Notebookcheck

Test Lenovo ThinkPad T570 (Core i5, Full-HD) Laptop

Kompakter. Lenovo spendiert seinem 15-Zoll-Business-Klassiker ein neues Gehäuse und präsentiert ein über weite Strecken gelungenes Paket. Allerdings gibt es bei der Leistung noch einige Bugs, und auch an dem mittelmäßigen Full-HD-Panel hält der chinesische Hersteller weiter fest.

Ähnlich wie bei dem kleineren Bruder ThinkPad T470 hat Lenovo dem diesjährige Kaby-Lake-Update des ThinkPad T5x0 ein komplett neues Gehäuse spendiert. Das macht sich vor allem bei den schmalen Bildschirmrändern und dem nicht vorhandenen Platz neben der Tastatur bemerkbar. Seit dem ThinkPad T550 vor rund zwei Jahren ist es das erste große Redesign. 

Wir testen das ThinkPad T570-20H90002GE. Dabei handelt es sich um die derzeit günstigste Topseller-Version für 1.549 Euro. Dafür erhält der Kunde einen Kaby-Lake-Core-i5-Prozessor, 8 GB DDR4-RAM, eine 256 GB große NVMe-SSD und das normale Full-HD-Panel. Die entsprechende Campus-Konfiguration (für Schüler, Studenten, Lehrer usw.) des Testgerätes ist bereits für 1.299 Euro verfügbar. Optional ist das ThinkPad T570 in diesem Jahr auch mit einem hochauflösenden 4K-Panel und der dedizierten GeForce-940MX-Grafikkarte (GDDR5) verfügbar. Eine entsprechende Konfiguration werden wir in Kürze ebenfalls einem Test unterziehen.

Zu den Konkurrenten des ThinkPad T570 gehören ganz klar die klassischen Business-Notebooks wie das HP EliteBook 850 G4 oder auch das Fujitsu LifeBook U757. Dell bietet derzeit keinen direkten Konkurrenten an, denn die Modelle der Inspiron-7000-Serie hören bei 14 Zoll auf. Allerdings verschmilzt die Grenze zwischen Consumer- und Business-Notebook in den letzten Jahren immer weiter, was zum einen an vielseitigen Anschlüssen wie Thunderbolt 3 sowie der steigenden Popularität von biometrischen Zugangssicherungen (z. B. Windows Hello, Fingerabdruck-Scanner usw.) liegt. Gleichzeitig verlieren aber auch die traditionellen Business-Geräte immer mehr der "klassischen" Tugenden wie beispielsweise austauschbare Akkus, Wechselschächte oder Vorteile bei der Wartung. Wir nehmen daher auch das aktuelle Dell XPS 15 9560 und das Apple MacBook Pro 15 in den Vergleich auf, da sie für einige Nutzer sicherlich interessante Alternativen darstellen.

Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE (ThinkPad T570 Serie)
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4-2400, Single-Channel, 1/2 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 141 PPI, N156HCA-EAA, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
Samsung PM961 MZVLW256HEHP, 256 GB 
, 215 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Combo, Card Reader: SD 3.0 (UHS-I), 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-V (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20.2 x 365.8 x 252.8
Akku
56 Wh Lithium-Polymer, wechselbar, 32 Wh intern (4 Zellen), 24 Wh extern (3 Zellen)
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p HD
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 45-Watt-Netzteil, Schnellstartanleitung, Garantiekarte, Lenovo Treiber, Microsoft Office (Testversion), 36 Monate Garantie
Gewicht
1.975 kg, Netzteil: 292 g
Preis
1550 Euro

 

Gehäuse

Wie schon bei dem kleineren Bruder ThinkPad T470 (14 Zoll) besitzt das diesjährige ThinkPad T570 ein neues Gehäuse. Die wohl auffälligste Änderung im direkten Vergleich mit dem letztjährigen ThinkPad T560 ist dabei die Farbgebung, denn während das alte System dunkelgraue Oberflächen hatte, setzt Lenovo nun wieder auf das klassische Schwarz. Ansonsten ist das Design jedoch bekannt, und hier ist es eher eine Frage des Geschmacks: Für einige Nutzer ist die kantige Formensprache klassisch, für andere hingegen langweilig. In produktiven Umgebungen fühlt sich das ThinkPad T570 auf jeden Fall sehr wohl.

Die gesamte Gehäusekonstruktion besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Die Haptik entspricht dem kleineren ThinkPad T470, und vor allem im Vergleich zu den samtig-weichen Oberflächen des teureren ThinkPad T470s fühlt sich das Material spürbar rauer an. Dank dem neuen Gehäuse hinterlässt der 15-Zöller einen sehr kompakten Eindruck, und alles ist sehr fest verbaut. Weder Druck noch Verwindungsversuche können der Baseunit etwas anhaben, lediglich unter viel Krafteinwirkung gibt der zentrale Tastaturbereich ein wenig nach. Laut Lenovo wurde das Gerät auch diversen militärischen Tests (MIL-STD-810G) unterzogen, doch über die genauen Tests gibt es keine Informationen.

Um die Verbindung zwischen der Baseunit und dem Bildschirm kümmern sich zwei Metallscharniere, die einen maximalen Öffnungswinkel von 180 Grad ermöglichen. Sie sind sehr straff und erledigen ihre Aufgabe sehr gut, denn das Display wippt bei Erschütterungen nur minimal nach. Das Öffnen mit einer Hand funktioniert zwar mit etwas Fummelei, doch mit beiden Händen geht es einfacher. Der Bildschirmdeckel selbst kann nicht ganz mit der Stabilität mithalten. Besonders der untere Displayrand zwischen den beiden Scharnieren lässt sich ziemlich leicht eindrücken, was auch zu örtlichen Lichthöfen führt. Ansonsten gibt es aber keine Probleme, und mit Druck von hinten können wir keine Veränderungen am Bild provozieren.

Lenovo verbaut keine Wartungsklappen, weshalb man für den Zugang zu den Komponenten die gesamte untere Bodenwanne abnehmen muss (dazu später mehr). Zumindest lässt sich aber einer der beiden verbauten Akkus leicht von außen entnehmen. Er besitzt keinen eigenen Standfuß, der Betrieb ohne diesen Akku ist also problemlos möglich, ohne dass es zu einem kippelnden Laptop kommt.

Alles in allem gilt für das ThinkPad T570, was wir auch schon für das kleinere ThinkPad T470 gesagt haben: Gehäusequalität und -verarbeitung fallen sehr gut aus, doch Unibody-Konstruktionen haben in dieser Hinsicht weiterhin einen Vorteil.

Wir hatten noch das Testgerät des neuen X1 Carbon 2017 zur Hand und haben die Chance genutzt, die Abmessungen der beiden recht unterschiedlichen Konkurrenten einmal direkt miteinander zu vergleichen. Obwohl das Display des X1 Carbon 2017 nur eine Nummer kleiner ist (14 vs. 15,6 Zoll), zeigt insbesondere der Vergleich der Stellfäche einen doch erheblichen Unterschied, und das ThinkPad T570 hat es erwartungsgemäß schwer. 

Der Vergleich mit der direkten Business-Konkurrenz zeigt ein deutlich positiveres Bild für das neue T570. Gegenüber dem Vorgänger konnte Lenovo die Gehäusebreite um ~1,5 cm verbessern und das Gewicht um 300 Gramm reduzieren, dafür ist die neue Konstruktion aber minimal tiefer. Es handelt sich damit um das kompakteste Modell, wenn man die beiden Consumer-Laptops Dell XPS 15 und Apple MacBook Pro 15 nicht berücksichtigt. Diese sind jedoch eine bessere Wahl, wenn man ein möglichst mobiles 15-Zoll-Gerät benötigt. 

Größenvergleich

Ausstattung – Thunderbolt 3

Die Anschlussausstattung fällt sowohl umfangreich als auch modern aus. Neben drei regulären USB-3.0-Anschlüssen (Typ-A), die eine durchschnittliche Transferrate von rund 380 MB/s erreichen (Samsung SSD T3), implementiert Lenovo auch einen vielseitigen USB-C-Stecker (Gen. 2). Neben dem Aufladen des Akkus unterstützt die Schnittstelle Thunderbolt 3 sowie die Bildausgabe via DisplayPort 1.2a, womit auch 4K-Signale in 60 Hz ausgegeben werden können. Alternativ steht noch ein vollwertiger HDMI-Ausgang (1.4b) zur Verfügung, der 4K-Monitore jedoch nur mit 24 Hz ansteuern kann. Insgesamt können mit dem ThinkPad T570 drei Bildschirme (inkl. dem internen) betrieben werden.

Da man den USB-C-Stecker auch für Netzteile oder Dockingstationen nutzen kann, ist die Positionierung natürlich wichtig. Hier hatte Lenovo kürzlich erst beim ThinkPad T470s ein wenig gepatzt, doch am T570 gibt es keine großen Probleme. Er befindet sich im hinteren Bereich der linken Gehäuseseite, weshalb es hier eigentlich keine großen Einschränkungen geben sollte.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
rechts: 3,5-mm-Audio, SD-Kartenleser, 2x USB 3.0 (1x Always-on), HDMI 1.4b, RJ45-LAN, Kensington Lock
rechts: 3,5-mm-Audio, SD-Kartenleser, 2x USB 3.0 (1x Always-on), HDMI 1.4b, RJ45-LAN, Kensington Lock
links: Netzteil (SlimTip), USB 3.0, USB-C (Gen. 2, Thunderbolt 3, DisplayPort 1.2)
links: Netzteil (SlimTip), USB 3.0, USB-C (Gen. 2, Thunderbolt 3, DisplayPort 1.2)
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse

SDCardreader

Vorne rechts befindet sich der vollwertige SD-Kartenleser (UHS-I), der die Speicherkarte vollständig aufnimmt (Federmechanismus). Mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II, max. 260 MB/s) ermitteln wir durchschnittliche Ergebnisse: maximal knapp 90 MB/s, beim Kopieren von Bildern etwa 74 MB/s. Damit liegen die Business-Modelle etwa auf einem Niveau, doch das Dell XPS 15 zeigt mit mehr als 200 MB/s, was möglich ist (die geringe Leistung beim Kopieren von Bildern hängt beim Dell übrigens mit der mechanischen Festplatte zusammen).

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Fujitsu LifeBook U757
74 MB/s ∼100% +1%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
73.6 MB/s ∼99%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
73.2 MB/s ∼99% -1%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
57.3 MB/s ∼77% -22%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
202.8 MB/s ∼100% +127%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
89.5 MB/s ∼44%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
85.39 MB/s ∼42% -5%
Fujitsu LifeBook U757
82.6 MB/s ∼41% -8%

Kommunikation – LTE optional

die Kommunikationsmodule: WLAN (oben) & freier M.2-2242-Steckplatz für WWAN
die Kommunikationsmodule: WLAN (oben) & freier M.2-2242-Steckplatz für WWAN

Neben dem Gigabit-Ethernet-Anschluss für kabelgebundene Netzwerke stattet Lenovo das ThinkPad T570 natürlich auch mit WLAN-Modulen aus. Es stehen verschiedene Adapter von Realtek und Intel zur Verfügung, die alle mindestens den ac-Standard unterstützen. Zusätzlich gibt es noch einen ad-Adapter, der auch für den Betrieb mit der optionalen WiGig Dockingstation erforderlich ist (hier im Test). 

In unserem Testgerät arbeitet die Intel 8265 (2x2-Adapter), die laut Intel eine maximale Transferrate von 867 Mbit/s erreicht. Unser standardisierter WLAN-Test mit dem Router Linksys EA8500 (1 m entfernt) ermittelt gute Ergebnisse, die wir von dem Adapter bereits kennen: ~640 Mbit/s beim Empfangen von Daten sowie ~560 Mbit/s beim Senden. Während dem Test klappte die WLAN-Verbindung problemlos. Die Intel 8265 unterstützt zudem Bluetooth 4.2, allerdings begrenzt das Betriebssystem laut Lenovo auf den 4.1-Standard.

Im Inneren des Gerätes befindet sich noch ein freier M.2-Steckplatz (2242) für ein optionales WWAN-Modul. Die benötigten Antennen (siehe Bild) sind bereits verlegt, der nachtägliche Einbau ist hier also kein Problem. Der dazugehörige Schacht für die Micro-SIM befindet sich in dem Akkufach. WWAN und WiGig sind bei dem ThinkPad T570 übrigens kompatibel.

Lenovo stattet einige Konfigurationen des ThinkPad T570 zusätzlich mit IR-Kameras für die Verwendung mit Windows Hello aus, doch in unserem Testgerät finden wir nur die übliche 720p-HD-Webcam. Hier hat sich auch nichts zum Vorgänger geändert; das Ergebnis reicht für Videokonferenzen, doch ansonsten ist die Qualität schlecht. Das Dual-Array-Mikrofon funktioniert hingegen sehr gut. 

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac (Klaus I211)
948 MBit/s ∼100% +48%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
674 MBit/s ∼71% +5%
Fujitsu LifeBook U757
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
660 MBit/s ∼70% +3%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
639 MBit/s ∼67%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
588 MBit/s ∼62% -8%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac (Klaus I211)
949 MBit/s ∼100% +69%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
641 MBit/s ∼68% +14%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
561 MBit/s ∼59%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
523 MBit/s ∼55% -7%
Fujitsu LifeBook U757
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
522 MBit/s ∼55% -7%

Sicherheit

komfortabler Touch-Fingerabdruck-Scanner
komfortabler Touch-Fingerabdruck-Scanner

In dieser Kategorie bleiben eigentlich keine Wünsche offen. Der Zugang zum T570 wird entweder via Fingerabdruckscanner (Touch) oder SmartCard gesichert. Im Gegensatz zu dem alten ThinkPad T560 ist dieses Mal ein sehr komfortabler Touch-Sensor verbaut, bei dem der Finger nur noch aufgelegt werden muss. Optional ist wie gerade beschrieben noch eine Infrarot-Kamera für Windows Hello verfügbar. Natürlich gibt es auch für das Betriebssystem und das BIOS verschiedene Passwörter. Ein Trusted Platform Modul (2.0) ist ebenfalls verbaut, und mit einem Steckplatz für ein Sicherheitsschloss bleibt das Gerät sicher am Platz.

Zubehör

Unsere Konfiguration des ThinkPad T570 wird mit einem 45-Watt-Netzteil (Slim-Tip) ausgeliefert, während Lenovo den Modellen mit der dedizierten Grafikkarte ein stärkeres 65-Watt-Modul spendiert. Ansonsten finden wir in der Verpackung aber nur eine Schnellstartanleitung sowie einige Garantiehinweise.

Optional bietet Lenovo jedoch sehr viele Zubehörteile an, unter anderem auch verschiedene Dockingstationen. Hier kann man sich für die klassischen Modelle, die mit dem Dockinganschluss auf der Unterseite des T570 funktionieren, oder aber moderne USB-C-/TB-3-Stationen entscheiden. Die Preise liegen bei rund 120 Euro für eine einfache USB-Dockingstation bis maximal 300 Euro für das WiGig Modell. Dockingstationen von früheren Modellen (ab T540p) sind übrigens weiterhin kompatibel.

Wartung

Konstruktionsbedingt muss die gesamte untere Gehäusewanne abgenommen werden, bevor man an die Komponenten gelangt. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, denn neben einer Reihe von Kreuzschrauben wird die Abdeckung mit vielen Plastikhaken gesichert. Diese können recht leicht abbrechen, weshalb man bei der Demontage sehr vorsichtig vorgehen sollte.

Im Inneren befinden sich zwei reguläre DDR4-Speicherslots, von denen in unserem Fall noch einer frei ist. Ein Upgrade ist hier also kein Problem (max. 32 GB). Die M.2-SSD wurde mittels Adapter in die 2,5-Zoll-Halterung gesteckt. Laut Lenovo kann der freie M.2-2242-Steckplatz, der eigentlich für ein WWAN-Modul vorgesehen ist, auch mit einer zusätzlichen SSD (SATA-III) ausgestattet werden. Der interne Akku ist nur verschraubt und könnte bei Bedarf recht leicht ausgewechselt werden.

der integrierte 32-Wh-Akku
der integrierte 32-Wh-Akku
SODIMM-RAM-Steckplätze (1x frei)
SODIMM-RAM-Steckplätze (1x frei)
Kühlkonstruktion
Kühlkonstruktion

Garantie

Wie in diesem Segment üblich wird das ThinkPad T570 mit einer dreijährigen Garantie ausgeliefert, die einen Vor-Ort-Service beinhaltet. Optional bietet Lenovo noch weitere Optionen an. Neben reinen Laufzeitverlängerungen auf bis zu 5 Jahre (145 Euro) lässt sich der Serivceumfang noch erweitern, beispielsweise mit dem Einbehalt der eigenen Festplatte (5 Jahre + "Keep your Drive", 199 Euro).

Eingabegeräte

Tastatur – Precision Keyboard

Lenovo setzt weiterhin auf eine schwarze Chiclet-Tastatur mit dem Namen Precision Keyboard, die zudem einen separaten Nummernblock besitzt. Auf den ersten Blick scheint sich im Vergleich zu dem ThinkPad T560 nichts verändert zu haben, doch die Eingabe hat den Wechsel in das kompaktere Gehäuse nicht ganz "unbeschadet" überstanden. Um die Breite zu realisieren, hat der Hersteller einige Tasten schmaler gemacht; hierzu gehören die drei Tasten rechts neben der Leertaste sowie die vier Tasten links von der Enter-Taste. Hieran muss man sich ein wenig gewöhnen, was aufgrund des sehr satten Feedbacks aber kein großes Problem ist. Die Mechanik der Tastatur begeistert weiterhin mit vergleichsweise viel Tastenhub sowie einem straffen Druckpunkt. Für Vielschreiber eignen sich die leicht konkaven Tasten sehr gut. In dunklen Umgebungen hilft eine zweistufige weiße Hintergrundbeleuchtung bei Eingaben.

Eingabegeräte
Eingabegeräte
Tastaturbeleuchtung
Tastaturbeleuchtung
Touchpad/TrackPoint
Touchpad/TrackPoint

Touchpad & TrackPoint

Auch bei dem Mausersatz gibt es einige kleine Veränderungen. Die Touchpad-Oberfläche endet jetzt erst an den dedizierten Tasten für den TrackPoint – bei dem vorherigen T560 gab es hier noch einen kleinen Kunststoffstreifen. Zudem handelt es sich nun um ein sogenanntes Precision Touchpad. Hier werden die Eingaben direkt von Windows umgesetzt und nicht erst von einem speziellen Treiber. Demzufolge sind auch alle wichtigen Einstellungen nun in den Windows Settings zu finden. Das Synaptics Treiberpanel, welches früher sehr umfangreich war, bietet jetzt nur noch sehr wenige Funktionen. In der Praxis funktioniert das glatte Touchpad sehr gut und es wackelt auch nicht herum. Mit 10 x 7 cm ist die Größe ausreichend – ein noch größeres Touchpad wird durch die drei dedizierten TrackPoint Tasten verhindert.

Zusätzlich gibt es natürlich auch noch den roten Joystick mitten in der Tastatur. Zusammen mit den drei dedizierten Tasten ist die Bedienung damit sehr leicht und komfortabel – wobei das natürlich auch eine Geschmacksfrage ist. Die drei Tasten sind sehr sauber integriert und produzieren bei unserem Testgerät auch ein gleichmäßiges Klickgeräusch.

Display – Full-HD IPS

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Insgesamt bietet Lenovo drei verschiedene Display-Varianten für das neue ThinkPad T570 an. Das "kleine" HD-Panel (1.366 x 768 Pixel) ist in Deutschland bisher aber nicht erhältlich, hier muss man sich zwischen dem Full-HD-Bildschirm sowie der neuen hochauflösenden 4K-Option entscheiden, die beide eine matte Oberfläche bieten und auf der IPS-Technologie basieren. Das 4K-Panel werden wir in einem separaten Test-Update betrachten, denn unser heutiges Testgerät verwendet das Full-HD-Display. Auf der 15,6-Zoll-Diagonalen ergeben die 1.920 x 1.080 Pixel eine Pixeldichte von 141 ppi. Hier haben 4K-Panels natürlich einen Vorteil bei der Bildschärfe, doch wir finden Full-HD an dieser Stelle noch in Ordnung, zumal es keinerlei Skalierungsprobleme gibt. 

Lenovo selbst gibt für den Bildschirm (in unserem Fall N156HCA-EAA) geringe Helligkeits- & Kontrastwerte an, die wir zumindest in Bezug auf die Stärke der Hintergrundbeleuchtung leider bestätigen können. Zwar wird der angegebene Wert von 250 cd/m² mit maximal 262 cd/m² übertroffen, doch im Durchschnitt sind es nur noch 245 cd/m². Damit liegt das neue T570 vor dem alten ThinkPad T560, doch vor allem die beiden Laptops von Dell sowie Apple zeigen, was in dieser Hinsicht möglich ist. 

Die vergleichsweise geringe Helligkeit hat jedoch auch Vorteile, beispielsweise bei dem Schwarzwert. Dieser ist mit nur 0,24 cd/m² äußerst gering für ein IPS-Panel und resultiert in einem sehr guten Kontrastverhältnis von mehr als 1.000:1. Da es auch kein störendes Screen Bleeding gibt, gefällt uns die Darstellung subjektiv gut. 

260
cd/m²
245
cd/m²
252
cd/m²
245
cd/m²
262
cd/m²
237
cd/m²
232
cd/m²
242
cd/m²
232
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 262 cd/m² Durchschnitt: 245.2 cd/m² Minimum: 2.7 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 257 cd/m²
Kontrast: 1092:1 (Schwarzwert: 0.24 cd/m²)
ΔE Color 4.5 | - Ø
ΔE Greyscale 3.5 | - Ø
65.4% sRGB (Argyll) 42.04% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.32
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
N156HCA-EAA, , 1920x1080, 15.6
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
2880x1800, 15.4
Fujitsu LifeBook U757
LP156WF6-SPP1, , 1920x1080, 15.6
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
AUO35ED, , 1920x1080, 15.6
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Sharp SHP1453 LQ156M1, , 1920x1080, 15.6
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
LTN156HL09901, , 1920x1080, 15.6
Response Times
95%
-7%
-28%
-91%
-70%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
41.6 (22, 19.6)
47.3 (22.1, 25.2)
-14%
36 (17.2, 18.8)
13%
47.2 (26.8, 20.4)
-13%
54 (33.2, 20)
-30%
58 (23, 35)
-39%
Response Time Black / White *
20.8 (6.8, 14)
31.2 (16.7, 14.5)
-50%
26.4 (15.6, 10.8)
-27%
15.2 (10, 5.2)
27%
52.4 (33.2, 19.2)
-152%
36 (11, 25)
-73%
PWM Frequency
26040 (40)
117000 (80, 200)
349%
199.2 (50)
-99%
220 (50)
-99%
Bildschirm
36%
7%
-78%
10%
-30%
Brightness
245
465
90%
294
20%
341
39%
392
60%
220
-10%
Brightness Distribution
89
92
3%
84
-6%
90
1%
89
0%
84
-6%
Schwarzwert *
0.24
0.33
-38%
0.27
-13%
0.81
-238%
0.26
-8%
0.27
-13%
Kontrast
1092
1464
34%
1159
6%
417
-62%
1538
41%
900
-18%
DeltaE Colorchecker *
4.5
1.4
69%
4.5
-0%
10.9
-142%
4.9
-9%
7.49
-66%
DeltaE Graustufen *
3.5
1.5
57%
4
-14%
13.3
-280%
7.2
-106%
7.5
-114%
Gamma
2.32 103%
2.34 103%
2.24 107%
2.11 114%
2.11 114%
2.35 102%
CCT
6524 100%
6650 98%
6387 102%
16030 41%
6911 94%
6115 106%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
42.04
55.3
32%
53.8
28%
64.2
53%
38.9
-7%
Color Space (Percent of sRGB)
65.4
84.74
30%
83.4
28%
98.9
51%
60.9
-7%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
66% / 56%
0% / 4%
-53% / -65%
-41% / -10%
-50% / -41%

* ... kleinere Werte sind besser

CalMAN Graustufen (vor der Kalibrierung)
CalMAN Graustufen (vor der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (vor der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (vor der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (vor der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (vor der Kalibrierung)
CalMAN Graustufen (nach der Kalibrierung)
CalMAN Graustufen (nach der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (nach der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (nach der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (nach der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (nach der Kalibrierung)

Bereits im Werkszustand erreicht das Full-HD-Panel des T570 ordentliche durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichungen gegenüber dem sRGB-Referenzfarbraum. In Verbindung mit der professionellen Software CalMAN und einem Spektralfotometer ermitteln wir durchschnittliche Werte von 3,5 für die Graustufen bzw. 4,5 für die Farben. Das ist nicht weit von dem Zielbereich (kleiner 3) entfernt, doch gerade bei den Farben sehen wir heftige Ausreißer mit Werten von mehr als 10 (Blau). Die Kalibrierung (icc-Profil in der Box weiter oben verlinkt) hilft hauptsächlich den Graustufen, bei denen die Abweichung auf gerade einmal 0,9 abfällt. Die Farben verbessern sich ebenfalls ein wenig, allerdings bleiben die Ausreißer nach wie vor bestehen.

AdobeRGB: 42 %
AdobeRGB: 42 %
sRGB: 65,4 %
sRGB: 65,4 %

Mit zunehmender Sättigung sinkt zudem die Genauigkeit, was auch an der Farbraumabdeckung liegt. Wir ermitteln hier lediglich 65 Prozent des kleinen sRGB-Standards bzw. 42 Prozent der größeren AdobeRGB-Referenz. Damit eignet sich der Bildschirm nicht für die (semi) professionelle Bildbearbeitung.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
20.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.8 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 15 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
41.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22 ms steigend
↘ 19.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 51 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (42.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 26040 Hz40 % Helligkeit

Das Display flackert mit 26040 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 40 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 26040 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 57 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 6272 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Abseits der Steckdose wird die Helligkeit nicht reduziert, allerdings kommt man in hellen Umgebungen schnell an die Grenzen des vorliegenden Bildschirms. Hier reichen die rund 250 cd/m² trotz der matten Oberfläche kaum aus, um den Inhalt noch komfortabel zu erkennen. Im Schatten gibt es jedoch keine Probleme. 

Die Blickwinkelstabilität ist dank der IPS-Technologie prinzipiell zwar gut, doch wir haben auch schon bessere Exemplare getestet. Vor allem bei schrägen Blickwinkel kommt es recht schnell zu einem sichtbaren Helligkeitsverlust. Probleme mit invertierenden Farben gibt es jedoch keine.

im Freien
im Freien
im Freien
im Freien
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Lenovo bietet mehrere Konfigurationen des ThinkPad T570 an. Neben den vorkonfigurierten Modellen lässt sich das Gerät auch im Online-Shop des Herstellers anpassen. Trotz dem großen Formfaktor setzt Lenovo ausschließlich stromsparende Dual-Core-ULV-Prozessoren ein. Wer die Leistung eines Quad-Cores benötigt, muss zwangsweise auf das ThinkPad T470p (Test in Kürze) oder aber die Workstation-Modelle ThinkPad P51 bzw. P71 setzen. Wer mehr Grafikleistung benötigt, kann zudem die dedizierte Nvidia GeForce 940MX (GDDR5) auswählen. Bei unserem Testgerät wird die Grafikausgabe allerdings nur durch die integrierte Grafikkarte des Prozessors übernommen. Insgesamt lässt sich das ThinkPad T570 damit in einem gewissen Rahmen an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Prozessor – Intel Core i5-7200U

maximaler Turbo-Boost: 3,1 GHz
maximaler Turbo-Boost: 3,1 GHz

Der Intel Core i5-7200U ist ein aktueller Zweikernprozessor aus Intels sparsamer ULV-Serie mit einem typischen Stromverbrauch von bis zu 15 Watt. Zwar stellt er keine Leistungswunder auf, doch mit einem maximalen Turbo Boost von bis zu 3,1 GHz (auch für beide Kerne) ist der Kaby-Lake-Prozessor eine gute Wahl für sehr viele gängige Bürotätigkeiten. Dank Hyper-Threading können die beiden Kerne bis zu 4 Threads parallel bearbeiten.

Weitere technische Informationen zu dem 14-nm-Chip gibt es auf unserer speziellen CPU-Seite

Intel XTU: Übersicht
Intel XTU: Übersicht
Intel XTU: Advanced
Intel XTU: Advanced

Bei der Leistung hatten wir jedoch mit einigen kleineren Problemen zu kämpfen, die uns in den folgenden Sektionen noch begleiten werden. Der Prozessor kann sein Leistungspotenzial theoretisch voll ausschöpfen, was auch durch das gute Cinebench-R15-Multi-Ergebnis (330 Punkte) bestätigt wird. Lenovo hat die TDP nämlich dauerhaft auf 25 Watt erhöht, allerdings greift in einigen Fällen nach wenigen Sekunden dennoch das TDP-Limit von 15 Watt. Dieses Verhalten sehen wir beispielsweise auch bei der Schleife des Cinebench-R15-Multi-Tests. Hier stabilisiert sich das Ergebnis bei knapp 320 Punkten, und auch das erste Ergebnis fällt etwas geringer aus, da es bereits im ersten Durchlauf eine leichte Reduzierung des Taktes gibt. Wir konnten während der Tests keinen Grund für die Einschränkung ausmachen; manchmal war sie da, manchmal nicht (BIOS war aktuell).

In den Benchmarks liegt das ThinkPad T570 damit trotzdem auf dem Niveau der Business-Konkurrenz, während die beiden Quad-Core-Prozessoren im Apple und Dell natürlich vor allem bei der Belastung von mehreren Kernen einen deutlichen Vorteil haben. Weitere Benchmarks zu dem Intel Core i5-7200U gibt es hier.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Ein weiteres Problem, welches wir bereits vom ThinkPad T470s kennen, ist die reduzierte Leistung im Akkubetrieb. Auch eine Anpassung der entsprechenden BIOS-Option brachte hier keine Besserung. Allerdings fällt der Prozessor hierbei sogar unter seinen Basistakt von 2,5 GHz, denn der Cinebench Multi-Test wird nur mit 2,2-2,4 GHz bearbeitet. Selbst bei der Belastung von nur einem Kern ist der Takt nicht höher. Abseits der Steckdose ermitteln wir lediglich 233 Punkte im CB R15 Multi-Test, also rund 30 % weniger Leistung.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
146 Points ∼75% +14%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ
141 Points ∼72% +10%
Fujitsu LifeBook U757
Intel Core i5-7200U
128 Points ∼66% 0%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel Core i5-7200U
128 Points ∼66%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel Core i5-7200U
126 Points ∼65% -2%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U
113 Points ∼58% -12%
CPU Multi 64Bit
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ
666 Points ∼31% +102%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
508 Points ∼24% +54%
Fujitsu LifeBook U757
Intel Core i5-7200U
331 Points ∼15% 0%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel Core i5-7200U
330 Points ∼15% 0%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel Core i5-7200U
330 Points ∼15%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U
290 Points ∼14% -12%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
128 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
330 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
39.05 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Hilfe

System Performance

Während des gesamten Testzeitraums lief das System sehr rund, und es gab weder Probleme mit der Software noch der Hardware. Dank der SSD fährt das System schnell hoch, und auch Anwendungen werden ohne nennenswerte Verzögerung gestartet. Hier dürften sich vor allem Konfigurationen mit konventionellen Festplatten träger anfühlen.

Um unseren Eindruck zu überprüfen, nutzen wir die synthetischen Benchmarks des PCMark 8. Die Ergebnisse fallen sehr gut aus, und in dem wichtigen Work-Test muss sich ThinkPad T570 nur dem Dell XPS 15 geschlagen geben. Mit einem weiteren RAM-Modul könnte man die Leistung sogar noch ein wenig verbessern.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
4884 Points ∼75% +6%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4606 Points ∼71%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
4426 Points ∼68% -4%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
4330 Points ∼66% -6%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
HD Graphics 520, 6200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
4091 Points ∼63% -11%
Home Score Accelerated v2
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
3659 Points ∼61% +4%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
3637 Points ∼61% +3%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3542 Points ∼59% +1%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3523 Points ∼59%
Fujitsu LifeBook U757
HD Graphics 620, 7200U, Samsung CM871a MZNTY256HDHP
3320 Points ∼56% -6%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
HD Graphics 520, 6200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
2928 Points ∼49% -17%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3523 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4380 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4606 Punkte
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Massenspeicher – Samsung PM961 NVMe-SSD

Die M.2-SSD (2280, NVMe) ist mittels Adpater in der 2,5-Zoll-Halterung befestigt.
Die M.2-SSD (2280, NVMe) ist mittels Adpater in der 2,5-Zoll-Halterung befestigt.

Das Thema Massenspeicher ist bei dem ThinkPad T570 vergleichbar mit dem kleineren T470. Der primäre Steckplatz besitzt das 2,5-Zoll-Format und ist via PCIe x2 angebunden. Hier können entweder entsprechende 2,5-Zoll-Lösungen (max. 7 mm hoch) oder NVMe-Laufwerke mittels Adapter verbaut werden. Optional steht noch der WWAN-Steckplatz (M.2-2242) zur Verfügung, der mit einer SATA-III-SSD oder Intels neuem Optane Speicher ausgestattet werden kann.

In unserem Testgerät werkelt eine Samsung PM961 mit einer Kapazität von 256 GB. Diese PCIe-NVMe-SSD gehört aktuell zu den schnellsten Festplatten auf dem Markt, wird in diesem Fall jedoch ein wenig durch das PCIe-x2-Interface ausgebremst. Sequentielle Transferraten von rund 1.300 MB/s (Lesen) bzw. knapp 1.200 MB/s (Schreiben) sind natürlich keinesfalls schlecht, doch bei einer vollen PCIe-x4-Anbindung (z. B. ThinkPad T470s) arbeitet die Samsung PM961 noch einmal schneller. In den anderen Kategorien, inklusive der in der Praxis wichtigen 4K-Leistung, gibt es aber keine Einschränkungen. Für weitere Vergleiche von vielen Speicherlösungen steht unsere umfangreiche SSD-/HDD-Liste zur Verfügung.

Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Apple SSD SM0256L
Fujitsu LifeBook U757
Samsung CM871a MZNTY256HDHP
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
Lenovo ThinkPad T470s-20HGS00V00
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
CrystalDiskMark 3.0
-17%
-46%
-28%
-92%
20%
Write 4k QD32
426.4
443
4%
256.7
-40%
297.5
-30%
1.057
-100%
532.8
25%
Read 4k QD32
509.7
630
24%
402.8
-21%
495
-3%
69.75
-86%
629.8
24%
Write 4k
130.6
13
-90%
88.37
-32%
138.4
6%
1.021
-99%
167.4
28%
Read 4k
56.59
9.8
-83%
36.43
-36%
41.79
-26%
10.84
-81%
53.15
-6%
Write 512
860.3
945
10%
321.7
-63%
298.8
-65%
42.51
-95%
1064
24%
Read 512
933.4
842
-10%
414.3
-56%
672.7
-28%
101.7
-89%
832.3
-11%
Write Seq
1166
1343
15%
488.4
-58%
298.6
-74%
74.17
-94%
1666
43%
Read Seq
1318
1298
-2%
509.3
-61%
1245
-6%
123
-91%
1760
34%
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Sequential Read: 1318 MB/s
Sequential Write: 1166 MB/s
512K Read: 933.4 MB/s
512K Write: 860.3 MB/s
4K Read: 56.59 MB/s
4K Write: 130.6 MB/s
4K QD32 Read: 509.7 MB/s
4K QD32 Write: 426.4 MB/s

Grafikkarte – Intel HD Graphics

Über die Intel HD Graphics 620 müssen wir eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren. Die Prozessorgrafik erreicht in Verbindung mit dem Core-i5-Prozessor einen maximalen Kerntakt von 1.000 MHz. Da sich die Grafikkarte den Speicher mit dem restlichen System teilen muss, würde die Leistung von einer Dual-Channel-Arbeitsspeicher-Konfiguration profitieren (+20-40 %). Für normale Office-Tätigkeiten ist die HD 620 schnell genug, und selbst die Videobearbeitung ist möglich, falls die Software Intels Quick-Sync-Technologie unterstützt. Weitere technische Details zur HD Graphics 620 sind auf unserer GPU-Seite zusammengefasst.

In den synthetischen Benchmarks der 3DMark Reihe sehen wir keine Überraschungen: Das ThinkPad T570 schlägt sich angesichts der Single-Channel-Konfiguration ganz gut, doch das ThinkPad T470s (Dual-Channel) ist je nach Test zwischen 24-43 % schneller, wobei man hier auch den etwas höheren GPU-Takt berücksichtigen muss. 

Wie schnell die optionale Nvidia GeForce 940MX (GDDR5) arbeitet, kann man an dem Acer TravelMate P-259 sehen, welches zwischen 91-170 % mehr Punkte erreicht. Noch weiter vorne sind die dedizierten GPUs aus dem Apple MacBook Pro sowie dem Dell XPS 15.

Im Akkubetrieb sehen wir erneut eine deutliche Reduzierung der Leistung. Der 3DMark 11 ermittelt nur noch einen GPU-Score von 711 Punkten (vs. 1.431 Punkte im Netzbetrieb), was einem Abfall von mehr als 50 % entspricht. Auch hier vermuten wir eher ein Software-Problem, da es eigentlich keinen Grund für den Leistungsabfall gibt.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-7300HQ
8201 Points ∼100% +473%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
4502 Points ∼55% +215%
Acer TravelMate P259-MG-71UU
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-6500U
2821 Points ∼34% +97%
Lenovo ThinkPad T470s-20HGS00V00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1777 Points ∼22% +24%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1431 Points ∼17%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1417 Points ∼17% -1%
Fujitsu LifeBook U757
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1309 Points ∼16% -9%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
1111 Points ∼14% -22%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-7300HQ
6393 Points ∼100% +678%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
3252 Points ∼51% +296%
Acer TravelMate P259-MG-71UU
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-6500U
2222 Points ∼35% +170%
Lenovo ThinkPad T470s-20HGS00V00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1176 Points ∼18% +43%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
822 Points ∼13%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
792 Points ∼12% -4%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
591 Points ∼9% -28%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-7300HQ
39864 Points ∼100% +467%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
21533 Points ∼54% +206%
Acer TravelMate P259-MG-71UU
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-6500U
13459 Points ∼34% +91%
Lenovo ThinkPad T470s-20HGS00V00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
9610 Points ∼24% +37%
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
7030 Points ∼18%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
6840 Points ∼17% -3%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
4912 Points ∼12% -30%
3DMark 11 Performance
1533 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
51988 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5741 Punkte
3DMark Fire Strike Score
774 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Zum Spielen eignet sich die HD Graphics 620 erfahrungsgemäß nicht, was auch durch die Benchmarks bestätigt wird. Selbst ältere Titel wie Tomb Raider oder Bioshock Infinite aus dem Jahr 2013 sind in der Regel auf niedrige Details und geringe Auflösungen beschränkt. Mit einem zusätzlichen RAM-Modul könnte man die Leistung noch steigern (~15-30 % je nach Titel), doch wer seinen Office-Laptop auch gerne mal zum Spielen nutzen möchte, sollte lieber direkt auf eine Konfiguration mit der dedizierten GeForce 940MX setzen. Welche Titel mit der HD Graphics 620 vernünftig laufen, können Sie unserer Gaming-Liste entnehmen. 

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 66.933.619.79.5fps
BioShock Infinite (2013) 41.724.420.26.6fps
Battlefield 4 (2013) 30.325.215.54.8fps
The Witcher 3 (2015) 13.1fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 10.5fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lüfteröffnung auf der linken Seite
Lüfteröffnung auf der linken Seite

Die Kühlung des ThinkPad T570 besteht bei unserem Modell aus einem einzelnen Lüfter samt einer Heatpipe und führt die warme Luft auf der linken Seite aus dem Gehäuse. Bei Konfigurationen mit der optionalen dedizierten Grafikkarte dürfte vermutlich eine weitere Heatpipe zum Einsatz kommen, um die zusätzliche Wärmeentwicklung zu bewältigen.

Im Leerlauf bliebt der Lüfter über weite Strecken deaktiviert und springt nur gelegentlich mal an, bleibt dann mit 31,2 dB(A) aber dennoch sehr ruhig. Erst bei stärkerer Belastung kann man das Testgerät deutlicher hören – maximal zeigt unser Messgerät 38,7 dB(A). Hier schlagen sich die direkten Business-Konkurrenten besser. Zumindest ist die Lüftercharakeristik nicht störend, und es gibt auch sonst keine störenden Geräusche.

Lautstärkediagramm

Idle
29.3 / 29.3 / 31.2 dB(A)
Last
35.1 / 38.7 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.3 dB(A)
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
7200U, HD Graphics 620
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
6700HQ, Radeon Pro 450
Fujitsu LifeBook U757
7200U, HD Graphics 620
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
7200U, HD Graphics 620
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook)
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
6200U, HD Graphics 520
Geräuschentwicklung
-5%
7%
6%
-14%
2%
aus / Umgebung *
29.3
30.4
-4%
28.2
4%
29
1%
30.3
-3%
29
1%
Idle min *
29.3
30.6
-4%
28.2
4%
29
1%
31.6
-8%
30.8
-5%
Idle avg *
29.3
30.6
-4%
28.2
4%
29
1%
31.6
-8%
30.8
-5%
Idle max *
31.2
30.6
2%
28.2
10%
29
7%
33.4
-7%
30.8
1%
Last avg *
35.1
34.7
1%
33.3
5%
31
12%
47.8
-36%
33.1
6%
Last max *
38.7
46.3
-20%
34
12%
33.4
14%
47.8
-24%
34.4
11%

* ... kleinere Werte sind besser

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.935.431.436.635.92533.533.528.632.733.53127.928.127.929.527.94026.429.12627.926.4502627.127.327.9266325.625.12525.625.68025.925.226.124.625.910026.325.126.626.326.312523.723.522.821.723.716022.521.622.522.222.520021.72121.320.921.725022.321.420.720.622.331522.821.220.119.522.840021.619.718.418.921.650022.120.418.817.822.163025.421.919.717.225.480024.722.22016.724.7100025.224.519.716.825.2125026.623.820.816.326.6160026.623.819.21626.6200027.223.41916.227.2250027.323.318.416.327.3315031.226.120.116.531.2400029.524.919.716.729.5500023.820.417.41723.8630022.61917.617.322.6800019.718.117.617.619.71000018.418.217.717.818.41250017.918.117.617.517.91600018.118.717.717.618.1SPL38.73531.229.138.7N2.82.11.51.22.8median 23.7Lenovo ThinkPad T570-20H90002GEmedian 21.6median 19.7median 17.5median 23.7Delta2.31.81.31.42.337.533.234.336.931.434.137.832.933.236.331.330.931.328.328.82927.626.728.127.72726.523.425.126.825.327.124.42323.623.523.92424.826.224.522.622.423.221.62122.62019.721.12018.722.12019.623.920.319.824.52016.92319.714.922.519.614.321.519.714.120.317.513.819.717.314.119.215.514.11815.214.115.71514.114.915.214.415.114.614.214.814.614.114.4312933.11.51.21.8median 20HP EliteBook 850 G4-Z2W86ETmedian 16.9median 22.12.73.92.9hearing rangehide median Fan Noise

Temperatur

Trotz der ULV-Komponenten und dem 15,6-Zoll-Gehäuse können wir ziemlich hohe Oberflächentemperaturen ermitteln. Unter Last gibt es vor allem im mittleren Bereich auf der Unterseite zwei Hotspots, die mehr als 48 °C erreichen. Aufgrund der Position sollte man das Gerät aber trotzdem noch auf den Oberschenkeln nutzen können. Auf der Oberseite werden vor allem der mittlere und der linke Bereich der Tastatur warm, was man auch beim Tippen spüren kann. Unangenehm wird es aber nicht, da auch die Handballenauflage recht kühl bleibt.

Im Leerlauf oder bei anspruchslosen Tätigkeiten bleibt das gesamte Gerät aber sehr kühl und erwärmt sich praktisch überhaupt nicht.

Max. Last
 33.8 °C36.4 °C33.2 °C 
 39.5 °C35.6 °C33.7 °C 
 32 °C33.6 °C29.7 °C 
Maximal: 39.5 °C
Durchschnitt: 34.2 °C
41.3 °C42.3 °C39.2 °C
36 °C48.3 °C35.2 °C
26.2 °C26.1 °C25.9 °C
Maximal: 48.3 °C
Durchschnitt: 35.6 °C
Netzteil (max.)  38.9 °C | Raumtemperatur 21.8 °C | Voltcraft IR-900
Wärmeentwicklung Last Oberseite
Wärmeentwicklung Last Oberseite
Wärmeentwicklung Last Unterseite
Wärmeentwicklung Last Unterseite
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
7200U, HD Graphics 620
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
6700HQ, Radeon Pro 450
Fujitsu LifeBook U757
7200U, HD Graphics 620
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
7200U, HD Graphics 620
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook)
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
6200U, HD Graphics 520
Hitze
1%
-2%
9%
-12%
1%
Last oben max *
39.5
43
-9%
42
-6%
37
6%
47.6
-21%
33.3
16%
Last unten max *
48.3
40
17%
38.8
20%
41.1
15%
42.1
13%
40.1
17%
Idle oben max *
24.5
26
-6%
29.2
-19%
23.2
5%
29.9
-22%
27.4
-12%
Idle unten max *
25.3
25
1%
26.3
-4%
23.2
8%
29.8
-18%
29.6
-17%

* ... kleinere Werte sind besser

Stresstest

Stresstest ThinkPad T570
Stresstest ThinkPad T570

Der Stresstest (Prime95 & FurMark für mindestens eine Stunde) brachte auf dem ThinkPad T570 zwei völlig unterschiedliche Ergebnisse hervor, obwohl sich weder an der Software noch der Firmware etwas geändert hatte. In dem ersten Versuch konnten wir das übliche ULV-Verhalten beobachten, bei dem der Verbrauch des Prozessors nach kurzer Zeit auf 15 Watt abfällt. Das ist jedoch überraschend, denn das TDP-Limit liegt ja eigentlich dauerhaft bei 25 Watt. Die CPU fiel nach wenigen Sekunden auf nur noch 1,5-1,6 GHz, während die GPU mit 950 MHz arbeitet. Zwischendurch kam es zudem immer mal wieder zu Abfällen auf nur noch 9 Watt (1,0-1,1 GHz CPU, 600-650 MHz GPU). Das 3DMark-11-Ergebnis im Anschluss war jedoch unauffällig.

In einem zweiten Versuch war die Leistung dann sehr konstant. In den ersten 20 Minuten konnte der Prozessor seinen maximalen Takt von 3,1 GHz aufrechterhalten, was auch für die GPU gilt (1.000 MHz). Erst nach 20 Minuten erreicht der Chip 75 °C, woraufhin der Prozessortakt leicht reduziert wird (2,8-3,1 GHz). Die Grafikkarte bleibt jedoch bei 1.000 MHz, und auch die vorher beschriebenen Leistungseinbrüche gibt es nicht.

Im Akkubetrieb wird die Leistung wieder deutlich begrenzt, und der Prozessor darf nur noch 7,5 Watt verbrauchen. Das reicht für 1,4-1,5 GHz des Prozessors & 450 MHz der Grafikkarte. 

Auch hier gehen wir von einer unausgereiften Software aus. Hoffentlich wird das Problem bald durch ein Firmware-Update behoben.

Lautsprecher

einer der beiden Lautsprecher
einer der beiden Lautsprecher

Die beiden Stereolautsprecher sind mit 2 Watt spezifiziert und befinden sich auf der Unterseite. Hier kommt es also ein wenig auf den Untergrund an, wie gut der Klang reflektiert werden kann. In unserer Sound-Analyse sehen wir recht ausgewogene Höhen & Mitten. Davon profitiert vor allem die Sprachausgabe, doch bei Musik oder Videos fehlt einfach die Kraft. Zudem sind die Module mit maximal 77 dB(A) auch nur durchschnittlich laut. 

Die Wiedergabe an dem Klinkenstecker war unauffällig, und auch die Verbindung mit unserem Bluetooth-Lautsprecher (Denon Envaya Mini) war kein Problem.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.234.72534.338.53131.536.7403036.75027.236.16325.3398026.24110025.840.112525.244.316023.346.820022.955.225021.566.331520.468.340020.159.35001956.663018.358.680017.364100016.765.9125016.862160016.266.1200016.160.625001661.8315016.162.1400016.463.3500016.567.3630016.767.8800016.867.11000016.965.91250016.963.81600017.859.7SPL29.276.6N1.242median 16.9Lenovo ThinkPad T570-20H90002GEmedian 62.1Delta2.34.93432.235.93532.636.334.535.927.931.726.9312732.625.832.525.537.123.941.324.448.625.852.521.860.420.16219.364.118.864.119.560.92061.817.861.215.45814.959.214.563.614.161.615.662.714.76417.166.616.964.115.755.616.352.518.649.429.574.61.336.1median 18.6HP EliteBook 850 G4-Z2W86ETmedian 60.93.35.7hearing rangehide median Pink Noise
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (77.1 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (11.6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 48%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 6% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 92% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.2% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 20% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 76% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 48%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 18% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 78% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Dank dem sparsamen ULV-Prozessor und der vergleichsweise geringen Bildschirmhelligkeit fallen unsere Strommessungen im Leerlauf recht gering aus. 3,2 bis maximal 8,2 Watt sind ordentliche Ergebnisse für ein 15,6 Zoll großes System. Hier haben vor allem die beiden Laptops von Dell bzw. Apple einen Nachteil, da die Quad-Core-Prozessoren und der höher aufgelöste Bildschirm des MacBooks einfach etwas mehr Strom benötigen.

Unter Last kommt es dann wieder darauf an, ob der Prozessor nach kurzer Zeit drosselt oder mit voller Leistung durchläuft. Im ersten Fall pendelt sich der Verbrauch während des Stresstests bei etwa 34 Watt ein. Bei voller Leistung sind es allerdings konstante ~44-45 Watt mit einem maximalen Verbrauch von bis zu 46 Watt. Damit hat das kompakte 45-Watt-Netzteil eigentlich kaum noch Spielraum. Der Akku wird zwar auch in diesem Fall nicht geleert, doch für das gleichzeitige Laden des Akkus gibt es kaum Reserven.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.24 / 0.33 Watt
Idledarkmidlight 3.6 / 7.7 / 8.2 Watt
Last midlight 30.8 / 46.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
7200U, HD Graphics 620, 1920x1080
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
6700HQ, Radeon Pro 450, 2880x1800
Fujitsu LifeBook U757
7200U, HD Graphics 620, 1920x1080
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
7200U, HD Graphics 620, 1920x1080
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 1920x1080
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
6200U, HD Graphics 520, 1920x1080
Stromverbrauch
-47%
4%
12%
-93%
7%
Idle min *
3.6
2.9
19%
3.96
-10%
3.58
1%
6.6
-83%
4.3
-19%
Idle avg *
7.7
9.7
-26%
7.74
-1%
5.97
22%
9
-17%
7.3
5%
Idle max *
8.2
10.1
-23%
8.64
-5%
6.81
17%
10.7
-30%
7.8
5%
Last avg *
30.8
65
-111%
28.8
6%
29.4
5%
77.5
-152%
26.3
15%
Last max *
46.1
89.5
-94%
32
31%
39.7
14%
130
-182%
32
31%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Das ThinkPad T570 setzt auf Lenovos Power-Bridge-System mit zwei Akkus. Ein 32-Wh-Modul (4-Zellen-LiPo) ist im Inneren des Gehäuses verbaut, während ein zweiter Akku auf der Rückseite sitzt und dort auch von außen entnommen werden kann. In unserem Testgerät befindet sich der "kleine" externe Akku mit 24 Wattstunden (3-Zellen-LiPo), insgesamt liegt die Kapazität also bei insgesamt 56 Wattstunden. Optional gibt es aber noch Module mit 48 bzw. 72 Wh (6-Zellen-Li-Ion), die das Gerät an der Rückseite jedoch leicht anheben. Im Betrieb wird immer erst der externe Akku entladen. Beim Laden wiederum wird zunächst der interne Akku auf 80 % geladen, dann der externe auf 95 %. Dieser Vorgang dauert rund 160 Minuten, für die restliche Ladung werden noch einmal 60 Minuten benötigt.

maximale Laufzeit: 1.167 Minuten
maximale Laufzeit: 1.167 Minuten
Video-Laufzeit: 587 Minuten
Video-Laufzeit: 587 Minuten
minimale Laufzeit: 201 Minuten
minimale Laufzeit: 201 Minuten
Laden: 220 Minuten
Laden: 220 Minuten

Zunächst haben wir uns die maximale bzw. die minimale Laufzeit angesehen. Im Leerlauf (minimale Helligkeit) mit deaktivierten Funkmodulen läuft das Gerät fast 20 Stunden lang. Unter maximaler Last ist das Ergebnis mit 3:21 Stunden sehr gut, allerdings muss man hier natürlich die deutlich reduzierte Leistung im Akkubetrieb berücksichtigen. Die Schleife unseres Full-HD-Testvideos (Big Buck Bunny, H.264) ermittelt bei einer angepassten Helligkeit von rund 150 cd/m² eine gute Laufzeit von beinahe 10 Stunden.

WLAN-Laufzeit Microsoft Edge (38.14393.0.0): 454 Minuten
WLAN-Laufzeit Microsoft Edge (38.14393.0.0): 454 Minuten
WLAN-Laufzeit Google Chrome (57.0): 466 Minuten
WLAN-Laufzeit Google Chrome (57.0): 466 Minuten
WLAN-Laufzeit Mozilla Firefox (52.0.2): 427 Minuten
WLAN-Laufzeit Mozilla Firefox (52.0.2): 427 Minuten
WLAN-Laufzeit Opera (44.0.2510.1159): 444 Minuten
WLAN-Laufzeit Opera (44.0.2510.1159): 444 Minuten

In unserem WLAN-Test, bei dem wir mit einem Skript die praxisnahe Laufzeit beim Surfen im Internet ermitteln, schlägt sich das ThinkPad T570 mit 7,5 Stunden ebenfalls ordentlich. Dieser Test wurde mit dem normalen Microsoft Edge Browser ermittelt. Wir waren allerdings auch an den Ergebnissen mit anderen Browsern interessiert, weshalb wir auch die aktuellen Versionen von Google Chrome, Mozilla Firefox und Opera getestet haben. Der Webbrowser von Google hielt dabei am längsten durch und schaffte noch einmal 12 Minuten mehr als Mircosofts Edge. Auf dem dritten Platz folgt dann Opera mit 10 Minuten weniger. Das Schlusslicht bildet Mozilla Firefox mit fast 30 Minuten weniger.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
19h 27min
Surfen über WLAN v1.3 (Edge 38.14393.0.0)
7h 34min
Big Buck Bunny H.264 1080p
9h 47min
Last (volle Helligkeit)
3h 21min
Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE
7200U, HD Graphics 620, 56 Wh
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
6700HQ, Radeon Pro 450, 76 Wh
Fujitsu LifeBook U757
7200U, HD Graphics 620, 50 Wh
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
7200U, HD Graphics 620, 51 Wh
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 56 Wh
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
6200U, HD Graphics 520, 67 Wh
Akkulaufzeit
-17%
-3%
-0%
-45%
12%
Idle
1167
1081
-7%
565
-52%
1085
-7%
H.264
587
516
-12%
637
9%
571
-3%
WLAN
454
602
33%
440
-3%
530
17%
334
-26%
661
46%
Last
201
55
-73%
160
-20%
84
-58%
226
12%

Fazit

Pro

+ stabiles Gehäuse mit guter Verarbeitung
+ exzellente Eingabegeräte
+ matter IPS-Bildschirm
+ umfangreiche Anschlussausstattung
+ Thunderbolt 3/USB-C
+ lange Akkulaufzeit
+ ordentliche Wartungsmöglichkeiten
+ gute Systemleistung
+ 3 Jahre Garantie
+ schnelles WLAN
+ meistens leiser Betrieb
+ WWAN-ready

Contra

- durchschnittliche Helligkeit
- gelegentliche Leistungsreduzierung (vermutlich Firmware basiert)
- deutliche Leistungsreduzierung im Akkubetrieb
- lange Ladezeit
im Test: Lenovo ThinkPad T570. Testgerät zur Verfügung gestellt von:
im Test: Lenovo ThinkPad T570. Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Das diesjährige Update des Lenovo ThinkPad T570 ist über weite Strecken ein sehr gutes Business-Notebook, doch es gibt auch einige Schwachstellen bzw. Bugs, die hoffentlich noch ausgemerzt werden. 

Sehr gut gefallen hat uns das kompaktere Gehäuse. Lenovo ist nun auch bei der T-Serie wieder zu den schwarzen Gehäusen zurückgekehrt und konnte das Modell kompakter konstruieren. Das merkt man vor allem an den schmaleren Bildschirmrändern. Stabilität und Verarbeitung haben darunter jedoch nicht gelitten. Der Zugang zu den Komponenten fällt allerdings, wie schon beim kleineren ThinkPad T470, ein wenig kompliziert aus.

Zu den weiteren Pluspunkten zählen ganz klar die Eingabegeräte, auch wenn einige Tasten durch das neue Gehäuse etwas schmaler ausfallen. An dem Tippgefühl gibt es aber nach wie vor keine Kritik. Auch das Touchpad wurde im Vergleich zum Vorgänger verbessert. Bei den Sicherheitsmodulen, den Funkverbindungen, der Anschlussausstattung sowie den Akkulaufzeiten gibt sich Lenovo ebenfalls keine Blöße.

Gutes Gehäuse, gute Ausstattung und gute Eingabegeräte – schwaches Full-HD-Display und gelegentliche Leistungsprobleme: Mit ein wenig Feinschliff könnte aus dem Lenovo ThinkPad T570 ein sehr guter Business-Laptop werden.

Eine Schwachstelle gibt es aber weiterhin, denn Lenovo verbaut nur ein mittelmäßiges Full-HD-Panel. Es basiert auf der IPS-Technologie und mit knapp 250 cd/m² ist es zwar heller als der direkte Vorgänger ThinkPad T560, doch im Konkurrenzvergleich fällt es deutlich zurück. Die Farbraumabdeckung ist ebenfalls sehr gering.

Ein wenig verwundert waren wir über die gelegentlichen Leistungsprobleme und die Temperaturentwicklung. Die Leistungsprobleme sind nur gelegentlich aufgetreten, weshalb wir hier von einem Software-Problem ausgehen. Der ULV-Prozessor kann theoretisch sein volles Potenzial abrufen, wird aber zwischendurch ausgebremst und kommt nach einiger Zeit auch an sein Temperaturlimit. Unnötig ist die drastische Leistungsreduzierung im Akkubetrieb, denn der Prozessor kann noch nicht einmal seinen Basistakt aufrechterhalten. Hoffentlich werden diese Probleme bald gelöst. Bis es soweit ist, ziehen wir jedoch – wie auch schon bei dem ThinkPad T470s – drei Prozentpunkte von der Gesamtwertung ab. Somit verpasst das ThinkPad T570 in diesem Zustand eine "sehr gute" Bewertung.

Lenovo ThinkPad T570-20H90002GE - 15.04.2017 v6
Andreas Osthoff

Gehäuse
88 / 98 → 90%
Tastatur
94%
Pointing Device
Konnektivität
71 / 80 → 89%
Gewicht
63 / 67 → 92%
Akkulaufzeit
90%
Display
85%
Leistung Spiele
54 / 68 → 79%
Leistung Anwendungen
84 / 92 → 92%
Temperatur
91%
Lautstärke
94%
Audio
71%
Kamera
53 / 85 → 62%
Auf- / Abwertung
-3%
Durchschnitt
72%
86%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Lenovo ThinkPad T570 (Core i5, Full-HD) Laptop
Autor: Andreas Osthoff, 15.04.2017 (Update: 25.04.2017)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.