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iPhone: FBI zahlte scheinbar 900.000 Dollar für Hack

iPhone: FBI zahlte scheinbar 900.000 Dollar für Hack
iPhone: FBI zahlte scheinbar 900.000 Dollar für Hack
Um das iPhone des Attentäters in San Bernardino, Californien, zu entschlüsseln, zahlte das FBI scheinbar eine Summe von 900.000 US-Dollar, wie eine Senatorin nun erstmals öffentlich zugab.
Christian Hintze,
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Dianne Feinstein ist demokratische Abgeordnete im Komitee des US-Senats, das auch für die Überwachung des FBI zuständig ist. Sie hat nun trotz der Geheimhaltungsentscheidung seitens des FBI öffentlich berichtet, dass der Geheimdienst fast eine Million Dollar ausgegeben hat, um damals das iPhone 5c des Attentäters zu hacken. An wen diese stattliche Summe bezahlt wurde bleibt weiterhin Verschlusssache.

Am 2. Dezember 2015 wurden 14 Menschen bei einem Attentat erschossen und zahlreiche weitere verletzt. Die direkten Täter wurden bei der Verfolgung erschossen, Hintermänner konnte man jedoch nicht ausschließen. Aufschluss erhofften sich die Ermittler über das sichergestellte iPhone von einem der Täter, aber bald musste das FBI zugeben, dass alle Entschlüsselungsversuche fehlschlugen. Daraufhin versuchte das FBI Apple per Gerichtsbeschluss dazu zu bringen bei der Entschlüsselung zu helfen und per Software Code-Sperren des iOS fürs FBI dauerhaft auszuhebeln.

Apple arbeitete zwar mit den Strafverfolgern zusammen, weigerte sich jedoch bei der Implementation einer Hintertür für den Geheimdienst, da man einen Präzedenzfall fürchtete, wodurch das FBI Apple zu weiteren Überwachungsmaßnahmen hätte zwingen können. Durch die Beauftragung einer dritten Firma und der Zahlung von nun bekannten 900.000 Dollar erreichten die Ermittler trotzdem ihr Ziel und ließen die Anordnung fallen.

Inzwischen lief sogar ein Verfahren, in dem ein Zusammenschluss mehrerer Nachrichtenagenturen die Herausgabe der bisher geheim gehaltenen Summe und den Namen der verantwortlichen Entschlüsselungsfirma erstreiten wollten. Im Verfahren ließ das FBI noch verlauten, dass diese Infos streng geheim seien.

Quelle(n)

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1617 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze,  8.05.2017 (Update:  8.05.2017)