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Unerwünschtes Krypto-Mining: Zunehmende Verbreitung fordert Chrome-Team heraus

Unerwünschtes Krypto-Mining: Zunehmende Verbreitung fordert Chrome-Team heraus
Unerwünschtes Krypto-Mining: Zunehmende Verbreitung fordert Chrome-Team heraus
Die versteckte Ausnutzung der Rechenleistung des Nutzers durch Webseiten zum Minen von Kryptowährung weitet sich offenbar aus, wobei Chrome unter Umständen einen dedizierten Schutz erhalten soll.

The Pirate Bay war erst der Anfang: Zunehmend nutzen Internetseiten die Rechenleistung des Nutzers, um zum eigenen Vorteil Kryptowährung zu generieren. Im besten Fall und bei nur mäßiger Auslastung ist dies vom Nutzer kaum zu merken und bleibt ohne negative Konsequenzen, bei hoher Belastung hingegen kann der Browser unbenutzbar werden und die Leistungsaufnahme des Systems stark ansteigen. 

Nun berichtet Bleeping Computer, dass das Chrome-Team aktuell versucht, Internetseite mit solchen Mining-Scripts zu identifizieren, da sich diese praktisch nicht durch eine Art Blacklist blockieren lassen.

Dass solche Mining-Scripte nicht per se schlecht sein müssen, legt Adam Kujawa von Malwarebytes in einem aktuellen Blog-Post dar: Zwar wird CoinHive, die aktuell populärsten Implementierung der Technologie, von der Malwarebytes-Software blockiert, allerdings aufgrund der handfesten Gefahr von Beschädigungen bei alter Hardware. Bei einer bewussten Bestätigung durch den Nutzer und mäßiger Auslastung wäre das Mining unter Umständen eine willkommene, da weniger störende, Alternative zu klassischen Werbeanzeigen.

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Autor: Silvio Werner, 20.10.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.