Notebookcheck

Test Lenovo ThinkPad T560 (Core i7, 940MX, 3K) Notebook

Einmal mit allem, bitte! Ausgerüstet mit Core-i7-Prozessor, 3K-Display und dedizierter Nvidia-Grafik bläst das ThinkPad T560 zum Sturm auf die Spitze unser Business-Charts. Doch reicht die üppige Ausstattung, um den Kaufpreis von fast 2.000 Euro zu rechtfertigen?

Nachdem bereits das Einstiegsmodell der ThinkPad-T560-Serie mit einem hervorragenden Testergebnis von 88 Prozent auftrumpfen konnte, muss sich nun die fast 2.000 Euro (Schüler/Studenten: ab 1.700 Euro) teure High-End-Konfiguration unserem Testparcours stellen. Für diesen Preis bekommt der Käufer nicht nur Intels Skylake-Topmodell Core i7-6600U geboten, sondern auch eine dedizierte Nvidia-GPU vom Typ GeForce 940MX, ein ultra-hochauflösendes IPS-Panel sowie ein integriertes LTE-Funkmodem. Einzig die Speicherausstattung erscheint mit 8 GB DDR3L-RAM sowie einer 256-GB-SSD vergleichsweise mager, wenngleich sich das T560 natürlich noch deutlich weiter aufrüsten lässt. Sämtliche Details zu den Themen Wartung, Gehäuse und Eingabegeräten haben wir bereits im vergangenen Testbericht ausführlich beleuchtet, auf den wir an dieser Stelle nochmals verweisen wollen; nachfolgend sollen deshalb insbesondere Display und Performance des neuen Testgerätes im Mittelpunkt stehen.

Als 15-zölliges Business-Notebook der Oberklasse konkurriert das ThinkPad unter anderem mit dem HP EliteBook 850 G3, Dell Latitude E5570 (deutscher Test folgt) und Toshiba Tecra Z50.

Lesen Sie auch: Test Lenovo ThinkPad T560 (Core i5, SSHD)

Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE (ThinkPad T560 Serie)
Prozessor
Grafikkarte
NVIDIA GeForce 940MX - 2048 MB, Kerntakt: 1122 - 1242 MHz, Speichertakt: 1000 MHz, DDR3, ForceWare 359.30, Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, 1x 8 GB DDR3L-1600, 1 von 2 Slots belegt
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 2880x1620 Pixel 212 PPI, Panasonic VVX16T028J00, IPS, LED-Backlight, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Skylake-U Premium PCH
Massenspeicher
Samsung SSD PM871 MZ7LN256HCHP, 256 GB 
Soundkarte
Intel Skylake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Headset-Buchse (3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: SD, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-LM (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2, 4G/LTE (Huawei ME906s), LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 22.4 x 380 x 252
Akku
67 Wh Lithium-Ion, wechselbar, 44 Wh intern + 23 Wh extern
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 65-Watt-Netzteil, 36 Monate Garantie
Gewicht
2.25 kg, Netzteil: 340 g
Preis
2000 Euro

 

Hinweis: Bilder zeigen des Core-i5-Modell ohne dedizierte GPU und LTE-Modul (20FH001FGE).

Display

Subpixelraster
Subpixelraster

Beginnen wir also direkt mit dem Display, welches zweifellos eines der Highlights unserer Ausstattungsvariante darstellt. Anders als HP, Dell und Toshiba hat Lenovo neben dem üblichen FullHD-Panel auch ein aufpreispflichtiges 3K-Modell im Programm, dessen enorme Auflösung von 2.880 x 1.620 Bildpunkten die Pixeldichte auf satte 212 ppi (FullHD-Variante: 141 ppi) nach oben schraubt. Um diese Pixelmenge nativ und ohne Skalierungsfaktor nutzen zu können, sollte man über sehr gute Augen verfügen, wird dann dafür aber auch mit einer geradezu gigantischen Arbeitsfläche belohnt. Für die meisten Anwender dürfte eine auf 125 oder 150 Prozent vergrößerte Darstellung den besten Kompromiss zwischen Anzeigegröße und effektivem Bildinhalt bieten.

Erfreulicherweise glänzt das von Panasonic stammende Display nicht nur in puncto Auflösung, sondern punktet darüber hinaus auch mit einer sehr hohen Maximalhelligkeit von 322 cd/m². Bei Absenkung der Leuchtdichte schaltet sich das Backlight mittels PWM-Steuerung (220 Hz) periodisch ein und aus, was von empfindlichen Augen unter Umständen als leichtes Flimmern wahrgenommen wird; dies ist allerdings auch bei vielen anderen aktuellen Notebooks der Fall. Im Zweifelsfall sollte das Gerät darum vor dem Kauf oder innerhalb des Rückgabezeitraumes ausgiebig auf diesbezügliche Probleme (Kopfschmerzen, Schwindel) untersucht werden – wir konnten im Test subjektiv keine Einschränkungen feststellen.

Schwarze Flächen werden dank IPS-Technik überaus satt und kräftig abgebildet, was sich in einem hervorragenden Kontrastverhältnis von 1.059:1 widerspiegelt. Gleichwohl erreichen die FullHD-Displays der Konkurrenz recht ähnliche Werte, einzig das TN-bestückte EliteBook fällt etwa um die Hälfte zurück.

320
cd/m²
317
cd/m²
316
cd/m²
303
cd/m²
339
cd/m²
307
cd/m²
323
cd/m²
343
cd/m²
326
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 343 cd/m² Durchschnitt: 321.6 cd/m² Minimum: 4 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 341 cd/m²
Kontrast: 1059:1 (Schwarzwert: 0.32 cd/m²)
ΔE Color 5.88 | - Ø
ΔE Greyscale 7.41 | - Ø
87.68% sRGB (Argyll) 57.14% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.36
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
2880x1620, IPS
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
1920x1080, IPS-Panel
HP EliteBook 850 G3
1920x1080, TN LED
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
1920x1080, AHVA
Toshiba Tecra Z50-C-10P
1920x1080, IPS-Panel
Response Times
-46%
-24%
-18%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
32.8 (17.2, 15.6)
58 (23, 35)
-77%
46.4 (22.4, 24)
-41%
20 (9, 11)
39%
Response Time Black / White *
22.4 (11.6, 10.8)
36 (11, 25)
-61%
27.2 (9.2, 18)
-21%
26 (13, 13)
-16%
PWM Frequency
220 (90)
220 (50)
0%
200 (50)
-9%
50 (40)
-77%
Bildschirm
-16%
-33%
8%
11%
Brightness
322
220
-32%
287
-11%
363
13%
277
-14%
Brightness Distribution
88
84
-5%
85
-3%
84
-5%
83
-6%
Schwarzwert *
0.32
0.27
16%
0.54
-69%
0.3
6%
0.27
16%
Kontrast
1059
900
-15%
537
-49%
1257
19%
1067
1%
DeltaE Colorchecker *
5.88
7.49
-27%
9.7
-65%
4.7
20%
DeltaE Graustufen *
7.41
7.5
-1%
10.83
-46%
3.1
58%
Gamma
2.36 102%
2.35 102%
2.91 82%
2.7 89%
CCT
6036 108%
6115 106%
12761 51%
6603 98%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
57.14
38.9
-32%
51.15
-10%
61.9
8%
Color Space (Percent of sRGB)
87.68
60.9
-31%
78.96
-10%
90.3
3%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-31% / -24%
-29% / -30%
8% / 8%
-4% / 3%

* ... kleinere Werte sind besser

AdobeRGB-Abdeckung (57 %)
AdobeRGB-Abdeckung (57 %)
sRGB-Abdeckung (88 %)
sRGB-Abdeckung (88 %)

Das Thema Farbwiedergabe zählte nicht gerade zu den größten Stärken unseres ersten Testgerätes – umso größer waren die Hoffnungen, dass das 3K-Panel auch diesbezüglich besser abschneidet. In der Tat können wir einen merklich größeren Farbraum sowie eine etwas präzisere Farb- und Graustufenwiedergabe vermelden, wenngleich 87,7 Prozent sRGB-Abdeckung und durchschnittliche Delta-E-Abweichungen zwischen 6 und 7 in dieser Preisklasse als allenfalls durchschnittlich einzustufen sind. Erst im kalibrierten Zustand werden Farben und Graustufen mit der gewünschten Präzision dargestellt, sodass zumindest der semiprofessionellen Bildbearbeitung nichts im Wege steht.

Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)

Als massiver 15-Zöller richtet sich das ThinkPad T560 nicht vorrangig an Außendienstler, lässt sich dank seines sehr hellen und entspiegelten Displays aber problemlos unter freiem Himmel nutzen – eine Eigenschaft, die wir dem dunkleren FullHD-Modell nicht attestieren konnten. Sogar bei strahlendem Sonnenschein bleibt die Darstellung stets einwandfrei ablesbar.

Außeneinsatz (Bewölkung)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
22.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 11.6 ms steigend
↘ 10.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 20 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
32.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 17.2 ms steigend
↘ 15.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 18 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (43.4 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 220 Hz90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 220 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 220 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 58 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 5114 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Blickwinkel Lenovo ThinkPad T560
Blickwinkel Lenovo ThinkPad T560

Einen kleinen Rückschritt macht unser Proband beim Thema Blickwinkelstabilität, wo das 3K-Panel (zumindest für IPS-Verhältnisse) nur durchschnittlich abschneidet. So zeigt das Display bei der Betrachtung von schräg oben einen ungewöhnlich starken Kontrastabfall, der das Bild etwas blass und überstrahlt wirken lässt. Aus anderen Perspektiven tritt dieses Verhalten nicht auf, weshalb wir von einem eher akademischen Problem ohne praktische Auswirkungen sprechen würden – zur gleichzeitigen Betrachtung durch mehrere Anwender ist die Anzeige ohne Einschränkungen geeignet.

Leistung

3,4 GHz maximaler Turbo
3,4 GHz maximaler Turbo

Mit einem Taktspielraum von 2,6 bis 3,4 GHz (2 Kerne: 3,2 GHz) repräsentiert der Core i7-6600U den derzeit schnellsten Vertreter der Skylake-ULV-Serie. Gegenüber dem preiswerteren Core i5-6200U (2,3 - 2,8 GHz), der ebenfalls zwei Kerne samt Hyper-Threading-Support integriert, bietet der i7-6600U darüber hinaus einen mit 4 MB etwas größeren L3-Cache. Wie bei anderen aktuellen ULV-Modellen beträgt die TDP standardmäßig 15 Watt.

Die integrierte HD Graphics 520 (24 EUs, 300 - 1.050 MHz) muss in diesem Fall nur einfache 2D- und Multimedia-Aufgaben bewältigen, da für 3D-Anwendungen eine dedizierte Nvidia GeForce 940MX mit 2 GB DDR3-Speicher bereitsteht. Wird deren Rechenleistung nicht benötigt, schaltet sich die GPU via Optimus vollständig ab und spart so Energie.

In Anbetracht des stattlichen Kaufpreises von rund 2.000 Euro hätten wir uns eine etwas üppigere Speicherausstattung als die vorliegenden 8 GB DDR3L-1600 sowie die magere 256-GB-SSD gewünscht. Immerhin: Da nur einer der beiden RAM-Slots belegt ist, lässt sich ohne Weiteres ein zweites 8-GB-Modul ergänzen. Die 2,5-Zoll-SSD müsste in Ermangelung freier Slots dagegen ausgebaut und durch ein größeres Exemplar ersetzt werden.

Prozessor

15 Watt TDP
15 Watt TDP

Trotz moderner 14-Nanometer-Fertigung reichen 15 Watt TDP oftmals nicht aus, um beide CPU-Kerne des Core i7-6600U bei der maximal möglichen Volllast-Frequenz von 3,2 GHz zu betreiben. Zwar gestattet Lenovo kurzzeitige Überschreitungen auf bis zu 19 Watt, die im Cinebench R15 einen Anfangstakt von immerhin 3,0 GHz erlauben; nach knapp 30 Sekunden greift jedoch die 15-Watt-Abriegelung und der Takt sinkt auf nur noch 2,7 GHz ab. Das teuer erkaufte Leistungspotential i7 bleibt somit zu großen Teilen auf der Strecke – dies ist insbesondere deshalb ärgerlich, weil Lenovo mit dem ThinkPad T460s selbst zeigt, wie man es besser machen kann: Hier wurde die TDP-Grenze schlicht auf 25 Watt angehoben, wodurch der volle Turbo Boost durchgängig anliegt. Bei Single-Threading, das heißt solange nur ein Kern belastet wird, limitiert der Verbrauch dagegen nicht und die maximalen 3,4 GHz werden auch beim T560 recht stabil gehalten.

Im Konkurrenzvergleich setzt sich das ThinkPad bei Multi-Threading nur knapp vor das Tecra Z50 und fällt noch hinter das EliteBook 850 G3 zurück. Den unangefochtenen Spitzenplatz belegt das Latitude E5570, welches als einziges mit vierkernigen Standard-Voltage-CPUs bestückt werden kann. 

Leistungsdifferenzen zwischen Netz- und Akkubetrieb waren im Test nicht festzustellen.

Anmerkung: Mittels Intels Extreme Tuning Utility war es uns möglich, die TDP-Einstellung auf 25 Watt anzuheben und damit eine perfekte Turbo-Boost-Ausnutzung zu erzeugen. Auch wenn hierdurch im Normalfall keine Schäden zu erwarten sind, sollte man sich als Anwender bewusst sein, dass derartige Modifikationen nicht zwangsläufig durch die Garantie abgedeckt sind.

Single-Threading
Single-Threading
Multi-Threading (Start)
Multi-Threading (Start)
Multi-Threading (Ende)
Multi-Threading (Ende)
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
Intel Core i5-6440HQ
149 Points ∼76% +4%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
143 Points ∼73%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
143 Points ∼73% 0%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
141 Points ∼72% -1%
Lenovo ThinkPad T550
Intel Core i7-5600U
131 Points ∼67% -8%
HP EliteBook 850 G3
Intel Core i7-6500U
130 Points ∼67% -9%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U
113 Points ∼58% -21%
Toshiba Tecra Z50-C-10P
Intel Core i5-6200U
105 Points ∼54% -27%
CPU Multi 64Bit
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
Intel Core i5-6440HQ
519 Points ∼24% +49%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
348 Points ∼16%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
306 Points ∼14% -12%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
347 Points ∼16% 0%
HP EliteBook 850 G3
Intel Core i7-6500U
322 Points ∼15% -7%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U
290 Points ∼14% -17%
Toshiba Tecra Z50-C-10P
Intel Core i5-6200U
280 Points ∼13% -20%
Lenovo ThinkPad T550
Intel Core i7-5600U
279 Points ∼13% -20%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
Intel Core i5-6440HQ
1.69 Points ∼76% +4%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
1.63 Points ∼74%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
1.62 Points ∼73% -1%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
1.57 Points ∼71% -4%
HP EliteBook 850 G3
Intel Core i7-6500U
1.49 Points ∼67% -9%
Lenovo ThinkPad T550
Intel Core i7-5600U
1.48 Points ∼67% -9%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U
1.29 Points ∼58% -21%
CPU Multi 64Bit
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
Intel Core i5-6440HQ
5.98 Points ∼25% +56%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
3.84 Points ∼16%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
3.39 Points ∼14% -12%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
3.83 Points ∼16% 0%
HP EliteBook 850 G3
Intel Core i7-6500U
3.6 Points ∼15% -6%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U
3.23 Points ∼14% -16%
Lenovo ThinkPad T550
Intel Core i7-5600U
3.07 Points ∼13% -20%
X264 HD Benchmark 4.0
Pass 2
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
Intel Core i5-6440HQ
35 fps ∼21% +56%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
22.62 fps ∼13% +1%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
22.45 fps ∼13%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
19.96 fps ∼12% -11%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U
19.04 fps ∼11% -15%
Pass 1
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
Intel Core i5-6440HQ
161 fps ∼69% +41%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U
120.37 fps ∼52% +5%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
114.34 fps ∼49%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U
108.56 fps ∼46% -5%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U
97.96 fps ∼42% -14%
Cinebench R10 Shading 32Bit
5109
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
10836
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5469
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.84 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.63 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
56.38 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
62.74 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
143 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
348 Points
Hilfe

Massenspeicher

AS-SSD-Benchmark
AS-SSD-Benchmark

Anstelle einer SSHD (siehe erster Test) steckt in unserem neuen Testgerät eine 256 GB große SSD, genauer gesagt ein Ableger der PM871-Serie von Samsung (TLC-Flash, mutmaßlich Samsung-MGX-Controller). Das SATA-Laufwerk kann mit ordentlichen sequentiellen Transferraten von gut 500 MB/s beim Lesen sowie 300 MB/s beim Schreiben aufwarten, bei kleinen 4K-Dateien und mehrfach parallelem Zugriff liegen die Ergebnisse sogar fast auf High-End-Niveau. Dennoch bleibt zu bedauern, dass dem T560 ein zusätzlicher M.2-2280-Slot mit noch schnellerer PCIe-3.0-x4-Anbindung fehlt – so ließen sich auch SSD und HDD parallel betreiben. Das große 15-Zoll-Chassis sollte dafür mehr als ausreichend Platz bieten.

Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Samsung SSD PM871 MZ7LN256HCHP
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
HP EliteBook 850 G3
Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
Samsung SSD 850 EVO 250GB
Toshiba Tecra Z50-C-10P
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
CrystalDiskMark 3.0
-89%
-6%
2%
3%
138%
Write 4k QD32
278.9
0.64
-100%
162.1
-42%
84.83
-70%
277
-1%
Read 4k QD32
346.9
0.807
-100%
326.1
-6%
253.2
-27%
561.3
62%
Write 4k
85.64
5.223
-94%
80.11
-6%
86.44
1%
87.61
2%
139.3
63%
Read 4k
33.4
0.36
-99%
30.42
-9%
45.85
37%
24.05
-28%
51.35
54%
Write Seq
306.1
113.2
-63%
426.1
39%
507
66%
415.8
36%
1530
400%
Read Seq
512.6
108.6
-79%
466.3
-9%
525
2%
511.6
0%
1778
247%
Samsung SSD PM871 MZ7LN256HCHP
Minimale Transferrate: 132 MB/s
Maximale Transferrate: 415.9 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 385.8 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 181.1 MB/s
CPU Benutzung: 4.9 %

System Performance

Infolge der mäßigen Turbo-Boost-Ausnutzung fällt das T560 in unseren Systemleistungs-Messungen nicht nur hinter das kleinere T460s, sondern auch knapp hinter das EliteBook 850 G3 mit nominell schwächerem Prozessor zurück. Wirklich groß sind die von uns ermittelten Differenzen allerdings nicht – Unterschiede kleiner 20 Prozent kann man als Anwender abseits von Benchmarks ohnehin kaum spüren. Subjektiv können wir dem ThinkPad jedenfalls ein überaus spontanes Ansprechverhalten, kurze Boot- und Ladezeiten sowie mehr als ausreichende Performance-Reserven für anspruchsvolle Anwendungen und Multitasking bescheinigen. Besonders leistungshungrige Nutzer sollten jedoch eine Aufrüstung auf 16 GB Arbeitsspeicher in Betracht ziehen und zudem einen genaueren Blick auf das Latitude E5570 mit optionalen Quad-Core-CPUs werfen.

PCMark 7 - Score
HP EliteBook 850 G3
Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
5201 Points ∼100% +7%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
5190 Points ∼100% +7%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U, NVIDIA GeForce 940MX, Samsung SSD PM871 MZ7LN256HCHP
4853 Points ∼93%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3609 Points ∼69% -26%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
4442 Points ∼100% +5%
HP EliteBook 850 G3
Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
4232 Points ∼95% 0%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U, NVIDIA GeForce 940MX, Samsung SSD PM871 MZ7LN256HCHP
4228 Points ∼95%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
4091 Points ∼92% -3%
Toshiba Tecra Z50-C-10P
Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
3842 Points ∼86% -9%
Creative Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
4338 Points ∼100% +8%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U, NVIDIA GeForce 940MX, Samsung SSD PM871 MZ7LN256HCHP
4024 Points ∼93%
HP EliteBook 850 G3
Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
3932 Points ∼91% -2%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3546 Points ∼82% -12%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
3542 Points ∼100% +17%
HP EliteBook 850 G3
Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
3202 Points ∼90% +6%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U, NVIDIA GeForce 940MX, Samsung SSD PM871 MZ7LN256HCHP
3017 Points ∼85%
Toshiba Tecra Z50-C-10P
Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
2991 Points ∼84% -1%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
2928 Points ∼83% -3%
PCMark 7 Score
4853 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3017 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4024 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4228 Punkte
Hilfe

Grafikkarte

Nvidia GeForce 940MX
Nvidia GeForce 940MX

Nvidias neue Pascal-Generation dürfte im Notebook-Segment noch einige Monate auf sich warten lassen – hinter der kürzlich vorgestellten GeForce 940MX verbirgt sich daher eine nahezu unveränderte Neuauflage der beliebten GeForce 940M (Maxwell-Architektur). Mit 384 Shadereinheiten und einem 64 Bit breiten Speicherinterface (bestückt mit 2 GB DDR3) siedelt sich die Karte nur in der unteren Mittelklasse an, auch weil die Taktraten von 1.122 - 1.242 MHz (Chip) respektive 1.000 MHz (Speicher) praktisch exakt denen des Vorgängers entsprechen.

Dennoch: Je nach Benchmark und Speicherkonfiguration kann sich die 940MX fast Faktor 2 von der integrierten HD Graphics 520 absetzen. Gemessen am aktuellen Aufpreis von gerade einmal 70 Euro (Quelle: Online-Konfigurator von Lenovo) empfiehlt sich die optionale Nvidia-GPU deshalb auch für Gelegenheitsspieler.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
Intel Core i5-6440HQ, AMD Radeon R7 M370
2739 Points ∼100% +16%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U, NVIDIA GeForce 940MX
2360 Points ∼86%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
1416 Points ∼52% -40%
HP EliteBook 850 G3
Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520
1327 Points ∼48% -44%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520
1111 Points ∼41% -53%
3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
Intel Core i5-6440HQ, AMD Radeon R7 M370
1801 Points ∼100% +9%
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
Intel Core i7-6600U, NVIDIA GeForce 940MX
1651 Points ∼92%
Lenovo ThinkPad T460s-20FA003GGE
Intel Core i7-6600U, Intel HD Graphics 520
935 Points ∼52% -43%
HP EliteBook 850 G3
Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520
786 Points ∼44% -52%
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520
591 Points ∼33% -64%
3DMark 06 Standard
12843 Punkte
3DMark 11 Performance
2467 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6522 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1459 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Auch wenn der Sprung gegenüber der HD Graphics 520 gewaltig erscheint, so bleibt das absolute Leistungsniveau der 940MX doch eher bescheiden: Spiele aus 2016 wird die GeForce-GPU meist nur in 720p und niedrigen Einstellungen bewältigen, Titel der vergangenen zwei bis drei Jahre erlauben in etwa eine Detail- und Auflösungsstufe mehr. Wer ernsthafte Gaming-Ambitionen hegt, wird mit einem Business-Boliden wie dem T560 folglich nicht glücklich werden.

min. mittel hoch max.
Crysis 3 (2013) 43.326.320.16.6fps
BioShock Infinite (2013) 92.854.143.914.9fps
Metro: Last Light (2013) 48.537.822.911.3fps
Battlefield 4 (2013) 67.144.329.911.7fps
Sims 4 (2014) 158.665.836.729.1fps
Dirt Rally (2015) 82.941.42312.5fps
The Witcher 3 (2015) 31.41910.3fps
Mad Max (2015) 39.319.718fps
World of Warships (2015) 104.463.526.123.5fps
Anno 2205 (2015) 52.126.412.15.9fps
Fallout 4 (2015) 35.222.1129.8fps
Star Wars Battlefront (2015) 54.132.415.313.2fps
Rainbow Six Siege (2015) 70.343.721.815.6fps
Just Cause 3 (2015) 3829.613.712.7fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 26.917.710.7fps
XCOM 2 (2016) 30.611.27.2fps
Far Cry Primal (2016) 3113128fps
Hitman 2016 (2016) 28.8237.8fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Frequenzgang Lüfter (Leerlauf, 3DM06, Volllast)
Frequenzgang Lüfter (Leerlauf, 3DM06, Volllast)

Erwartungsgemäß ziehen der schnellere Prozessor sowie die dedizierte Grafikkarte eine etwas nachdrücklichere Geräuschkulisse unter Volllast nach sich, wenngleich das T560 selbst dann höchstens 34,6 bis 37,7 dB(A) erreicht. Schwächer ausgestattete Kontrahenten wie das EliteBook 850 G3 oder Tecra Z50 bleiben – wenig überraschend – noch etwas leiser, während das Quad-Core-bestückte Latitude E5570 einsam die rote Laterne trägt.

Im Leerlauf gibt das T560 dank SSD und deaktiviertem Lüfter ein absolut lautloses Arbeitsgerät ab. Daran ändert sich auch bei einfachen Office-Arbeiten nichts; erst anhaltende (Teil-)Last lässt das Kühlsystem nach einiger Zeit auf sehr niedriger, kaum hörbarer Drehzahlstufe anspringen.

Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
GeForce 940MX, 6600U, Samsung SSD PM871 MZ7LN256HCHP
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
HD Graphics 520, 6200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
HP EliteBook 850 G3
HD Graphics 520, 6500U, Sandisk X300 SD7SN6S-256G-1006
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
Radeon R7 M370, 6440HQ, Samsung SSD 850 EVO 250GB
Toshiba Tecra Z50-C-10P
HD Graphics 520, 6200U, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
Geräuschentwicklung
-1%
2%
-16%
-5%
aus / Umgebung *
29
29
-0%
29
-0%
31.2
-8%
Idle min *
29
30.8
-6%
29
-0%
30.3
-4%
32.4
-12%
Idle avg *
29
30.8
-6%
29
-0%
30.3
-4%
32.4
-12%
Idle max *
29
30.8
-6%
29
-0%
30.3
-4%
32.4
-12%
Last avg *
34.6
33.1
4%
32.6
6%
47.8
-38%
33.5
3%
Last max *
37.7
34.4
9%
34.6
8%
48.5
-29%
33.5
11%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 29 / 29 dB(A)
Last
34.6 / 37.7 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   ECM8000 + Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)

Temperatur

Stresstest
Stresstest
Prime95
Prime95

Leider scheint das ThinkPad der gestiegenen Abwärme unserer High-End-Konfiguration nur bedingt gewachsen zu sein. Ab 70 °C (GPU) respektive 80 °C (CPU) Kerntemperatur beginnt die Hardware ihre Frequenzen zu drosseln, was nicht nur im Stresstest, sondern (zumindest im Falle der GeForce 940MX) auch in einigen Spielen auftritt. Meist bewegen sich die Takteinbußen unter 10 Prozent und sind daher praktisch nicht spürbar; bei höheren Außentemperaturen und verstaubtem Lüfter könnte es allerdings zu deutlich stärkerem Throttling kommen.

Die Gehäusetemperaturen erreichen zeitgleich Maximalwerte von knapp über 50 °C, jedoch nur an einem relativ kleinen Hotspot an der Unterseite des Gerätes. Insgesamt lässt sich die Wärmeentwicklung unter Dauerbelastung als akzeptabel, im Leerlauf sogar als ausgesprochen niedrig bezeichnen.

Max. Last
 30.5 °C34.7 °C40 °C 
 31 °C37.2 °C43.3 °C 
 29.8 °C32.2 °C34.7 °C 
Maximal: 43.3 °C
Durchschnitt: 34.8 °C
35.7 °C34.8 °C31.4 °C
51.1 °C50.2 °C32.8 °C
36 °C33.1 °C30 °C
Maximal: 51.1 °C
Durchschnitt: 37.2 °C
Netzteil (max.)  50.9 °C | Raumtemperatur 23.6 °C | Fluke 62 Max

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Statt 4,3 bis 7,8 Watt (Core-i5-Modell) messen wir bei unserem neuen Testmuster nunmehr 4,4 bis 10,9 Watt im Leerlauf – ein Mehrverbrauch von bis zu 3,1 Watt, der in erster Linie auf das Konto des helleren und höher auflösenden 3K-Displays gehen dürfte. Unter Last genehmigt sind das Topmodell sogar 52,7 bis 64,2 Watt und damit glatt doppelt so viel wie die Einstiegskonfiguration (26,3 bis 32 Watt), die ohne dedizierte Grafiklösung auskommen muss. Dem höheren Energiebedarf trägt Lenovo mit einem passend dimensionierten 65-Watt-Netzteil Rechnung.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.25 / 0.4 Watt
Idledarkmidlight 4.4 / 9.8 / 10.9 Watt
Last midlight 52.7 / 64.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Im Vergleich mit dem T560-20FH001FGE fallen die Akkulaufzeiten insbesondere beim WLAN-Surfen (150 cd/m²) eklatant kürzer aus, wenngleich die erreichten siebeneinhalb Stunden im Konkurrenzvergleich noch immer ein exzellentes Ergebnis darstellen. Übrigens: Wer den rückseitigen 23-Wh-Akku durch den optionalen 72-Wh-Speicher ersetzt, kann die Ausdauer nochmals um gut 70 Prozent steigern. In Verbindung mit dem internen 44-Wh-Akku wächst der Gesamtenergieinhalt so von 67 auf enorme 116 Wh.

Warum die Laufzeit im H.264-Test (Big Buck Bunny 1080p, 150 cd/m², Funkmodule aus) trotz höherem Energieverbrauch sogar leicht angewachsen ist, können wir uns auch nach mehrfachen Tests nicht schlüssig erklären. Womöglich spielen hier zwischenzeitliche Treiber- und Firmware-Updates eine Rolle, die die Energieeffizienz bei der Videowiedergabe verbessert haben (und so den Mehrverbrauch des 3K-Displays kompensieren).

Reader's Test
Reader's Test
WLAN-Test
WLAN-Test
H.264-Test
H.264-Test
Classic Test
Classic Test
Ladevorgang
Ladevorgang
Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE
67 Wh
Lenovo ThinkPad T560-20FH001FGE
67 Wh
HP EliteBook 850 G3
46 Wh
Dell Latitude E5570 N026LE557015EMEA
62 Wh
Lenovo ThinkPad T550
67 Wh
Akkulaufzeit
29%
-11%
-23%
28%
Idle
1036
1085
5%
915
-12%
800
-23%
1264
22%
H.264
599
571
-5%
430
-28%
WLAN
456
661
45%
417
-9%
Last
133
226
70%
142
7%
177
33%
WLAN (alt)
297
677
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
17h 16min
Surfen über WLAN v1.3
7h 36min
Big Buck Bunny H.264 1080p
9h 59min
Last (volle Helligkeit)
2h 13min

Fazit

Pro

+ robustes, zweckmäßig gestaltetes Gehäuse
+ präzise Displayscharniere
+ hervorragende Tastatur
+ schnelles WLAN und LTE
+ helles und hochauflösendes IPS-Display
+ hohe Anwendungsleistung
+ vielfältige Sicherheitsfeatures
+ grandiose Akkulaufzeiten
+ 3 Jahre Garantie

Contra

- fehlende Wartungsklappe
- kein USB 3.1 bzw. Typ C
- mäßige Turbo-Boost-Ausnutzung
- leichtes Throttling unter Volllast
- hoher Preis
Lenovo ThinkPad T560, zur Verfügung gestellt von:
Lenovo ThinkPad T560, zur Verfügung gestellt von:

i7-CPU, SSD, LTE-Funk, 3K-Display und dedizierte Nvidia-Grafik – beim Blick auf die Ausstattungsliste des hier getesteten ThinkPad T560 könnte man meinen, das perfekte Rundum-sorglos-Paket zu erwerben. In der Tat merzt die High-End-Konfiguration viele der kleinen Kritikpunkte des Einstiegsmodells aus und bietet nun endlich eine adäquate Bildhelligkeit sowie eine überaus ansprechende Anwendungs- und 3D-Leistung.

Dennoch haben wir beim Blick auf die Details einige Schwachstellen entdeckt, die bei einem Gerät in diesem Preissegment nicht auftreten sollten. Ärgerlich ist insbesondere die restriktive TDP-Konfiguration des Prozessors, die das Leistungspotential des i7-6600U spürbar schmälert. Gleichzeitig erscheinen aber auch die Reserven der Kühlung nicht gerade üppig – zwei Probleme, die Lenovo mit einem größeren Lüfter oder zusätzlichen Heatpipes recht einfach lösen könnte. Gleichwohl wollen wir betonen, dass bei praxisnaher Last und "normalen" Umgebungstemperaturen kaum Einschränkungen zu befürchten sind.

Ansonsten gilt für das T560-20FH001FGE all das, was wir bereits in unserem ersten Test festgehalten haben:

Wer ein leises, gut verarbeitetes Arbeitsgerät mit hervorragenden Eingabegeräten sucht, darf bedenkenlos zuschlagen.

Schüler und Studenten sollten dabei insbesondere die stark rabattierten Campus-Angebote beachten, mit denen die vorliegende Konfiguration statt 2.000 nur etwa 1.700 Euro kostet. Wer nicht so viel ausgeben kann oder möchte, findet sogar bereits für unter 1.000 Euro vernünftig ausgestattete Modelle (T560-20FJS03700 mit i5-6200U, 8 GB RAM, 256-GB-SSD, FullHD).

Lenovo ThinkPad T560-20FH002RGE - 17.06.2016 v5.1
Till Schönborn

Gehäuse
90 / 98 → 92%
Tastatur
94%
Pointing Device
87%
Konnektivität
70 / 80 → 87%
Gewicht
61 / 67 → 87%
Akkulaufzeit
91%
Display
86%
Leistung Spiele
63 / 68 → 93%
Leistung Anwendungen
84 / 92 → 91%
Temperatur
88%
Lautstärke
95%
Audio
69%
Kamera
53 / 85 → 62%
Durchschnitt
79%
89%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Till Schönborn, 18.06.2016 (Update: 22.06.2016)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.