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Windows: Controlled Folder Access soll vor Ransomware schützen

Windows: Controlled Folder Access soll vor Ransomware schützen
Windows: Controlled Folder Access soll vor Ransomware schützen
Ein neues Feature im Windows Defender soll vor unzulässigen Schreibzugriffen aus sensible Dateien schützen und so Ransomware effektiv abwehren.

Die wachsende Zahl von Ransomware-Attacken hält nicht nur Unternehmen und staatliche Stellen auf Trab: Auch Privatnutzer können - bei einer mangelhaften Datensicherung - unter Umständen wichtige und unwiederbringliche Daten verlieren, denn bei einer korrekten Implementierung sind die Verschlüsselungen faktisch unknackbar.

Im Rahmen des Fall Creators Updates wird Microsoft voraussichtlich eine Funktion in den Windows Defender integrieren, durch welchen Ordner speziell vor der Verschlüsselung geschützt werden sollen.

Dazu wählt der Nutzer in einem ersten Schritt die zu schützenden Ordner aus. Vor einem Schreibzugriff muss das jeweilige Programm dann erst eine dedizierte Erlaubnis erhalten, wobei die Funktion im Alltag kaum stören soll - die Schreibberechtigung gilt dauerhaft.

Aktuell ist unklar, wie dieser Schutz realisiert wird und wie wirksam er ist, eine Umgehung durch Schadsoftware ist durchaus denkbar.

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Autor: Silvio Werner, 30.06.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.