Test Dell Precision M4500 (i7-940XM) Notebook

Tobias Winkler, 03.02.2011

Arbeitstier. Dells mobile Workstation Precision M4500 soll besonders hohe Leistungsansprüche befriedigen und muss sich einer nicht einfach zu schlagenden Konkurrenz stellen. Wie gut Core i7-940XM, Nvidia Quadro FX 1800M und Full HD Display unserem Testkandidaten dabei zur Seite stehen, haben wir getestet.

Lange haben wir darauf gewartet, das Dell Precision M4500 endlich in unserer Redaktion begrüßen zu dürfen. Die ähnlich positionierte Konkurrenz konnten wir bereits vor Monaten durchleuchten, das HP Elitebook 8540w sogar schon in zwei verschiedenen Ausstattungsvarianten. Die Messlatte liegt hoch. So hat das HP 8540w lange unsere TOP 10 angeführt, das Fujitsu Celsius H700 konnte durch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis überzeugen und das Lenovo ThinkPad W510 ist seinem Ruf als Prestige-Klassiker mehr als gerecht geworden. Die Preise beginnen bei derzeit 1050,- Euro netto mit WXGA Display, Nvidia Quadro FX 880M und Core i5-560M. Nvidia Quadro FX 1800M, Blu-Ray Brenner, SSDs mit 128 und 256 GB Kapazität, höher auflösende Displays oder eine hintergrundbeleuchtete Tastatur sind gegen Aufpreis erhältlich. Nicht wirklich zeitgemäß: W-LAN ist ebenfalls aufpreispflichtig. Unser Dell Precision M4500 stellt das Top-Modell dar und verfügt über die Intel Core i7-940XM CPU, 8 GB RAM, 256 GB SSD, Full HD Display und kostet derzeit knappe 3600,- Euro netto.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

eleganter Displaydeckel mit Metallfinish
eleganter Displaydeckel mit Metallfinish

Das Gewicht der Precision Workstation beginnt laut Datenblatt bei 2,81 kg und unterscheidet sich damit kaum von der Konkurrenz. Je nach Ausstattung kann sich das aber schnell, wie bei unserem Kandidaten, auf über 3 kg erhöhen. Die 9-Zellen Akkus schlagen beispielsweise im Vergleich zum 6-Zeller alleine schon mit ca. 150 g mehr zu Buche. Das Gehäuse mit Magnesiumlegierung kann hinsichtlich Verarbeitung, Druckfestigkeit und Widerstandsfähigkeit voll überzeugen. Lediglich der 9-Zellen-Akku hat etwa 0,5 - 1mm Spiel und wackelt etwas. Optisches Highlight ist der Displaydeckel mit seiner sehr ansprechenden Metallstruktur. Im inneren Arbeitsbereich, um Tastatur und Display herum, finden wir allerdings wieder das übliche Kunststoffgrau, das eher auf Funktionalität als auf Chic hin ausgelegt ist. Die Ausmaße liegen in Breite und Tiefe wenig über denen sonstiger 15,6“ Notebooks, an das schlank-flache Gehäuse eines MacBooks oder der Timeline Serie kommt man allerdings nicht heran.

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Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Schnittstellen im Vergleich
Schnittstellen im Vergleich

Die Anschlussausstattung ist insgesamt sehr gut und auch die Verteilung der Ports ist gelungen. Individuell unterschiedlich, wird man jedoch die Position des Displayports, den wir lieber am Heck vorgefunden hätten, und der Audioports, die für Skype & Co. besser vorne aufgehoben wären, bewerten. In jedem Fall eng könnte es aber bei den dicht aneinander liegenden USB-Ports werden, da hier je nach Gerät, diese nur mit Verlängerungen gleichzeitig genutzt werden können.

Auch wundern wir uns über das Fehlen der USB 3.0 Schnittstelle, die bei einer Workstation eigentlich dazugehören sollte. Per ExpressCard/34 könnte dieser fehlende Anschluss bei Bedarf aber problemlos ergänzt werden. Ansonsten bietet Dell mit dem 115 MB/s schnellen eSata eine gute Alternative und der immer seltener vorzufindende 4-polige FireWire-Port (IEEE 1394a) ist auch mit an Bord (35,5 MB/s). Nicht so flott arbeitet USB 2.0 mit max. 28,1 MB/s und ist daher eher die erste Wahl für Drucker, Digicams usw. Nicht fehlen dürfen natürlich ein analoger VGA-Ausgang, für ältere Monitore und Beamer, und ein digitaler Bildausgang in Form des Displayports für optimale Signalqualität. Der VGA Ausgang bietet bei Auflösungen von 1280x1024 ein noch gutes Bild, bei 1680x1080 wird die Darstellung schon sichtbar unscharf. Die ins Gehäuse eingebettete Bauform des VGA-Anschlusses könnte allerdings zu Problemen mit manchem breiter ausgeführten VGA-Kabel führen.

Frontseite: Displayverriegelung mittig
Frontseite: Displayverriegelung mittig
Linke Seite: Kensington, USB 2.0, USB/eSata, Displayport, ExpressCard/34, Cardreader
Linke Seite: Kensington, USB 2.0, USB/eSata, Displayport, ExpressCard/34, Cardreader
Rückseite: LAN, Akku, VGA, Netzteil
Rückseite: LAN, Akku, VGA, Netzteil
Rechte Seite: PC Card, Modulschacht, W-LAN, FW, Audio, Smart Card, 2x USB 2.0
Rechte Seite: PC Card, Modulschacht, W-LAN, FW, Audio, Smart Card, 2x USB 2.0

Kommunikation

Gigabit-LAN, Bluetooth und 3 MP Webcam sind standardmäßig dabei, W-LAN, in drei Ausführungen verfügbar, kostet unverständlicherweise immer Aufpreis. SmartCardreader, Fingerprintsensor und TPM sorgen nicht nur im Unternehmenseinsatz für die nötige Sicherheit und die vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten über den modularen Laufwerksschacht sind in dieser Geräte-Klasse ebenfalls Standard.

Garantie

Dell gewährt von vorneherein großzügige 3 Jahre Garantie, die aber auch bei dieser Produktpositionierung dem anzutreffenden Standard entspricht. Erweitern lässt sich diese durch vielfältige Laufzeitverlängerungen, Zusatzservices und Supportleistungen.

Zubehör

Das Angebot von systemspezifischem Zubehör reicht von Akkus, Dockingstationen über Netzteile bis hin zu Modulschachterweiterungen. Während die Akkus die maximalmögliche Laufzeit verlängern, sorgen Dockingstationen insbesondere für ein schnelles Einbinden des Notebooks in den Arbeitsplatzbereich ohne immer wieder unnötig lange Peripherie anstöpseln zu müssen. Hier bietet Dell beispielsweise den Portreplikator 452-10761 mit u.a. 2x DVI, 2x Displayport, eSata, 2x USB für ca. 180,- Euro an. USB 3.0 findet man aber auch hier nicht vor.

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Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur des Dell Precision M4500 leidet im linken Tastenfeld unter einem minimal nachfedernden Unterbau und überrascht daher bei der Eingabe in diesem Bereich mit einem unerwartet lauten und etwas klapprigem Anschlagsgeräusch. Dies könnte allerdings ein auf das Testmodell beschränkter Fehler sein. Ansonsten gefallen der mittellange Hub, der gute Druckpunkt und die vom Standard her gewohnte Tastengröße.

Das Tastaturlayout geht keine Experimente ein und liefert die Zeichen genau dort an, wo man sie auch erwartet. Die FN-Alternativen beinhalten alle wichtigen Funktionen, könnten aber bei weniger Licht besser ablesbar sein. Hier hilft zwar die Tastaturbeleuchtung weiter, aber auch diese kostet 40,- Euro netto Aufpreis. In keinem Fall verfügbar ist ein zusätzlicher Ziffernblock. Ob man diesen wirklich braucht, wird individuell sehr unterschiedlich bewertet, wir finden aber, dass er zu einer Workstation dazugehören sollte. Breit genug wäre das Gehäuse jedenfalls dafür.

Touchpad und Trackpoint

Beide Eingabemöglichkeiten lassen sich gut bedienen und bieten einen guten Mausersatz. Etwas unpraktisch finden wir die eingelassenen Touchpadtasten, die gegenüber den überstehenden Varianten subjektiv schwieriger zu bedienen sind.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad
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Display

Wie wir testen - Display

Dell listet für das 15,6“ Precision drei verschiedene Displayoptionen im 16:9 Format. Augenscheinlichstes Unterscheidungsmerkmal ist die jeweilige Auflösung, die von WXGA (1366x768) über WXGA++ (1600x900) bis hin zu Full HD (1920x1080) gewählt werden kann. Weitere Qualitätsmerkmale sind aus dem Datenblatt nicht ersichtlich. Für etwas Verwirrung sorgt bei der Online-Konfiguration der Begriff „Anti-Entblendung“, der natürlich nicht für ein spiegelndes Display steht.

Unser Modell ist mit dem matten Full HD Display ausgestattet und bietet damit eine sehr große Darstellungsfläche bei einer Punktdichte von 141 dpi. Wir finden dieses Verhältnis sehr gelungen, manchem Anwender könnte die Darstellungsgröße von nicht immer anpassbaren Schriften und Icons aber zu klein sein.

226
cd/m²
237
cd/m²
265
cd/m²
240
cd/m²
297
cd/m²
287
cd/m²
248
cd/m²
286
cd/m²
255
cd/m²
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 297 cd/m²
Durchschnitt: 260.1 cd/m²
Ausleuchtung: 76 %
Helligkeit Akku: 297 cd/m²
Schwarzwert: 0.61 cd/m²
Kontrast: 487:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Das Panel im Testmodell liefert eine maximale Helligkeit von 297 cd/m² im Zentrum, fällt aber an den Rändern auf bis zu 226 cd/m² ab. Die Helligkeitsverteilung erreicht daher nur mäßige 76% und wird auch bei gleichmäßiger strukturierten Bildinhalten in der Praxis sichtbar. Das ist für eine Verwendung im Freien aber eher nebensächlich, hier zählt die maximale Leuchtstärke und die ist für die meisten Fälle völlig ausreichend.

M4500 vs sRGB (t)
M4500 vs sRGB (t)
M4500 vs AdobeRGB (t)
M4500 vs AdobeRGB (t)

Das Kontrastverhältnis erreicht mit 487:1 zwar nicht ganz das Niveau von HP Elitebook 8540w und Fujitsu Celsius H700, ist aber immer noch deutlich besser als das der meisten bisher von uns getesteten Notebookdisplays. Auch wesentlich besser und wieder auf dem Niveau der Konkurrenz zeigt sich der ermittelte Farbraum, der fast den sRGB Farbraum abdeckt. Die Blickwinkelstabilität liegt gleich auf mit den Displays von HP und Fujitsu, insgesamt sichtbar besser als der Standard, dennoch vertikal anfälliger als horizontal.

Blickwinkel Dell Precision M4500 Core i7-940XM
Blickwinkel Dell Precision M4500 Core i7-940XM
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Für die Leistungssektion zeichnen im wesentlichen der Intel QM57 Chipsatz, Intel Core i7-940XM CPU, 8 GB DDR3 RAM, Nvidia Quadro FX1800M und ein Samsung SSD verantwortlich. Bis zum Erscheinen der brandaktuellen Sandy Bridge Generation, war die im Testmodell zu findende CPU das Top-Modell von Intel und glänzt daher mit durchweg hervorragenden Benchmarkwerten. 12600 Punkte beim Cinebench R10 Multi 64 bit oder 374s für die wPrime 200 1024m Berechnung sind sehr gute Leistungsmarken.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HDTune
 
Systeminformationen Dell Precision M4500 Core i7-940XM

Auch die Nvidia Quadro FX 1800M gehört zu den leistungsstärksten Komponenten ihrer Zunft, die man in 15“ Notebooks vorfinden kann. Für Profianwendungen optimiert, kann sie insbesondere bei OpenGL-, CAD-, DCC-Software und CUDA-Operationen punkten. Beim Cinebench R10 OpenGL Shading 64 bit erreicht unser Precision 4562 Punkte und beim SPECvieperf 11 (1920x1080) kann man je nach Testsequenz gut mithalten, bei Maya und Lightwave ist die FX 1800M sogar deutlich schneller.

Hieran wird sicherlich auch der aktuellere Quadro Treiber seinen Anteil haben, der insbesondere bei CAD-Anwendungen von Version zu Version enorme Verbesserungen bringen kann. Siehe dazu auch den Test des Fujitsu Celsius H700. Elementals Badaboom akzeptierte unsere FX 1800M nicht als kompatible CUDA-Komponente, daher konnten wir diese Fähigkeit diesmal nicht testen.

SPECviewperf 11 im Vergleich
SPECviewperf 11 im Vergleich
SPECviewperf 11 Ergebnisse
SPECviewperf 11 Ergebnisse
DPC
DPC Latency Checker Dell Precision M4500 Core i7-940XM

Der DPC Latency Checker kann keine außergewöhnlichen Latenzen an den Schnittstellen feststellen. Mit Synchronisationsfehlern, Soundknacken oder Verzögerungen bei der Tonausgabe ist also nicht zu rechnen.

5
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.3
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.4
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.6
Primäre Festplatte
Datentransferrate
7.4
Cinebench
CB10 Rendering Single 64Bit4497 Punkte
CB10 Rendering Multi 64Bit12642 Punkte
CB10 OpenGL 64Bit4562 Punkte
CB R11.5 CPU Multi 64Bit3.65 Punkte
CB R11.5 OpenGL 64Bit19.98 fps
Hilfe
PC Mark
PCMark Vantage9770 Punkte
Hilfe
3D Mark
3DMark 0515249 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
7729 Punkte
3DMark Vantage3459 Punkte
Hilfe
Samsung SSD 800 Series Se
Minimale Transferrate: 80.8 MB/s
Maximale Transferrate: 121.1 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 111.2 MB/s
Zugriffszeit: 0.3 ms
Burst-Rate: 75.9 MB/s

Einen nicht unwesentlichen Anteil an der gefühlten Alltagsgeschwindigkeit hat Samsungs PM800 SSD mit 256 GB Kapazität. Programme starten dank der flotten Zugriffszeiten spürbar schneller als bei konventionellen Festplatten, die sequentiellen Schreib-und Leseraten kratzen an der 200 MB/s Marke und auch die Übertragungsraten sind mit max. 121 MB/s gut.

Dennoch hat sich die Technik mittlerweile weiterentwickelt und Samsungs Modell ist nicht mehr zu den leistungsfähigsten Laufwerken zu zählen. Insbesondere das Preis-Leistungsverhältnis der Sandforce SSDs scheint hier vor allem auch im Hinblick auf den horrenden Aufpreis von 660,- Euro netto, den Dell für die Samsung verlangt, konkurrenzlos.

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Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Sehr gut gefallen uns die zusätzlichen Energiesparprofile wie „ultra Leistung“ oder „ruhig“, die dem Nutzer die Möglichkeit geben, die jeweils optimale Lüftertätigkeit auszuwählen. Hat man Beispielsweise eine lange Videokonvertierung vor sich, so macht der Dauerlüfterbetrieb Sinn, um die Komponententemperaturen möglichst gering zu halten.

Insgesamt bleibt das Precision M4500 lange fast lautlos. Lediglich ein leises surren der Elektronik ist gelegentlich bei Massenspeicherzugriffen zu vernehmen. Ansonsten sind Office-Aufgaben mit einem lautlosen Gerät durchführbar. Das kann keiner der bisher getesteten Workstation Konkurrenten.

Der Lüfter tritt erst dann in Erscheinung, wenn das System belastet wird, dann aber auch teils vehement mit einem deutlich hörbaren Hinauspusten der warmen Luft mit etwa 36,6 dB(A). Sobald die Belastung endet, beendet auch der Lüfter seine Tätigkeit. Bei mittlerer Last erhöht sich das Lautstärkeaufkommen auf 39,7 dB(A) und unter Vollast werden die 47,2 dB(A) auf Dauer unangenehm. Hier ist die Konkurrenz etwas zurückhaltender und liegt je nach Modell zwischen 38 und 45 dB(A).

Lautstärkediagramm

Idle 28.2 / 28.2 / 36.6 dB(A)
HDD 0 dB(A)
DVD 37.8 / 45.8 dB(A)
Last 39.7 / 47.2 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-300 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Die Hitzeemissionen zwischen Idle und Last liegen durchschnittlich als auch maximal in etwa 3°C auseinander. Man hat zwar ein immer angewärmtes Notebook, unangenehm oder gar bedenklich wird es aber selbst unter Volllast nie. Von den Höchsttemperaturen des HP Elitebook 8540w mit 52°C oder den 49°C des Lenovo Thinkpad W510 bleibt man mit maximal 42,3°C angenehm weit entfernt.

Max. Last
 38.6 °C41.2 °C39.2 °C 
 38.6 °C40.8 °C38.7 °C 
 38.1 °C38.8 °C36.5 °C 
 
36.7 °C41.1 °C40.4 °C
37.7 °C40.2 °C42.3 °C
37.7 °C40.3 °C40.2 °C
Maximal: 41.2 °C
Durchschnitt: 38.9 °C
 Maximal: 42.3 °C
Durchschnitt: 39.6 °C
Netzteil (max.)  60.3 °C | Raumtemperatur 22.9 °C | Raytek Raynger ST

Lautsprecher

Die seitlich neben der Tastatur angebrachten Lautsprecher liefern zwar einen hörbar besseren Sound ab als viele Konkurrenzmodelle, so viel besser als das man bei anspruchsvolleren Aufgaben auf separate Boxen verzichten könnte, sind sie dann aber doch nicht. Etwas mehr Mitten und sogar Bässe machen noch kein Klangwunder, werden aber bei Filmen oder Präsentationen als kleiner Mehrwert gerne in Anspruch genommen.

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Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Dell hat in den technischen Daten zum Precision M4500 drei verschiedene Akkugrößen aufgeführt. Einen 6-Zellen Akku mit 60 Wh Kapazität, ein 9-Zellen Akku mit 81 Wh und ein weiterer 9-Zeller mit 90 Wh. Wir haben das 90 Wh Modell beim Testgerät vorgefunden. Die netzseitig gemessene Leistungsaufnahme bewegt sich von minimal 19,5 Watt bis hin zu maximal 124,4 Watt.

90 Wh Akku erhöht die Laufzeit, aber auch das Gewicht
90 Wh Akku
der Akku sitzt nicht ganz fest, sondern hat etwas Spiel,...
bietet aber eine Ladestandsanzeige

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.2 / 0.4 Watt
Idle 19.5 / 25.6 / 29.5 Watt
Last 102.1 / 124.4 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940
Readers Test
Maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
Classic Test
Minimale Laufzeit  (Classic Test)

Das Ergebnis des Battery Eater Readers Test (maximal mögliche Laufzeit mit minimaler Displayhelligkeit und ausgeschaltetem W-LAN) ergab 330 Minuten Laufzeit und das des Classic Test (minimal mögliche Laufzeit mit maximaler Displayhelligkeit, alle Komponenten an) 93 Minuten. Während das erste Resultat durchaus praxistauglich zu bewerten ist, da viele Aufgaben auch tatsächlich durchführbar sind, wird das zweite Ergebnis durch nicht unzureichende Systemauslastung des Classic Tests geschönt. Tatsächlich sollte bei Volllast der Akku keine Stunde durchhalten. W-LAN Surfen und DVD schauen hingegen wird vom System mit geringer Last bewältigt und kann dadurch auch mit einer vorzeigbaren Netzunabhängigkeit von 273 bzw. 251 Minuten glänzen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 30min
Surfen über WLAN
4h 33min
DVD
4h 11min
Blu-ray
3h 42min
Last (volle Helligkeit)
1h 33min
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Fazit

Wie wir testen - Fazit

Dell hat mit dem Precision M4500 in der vorliegenden Konfiguration eine grundsolide und in einigen Bereichen sogar einzigartige Workstation auf die Beine gestellt. Sehr angenehm finden wir die perfekte Symbiose aus Lautstärkeentwicklung und Leistungspotential. Hier hat Dell wirklich hervorragende Arbeit geleistet.

Während bei wenig Last ein nahezu lautloser Betrieb möglich ist, kann man andererseits dennoch eine enorm hohe Systemleistung, vor allem bei Multicore- und CAD-Anwendungen abrufen. Auch die maximal möglichen Akkulaufzeiten sind im Verhältnis zur Ausstattung gut, vor allem weil man dann auch wirklich noch arbeiten kann.

Auf dem Niveau der Konkurrenz zeigen sich die Gehäusequalitäten, das Display und die Garantie- und Supportoptionen, die nur minimal differieren. Kleine Einschränkungen bringen der fehlende USB 3.0 Port, der fehlende Ziffernblock und die ungleichmäßige Displayausleuchtung mit sich. Mit knapp 4300,- Euro ist unser Precision M4500 zwar kein Schnäppchen, bietet dafür aber auch Komponenten, die bei anderen nicht erhältlich sind.

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10 Kommentare

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#10 Re: Test Dell Precision M4500 (i7-940XM) NotebookJuwelier Winkler, 16:42 28.03
Vielen Dank für diesen ausführlichen Test des Dell Precision M4500! Ich habe mir das Notebook darauf hin gekauft, allerdings in einer anderen Konfiguration mit: Core I5, 1600 x 900er Auflösung und 320 GB Standard-Festplatte. Ich bin vollauf zufrieden, die Verarbeitung ist solide, das Display ist sehr gut, die Geräuschentwicklung nervt nicht und die Leistung kann auch überzeugen. Alles in allem eine runde Sache.Mfg Ralph Winkler...
#9 Re: Test Dell Precision M4500 (i7-940XM) NotebookChris.B., 22:24 08.03
Danke für das schöne review!Mit deiner Ausstattung müsste der Wert  "Desktopleistung für Windows Aero" höher als 5 sein. Habe ebenfalls die NVIDIA Quadro FX 1800M drin und komme damit auf 6,6...
#8 Re: Test Dell Precision M4500 (i7-940XM) Notebooksnork, 12:19 08.03
Irgendwann in letzter Zeit hat Dell die Preise nochmals gesenkt, jetzt geht's schon bei 1019 €uro los (FX 880 Variante).  :oMit i5-560, 4GB RAM, 500GB Festplatte und FullHD Panel kommt's dann auf 1.154,- €Ich finde es auch schade daß ihr die M4500 nur in dieser Overkill Konfiguration getestet habt, denn in der "Billig"-Variante - [u]mi[/u]t dem guten Display - könnte diese Workstation eine Alternative für manch einen User sein.Mit der FX 880 sollte sich sogar [u]bischen[/u] spielen lassen, wenn auch nicht in FullHD. So oft wie - durchaus zu Recht - über miese Displays selbst in dem >= 1000,- Bereich gejammert wird, geht diese Alternative leicht unter, wenn alle Welt denkt es bräuchte min. 2.000 Euro für eine Precision M.EDIT : Upps  :-[ das war ohne Mehrwertsteuer, wären dann 1373 €.Für den einen oder anderen vielleicht immmer noch attraktiv. ...
#7 Re: Test Dell Precision M4500 (i7-940XM) Notebookdocholiday, 13:10 04.03
Hui, ganz an mir vorbeigegangen, das ihr jetzt doch noch eins erwischt habt.Da ich hier gerade auf einem der ersten M4500-Modelle (mit Intel Core i7 820) schreibe, kommt mir noch etwas:Der Trackpoint, der von euch nur sehr kurz angerissen wird, bietet im Gegensatz zum W510 (und vielleicht auch HP?) die Möglichkeit direkt darauf zu tippen um Linksklick und Doppelklick auszuführen. Finde ich persönlich sehr praktisch. Vielleicht könnt ihr beim Test des M4600 kurz darauf eingehen.Gruß, Doc...
#6 Re: Test Dell Precision M4500 (i7-940XM) NotebookKlaus Hinum, 19:10 27.02
Na für artgerechte Haltung sind dann doch eh die User zuständig ;)Ich kenne genug die Business Notebooks zum Gamen mißbrauchen und nur so lässt sich die Grafikkartenperformance wirklich testen....
#5 Re: Test Dell Precision M4500 (i7-940XM) NotebookThomas Stanger, 15:41 27.02
Hallo zusammen, ich schwanke gerade zwischen einem Latitude E6510 und dem Precision M4500. Da ich ein robustes Notebook für "mobilen" Gebrauch mit hoher Rechenleistung (Uni, schnelles arbeiten) und eigentlich nicht für Gaming suche käme bei beiden Notebooks eigentlich nur eine Basisausstattung in Frage.Erstaunlicherweise wäre das Precision in etwa gleich teuer wie das Latitude, hätte aber die FX 880M Grafikkarte verbaut. Diese ist jedoch keine Optimus wie die NVS3100M vom Latitude. Kann man die FX 880M trotzdem manuell abschalten um Strom zu sparen?Notebookcheck: Vielen dank für die tollen Tests, sind meist wirklich sehr hilfreich, jedoch solltet ihr die Kirche im Dorf lassen und nicht absolute Business Notebooks zum Gamen missbrauchen, oder bei Quad-Core CPUs nach extremen Akkulaufzeiten suchen.  ;)Auf alle Fälle Danke...
#4 Re: Test Dell Precision M4500 (i7-940XM) NotebookSvenL, 10:09 04.02
[quote author=Klaus Hinum link=topic=26881.msg146944#msg146944 date=1296751562]Wir hatten uns das Sample auch genau vor einem Jahr gewünscht - haben es aber erst jetzt bekommen. Hoffentlich gehts beim Nachfolger schneller :/[/quote]Ich drück die Daumen. Hoffentlich besitzt der M4600 Nvidia Optimus, das wäre klasse. USB 3.0 noch dazu und perfekt wäre das Ding....
#3 Re: Test Dell Precision M4500 (i7-940XM) NotebookGast, 09:28 04.02
So eine alte und lahme SSD für 660,- (netto!)? Da wird den "Dummen" aber wieder ganz schön in die Tasche gelangt.Für eine Workstation gehört sich dann evtl. sogar eine SLC rein. Nenene...
#2 Re: Test Dell Precision M4500 (i7-940XM) NotebookKlaus Hinum, 17:46 03.02
Wir hatten uns das Sample auch genau vor einem Jahr gewünscht - haben es aber erst jetzt bekommen. Hoffentlich gehts beim Nachfolger schneller :/...
#1 Re: Test Dell Precision M4500 (i7-940XM) NotebookSvenL, 16:07 03.02
Diesen test hätte ich mir gerne vor knapp einen Jahr gewünscht, jetzt gibt es schon erste Gerüchte über das M4600, den Nachfolger. Trotzdem vielen Dank für den Test. Ich hoffe das M4600 wird schneller getestet...
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Im Test: Dell Precision M4500 Core i7-940XM
Im Test:  Dell Precision M4500 Core i7-940XM
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Datenblatt

Dell Precision M4500 Core i7-940XM

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel QM57 Express Chipset
:: Speicher
8192 MB, PC3-10700 Samsung
:: Grafikkarte
NVIDIA Quadro FX 1800M - 1024 MB, Kerntakt: 560 MHz, Speichertakt: 790 MHz, nvlddmkm 8.17.12.5922 Win7 64
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, DH091_156WF1, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Samsung SSD 800 Series Se, 256 GB
:: Soundkarte
Intel IDT 92HD81B1X @ Intel Ibex Peak PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
1 PC-Card, 1 Express Card 34mm, 4 USB 2.0, 1 Firewire, 1 VGA, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 eSata, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: in/out, Card Reader: 8-in-1, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader,
:: Netzwerkverbindungen
Intel 82577LM Gigabit Network Connection (10/100/1000MBit), Intel Centrino Ultimate-N 6300 AGN (agn), Dell Wireless 375 Bluetooth, Dell 5540 HSPA
:: Optisches Laufwerk
Matshita BD-RE UJ242
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 36 x 374 x 253
:: Gewicht
3.06 kg Netzteil: 0.63 kg
:: Akku
90 Wh Lithium-Ion, 11.1V
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 2048x1536, MS Office Starter, 36 Monate Garantie

 

ein Dockinganschluss darf genauso wenig fehlen...
ein Dockinganschluss darf genauso wenig fehlen...
...wie ein UMTS Modem (hier der SIM-Steckplatz)
...wie ein UMTS Modem (hier der SIM-Steckplatz)
das der Leistung entsprechende Netzteil ist groß, schwer und leistungsstark
das der Leistung entsprechende Netzteil ist groß, schwer und leistungsstark
Dell bietet mit der Precision M4500 Workstation richtig viel Arbeitskraft
Dell bietet mit der Precision M4500 Workstation richtig viel Arbeitskraft
verpackt in einem robusten Gehäuse mit vielen Schnittstellen...
verpackt in einem robusten Gehäuse mit vielen Schnittstellen...
...bleiben kaum Wünsche offen
...bleiben kaum Wünsche offen
Manche werden einen separaten Ziffernblock...
Manche werden einen separaten Ziffernblock...
...oder USB 3.0 vermissen. Ansonsten ist die Ausstattung vorbildlich.
...oder USB 3.0 vermissen. Ansonsten ist die Ausstattung vorbildlich.
Die Lautsprecher sind seitlich der Tastatur angebracht und bieten einen passablen Sound...
Die Lautsprecher sind seitlich der Tastatur angebracht und bieten einen passablen Sound...
...an der rechten Seite findet man zusätzlich noch den großflächigen Fingerabdruckscanner
...an der rechten Seite findet man zusätzlich noch den großflächigen Fingerabdruckscanner
Im Displayrahmen sind Helligkeitssensor, Mikrofon, Webcam und Doppelhakenverschluss zu finden
Im Displayrahmen sind Helligkeitssensor, Mikrofon, Webcam und Doppelhakenverschluss zu finden
letzterer wird durch einen Druckknopf gelöst
letzterer wird durch einen Druckknopf gelöst
ältere VGA Kabel könnten Probleme mit dem eingebetteten VGA Port bekommen
ältere VGA Kabel könnten Probleme mit dem eingebetteten VGA Port bekommen
Der große und weit abstehende 90 Wh Akku verhilft zu passablen Laufzeiten
Der große und weit abstehende 90 Wh Akku verhilft zu passablen Laufzeiten
Nicht nur der Blu-Ray Brenner katapultiert den Preis des Testmodells in schwindelerregende Höhen
Nicht nur der Blu-Ray Brenner katapultiert den Preis des Testmodells in schwindelerregende Höhen
etwas dichtes Gedränge im Anschlussbereich
etwas dichtes Gedränge im Anschlussbereich
die modulare Bauweise ermöglicht das schnelle Auswechseln von Laufwerken
die modulare Bauweise ermöglicht das schnelle Auswechseln von Laufwerken
eSata bietet mit 115 MB/s gute Performance bei externen Festplatten
eSata bietet mit 115 MB/s gute Performance bei externen Festplatten
fehlende Schnittstellen können per ExpressCard/34 ergänzt werden
fehlende Schnittstellen können per ExpressCard/34 ergänzt werden
die Materialanmutung im Arbeitsbereich erreicht nicht das Niveau des HP Elitebook 8540w
die Materialanmutung im Arbeitsbereich erreicht nicht das Niveau des HP Elitebook 8540w

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Preisvergleich

Pricerunner n.a.

Pro

+stabiles Gehäuse
+verhältnismäßig gute Akkulaufzeiten
+sehr hohe Systemleistung
+sehr gute Ausstattung
+gutes Display
+gute Anschlussverteilung
+bei wenig Last nahezu lautlos
+sehr gutes Lüfterverhalten
+geringe Erhitzung unter Last
+sehr gute Individualisierungsmöglichkeiten
+viele Support- und Garantieerweiterungen erhältlich
+36 Monate Garantie
 

Contra

-sehr teuer
-laut unter Last
-kein USB 3.0
-(kein Ziffernblock)
-teilweise nicht dem Preis entsprechende Oberflächenwertigkeit

Shortcut

Was uns gefällt

Hervorragendes Geräuschmanagement, sehr gute Leistungswerte, sehr gute Ausstattung, robustes Gehäuse, vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten

Was wir vermissen

Ziffernblock, USB 3.0, optionales Display mit erweitertem Farbraum, wertigere Materialien im Arbeitsbereich

Was uns verblüfft

dass es doch noch möglich ist leistungsstarke Notebooks mit nahezu lautloser Geräuschkulisse zu realisieren

Die Konkurrenz

HP Elitebook 8540w, Lenovo ThinkPad W510, Fujitsu Celsius H700.

Bewertung

Dell Precision M4500 Core i7-940XM
02.02.2011 v2
Tobias Winkler
Verarbeitung 94%
Tastatur 88%
Mausersatz 89%
Konnektivität 94%
Gewicht 72%
Akkulaufzeit 86%
Display 82%
Leistung Spiele 84%
Leistung Anwendungen 92%
Temperatur 83%
Lautstärke 81%
Eindruck 96%
Durchschnitt 87%

89%

Workstation *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Tobias Winkler (Update:  6.06.2013)