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Die Direktoren des FBI, CIA, NSA warnen vor dem Kauf von Huawei- und ZTE-Smartphones

Die Direktoren des FBI, CIA, NSA warnen vor dem Kauf von Huawei- und ZTE-Smartphones
Die Direktoren des FBI, CIA, NSA warnen vor dem Kauf von Huawei- und ZTE-Smartphones
CNBC berichtet davon, dass die Chefs von CIA, FBI, NSA und anderer US-Geheimdienste davor warnen Geräte von chinesischen Herstellern wie Huawei und ZTE zu verwenden.

Es ist ein Trauerspiel: Seit Jahren versuchen amerikanische Geheimdienste sich (erfolgreich) in iPhones zu hacken, überwachen massenhaft und größtenteils unerlaubt Kommunikationskanäle von Milliarden von (ausländischen) Bürgern (wie das Handy der Bundeskanzlerin) und tun im Gegenzug so, als ob insbesondere nur chinesische und russische Hersteller und Regierungen ganz besonders bitterböse Spione und Datenhacker wären.

Und so warnte dann auch jüngst bei einer Anhörung die versammelte Direktion aller berüchtigten US-Geheimdienste inklusive NSA, CIA und FBI vor den Produkten chinesischer Hersteller wie Huawei und ZTE. Auch Zivilisten würde sie von der Verwendung von chinesischen Geräten abraten. Sie seien „sehr über die Risiken besorgt“, wenn es darum geht „Unternehmen oder anderen Einrichtungen, welche an ausländische Regierungen gebunden sind, die nicht unsere Werte teilen, gewisse Machtpositionen in unserem Telekommunikationsnetzwerk“ (freie Übersetzung des Redakteurs) bekommen zu lassen.

Der FBI-Direktor Chris Wray sprach direkt die Gefahr an, dass es die so erlangte Marktposition ermöglichen könnte auf schadhafte Weise Informationen zu modifizieren oder zu stehlen. Und es schaffe die Möglichkeit der unbemerkten Spionage. Der Mann muss es ja wissen.

Huawei reagierte auf die Kommentare und ließ verlauten, dass das Unternehmen kein größeres Cybersecurity-Risiko darstelle als andere Telekommunikationshändler und dass Huawei bereits in über 170 Ländern das Vertrauen von Regierungen und Kunden genieße.

Huawei versucht derzeit in den US-Markt vorzudringen und hatte bereits ein Verkaufsabkommen mit den beiden großen US-Providern AT&T und Verizon abgeschlossen. Letztere kündigten aber das Abkommen jüngst auf, Berichte sprechen davon, dass die US-Regierung politischen Druck auf die Provider ausübte, um den Deal platzen zu lassen. An die einheimischen Provider richteten die Geheimdienstchefs die Aufforderung chinesischen Unternehmen gezielten Widerstand zu leisten.

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Autor: Christian Hintze, 14.02.2018 (Update: 14.02.2018)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).