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Security: Kryptotrojaner legt russische und ukrainische Firmen lahm

Sowohl Unternehmen, als auch Behörden in der Ukraine und in Russland sind anscheinend Opfer eines Cyberangriffs durch Ransomware, welcher dem Wanna-Cry-Virus ähnelt. Dieser Virus basiert offenbar auf dem schon bekannten Verschlüsselungstrojaner Petya.

Nachdem der Kryptotrojaner namens 'Wanna Cry' im vergangenen Monat große Wellen geschlagen hat, gab es nun einen weiteren großen Angriff durch einen Kryptotrojaner. Dieser betrifft bisher hauptsächlich Firmen und Ämter in Russland und der Ukraine. Allerdings gibt es auch schon erste Berichte aus Spanien und Deutschland über infizierte Systeme. Zuvor bestätigte die russische Ölfirma Rosneft, dass der Konzern unter einem mächtigen Hackerangriff leide. In der Ukraine sind einige Energieunternehmen, die Post, diverse Banken, Mobilfunkanbieter und der Flughafen von Kiew betroffen. Auch das havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl ist offenbar von dem Angriff betroffen, allerdings scheint hier die Lage unter Kontrolle zu sein. Bei vielen der angegriffenen Unternehmen sind die Websites aktuell noch offline.

Bei dem Virus handelt es sich offenbar um eine Abwandlung des schon bekannten Kryptotrojaners Petya. Der IT-Sicherheitsfirma Avira zufolge, nutzt der Virus die selbe Schwachstelle von Windows, welche zuvor schon von Wanna Cry ausgenutzt wurde. Um die betroffenen PCs wieder freischalten zu können, fordern die Verbreiter des Virus jeweils 300 US-Dollar in Bitcoins. Bisher wurde diese Summe 7 Mal an die Erpresser gezahlt.

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Autor: Cornelius Wolff, 27.06.2017 (Update: 28.06.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.