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Warum das Vivo X300 Ultra trotz bester Technik nicht besser als das X300 Pro im Kamera-Rating ist

Vivo X300 Ultra Test
ⓘ Notebookcheck (Marcus Herbrich)
Vivo X300 Ultra Test
Vivo verbaut in seinem neuen Flagship-Smartphone nur das Beste vom Besten, so auch bei den Kameras. Trotz extra großer Sensoren schneidet das X300 Ultra in unserer Kamera-Wertung allerdings dennoch nicht besser ab als das Pro-Modell. Den Grund dafür, lesen Sie in diesem Test-Fazit.

Die kompromisslose Ausstattung beim Kamera-Setup mit drei extra großen Bildsenoren erreicht in unserem Testbericht eine starke Bewertung. Mit dem X300 Ultra bringt Vivo zudem über alle Brennweiten einen neuen Standard bei der Aufzeichnung von Fotos. Das neue Flagship-Smartphone des Herstellers (Preise starten bei Trading Shenzhen für etwa 930 Euro) erlaubt nun Aufnahmen mit einer Auflösung von 25 Megapixel, welche gegenüber den üblichen 12,5 Megapixel mehr Details herauskitzeln soll.  

Im Gegensatz zu Oppo, welcher mit dem Find X9 Pro erstmals eine Automatik namens LUMO Kamera-Engine eingeführt hat, schaltet das X300 Ultra aber nicht automatisch zwischen 200 Megapixel und 12,5 Megapixel - je nach Lichtsituation - um. 

Unsere Beispielfotos lassen bereits das Potential erkennen. Bei guten Lichtbedingungen sind mehr Details erhalten als bei der standardmäßig aufgenommen Aufnahme mit 12,5 MPix.

25 Mpix
25 Mpix
50 MPix
200 MPix
12,5 MPix

Kamera des Vivo X300 Ultra zeigt deutlich aufgehellte Ergebisse

Farbmessung des Vivo X300 Ultra im Test
Farbmessung des Vivo X300 Ultra im Test

Die Kamera-Hardware des Vivo-Handys ist für ein Smartphone erstklassig. Alle drei Kameras bieten eine große Sensorik, beginnend mit dem Format 1/1.12 Zoll bei der Hauptkamera (Sony LYT-901), über 1/1.28 Zoll beim Ultraweitwinkel (Sony LYT-818) und 1/1.4 Zoll (ISOCELL HP0) bei der Teleoptik. 

Wie bei jedem Smartphone-Test überprüfen wir auch beim Flagship von Vivo die Farbtreue ab Werk, sprich die Hauptkamera in den werkseitigen Einstellungen - im Fall des Vivo X300 Ultra der Vivid-Modus. Hiermit sind die Ergebnisse farblich wiedererwartend sehr ungenau, trotz der neue Color-Sensing-Kamera mit ihren 12 Farbkanälen. Möglichweise gibt es mit einem der Zeiss-Filter weniger ausgeprägte Abweichungen zu unseren Referenzfarben, allerdings hätten wir auch bei Werkseinstellungen eine bessere Farbtreue erwartet. Schließlich ist dies die "Empfehlung" des Herstellers. Dass Vivo es besser machen kann, zeigt unser Test zum Pro-Modell. Gut möglich, dass der Hersteller hier via Updates nachbessert. 

Unseren bisherigen Primus beim Kamera-Rating, das X300 Pro, löst das Ultra-Modell dadurch nur denkbar knapp ab – trotz bester Kamera-Hardware. 

Quelle(n)

Test Vivo S300 Ultra 

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Autor: Marcus Herbrich, 12.05.2026 (Update: 12.05.2026)