbereich von über 1.000 Euro sollten PCIe-NVMe-SSDs unseres Erachtens eigentlich schon der Standard sein. Gerade beim Kopieren von größeren Datenmengen sind die Geschwindigkeitsunterschiede riesig.

Fujitsu LifeBook U728
Micron 1100 MTFDDAV256TBN
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Dell Latitude 7280
SanDisk X400 M.2 2280 256GB
Dell Latitude 7390
SK hynix SC311 M.2
Durchschnittliche Micron 1100 MTFDDAV256TBN
 
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
 
CrystalDiskMark 3.0
160%
242%
6%
3%
-4%
-24%
Write 4k QD32
278.3
412.8
48%
645.6
132%
183
-34%
254.5
-9%
231 (123 - 300, n=21)
-17%
136 (0.239 - 646, n=395)
-51%
Read 4k QD32
215.2
305
42%
387.9
80%
344.4
60%
284.4
32%
226 (149 - 248, n=21)
5%
184 (0.13 - 657, n=396)
-14%
Write 4k
73.47
113.9
55%
129.4
76%
59.51
-19%
64.67
-12%
80 (62.4 - 102, n=21)
9%
47.1 (0.238 - 196, n=403)
-36%
Read 4k
25.6
49.4
93%
59.27
132%
30.23
18%
27.63
8%
24.4 (14 - 28.3, n=21)
-5%
17.7 (0.102 - 60, n=404)
-31%
Write 512
336.2
1058
215%
1864
454%
323.2
-4%
322.6
-4%
312 (157 - 447, n=21)
-7%
258 (9.85 - 1979, n=401)
-23%
Read 512
337.5
1219
261%
1751
419%
370.1
10%
354.6
5%
314 (249 - 360, n=21)
-7%
303 (11.4 - 1751, n=401)
-10%
Write Seq
419.6
1114
165%
1236
195%
477.4
14%
413.4
-1%
375 (165 - 458, n=21)
-11%
308 (20.6 - 1840, n=404)
-27%
Read Seq
464
2331
402%
2535
446%
470.8
1%
493.4
6%
464 (413 - 490, n=21)
0%
453 (40.4 - 2535, n=404)
-2%
Micron 1100 MTFDDAV256TBN
Sequential Read: 464 MB/s
Sequential Write: 419.6 MB/s
512K Read: 337.5 MB/s
512K Write: 336.2 MB/s
4K Read: 25.6 MB/s
4K Write: 73.47 MB/s
4K QD32 Read: 215.2 MB/s
4K QD32 Write: 278.3 MB/s

Grafikkarte

Subnotebooks enthalten traditionell nie eine dGPU. Das trifft auch auf das Fujitsu LifeBook U728 zu, die integrierte Intel UHD Graphics 620 übernimmt dementsprechend die Grafikberechnung. Wie bei allen iGPUs hängt die Leistung von der Speicherbestückung ab. Da im LifeBook ab Werk nur ein RAM-Slot belegt ist, arbeitet der Hauptspeicher im Single-Channel-Modus – die iGPU kann ihre Performance also nicht vollständig abrufen. Das erklärt auch, warum das Lenovo ThinkPad X280 und das HP EliteBook 830 G5 13 bis 19 % schneller im 3DMark11 sind – deren Arbeitsspeicher läuft ab Werk im Dual-Channel-Modus.

Die GPU-Leistung steht auch im Akkubetrieb vollständig zur Verfügung.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1821 Points ∼100% +19%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1728 Points ∼95% +13%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (1235 - 1979, n=104)
1680 Points ∼92% +10%
Dell Latitude 7390
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8350U
1606 Points ∼88% +5%
Fujitsu LifeBook U728
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1532 Points ∼84%
Dell Latitude 7280
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1442 Points ∼79% -6%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (230 - 4494, n=321)
1167 Points ∼64% -24%
3DMark 11 Performance
1679 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6824 Punkte
3DMark Fire Strike Score
903 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Dass sich das LifeBook U728 als ein Business-Subnotebook nicht wirklich für Computerspiele eignet, sollte keine größere Überraschung sein. Mit der Intel UHD Graphics 620 kann man höchstens ältere Games mit einer niedrigen Detailstufe und Auflösung spielen.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 44.924.720.46.9fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Da der Lüfter des LifeBook U728 im Idle praktisch immer still steht, kann man es durchaus als ein fast lautloses Notebook bezeichnen. Zwar läuft der Lüfter unter Last, aber auch dann bleibt er sehr zurückhaltend. Die Lüfter der Konkurrenten von HP und Lenovo sind jeweils etwas hochfrequenter und lauter unter Last.

Spulenfiepen konnten wir beim LifeBook U728 nicht feststellen.

Lautstärkediagramm

Idle
29.7 / 29.7 / 29.7 dB(A)
Last
32.3 / 34.3 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.7 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2030.431.333.530.62530.631.631.932.13134.236.431.633.64033.234.229.332.25030.932.430.8326327.127.426.226.1802427.425.829.11002525.127.328.912524.824.423.623.616024.223.523.324.320022.522.521.822.625020.920.721.321.931521.220.420.321.840020.320.419.421.850020.420.818.922.463021.119.818.422.280020.82017.522.2100020.819.817.423.1125022.119.317.123.8160020.518.916.824.7200019.718.416.622.3250019.718.316.722.6315020.218.716.923.7400018.718.117.420.8500018.818.517.619.763001919.217.818.4800019.619.817.818.51000019.920.117.918.11250020.420.517.818.11600020.120.217.717.8SPL32.331.429.734.3N1.71.61.32median 20.4median 20median 17.8median 22.2Delta1.10.81.61.63232.332.132.132.533.63029.730.233.735.633.933.533.933.432.531.434.13133.229.428.127.82930.228.725.926.626.626.224.725.125.325.426.825.923.923.924.525.924.123.122.623.82522.721.822.422.824.822.12222.321.721.320.822.221.121.121.12120.120.320.421.622.421.320.218.720.423.121.720.818.320.222.620.519.617.62124.221.720.21720.125.523.421.817.420.927.324.521.316.321.127.124.321.31621.629.526.523.41622.229.726.723.91623.129.727.223.716.422.429.32727.416.72329.928.723.91720.727.122.519.517.118.923.921.419.217.618.622.72018.317.717.920.218.518.217.817.618.717.917.717.517.639.737.234.829.233.43.12.521.21.9median 24.1median 22.2median 21.3median 17.6median 21.12.51.61.51.41.235.232.430.634.330.530.329.130.734.130.628.833.232.930.42830.928.930.227.628.428.125.82625.525.525.625.425.125.425.427.127.825.124.224.824.624.225.223.425.623.224.422.324.122.622.721.524.221.821.220.322.820.319.519.120.120.519.519.220.320.217.717.720.520.717.116.921.221.416.916.621.421.416.716.522.722.416.516.224.62116.516.424.124.416.816.230.220.716.616.325.720.917.416.722.620.418.816.920.518.219.217.318.418.320.117.518.11819.817.617.818.721.617.51818.92217.517.633.230.429.336.11.81.41.22.2median 20.9median 19.5median 17.5median 22.61.42.72.42.2hearing rangehide median Fan NoiseFujitsu LifeBook U728Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00HP EliteBook 830 G5-3JX74EA

Temperatur

Stresstest (Prime95 + FurMark)
Stresstest (Prime95 + FurMark)

Die Temperaturen bleiben bei Office-Notebooks im Idle typischerweise sehr niedrig, denn sie sind auf einen möglichst leisen und kühlen Betrieb ausgelegt. Bei Last lässt es sich dagegen nicht ganz vermeiden, dass die Temperaturen etwas ansteigen. Fujitsu schafft es aber die Temperaturen unterhalb der wichtigen Marke von 50 °C zu halten.

Der Stresstest spiegelt weitestgehend den Verlauf der Cinebench-Schleife wider, nur das zusätzlich zur CPU-Last durch Prime95 auch noch die iGPU mit FurMark belastet wird. Dadurch fällt der CPU-Takt etwas niedriger aus: Am Anfang des Stresstests arbeitet der Prozessor mit 2,2 GHz, nach einer Minute sinkt der Takt auf 1,4 GHz, wo er dann auch für den weiteren Verlauf des Stresstests verweilt. In der Alltagsnutzung sollte dieses ganz leichte Throttling im Stresstest kein Problem darstellen, ein 3DMark11, den wir direkt nach dem Stresstest gestartet haben, brachte ein normales Ergebnis zustande.

Max. Last
 40 °C45 °C36.8 °C 
 38.9 °C43.5 °C35.3 °C 
 26 °C26.7 °C26 °C 
Maximal: 45 °C
Durchschnitt: 35.4 °C
40.1 °C45.8 °C36.9 °C
35.4 °C40.6 °C36.1 °C
26.7 °C26.1 °C25.9 °C
Maximal: 45.8 °C
Durchschnitt: 34.8 °C
Netzteil (max.)  34 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 35.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook auf 30.7 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 45 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.9 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 45.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 23.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 26.7 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (+2 °C).
Last (Oberseite)
Last (Oberseite)
Last (Unterseite)
Last (Unterseite)

Lautsprecher

Fujitsu gönnt den Stereo-Lautsprechern eine prominente Position oberhalb der Tastatur, was den Sound ohne Frage ein wenig verbessert – so können die Lautsprecher unabhängig vom Untergrund ihre Leistung immer konstant abrufen. Leider sind die Lautsprecher an sich nicht gut, was wir bei einem Office-Subnotebook aber auch nicht anders erwartet haben. Sie sind nicht besonders laut, der Bass fehlt und auch sonst klingt der ausgegebene Sound teilweise eher matschig. Wenn man auf den einwandfrei funktionierenden Klinkenanschluss ausweicht, hat man über externe Lautsprecher oder Kopfhörer eine deutlich bessere Soundausgabe.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.5312531.930.13131.633.84029.333.95030.831.66326.229.38025.827.610027.325.312523.623.916023.326.120021.83825021.347.431520.353.540019.456.250018.950.463018.460.180017.563.5100017.466.2125017.169.3160016.870200016.666.3250016.765.9315016.964.8400017.465.9500017.663.7630017.865.9800017.866.21000017.9661250017.855.31600017.749.9SPL29.778.1N1.340.8median 17.8median 63.5Delta1.69.930.633.229.131.628.837.22832.727.630.72628.625.430.427.135.424.83423.441.722.353.421.556.520.361.119.164.219.26717.769.916.966.916.667.816.571.716.27116.469.316.268.216.372.216.772.516.975.217.372.117.565.217.666.517.562.417.553.229.382.71.256median 17.5median 66.92.47.927.735.928.53231.136.929.132.531.627.725.82624.525.624.127.422.232.522.842.721.750.220.854.819.756.618.6581864.217.262.316.870.11871.316.263.815.958.71662.415.961.816.161.816.461.116.966.81764.417.362.117.459.417.356.717.257.329.176.81.239.4median 17.3median 61.11.64.3hearing rangehide median Pink NoiseFujitsu LifeBook U728HP EliteBook 830 G5-3JX74EALenovo ThinkPad X280-20KES01S00
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Fujitsu LifeBook U728 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (78.1 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 27.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 5.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (23.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 75% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 22% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 62% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 31% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

HP EliteBook 830 G5-3JX74EA Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82.7 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 40% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 55% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 21% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 75% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76.8 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 17% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 30% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 13% vergleichbar, 57% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 19% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 78% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieaufnahme

Die Leistungsaufnahme des LifeBook U728 ist weder ungewöhnlich hoch, noch ungewöhnlich niedrig. Sie liegt im normalen Bereich für ein 12,5-Zoll Subnotebook mit Full-HD-Display und den 2018er-Intel-Prozessoren.

Das Netzteil ist mit 65 Watt sogar leicht überdimensioniert. Für den maximalen Verbrauch, der bei 41,1 Watt liegt, wäre auch ein 45-Watt-Netzteil ausreichend gewesen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.14 / 0.31 Watt
Idledarkmidlight 3.12 / 5.7 / 6.48 Watt
Last midlight 27.2 / 41.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Ladezeit: 128 Minuten
Ladezeit: 128 Minuten

Das Fujitsu LifeBook hat ein Feature, das wir heutzutage kaum noch bei Notebooks finden: Sein Akku ist nicht im Inneren des Gehäuses verbaut, sondern an der Außenseite. Dementsprechend handelt es sich um einen externen Wechsel-Akku. Dieser flache Wechsel-Akku hat eine Kapazität von 45 Wattstunden, womit er der kleinste Akkumulator im Testfeld ist. Im WiFi-Test erreichte das LifeBook mit diesem Akku eine Laufzeit von sieben Stunden und 16 Minuten – besser als das HP EliteBook 830 G5, aber deutlich schlechter als das Lenovo ThinkPad X280, das mit seinem 50-Wh-Akku fast neun Stunden lief.

Die Ladezeit des Akkus betrug 128 Minuten.

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3
Dell Latitude 7280
7600U, HD Graphics 620, 60 Wh
682 min ∼26% +56%
Lenovo ThinkPad X280-20KES01S00
8250U, UHD Graphics 620, 50 Wh
531 min ∼20% +22%
Durchschnitt der Klasse Subnotebook
  (206 - 805, n=173)
463 min ∼18% +6%
Fujitsu LifeBook U728
8250U, UHD Graphics 620, 45 Wh
436 min ∼17%
HP EliteBook 830 G5-3JX74EA
8550U, UHD Graphics 620, 49 Wh
424 min ∼16% -3%
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge)
7h 16min

Pro

+ robustes & leichtes Metallgehäuse
+ komfortable Tastatur
+ klassenbeste Anschlussausstattung
+ wechselbarer, externer Akku
+ LTE ab Werk
+ Lüfter steht meistens still
+ mattes & helles Display
+ zwei RAM-Steckplätze

Contra

- schlechtes Touchpad
- kein Pointing-Stick
- Thunderbolt 3 fehlt
- Display: schlechte Farbraumabdeckung, unterdurchschnittlicher Kontrast
- nur 24 Monate Garantie
- langsame SATA-III-SSD
- Akkulaufzeit bleibt unterhalb der Erwartungen

Fazit

Fujitsu LifeBook U728, zur Verfügung gestellt von Fujitsu.
Fujitsu LifeBook U728, zur Verfügung gestellt von Fujitsu.

Der Test des LifeBook U728 zeigt: Fujitsu liefert mit der LifeBook U-Serie eine konsistent gute, wenn auch nicht überragende, Leistung ab. Schließlich haben alle Modelle (U728, U748 & U758) dieser Serien im Modelljahr 2018 ein Endergebnis von 87 % und somit die Note "Gut" erreicht.

Dass es nicht zu einem "Sehr gut" reicht, das liegt auf jeden Fall nicht an der Ausstattung: Das LifeBook verfügt über zahlreiche Anschlüsse, die wir bei den Konkurrenten teilweise vermissen, zum Beispiel VGA, RJ45-Ethernet und ein vollwertiger SD-Kartenleser. Thunderbolt 3 fehlt zwar, was auch ein Kritikpunkt ist. Da das U728 aber über USB-C und über einen Dockingport an der Unterseite verfügt, ist es unseres Erachtens zu verschmerzen. Ebenso gefällt uns, dass Fujitsu weiterhin auf einen externen Wechsel-Akku setzt – ein seltenes Feature, dass das LifeBook U728 im Prinzip zum traditionellsten Modell der aktuellen Subnotebook-Generation macht. Die restliche Basis des Laptops ist gut: Das Gehäuse ist robust, kompakt und leicht, der Lüfter steht meistens still und die Tastatur ist für ein Business-Gerät angemessen komfortabel. Ein LTE-Modem ist schon ab Werk an Bord und die Erweiterbarkeit ist mit zwei RAM-Steckplätzen sehr gut. Beim Display gibt es sowohl Licht als auch Schatten: Seine Helligkeitswerte sind unter den Business-Subnotebooks vergleichsweise hoch, was gerade in der Outdoor-Nutzung wichtig ist, dafür sind die Messwerte bei der Farbraumabdeckung und dem Kontrast aber schlecht.

Der größte Schwachpunkt des LifeBook U728 ist das Touchpad. Es ist zu klein und unkomfortabel in der Nutzung. Einen Pointing-Stick als mögliche Alternative bietet das LifeBook leider auch nicht. Weiterhin ist die Akkulaufzeit zwar nicht unterirdisch, aber doch unterdurchschnittlich – eventuell rächt sich der Wechsel-Akku an dieser Stelle insofern, als dass Fujitsu einem internen Akku eventuell etwas mehr Kapazität hätte mitgeben können. Ein weiterer Kritikpunkt: Die Garantielaufzeit entspricht mit nur 24 Monaten nicht dem üblichen Standard in diesem Sektor, normalerweise gibt es bei teureren Business-Notebooks immer drei Jahre Herstellergarantie. Schade auch, dass Fujitsu bei der SSD spart und eine langsame SATA-III-SSD einbaut.

Vor allem seine hervorragende Ausstattung verschafft dem LifeBook U728 eine klare Empfehlung.

Obwohl es also ein paar Kritikpunkte gibt, bekommt das LifeBook U728 ganz klar unsere Empfehlung. Immerhin bietet es eine Menge Features, die die Konkurrenten so nur noch teilweise und in dieser Kombination gar nicht mehr bieten. Sollte man das LifeBook U728 als neues Arbeitsgerät in Betracht ziehen, dann sollte man aber auf jeden Fall die Nutzung einer externen Maus mit einkalkulieren.

Fujitsu LifeBook U728 - 28.06.2018 v6
Benjamin Herzig

Gehäuse
85 /  98 → 86%
Tastatur
88%
Pointing Device
77%
Konnektivität
67 / 80 → 84%
Gewicht
74 / 35-78 → 90%
Akkulaufzeit
89%
Display
84%
Leistung Spiele
56 / 68 → 83%
Leistung Anwendungen
87 / 87 → 100%
Temperatur
91 / 91 → 100%
Lautstärke
98%
Audio
36 / 91 → 40%
Kamera
39 / 85 → 46%
Durchschnitt
75%
87%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

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Autor: Benjamin Herzig, 30.06.2018 (Update: 15.07.2018)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.