Dieses Handy trifft einen Nerv: Bei Preisen für High-End-Smartphones jenseits der 1.500-Euro-Marke tut sich eine Lücke zwischen hochwertigen Mittelklasse-Phones und Spitzenhandys auf, die gefüllt werden muss.
Das Vivo X300 FE bekommt man teils schon deutlich unter 1.000 Euro (beispielsweise bei amazon.de) – vor einigen Jahren hätte man in dieser Region noch die Spitzenmodelle verortet. Jetzt muss man mit Einsparungen leben. Es kommt aber darauf an, ob der Hersteller diese klug umsetzt und an den richtigen Stellen spart.
Hochwertig trotz Sparmaßnahmen
Teils merkt man gar nicht, dass man es hier nicht mit einem absoluten Top-Handy zu tun hat: Das hübsche Gehäuse aus Metall und Glas würde auch einem noch teureren Phone gut stehen. Es ist sehr stabil, lässt sich in unserem Test nicht verwinden und ist auch nach IP68/IP69 vor Wasser und Staub geschützt.
Die Ränder um den 6,3-Zoll-Bildschirm sind zudem sehr schmal gehalten, sodass das Phone sein Gehäuse kompakt halten kann und sich auch mit etwas kleineren Händen gut bedienen lässt.
Lahmes USB
Gespart hat Vivo auch beim USB-Port: Hier kommt keine USB-3.2-Anschluss zum Einsatz, wie bei High-End-Phones üblich, sondern nur ein USB-2.0-Port. Dadurch muss man auf hohe Übertragungsgeschwindigkeiten per Kabel und eine kabelgebundene Bildausgabe verzichten.
In Zeiten von immer mehr drahtlosen Schnittstellen ist das aber ebenfalls weniger problematisch, manche Nutzer werden den Unterschied vielleicht gar nicht merken.
Zumal in vielen Bereichen das Vivo X300 FE problemlos mit den teureren Modellen der X300-Serie oder auch mit anderen High-End-Phones mithalten kann: So gibt es viel RAM, pfeilschnellen UFS-4.1-Datenspeicher und flottes WiFi 7, welches sind in unserem Test als sehr stabil erweist.
Die meisten Einsparungen sind verkraftbar
Auch die Batterie ist groß ausgefallen und überzeugt mit ordentlichen Laufzeiten im Alltag. An einigen Punkten merkt man dann aber doch, dass Einsparungen nötig waren.
Welche das im Detail sind und wie sie sich auf unser Gesamturteil auswirken, das erfahren Sie in unserem ausführlichen Testbericht zum Vivo X300 FE.






