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Test-Update Lenovo IdeaPad Flex 14D Convertible

Alternative? Wohl kaum. Die Besonderheit des Flex 14 ist sicherlich sein um 300 Grad schwenkbares Display und die damit verbundenen Multimedia- und Präsentationsmöglichkeiten. Jetzt erweitert Lenovo die Serie um ein Modell mit einer schwachen AMD APU der E-Serie. Warum das Konzept nicht aufgeht, lesen Sie hier.

Mit dem Lenovo IdeaPad Flex 14D offerieren die Chinesen eine Variante mit der AMD APU E1-2100, welche auf der Kabini Architektur basiert und eigentlich für kleine Netbooks gedacht ist. Sie ist zwar deutlich sparsamer als die schwächste Ausstattungsvariante des Flex 14 mit einem Intel Celeron 2955U, aber auch erheblich langsamer. Der Käufer muss damit nicht nur Einschnitte bei der Leistung hinnehmen, sondern auch in anderen Ausstattungbereichen: Der Akku wird von 48 Wh auf 32 Wh verkleinert, womit die verringerte Leistungsaufnahme egalisiert wird. Auch die Caching-SSD ist dem Rotstift zum Opfer gefallen. Dafür spart der Käufer knapp 200 Euro, wenn er sich für die D-Variante entscheidet.

Die Konkurrenz ist groß in dieser Preis- und Größenklasse. Dazu zählen sicherlich das Sony Vaio Fit 14, welches auch mit einem Intel Pentium 987 (449 Euro) erhältlich ist, oder das Acer Aspire V5-473 (Intel Celeron U2955, ab 365 Euro), welches jedoch keinen Touchscreen besitzt. Über den gleichen SoC verfügt das HP 255 G2, aber für rund 400 Euro muss auch hier auf einen Touchscreen verzichtet werden.

Da Anschlussausstattung, Gehäuse sowie Display identisch sind mit der stärker bestückten Variante, können diese Abschnitte im Test des Lenovo IdeaPad Flex 14 nachgelesen werden. Abweichungen in der Wertung sind auf das hier neue Bewertungsverfahren zurückzuführen.

Leistung

Das Lenovo IdeaPad Flex 14D verfügt über einen AMD E1-2100, welcher von 4 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Diese operieren jedoch lediglich im Single-Channel-Mode, sodass an dieser Stelle bereits mit Performance-Einbußen zu rechnen ist. Die integrierte Grafikeinheit AMD Radeon HD 8210 ist ebenfalls an Bord. Über den Handel kann auch noch eine stärkere AMD Variante (Modell 59409256) bezogen werden. Diese besitzt einen A6-5200 sowie eine HD 8400 bei sonst identischer Ausstattung für gerade mal 50 Euro mehr.

HWiNFO64
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
LatencyMon 6.0
Systeminformationen Lenovo IdeaPad U530 Touch

Prozessor

Als Prozessor kommt im Lenovo IdeaPad Flex 14D ein AMD E1-2100 zum Einsatz. Es handelt sich dabei um den kleinsten Vertreter der E-Serie, welcher über zwei Kerne verfügt, die jeweils mit 1,0 GHz takten. Einen Boost oder Hyperthreading gibt es nicht. Der maximale Stromverbrauch des SoCs liegt mit einer TDP von 9 Watt recht nahe an den Atom Prozessoren von Intel. Angesichts der Taktrate darf man aber ruhig skeptisch sein, ob die Leistung der CPU an den Konkurrenten heranreicht.

In den Benchmarks bestätigen sich die Vorahnungen, die Anwendungsleistung des E1-2100 unter Windows 8.1  sei unterirdisch. Im Cinebench R15 Multi-Core Test erreicht das Convertible gerade mal 33 Punkte und liegt damit sogar noch etwas hinter dem HP 255 G2 (36 Punkte) mit der gleichen APU zurück. Im 3DMark Ice Storm Physics Test fällt auch die Leistungsdifferenz zu Geräten mit einem aktuellen Intel-Bay-Trail-Prozessor auf wie dem Lenovo ThinkPad 8. Da das Flex 14D auch mit einem A6-5200 zu haben ist, verglichen wir die Leistungsunterschiede mit einem System, welches auf diese Komponenten setzt. Im Flex 15D ist ein beachtlicher Performance-Schub von satten 330 Prozent zu verzeichnen.

Auch in der Praxis macht der E1-2100 eine eher unglückliche Figur. Wird ein Full-HD-Video auf dem System wiedergegeben, läuft dies nach anfänglichen Rucklern flüssig, auch dann, wenn der Ton gleichzeitig an einen Bluetooth-Lautsprecher weitergegeben wird. Problematisch ist jedoch das Streamen von Videos aus dem Netz. Ein Youtube-Video (720p) konnten wir nicht ohne starke Bildsprünge abspielen. Wird der Ton zusätzlich über Bluetooth gestreamt, kam es sogar zu Soundüberlagerungen. Bei aufwendiger gestalteten Webseiten wie MTV war an einen Stream gar nicht zu denken.

Das bisschen Leistung, welche die APU bereitstellt, bleibt im Akkubetrieb erhalten. Hier findet keine weitere Drosselung statt.

Cinebech R15 (Single-Core)
Cinebech R15 (Single-Core)
Cinebech R15 (Multi-Core)
Cinebech R15 (Multi-Core)
Cinebech R15 (Multi-Core, Akku)
Cinebech R15 (Multi-Core, Akku)
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo IdeaPad Flex 14D
Radeon HD 8210, E1-2100, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
19 Points ∼9%
HP 255 G2
Radeon HD 8210, E1-2100, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
20 Points ∼9%
HP Compaq 15-h024sg
Radeon HD 8210, E1-2100, Toshiba MQ01ABF050
20 Points ∼9%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo IdeaPad Flex 14D
Radeon HD 8210, E1-2100, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
33 Points ∼1%
HP 255 G2
Radeon HD 8210, E1-2100, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
36 Points ∼1%
HP Compaq 15-h024sg
Radeon HD 8210, E1-2100, Toshiba MQ01ABF050
36 Points ∼1%
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
7.12 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
19 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
33 Points
Hilfe

System Performance

Die Systemgeschwindigkeit des Lenovo IdeaPad Flex 14D ist nicht zufriedenstellend. Die verlängerten Startzeiten von Microsoft Windows 8.1 (64 Bit) würden sich noch verschmerzen lassen, jedoch dauert selbst das Öffnen einfacher Apps vergleichsweise lange. Zwischenzeitlich gönnt sich das System selbst beim Verzeichniswechsel im Windows Explorer eine Auszeit. Das Flex 14D wirkt einfach träge.

Im PCMark 8 bestätigt sich die eher schwache Performance. Im Home Score werden gerade mal 1.535 Punkte erreicht; das Notebook liegt damit auf dem erwartet niedrigem Niveau.

PCMark 8 Home Score Accelerated v2
1535 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
1287 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
2111 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

CrystalDiskMark
CrystalDiskMark

Als Massenspeicher kommt im Lenovo IdeaPad Flex 14D eine 500 GB große herkömmliche Festplatte zum Einsatz, welche mit 5.400 U/min rotiert. Dem Benutzer stehen nach dem ersten Start rund 420 GB zur freien Verfügung. Anders als bei den Intel Modellen mit HDD gibt es hier keine Caching-SSD. Dennoch geht die gebotene Leistung der Komponente durchaus in Ordnung und liefert mit knapp 100 MB/s Lesegeschwindigkeit ein typisches Ergebnis.

Dennoch hätte eine Hybrid-HDD oder ein reines Flashspeicherlaufwerk der System Performance sicherlich gut getan.

Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Sequential Read: 99.97 MB/s
Sequential Write: 92.3 MB/s
512K Read: 30.48 MB/s
512K Write: 39.22 MB/s
4K Read: 0.349 MB/s
4K Write: 0.604 MB/s
4K QD32 Read: 0.756 MB/s
4K QD32 Write: 0.597 MB/s

Grafikkarte

Ob im Akkubetrieb oder am Netz: Dem Lenovo IdeaPad Flex 14D steht immer die volle Leistung der Grafikeinheit zur Verfügung. Die integrierte AMD Radeon HD 8210 ist jedoch auch kein Performance-Wunder und liegt in etwa auf dem Niveau einer Intel HD Graphics (Ivy Bridge). Die GPU besitzt 128 Shadereinheiten und beherrscht DirectX 11.1.

Die Leistung reicht für aktuelle Spiele-Titel nicht aus. Vor allem die CPU stellt sich diesbezüglich als zusätzlicher Bremsklotz heraus. Da die Karte über keinen eigenen Speicher verfügt, wird sie zusätzlich vom langsamen RAM in ihren Möglichkeiten beschränkt. Im 3DMark Ice Storm Graphics Test (22.421 Punkte) liegt das Testgerät erwartungsgemäß nah am Aspire V5-131 (Intel HD Graphics, 22.834 Punkte), letzteres kann sich im Gesamtranking aber aufgrund der stärkeren CPU deutlich absetzen.

3DMark
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo IdeaPad Flex 14D
Radeon HD 8210, E1-2100, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
1506 Points ∼3%
HP 255 G2
Radeon HD 8210, E1-2100, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1161 Points ∼2%
HP Pavilion Sleekbook TouchSmart 11-e010sg
Radeon HD 8210, A4-1250, Toshiba MQ01ABF050
1143 Points ∼2%
Acer Aspire V5-131-10172G50akk
HD Graphics (Ivy Bridge), 1017U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
1733 Points ∼3%
Lenovo IdeaPad Flex 15D 59405766
Radeon HD 8400, A6-5200, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
2683 Points ∼5%
1280x720 Ice Storm Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo IdeaPad Flex 14D
Radeon HD 8210, E1-2100, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
13261 Points ∼1%
HP 255 G2
Radeon HD 8210, E1-2100, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
13163 Points ∼1%
HP Pavilion Sleekbook TouchSmart 11-e010sg
Radeon HD 8210, A4-1250, Toshiba MQ01ABF050
13604 Points ∼1%
Acer Aspire V5-131-10172G50akk
HD Graphics (Ivy Bridge), 1017U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
18903 Points ∼2%
Lenovo IdeaPad Flex 15D 59405766
Radeon HD 8400, A6-5200, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
33227 Points ∼3%
3DMark 06 Standard
3446 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
13261 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
1506 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Gaming ist sicherlich keine Paradedisziplin des Lenovo IdeaPad Flex 14D. Aktuelle Spiele, selbst vergleichsweise hardwarefreundliche wie F1 2013, gleichen bestenfalls einer Diashow und machen keinen Spaß. Doch auch bei Spielen aus dem Windows Store ist teilweise die mäßige Performance des Systems spürbar. So stellten wir sogar bei dem grafisch eher schlichten Last Heroes – The Last Stand teilweise kleine Ruckler fest. Klassiker wie Solitär laufen jedoch einwandfrei, auch wenn der Start der App etwas auf sich warten lässt.

min. mittel hoch max.
F1 2013 (2013) 121212fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Anders als beim HP 255 G2 läuft der Lüfter des Lenovo IdeaPad Flex 14D dauerhaft. Dies lässt sich auch nicht im BIOS ändern. Angesichts der geringen Leistungsaufnahme des Systems sollte man annehmen, dass es möglich sein sollte, ein lüfterloses Design für die schwache Kabini-APU zu entwerfen. Leider dreht das Kühlaggregat jedoch auch im Idle-Betrieb konstant mit 32,6 dB(A). Das ist zwar nicht laut, aber in einer ruhigen Umgebung dennoch gut zu hören. Das tiefe monotone Brummen stört auf Dauer doch sehr. Das Flex 14 mit starkem Core i5 ist hier mit unter 30 dB(A) deutlich leiser.

Dafür steigt der Geräuschpegel selbst unter Volllast kaum an und erreicht maximal 33,7 dB(A). Die Festplatte wird zu jeder Zeit vom Lüfter übertönt.

Lautstärkediagramm

Idle
32.6 / 32.6 / 32.6 dB(A)
Last
32.7 / 33.7 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Die magere Leistung der APU des Lenovo IdeaPad Flex 14D hat den großen Vorteil, dass sie kaum Abwärme produziert. Deshalb bleiben die Oberflächentemperaturen des Convertibles im Idle-Betrieb angenehm niedrig und erreichen gerade mal 28,5 °C. Es liegt hier recht dicht beim HP 255 G2 (28 °C).

Unter Last steigen die Werte kaum an und erreichen einen Höchstwert von 32,1 °C. Hier wird der Konkurrent von HP (max. 34 °C) etwas wärmer. Beide Messungen sind enorm niedrig.

Im Stresstest zeigt das Flex 14D keine Schwächen. Die Komponenten laufen stabil, und auch der anschließende Test mit 3DMark 06 ist nahezu identisch mit dem ermittelten Ergebnis, welches aus dem kalten Zustand heraus gebencht wurde.

 25.6 °C24.7 °C22.3 °C 
 25.6 °C25.7 °C23 °C 
 24.8 °C25.1 °C27.2 °C 
Maximal: 27.2 °C
Durchschnitt: 24.9 °C
22.1 °C24.3 °C24.7 °C
26.7 °C27.2 °C25.9 °C
28.5 °C25.2 °C25.7 °C
Maximal: 28.5 °C
Durchschnitt: 25.6 °C
Netzteil (max.)  28.6 °C | Raumtemperatur 21.6 °C | Voltcraft IR-360
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 26.5 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible auf 30.3 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 28.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.3 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 32.1 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.2 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29 °C (+1.8 °C).

Energieaufnahme

Die APU des Lenovo IdeaPad Flex 14D besitzt eine maximale TDP von 9 Watt. Entsprechend niedrig fällt die Leistungsaufnahme des Convertibles aus. Im Idle-Betrieb schwankt das Gerät im Profil Höchstleistung zwischen 7,3 und 11,2 Watt.

Unter Volllast klettern die Verbrauchswerte auf bis zu 16 Watt und sind auch weiterhin enorm niedrig. Es liegt damit auf dem Niveau eines HP 255 G2 (max. 16,4 W). Das Netzteil ist mit einer Nennleistung von 65 Watt absolut überdimensioniert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 5.7 / 6.9 / 7.3 Watt
Last midlight 11.4 / 16 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Der Energiespeicher des Lenovo IdeaPad Flex 14D ist 32 Wh groß und damit deutlich kleiner als der Akku in den Intel Varianten (48 Wh). Das ist ein wenig schade, denn so könnte die Laufzeit des Testgerätes deutlich über der des hauseigenen Konkurrenten liegen, da die Leistungsaufnahme erheblich niedriger ist. Der Akku des HP 255 G2 ist mit 41 Wh ebenfalls deutlich größer.

Zum Vergleich greifen wir auf den Akku-Test „Surfen über WLAN“ zurück. Dabei wird eine einheitliche Leuchtkraft des Displays von 150 cd/m² zu Grunde gelegt. Bis auf das WLAN-Modul werden alle Kommunikationsanbindungen deaktiviert, und im Browser ruft ein Skript alle 40 Sekunden eine neue Webseite auf, bis der Energiespeicher entladen ist. Das Flex 14D erreicht hier mit fast fünf Stunden ein gutes Ergebnis, bleibt aber etwas hinter dem Flex 14 (05:23 h) zurück. Trotz dem größeren Akku muss sich das HP 255 G2 (04:41 h) geschlagen geben.

Akkulaufzeit
Surfen über WLAN
4h 51min

Fazit

Im Test: Lenovo IdeaPad Flex 14D Convertible. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.
Im Test: Lenovo IdeaPad Flex 14D Convertible. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.

Anders als das Lenovo IdeaPad Flex 14 kann das hier getestete Flex 14D nicht überzeugen. Die Vorteile der Serie bleiben davon unberührt. So ist das um 300 Grad schwenkbare Touchscreen ein nettes Feature, welches vor allem in den unteren Preisklassen sonst nicht zu finden ist. Auch die Verarbeitung kann sich sehen lassen. Das TN-Panel selber ist etwas dunkel, jedoch gut ausgeleuchtet und für den Indoor-Gebrauch vollkommen ausreichend.

Leider ist diese preiswerte Variante mit dem AMD E1-2100 sehr schwach bestückt. Selbst eine App wie Solitär lädt knapp 45 Sekunden, bis das Menü aufgebaut ist, und das Browsen im World Wide Web gestaltet sich außergewöhnlich zäh. An das Streamen von HD-Videos ist gar nicht erst zu denken. Der schwache Netbook-Prozessor ist mit Windows 8.1 einfach überfordert, weshalb wir das Gerät zusätzlich abgewertet haben.

Wer gerne ein Flex 14D sein Eigen nennen möchte, sollte den geringen Aufpreis in die stärkere Variante mit einem AMD A6-5200 investieren, auch das Modell mit Intel-Celeron-Prozessor ist schneller und liegt im gleichen Preissegment. Alternativ bietet sich sicherlich auch ein Sony Vaio Fit 14 mit Intel Pentium 987 an.

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Im Test: Lenovo IdeaPad Flex 14D Convertible. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.
Im Test: Lenovo IdeaPad Flex 14D Convertible. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.

Datenblatt

Lenovo IdeaPad Flex 14D (IdeaPad Flex Serie)
Grafikkarte
AMD Radeon HD 8210, Kerntakt: 1300 MHz, Speichertakt: 333.5 MHz, shared memory, Kabini, 28 nm, 13.250.31.0
Hauptspeicher
4096 MB 
, PC3-10600 DDR3L SDRAM, 1.333 MHz
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1366 x 768 Pixel, 10-Punkte-Multitouch, AUO B140XTT01.1, TN LED, spiegelnd: ja
Mainboard
AMD Yangtze
Massenspeicher
Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142, 500 GB 
, 5400 U/Min, 420 GB verfügbar
Soundkarte
AMD Kabini - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: kombinierte Kopfhörer- und Mikrofonklinke, Card Reader: 2-in-1 (SD, MMC)
Netzwerk
Realtek PCIe FE Family Controller 10/100 (10MBit), Atheros Communications AR9565 Wireless Network Adapter (b/g/n), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 22 x 343 x 251
Akku
32 Wh Lithium-Ion, 2.200 mAh, 14,4 V, 4 Zellen, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 9 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: 0.9 MP (1.280 x 720 Pixel)
Sonstiges
Lautsprecher: Stereolautsprecher mit Dolby Advanced Audio, Tastatur: 21, Tastatur-Beleuchtung: nein, Netzteil (65 W, 20 V, 3.25 A), Motion Control, OneKey Recovery, VeriFace, Companion, Microsoft Office, McAfee IS (beide Testversionen), 12 Monate Garantie
Gewicht
1.883 kg, Netzteil: 227 g
Preis
450 Euro

 

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Test Bibliothek

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Preisvergleich

Pro

+Gute Verarbeitung
+Wertige Materialien
+300 Grad klappbares Display
+Touchscreen
+Gute Akkulaufzeit
+Kühl
 

Contra

-Lahme APU
-Keine HD-Videostream möglich
-Dauerrotierender Lüfter
-Blaustich des Displays

Shortcut

Was uns gefällt

Das Konzept des IdeaPad Flex weiß zu gefallen. Auch die Verarbeitung und die Akkulaufzeiten sind gut.

Was wir vermissen

Für ein Multimedia-Convertible hätten wir uns ein blickwinkelstabileres Panel gewünscht. Aber das ließe sich verkraften, wenn das Gerät zumindest ausreichend Leistung besitzen würde.

Was uns verblüfft

Es ist uns ein Rätsel, wieso Lenovo im Flex 14D eine so enorm langsame APU einsetzt. Die langen Ladezeiten von Apps und im Web sowie die Unmöglichkeit, Videos aus dem Netz zu streamen, schränken die Nutzungsmöglichkeiten stark ein und machen einfach keinen Spaß.

Die Konkurrenz

Die Konkurrenten sind Sony Vaio Fit 14, HP 255 G2, Acer Aspire E1-532 und das Lenovo IdeaPad Flex 14.

Bewertung

Lenovo IdeaPad Flex 14D - 09.04.2014 v4(old)
Daniel Schmidt

Gehäuse
80 / 98 → 82%
Tastatur
75%
Pointing Device
78%
Konnektivität
58 / 80 → 73%
Gewicht
64 / 35-78 → 67%
Akkulaufzeit
87%
Display
68%
Leistung Spiele
40 / 68 → 59%
Leistung Anwendungen
35 / 87 → 40%
Temperatur
94%
Lautstärke
85%
Audio
40 / 91 → 44%
Kamera
39 / 85 → 46%
Auf- / Abwertung
-3%
Durchschnitt
60%
69%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Daniel Schmidt (Update: 15.05.2018)
Daniel Schmidt
Daniel Schmidt - Managing Editor Mobile - @Tellheim
Bereits als kleiner Zwerg fesselte mich mein Commodore 16 und entfachte meinen Enthusiasmus für Computer. Mit meinem ersten Modem surfte ich im Btx und später auch im World Wide Web. Die neuesten Techniktrends haben mich von jeher gefesselt und das gilt vor allem auch für mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets. Für Notebookcheck bin ich seit 2013 am Ball und freue mich auf die Neuerungen, die noch kommen und wir für Sie auf Herz und Nieren testen werden.