Test Acer Aspire V7-582PG-74508G52tkk Notebook

Stephan Schünke, 07.10.2013

Touch zum Spielen. Nachdem wir mit dem Acer Aspire V5 bereits ein ultrabook ähnliches Modell im Test hatten, dürfen wir nun Hand an das Acer Aspire V7-582PG legen. Das Full-HD-Touch-Display soll für eine einfache Bedienung der Metro-Oberfläche sorgen. Eine Kombination aus Core i7 ULV-Prozessor und Nvidia Geforce GT 750M zaubern auch Gelegenheitsspielern ein Lächeln auf die Lippen.

Bereits das Aspire V5-573G konnte als Mittelklasse-Notebook der neuen V-Serie im Test überzeugen. In einem direkten Vergleich steht ihm nun das Acer Aspire V7-582PG gegenüber, das sich gegen das Multimedia-Gerät aus eigenem Hause beweisen muss. Gibt es das V5-573G in verschiedenen Farben, so hält sich Acer beim V7-582PG zurück und präsentiert das Notebook ausschließlich in Schwarz. Anders als beim kleineren Modell, ist das V7-582PG mit SSD oder einer Hybrid-Festplatte erhältlich. Ebenso hat der Käufer die Wahl zwischen einem Full-HD-Touch-Display oder einem matten Full-HD-Panel. Einen direkten Vorgänger hat die größte Version der Aspire V-Serie nicht, dennoch gibt es Gemeinsamkeiten mit dem bereits bekannten Acer M5.

Aktuell wird das Acer Aspire V7-582PG beim Händler nur in einer Ausstattungsvariante geliefert. Ein Intel Core i7 4500U Prozessor kümmert sich mit zwei Prozessorkernen um sämtliche Berechnungen. Eine Nvidia Geforce GT 750M Grafikkarte erlaubt das Spielen aktueller Titel und auf der internen 500 Gigabyte großen Festplatte haben reichlich Daten Platz. Das Aspire V7-582PG lässt sich zudem alternativ zur PC-Maus über einen Full-HD-Touchscreen bedienen

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das Chassis des Aspire V7-582PG ist flach, leicht und gut verarbeitet.
Das Chassis des Aspire V7-582PG ist flach, leicht und gut verarbeitet.

Die V-Serie von Acer setzt seit langem auf eine Mischung aus Metall und Kunststoff und vereint diese zu einem flachen Gehäuse. Ultrabook-ähnlich fallen dabei vor allem die Maße des Chassis aus, die mit einer Höhe von ca. 21 Millimetern einen schlanken Begleiter aus dem Aspire machen. Das Gewicht ist mit rund 2.200 Gramm im Durchschnitt anzusiedeln und fällt aufgrund des Touch-Panels ca. 200 Gramm höher aus als Serienkollegen mit einem matten Panel. Wie schon vom Aspire V5-573G bekannt, besteht die Rückseite des Displays aus Kunststoff, der für ein besseres Aussehen mit einem Alu-Brushed-Look versehen wurde. Auch der Bildschirmrand ist verspiegelt, was auf den Touchscreen im Edge-to-Edge-Desgn zurückzuführen ist.

Da Handballenauflage und Chassis aus verschiedenen Materialien bestehen, entsteht rings um das Gehäuse ein sichtbarer Spalt, in dem sich Staub und Schmutz ansammeln können. Bemängelten wir beim Aspire V5-573G zusätzlich noch den schlecht angebrachten Displayrahmen, fällt dieser Punkt beim V7-582PG wegen des durchgängigen Touchscreens weg. Die Bildschirm-Scharniere sind hervorragend verarbeitet, schließen das Notebook bündig mit der Baseunit und lassen das Display an gewünschten Positionen verharren.

Die Steifheit des Gehäuses wirkt angesichts der schmalen Bauart angemessen. Legt man die Hand an einem äußeren Punkt des Gehäuses ab, biegt es sich sehr gering durch. Direkt in der Mitte, auf der Höhe des Touchpads, neigt es sich hingegen um einige Millimeter nach unten. Bei geschlossenem Gerät ist eine ausreichende Stabilität gewährleistet. Die Wartung ist, wie von anderen Ultrabooks und schlanken Notebooks bekannt, nicht über eine spezielle Klappe möglich. Vielmehr muss hierfür der gesamte Unterboden der Baseunit entfernt werden, was aufgrund normaler Kreuzschrauben keine Schwierigkeit darstellt. Anders als beim Mittelklasse Aspire V5-573G ist die Unterseite des Aspire V7-582PG mit einer feinen Gummierung überzogen. Ein gravierender Mangel, den wir an unserem Testexemplar feststellen mussten, ist ein verzogenes Display. Der Bildschirm hat eine stark auffallende Schrägstellung. Woran dies liegt und ob auch andere Modelle betroffen sind, konnten wir nicht herausfinden.

Ausstattung

Wie wir testen - Ausstattung

Die Anschlüsse des Aspire V7-582PG liegen im Klassendurchschnitt und fallen mit 2x USB 2.0 und 1x USB 3.0 moderat aus. Die Anschlussverteilung erstreckt sich über drei Seiten des Notebooks. Ein USB-2.0-Port befindet sich auf der rechten hinteren Seite. Einen weiteren USB-2.0-Anschluss erreicht man über die linke hintere Seite. Der schnelle USB-3.0-Port befindet sich auf der Rückseite, auf der wir zusätzlich einen HDMI-Anschluss und einen Ethernet-Port entdecken. Zusätzlich integriert Acer, wie auch beim Aspire V5-573G, einen Acer Converter-Port, der aufgrund seiner Eigenschaften an den Lightning-Port erinnert. Der Nutzer hat die Möglichkeit, eine enorme Bandbreite an Peripherie an diesem Anschluss anzubringen. Wegen der schmalen Bauweise verfügt die V-Serie über keinerlei optische Laufwerke. Diese können jedoch problemlos über den USB-Anschluss angeschlossen werden.

Die Front besitzt keinerlei Anschlüsse.
Die Front besitzt keinerlei Anschlüsse.
Auf der linken Seite sitzt ausschließlich ein USB 2.0 Port.
Auf der linken Seite sitzt ausschließlich ein USB 2.0 Port.
Der Großteil der Anschlüsse befindet sich auf der Rückseite. rechts nach links: Gigabit-Lan, USB 3.0, Lightning Port, HDMI, Kensington Anschluss und Stromanschluss.
Der Großteil der Anschlüsse befindet sich auf der Rückseite. rechts nach links: Gigabit-Lan, USB 3.0, Lightning Port, HDMI, Kensington Anschluss und Stromanschluss.
Auf der rechten Seite befindet sich neben dem USB 2.0 Port noch ein SD-Kartenlesegerät.
Auf der rechten Seite befindet sich neben dem USB 2.0 Port noch ein SD-Kartenlesegerät.

Kommunikation

Anders als beim Aspire V5-573G verbindet sich das V7-582PG nicht über einen Atheros, sondern über einen Intel-WLAN-Chip, der auf die Modellbezeichnung Intel Wireless-N 7260 hört. Die Signalstärke des WLAN-Moduls konnte im Test mit der Infrastruktur des Autors auf ganzer Linie überzeugen und platziert sich im oberen Leistungsbereich. Bei ca. 10 Metern Entfernung zum Router konnten wir noch stolze 5 Balken und eine durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit von 5 MB/s (bei einer 32 Mbit/s Leitung) messen. Auch nach ca. 20 – 25 Metern waren weitere 2 – 3 Balken möglich und die Surfgeschwindigkeit wurde nicht negativ beeinflusst. Erst beim Verlassen des Hauses brach die Verbindung ab und das Aspire V7-582PG war nicht mehr in der Lage, sich mit dem Internet oder dem Hausnetzwerk zu verbinden. Wer auf eine besonders stabile Verbindung Wert legt, der kann den Gigabit-Ethernet-Anschluss auf der Rückseite des Aspire V7-582PG nutzen. Hierfür steht ein Realtek-Chipsatz für die schnelle Datenübertragung zur Verfügung. Das Bluetooth-Modul stammt ebenfalls aus dem Hause Intel und kommt in der Version 4.0 mit High-Speed-Option daher. Die integrierte Webcam löst mit maximal 1.280 x 720 Pixeln auf und dient der Bildübertragung, z. B. bei Telefongesprächen.

Zubehör

Lediglich einige Benutzerhandbücher und ein Garantiehinweis legt der Hersteller mit in das Paket. Eine Recovery-DVD oder Reinigungstücher für den Touchscreen konnten wir nicht entdecken. Für das Zurücksetzen des Systems muss das Acer-interne Recovery Management genutzt werden, mit dem sich auch Recovery-DVDs erstellen lassen.

Wartung

Das Acer Aspire V7-582PG gewährt den Zugriff auf die Hardware über die gesamte Unterseite des Notebooks. Insgesamt wird der Unterboden von 17 kleinen Kreuzschrauben gehalten, die mit einem passenden Schraubendreher leicht entfernt werden können. Nach dem Entfernen lässt sich die Festplatte austauschen, der Arbeitsspeicher wechseln und auch die Lüftungssysteme kann der Nutzer sehr einfach reinigen. Da sich die Belüftung im hinteren Bereich des Aspire V7-582PG befindet, kann diese auch ohne das Entfernen der Wartungsklappe von Staub und Schmutz befreit werden. 

Garantie

Die Standardgarantie beträgt 24 Monate und kann auf Wunsch erweitert werden. Acer bietet hierfür verschiedene Möglichkeiten für seine Kunden. Für einmalig 70 Euro lässt sich die Standardgarantie auf drei Jahre aufstocken. Für einmalig 110 Euro gewährt der Hersteller eine 4-jährige Garantie. Einen 1-jährigen internationalen Schutz gibt es in allen Garantie-Versionen zusätzlich.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Zum Einsatz im Aspire V7-582PG kommt eine flache Chiclet-Tastatur mit einer weißen Hintergrundbeleuchtung. Die Tasten haben einen kurzen Hub und einen leicht schwammigen Druckpunkt, was ein sehr mageres Feedback hervorruft. Die Lautstärke der Tastatur fällt hingegen sehr positiv auf. Aufgrund des kurzen Anschlags hinterlässt das Betätigen der Tasten ausschließlich ein leises Klicken. Lange Texte lassen sich dadurch angenehm schreiben. Die Anordnung der Tasten ist normal und gleicht dem bekannten Layout anderer Notebooks. Zusatztasten wurden seitens Acer in die F-Tasten integriert.

Touchpad

Der Mausersatz des Aspire V7-582PG ist sehr groß und gut verarbeitet. Der Hersteller grenzt das in die Handballenauflage eingefügte Touchpad durch einen silbernen Rahmen von der Baseunit ab. Die Tasten integriert Acer unmittelbar in die Touchoberfläche.
Im Test ließ sich der Mausersatz etwas störrisch bedienen, wenn ein Finger auf einer der Tasten lag. Die Oberfläche erkennt den Finger als Berührung, wodurch der Mauszeiger bei einer weiteren Berührung unkontrolliert über den Desktop bewegt wird. Für einen Full-HD-Bildschirm könnte zusätzlich die Empfindlichkeit höher ausfallen. Erschwert wird die Nutzung ebenfalls durch die klebrige Touch-Oberfläche des Pads, was die Multi-Gesten-Steuerung verschlechtert. Die Maustasten besitzen einen kurzen Hub und geben ein knackiges Feedback bei der Bedienung. 

Der Touchscreen des Aspire V7-582PG ermöglicht hingegen eine barrierefreie Bedienung der gesamten Windows-Oberfläche. Einzelne Kacheln lassen sich hervorragend verschieben, auswählen und neu anordnen. Durch die Empfindlichkeit funktionieren auch Touch-optimierte Spiele hervorragend. Der Bildschirm lässt sich über Multi-Gesten einfacher bedienen als mit dem Touchpad.

Die Tastatur ist sehr flach, besitzt einen geringen Hub und ist sehr leise.
Die Tastatur ist sehr flach, besitzt einen geringen Hub und ist sehr leise.
Die Tasten des Touchpads wurden eingearbeitet.
Die Tasten des Touchpads wurden eingearbeitet.

Display

Wie wir testen - Display

Acer Aspire V7 vs. AdobeRGB
Acer Aspire V7 vs. AdobeRGB
Acer Aspire V7 vs. sRGB
Acer Aspire V7 vs. sRGB

Im Acer Aspire V7-582PG kommt das gleiche IPS-Panel wie beim kleineren Aspire V5-573G zum Einsatz. Der Bildschirm löst mit maximal 1.920 x 1.080 Pixeln auf und stammt aus dem Hause AU Optronics. Trotz der hohen Luminanz von maximal 313 cd/m² wirkt das Display aufgrund der starken Spieglung etwas dunkler als normal. Beim Neigen des Bildschirms kam es vor allem bei dunklen Ebenen oftmals vor, dass sogar die Tasten reflektiert und im Display gespiegelt wurden. Dank der stabilen Helligkeitsverteilung erreicht das Display eine Ausleuchtung von sehr guten 91 %.

304
cd/m²
313
cd/m²
292
cd/m²
287
cd/m²
310
cd/m²
294
cd/m²
295
cd/m²
285
cd/m²
298
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 313 cd/m²
Durchschnitt: 297.6 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 310 cd/m²
Schwarzwert: 0.46 cd/m²
Kontrast: 674:1

Trotz des IPS-Panels fällt der Kontrast nur durchschnittlich aus und schafft es lediglich auf 675:1, was bereits normale TN-Panel erreichen. Nichtsdestotrotz erscheinen Farben satt und knackig. Besonders Spiele und die bunte Metro-Oberfläche können mit kräftigen Farben überzeugen. Wie schon beim Aspire V5-573G ist auch die Farbtemperatur des V7-582PG auf einem nahezu perfekten Niveau und nähert sich mit 6.350 K dem Idealwert von 6.500 K. Der Gamma-Wert weicht mit 2,58 etwas von den idealen 2,2 ab. 

Die Farbraumabdeckung des Aspire V7-582PG befindet sich dank des IPS-Panels auf einem sehr hohen Niveau. Mit einem Wert von 88,5 % im sRGB-Spektrum und 60,7 % in AdobeRGB liegt das IPS-Panel des V7-582PG weit über dem Durchschnitt zahlreicher 08/15-Displays. 

CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker
CalMAN Grayscale
CalMAN Grayscale
CalMAN SaturationSweeps
CalMAN SaturationSweeps

Die Touch-Funktion des Displays wirft seinen Schatten vor allem bei der Outdoor-Tauglichkeit voraus. Das Display weist eine sehr starke Spieglung auf, weshalb das Arbeiten bei Sonnenlicht nicht möglich ist. Ob bei direkter- oder seitlicher Einstrahlung, der Desktop ist schwer bis gar nicht zu erkennen.

Acer Aspire V7-582PG bei direkter Sonneneinstrahlung.
Acer Aspire V7-582PG bei direkter Sonneneinstrahlung.
Acer Aspire V7-582PG bei seitlicher Sonneneinstrahlung.
Acer Aspire V7-582PG bei seitlicher Sonneneinstrahlung.

Wesentlich erfreulicher ist hingegen die Blickwinkelstabilität des IPS-Panels, da hier die Stärken ausgespielt werden können. Ob beim Blick von der Seite oder von unten, die Helligkeit und auch die Farben werden kaum verfälscht oder ausgeblichen wiedergegeben.

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Auf dem Papier zeigt sich das Acer Aspire V7-582PG mit Intel Core i7 4500U Prozessor der neuesten Haswell-Architektur vielversprechend. Wie die Bezeichnung bereits zeigt, handelt es sich um einen ULV-Prozessor, der besonders für seine Stromsparfunktionen bekannt ist. Die Intel Simultaneous Multithreading Architektur ermöglicht es dem Prozessor, neben seiner zwei physischen Kerne noch zwei weitere logische Einheiten anzusteuern. In der Regel taktet der Core i7 4500U mit einer Frequenz von 1,8 Ghz, kann diese dank seines integrierten Turbo-Modus allerdings auf bis zu 3 GHz erhöhen. Wie alle anderen Core-Prozessoren des Herstellers verfügt auch der Core i7 4500U über eine eigene Grafikeinheit: Intel HD Graphics 4400. Da es sich bei der neuen Generation um DirectX-11-fähige Grafikchips handelt, lassen sich auch ältere und neue Spiele unter niedrigen Grafikeinstellungen wiedergeben.

Wer gerne die volle Auflösung und Grafikpracht in seinen Lieblingsspielen wünscht, der freut sich beim Aspire V7-582PG über eine Nvidia Geforce GT 750M Grafikkarte. Dieses Modell siedelt sich in der aktuellen oberen Mittelklasse an und kann bereits neue Spiele mit mittleren Einstellungen ruckelfrei wiedergeben. Als Datenspeicher kommt eine Hybrid-Festplatte aus dem Hause Toshiba zum Einsatz, die auf 500 Gigabyte Speichervolumen und 20 Gigabyte SSD-Cache zurückgreifen kann. Den Arbeitsspeicher stattet Acer mit 8 Gigabyte DDR3 RAM aus, der mit 1.600 MHz taktet. Das Aspire V7-582PG besitzt zwei RAM-Slots, die werkseitig bereits voll bestückt sind. Dadurch arbeitet das Notebook im schnellen Dual-Channel Modus.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
DPC-Latency
GPU-Z Nvidia Geforce GT 750M
GPU-Z Intel HD Graphics 4400
Systeminformationen Acer Aspire V7-582PG-74508G52tkk

Prozessor

Der Intel Core i7 4500U kann als Nachfolger des schneller taktenden Intel Core i7 3537U bezeichnet werden. Rechnete der ältere Core i7 3537U noch mit 2.000 MHz, so begnügt sich das neuere Haswell-Modell mit 1.800 MHz im Normaltakt. Im Cinebench R11.5 erreicht der Intel Core i7 4500U im Aspire V7-582PG einen Wert von 2,63 Punkten und liegt somit unterhalb eines Dell Inspiron 15R-5537 mit identischem Prozessor, der es auf 2,82 Punkte schafft. Die Single-Core-Leistung gliedert sich mit 1,31 Punkten in die bestehende Liste anderer Modelle mit Core i7 4500U Prozessor ein. Das Asus VivoBook S551LB erreichte im Test 1,33 Punkte.

Wie schon beim Aspire V5-573G bemängelt, kann auch das Aspire V7-582PG nicht seine volle Leistung im Akku-Betrieb ausschöpfen. Auch bei aktiviertem „Höchsleistung“-Profil unter Windows deaktiviert sich der integrierte Turbo-Modus des Prozessors und der Cinebench wird ausschließlich mit dem Basistakt von 1,8 GHz berechnet.

Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R10 64 Bit
Cinebench R10 64 Bit
Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R10 Shading 32Bit
6650
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
8336
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4422
Cinebench R10 Shading 64Bit
6732 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
10872 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
5868 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
49.36 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.63 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.31 Points
Hilfe
Cinebench R11.5 - CPU Multi 64Bit
Acer Aspire V7-582PG-74508G52tkk
2.63 Points ∼15%
Asus VivoBook S551LB-CJ026H
2.5 Points ∼14% -5%
Acer Aspire V5-573G-54208G50aii
2.45 Points ∼14% -7%
Lenovo G500s-59367693
1.94 Points ∼11% -26%
Dell Inspiron 15R-5537
2.82 Points ∼16% +7%
Legende
      Acer Aspire V7-582PG-74508G52tkk Intel Core i7-4500U, NVIDIA GeForce GT 750M, Toshiba MQ01ABF050
      Asus VivoBook S551LB-CJ026H Intel Core i7-4500U, NVIDIA GeForce GT 740M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
      Acer Aspire V5-573G-54208G50aii Intel Core i5-4200U, NVIDIA GeForce GT 750M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
      Lenovo G500s-59367693 Intel Pentium 2020M, Intel HD Graphics (Ivy Bridge), Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
      Dell Inspiron 15R-5537 Intel Core i7-4500U, Intel HD Graphics 4400, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-75JC3T0

System Performance

Die Kombination aus dem schnellen Intel Core i7 4500U und der Toshiba-Hybrid-Festplatte entlocken dem Acer Aspire V7-582PG eine ordentliche Punktezahl in den einzelnen System-Benchmarks von Futuremark. Den PCMark 7 bestreitet das Aspire V7-582PG mit sehr guten 4.255 Punkten und setzt sich weit vor das ähnlich ausgestattete Asus VivoBook S551LB, das es auf 3.217 Punkte bringt. Ausschlaggebender Punkt dafür ist der schnelle SSD-Cache der Hybrid-Festplatte. Eine höhere Punktzahl wäre vor allem durch eine schnelle SSD zu gewährleisten. So erreicht das Sony Vaio Pro 13 SVP-1321C5ER einen Wert von 4.740 Punkten mit identischem Prozessor, jedoch dem schnelleren Flash-Speicher.

Abseits der gemessenen Werte kann das Aspire V7-582PG ebenso überzeugen und arbeitet durchweg zufriedenstellend und flüssig. Ob beim Arbeiten mit mehreren Browser-Tabs oder während des Bearbeitens von Bildern, die Leistung kann sich durchweg sehen lassen.

PCMark 7 - Score
Acer Aspire V7-582PG-74508G52tkk
4255 Points ∼64%
Acer Aspire V5-573G-54208G50aii
2878 Points ∼43% -32%
Asus VivoBook S551LB-CJ026H
2877 Points ∼43% -32%
Lenovo G500s-59367693
2343 Points ∼35% -45%
Legende
      Acer Aspire V7-582PG-74508G52tkk Intel Core i7-4500U, NVIDIA GeForce GT 750M, Toshiba MQ01ABF050
      Acer Aspire V5-573G-54208G50aii Intel Core i5-4200U, NVIDIA GeForce GT 750M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
      Asus VivoBook S551LB-CJ026H Intel Core i7-4500U, NVIDIA GeForce GT 740M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
      Lenovo G500s-59367693 Intel Pentium 2020M, Intel HD Graphics (Ivy Bridge), Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
PC Mark
PCMark Vantage9326 Punkte
PCMark 74255 Punkte
PCMark 8 Home2946 Punkte
PCMark 8 Creative2990 Punkte
PCMark 8 Work4537 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
HD Tune
HD Tune

Keine reinrassige mechanische Festplatte, aber auch keine SSD - die Hybrid-Festplatte aus dem Hause Toshiba ermöglicht mit 500 Gigabyte eine ausreichende Datenablage auf dem Notebook und kann dank des SSD-Cache schnell auf wichtige, oft benutzte Dateien zugreifen. Im HD-Tune erreichte die HDD mit dem Flashspeicher-Cache maximale Werte von fast 300 MB/s, die aber nur kurze Zeit verfügbar waren. Im Durchschnitt arbeitet die Festplatte laut dem CrystalDiskMark mit moderaten Schreib- und Leseraten.

Toshiba MQ01ABF050
Minimale Transferrate: 52.5 MB/s
Maximale Transferrate: 296.3 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 108.1 MB/s
Zugriffszeit: 17.2 ms
Burst-Rate: 241.3 MB/s
CPU Benutzung: 4 %

Grafikkarte

3D Mark 11
3D Mark 11

Die Bildausgabe wird von einer Intel HD Graphics 4400 realisiert, die im Prozessor integriert ist. Das Modell ist eine DirectX-11-fähige Grafikkarte, die je nach Auslastung zwischen 200 – 1.100 MHz taktet. Der Grafikchip ist in der Lage, selbst neue Spiele mit minimalen Auflösungen flüssig auf den Bildschirm zu zaubern. Wer mit dem Acer Aspire V7-582PG gerne das eine oder andere Spiel in höheren Auflösungen genießen möchte, kann die dedizierte Geforce GT 750M nutzen, die sich dank der Nvidia-Optimus-Technologie eigenständig einschaltet, sobald die Leistung benötigt wird.

Die Geforce GT 750M zählt zur oberen Mittelklasse und wurde im Frühjahr 2013 vorgestellt. Der Chip der Grafikkarte wird von TSMC im 28nm-Verfahren gefertigt und hört auf den Namen GK107. Wie auch das Aspire V5-573G vertraut die Geforce GT 750M im V7-582PG auf 4.096 MB DDR3 Grafikspeicher, der über eine 128-Bit-Speicheranbindung verfügt. Der Grafikprozessor taktet mit 967 MHz und kann sich bei Bedarf selbst übertakten. Im Stresstest mit Prime95 und dem Furmark rechnete die Geforce GT 750M mit 1.058 MHz auch nach 30 Minuten noch stabil. Dabei erreichte Sie eine maximale Temperatur von 90 °C.

Den 3D Mark 11 schloss der Acer Aspire V7-582PG mit 2.419 Punkten ab und befindet sich somit auf der Höhe des Aspire V5-573G, der auf einen ähnlichen Wert kam. Damit platziert sich die Geforce GT 750M zwischen einer Geforce GT 650M und einer Geforce GTX 660M der vorherigen Generation. Das Asus N550JV-CN201H vertraut auf die gleiche Grafikkarte, arbeitet mit einem Intel Core i7 4700HQ Prozessor allerdings etwas schneller. Das Asus N550JV setzt sich aus diesem Grund auch 11 % vor unser Testgerät und erreicht mit 2.678 Punkten ca. 260 Punkte mehr. Die interne Intel HD Graphics 4400 erreicht im Test mit dem 3D Mark 11 anständige 848 Punkte.

3D Mark
3DMark Vantage7882 Punkte
3DMark 112419 Punkte
3DMark Ice Storm41402 Punkte
3DMark Cloud Gate6246 Punkte
3DMark Fire Strike1377 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme681 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Gaming Performance ist für ein Multimedia-Notebook auf einem gehobenen Niveau. Dank der dedizierten Geforce GT 750M Grafikkarte kann das Aspire V7-582PG viele aktuelle Titel flüssig wiedergeben. In Bioshock Infinite schaffte es das Aspire V7-582PG auf 49,1 Bilder pro Sekunde bei mittleren Settings und stellte den Benchmark des Ego-Shooters somit ruckelfrei dar. Etwas schneller schafft dies nur ein One K56-3F, das mit einem Intel Core i7 4700MQ auch einen schnelleren Prozessor beherbergt. Mit rund 56 Frames setzt es sich vor unser Testexemplar. Die Geforce GT 750M ist nicht nur in der Lage, das Spiel in mittleren Einstellungen flüssig wiederzugeben, auch in hohen Auflösungen erreicht das V7-582PG einen guten Wert von rund 38 Bildern pro Sekunde.

Auch Tomb Raider ist für die Kombination aus Intel Core i7 4500U und der Geforce GT 750M kein Problem und das V7-582PG kann das Action-Adventure mit rund 62 Bildern pro Sekunde wiedergeben. In diesem Spiel liegt das Aspire V5-573G aus eigenem Hause trotz kleinerem Core i5 4200U rund 65 Bildern pro Sekunde allerdings vor dem V7-582PG. Dieser Umstand macht sich nicht ausschließlich in mittleren Einstellungen bemerkbar, auch im hohen Preset liegt das Aspire V5-573G mit ca. 40 Bildern pro Sekunde vor dem Aspire V7-582PG mit 37 Bildern pro Sekunde.

In Company of Heroes 2 wird der Prozessor stärker gefordert und somit setzt sich das Aspire V7-582PG vor seinen Kollegen, das V5-573G. Doch selbst mit 22,2 Bildern pro Sekunde ist es unserem Testsample nicht möglich, das Strategiespiel ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Auch das stärker ausgestattete One K56-3F erreicht mit dem Core i7 4700MQ Prozessor lediglich 24 Bilder pro Sekunde und setzt sich nur geringfügig vor das Aspire V7-582PG.

min. mittelhoch max.
Hitman: Absolution (2012) 42.135.724.914.3fps
Tomb Raider (2013) 11461.636.616.8fps
BioShock Infinite (2013) 79.849.137.811.8fps
Metro: Last Light (2013) 3829.918.59.8fps
Company of Heroes 2 (2013) 27.722.114.56.7fps
Acer Aspire V7-582PG-74508G52tkk
Intel Core i7-4500U, NVIDIA GeForce GT 750M, Toshiba MQ01ABF050
Acer Aspire V5-573G-54208G50aii
Intel Core i5-4200U, NVIDIA GeForce GT 750M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
Asus VivoBook S551LB-CJ026H
Intel Core i7-4500U, NVIDIA GeForce GT 740M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
BioShock Infinite
10%
-31%
1366x768 Medium Preset49.151.18
4%
33.03
-33%
1366x768 High Preset37.843.62
15%
27.4
-28%
Tomb Raider
8%
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x61.665.4
6%
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x36.639.8
9%
Company of Heroes 2
1%
-16%
1366x768 Medium AA:Off 22.121.61
-2%
20.13
-9%
1366x768 High AA:Medium 14.514.95
3%
11.21
-23%
Total Average (Program / Settings)
6% / 6%
-24% / -23%

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Dank des Doppellüftungssystems des Aspire V7-582PG bleibt das Notebook im Idle-Modus erstaunlich zurückhaltend. Beide Lüfter kümmern sich getrennt voneinander um die Abwärme der Grafikkarte und des Prozessors. Im Idle-Modus erreicht das Aspire V7-582PG eine maximale Lautstärke von 30 db(A). Ausschließlich die Festplatte macht gelegentlich durch ein hörbares Klackern auf sich aufmerksam. Die flache Bauart des Chassis fordert im Stresstest seinen Tribut und der Lüfter erreicht trotz Stromsparprozessor einen Wert von rund 42 db(A), was bereits sehr gut hörbar ist.

Lautstärkediagramm

Idle 30.4 / 32.7 / 33 dB(A)
HDD 30.5 dB(A)
Last 39.4 / 41.7 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Aspire V7-582PG im Stresstest
Aspire V7-582PG im Stresstest

Vorteilhaft sind die beiden, getrennt voneinander installierten Belüftungssysteme, die sich die Abwärme vom Prozessor und der Grafikkarte teilen. Durch ein Heatpipe-System wird die Wärme zur Rückseite hinaus befördert, weshalb sich diese auch stärker erwärmt. Besonders profitieren kann davon die Handballenauflage, die selbst im Stresstest nicht wärmer als 28 °C wird. Auch der für Spieler wichtige Bereich rund um die Tasten WASD erwärmt sich kaum und bleibt im Spielecheck durchweg angenehm kühl. Ausschließlich der obere Bereich der Beseunit zum Display hin wird im Stresstest mit Furmark und prime95 sehr heiß. Die Temperaturen steigen in diesem Bereich auf mehr als 50 °C an.

Die ermittelten Gehäusewerte sind, in Anbetracht der Chiptemperaturen, moderat und auf einem normalen Niveau. Im Stresstest mit prime95 und dem Furmark erreichten der Grafikchip und auch der Prozessor Werte von rund 90 °C. Dennoch mussten wir feststellen, dass der Aspire V7-582PG mit seinem Core i7 4500U stärkere Taktprobleme aufwies als der im Aspire V5-573G verbaute Core i5 4200U. Nach ca. 20 Minuten pendelte sich die Taktfrequenz des Core i7 4500U bei rund 1,9 GHz ein. Das kleinere Modell im Aspire V5-573G schaffte es immerhin auf 2,2 GHz.

Max. Last
 32.8 °C50.6 °C46 °C 
 29 °C45.6 °C36 °C 
 24.7 °C26.1 °C28.3 °C 
Maximal: 50.6 °C
Durchschnitt: 35.5 °C
33 °C55.8 °C55.3 °C
30.3 °C39 °C34.1 °C
25.6 °C27 °C26.7 °C
Maximal: 55.8 °C
Durchschnitt: 36.3 °C
Netzteil (max.)  49.4 °C | Raumtemperatur 22.2 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Vier Lautsprecher sollen im Aspire V7-582PG einen vollen Raumklang erzeugen. Die Lautsprecher sitzen unmittelbar unter der Handballenauflage und wurden mit jeweils zwei Treibern versehen. Die Leistung der Lautsprecher ist subjektiv beschrieben sehr gut und kräftig. Tiefen kommen hervorragend zur Geltung, dröhnen nicht und untermauern die guten Mitten und Höhen mit notebooktypischen kräftigen Bässen. Metal- und Rockfans sollten darauf achten, die Lautstärke nicht zu hoch zu regeln, damit die Lautsprecher nicht zu kräftig übersteuern.

Energieverwaltung

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Einen enormen Fortschritt macht Acer bei seinem Aspire V7-582PG in Hinblick auf die Leistungsaufnahme. Im Vergleich zum günstiger ausgestatteten Aspire V5-573G hält sich das V7-582PG in allen Testszenarien unter dem Kollegen. Im Idle-Modus mit maximaler Helligkeit und aktiviertem WLAN-Modul erreicht das Aspire V7-582PG geringe 9 Watt. Unter Volllast und im simulierten Spielecheck mit dem 3D Mark 06 pendelt sich das Testgerät bei rund 68 Watt ein und liegt somit fünf, respektive 9 Watt unter dem langsameren Aspire V5-573G, der dabei den CPU-Turbo nutzt.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.2 / 0.5 Watt
Idle / 9.3 / 12.4 Watt
Last 68 / 68.5 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Battery Eater Idle
Battery Eater Idle
Battery Eater Last
Battery Eater Last

Der schnellere Prozessor und der Touchscreen zollen ihren Tribut vor allem im Idle-Modus. Mit gerade einmal 5:39 Stunden bringt das Aspire V7-582PG satte drei Stunden weniger zustande als das Aspire V5-573G. Doch nicht nur der Idle-Modus ist davon betroffen. Vor allem beim Surfen und DVD Schauen geht dem Aspire V7-582PG schnell die Puste aus. Lediglich rund vier Stunden reicht der Akku, bis dem V7-582PG die Lichter ausgehen. Den Last-Betrieb meistert unser Testsample hingegen mit 2:37 Stunden und liegt somit etwa eine halbe Stunde über dem Aspire V5-573G. In der Regel sind die WLAN-Zeiten etwas länger als die DVD-Durchläufe. Den Gleichstand können wir uns in diesem Fall nicht erklären.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 39min
Surfen über WLAN
3h 58min
DVD
4h 01min
Last (volle Helligkeit)
2h 37min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

flaches Notebook mit Touchscreen und ansprechender Leistung.
flaches Notebook mit Touchscreen und ansprechender Leistung.

Das Acer V7-582PG ist ein guter und schlanker Begleiter für unterwegs. Die Kombination aus dem schnellen und stromsparenden Intel Core i7 4500U und der Geforce GT 750M machen aus dem ultrabook-ähnlichen Aspire-Modell einen Gelegenheitsspieler. Das Full-HD-Panel ist farb- und kontraststark und gewährt durch die Touch-Funktionalität eine einfache Bedienung der Metro-Oberfläche. 

Wer keinen Touchscreen benötigt, der sollte einen Blick auf das Acer Aspire V5-573G werfen, da die Nachteile des V7-582PG im Vergleich überwiegen. Die Akkulaufzeit ist aufgrund des Touchscreens wesentlich geringer, der Kontrast des Displays liegt weit drunter und die Outdoor-Tauglichkeit ist durch den stark spiegelnden Bildschirm ebenfalls kaum gegeben.

Zusätzlich merkt man dem V7-582PG an, dass die Kühlung beim i7 4500U wesentlich mehr arbeiten muss als beim Core i5 4200U, der im Aspire V5-573G oftmals solidere Werte zustande brachte.

Für Interessenten, die ein Notebook mit einem Touchscreen suchen, ist das Aspire V7-582PG einen näheren Blick wert. Wer auf den Touchscreen verzichten kann, sollte lieber einen Blick auf das Aspire V5-582G werfen.

Testgerät zur Verfügung gestellt von ...

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Im Test: Acer Aspire V7-582PG-74508G52tkk. Testgerät zur Verfügung gestellt von
Im Test: Acer Aspire V7-582PG-74508G52tkk. Testgerät zur Verfügung gestellt von

Datenblatt

Acer Aspire V7-582PG-74508G52tkk

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
8192 MB, DDR3 1600 MHz (Dual Channel), 2x Slots belegt
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GT 750M - 4096 MB, Kerntakt: 967 MHz, Speichertakt: 900 MHz, DDR3, 311.41, Optimus
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, 10-Finger-Multigestensteuerung, AUO12ED, IPS, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Toshiba MQ01ABF050, 500 GB
:: Soundkarte
Realtek ALC282 @ Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Audio Ausgang 3,5mm Klinke, Card Reader: SD, Acer Converter Port
:: Netzwerkverbindungen
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Intel Wireless-N 7260 (b g n ), Intel(R) Wireless Bluetooth(R) 4.0 + HS Adapter Bluetooth
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20.75 x 381.6 x 255.95
:: Gewicht
2.265 kg Netzteil: 0.287 kg
:: Akku
53 Wh Lithium-Polymer, 3560 mAh
:: Preis
1000 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 8 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: HD Webcam 1280 x 720 Pixel, Lautsprecher: 4 Stereolautstprecher, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 90-Watt-Netzteil, Cyberlink Media Espresso, Microsoft Office (1 Monat Trial), 24 Monate Garantie

 

[+] compare
Das Netzteil hat eine Kapazität von 90 Watt...
Das Netzteil hat eine Kapazität von 90 Watt...
...ist normal dimensioniert...
...ist normal dimensioniert...
...und erhitzt sich auch unter Volllast nicht zu stark.
...und erhitzt sich auch unter Volllast nicht zu stark.
Zusätzlich bleibt das Gewicht des Netzteils auf einem moderaten Niveau.
Zusätzlich bleibt das Gewicht des Netzteils auf einem moderaten Niveau.
Das Aspire V7-582PG ist sehr flach.
Das Aspire V7-582PG ist sehr flach.
Die linke Seite erhält ausschließlich einen USB 2.0 Port.
Die linke Seite erhält ausschließlich einen USB 2.0 Port.
Das Tippen auf den flachen Tasten ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig.
Das Tippen auf den flachen Tasten ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig.
Die Verarbeitung der Handballenauflage ist hervorragend.
Die Verarbeitung der Handballenauflage ist hervorragend.
Rennspielfans müssen sich an sehr kleine Pfeiltasten gewöhnen.
Rennspielfans müssen sich an sehr kleine Pfeiltasten gewöhnen.
Der rechte USB-Port ist im hinteren Bereich des Chassis platziert.
Der rechte USB-Port ist im hinteren Bereich des Chassis platziert.
Das große Touchpad lässt sich etwas hakelig bedienen.
Das große Touchpad lässt sich etwas hakelig bedienen.
Ein Aufkleber macht auf den Touchscreen aufmerksam.
Ein Aufkleber macht auf den Touchscreen aufmerksam.
Auch der linke USB 2.0 Port befindet sich im hinteren Bereich.
Auch der linke USB 2.0 Port befindet sich im hinteren Bereich.
Die flachen Tasten werden von weißen LEDs beleuchtet.
Die flachen Tasten werden von weißen LEDs beleuchtet.
Die Tastenverteilung ist gut gewählt.
Die Tastenverteilung ist gut gewählt.
Ein SD-Kartenleser sitzt auf der rechten Seite.
Ein SD-Kartenleser sitzt auf der rechten Seite.
Das Gehäuse entspricht in vielen Punkten dem des V5-573G.
Das Gehäuse entspricht in vielen Punkten dem des V5-573G.
Die Oberseite erhielt ein Alu-Brushed-Look.
Die Oberseite erhielt ein Alu-Brushed-Look.
Der Displayrahmen spiegelt stark.
Der Displayrahmen spiegelt stark.
Die Maße des Aspire V7-582PG sind Ultrabook-ähnlich.
Die Maße des Aspire V7-582PG sind Ultrabook-ähnlich.
Ausgestattet mit allem, was man benötigt.
Ausgestattet mit allem, was man benötigt.
Das Nummernfeld ist nur leicht abgetrennt zum Rest der Tastatur.
Das Nummernfeld ist nur leicht abgetrennt zum Rest der Tastatur.
Die Gummifüße heben das Chassis etwas an und halten es fest am Boden.
Die Gummifüße heben das Chassis etwas an und halten es fest am Boden.
Die Unterseite wurde mit einer Gummierung beschichtet.
Die Unterseite wurde mit einer Gummierung beschichtet.
LEDs signalisieren die Auslastung des Notebooks.
LEDs signalisieren die Auslastung des Notebooks.
Die Displayscharniere halten den Bildschirm an der gewünschten Position.
Die Displayscharniere halten den Bildschirm an der gewünschten Position.
Die erlauben einen aufgeräumten Arbeitsplatz.
Die erlauben einen aufgeräumten Arbeitsplatz.
Bei der Nutzung eines USB-Gerätes auf der rechten Seite, wird die Nutzung einer Maus nicht blockiert.
Bei der Nutzung eines USB-Gerätes auf der rechten Seite, wird die Nutzung einer Maus nicht blockiert.
Aspire V-Serie
Aspire V-Serie
sehr flache Pfeiltasten
sehr flache Pfeiltasten
90-Watt-Netzteil
90-Watt-Netzteil

Ähnliche Geräte

Geräte anderer Hersteller

Geräte eines anderen Herstellers und/oder mit einer anderen CPU

Links

Preisvergleich

Pro

+flaches und leichtes Gehäuse
+gute Verarbeitung
+Display mit guter Farbdarstellung
+gute Touchfunktion
+spieletauglich dank Geforce GT 750M
+Full-HD-Auflösung
 

Contra

-schlechte Outdoortauglichkeit aufgrund des stark spiegelnden Touchscreens
-geringe Leistung im Akkubetrieb

Shortcut

Was uns gefällt

Die kompakte Bauart und Verarbeitung sind auf einem gehobenen Niveau. Zusätzlich ist die Spieleleistung für solch einen mobilen Begleiter sehr gut.

Was wir vermissen

Das Display spiegelt sehr stark und ist für den Außeneinsatz kaum geeignet.

Was uns verblüfft

Die Hybrid-Festplatte versetzt dem Aspire V7-582PG einen spürbaren Leistungsschub in Office-Anwendungen.

Die Konkurrenz

Asus Vivobook S551LB

Acer Aspire V5-573G

Lenovo IdeaPad U430 Touch

 

Bewertung

Acer Aspire V7-582PG-74508G52tkk
15.04.2014 v4
Stephan Schünke

Gehäuse
74 / 98 → 76%
Tastatur
58%
Pointing Device
39%
Konnektivität
60 / 95 → 63%
Gewicht
61 / 67 → 87%
Akkulaufzeit
85%
Display
81%
Leistung Spiele
81 / 93 → 87%
Leistung Anwendungen
76%
Temperatur
73%
Lautstärke
86 / 95 → 91%
Audio
60 / 95 → 63%
Kamera
42 / 95 → 44%
Durchschnitt
67%
74%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Stephan Schünke,  7.10.2013 (Update: 30.10.2013)