Notebookcheck

Test Asus VivoBook S15 S510UA (i5-7200U, Full-HD) Laptop

Allen Ngo (übersetzt von Martin Jungowski), 12.06.2017

Schnittig und günstig. Man nehme das XPS 15 9560, strippe es runter bis auf eine Standard-ULV-Konfiguration, reduziere den Einstiegspreis um die Hälfte und heraus kommt die neue VivoBook-S15-S510 Serie. Doch während das zwar in der Theorie sehr verlockend klingt, lässt die Gehäusequalität leider einiges zu wünschen übrig.

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Definierendes Merkmal der VivoBook-S15-Serie sind die dünnen Bildschirmränder, die bei Asus unter dem Begriff „NanoEdge“ laufen und vom Dell XPS 13 und XPS 15 bereits bestens bekannt sein dürften. Anders als diese kostet das VivoBook S15 jedoch erheblich weniger und stellt damit für die meisten Anwender keine so große Einstiegshürde dar. Die Ausstattung reicht vom einfachen Core i3-7100U mit 768p-TN-Display (S510UA) bis hin zum Core i7-7500U mit 1080p-IPS-Display und dedizierter GeForce-940MX-Grafikkarte (S510UQ). Entsprechend groß ist auch die Preisspanne, die in den USA von 500 US-Dollar bis 1.100 US-Dollar reicht (ca. 450 - 980 €). Die Preise in Deutschland stehen zurzeit noch nicht fest. Bei unserem Testgerät handelt es sich um das Modell S510UA, welches in puncto Ausstattung irgendwo in der Mitte liegt. Es verfügt über eine Tastaturbeleuchtung, einen Fingerabdruckleser, einen Core i5-7200U-Prozessor und ein Full-HD-Panel und kostet etwa 800 US-Dollar (715 €) zzgl. Mehrwertsteuer. Damit ist es wesentlich günstiger als die Flaggschiffe der Konkurrenz.

Das letzte 15-Zoll-VivoBook, das wir im Test hatten, war das F556UQ/X556UQ Anfang des Jahres. Das aktuelle Modell wurde jedoch von Grund auf überarbeitet, um noch dünner und schicker zu werden. Leider sind hierdurch einige Features weggefallen, so zum Beispiel das optische Laufwerk oder der VGA-Port. Im Ergebnis sieht das Notebook dafür aus wie ein direkter Konkurrent zum deutlich teureren Dell XPS 15 9560. Betrachtet man den Preis und die Ausstattung, ist es jedoch eher eine mobilere Alternative zum deutlich dickeren HP Pavilion 15, Acer Aspire E5, Lenovo IdeaPad 510 sowie der angekündigten neuen Version des Flex 15.

Asus VivoBook S15 S510UA (VivoBook S Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 620, Kerntakt: 300 MHz, Speichertakt: 1067 MHz, DDR4, 21.20.16.4565
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4, PC4-19200, SDRAM, Dual-Channel, 15-15-15-35
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 141 PPI, ID: LGD0573, Name: LG Display LP156WF9-SPK2, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY, 128 GB 
, Secondary: 1 TB Seagate ST1000LM035-1RK172
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Card Reader: SD Reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 17.9 x 361.4 x 243.5
Akku
42 Wh Lithium-Polymer, 3-cell
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: VGA
Sonstiges
Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Asus Giftbox, ZenLink, MyAsus, SmartAudio, McAfee Anti-Virus, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.62 kg, Netzteil: 170 g

 

Gehäuse

Zweifelsohne ist das S15 mit seiner geringeren Größe und seinen dünneren Bildschirmrändern das bis dato mit Abstand schickste VivoBook. Es ist fast 700 g leichter und 37 % kleiner als das VivoBook S556UQ. Die sanft-goldene Beschichtung und das gebürstete Aluminium des Deckels heben das Design von allen Seiten betrachtet weiter hervor. Die Oberflächen sind glatt, die Unterschale hingegen ist für optimale Griffigkeit leicht angeraut. Für ein Notebook, dessen Einstiegspreis bei gerade mal 500 US-Dollar liegt, macht das VivoBook S15 einen sehr guten ersten Eindruck. In diesen Preisregionen sticht die Konkurrenz eher durch Eintönigkeit denn durch schickes Design hervor.

Beim Blick hinter die schicke Fassade offenbaren sich jedoch deutliche Schwächen. Während die Base seitlichen Torsionskräften noch einigermaßen standhalten kann, gilt dies leider nicht für vertikale Kräfte im Bereich von Tastatur und Handballenablage. Diese biegen sich sehr leicht und stark durch und erzeugen hierbei zu allem Überfluss auch noch ein leises Knarzen. Dies wiederum hat direkte Auswirkungen auf das Tippgefühl: Die Tasten fühlen sich deutlich schwammiger an, als sie in Wirklichkeit sind. Der Deckel setzt Verwindungskräften nur mäßigen Widerstand entgegen und biegt sich beim Druck mit einem Finger in der Mitte leicht durch. Das Scharnier ist glücklicherweise sehr breit ausgelegt und auch sehr stabil, sodass der Bildschirm beim Tippen nicht merklich wackelt. Die mangelhafte Stabilität des Gehäuses insgesamt macht dies jedoch auch nicht mehr wett.

Die Verarbeitungsqualität ist alles in allem in Ordnung und wir konnten keine größeren oder unförmigen Spalte finden. Jedoch müssen wir bemängeln, dass der Deckel auf der Unterseite unseres Testmodells nach stärkerer Belastung sichtbar verzogen und ausgebeult war. Mehr dazu im Abschnitt zur Geräuschentwicklung.

Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA
Asus VivoBook S15 S510UA

Für ein 15-Zoll-Notebook ist das VivoBook S15 extrem leicht und bringt gerade mal 1,6 kg auf die Waage. Die Konkurrenz in der 15-Zoll-Klasse liegt traditionell eher bei etwa 2 kg, so etwa das Pavilion 15t oder das Envy 15. Im Vergleich zum XPS 15 ist es nur unwesentlich größer, jedoch stolze 500 g leichter. Es ist also nicht ganz so dicht bepackt wie das deutlich leistungsfähigere Dell XPS 15, in Anbetracht des Preises sind Größe und Gewicht jedoch beeindruckend.

Anschlüsse

Bei den Anschlüssen handelt es sich um die übliche Hausmannskost – HDMI, USB Typ A und USB Typ C Gen 1 (5 GBit/s). RJ45, VGA und optische Laufwerke, die in früheren Modellen noch präsent waren, mussten weichen. Während die Konkurrenz sich langsam aber sicher von USB 2.0 verabschiedet, sind beim VivoBook S15 zwei der drei USB-Typ-A-Ports lediglich per USB 2.0 angebunden. So bietet das Envy 15 beispielsweise dieselbe Auswahl an Anschlüssen wie das VivoBook S15, jedoch ausschließlich vollwertige USB-3.0-Ports. Davon abgesehen, hatten wir keinerlei Probleme mit den Ports. Sie sind einfach zu erreichen und im hinteren Bereich des Geräts positioniert, so dass die Kabel nicht im Weg sind.

Front: keine Anschlüsse
Front: keine Anschlüsse
Links: 2x USB 2.0, SD-Kartenleser
Links: 2x USB 2.0, SD-Kartenleser
Rückseite: keine Anschlüsse
Rückseite: keine Anschlüsse
Rechts: 3,5 mm Audio, USB Typ C Gen 1, HDMI, USB 3.0, Stromanschluss
Rechts: 3,5 mm Audio, USB Typ C Gen 1, HDMI, USB 3.0, Stromanschluss

SDCardreader

Vollständig eingesteckte SD-Karten stehen noch immer weit heraus.
Vollständig eingesteckte SD-Karten stehen noch immer weit heraus.

Der eingebaute SD-Kartenleser ist mit Transferraten im unteren 30-MB/s-Bereich ziemlich langsam, die Konkurrenz ist da mit ca. 90 MB/s (HP Pavilion 15t) respektive über 150 MB/s (Dell XPS 15 9560) um Lichtjahre voraus.

Da der Leser über keinen Auswurfmechanismus verfügt, steht eine eingesteckte SD-Karte mehr als zur Hälfte aus dem Gehäuse heraus. Auch hier macht es die Konkurrenz besser, denn dort steckt die SD-Karte meistens weit genug drin, um mit dem Gehäuse plan abzuschließen und so beim Transport keine Gefahr darzustellen.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
HP Pavilion 15t-au100 CTO (W0P31AV)
60.9 MB/s ∼100% +92%
Asus VivoBook S15 S510UA
31.8 MB/s ∼52%
Dell Inspiron 15 7000 7567
22.2 MB/s ∼36% -30%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
HP Pavilion 15t-au100 CTO (W0P31AV)
88.39 MB/s ∼100% +163%
Asus VivoBook S15 S510UA
33.62 MB/s ∼38%
Dell Inspiron 15 7000 7567
27.2 MB/s ∼31% -19%

Kommunikation

Die Dual-Band-2.2-WLAN-Karte namens Intel 8265 unterstützt MU-MIMO sowie Bluetooth 4.2, jedoch kein Wi-Fi Direct. Im realitätsnahen WLAN-Test in einem Meter Entfernung zu unserem Referenzrouter Linksys EA8500 schafft die WLAN-Karte gute 639 MBit/s (theoretisches Maximum: 867 MBit/s). Während des Testzeitraums traten keinerlei Probleme in Form von Verbindungsabbrüchen oder anderen Ungereimtheiten auf.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
639 MBit/s ∼100%
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
347 MBit/s ∼54% -46%
Dell Inspiron 15 7000 7567
Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (jseb)
246 MBit/s ∼38% -62%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
490 MBit/s ∼100%
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
343 MBit/s ∼70% -30%
Dell Inspiron 15 7000 7567
Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (jseb)
306 MBit/s ∼62% -38%

Zubehör

Abgesehen vom Ladegerät und einer Schnellstartanleitung liegt dem Gerät kein weiteres Zubehör bei. Ein USB-RJ45-Adapter oder eine Hülle, wie sie den neuen ZenBooks beiliegt, wären sinnvolle und willkommene Beigaben.

Wartung

Zur Wartung und Aufrüstung muss die komplette Bodenplatte entfernt werden, wofür man einen Kreuzschlitz-Schraubendreher sowie einen spitzen Plastikspachtel zum Aufhebeln der Bodenplatte benötigt. Insgesamt müssen zwölf Schrauben entfernt werden – zehn gut sichtbare an den Ecken und Kanten und zwei gut unter den Gummifüßen versteckte. Ist die Bodenplatte einmal entfernt, hat man direkten Zugriff auf Akku, WLAN-Karte, 2x DDR4-SODIMM-Slots und beide Speicherschächte für den Massenspeicher (M.2 und 2,5 Zoll). Im freien Bereich unterhalb der Heatpipe würde die Nvidia-GPU sitzen, wenn wir ein entsprechend ausgestattetes Modell gehabt hätten (S510UR und S510UQ).

verhältnismäßig einfache Wartbarkeit
verhältnismäßig einfache Wartbarkeit

Garantie

Asus gibt ein Jahr Garantie auf seine VivoBook-Geräte, wobei die konkreten Garantiebedingungen von Land zu Land variieren. Beispielsweise beinhaltet die Garantie in den USA einen Vor-Ort-Service, falls man sich im Umkreis von 40 km von einem Asus Service Center befindet. Garantieerweiterungen sind bei Drittanbietern verfügbar, nicht jedoch bei Asus selbst.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tasten der 30,5 x 10,5 cm großen Tastatur sind sehr weich und verfügen über nur 1,5 mm Hub. Das schwammige Gefühl kommt partiell durch die fehlende Stabilität der Tastatur und Einfassung derselben im Gehäuse: Schon leichter Druck in die Mitte der Tastatur führt zu sicht- und spürbarer Verformung. Das Tippgeräusch selber ist dadurch insgesamt eher leise und die einzelnen Tasten wackeln glücklicherweise nicht. Insgesamt ist der Anschlag jedoch selbst für ein Ultrabook viel zu weich und leicht, und das Tippgefühl leidet stark darunter.

Die dreistufige Hintergrundbeleuchtung leuchtet leider fast schon störend durch die Lüftergitter am Scharnier hindurch – eine Designentscheidung, die wir nicht ganz nachvollziehen können. Hätte man dieses Problem adressiert, könnte die Tastaturbeleuchtung vermutlich insgesamt deutlich heller sein.

Touchpad

Das 10,5 x 7,5 cm große Touchpad ist ausreichend dimensioniert und spricht angenehm und flott an, wenn es um Bewegungen des Mauszeigers geht. Die glatte Oberfläche ist jedoch gelegentlich etwas widerspenstig und in der rechten oberen Ecke des Touchpads befindet sich der optionale Fingerabdruckleser.

Die integrierten Maustasten sind leider ziemlich schlecht und auch sehr ungleichmäßig. So führt beispielsweise ein Klick in der linken unteren Ecke nicht selten dazu, dass sich die gesamte Fläche des Clickpads erst mit deutlich Verzögerung wieder zurück in ihre Ursprungsposition anhebt. Beim Klick in der unteren rechten Ecke konnten wir dieses Verhalten nicht reproduzieren. Der Hub ist insgesamt eher flach und das Gefühl ziemlich schwammig. Klick durch Tippen empfanden wir als wesentlich angenehmer als die Verwendung der Tasten, sowohl beim regulären Linksklick aber auch beim Verschieben von Objekten auf dem Bildschirm.

Power- und Entf-Taste sind ziemlich nah beieinander.
Power- und Entf-Taste sind ziemlich nah beieinander.
Die Tasten haben einen kurzen Hub und fühlen sich sehr schwammig an.
Die Tasten haben einen kurzen Hub und fühlen sich sehr schwammig an.
unnötige Beleuchtung am Lüftungsgitter
unnötige Beleuchtung am Lüftungsgitter

Display

In unserem Modell steckte ein mattes, 1.920 x 1.080 Pixel auflösendes Full-HD-Panel, was bei Mainstream-Notebooks mittlerweile Standard geworden ist. Und während es beim S15 keine Option auf ein 4K-UHD-Panel gibt, sind einfache und deutlich günstigere 768p-TN-Panels (HD) verfügbar. Eine Empfehlung können wir hierfür jedoch nicht aussprechen, da unserer Erfahrung nach Panels mit weniger als 900p häufig ganz abgesehen von der niedrigeren Pixeldichte auch unter schlechter Farbdarstellung und hohem Schwarzwert leiden.

Da das Lenovo V510 genauso wie Asus beim S15 auf ein IPS-Panel von LG Philips setzt, sind die Ergebnisse dieser beiden Kontrahenten quasi identisch. Kontrast, Helligkeit, und Reaktionszeiten liegen in dem Rahmen, den wir von einem handelsüblichen 1080p-Display erwarten. Das Display des S15 hält also keinerlei Überraschungen für uns parat, weder negativer noch positiver Art.

Ein leichtes Backlight Bleeding konnten wir ebenso feststellen wie ein minimales Clouding im oberen linken Bereich. Subjektiv macht das Panel einen sehr guten Eindruck – obwohl es matt ist, werden Text und Bilder scharf und ohne jegliche Bildkörnung dargestellt.

leichtes Backlight-Bleeding in der linken oberen Ecke
leichtes Backlight-Bleeding in der linken oberen Ecke
Subpixel-Geometrie (141 ppi)
Subpixel-Geometrie (141 ppi)
263.1
cd/m²
257.6
cd/m²
248.7
cd/m²
278.9
cd/m²
277.5
cd/m²
254.2
cd/m²
278.8
cd/m²
274.7
cd/m²
248.8
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 278.9 cd/m² Durchschnitt: 264.7 cd/m² Minimum: 14.58 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 277.5 cd/m²
Kontrast: 793:1 (Schwarzwert: 0.35 cd/m²)
ΔE Color 4.8 | - Ø
ΔE Greyscale 3 | - Ø
69.3% sRGB (Argyll) 37.7% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.39
Asus VivoBook S15 S510UA
ID: LGD0573, Name: LG Display LP156WF9-SPK2, IPS, 15.6, 1920x1080
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
LG Philips LP156WF6-SPK3, IPS, 15.6, 1920x1080
HP Pavilion 15t-au100 CTO (W0P31AV)
BOE0693, IPS, 15.6, 1920x1080
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Apple APPA030, IPS, 15.4, 2880x1800
HP Envy 15-as133cl
Chi Mei CMN15D8, IPS, 15.6, 1920x1080
Dell Inspiron 15 7000 7567
AU Optronics AUO38ED B156HTN 28H80, TN, 15.6, 1920x1080
Response Times
-8%
-18%
-66%
-15%
-15%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
38.4 (19.2, 19.2)
39 (20, 19)
-2%
42 (13.2, 28.8)
-9%
46 (18, 28)
-20%
44.4 (16, 28.4)
-16%
36 (17, 19)
6%
Response Time Black / White *
26.4 (15.6, 10.8)
30 (19, 11)
-14%
33.6 (7.6, 26)
-27%
56 (11, 45)
-112%
30 (6.4, 23.6)
-14%
36 (19, 17)
-36%
PWM Frequency
20000 (90)
198.4
119000 (80)
1000 (99)
Bildschirm
-12%
-4%
42%
5%
-83%
Brightness
265
252
-5%
174
-34%
401
51%
240
-9%
235
-11%
Brightness Distribution
89
87
-2%
69
-22%
90
1%
83
-7%
75
-16%
Schwarzwert *
0.35
0.3
14%
0.18
49%
0.3
14%
0.24
31%
0.55
-57%
Kontrast
793
853
8%
1036
31%
1400
77%
1093
38%
447
-44%
DeltaE Colorchecker *
4.8
5.4
-13%
5.7
-19%
3.33
31%
5
-4%
10.97
-129%
DeltaE Graustufen *
3
5.37
-79%
4.4
-47%
2.73
9%
3.2
-7%
14.25
-375%
Gamma
2.39 100%
2.58 93%
2.35 102%
2.48 97%
2.45 98%
1.83 131%
CCT
6854 95%
6795 96%
6963 93%
6457 101%
6817 95%
11200 58%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
37.7
37
-2%
44.71
19%
78.09
107%
40.5
7%
35
-7%
Color Space (Percent of sRGB)
69.3
58
-16%
64.95
-6%
99.97
44%
63.5
-8%
55
-21%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-10% / -11%
-11% / -7%
-12% / 20%
-5% / 1%
-49% / -69%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung liegt bei etwa 38 % AdobeRGB und 70 % sRGB. Asus bewirbt das VivoBook S15 mit 45 % NTSC-Abdeckung, andere (teurere) Geräte schaffen hier teilweise 72 %. Für ein Consumer-Ultrabook mit IPS-Panel ist das gerade so durchschnittlich, die Konkurrenz in Form des Spectre x360 13 oder MacBook Pro 15 erreicht eine vollständige sRGB-Farbraum-Abdeckung. Für Textverarbeitung, Surfen im Internet und normales Streaming reicht das Display jedoch aus.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. Dell Inspiron 15 7567
vs. Dell Inspiron 15 7567

Weitergehende Messungen mit dem X-Rite-Spektrofotometer zeigen allgemein eine recht akkurate Farb- und Graustufendarstellung im Auslieferungszustand. Durch die Kalibrierung konnten wir die Farbbalance (RGB) und insbesondere die dunkleren Graustufen verbessern, die Farbgenauigkeit konnte jedoch nicht weiter verbessert werden. Insbesondere Blau und Violett schienen deutlich ungenauer zu sein als die restlichen Farben. Aufgrund der schlechten sRGB-Farbraumabdeckung wurden alle Farben umso ungenauer, je höher die Sättigung anstieg.

Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15.6 ms steigend
↘ 10.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 49 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (26.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
38.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19.2 ms steigend
↘ 19.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 37 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (42.5 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8586 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Im Außeneinsatz zeigt das Notebook zwei Gesichter – einerseits ist es im Schatten halbwegs brauchbar, andererseits unbrauchbar in direktem Sonnenlicht oder bei bewölktem Himmel. Die Hintergrundbeleuchtung ist nicht stark genug, um gegen das Umgebungslicht anzukämpfen und der Bildschirminhalt wirkt insgesamt stark verwaschen. Reflexionen stellen dank des matten Bildschirms und der dank IPS-Panel stabilen Blickwinkel kein allzu großes Problem dar. Ein Öffnungswinkel größer als 140 Grad wäre jedoch wünschenswert gewesen.

Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz bei bewölktem Himmel
Außeneinsatz bei bewölktem Himmel
Außeneinsatz bei bewölktem Himmel
Außeneinsatz bei bewölktem Himmel
großzügige IPS-Blickwinkel
großzügige IPS-Blickwinkel

Leistung

Aktuell besteht die S15-S510-Serie aus drei Modellen, die sich primär in der verbauten GPU unterscheiden: Die Modelle S510UR und S510UQ kommen mit dedizierten GeForce-930MX- und 940MX-Grafikkarten samt Optimus, während das S510UA ohne dedizierte GPU auskommen muss und ausschließlich auf die Intel HD Graphics 620 setzt. In Sachen CPU hat man hingegen freie Wahl und jedes der Modelle kann mit i3-7100U, i5-7200U oder i7-7500U, 8 GB oder 16 GB Arbeitsspeicher, 768p- oder 1080p-Display sowie einer Tastatur mit oder ohne Hintergrundbeleuchtung konfiguriert werden. Wir finden es etwas schade, dass es keine schnelleren GPUs im Angebot gibt – die 940MX war bereits die dedizierte GPU der Wahl bei den älteren VivoBook-X556/F556-Modellen.

 

Prozessor

Im Vergleich zu den Vorgängern i5-6200U (Skylake) und i5-5200U (Broadwell) ist der aktuelle i5-7200U je nach Benchmark zwischen 16 und 30 % schneller. Mit dem i5-6267U aus dem Macbook Pro 13 (2016) kann er ebenfalls mithalten, obwohl Apple eine deutlich schnellere GPU verbaut. Das Modell mit i7-7500U sollte nochmal zwischen 5 und 10 % schneller sein, wenn man sich die Cinebench-Ergebnisse anschaut. Der Schritt vom i3-7100U zum i5-7200U bringt hingegen einen spürbaren Sprung insbesondere bei der Multicore-Performance, da der i3 anders als der i5 nicht über Hyper-Threading verfügt. Der 30-minütige Testlauf des Cinebench Multicore-Tests hat keinerlei Anzeichen von Throttling zutage gefördert.

Weitere Informationen zum Core i5-7200U können der dieser CPU gewidmeten Seite entnommen werden.

CineBench R10 32-bit
CineBench R10 32-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R15
CineBench R15
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
145 Points ∼73% +11%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
143 Points ∼72% +9%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U
131 Points ∼66% 0%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
131 Points ∼66%
Dell Latitude 5280
Intel Core i5-7200U
129 Points ∼65% -2%
HP ProBook 640 G2-T9X60ET
Intel Core i5-6200U
115 Points ∼58% -12%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
108 Points ∼54% -18%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
99 Points ∼50% -24%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
86 Points ∼43% -34%
HP EliteBook 725 G4
AMD PRO A12-9800B
77 Points ∼39% -41%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
369 Points ∼17% +10%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
351 Points ∼16% +5%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U
339 Points ∼16% +1%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
335 Points ∼16%
Dell Latitude 5280
Intel Core i5-7200U
328 Points ∼15% -2%
HP ProBook 640 G2-T9X60ET
Intel Core i5-6200U
288 Points ∼13% -14%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
257 Points ∼12% -23%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
256 Points ∼12% -24%
HP EliteBook 725 G4
AMD PRO A12-9800B
229 Points ∼11% -32%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
223 Points ∼10% -33%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
1.67 Points ∼74% +12%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
1.59 Points ∼70% +7%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
1.49 Points ∼66%
Dell Latitude 5280
Intel Core i5-7200U
1.47 Points ∼65% -1%
HP ProBook 640 G2-T9X60ET
Intel Core i5-6200U
1.33 Points ∼59% -11%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
1.28 Points ∼56% -14%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
1.14 Points ∼50% -23%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
1.03 Points ∼45% -31%
HP EliteBook 725 G4
AMD PRO A12-9800B
0.86 Points ∼38% -42%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
4.13 Points ∼2% +12%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
3.87 Points ∼2% +5%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
3.69 Points ∼2%
Dell Latitude 5280
Intel Core i5-7200U
3.67 Points ∼2% -1%
HP ProBook 640 G2-T9X60ET
Intel Core i5-6200U
3.19 Points ∼1% -14%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
2.85 Points ∼1% -23%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
2.81 Points ∼1% -24%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
2.49 Points ∼1% -33%
HP EliteBook 725 G4
AMD PRO A12-9800B
2.47 Points ∼1% -33%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
5016 Points ∼57%
Dell Latitude 5280
Intel Core i5-7200U
4999 Points ∼56% 0%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
4835 Points ∼54% -4%
HP ProBook 640 G2-T9X60ET
Intel Core i5-6200U
4359 Points ∼49% -13%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
4134 Points ∼47% -18%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
3871 Points ∼44% -23%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
3725 Points ∼42% -26%
HP EliteBook 725 G4
AMD PRO A12-9800B
2621 Points ∼30% -48%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
11412 Points ∼23%
Dell Latitude 5280
Intel Core i5-7200U
11292 Points ∼23% -1%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
11109 Points ∼22% -3%
HP ProBook 640 G2-T9X60ET
Intel Core i5-6200U
9852 Points ∼20% -14%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
8718 Points ∼18% -24%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
8672 Points ∼17% -24%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
7580 Points ∼15% -34%
HP EliteBook 725 G4
AMD PRO A12-9800B
6854 Points ∼14% -40%
wPrime 2.0x - 1024m
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
790 s * ∼9% -71%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
644.6 s * ∼8% -40%
HP EliteBook 725 G4
AMD PRO A12-9800B
475.655 s * ∼6% -3%
Dell Latitude 5280
Intel Core i5-7200U
467.287 s * ∼6% -1%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
460.884 s * ∼5%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
446.9 s * ∼5% +3%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
HP EliteBook 725 G4
AMD PRO A12-9800B
907.625 Seconds * ∼4% -48%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
849 Seconds * ∼4% -38%
Lenovo Thinkpad 13-20J1001BUS
Intel Core i3-7100U
817.6 Seconds * ∼4% -33%
Dell Latitude 5280
Intel Core i5-7200U
655.742 Seconds * ∼3% -7%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
615.019 Seconds * ∼3%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
560 Seconds * ∼2% +9%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
8813
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
11412
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5016
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
39.29 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.69 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.49 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
49.04 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
335 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
131 Points
Hilfe

System Performance

Im PCMark 8 liegt das VivoBook S15 nur knapp hinter dem MacBook Pro 15. Unser subjektives Empfinden entspricht diesen Zahlen, wir hatten während des gesamten Testzeitraums keinerlei Probleme mit Software oder Hardware. Anwendungen starten flott, wie man es von einem mit SSD ausgestatteten Notebook erwartet.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
4755 Points ∼73% 0%
Asus VivoBook S15 S510UA
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
4746 Points ∼73%
HP Pavilion 15t-au100 CTO (W0P31AV)
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba MQ01ABD100
4340 Points ∼67% -9%
Creative Score Accelerated v2
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
4984 Points ∼54% +8%
Asus VivoBook S15 S510UA
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
4627 Points ∼50%
HP Pavilion 15t-au100 CTO (W0P31AV)
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba MQ01ABD100
4089 Points ∼44% -12%
Home Score Accelerated v2
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
4066 Points ∼68% +6%
Asus VivoBook S15 S510UA
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
3831 Points ∼64%
HP Pavilion 15t-au100 CTO (W0P31AV)
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba MQ01ABD100
3424 Points ∼57% -11%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3831 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4627 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4746 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

M.2 2280 SSD + 2,5 Zoll SATA-III-Schacht
M.2 2280 SSD + 2,5 Zoll SATA-III-Schacht

Das S15 verfügt über zwei interne Anschlüsse für Massenspeicher, einen M.2- sowie einen 2,5-Zoll-SATA-III-Slot. NVMe wird nicht unterstützt, das Gerät ist somit auf maximal 6 GBit/s beschränkt. Unser Testgerät ist mit einer 128-GB-Toshiba-SSD (HG6 THNSNJ128G8NY) sowie einer 1-TB-Seagate-HDD (ST1000LM035) ausgestattet. Aus Platzgründen raten wir dazu, sich auf 7-mm-Festplatten anstelle der dickeren 9,5-mm-Alternativen zu beschränken.

Die Leistung der Toshiba-SSD ist mit Leseraten um die 500 MB/s typisch für SATA-III-SSDs. Die Schreib- und Leseleistung bei kleineren 4K-Blöcken ist hingegen deutlich geringer als bei so mancher SATA-III-SSD von Intel oder Samsung, wie der Vergleichstabelle unten entnommen werden kann. Die verbaute 5.400-rpm-Festplatte erreicht in HD Tune durchschnittliche Übertragungsraten von etwa 105 MB/s.

Weitere Details können unserer HDD-/SSD-Vergleichsseite entnommen werden.

CDM (Primary SSD)
CDM (Primary SSD)
AS SSD (Primary SSD)
AS SSD (Primary SSD)
CDM (Secondary HDD)
CDM (Secondary HDD)
HD Tune (Secondary HDD)
HD Tune (Secondary HDD)
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
 
Asus VivoBook S15 S510UA
Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
Samsung CM871a MZNTY256HDHP
HP Pavilion 15t-au100 CTO (W0P31AV)
Toshiba MQ01ABD100
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Apple SSD SM1024L
Dell Inspiron 15 7000 7567
Intel SSDSCKKF256H6
CrystalDiskMark 3.0
51%
-91%
165%
29%
Write 4k QD32
94.27
253
168%
0.893
-99%
562.1
496%
255.1
171%
Read 4k QD32
250.3
361.6
44%
0.81
-100%
679.3
171%
279.6
12%
Write 4k
64.61
108.1
67%
1.008
-98%
10.9
-83%
85.44
32%
Read 4k
19.48
39.51
103%
0.429
-98%
9.786
-50%
27.11
39%
Write 512
342
307.7
-10%
40.02
-88%
1058
209%
304
-11%
Read 512
417.7
414.8
-1%
34.08
-92%
913.7
119%
338.9
-19%
Write Seq
396
511.1
29%
105.2
-73%
1440
264%
422.8
7%
Read Seq
502.6
531.5
6%
109.5
-78%
1458
190%
485.8
-3%
Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
Sequential Read: 502.6 MB/s
Sequential Write: 396 MB/s
512K Read: 417.7 MB/s
512K Write: 342 MB/s
4K Read: 19.48 MB/s
4K Write: 64.61 MB/s
4K QD32 Read: 250.3 MB/s
4K QD32 Write: 94.27 MB/s

Grafikkarte

Im direkten Vergleich zum Latitude 5280, welches mit der gleichen i5-7200U-CPU ausgestattet ist, liegt die Grafikleistung des S15 im 3DMark 11 etwa 20 % höher. Diese Unterschiede bei der Grafikleistung kommen durch unterschiedliche Taktraten des Grafikchips sowie unterschiedliche Geschwindigkeit des verbauten Arbeitsspeichers zustande. Nichtsdestotrotz ist die Spieleleistung unterdurchschnittlich und Unterschiede zur älteren HD Graphics 520 sind kaum wahrnehmbar. Beispielsweise schafft es das S15 in Dota 2 nicht, in 768p durchgehend 60 FPS zu halten. Im Vergleich dazu ist die GeForce 940MX um etwa 60 % schneller und somit vergleichbar mit der Iris Graphics 550 GPU aus dem 2016er MacBook Pro 13.

Weitere Informationen zur Intel HD Graphics 620 können der dieser GPU gewidmeten Seite entnommen werden.

Ice Storm
Ice Storm
Ice Storm Unlimited
Ice Storm Unlimited
Ice Storm Extreme
Ice Storm Extreme
3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2609 Points ∼15% +58%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, 6267U
2597 Points ∼15% +57%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, 7200U
1650 Points ∼9%
HP 250 G4 T6P08ES
AMD Radeon R5 M330, 5200U
1525 Points ∼9% -8%
HP EliteBook 725 G4
AMD Radeon R7 (Bristol Ridge), PRO A12-9800B
1454 Points ∼8% -12%
HP EliteBook 725 G4
AMD Radeon R7 (Bristol Ridge), PRO A12-9800B
1060 Points ∼6% -36%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
1401 Points ∼8% -15%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel HD Graphics 620, 7500U
1219 Points ∼7% -26%
Dell Latitude 5280
Intel HD Graphics 620, 7200U
892 Points ∼5% -46%
1280x720 Performance GPU
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, 6267U
2696 Points ∼5% +70%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2576 Points ∼5% +62%
HP EliteBook 725 G4
AMD Radeon R7 (Bristol Ridge), PRO A12-9800B
2210 Points ∼4% +39%
HP EliteBook 725 G4
AMD Radeon R7 (Bristol Ridge), PRO A12-9800B
1829 Points ∼4% +15%
HP 250 G4 T6P08ES
AMD Radeon R5 M330, 5200U
1834 Points ∼4% +16%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, 7200U
1587 Points ∼3%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel HD Graphics 620, 7500U
1508 Points ∼3% -5%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
1343 Points ∼3% -15%
Dell Latitude 5280
Intel HD Graphics 620, 7200U
1309 Points ∼3% -18%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2115 Points ∼5% +100%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, 6267U
1657 Points ∼4% +57%
HP EliteBook 725 G4
AMD Radeon R7 (Bristol Ridge), PRO A12-9800B
1466 Points ∼4% +39%
HP EliteBook 725 G4
AMD Radeon R7 (Bristol Ridge), PRO A12-9800B
1013 Points ∼2% -4%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, 7200U
1055 Points ∼3%
HP 250 G4 T6P08ES
AMD Radeon R5 M330, 5200U
1010 Points ∼2% -4%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
786 Points ∼2% -25%
Dell Latitude 5280
Intel HD Graphics 620, 7200U
672 Points ∼2% -36%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, 6267U
13172 Points ∼8% +49%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
11821 Points ∼7% +33%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, 7200U
8861 Points ∼5%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
6924 Points ∼4% -22%
Dell Latitude 5280
Intel HD Graphics 620, 7200U
6189 Points ∼4% -30%
HP 250 G4 T6P08ES
AMD Radeon R5 M330, 5200U
5592 Points ∼3% -37%
HP EliteBook 725 G4
AMD Radeon R7 (Bristol Ridge), PRO A12-9800B
5311 Points ∼3% -40%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, 7200U
51806 Points ∼7%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
37343 Points ∼5% -28%
Dell Latitude 5280
Intel HD Graphics 620, 7200U
34077 Points ∼5% -34%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
33758 Points ∼5% -35%
HP EliteBook 725 G4
AMD Radeon R7 (Bristol Ridge), PRO A12-9800B
32389 Points ∼4% -37%
3DMark 11 Performance
1768 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
69286 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6704 Punkte
3DMark Fire Strike Score
965 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
449 Punkte
Hilfe
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 62.733.928.68.8fps
Dota 2 Reborn (2015) 825620fps

Stresstest

Um die Stabilität des Systems sowie mögliches Throttling der Komponenten zu testen, führen wir mit jedem Gerät einen Stresstest durch. Mit Prime95 schafft es das Asus, den maximalen Turbotakt von 3,1 GHz konstant zu halten (Standardtakt: 2,5 GHz), was für ein Ultrabook äußerst beeindruckend ist. Mit Prime95 und FurMark gleichzeitig drosselt die CPU jedoch auf 1,4 GHz herunter, um eine maximale Temperatur von 71 °C zu halten, was für Ultrabooks relativ normal ist. In diesem Fall bevorteilt das System die GPU zu Lasten der CPU, denn diese läuft nie langsamer als 848 MHz.

Im Akkubetrieb werden weder CPU- noch GPU-Leistung gedrosselt. Ein Test mit 3DMark 11 (Akku) lieferte ähnliche Ergebnisse wie derselbe Test, wenn das Gerät an der Steckdose hängt: 4.424 vs. 4.656 (Physics) sowie 1.514 vs. 1.587 (Graphics).

Prime95 Stresstest
Prime95 Stresstest
FurMark Stresstest
FurMark Stresstest
Prime95 + FurMark Stresstest
Prime95 + FurMark Stresstest
CPU Takt (GHz) GPU Takt (MHz) Durchschnittliche CPU-Temperatur (°C)
Prime95 Stresstest 3.1 -- 73
FurMark Stresstest -- 848 69
Prime95 + FurMark Stresstest 1.4 848 71

Emissionen

Geräuschemissionen

Während andere 15-Zoll-Notebooks den Platz ausnutzen und zwei Lüfter verbauen, besteht das Kühlsystem des S15 aus einem einzelnen Lüfter mit Heatpipe. Der Lüfter läuft, unabhängig vom Lastzustand des Systems, immer. Glücklicherweise ist er sehr leise und bei normaler häuslicher Geräuschkulisse oder im Büro kaum wahrnehmbar. Dies gilt auch für die Lautstärke bei moderater Last, also z. B. beim Surfen im Internet oder dem Streamen von Videos. Ein Pulsieren des Lüfters konnten wir nicht feststellen. Logischerweise erzeugen die Geräte mit dedizierter Nvidia-GPU einen deutlich höheren Geräuschpegel, da hier mehr Wärme abgeführt werden muss.

Mittlere Lasten wie z. B. beim 3DMark 06 lassen den Geräuschpegel auf konstante 36,9 dB(A) ansteigen. Maximale Last mit Prime95 und FurMark führt hingegen zu keiner weiteren Steigerung der Lüfterdrehzahl. Das heißt, dass die maximale Lautstärke schon bei mittlerer Spiele- oder Arbeitslast erreicht wird. Da die meisten Ultrabooks unter Last mühelos die 40 dB(A) knacken, ist ein Wert von weniger als 37 dB(A) durchaus akzeptabel.

Unter extremer Last kann es jedoch zu Verformungen des Gehäuses kommen. Wie im Bild rechts unten zu sehen ist, hat sich der Unterboden im Bereich direkt über der CPU deutlich gewölbt und ausgebeult. Wir können nicht mit letzter Gewissheit sagen, ob dies an der Hitzeentwicklung der CPU lag oder am Druck, den die Heatpipe auf den Deckel ausübt, gehen jedoch von einem Fehlverhalten aus. Es ist kaum vorstellbar, dass der Hersteller bewusst eine Wölbung des ansonsten vollständig flachen Unterbodens in Kauf nimmt.

einzelner 50-mm-Lüfter
einzelner 50-mm-Lüfter
sichtbare Ausbeulung auf Höhe des Prozessors
sichtbare Ausbeulung auf Höhe des Prozessors
VivoBook S X510UA (weiß: Hintergrund, rot: Leerlauf, blau: 3DMark 06, grün: Prime95 + Furmark
VivoBook S X510UA (weiß: Hintergrund, rot: Leerlauf, blau: 3DMark 06, grün: Prime95 + Furmark
XPS 15 9560
XPS 15 9560
HP Envy 15
HP Envy 15

Lautstärkediagramm

Idle
30.2 / 30.2 / 30.2 dB(A)
HDD
30.2 dB(A)
Last
36.9 / 37 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.2 dB(A)
Asus VivoBook S15 S510UA
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung CM871a MZNTY256HDHP
HP Pavilion 15t-au100 CTO (W0P31AV)
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba MQ01ABD100
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
Dell Inspiron 15 7000 7567
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Intel SSDSCKKF256H6
Geräuschentwicklung
0%
-9%
-4%
-11%
aus / Umgebung *
28.2
30.2
-7%
29
-3%
30.3
-7%
Idle min *
30.2
30.2
-0%
32.2
-7%
30.3
-0%
30.9
-2%
Idle avg *
30.2
30.2
-0%
32.2
-7%
30.3
-0%
30.9
-2%
Idle max *
30.2
32
-6%
33.7
-12%
30.3
-0%
31
-3%
Last avg *
36.9
34.7
6%
39.4
-7%
35.1
5%
46.5
-26%
Last max *
37
33.9
8%
42.2
-14%
46
-24%
46.8
-26%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Aufgrund der eher unüblichen Positionierung der CPU mittig unter der Tastatur sowie der angewinkelten Heatpipe ist die Entwicklung der Oberflächentemperaturen als eher ungewöhnlich zu bezeichnen. Während die meisten Ultrabooks ihren Hotspot im hinteren Bereich haben, um den Handballenbereich und die Tastatur möglichst kühl zu halten, liegt dieser beim VivoBook S15 direkt unterhalb der rechte ALT-Taste. Auch wird die rechte Seite des Notebooks wesentlich wärmer als die linke, was bei längerer Benutzung dazu führt, dass die rechte Hand sich spürbar wärmer anfühlt als die linke. Die Geräte mit dedizierter GPU (S510UR/S510UQ) werden nochmals eine ganze Ecke wärmer, da das gleiche Kühlsystem die zusätzliche Hitze der GPU ebenfalls mit abführen müssen. Bei niedriger Last ist die Temperaturentwicklung an Ober- und Unterseite hingegen moderat und sehr gleichmäßig.

maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Unterseite)
maximale Last (Unterseite)
Max. Last
 28 °C35.6 °C34.6 °C 
 25.6 °C46 °C41.4 °C 
 25.6 °C26.4 °C32.4 °C 
Maximal: 46 °C
Durchschnitt: 32.8 °C
31.8 °C39.4 °C30 °C
45 °C38.2 °C26.6 °C
32 °C28.2 °C27 °C
Maximal: 45 °C
Durchschnitt: 33.1 °C
Netzteil (max.)  43 °C | Raumtemperatur 22 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer

Lautsprecher

gute Lautsprecher in Anbetracht des dünnen Gehäuses
gute Lautsprecher in Anbetracht des dünnen Gehäuses

Die eingebauten 2-Watt-Lautsprecher klingen besser als erwartet. Obwohl es noch immer an Bass mangelt, schafft es das VivoBook immerhin, tiefere Frequenzen besser abzubilden als das deutlich dickere Pavilion 15t und liefert auch ansonsten ein deutlich ausbalancierteres Bild ab. Die maximale Lautstärke ist hoch genug, um kleine Räume zu beschallen. Störungen und Verzerrungen konnten wir nicht feststellen. Leider vibriert die Handballenauflage spürbar, da die Lautsprecher sich direkt unterhalb der vorderen Ecken befinden.

Asus VivoBook S X510UA (pink: Pink noise)
Asus VivoBook S X510UA (pink: Pink noise)
Dell XPS 15 9560
Dell XPS 15 9560
HP Pavilion 15t
HP Pavilion 15t
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2036.339.82537.136.93134.936.24033.934.65032.934.26332.633.98031.733.210029.931.812530.334.416029.544.620028.347.925028.45331526.956.540026.358.65002660.963025.362.68002560.8100025.156.9125024.460160023.96320002461.3250023.657.1315023.755.6400023.559.1500023.466.5630023.562.3800023.365.91000023.363.71250023.362.91600023.362.1SPL36.473.9N2.733.8median 24.4Asus VivoBook S15 S510UAmedian 60Delta1.55.135.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
Asus VivoBook S15 S510UA Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (66.45 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.8% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (10.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 46% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 47% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 35%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 24% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 70% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen auswählbar/abwählbar!)
Graph 1: Pink Noise 100% Lautstärke; Graph 2: Audio aus

Energiemanagement

Energieaufnahme

Mit 4 bis 8 Watt im Leerlauf ist das Asus ähnlich effizient wie das Lenovo V510 und das HP Envy 15. Aufgrund seiner deutlich schnelleren CPU und seines hochauflösenden und vor allem deutlich helleren Displays benötigt das MacBook Pro 15 (2016) im Leerlauf deutlich mehr Energie. Die Energieaufnahme unter Last (3DMark 06) liegt knapp über der der zuvor erwähnten Lenovo- und HP-Notebooks.

Extreme Last (Prime95 + Furmark) zieht 36 Watt aus der Steckdose, das kompakte Ladegerät (6,5 x 6,5 x 3 cm) ist bis 45 Watt spezifiziert und somit ausreichend.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.42 / 0.62 Watt
Idledarkmidlight 4.6 / 7.6 / 7.7 Watt
Last midlight 35.1 / 36.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus VivoBook S15 S510UA
7200U, HD Graphics 620, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY, IPS, 1920x1080, 15.6
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
7200U, HD Graphics 620, Samsung CM871a MZNTY256HDHP, IPS, 1920x1080, 15.6
HP Pavilion 15t-au100 CTO (W0P31AV)
7500U, GeForce 940MX, Toshiba MQ01ABD100, IPS, 1920x1080, 15.6
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
6920HQ, Radeon Pro 460, Apple SSD SM1024L, IPS, 2880x1800, 15.4
HP Envy 15-as133cl
7500U, HD Graphics 620, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630, IPS, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
-5%
-33%
-62%
10%
Idle min *
4.6
4
13%
6.16
-34%
3
35%
4.6
-0%
Idle avg *
7.6
9.6
-26%
8.48
-12%
9.9
-30%
7.7
-1%
Idle max *
7.7
9.7
-26%
9.62
-25%
12.5
-62%
7.8
-1%
Last avg *
35.1
27.7
21%
41.63
-19%
70.6
-101%
30.5
13%
Last max *
36.2
38.4
-6%
63.22
-75%
90.8
-151%
22.7
37%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

einzigartige Asus-Einstellungen zum Verlängern der Akkulaufzeit
einzigartige Asus-Einstellungen zum Verlängern der Akkulaufzeit

Der 42-Wh-Akku ist nur marginal größer als die Akkus der VivoBook-X556/F556-Modelle. Leider sind die Laufzeiten unterdurchschnittlich, im realitätsnahen WLAN-Test erreicht das S15 gerade mal 4,5 Stunden (zum Vergleich: das Envy 15 schafft hier 7 Stunden). Zusätzliche Laufzeit kann durch Optimierung der Energiespareinstellungen erreicht werden – im Leerlauf bei niedrigster Bildschirmhelligkeit und maximalen Energiespareinstellungen hält das S15 immerhin knapp über 10 Stunden durch.

Aufladen von 0 auf 100 % dauert etwa 1:45 Stunden und erfolgt somit schneller als bei den meisten 15-Zoll Notebooks. Zurückzuführen ist dies jedoch auf die im Vergleich geringere Akkukapazität.

Erwähnenswert ist zudem, dass sich das Asus-Notebook automatisch schlafen legt, wenn die Restkapazität auf 35 % fällt und das Gerät längere Zeit im Leerlauf war. Dieses Verhalten konnten wir nur im Profil „Ausbalanciert“ feststellen und fanden auch keine Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen. Da dieses Verhalten während unserer Tests reproduzierbar war, vermuten wir, dass die vorinstallierte Bloatware von Asus dafür verantwortlich ist. Zumindest konnten wir bei anderen Systemen nichts dergleichen feststellen. Dieses „Feature“ sollte im Alltag jedoch keine Rolle spielen, da es nur unter sehr speziellen Bedingungen zutage tritt.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
10h 14min
Surfen über WLAN v1.3
4h 19min
Last (volle Helligkeit)
1h 10min
Asus VivoBook S15 S510UA
7200U, HD Graphics 620, 42 Wh
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
7200U, HD Graphics 620, 32 Wh
HP Pavilion 15t-au100 CTO (W0P31AV)
7500U, GeForce 940MX, 41 Wh
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
6920HQ, Radeon Pro 460, 76 Wh
HP Envy 15-as133cl
7500U, HD Graphics 620, 52 Wh
Akkulaufzeit
-13%
2%
57%
18%
Idle
614
438
-29%
573
-7%
WLAN
259
225
-13%
220
-15%
619
139%
408
58%
Last
70
106
51%
52
-26%
72
3%

Pro

+ 2 interne Schächte für Massenspeicher
+ RAM aufrüstbar
+ maximale CPU-Turbo-Frequenz
+ verhältnismäßig einfache zu warten
+ dünn und sehr leicht
+ attraktives Gehäusedesign
+ brauchbare Stereo-Lautsprecher
+ USB Typ C Gen 1
+ niedriger Geräuschpegel
+ kein PWM

Contra

- schwaches Feedback der Tasten, enttäuschendes Touchpad
- unübliche Verteilung der Oberflächentemperatur
- unterdurchschnittliche Batterielaufzeit
- kein Thunderbolt 3 oder Mini DisplayPort
- flexible Plastik-Base
- langsamer SD-Kartenleser

Fazit

Im Test: Asus VivoBook S15 S510UA. Testgerät zur Verfügung gestellt von Computer Upgrade King
Im Test: Asus VivoBook S15 S510UA. Testgerät zur Verfügung gestellt von Computer Upgrade King

Die VivoBook-Serie wurde als günstigere Alternative zu ZenBook, XPS oder Spectre entwickelt, ohne dass in puncto Gewicht oder Design Einbußen hingenommen werden müssen. Im Endeffekt handelt es sich um ein günstiges Mainstream-Notebook-Schaf im superdünnen Flaggschiff-Wolfspelz. Das Vorhaben ist Asus sehr gut gelungen, denn das S510UA beginnt bei deutlich unter 1.000 US-Dollar und ist dank seiner schmalen Displayränder deutlich kleiner als vergleichbare günstige Mainstream-Notebooks wie Pavilion, Inspiron, oder IdeaPad. Wir sind besonders erfreut darüber, dass Asus weder beim Bildschirm noch bei der Performance den Rotstift hat walten lassen – der Prozessor schafft es tatsächlich, die maximale Turbo-Boost-Frequenz über längere Zeiträume stabil zu halten. Die verhältnismäßig leisen Lüftergeräusche sind ein weiteres Plus, insbesondere im Vergleich mit den deutlich forscheren Lüftern des XPS 15.

Die Schwachstellen des S510UA sind jedoch schwer zu übersehen. Das Gehäuse ist nicht sonderlich stabil und weder Tastatur noch Touchpad sind so fest und solide, wie sie sein müssten. Das Gehäuse mag nach Flaggschiff aussehen, es fühlt sich jedoch definitiv nicht danach an. Die Akkulaufzeit ist gering und die Wölbung an der Unterseite lässt fehlgeschlagene Sparmaßnahmen vermuten. Hoffentlich ist dies lediglich ein Problem mit unserem Testgerät und nicht eine Schwachstelle der gesamten Serie – wir werden uns in naher Zukunft andere Modelle anschauen und dem weiter nachgehen.

Wenn Preis und Mobilität wichtige Aspekte sind, können wir das VivoBook S15 S510UA im Vergleich zur älteren HP-Pavilion-15- oder der Asus-F-Serie ohne Vorbehalte empfehlen. Ansonsten lohnt es sich durchaus, 200 bis 300 € mehr für ein ZenBook, XPS, oder Spectre auszugeben.

Das sehr leichte S510UA sieht schick aus, liefert eine überzeugende Leistung ab und verfügt über ein sehr gutes 1080p-IPS-Panel. Die Nachteile in Form der schwammigen Tastatur, der unterdurchschnittlichen Akkulaufzeit und der seltsamen Verformungen unseres Testgeräts sind jedoch nicht von der Hand zu weisen. Käufer sollten also entsprechende Vorsicht walten lassen.

Asus VivoBook S15 S510UA - 11.06.2017 v6
Allen Ngo

Gehäuse
78 / 98 → 79%
Tastatur
72%
Pointing Device
75%
Konnektivität
42 / 81 → 52%
Gewicht
68 / 67 → 100%
Akkulaufzeit
77%
Display
82%
Leistung Spiele
59 / 85 → 69%
Leistung Anwendungen
86 / 92 → 94%
Temperatur
90%
Lautstärke
92 / 95 → 97%
Audio
64%
Kamera
25 / 85 → 29%
Durchschnitt
70%
78%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

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Autor: Allen Ngo, 12.06.2017 (Update: 12.06.2017)