Netbooks schlecht für Intel
Kategorie: Notebook-Komponenten, Sonstige Notebook NewsVon: Benjamin Szaszi
Der Netbook Boom wirkt sich negativ auf die Verkaufszahlen von Notebooks aus. Für Intel ist dieser Trend mit massiven Umsatzeinbußen verbunden.
Für viele stellt sich dieser Tage die Frage, ob anstatt eines Notebooks doch eher ein Netbook angeschafft wird. Aber wo genau liegt eigentlich der Unterschied? Zum einen sicherlich in der Größe, zum anderen in der Performance. Doch die Netbooks gleichen sich in ihren Eigenschaften immer mehr den Notebooks an, nur dass sie eben kleiner sind. Zumindest gilt das für Notebooks aus dem unteren Preissegment.
Neben Größe und Gewicht gibt es allerdings noch einen ganz entscheidenden Unterschied zwischen Low-End Notebook und Netbook - die CPU. Die meisten Netbooks sind mit Intel Atom Prozessoren ausgestattet. Also kann Intel sich doch freuen, oder? Sollte man meinen, aber zum Nachteil des Chipherstellers lässt sich an der Atom CPU längst nicht so viel verdienen wie an anderen Modellen, beispielsweise den Core Prozessoren. Wie die Branchenseite DigiTimes berichtet, habe der Vorsitzende des Marktforschungsinstitutes Information Network, Dr. Robert Castellano, von Umsatzeinbußen für Intel im sonst lukrativen Notebook Segment gesprochen. Microsoft sehe sich dem gleichen Problem ausgesetzt, da der Software Hersteller niedrigere Lizenzgebühren bekäme. Der einzige Gewinner sei ASUS, so Castellano.
Im Jahr 2008 wurden ca. 14 Millionen Netbooks verkauft. Branchenkenner rechnen für 2009 mit rund 20 Millionen verkauften Netbooks.
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