Notebookcheck

Test Lenovo A10 Tablet

Allen Ngo, Stefanie Voigt (übersetzt von Andreas Osthoff), 08.09.2014

Dünn, hell und günstig. Das A10 kombiniert ein großes 10,1-Zoll-IPS-Panel mit starker Hintergrundbeleuchtung, geringem Gewicht, einem Mittelklasse-SoC, einem dünnen Bildschirmrand sowie einem zukünftigen Update auf Android 4.4 KitKat – für 250 US-Dollar. Gibt es einen Haken an dem günstigen aber attraktiven Consumer Tablet von Lenovo?

Lenovo ist kein Unbekannter, wenn es um 10 Zoll große Tablets geht, vor allem wenn man bedenkt, dass der Hersteller seit Anfang 2013 mindestens 6 verschiedene Modelle herausgebracht hat. Wir haben bereits Tests von dem IdeaTab Yoga 10IdeaTab Yoga 10 HD+IdeaTab S6000, IdeaTab Miix 10, IdeaTab Miix 2 10ThinkPad 10 sowie dem ThinkPad Tablet 2  veröffentlicht – und dabei handelt es sich ausschließlich um Geräte mit einem 10-Zoll-Display. Wir würden uns nicht wundern, wenn der Hersteller noch einige Modelle in der Hinterhand hat, denn erst kürzlich hat Lenovo angekündigt, dass es in der nahen Zukunft keine zusätzlichen 8-Zoll-Tablets mit Windows auf den Markt bringen wird.

Die zuvor genannten Yoga- und ThinkPad Beispiele richten sichten an Mainstream bzw. professionelle Anwender. Für preisbewusstere Kunden steht die erschwinglichere IdeaTab-A-Serie zur Verfügung, welche die Grundfunktionen abdeckt und auf aufwändigere Gehäusedetails verzichtet. Daher weist das A10 in Hinsicht auf Ausstattung und Zielgruppe Ähnlichkeiten mit den günstigen A1000- und A2109-Modellen auf.

Für 220 US-Dollar bei Amazon (ab rund 180 Euro in deutschen Online-Stores) scheint das A10 ein Schnäppchen zu sein: 10,1-Zoll-IPS-Display, Quad-Core-Prozessor, heller Bildschirm, geringes Gewicht, dünn - und der Hersteller verspricht sogar ein Update auf Android 4.4 KitKat. Wir schauen uns die Leistung des Gerätes in unserem Test genauer an und finden heraus, wie sich das günstige Tablet gegen teurere Alternativen schlägt.

Gehäuse

Das A10 mag günstig sein, aber das Gehäuse suggeriert zumindest optisch einen höheren Preis. Die Glasfront, der glänzende schwarze Plastikrahmen sowie die gummierte Rückseite sind ein Fortschritt gegenüber den weniger ansprechenden Konstruktionen des A2109 und A1000. Die leichte Textur auf der Rückseite erhöht zudem den Qualitätseindruck gegenüber dem normalen Plastik der beiden Rivalen. Mit Druck auf die Mitte der Vorder- und Rückseite kann das Gehäuse leicht eingedrückt werden, allerdings ist das keinesfalls ein Grund zur Sorge.

Auch die Verwindungssteifigkeit ist gut, und wir können nur minimale Biegung feststellen. Vor allem im Vergleich zum IdeaTab S2110 ist das A10 für seine Preisklasse sehr stabil. Gegenüber dem kastenförmigen S2110 sind die Ecken und Kanten unseres Testgerätes runder. Die Stabilität liegt vielleicht nicht ganz auf dem Niveau des sehr dicken Kindle Fire der ersten Generation, es ist aber ein fairer Kompromiss zu Gunsten der Dicke und des Gewichts.

Abgesehen von den Kanten, die die verschiedenen Materialen des Non-Unibody-Gehäuses abtrennen, zeigt unser Testgerät keine Spalte, Öffnungen oder andere Mängel. Allerdings sind auch im Alltag leichte Knarzgeräusche hörbar. Das ist sicherlich der unangenehmste Aspekt des Gehäuses, denn abgesehen davon ist es für diesen Preis sehr ordentlich konstruiert.  

Die Dicke von 10,16 mm ist mit den meisten 10-Zoll-Tablets vergleichbar, die zurzeit erhältlich sind. Nennenswerte Ausnahmen sind das Nexus 10 von 2012 sowie das Lenovo S2110, die beide mehr als einen Millimeter dünner sind. Allerdings ist das A10 im Vergleich mit den beiden Geräten und anderen Rivalen überraschend leicht. Während viele 10-Zoll-Modelle rund 600 Gramm auf die Waage bringen, ist das Lenovo etwa 50 Gramm leichter. Samsungs Galaxy Tab Pro 10.1 ist hierbei die große Ausnahme mit einer Dicke von lediglich 7,3 mm und einem Gewicht von 469 Gramm, allerdings ist es auch deutlich teurer.

spiegelndes Glasdisplay
spiegelndes Glasdisplay
glänzender schwarzer Rahmen und Ecken
glänzender schwarzer Rahmen und Ecken
matt-blaue und gummierte Rückseite
matt-blaue und gummierte Rückseite
264.16 mm 177.8 mm 10.16 mm 544.5 g263 mm 165 mm 10 mm 538 g263.9 mm 177.6 mm 8.9 mm 603 g262 mm 173 mm 10 mm 1.1 kg261 mm 180 mm 8.1 mm 610 g259.1 mm 180.3 mm 7.6 mm 562.4 g255 mm 176 mm 10.3 mm 576 g

Ausstattung

Die Anschlussvielfalt ist begrenzt. Ein Micro-USB-Anschluss ist vorhanden und wird hauptsächlich für Datentransfers und zum Laden benötigt, denn er unterstützt keine Videoausgabe. Diesen Nachteil teilt sich das A10 mit dem Yoga Tablet 10. Viele Rivalen, inklusive Lenovos eigenem S6000, unterstützen diese Funktion. Glücklicherweise gibt es im Gegensatz zu vielen anderen Tablets, z. B. Acres Iconia Serie, keinen proprietären Ladeanschluss. Es gibt aber auch keine Status-LEDs, man muss das Tablet also anschalten, um den Akkustand zu kontrollieren. Der MicroSD-Steckplatz des A10 liegt hinter einer Plastikklappe (zusammen mit dem optionalen SIM-Steckplatz) und unterstützt Karten mit bis zu 32 GB. Ein vollwertiger SD-Kartenleser oder sogar ein vollwertiger USB-Anschluss hätten die Multimediafähigkeiten des Tablets noch weiter verbessert. 

Der Micro-USB-Anschluss kann aber nicht nur zum Laden verwendet werden, er erkennt auch USB-Sticks, Mäuse, Tastaturen sowie Plug-&-Play-Geräte. Ein Nachteil ist, dass Geräte mit dem NTFS-Dateisystem nicht erkannt und erst über das Tablet formatiert werden müssen. Zudem zeigte eine getestete Logitech-USB-Maus im Vergleich zu normalen Desktop-PCs oder Laptops Verzögerungen. Wir haben auch versucht, einen externen Bildschirm via MHL-HDMI anzuschließen, um die Unterstützung zu überprüfen, aber leider lässt sich das Bild weder auf einem externen Monitor anzeigen noch spiegeln.

keine Anschlüsse auf der Vorderseite
keine Anschlüsse auf der Vorderseite
keine Anschlüsse auf der rechten Seite
keine Anschlüsse auf der rechten Seite
oben: Mikrofon, Power-Button
oben: Mikrofon, Power-Button
linke Seite: Lautstärkewippe, 3,5-mm-Klinke, Micro-USB 2.0, MicroSD-Kartenleser
linke Seite: Lautstärkewippe, 3,5-mm-Klinke, Micro-USB 2.0, MicroSD-Kartenleser

Kommunikation

GPS Test
GPS Test

Die kabellose Konnektivität umfasst WLAN (802.11 n), GPS, ein FM-Radio sowie Bluetooth 4.0. 3G/UMTS wird vom Modell A7600-H unterstützt, allerdings bietet Lenovo zum Zeitpunkt dieses Tests lediglich die WLAN-only Version A7600-F an. Wir hatten keine Verbindungsprobleme mit WLAN-Netzwerken oder Bluetooth-Headsets.

Die Standortbestimmung via GPS kann ohne WLAN-Unterstützung bis zu fünf Minuten dauern. Andere Geräte wie das Iconia Tab A211 sind hier etwas schneller. Sobald die Verbindung hergestellt wurde, gab es aber keine Probleme. Das Signal könnte allerdings etwas stärker sein, denn die App GPS Test zeigt eine geringere Genauigkeit als bei vielen anderen Tablets, inklusive dem Nexus 7.

Kameras & Multimedia

Die rückwärtige 5-MP-Kamera ist qualitativ durchschnittlich. Farben erscheinen dunkler und kräftiger, zudem gibt es sichtbare lilafarbene Ränder. Aufgrund des fehlenden Blitzes kann die Kamera nur in gut beleuchteten Umgebungen verwendet werden. Die Position der Kamera im Bereich des Power-Buttons und der Lautstärkewippe führt dazu, dass sich auf der Linse schnell Schmutz und Fingerabdrücke sammeln.

Um ein Bild mit der 2-MP-Kamera auf der Vorderseite zu machen, muss man das Tablet selbst bei guten Lichtverhältnissen sehr ruhig halten. Ansonsten kommt es schnell zu verschwommenen Ergebnissen. Auch Bildrauschen ist ein Problem. Allerdings sind diese Nachteile bei günstigen Tablets üblich und sollten keinen Anwender überraschen.

Die Kamerasoftware selbst unterstützt viele Funktionen inklusive GPS-Position, Anti-Flimmern, HDR sowie ISO-Level von 100 bis 1.600. Um diese Funktionen aber auch vernünftig nutzen zu können, muss man das Tablet vor allem bei HDR-Aufnahmen sehr ruhig halten. Für die meisten Anwender ist der Nutzen im Alltag und im Freien also eher begrenzt.

Die rückwärtige 5-MP-Kamera leidet unter Blendung, lilafarbenen Rändern und verfälschten Farben.
Die rückwärtige 5-MP-Kamera leidet unter Blendung, lilafarbenen Rändern und verfälschten Farben.
Canon Rebel XSi DSLR als Vergleich
Canon Rebel XSi DSLR als Vergleich

Zubehör

magnetische Bluetooth-Tastatur
magnetische Bluetooth-Tastatur

Da es keinen Docking-Anschluss am A10 gibt, kann man nur normales Zubehör wie Schutzhüllen sowie USB- und Bluetooth-Geräte verwenden. Der Hersteller bietet eine optionale magnetische Bluetooth-Tastatur an, die speziell für das Tablet konstruiert wurde. Anwendern, die zusätzliche Anschlüsse bzw. Erweiterungen benötigen, empfehlen wir die Lenovo-ThinkPad-Tablet-Serie.

Garantie

Standardmäßig wird das Gerät mit einer einjährigen Garantie ausgeliefert. Wie üblich gibt es bei Lenovo aber zusätzliche Servicepakete, die die Garantie verlängern und auch andere Dienste, z. B. die Fernwartung, beinhalten.

Eingabegeräte & Handling

Der kapazitive Touchscreen reagiert und verarbeitet Touch-Eingaben zuverlässig und schnell. Scrollen ist genauso schnell, allerdings erkennt das Tablet beim Antippen gelegentlich eine Wischbewegung. Anstatt ein Programm auf dem Startbildschirm zu öffnen, sind wir des Öfteren aus Versehen zu einer anderen Seite gelangt.

Die standardmäßige Android Tastatur unterstützt die haptische Rückmeldung. Wie erwartet reagieren die Tasten zuverlässig auf Eingaben, und das große 10-Zoll-Display macht es deutlich schwieriger, sich zu vertippen. Swype-Eingaben werden nicht unterstützt, dieser Nachteil kann aber schnell mit einem Besuch des Play Stores behoben werden.

Der Power-Button und die Tasten für die Lautstärke sind einfach zu erreichen und sind beim Betrieb niemals im Weg. Wir hätten uns aber mehr Hub und Feedback gewünscht, vor allem bei den Tasten für die Lautstärke. Sie sind teilweise schwer zu betätigen, und manchmal stecken sie sogar fest, wenn man sie schnell nacheinander betätigt. Ansonsten ist das A10 trotz des großen Bildschirms einfach zu bedienen, vor allem dank dem geringen Gewicht und dem schmalen Rahmen.

Bildschirmtastatur im Querformat
Bildschirmtastatur im Querformat
Bildschirmtastatur im Hochformat
Bildschirmtastatur im Hochformat

Display

Das A10 verwendet ein 10,1 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von rund 150 dpi, was nach heutigen Standards eher gering ist, denn Full-HD- oder QHD-Bildschirme in allen möglichen Größen werden immer beliebter. Das 10,1 Zoll Nexus 10 beispielsweise hat eine Pixeldichte von fast 300 dpi – beinahe doppelt so viel wie unser Lenovo – und es wurde schon 2012 veröffentlicht. Dementsprechend ist der Bildschirm des A10 im Vergleich zu vielen konkurrierenden Geräten durchschnittlich, denn Texte und Bilder sind einfach nicht ganz so scharf und können sogar etwas verschwommen erscheinen. Auch die Farben sind nicht sehr beeindruckend, bei dem 800p-Display handelt es sich also um Standardkost.  

Andererseits sind sowohl der Kontrast als auch die Helligkeit auf einem sehr guten Niveau. Lenovo bewirbt eine Helligkeit von 330 cd/m², was wir mit unserer Messung über neun Display-Quadranten bestätigen können. Damit ist das Tablet heller als viele günstige Geräte wie das IdeaTab S6000, allerdings haben teurere Modelle wie das Nexus 10, das Yoga 10 HD+ sowie das Asus Transformer Prime deutlich stärkere Hintergrundbeleuchtungen. Filme und Videos auf dem A10 leiden sichtbar unter der geringen Auflösung, aber trotzdem kann man sie vernünftig betrachten.

301.9
cd/m²
332.9
cd/m²
315.3
cd/m²
300.2
cd/m²
352.3
cd/m²
325.5
cd/m²
303.4
cd/m²
348.1
cd/m²
324.7
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 352.3 cd/m² Durchschnitt: 322.7 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 352.3 cd/m²
Kontrast: 756:1 (Schwarzwert: 0.466 cd/m²)
ΔE Color 5.83 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 2.5 | 0.64-98 Ø6.4
Gamma: 2.19

Die Farbanalyse mit dem X-Rite i1Basic Pro 2 Spektralfotometer zeigt für ein günstiges Tablet eine sehr gute Graustufendarstellung, die vermutlich von dem hohen Kontrastverhältnis profitiert. Diese Eigenschaft teilt sich das A10 mit dem IdeaTab S6000. Auch der Gamma-Wert ist sehr nah am Idealwert des sRGB-Farbraums und resultiert in einer guten Farbbalance.

Erst bei der Farbgenauigkeit bei verschiedenen Sättigungsleveln zeigt das Display Schwächen. Mit zunehmender Sättigung werden die Farben ungenauer, was auch erklärt, warum die Farben des A10 nicht so tief und detailliert erscheinen.

Graustufen
Graustufen
Sättigung
Sättigung
ColorChecker
ColorChecker

Die Outdoor-Tauglichkeit ist für ein günstiges 10,1-Zoll-Tablet ziemlich gut. Das geringe Gewicht und das helle Display sind Vorteile gegenüber Acers schwereren Iconia Modellen und anderen Geräten. Die maximale Helligkeit wird im Akkubetrieb nicht reduziert, somit stehen dem Anwender die vollen 330 cd/m² zur Verfügung. Wir empfehlen eine hohe Helligkeitseinstellung, um Spiegelungen unter direktem Sonnenlicht so weit wie möglich zu kompensieren.

gute Lesbarkeit im Sonnenlicht
gute Lesbarkeit im Sonnenlicht
Blickwinkel Lenovo A10
Blickwinkel Lenovo A10

Auch die Blickwinkel sind dank der IPS-Technologie sehr gut. Wir haben beim A2109 bereits gesehen, wie schlecht ein Tablet von Lenovo mit einem TN-Panel abschneiden kann, das Upgrade auf einen IPS-Bildschirm ist also mehr als willkommen. Zusammen mit der hohen Helligkeit kann man Inhalte auf dem A10 problemlos mit mehreren Leuten betrachten, denn selbst bei extremen Winkeln kommt es von keiner Seite zu Farbverfälschungen.

Leistung

Der 1,3 GHz schnelle MediaTek MT8121 ist ein energiesparender Quad-Core-SoC, der auf dem Cortex-A7-Design von ARM basiert. Dieser Prozessor befindet sich auch in dem kleineren Lenovo A8 und liegt im Hinblick auf die Prozessorleistung etwas über dem Tegra 3. Die Multi-Core-Leistung ist laut Linpack mit dem Galaxy Tab 4 10.1 (Snapdragon 400 MSM8226) und dem Google Nexus 7 2013 (Krait S4 Pro) vergleichbar. Die 3G-Konfiguration des A10 verwendet vermutlich den MediaTek MT8382-SoC, um die Kompatibilität mit dem zusätzlichen Funkmodul zu gewährleisten.

Subjektiv leidet die Systemleistung etwas unter Rucklern und Wartezeiten. Beim Multitasking kommt es zu leichten Verzögerungen, wenn man zwischen Apps wechselt, aber Multitouch-Gesten und Scrollen fühlen sich schnell an.

Geekbench 3
Geekbench 3
3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm
Peacekeeker
Peacekeeker
AndroBench 3
AndroBench 3
Systeminformationen Lenovo A10
PassMark PerformanceTest Mobile V1 - System (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Ideapad A10
SGX544, MT8121, 16 GB eMMC Flash
2679 Points ∼13%
Asus Memo Pad HD 7 ME176C
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
4266 Points ∼20%
Google Nexus 7 2013
Adreno 320, S4 Pro APQ8064A, 16 GB SSD
3636 Points ∼17%
Asus Transformer Pad TF103C-1B072A
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
4223 Points ∼20%
Samsung Galaxy Tab 4 10.1
Adreno 305, 400 MSM8226, 16 GB SSD
2481 Points ∼12%
Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Adreno 330, 800 MSM8974, 16 GB eMMC Flash
5298 Points ∼25%
Epic Citadel - High Quality (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Ideapad A10
SGX544, MT8121, 16 GB eMMC Flash
55 fps ∼90%
Asus Memo Pad HD 7 ME176C
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
59.5 fps ∼98%
Google Nexus 7 2013
Adreno 320, S4 Pro APQ8064A, 16 GB SSD
58.1 fps ∼95%
Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Adreno 330, 800 MSM8974, 16 GB eMMC Flash
52.8 fps ∼87%
3DMark - 1920x1080 Ice Storm Extreme Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Memo Pad HD 7 ME176C
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
5593 Points ∼3%
Google Nexus 7 2013
Adreno 320, S4 Pro APQ8064A, 16 GB SSD
7245 Points ∼3%
Asus Transformer Pad TF103C-1B072A
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
9063 Points ∼4%
Samsung Galaxy Tab 4 10.1
Adreno 305, 400 MSM8226, 16 GB SSD
2873 Points ∼1%
Linpack Android / IOS - Multi Thread (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Ideapad A10
SGX544, MT8121, 16 GB eMMC Flash
272.043 MFLOPS ∼9%
Asus Memo Pad HD 7 ME176C
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
326.873 MFLOPS ∼11%
Google Nexus 7 2013
Adreno 320, S4 Pro APQ8064A, 16 GB SSD
253.634 MFLOPS ∼9%
Asus Transformer Pad TF103C-1B072A
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
600 MFLOPS ∼20%
Samsung Galaxy Tab 4 10.1
Adreno 305, 400 MSM8226, 16 GB SSD
225 MFLOPS ∼8%
Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Adreno 330, 800 MSM8974, 16 GB eMMC Flash
664.042 MFLOPS ∼22%
Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Adreno 330, 800 MSM8974, 16 GB eMMC Flash
664.042 MFLOPS ∼22%

Wir haben mehrere Videodateien auf das Tablet geladen, um die Kompatibilität von verschiedenen Formaten, inklusive .divx, .mkv, .ogg, .avi und .mov, zu testen. Von den fünf Formaten erkannte das Tab 10 unser 1080p Big Buck Bunny Video lediglich als .avi und .mov. Die .mkv-Datei wurde abgespielt, aber ohne Ton. Selbstverständlich kann die Unterstützung für Videoformate mit Video-Apps von Drittherstellern aus dem Play Store erweitert werden.

Die Wiedergabe von 1080p-Videos ist flüssig und problemlos. Selbst unser 1080p-Testvideo mit einer sehr hohen Bitrate von rund 40 MBit/s wurde ohne größere Verzögerungen oder Ruckler wiedergegeben. Aufgrund des 720p-Displays empfehlen wir allerdings keine Videos mit mehr als 720p zu speichern, um den Speicher nicht unnötig zu belegen.

Peacekeeper - --- (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Ideapad A10
SGX544, MT8121, 16 GB eMMC Flash
619 Points ∼10%
Asus Memo Pad HD 7 ME176C
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
1005 Points ∼16% +62%
Google Nexus 7 2013
Adreno 320, S4 Pro APQ8064A, 16 GB SSD
611 Points ∼10% -1%
Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Adreno 330, 800 MSM8974, 16 GB eMMC Flash
876 Points ∼14% +42%
Octane V1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Ideapad A10
SGX544, MT8121, 16 GB eMMC Flash
1853 Points ∼5%
Asus Memo Pad HD 7 ME176C
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
5217 Points ∼13% +182%
Google Nexus 7 2013
Adreno 320, S4 Pro APQ8064A, 16 GB SSD
2283 Points ∼6% +23%
Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Adreno 330, 800 MSM8974, 16 GB eMMC Flash
4507 Points ∼11% +143%
WebXPRT 2013 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Ideapad A10
SGX544, MT8121, 16 GB eMMC Flash
204 Points ∼9%
Asus Memo Pad HD 7 ME176C
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
382 Points ∼17% +87%
Asus Transformer Pad TF103C-1B072A
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
461 Points ∼20% +126%
Samsung Galaxy Tab 4 10.1
Adreno 305, 400 MSM8226, 16 GB SSD
135 Points ∼6% -34%
Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Adreno 330, 800 MSM8974, 16 GB eMMC Flash
360 Points ∼16% +76%

Massenspeicher

Der interne Speicher ist auf 16 GB begrenzt und es gibt keine Konfigurationen mit 32 GB oder 64 GB. Die nutzbare Kapazität ist einige Gigabyte kleiner, Anwender sollten also von dem MicroSD-Kartenleser Gebrauch machen, um den Speicher zu erweitern.

AndroBench 3 zeigt Ergebnisse, die mit anderen preiswerten Tablets vergleichbar sind und sehr nah an das Nexus 7 aus dem letzten Jahr herankommen. Sequentielle Lesevorgänge sind etwas langsamer als erwartet, aber sequentielle Schreibvorgänge sind sogar etwas schneller als beim deutlich teureren Galaxy Tab 4 10.1.

AndroBench 3-5
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Ideapad A10
SGX544, MT8121, 16 GB eMMC Flash
0.88 MB/s ∼0%
Asus Memo Pad HD 7 ME176C
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
1.17 MB/s ∼0% +33%
Google Nexus 7 2013
Adreno 320, S4 Pro APQ8064A, 16 GB SSD
0.82 MB/s ∼0% -7%
Asus Transformer Pad TF103C-1B072A
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
1.09 MB/s ∼0% +24%
Samsung Galaxy Tab 4 10.1
Adreno 305, 400 MSM8226, 16 GB SSD
1.83 MB/s ∼1% +108%
Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Adreno 330, 800 MSM8974, 16 GB eMMC Flash
1.49 MB/s ∼1% +69%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Ideapad A10
SGX544, MT8121, 16 GB eMMC Flash
12.7 MB/s ∼7%
Asus Memo Pad HD 7 ME176C
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
16 MB/s ∼9% +26%
Google Nexus 7 2013
Adreno 320, S4 Pro APQ8064A, 16 GB SSD
11.99 MB/s ∼7% -6%
Asus Transformer Pad TF103C-1B072A
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
13.61 MB/s ∼8% +7%
Samsung Galaxy Tab 4 10.1
Adreno 305, 400 MSM8226, 16 GB SSD
14.77 MB/s ∼9% +16%
Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Adreno 330, 800 MSM8974, 16 GB eMMC Flash
9.48 MB/s ∼5% -25%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Ideapad A10
SGX544, MT8121, 16 GB eMMC Flash
21.74 MB/s ∼9%
Asus Memo Pad HD 7 ME176C
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
18.29 MB/s ∼7% -16%
Google Nexus 7 2013
Adreno 320, S4 Pro APQ8064A, 16 GB SSD
13.97 MB/s ∼6% -36%
Asus Transformer Pad TF103C-1B072A
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
17 MB/s ∼7% -22%
Samsung Galaxy Tab 4 10.1
Adreno 305, 400 MSM8226, 16 GB SSD
16.71 MB/s ∼7% -23%
Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Adreno 330, 800 MSM8974, 16 GB eMMC Flash
16.11 MB/s ∼6% -26%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo Ideapad A10
SGX544, MT8121, 16 GB eMMC Flash
61.13 MB/s ∼7%
Asus Memo Pad HD 7 ME176C
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
93.26 MB/s ∼10% +53%
Google Nexus 7 2013
Adreno 320, S4 Pro APQ8064A, 16 GB SSD
59.73 MB/s ∼7% -2%
Asus Transformer Pad TF103C-1B072A
HD Graphics (Bay Trail), Z3745, 16 GB eMMC Flash
91.12 MB/s ∼10% +49%
Samsung Galaxy Tab 4 10.1
Adreno 305, 400 MSM8226, 16 GB SSD
117.77 MB/s ∼13% +93%
Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Adreno 330, 800 MSM8974, 16 GB eMMC Flash
93.3 MB/s ∼10% +53%

Gaming Performance

Die integrierte PowerVR SGX 544 GPU kennen wir bereits aus dem Kindle Fire HD 8.9 und dem IdeaTab Yoga 10. Es handelt sich keinesfalls um eine High-End-Lösung, aber auch aufwändige 3D-Titel wie N.O.V.A. 3 und Dead Trigger sind spielbar. Die Framerate liegt in den meisten Fällen deutlich unter 30 fps, die Leistung sollte also, abgesehen von Hardcore-Konsolen- oder PC-Spielern, alle Anwender zufrieden stellen. Einfachere Titel wie Angry Birds oder Temple Run laufen auf dem großen Display problemlos.

N.O.V.A. 3
N.O.V.A. 3
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2

Emissionen

Temperatur

Im Leerlauf sind die Oberflächentemperaturen mit durchschnittlich 30 °C sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite ziemlich gleichmäßig. Unter höherer Last wird das Tablet links und unten aber deutlich wärmer, während sich die anderen Bereiche kaum erwärmen. Maximal konnten wir 42 °C auf der Rückseite messen, die entgegengesetzte Ecke wurde aber lediglich 28,8 °C warm.

Unsere hohen Ergebnisse sind aber nicht repräsentativ für den alltäglichen Gebrauch, denn vor unseren Messungen haben wir das Tablet eine Stunde lang maximal ausgelastet. Trotzdem können Anwender mit deutlich wärmeren linken Händen rechnen, wenn man das Gerät für längere Zeit im Querformat benutzt. Dieses Muster kennen wir auch vom IdeaTab S2110, wohingegen das IdeaTab Yoga Tablet das Problem mit einem Hotspot in der Mitte komplett umgeht, da man das Gerät an dieser Stelle nur selten berührt.

Max. Last
 37.6 °C30.2 °C28.8 °C 
 38.8 °C30.8 °C29.8 °C 
 38.6 °C33.8 °C34.8 °C 
Maximal: 38.8 °C
Durchschnitt: 33.7 °C
28.8 °C30.2 °C39.4 °C
30.2 °C31.4 °C42 °C
32 °C33.6 °C39 °C
Maximal: 42 °C
Durchschnitt: 34.1 °C
Netzteil (max.)  38 °C | Raumtemperatur 25.5 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Tablet auf 30.7 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 38.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 34.8 °C (von 22.3 bis 51.8 °C für die Klasse Tablet).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 42 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 30.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.

Lautsprecher

Die beiden Stereolautsprecher auf der Vorderseite sind zum Anwender gerichtet und produzieren einen ausreichend lauten Klang mit nur geringen Verzerrungen und ohne Vibrationen. Der nicht vorhandene Bass führt zu einer schlechten Balance, denn Stimmen klingen höher als normal, wohingegen tiefe Töne beinahe gar nicht zu hören sind.

Wir bevorzugen die Lautsprecherpositionierung auf der Vorderseite gegenüber den Seiten des Tablets, allerdings können die beiden Lautsprecherabdeckungen des A10 schnell mit den Daumen abgedeckt werden, wenn man das Tablet festhält.

Akkulaufzeit

Lenovo bewirbt eine Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden bei WLAN-Nutzung mit dem großen 6.340-mAh-Akku. Unser eigener WLAN-Test, der die Helligkeit auf 150 cd/m² regelt (oder 60 % der maximalen Helligkeit) und unser normales Browsing-Skript in einer Schleife ausführt (Display kann sich nicht abschalten), ermittelt etwas über 7 Stunden kontinuierlicher WLAN-Nutzung. Der Hersteller gibt keine Informationen über die Randbedingungen des Tests, wie z. B. der Helligkeit, an. Der Unterschied von zwei Stunden kann also viele Gründe haben. Im schlimmsten Fall könnte Lenovo die minimale Helligkeit verwendet haben, unser Test sollte also ein besserer Indikator für den normalen Gebrauch darstellen.

Die ermittelten 7 Stunden kontinuierlicher Nutzung sind für ein Android Tablet respektabel, allerdings halten viele andere 10,1-Zoll-Tablets unter gleichen Bedingungen länger durch. Das IdeaTab S2110, S6000, ThinkPad 10 und das Nexus 10 schaffen alle einige Stunden mehr als das A10. Das Yoga Tablet 10 läuft, auch dank des größeren 9.000-mAh-Akkus, sogar mehr als doppelt so lang.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
18h 24min
Surfen über WLAN
7h 06min
Last (volle Helligkeit)
4h 40min

Fazit

Lenovo A10 Tablet
Lenovo A10 Tablet

Für ein günstiges 10,1-Zoll-Tablet macht das Lenovo A10 einige Sachen richtig, bei denen viele andere günstige Geräte normalerweise Probleme haben. Es verfügt über ein IPS-Panel, einen ausreichend schnellen SoC, ein großes und helles Display, Kameras vorne und hinten sowie ein dünnes und attraktives Gehäuse. Diese Eigenschaften führen außerdem zu einer deutlich besseren Outdoor-Tauglichkeit gegenüber Rivalen in dieser Preisregion, was natürlich ein großer Vorteil ist, wenn man sein Tablet auch häufig im Freien verwenden will. Die optionale 3G-/SIM-Unterstützung und das versprochene Update auf Android 4.4 KitKat machen das A10 endgültig zu einer Empfehlung unter den günstigen Tablets für mobile Anwender.

Auf der anderen Seite haben günstige Tablets oft mit einigen offensichtlichen Nachteilen zu kämpfen, und das A10 ist keine Ausnahme. Die Qualität des Displays ist hierbei das größte Problem, denn der Bildschirm mit 1.280 x 800 Pixeln leidet trotz seinen weiten Blickwinkeln und der hellen Hintergrundbeleuchtung unter ausgewaschenen Farben. Es ist nicht so schlimm wie beispielsweise beim IdeaTab A2109, aber der große 10,1-Zoll-Bildschirm und die vergleichsweise geringe Auflösung heben diesen Nachteil hervor.

Abgesehen vom Display hat Lenovo auf einen Videoausgang verzichtet, was das Tablet auf ein Multimediagerät für den Heimgebrauch limitiert. Glücklicherweise sind jedoch kabellose Übertragungen möglich, vorausgesetzt man hat einen kompatiblen Bildschirm. Das Gehäuse produziert im Alltag zudem leichte Knarzgeräusche, was den Qualitätseindruck des ansonsten ordentlich konstruierten Tablets verringert.

Das Lenovo A10 ist einen Blick wert, wenn Sie rund 200 US-Dollar ausgeben wollen und ein Android Tablet mit mehr als 7 Zoll suchen, das sowohl drinnen als auch draußen verwendet werden kann. Zum Zeitpunkt des Tests ist das Tablet für 220 US-Dollar bei Amazon und für 250 US-Dollar direkt bei Lenovo erhältlich.

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Im Test: Lenovo A10-59407931
Im Test: Lenovo A10-59407931

Datenblatt

Lenovo Ideapad A10 (Ideapad A Serie)
Grafikkarte
Hauptspeicher
1024 MB 
, LPDDR2 600 MHz
Bildschirm
10.1 Zoll 16:10, 1280 x 800 Pixel, 10-Finger-Touchscreen, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5 mm, Card Reader: microSD, Sensoren: Beschleunigungssensor, Erschütterungssensor, Hall-Sensor, A-GPS, FM-Radio
Netzwerk
Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 10.16 x 264.16 x 177.8
Akku
0 Wh Lithium-Polymer, 6340 mAh?
Betriebssystem
Android 4.2
Kamera
Webcam: Rückseite: 5 MP mit festem Fokus, Vorderseite: 2 MP mit festem Fokus
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Dolby Audio, Lenovo Information Guide, Evernote, Kingston Office, AccuWeather, Norton Mobile Security, Skype, Dolby, 12 Monate Garantie
Gewicht
544.5 g, Netzteil: 45 g
Preis
$250 USD, ~185 Euro

 

Lenovo A10 Tablet mit einem 10,1 Zoll großen IPS-Display und 1.280 x 800 Pixeln.
Lenovo A10 Tablet mit einem 10,1 Zoll großen IPS-Display und 1.280 x 800 Pixeln.
Das Budget-Modell verwendet einen günstigen Quad-Core-SoC von MediaTek.
Das Budget-Modell verwendet einen günstigen Quad-Core-SoC von MediaTek.
Die Vorderseite besteht aus Glas und dem glänzenden, schwarzen Rahmen; die Rückseite besteht aus gummiertem Plastik.
Die Vorderseite besteht aus Glas und dem glänzenden, schwarzen Rahmen; die Rückseite besteht aus gummiertem Plastik.
Die Kameras an der Vorder- sowie Rückseite sind für den Preis gut.
Die Kameras an der Vorder- sowie Rückseite sind für den Preis gut.
Mit einer Dicke von 10,16 mm ist das A10 nicht ganz so dünn wie das Lenovo Lynx K3011.
Mit einer Dicke von 10,16 mm ist das A10 nicht ganz so dünn wie das Lenovo Lynx K3011.
Bei leichtem Druck oder Versuchen, das Gehäuse zu verwinden, sind leichte Knarzgeräusche zu hören.
Bei leichtem Druck oder Versuchen, das Gehäuse zu verwinden, sind leichte Knarzgeräusche zu hören.
Die Stereo-Lautsprecher auf der Vorderseite sind zum Anwender gerichtet.
Die Stereo-Lautsprecher auf der Vorderseite sind zum Anwender gerichtet.
Es gibt keinen Docking-Anschluss für spezielles Zubehör, Bluetooth-Tastaturen sind aber erhältlich.
Es gibt keinen Docking-Anschluss für spezielles Zubehör, Bluetooth-Tastaturen sind aber erhältlich.
Die Erwärmung auf der linken Seite ist deutlich stärker als auf der rechten Seite.
Die Erwärmung auf der linken Seite ist deutlich stärker als auf der rechten Seite.
Mit lediglich einem halben Kilogramm kann man das leichte A10 gut mit einer Hand bedienen.
Mit lediglich einem halben Kilogramm kann man das leichte A10 gut mit einer Hand bedienen.
Leider gibt es keinen Videoausgang.
Leider gibt es keinen Videoausgang.
Zudem gibt es keine Schrauben oder benutzerfreundliche Lösung, um an die Komponenten des Tablets zu gelangen.
Zudem gibt es keine Schrauben oder benutzerfreundliche Lösung, um an die Komponenten des Tablets zu gelangen.
In der Ecke der 5-MP-Kamera befinden sich auch der Power-Button und die Tasten für die Lautstärke.
In der Ecke der 5-MP-Kamera befinden sich auch der Power-Button und die Tasten für die Lautstärke.
Matt-blaue Rückseite mit abgerundeten Ecken und Kanten.
Matt-blaue Rückseite mit abgerundeten Ecken und Kanten.
Nach dem Öffnen der Plastikklappe kommt der MicroSD-Kartenleser zum Vorschein.
Nach dem Öffnen der Plastikklappe kommt der MicroSD-Kartenleser zum Vorschein.
Im Lieferumfang befinden sich ein USB-Adapter mit dem passenden Kabel sowie ein Handbuch.
Im Lieferumfang befinden sich ein USB-Adapter mit dem passenden Kabel sowie ein Handbuch.
Dank dem großen Bildschirm ist die Navigation kinderleicht, die geringe Auflösung ist aber ein Rückschritt.
Dank dem großen Bildschirm ist die Navigation kinderleicht, die geringe Auflösung ist aber ein Rückschritt.
Der kapazitive Touchscreen erkennt bis zu 10 Eingaben gleichzeitig.
Der kapazitive Touchscreen erkennt bis zu 10 Eingaben gleichzeitig.
Android Jelly Bean Homescreen
Android Jelly Bean Homescreen
Lenovo stellt zahlreiche Widgets für die individuelle Anpassung zur Verfügung.
Lenovo stellt zahlreiche Widgets für die individuelle Anpassung zur Verfügung.
16 GB interner Speicher, Konfigurationen mit 32 GB oder 64 GB sind nicht erhältlich.
16 GB interner Speicher, Konfigurationen mit 32 GB oder 64 GB sind nicht erhältlich.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Dünn und leicht
+Gute Systemleistung für den Preis
+Sehr gute Lesbarkeit unter freiem Himmel
+Großes 10,1-Zoll-IPS-Display
+Heller Bildschirm
+MicroSD-Steckplatz
+SIM/3G optional
+Android 4.2 mit zukünftigem Update auf 4.4 KitKat
+Qualitativ hochwertige gummierte Rückseite
+Geringer Preis
 

Contra

-Display ist etwas verschwommen
-Schlechte Farbgenauigkeit bei höheren Sättigungsleveln
-Geringe Pixeldichte von 150 DPI; keine höheren Auflösungen erhältlich
-Knarzgeräusche des Gehäuses
-Kein Videoausgang
-Lautstärketasten stecken manchmal fest
-Kaum Bass
-Wenig beeindruckende Kameras an der Vorder- und Rückseite
-Lautsprecheröffnungen werden schnell verdeckt
-Keine Status-LEDs

Shortcut

Was uns gefällt

Der geringe Preis von rund 200 US-Dollar für ein großes IPS-Display von einem renommierten Hersteller. Das geringe Gewicht und der dünne Rahmen verbessern das Handling. Optionale 3G-/SIM-Unterstützung verbessert die Outdoor-Tauglichkeit des Tablets noch weiter.

Was wir vermissen

Ein klarerer sowie höher auflösender Bildschirm würde das Tablet zu einem tollen Angebot für preisbewusste Käufer machen, die ein Tablet mit einem großen Bildschirm möchten, das auch draußen benutzt werden kann. Mit einem vollwertigen USB-Anschluss und einem Videoausgang würde das A10 zu einem besseren Multimediagerät werden. Der Qualitätseindruck des ansonsten gut aussehenden Gehäuses leidet unter Knarzgeräuschen.

Was uns überrascht

Das A10 hat einige Vorteile bei der Hardware gegenüber anderen Budget-Tablets, z. B. den großen Bildschirm, das helle Display, ein IPS-Panel, das geringe Gewicht und die gute Outdoor-Tauglichkeit.

Die Konkurrenz

Asus Memo Pad FHD 10

Asus Transformer Pad TF300T

Google Nexus 10

IdeaTab Lynx K3011

IdeaTab Yoga Tablet 10/ HD+

IdeaTab S6000

IdeaTab S2110

Bewertung

Lenovo Ideapad A10 - 08.09.2014 v4(old)
Allen Ngo

Gehäuse
75%
Tastatur
56 / 80 → 70%
Pointing Device
90%
Konnektivität
35 / 65 → 54%
Gewicht
82 / 40-88 → 88%
Akkulaufzeit
90%
Display
70%
Leistung Spiele
50 / 68 → 74%
Leistung Anwendungen
45 / 76 → 59%
Temperatur
86%
Lautstärke
100%
Kamera
55 / 85 → 65%
Durchschnitt
70%
81%
Tablet - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Allen Ngo (Update:  8.09.2014)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.