Notebookcheck

Test Huawei MateBook D (i7-7500U, GeForce 940MX) Laptop

Bernie Pechlaner, Stefanie Voigt (übersetzt von Bernie Pechlaner), 01.10.2017

Kostengünstiger (Business?-)Mainstream-Laptop. Huaweis 15,6-zölliges MateBookD sieht auf ersten Blick sehr überzeugend aus. Während die Verarbeitungsqualität einwandfrei ist und die Leistung im Großen und Ganzen auch passt, weist der Neuling aber doch ein paar gravierende Mängel auf.

Für das originale englische Review siehe hier.

Ende Juni 2017 hat Huawei offiziell sein Windows-10-Notebook-Triumvirat, bestehend aus dem superschlanken 13,3-Zoll-Subnotebook MateBook X, dem 12-Zoll-2-in-1 MateBook E und dem 15,6-Zoll-MateBook-D, auf dem nordamerikanischen Kontinent ins Rennen geschickt. Die drei Sprösslinge haben –  zumindest wenn wir Huaweis Werbespruch „Business. Styled“ für bare Münze nehmen – unter anderem auch den Business-Sektor im Visier. Nachdem wir das MateBook X mit trendigem 3:2-Seitenverhältnis vor Kurzem schon genauer unter die Lupe genommen haben, nehmen wir uns dieses Mal das MateBook D vor.

Laut Huawei wird das MateBook D entweder mit Core-i5- oder Core-i7-Prozessor, diversen SSD-/HDD-Kombinationen und mit 4 bis 16 GB RAM angeboten. Unser Testgerät ist mit i7-CPU, 8 GB RAM, 128-GB-SSD nebst 1-TB-HDD und dedizierter Grafikkarte ausgerüstet. Die Einstiegsmodelle verfügen nur über die integrierte Intel GPU, während die hochwertigeren Versionen mit einer Nvidia GeForce GTX 940M ausgeliefert werden. Zum Zeitpunkt dieses Berichtes sind wir uns nicht ganz sicher, was unser Testmodell kostet, da wir im Internet nur ein MateBook D mit Core i5, 8 GB RAM, 1-TB-HDD und GTX 940MX um 700 US-Dollar gefunden haben.

Obwohl Huawei scheinbar doch auch im Business-Bereich mitmischen will, werden potentielle Käufer das MateBook D wohl eher mit ähnlichen Allround-Geräten wie dem Asus VivoBook S15, dem HP Envy 15 oder vielleicht mit dem wesentlich teureren, aber auch leistungsfähigeren und hochwertigeren Dell XPS 15 vergleichen.

Anmerkung: Das MateBook D scheint zum Testzeitpunkt in Deutschland nicht im Handel erhältlich zu sein. Die Frage, ob ein Deutschland-Start vorgesehen ist, können wir derzeit nicht beantworten.

Huawei MateBook D (MateBook Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce 940MX - 2048 MB, Kerntakt: 1122-1176 MHz, Speichertakt: 900 MHz, GDDR5, ForceWare 385.41, Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4-2400
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, no, BOE070C, IPS
Mainboard
Intel Kaby Lake-U + iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
SanDisk SD8SN8U128G1027, 128 GB 
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 0 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: 3.5mm, Helligkeitssensor, Sensoren: Accelerometer, Hall sensor
Netzwerk
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 16.9 x 358 x 239
Akku
43.3 Wh, 3800 mAh Lithium-Ion, 11.4 V, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 8.5 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Primary Camera: 1 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.842 kg, Netzteil: 182 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Design des MateBooks reißt zwar wahrscheinlich niemandem vom Hocker – man könnte es in dieser Hinsicht wohl wirklich als „businesslike“ bezeichnen – aber die Ausführung ist tadellos, und das Notebook sieht auch wertig aus. Der erste Eindruck ist gut, da das Gerät hauptsächlich aus Aluminium zu bestehen scheint und die Kanten angenehm abgerundet sind, was die Handhabung doch um einiges verbessert. Die inneren Oberflächen sind, abgesehen von den chromglänzenden Umrandungen des Touchpads und des Power Buttons, alle matt. Selbst das geprägte und schwarz verchromte Logo auf dem Displaydeckel wirkt angenehm zurückhaltend – viele Notebooks sind da wesentlich aufdringlicher. Die Bildschirmblende ist links und rechts nur etwa 6 mm breit; oben haben wir 11 mm gemessen, womit der Rahmen des Dell XPS 15 hier dann etwas schmäler ist. Dells Webcam ist allerdings am Fuß des Bildschirms angeordent, was zu wenig schmeichelhaften Videochats führen kann. Unser Notebook ist die Version in „Space Gray", obwohl Huawei auch „Champagne Gold" und „Aurora Blue" als Alternativen angibt. 

Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut: Die Spaltmaße sind sehr gering und gleichmäßig, und die Basiseinheit lässt sich nur wenig verwinden und gibt dabei kaum Knackgeräusche von sich. Der Displaydeckel ist zwar nicht ganz so steif, aber auch fester Druck auf der Rückseite hat so gut wie gar keine Auswirkungen, und der Displayinhalt bleibt von Wellenbildungen oder Farbveränderungen verschont. Die Scharniere können ein Nachwippen nicht ganz verhindern, aber da es sich hier nicht um ein Touchscreen-Display handelt, wirkt sich das im Alltagsgebrauch nicht weiter negativ aus.

380 mm 255 mm 18 mm 2.2 kg365.8 mm 252.8 mm 20.2 mm 2 kg361.4 mm 243.5 mm 17.9 mm 1.6 kg358 mm 239 mm 16.9 mm 1.8 kg357 mm 235 mm 17 mm 2.1 kg

Huawei gibt für das MateBook D eine Screen-to-Body-Ratio von 83 % an, womit die Grundfläche des Geräts dann nur geringfügig größer ist als die des Dell XPS 15; die Dicke ist hier nahezu identisch. Lenovos ThinkPad T570 ist nicht viel breiter, aber doch um einiges tiefer, und das HP Envy 15, das mit einer „normalen“ Bildschirmblende auskommen muss, hat eine um zirka 15 % größere Grundfläche. Mit knapp über 1,8 kg ist das MateBook D auch relativ leicht – nur das Asus VivoBook S15 ist mit 1,6 kg noch leichter. Viele 15,6-Zoll Notebooks wiegen doch deutlich über 2 kg, da fällt dieser Unterschied beim Transport sprichwörtlich ins Gewicht. Apropos Transport: Da die Ecken und Kanten schön abgerundet sind, lässt sich das Gerät sehr einfach in Taschen und Rucksäcke schieben, ohne dabei irgendwo hängenzubleiben.

Ausstattung

Bei der Anschlussvielfalt gibt es keine wirklich guten Nachrichten: 1x USB 2.0 und 2x USB 3.0 scheinen heutzutage doch schon etwas antiquiert und auf Stand eines Billigst-Notebooks – da hilft der einzige Videoanschluss in Form von HDMI auch nicht weiter.  Um die Zukunftssicherheit zu gewähren und um den Anschluss von modernen universalen Dockingstations zu ermöglichen, hätten wir auf wenigstens einen USB-Typ-C (Gen. 2) gehofft, bevorzugterweise mit Thunderbolt-3-Unterstützung. Zugegebenermaßen sieht es hier bei den Konkurrenten HP Envy 15 und Asus VivoBook S15 mit einmal USB Typ-C (Gen. 1) auch nicht viel besser aus. Ein Kartenlesegerät für normalgroße SD-Karten oder microSD-Karten fehlt dem MateBook D auch.

rechts: USB 2.0
rechts: USB 2.0
links: Stromanschluss, HDMI, 2x USB 3.0, 3,5-mm-Audiobuchse
links: Stromanschluss, HDMI, 2x USB 3.0, 3,5-mm-Audiobuchse
vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse

Kommunikation

Das MateBook D ist mit einem Intel-8265-WLAN-Adapter ausgerüstet, der theoretische Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 867 MBit/s erlaubt. Bei unserem standardisierten Test mit dem Referenz-Router Linksys EA8500, der in einem Abstand von 1 m durchgeführt wird, schnitt das MateBook D mit 670 respektive 534 MBit/s für Senden und Empfangen gut ab. Aussetzer oder andere Verbindungsprobleme sind uns während des Testzeitraums nicht untergekommen. Auf eine Anbindung mittels Ethernet oder auf LTE muss allerdings verzichtet werden.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Huawei MateBook D
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
670 MBit/s ∼100%
HP Envy 15-as133cl
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
657 MBit/s ∼98% -2%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
648 MBit/s ∼97% -3%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
639 MBit/s ∼95% -5%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
639 MBit/s ∼95% -5%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
561 MBit/s ∼100% +5%
Huawei MateBook D
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
534 MBit/s ∼95%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
529 MBit/s ∼94% -1%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
490 MBit/s ∼87% -8%
HP Envy 15-as133cl
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
442 MBit/s ∼79% -17%

Sicherheit

Während das Flagschiff MateBook X mit einem biometrischen (Fingerabdruck-)Sensor im Ein-/Ausschaltknopf punkten kann, geht der größere Bruder hier leer aus. Demzufolge wird dann auch Windows Hello nicht unterstützt. Da ein TPM auch fehlt, ist das MateBook D in Sachen Sicherheit ganz gewöhnlichen Consumer-Notebooks in keinster Weise überlegen.

Zubehör

Im Karton befinden sich nur der Laptop, das Ladegerät und ein paar Broschüren. Die Liste an Zubehör ist auch kurz: Laut Datenblatt bietet Huawei eine Bluetooth-Maus, einen Adapter von USB-3.0-auf-RJ45, einen Rucksack und ein zusätzliches Netzteil an.

Wartung

Um ans Innere zu gelangen, muss zuerst die Bodenplatte abgenommen werden. Dieses Unterfangen hat sich als nicht ganz einfach erwiesen: Auch nach dem Entfernen der sichtbaren und versteckten Kreuzschrauben ist es uns nicht gelungen, die Platte abzunehmen. Da wir unser Leihgerät nicht beschädigen wollten, haben wir dann letztendlich aufgegeben. Zusätzlich ist eine der Schrauben unter dem hinteren Gummifuß versiegelt – man sollte sich also die Garantiebedingungen genau durchlesen.  

Garantie

In den USA ist das MateBook D gegen etwaige Herstellerdefekte ein Jahr lang geschützt. Huawei bietet laut eigener Aussage keine verlängerten oder aufgewertete Garantien an.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tasten geben dank der durchgehenden Konstruktion der Tastaturoberfläche so gut wie gar nicht nach. Das Tippen geht schnell und fehlerfrei von der Hand, wobei wir aber festhalten müssen, dass das Schreibgefühl aufgrund des etwas geringen Hubweges von 1,5 mm und nicht übermäßig klaren und genauen Feedbacks nicht wirklich großartig ist. Das Layout ist gut, und das MateBook D kann hier auch mit seinen individuellen Pfeiltasten punkten. Bei vielen Notebooks sind die Hinauf- und Hinunter-Tasten ja mittlerweile in einer einzelnen Taste integriert.

Touchpad

Das Clickpad misst 10,5 x 6,3 cm und ist damit ausreichend groß dimensioniert, wobei aber viele 15,6-Zoll-Notebooks mit größeren Touchpads ausgerüstet sind. Der Mausersatz ist z. B. beim Dell XPS 15 und beim VivoBook S15 zirka 1,3 cm tiefer. Feuchte Finger bleiben auf der glatten Oberfläche gerne kleben, und das Ansprechverhalten ist speziell am linken und rechten Rand nicht immer einwandfrei. Die Navigation und der Multi-Touch-Support funktionieren jedoch sonst problemlos. Links- und Rechtsklicks werden über einen Druck auf der unteren Touchpad-Fläche ausgelöst. Der Hubweg ist hier etwas kurz, aber das Feedback nicht so schwammig wie bei anderen Vertretern seiner Art.

Die Tastatur ist nicht beleuchtet.
Die Tastatur ist nicht beleuchtet.
Das Clickpad funktioniert gut.
Das Clickpad funktioniert gut.
flache Plastiktasten mit 1,5 mm Hubweb
flache Plastiktasten mit 1,5 mm Hubweb

Display

Subpixel (141 ppi)
Subpixel (141 ppi)

Alle Versionen des MateBooks sind mit dem gleichen Full-HD-IPS-Display ausgerüstet. Die durchschnittliche Leuchtkraft des BOE-Panels ist mit 260 cd/m² dem des LG Panels, das Asus für das VivoBook S15 verwendet, sehr ähnlich. Der Kontrast (570:1) ist etwas geringer als erwartet, aber für ein Mainstream-Notebook noch angemessen.

Die Ausleuchtung ist mit 92 % überaus gleichmäßig, und Lichthöfe sind so gut wie gar nicht vorhanden.

261.5
cd/m²
262.1
cd/m²
254
cd/m²
261.5
cd/m²
268
cd/m²
252.7
cd/m²
254.5
cd/m²
265.6
cd/m²
245.6
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
BOE070C
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 268 cd/m² Durchschnitt: 258.4 cd/m² Minimum: 4.91 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 268 cd/m²
Kontrast: 570:1 (Schwarzwert: 0.47 cd/m²)
ΔE Color 5.7 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 4.2 | 0.64-98 Ø6.2
61.5% sRGB (Argyll 3D) 43.2% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.3
Huawei MateBook D
BOE070C, IPS, 15.6, 1920x1080
Asus VivoBook S15 S510UA
ID: LGD0573, Name: LG Display LP156WF9-SPK2, IPS, 15.6, 1920x1080
HP Envy 15-as133cl
Chi Mei CMN15D8, IPS, 15.6, 1920x1080
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
IGZO IPS, 15.6, 3840x2160
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
N156HCA-EAA, IPS, 15.6, 1920x1080
Response Times
23%
-24%
-42%
25%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
46.4 (23.2, 23.2)
38.4 (19.2, 19.2)
17%
44.4 (16, 28.4)
4%
57.2 (27.2, 30)
-23%
41.6 (22, 19.6)
10%
Response Time Black / White *
36.8 (22.4, 14.4)
26.4 (15.6, 10.8)
28%
30 (6.4, 23.6)
18%
39.2 (23.6, 15.6)
-7%
20.8 (6.8, 14)
43%
PWM Frequency
21190
1000 (99)
-95%
961.5
-95%
26040 (40)
23%
Bildschirm
13%
16%
39%
22%
Helligkeit Bildmitte
268
277.5
4%
262.3
-2%
370.1
38%
262
-2%
Brightness
258
265
3%
240
-7%
356
38%
245
-5%
Brightness Distribution
92
89
-3%
83
-10%
87
-5%
89
-3%
Schwarzwert *
0.47
0.35
26%
0.24
49%
0.37
21%
0.24
49%
Kontrast
570
793
39%
1093
92%
1000
75%
1092
92%
DeltaE Colorchecker *
5.7
4.8
16%
5
12%
5.3
7%
4.5
21%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
21.7
17.8
18%
20.6
5%
9.9
54%
10.5
52%
DeltaE Graustufen *
4.2
3
29%
3.2
24%
4.6
-10%
3.5
17%
Gamma
2.3 96%
2.39 92%
2.45 90%
2.31 95%
2.32 95%
CCT
6820 95%
6854 95%
6817 95%
6284 103%
6524 100%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
43.2
37.7
-13%
40.5
-6%
88.3
104%
42.04
-3%
Color Space (Percent of sRGB)
61.5
69.3
13%
63.5
3%
100
63%
65.4
6%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
18% / 15%
-4% / 7%
-2% / 20%
24% / 23%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung ist mit 61,5 % des sRGB-Raums (43 % AdobeRGB) zwar nicht gut, aber doch noch auf Klassenniveau. Für wesentlich bessere Werte muss hier schon zum teuren Dell XPS 15 gegriffen werden. Es muss nicht eigens gesagt werden, dass das MateBook D für die Fotoausarbeitung oder Videobearbeitung nicht gut geeignet ist. Beim Surfen im Internet oder bei Schreibarbeiten fällt die geringe Farbraumabdeckung aber nicht weiter ins Gewicht.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. Asus VivoBook S15
vs. Asus VivoBook S15

Laut unserer Messungen mit dem X-Rite Spektralfotometer gehen die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen für ColorChecker und Graustufen für die Klasse in Ordnung, wobei aber Violett und speziell Blau (DeltaE von fast 22) deutliche Ausreißer darstellen. Wie es auch zu erwarten ist, leidet die Farbgenauigkeit speziell bei hoher Sättigung. Eine Kalibrierung verbessert zwar die Graustufen, bei Blau verschlechtert sich die DeltaE-Abweichung sogar noch weiter.

Überraschend ist die Tatsache, dass PWM bei allen Helligkeitsstufen und damit auch bei der Maximalleuchtstärke zu beobachten ist. Glücklicherweise ist die Frequenz mit 21 kHz sehr hoch und sollte damit auch für sensible User kein Problem darstellen. Dieses PWM-Verhalten macht allerdings das genaue Messen der Reaktionszeit unmöglich, da wir hier auf einen PWM-freien Zustand angewiesen sind. Die eingetragenen Werte für Black-to-Black und Grey-to-Grey sind daher nur Schätzwerte. 

ColorChecker (nicht kalibriert)
ColorChecker (nicht kalibriert)
Graustufen (nicht kalibriert)
Graustufen (nicht kalibriert)
Farbsättigung (nicht kalibriert)
Farbsättigung (nicht kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
36.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22.4 ms steigend
↘ 14.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 94 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
46.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 23.2 ms steigend
↘ 23.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 75 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 21190 Hz

Das Display flackert mit 21190 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 21190 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9354 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Im Außengebrauch schlägt sich das MateBook D aufgrund des matten Displays besser als Geräte mit glänzendem Panel, da diese oft unter starken Spiegelungen leiden. Nichtsdestotrotz reicht die Leuchtkraft von 260 cd/m² nicht ganz aus, um sich gegen direktes Sonnenlicht behaupten zu können. Im Schatten ist das Arbeiten möglich, wobei wir uns aber wieder einen etwas großzügigeren Öffnungswinkel gewünscht hätten, um allfällige Reflexionen besser vermeiden zu können.

Die Blickwinkelstabilität ist ausgezeichnet, was bei auf IPS-Technologie basierenden Panels aber auch erwartet werden kann.

Außengebrauch - Schatten
Außengebrauch - Schatten
Außengebrauch - Sonne
Außengebrauch - Sonne
ausgezeichnete Blickwinkelstabilität
ausgezeichnete Blickwinkelstabilität
Lichthöfe sind kein Problem
Lichthöfe sind kein Problem

Leistung

Laut Datenblatt ist die Einsteiger-Version des MateBook D mit einem Core-i5-Prozessor der siebten Generation ausgerüstet (Core i5-7200U), während höherwertige Modelle mit Core-i7-CPU geliefert werden. Unser Test-Notebook beherbergt eine schnellere i7-7500U-CPU, welche in vielen unterschiedlichen Notebook-Typen Verwendung findet. Die zwei höherwertigen Modelle der Serie, PL-W19 und PL-W29, haben entweder die integrierte Intel HD Graphics 620 oder die diskrete (obschon etwas ältere) Nvidia GeForce 940MX an Bord; das billigste Modell PL-W09 muss mit der integrierten Intel GPU das Auslangen finden.

Prozessor

Intels Core i7-7500U Kaby-Lake-Prozessor findet bei dünnen und leichten Notebooks als auch bei Mainstream-Laptops Verwendung. Der ULV-Doppelkernprozessor unterstützt Hyper-Threading und taktet mit einer Nennfrequenz von 2,7 GHz, wobei der Turbo die Kerne bis auf ein Maximum von 3,5 GHz übertakten kann. Die i7-CPU ist nur etwa 10-15 % schneller als die i5-7200U und für normale Aufgaben mehr als ausreichend. Das Dell XPS 15 unterstützt auch Vierkernprozessoren mit einer TDP von 45 W und ist damit nominell um einiges performanter. 

Die Leistung ist zufriedenstellend, obwohl das MateBook D anderen Systemen mit der gleichen CPU - das TravelMate P658-G2-MG-732 sei als Beispiel genannt – bei Multi-Thread-Tests zirka 10 % hinterherhinkt. Unsere CineBench-R15-Multi-Thread-Schleife zeigt, dass die Leistung bei hoher Last auch über einen längeren Zeitraum ohne Abfall aufrecht erhalten werden kann.


CineBench R10 32-bit
CineBench R10 32-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R15
CineBench R15
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
157 Points ∼72% +5%
Huawei MateBook D
Intel Core i7-7500U
149 Points ∼68%
Acer TravelMate P658-G2-MG-7327
Intel Core i7-7500U
147 Points ∼67% -1%
HP Envy 15-as133cl
Intel Core i7-7500U
141 Points ∼65% -5%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
131 Points ∼60% -12%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel Core i5-7200U
128 Points ∼59% -14%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼17% +114%
Acer TravelMate P658-G2-MG-7327
Intel Core i7-7500U
376 Points ∼9% +10%
HP Envy 15-as133cl
Intel Core i7-7500U
360 Points ∼8% +5%
Huawei MateBook D
Intel Core i7-7500U
343 Points ∼8%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
335 Points ∼8% -2%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel Core i5-7200U
330 Points ∼8% -4%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
1.78 Points ∼73% +5%
Huawei MateBook D
Intel Core i7-7500U
1.69 Points ∼69%
HP Envy 15-as133cl
Intel Core i7-7500U
1.61 Points ∼66% -5%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
1.49 Points ∼61% -12%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
8.14 Points ∼18% +112%
HP Envy 15-as133cl
Intel Core i7-7500U
4.05 Points ∼9% +5%
Huawei MateBook D
Intel Core i7-7500U
3.84 Points ∼9%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
3.69 Points ∼8% -4%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
5825 Points ∼54% +2%
Huawei MateBook D
Intel Core i7-7500U
5722 Points ∼53%
Acer TravelMate P658-G2-MG-7327
Intel Core i7-7500U
5648 Points ∼52% -1%
HP Envy 15-as133cl
Intel Core i7-7500U
5564 Points ∼51% -3%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
5016 Points ∼46% -12%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
21671 Points ∼33% +77%
Acer TravelMate P658-G2-MG-7327
Intel Core i7-7500U
12981 Points ∼20% +6%
HP Envy 15-as133cl
Intel Core i7-7500U
12674 Points ∼19% +4%
Huawei MateBook D
Intel Core i7-7500U
12236 Points ∼19%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
11412 Points ∼17% -7%
wPrime 2.0x - 1024m
Huawei MateBook D
Intel Core i7-7500U
485.4 s * ∼6%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
460.884 s * ∼5% +5%
HP Envy 15-as133cl
Intel Core i7-7500U
423.826 s * ∼5% +13%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
214.927 s * ∼3% +56%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
615.019 Seconds * ∼3% -6%
Huawei MateBook D
Intel Core i7-7500U
582 Seconds * ∼3%
HP Envy 15-as133cl
Intel Core i7-7500U
562.186 Seconds * ∼2% +3%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
522.024 Seconds * ∼2% +10%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
6616
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
12236
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5722
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
59.43 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.84 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.69 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
71.21 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
343 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
149 Points
Hilfe

System Performance

Die Systemleistung ist ebenfalls ganz gut, obwohl Notebooks mit der gleichen CPU und integrierter Grafikkarte bei den Subtests des PCMark 8 fast gleichauf liegen. Rein subjektiv geht die Performance dank primärer SSD mehr als in Ordnung. Der Systemstart bis hin zum Windows Desktop ist rasant und dauert nur etwas über 10 Sekunden.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Huawei MateBook D
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U128G1027
4860 Points ∼75%
Asus VivoBook S15 S510UA
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
4746 Points ∼73% -2%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4606 Points ∼71% -5%
HP Envy 15-as133cl
HD Graphics 620, 7500U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
4594 Points ∼71% -5%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4422 Points ∼68% -9%
Creative Score Accelerated v2
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
5114 Points ∼48% +11%
Asus VivoBook S15 S510UA
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
4627 Points ∼44% 0%
Huawei MateBook D
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U128G1027
4615 Points ∼44%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4380 Points ∼42% -5%
HP Envy 15-as133cl
HD Graphics 620, 7500U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
4361 Points ∼41% -6%
Home Score Accelerated v2
Asus VivoBook S15 S510UA
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
3831 Points ∼63% +3%
HP Envy 15-as133cl
HD Graphics 620, 7500U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
3809 Points ∼63% +2%
Huawei MateBook D
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U128G1027
3721 Points ∼61%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
3588 Points ∼59% -4%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3523 Points ∼58% -5%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3721 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4615 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4860 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die verschiedenen Modelle des MateBooks sind entweder mit primärer 2,5-Zoll-HDD oder primärer SSD ausgerüstet, wobei aber auch Versionen angeboten werden, die die beiden Plattentypen kombinieren. Unser Testnotebook ist mit einer 128-GB-SSD und einer 1-TB-HDD ausgestattet. Obwohl Huawei auch eine 256-GB-SSD anbietet, kann diese nicht mit einer herkömmlichen Festplatte kombiniert werden.

Die Leistung der SATA-III-SSD ist laut CrystalDiskMark 3.0 recht gut - speziell was 4K-Reads und -Writes angeht - aber natürlich nicht mit der von PCI-NVMe-SSDs vergleichbar, da bei SATA-III maximal 6 Gbps möglich sind. Die normale 1-TB-Festplatte (WD10SPCX-22KHST0) rotiert mit 5.400 U/min und ist vergleichsweise langsam mit Leseraten von unter 90 MB/s gemäß HD Tune.

Huawei MateBook D
SanDisk SD8SN8U128G1027
Asus VivoBook S15 S510UA
Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
HP Envy 15-as133cl
HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Acer TravelMate P658-G2-MG-7327
Liteonit CV3-8D512
CrystalDiskMark 3.0
3%
-88%
195%
175%
6%
Write 4k QD32
123.2
94.27
-23%
1.015
-99%
398.1
223%
426.4
246%
248.8
102%
Read 4k QD32
368.5
250.3
-32%
0.828
-100%
509.1
38%
509.7
38%
354.8
-4%
Write 4k
82.72
64.61
-22%
1.008
-99%
134.1
62%
130.6
58%
68.78
-17%
Read 4k
36.84
19.48
-47%
0.366
-99%
45.14
23%
56.59
54%
25.74
-30%
Write 512
181.4
342
89%
46.3
-74%
1119
517%
860.3
374%
246.3
36%
Read 512
331.2
417.7
26%
31.46
-91%
977.4
195%
933.4
182%
227.1
-31%
Write Seq
314.9
396
26%
102.6
-67%
1106
251%
1166
270%
256.9
-18%
Read Seq
478.4
502.6
5%
103.2
-78%
1684
252%
1318
176%
526.3
10%
SanDisk SD8SN8U128G1027
Sequential Read: 478.4 MB/s
Sequential Write: 314.9 MB/s
512K Read: 331.2 MB/s
512K Write: 181.4 MB/s
4K Read: 36.84 MB/s
4K Write: 82.72 MB/s
4K QD32 Read: 368.5 MB/s
4K QD32 Write: 123.2 MB/s

GPU Performance

Unser MateBook D ist zusätzlich zur integrierten Intel Grafikkarte auch mit einer Nvidia GeForce 940MX ausgerüstet. Die 940MX taktet mit 1.122 MHz (maximaler Boost: 1.242 MHz) und basiert in diesem Fall auf dem GM108-Chipset mit 2 GB GDDR5-RAM. Theoretisch sollte die GPU damit schneller sein als die Version mit DDR3 RAM. Synthetische Tests mit 3DMark zeigen eine sehr gute Performance: Das MateBook D bietet eine um 10 % höhere Leistung als das High-End HP Spectre x360 15-bl002xx mit der gleichen CPU-/GPU-Kombo. Das System kann natürlich auch auf die integrierte Intel HD Graphics 620 zurückgreifen, wobei das Umschalten je nach Leistungsanforderung (also zwischen 2D und 3D) automatisch erfolgt. Notebooks, die mit der Intel HD Graphics 620 das Auslangen finden müssen, sind mindestens 45 % langsamer.

3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Huawei MateBook D
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2735 Points ∼12%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2609 Points ∼12% -5%
Acer TravelMate P658-G2-MG-7327
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
1972 Points ∼9% -28%
HP Envy 15-as133cl
Intel HD Graphics 620, 7500U
1681 Points ∼7% -39%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, 7200U
1650 Points ∼7% -40%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel HD Graphics 620, 7200U
1203 Points ∼5% -56%
1280x720 Performance GPU
Huawei MateBook D
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2910 Points ∼6%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2576 Points ∼5% -11%
Acer TravelMate P658-G2-MG-7327
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2556 Points ∼5% -12%
HP Envy 15-as133cl
Intel HD Graphics 620, 7500U
1589 Points ∼3% -45%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, 7200U
1587 Points ∼3% -45%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel HD Graphics 620, 7200U
1431 Points ∼3% -51%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
6074 Points ∼15% +156%
Huawei MateBook D
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2376 Points ∼6%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2115 Points ∼5% -11%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, 7200U
1055 Points ∼3% -56%
HP Envy 15-as133cl
Intel HD Graphics 620, 7500U
1007 Points ∼2% -58%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel HD Graphics 620, 7200U
822 Points ∼2% -65%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
31274 Points ∼17% +137%
Huawei MateBook D
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
13199 Points ∼7%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
11821 Points ∼6% -10%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, 7200U
8861 Points ∼5% -33%
HP Envy 15-as133cl
Intel HD Graphics 620, 7500U
8566 Points ∼5% -35%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel HD Graphics 620, 7200U
7030 Points ∼4% -47%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
84368 Points ∼12%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, 7200U
51806 Points ∼7%
HP Envy 15-as133cl
Intel HD Graphics 620, 7500U
51623 Points ∼7%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel HD Graphics 620, 7200U
36849 Points ∼5%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
33758 Points ∼5%
3DMark 11 Performance
3072 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
8715 Punkte
3DMark Fire Strike Score
2189 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Wie es eigentlich auch nicht anders zu erwarten ist, bieten Laptops mit integrierter Grafikkarte wie z. B. das  Asus Vivobook S15 nicht annähernd die gleiche Spiele-Leistung. Trotzdem muss gesagt werden, dass die 940MX für moderne 3D-Kracher und auch manche ältere Spiele bei Full-HD-Auflösung und maximalen Settings einfach nicht geeignet ist, da die Framerate zu langsam ist. Wir sollten an dieser Stelle auch anmerken, dass die Benchmark-Resultate nicht unbedingt 1:1 aufs Gaming übertragen werden können, da GPU-Throttling bei längerer Last definitiv ein Problem ist. Lässt man z. B. die integrierte Benchmark von „Hitman Absolution“ (High Settings) laufen, sinkt die FPS-Rate bis zur sechsten Wiederholung ab – die Leistung ist im Endeffekt fast um 30 % niedriger. Wir werden auf dieses Verhalten später noch zurückkommen. 

Das Dell XPS 15 mit GTX 1050 ist um ein Vielfaches schneller und bietet beim Zocken von „Rise of the Tomb Raider“ die dreifache FPS-Rate. 

Rise of the Tomb Raider
1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Huawei MateBook D
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U128G1027
11.6 fps ∼6%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
32.9 fps ∼16% +184%
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
13.8 fps ∼7% +19%
1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Huawei MateBook D
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U128G1027
13.9 fps ∼6%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
39.8 fps ∼18% +186%
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
15.3 fps ∼7% +10%
1366x768 Medium Preset AF:2x (nach Ergebnis sortieren)
Huawei MateBook D
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U128G1027
26 fps ∼11%
HP Envy 15-as133cl
HD Graphics 620, 7500U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
12.1 fps ∼5% -53%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
71.9 fps ∼30% +177%
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
18.4 fps ∼8% -29%
1024x768 Lowest Preset (nach Ergebnis sortieren)
Huawei MateBook D
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U128G1027
29 fps ∼8%
HP Envy 15-as133cl
HD Graphics 620, 7500U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
20.2 fps ∼6% -30%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
10.5 fps ∼3% -64%
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
38.5 fps ∼11% +33%
min. mittel hoch max.
Hitman: Absolution (2012) 534227.212.5fps
BioShock Infinite (2013) 101.664.554.423.4fps
The Witcher 3 (2015) 35.323.6147.1fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 292613.911.6fps

Stresstest

Wir verwenden die Benchmarks Prime95 und Furmark, um sowohl die CPU als auch die GPU völlig auszulasten und dabei Drosselung oder andere Probleme identifizieren zu können. Wenn Prime95 aktiv ist, wird die maximale Turbo-Frequenz von 3,5 GHz voll ausgeschöpft, fällt aber nach zirka einer Minute auf 3,1 GHz ab bei einer Temperatur von ungefähr 70 °C. Wenn Furmark alleine läuft, sinkt die Frequenz der Grafikkarte von ursprünglich 1.084 MHz (Memory: 1.252 MHz) binnen einer Minute auf 888 MHz  (Memory: 400 MHz) ab. Die Temperatur bleibt hier bei unbedenklichen 57 °C.  

Wenn sowohl Prime95 als auch Furmark aktiv sind, laufen CPU und GPU anfänglich mit 2,9-3,1 GHz (74 °C) respektive 888 MHz (60 °C). Nach wenigen Minuten drosselt die GPU noch stärker und läuft nunmehr mit nur noch 405 MHz (Memory 202,5 MHz) Weitere Veränderungen konnten wir auch nach einer Stunde nicht feststellen.  

Der Stresstest mit “Witcher 3” simuliert die Langzeit-Gaming-Leistung der GPU. Beim Start haben wir hier 3,5 GHz (CPU) und 967 MHz (GPU) bei Temperaturen von 68 °C bzw. 60 °C gemessen. Nach fünf Minuten sank die GPU-Frequenz dann wieder auf 888 MHz ab.

Huawei setzt beim MateBook D eine etwas seltsame Kühlungsstrategie ein, die es anscheinend zum Ziel hat, die Leistung der GPU so zu drosseln, dass die CPU 70 °C möglichst nicht überschreitet. Ein Blick auf die Oberflächentemperaturen in einem späteren Kapitel zeigt auf, warum das so ist.

Ein Test mit 3DMark 11 direkt nach dem Stresstest zeigt eine leichte Einbuße bei der Grafikleistung, was zu einer Reduktion der Punktezahl um 5 % führt.

Prime95, CPU-Stress
Prime95, CPU-Stress
FurMark, GPU-Stress
FurMark, GPU-Stress
Prime95+FurMark (CPU und GPU) Stress
Prime95+FurMark (CPU und GPU) Stress
Witcher 3 Stress
Witcher 3 Stress
01234567891011121314151617181920212223242526Tooltip
The Witcher 3 medium
CPU Clock (GHz) GPU Clock (MHz) Average CPU Temperature (°C) Average GPU Temperature (°C)
Prime95 Stress 3,1 - 70
FurMark Stress - 888 57
Prime95 + FurMark Stress 2.9-3.1 405 75 58
Witcher 3 Stress 3,5 888 57 59

Emissions

Geräuschemissionen

MateBook D
MateBook D

Mit 30 dB ist das MateBook D im Leerlauf kaum lauter als der Raumgeräuschpegel, wobei jedoch die herkömmliche Festplatte mit ihrem Surren immer hörbar bleibt. Unter Last wird das Notebook nur mäßig laut, wobei die Frequenz des Lüfters immer im angenehmen Rahmen bleibt. Sowohl bei mittlerer Last als auch bei Höchstleistung erreicht das MateBook 39 dB. Das TravelMate P658 verhält sich bei den Geräuschemissionen sehr ähnlich.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 30.2 / 30.2 dB(A)
Last
39 / 39 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.8 dB(A)
Huawei MateBook D
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U128G1027
Asus VivoBook S15 S510UA
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
HP Envy 15-as133cl
HD Graphics 620, 7500U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Acer TravelMate P658-G2-MG-7327
GeForce 940MX, 7500U, Liteonit CV3-8D512
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
Geräuschentwicklung
2%
-2%
2%
1%
-4%
aus / Umgebung *
28.8
28.2
2%
30
-4%
29.3
-2%
30
-4%
28.5
1%
Idle min *
30
30.2
-1%
32.5
-8%
29.3
2%
30
-0%
28.5
5%
Idle avg *
30.2
30.2
-0%
32.5
-8%
29.3
3%
30
1%
28.5
6%
Idle max *
30.2
30.2
-0%
32.5
-8%
31.2
-3%
30
1%
36.3
-20%
Last avg *
39
36.9
5%
38.7
1%
35.1
10%
37.3
4%
42.7
-9%
Witcher 3 ultra *
38.7
Last max *
39
37
5%
32.5
17%
38.7
1%
38
3%
42.7
-9%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Huawei setzt wohl nicht auf das oben erwähnte Throttling, um die CPU oder GPU vor dem Hitzetod zu bewahren, sondern um die Oberflächentemperaturen in den Griff zu bekommen. Bei länger anliegender Last wird das MateBook D unten hinten über 50 °C heiß – da bleibt selbst das Dell XPS 15 mit Vierkern-Prozessor und GeForce GTX 1050 um ein paar Grad kühler. Obwohl sich dieser Hitzeherd in der Mitte befindet, kann es mit dem Laptop auf dem Schoß schon etwas unangenehm werden. Langzeitbetrieb in dieser Form ist deshalb nicht gerade empfehlenswert.

Maximallast (oben)
Maximallast (oben)
Maximallast (unten)
Maximallast (unten)
Witcher 3 Last (oben)
Witcher 3 Last (oben)
Witcher 3 Last (unten)
Witcher 3 Last (unten)
Max. Last
 41.8 °C44.8 °C38.4 °C 
 38.4 °C39.6 °C32.4 °C 
 34 °C31.8 °C31.6 °C 
Maximal: 44.8 °C
Durchschnitt: 37 °C
35.6 °C50.4 °C44.4 °C
33.4 °C40.2 °C41.6 °C
32.4 °C35 °C36.8 °C
Maximal: 50.4 °C
Durchschnitt: 38.9 °C
Netzteil (max.)  41 °C | Raumtemperatur 23 °C | Raytek Raynger ST
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 37 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 44.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 50.4 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 35.2 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 34 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-5.9 °C).

Lautsprecher

Huaweis Beschreibung der Lautsprecher verspricht Gutes: "Dolby Atmos Sound System is the combination of Dolby designed speakers and the most advanced audio software, transforming the PC into an entertainment powerhouse". Tatsächlich schlägt sich das MateBook in Sachen Sound ganz gut, obwohl es an Bass mangelt und die mittleren Frequenzen nicht sehr ausbalanciert wirken. Die Maximallautstärke ist für normalgroße Räume völlig ausreichend und bleibt weitgehend von Verzerrungen verschont; das räumliche Klangbild wirkt um einiges losgelöster und breiter, als es bei billigeren Notebooks sonst üblich ist. Die installierte Dolby-Atmos-Software bietet verschiedene Voreinstellungen und auch einen Equalizer, der frei konfigurierbar ist.

MateBook D (Red: System idle, Pink: Pink noise)
MateBook D (Red: System idle, Pink: Pink noise)
Dolby Atmos Software
Dolby Atmos Software
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2038.741.92537.238.43133.8384034.437.65034.636.46334.535.18031.732.710031.132.612529.332.616029.44320028.450.425028.455.931527.16140026.860.45002663.563024.461.680024.271.8100024.171.4125024.268.3160023.163.3200022.660250022.257.5315022.255.940002256.250002256.1630022.152.880002253.7100002254.21250022.155.61600022.246.1SPL35.576.3N2.534.6median 24.1median 56.1Delta2.9535.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseHuawei MateBook DApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Huawei MateBook D Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76.3 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 8.9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 60% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 29% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 55% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 37% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Mit durchschnittlich 9 W verbraucht das MateBook D mit der gegebenen Ausstattung und Full-HD-IPS-Display im Idle-Betrieb etwas mehr Strom als erwartet. Das Acer TravelMate P658 mit identischer Hardware ist mit 1 W weniger zufrieden, während das Oberstufen-Convertible HP Spectre x360 15-bl002xx um die 2 W mehr braucht, da es mit einem weniger sparsamen 15,6-Zoll-UHD-(4K)-Touch-Display ausgerüstet ist. Aufgrund des massiven GPU-Throttling führt sich das MateBook D unter Vollast nur zirka 43 W zu Gemüte – das Acer TravelMate P658 zieht bei den gleichen Bedingungen zirka 20 W mehr aus der Steckdose.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 0.57 Watt
Idledarkmidlight 5.14 / 9.07 / 9.33 Watt
Last midlight 46.76 / 42.59 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Huawei MateBook D
7500U, GeForce 940MX, SanDisk SD8SN8U128G1027, IPS, 1920x1080, 15.6
Asus VivoBook S15 S510UA
7200U, HD Graphics 620, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY, IPS, 1920x1080, 15.6
HP Envy 15-as133cl
7500U, HD Graphics 620, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630, IPS, 1920x1080, 15.6
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
7200U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 15.6
Acer TravelMate P658-G2-MG-7327
7500U, GeForce 940MX, Liteonit CV3-8D512, IPS, 1920x1080, 15.6
HP Spectre x360 15-bl002xx
7500U, GeForce 940MX, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK), IPS, 3840x2160, 15.6
Stromverbrauch
17%
25%
17%
-6%
-37%
Idle min *
5.14
4.6
11%
4.6
11%
3.6
30%
3.9
24%
8.14
-58%
Idle avg *
9.07
7.6
16%
7.7
15%
7.7
15%
7.9
13%
10.91
-20%
Idle max *
9.33
7.7
17%
7.8
16%
8.2
12%
11.3
-21%
12.26
-31%
Last avg *
46.76
35.1
25%
30.5
35%
30.8
34%
47
-1%
45.67
2%
Last max *
42.59
36.2
15%
22.7
47%
46.1
-8%
62
-46%
74.94
-76%
Witcher 3 ultra *
40.18

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Obwohl der Akku mit 43 Wh nicht übermäßig üppig dimensioniert ist, bietet das MateBook D erstaunlich gute Laufzeiten. So läuft der Testproband beim praxisnahen WLAN-Test (Profil Ausbalanciert, 150 cd/m²) um zirka 70 % länger als das VivoBook S15, das einen Energiespender mit gleicher Kapazität hat. Das TravelMate P658 mit 55-Wh-Akku muss hingegen erst eine Stunde später wieder an die Steckdose. Hinweis: gemäß 3DMark 11 sinkt die Leistung des MateBooks im Batteriebetrieb geringfügig (um zirka 5 bis 6 %).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
15h 56min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
7h 21min
Last (volle Helligkeit)
1h 33min
Huawei MateBook D
7500U, GeForce 940MX, 43.3 Wh
Asus VivoBook S15 S510UA
7200U, HD Graphics 620, 42 Wh
HP Envy 15-as133cl
7500U, HD Graphics 620, 52 Wh
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), 97 Wh
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
7200U, HD Graphics 620, 56 Wh
Acer TravelMate P658-G2-MG-7327
7500U, GeForce 940MX, 55 Wh
HP Spectre x360 15-bl002xx
7500U, GeForce 940MX, 79.2 Wh
Akkulaufzeit
-34%
-23%
-1%
47%
15%
24%
Idle
956
614
-36%
573
-40%
831
-13%
1167
22%
866
-9%
WLAN
441
259
-41%
408
-7%
434
-2%
454
3%
506
15%
535
21%
Last
93
70
-25%
72
-23%
103
11%
201
116%
148
59%

Pro

+ Gehäuse aus Aluminium
+ sehr gute Verarbeitungsqualität
+ mattes IPS-Display
+ lange Laufzeit
+ Sowohl SSD als auch HDD
+ relativ günstig

Contra

- extremes GPU-Throttling im Lastbetrieb
- wird sehr warm
- Tastatur ist nicht beleuchtet
- Farbgenauigkeit lässt zu wünschen übrig
- Anschlussausstattung antiquiert

Fazit

Huawei MateBook D PL-W29, Testgerät zur Verfügung gestellt von Huawei USA.
Huawei MateBook D PL-W29, Testgerät zur Verfügung gestellt von Huawei USA.

Bei Huaweis MateBook D handelt es sich um einen konventionellen Laptop mit 15,6-Zoll-Non-Touch-Display. Sofern wir dem Werbespruch des Herstellers unbesehen Glauben schenken wollen, ist das MateBook D nicht nur für Normalverbraucher, sondern auch für den Berufsalltag gedacht. Mit seinem schmalen Displayrahmen sieht das Notebook nicht nur schick aus, sondern beansprucht auch relativ wenig Platz. Zusätzlich ist das Gerät wegen der hauptsächlich aus Aluminium bestehenden Konstruktion stabil und verwindungssteif. Dank i7-CPU, dedizierter (obschon etwas schwächlicher) Grafikkarte und primärer SSD geht die gebotene Alltagsleistung auch in Ordnung. Die Akkulaufzeit ist sehr gut, und das matte IPS-Panel ist hell genug, um auch gelegentliche Ausflüge nach draußen zu erlauben.

Das Notebook weist leider auch ziemlich gravierende Mängel auf: länger anliegende Last hat zur Folge, dass die GPU extrem gedrosselt wird – aber dieses Throttling ist immer noch nicht ausreichend, um die Oberflächentemperaturen in Schach zu halten. Huawei sollte das Kühlsystem in jedem Fall überarbeiten oder gegebenenfalls den Lüfter-Kontrollmechanismus optimieren. 

Das 15,6-Zoll-MateBook-D macht auch im überaus gesättigten Allround-Notebook-Markt noch eine gute Figur. Potentielle Käufer werden aber aller Wahrscheinlichkeit nach aufgrund der Unzulänglichkeiten nicht immer restlos zufrieden sein.

Huawei MateBook D - 26.09.2017 v6(old)
Bernie Pechlaner

Gehäuse
79 / 98 → 81%
Tastatur
84%
Pointing Device
82%
Konnektivität
30 / 80 → 37%
Gewicht
65 / 20-67 → 96%
Akkulaufzeit
90%
Display
82%
Leistung Spiele
57 / 68 → 84%
Leistung Anwendungen
89 / 92 → 97%
Temperatur
86%
Lautstärke
91%
Audio
64%
Kamera
58 / 85 → 68%
Durchschnitt
73%
82%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Bernie Pechlaner,  1.10.2017 (Update:  2.10.2017)
Bernhard Pechlaner
Bernhard Pechlaner - Review Editor
Ended up in the IT sector in the 90s more or less accidentally and have remained in the industry (as a sysadmin) ever since. Always been interested in laptops - first purchase was - if memory serves correctly - a Toshiba Satellite T2115CS with DX4-75 processor, 4 MB of RAM and 350 MB hard disk drive (and Windows 3.1). To this day, laptops appeal to me - much to the chagrin of my wife, who doesn’t seem understand why we need 5-10 of them at any given time ;-).