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Vivo X300 Ultra zum absoluten Schnäppchen-Preis - Wo sind die Unterschiede vom Top-Smartphone beim Import

Vivo X300 Ultra im Test
ⓘ Notebookcheck (Marcus Herbrich)
Vivo X300 Ultra im Test
Eines der aktuell besten Android-Smartphones zum halben Preis? Kein Problem, denn das Vivo X300 Ultra ist als Import im Vergleich zur UVP des globalen Modells zu einem richtigen Sparpreis zu haben. Wir klären in diesem Test-Fazit die wichtigsten Unterschiede zur EU-Version und für wen sich der Kauf lohnen könnte.

Wir haben für unseren Test zum neuen Vivo-Flagship-Phone zwei Versionen erhalten, die globale und die chinesische Variante. Während das Vivo X300 Ultra in der China-Version mittlerweile schon für unter 1.000 Euro erhalten ist, zahlen Interessenten des Spitzten-Smartphone in Europa oftmals noch die UVP von etwa 2.000 Euro, etwa bei Amazon.de. Auch Speicher bereinigt mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher ist das Vivo-Phone bei unserem Leihsteller Trading Shenzhen mit deutlich unter 1.300 Euro spürbar günstiger zu haben.  

Daher stellt sich die vor allem die Frage: Lohnt sich der günstige China‑Import oder doch besser zur offiziellen EU‑Version greifen? Wir schauen uns die Unterschiede zwischen den Versionen genauer an. Um es vorwegzunehmen, gerade bei Vivo ist ein Import äußerst attraktiv. 

Die Software des Vivo X300 Ultra ist stets auf Deutsch verfügbar

Auf den ersten Blick wirkt der Import des aktuellen Flagships aus dem Hause Vivo sehr vielversprechend. In China gibt es mehr Farben, mehr Speichervarianten und neben dem niedrigeren Preis gibt es auch noch ein Schnelladenetzteil on top. 

Die chinesische Firmware, welche stark auf den dortigen Markt zugeschnitten ist, birgt allerdings für manche Nutzer entscheidende Nachteile. Manche Google‑Dienste funktionieren in unserem Test nicht immer, wie sie sollen. So zeigen sich die Google Location Services, etwa beim Finden eines GPS‑Tracking über das "Mein Gerät finden"-Netzwerk, als problematisch. Die China‑Version verzichtet zudem komplett auf eine Integration von Wear OS und bietet auch keine eSIM‑Unterstützung in Europa. Letzteres kann durch einen eSIM-Adapter für dem SIM-Kartenslot behoben werden.   

Keine Abstriche müssen dagegen beim Sprachpaket gemacht werden. Auch für China kommt das X300 Ultra mit einer Multi-Sprachen-ROM inklusiver der deutschen Sprache. Android Auto funktioniert mit Vivo-Handys aus China ebenso seit einigen Jahren zuverlässig. 

Beim Thema Updates zeigen kleinere Fragezeichen. Während für Europa sieben Jahre Software‑Support bestätigt sind, bleibt für die China‑Version unklar, ob die beworbenen fünf Jahre sich auf Android-Upgrades (wie in Europa beziehen) oder sich auch für die Sicherheitspatches beziehen.

Vivo X300 Ultra im Test von Notebookcheck
Vivo X300 Ultra im Test von Notebookcheck

Bei der Hardware gibt es für das Android-Handy keine Nachteile

Einschränkungen sind im Alltag mit einem China-Modell bei der Hardware nicht zu erwarten. An Mobilfunkstandards kann das China-Modell mit er umfassenden Auswahl an LTE- und 5G-Bändern aufwarten, womit kein Nachteil bei der Netzwerkabdeckung in Europa entsteht.

Auch die eingeschränkten Rückgabe- und Support-Bedingungen bei Importeuren sind für einen Import nur bedingt ein Nachteil. Denn Vivo Europa hatte uns gegenüber in der Vergangenheit bestätigt, dass Garantieansprüche von im Ausland gekauften Vivo-Smartphone auch in Deutschland abwickelbar sind, falls die Modelle in Europa offiziell vertrieben werden. Da dies beim aktuellen Flagship der Fall ist, muss demnach auch ein importiertes X300 Ultra nicht zur Reparatur nach China versendet werden.   

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Autor: Marcus Herbrich, 14.05.2026 (Update: 14.05.2026)