Test Lenovo IdeaPad U330p Notebook

Andreas Reid, 22.08.2013

Muss gut auch teuer sein? Zweck umfangreicher Tests hat es das IdeaPad U330p in unsere Redaktion geschafft. Wir wollen sehen, was das Beinahe-Ultrabook in Sachen Mobilität, Leistung, Verarbeitung und Display zu bieten hat.

Wir hatten bereits einen der Vorgänger des U330p, das IdeaPad U310, im umfangreichen Test. Nun wollen wir sehen, wie Lenovo seine günstige mobile Schiene weiterentwickelt hat. An den Abmessungen wurden nur in geringem Maße Veränderungen vorgenommen. Die Breite hat 11 mm verloren und die Tiefe hat um 1 mm abgenommen. Worauf wir besonders gespannt sind, ist, ob der neue Prozessor den Turbotakt nun auch bei größerer Belastung halten kann oder vielleicht doch nur mit dem Basistakt läuft.

Des Weiteren ist auch die Akkulaufzeit im Zentrum unseres Interesses, ein generell wichtiges Kriterium bei Subnotebooks. Mit genau diesen wollen die meisten Nutzer hauptsächlich unterwegs arbeiten. Dazu sollte ebenso das Gewicht nicht vernachlässigt werden.

Als mögliche aktuelle direkte Konkurrenten sehen wir: 
S30-i3U465 von MSI (i3-3217UIntel HD Graphics 4000, 500-700 Euro)
Toshiba Satellite L830-15L (i5-3337UAMD Radeon HD 7550M , 550-800 Euro)
-
Asus VivoBook S300CA (i3-3217UIntel HD Graphics 4000, 540-580 Euro)

Alle spielen in etwa derselben Preisklasse, allerdings hat das getestete Lenovo U330p bereits die neueste Prozessorgeneration von Intel (Haswell) an Bord.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das gute Gehäuse besteht wie schon beim Vorgänger aus mattem Aluminium und verleiht dem U330p einen Hauch gehobene Preisklasse. In Gegenüberstellung mit den drei Konkurrenten hat nur das Asus VivoBook S300CA ein vergleichbar hochwertiges Gehäuse. Ob es auch hierzulande wieder farbige Bildschirmdeckel geben wird, kann zum Testzeitpunkt noch nicht gesagt werden. Lenovo zeigt allerdings auf der US-Website zum Produkt verschiedene Design-Varianten.

Das MSI S30-i3U465 ist mit 1,4 kg etwas leichter, hat dafür aber ein Plastikgehäuse. Die anderen beiden Konkurrenten liegen im Bereich von 1,78-1,89 kg. So reiht sich das U330p mit 1,53 kg im vorderen Feld der Leichtgewichte in diesem Preissegment ein. Nichtdestotrotz kann man den Bildschirm komplett ohne Einsatz der zweiten Hand anheben, wobei sich die Unterseite nur wenige Millimeter vom Boden abhebt. Auch das sichtbare Nachwippen ist bei der einhändigen Öffnung nur gering und wird hauptsächlich durch den Anwender beeinflusst. 

Der Vorteil des Aluminiumgehäuses ist die Stabilität, die es liefert, zumindest an der Unterseite. Sie lässt sich auch bei größerer Kraftanstrengung kaum verwinden. Das kann man vom Bildschirm leider nicht sagen: Schon bei geringer Krafteinwirkung verwindet sich dieser; sollte die Belastung verstärkt werden, gibt es sogar deutliche Geräusche zu vernehmen. Auch unter punktueller Krafteinwirkung ist die Unterseite sehr stabil. Im Bereich der Tastatur fehlt die Stabilität aber. Drückt man speziell im Bereich der unteren Reihe der Tasten etwas kraftvoller, bewegt sich ein ganzer Tastaturbereich mit nach unten.

Das Gehäuse könnte also durchaus stabiler sein, was von anderen Notebooks auch geschafft wird, allerdings befinden sich diese meist in einer anderen Preisklasse. Deshalb kann man hier insgesamt von einem für diese Preisklasse guten Gehäuse sprechen.

Ausstattung

Wie wir testen - Ausstattung

Aus zwei USB-3.0-Ports beim Vorgänger wurde 1x USB 3.0. Dafür wurden zusätzlich  2x USB 2.0 verbaut. Dies ist unverständlich, da der Trend sich in Richtung 3.0 bewegt, zumal dieser auch abwärtskompatibel ist. In diesem Bereich überflügelt das Toshiba Satellite L830-15L alle anderen mit gebotenen 2x USB 3.0 und 1x USB 2.0. Also genau die Zusammenstellung, auf die Lenovo auch beim U310 gesetzt hat. Asus verbaut bei seinem VivoBook S300CA  genauso wie Lenovo 2x USB 2.0 und 1x USB 3.0. Das MSI S30-i3U46 muss sich mit jeweils 1x USB 2.0 bzw. 3.0 begnügen, stattdessen bekommt es einen VGA-Anschluss spendiert.

Außer den genannten Ports besitzt das U330p noch einen Kopfhörer- und HDMI-Anschluss. Auf der anderen Seite befinden sich die anderen beiden USB-Anschlüsse und der Cardreader. Uns gefällt die Platzierung der Ports im hinteren Bereich der Seitenkanten. So können Kabel optimal nach hinten abgeführt werden, ohne neben dem Notebook zu stören.

2x USB 2.0, Netzteilanschluss, 2-in-1-Kartenleser
2x USB 2.0, Netzteilanschluss, 2-in-1-Kartenleser
1x HDMI, 1x USB 3.0, 3,5-mm-Klinkenanschluss
1x HDMI, 1x USB 3.0, 3,5-mm-Klinkenanschluss
dürftige Bildqualität der Webcam
dürftige Bildqualität der Webcam

Kommunikation

Für den Anschluss an das Heim- bzw. Büronetzwerk ist ein WLAN-Adapter verbaut, einen LAN-Anschluss sucht man hingegen vergebens. Die Entfernung zum WLAN-Router sollte allerdings nicht zu groß werden, in unserem Test war die Verbindung etwas unbeständig. Ab einer Entfernung von rund 12 Metern kam es mehr einem Glückspiel gleich, ob die Verbindung aufrecht blieb. Zwischen Router und Subnotebook befand sich bei diesem Test eine Zwischenwand sowie die Außenwand des Hauses.

Wartung

Eine separate Wartungsklappe gibt es nicht. Zwecks Reinigung oder dem Tausch von einzelnen Komponenten müsste man die komplette untere Abdeckung abnehmen. Sie ist mit Kreuzschlitzschrauben befestigt.

Garantie

Lenovo bietet die normale 24-monatige Herstellergarantie, auf den Akku nur 12 Monate. Eine Garantieerweiterung ist offenbar möglich, Preise bzw. konkrete Pakete waren auf der Lenovo Homepage zum Testzeitpunkt aber noch nicht ersichtlich.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Lenovo entschied sich, die Tastatur im Chiclet-Design zu gestalten. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger gibt es jetzt allerdings eine Tastaturbeleuchtung. Diese wird über die FN-Taste in Kombination mit der Leertaste angeschaltet. Sie ist ausreichend hell, um auch in einem komplett dunklen Raum zu arbeiten. Die Tasten sind alle ähnlich groß, das trifft auch auf die Pfeiltasten zu. Ein kompletter Ziffernblock fehlt, was bei dieser Klasse aber eher die Regel als die Ausnahme darstellt. Die Tasten F1-F12 sind erst im Zusammenspiel mit der FN-Taste zu erreichen. Der Hubweg und das Feedback der Tasten sind Mittelmaß, evtl. etwas tiefer als bei anderen aktuellen Subnotebooks.

Im mittleren Bereich der Tastatur kann man durch stärkeren Druck größere Verformungen auslösen, diese haben aber keinen negativen Einfluss auf das Feedback der Tasten. Auch nach längerem Arbeiten lässt es sich noch sehr gut auf ihnen tippen. Die Tipplautstärke kann man als grundsätzlich unauffällig einordnen, sobald man aber schneller tippt, kann es schon etwas lauter werden.

Touchpad

Die Abmessungen sind unverändert, und auch Links- sowie Rechtsklick sind wieder im Touchpad integriert. Den Linksklick kann man mit annähernd gleichbleibenden Feedback auf fast der gesamten linken Fläche auslösen, der Rechtsklick ist auf der anderen Seite im selben Maße möglich. Die Finger gleiten mühelos über das Touchpad, und die unterstützten Multitouch-Gesten bringen zusätzliche Vereinfachungen bei der Bedienung. 

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Wie bei den Konkurrenten hat das U330p eine Display-Auflösung von 1.366 x 768 Pixel. Für ein Display mit FullHD-Auflösung ist das vorliegende Preisniveau offenbar zu niedrig. Lenovo hat eine Art Mischung aus mattem und glänzendem Display verbaut. Es spiegelt nicht wie hochglänzende Displays, ist aber auch nicht komplett matt, wie man es etwa von Business-Notebooks kennt. 
Die Display-Helligkeit liegt bei unserem Testgerät bei maximal nur 105 cd/m². Das ist, verglichen mit dem aktuellen Standard von 200-250 cd/m² ein rekordverdächtig niedriger Wert. Im Innenbereich kann damit zwar noch gearbeitet werden, ins Freie sollte man sich mit dem Gerät allerdings nicht wagen. Mit einer Ausleuchtung von 73  % reiht sich das U330p ebenso auf dem letzten Platz hinter dem S30-i3U465 mit 78 %, dem Satellite-L830-15L mit 83 % und dem VivoBook-S300CA mit sehr guter Ausleuchtung von 88 % ein. Die genannten möglichen Alternativen sind auch alle deutlich leuchtstärker.

Ergänzung vom 29.08.2013

Wir haben ein U330 Touch Ersatzgerät vermessen, das uns vom Hersteller zur Prüfung der niedrigen Helligkeit gegeben wurde. Die Werte sind in der Tat besser (265 cd/m² Mitte), allerdings ist in dieser Touch-Version auch ein anderes Panel verbaut (InfoVision M133NWN1 R3). Im U330p (Non-Touch) steckt ein CLAA133WB03. Nebenstehende Screens zeigen die Messwerte des U330 Touch mit InfoVision-Panel.

U330 Touch CalMAN
U330 Touch CalMAN
U330 Touch CalMAN
U330 Touch CalMAN
U330 Touch CalMAN
U330 Touch CalMAN
U330 Touch Helligkeit
U330 Touch Helligkeit
U330 Touch Kontrast
U330 Touch Kontrast
240
cd/m²
247
cd/m²
232
cd/m²
257
cd/m²
265
cd/m²
239
cd/m²
231
cd/m²
224
cd/m²
210
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 265 cd/m²
Durchschnitt: 238.3 cd/m²
Ausleuchtung: 79 %
Schwarzwert: 1.02 cd/m²
Kontrast: 260:1
U330p vs. sRGB
U330p vs. sRGB

Das U330p ist bereits aufgrund der niedrigen Display-Helligkeit für Bildenthusiasten eindeutig nicht zu empfehlen. Auch bei der Farbraumabdeckung sieht es in Folge nicht viel besser aus. Die Farbkorrektheit wurde ebenso geprüft, mit nicht wirklich besserem Ergebnis: Sowohl Farben als auch Graustufen werden mit einem DeltaE2000 von teils deutlich über 15 stark vom Soll abweichend dargestellt. Ab Werk hatte das Testgerät zudem einen starken, sichtbaren Blaustich, der sich allerdings durch Kalibrierung verbessern ließ.

Farbsättigung
Farbsättigung
Farbtreue
Farbtreue
Graustufen
Graustufen
im Außeneinsatz
im Außeneinsatz

Im Außengebrauch ist dieses Subnotebook wie bereits angesprochen nicht zu empfehlen.  Daran kann auch das matte Display nichts ändern - die Display-Helligkeit im Akkubetrieb von 105 cd/m² ist schlichtweg viel zu niedrig. Im Vergleich der Helligkeit sind die Konkurrenten dem U330p alle überlegen, selbst das Vorgängermodell erreicht mit 187 cd/m² eine höhere Helligkeit als unser Testobjekt. Auf dem ersten Platz ist das Satellite-L830-15L mit einer Helligkeit von 230 cd/m², im Anschluss folgt mit gehörigem Abstand das VivoBook-S300CA mit 161 cd/m², und den vorletzten Platz belegt das S30-i3U465 von MSI mit 136 cd/m². Alle bis auf das Satellite-L830-15L fallen unter die Grenze von 200 cd/m², die unseren Erfahrungen zufolge zumindest erreicht werden sollte, um unter erträglichen Umständen auch im Außenbereich noch arbeiten zu können - bei matter Displayoberfläche, wohlgemerkt. 

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Die Blickwinkelstabilität hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Vertikal wird das dargestellte Bild rasch verfälscht, horizontal bleibt das Bild etwas länger stabil. Die Blickwinkelstabilität ist aber auch bei den Konkurrenten nicht wirklich besser. 

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Zum Zeitpunkt unseres Tests ist das IdeaPad U330p nur in der uns vorliegenden Ausführung verfügbar. Diese besteht aus dem Intel Core i5-4200U mit der integrierten Grafikeinheit HD 4400. Hinzu gesellt sich eine Hybrid-HDD mit 500 GB Bruttospeicherplatz, die zudem über einen 8 GB großen SSD-Cache verfügt.

Systeminformation CPUZ CPU
Systeminformation CPUZ Cache
Systeminformation CPUZ Mainboard
Systeminformation CPUZ Memory
Systeminformation GPUZ HD4400
Systeminformationen Lenovo Lenovo IdeaPad U330p

Prozessor

Der verbaute Core i5-4200U taktet laut Spezifikationen mit einer Frequenz von 1,6 GHz und verfügt über eine maximale Turbo-Taktfrequenz von 2,6 GHz. Die TDP beträgt 15 W. Der Core hat zwei Kerne und kann bis zu vier Threads prallel bearbeiten. Er wird hauptsächlich in kompakten Notebooks verbaut, die nicht viel Platz für die Kühlung bieten.

Zusätzlich zu den Konkurrenten haben wir das Sony Vaio Duo 13 mit identer CPU zum Vergleichstest geladen. In den durchgeführten Cinebench Tests befinden sich beide i5-4200U auf einem Level. Der ältere i5-3317U liegt im Multi-Core-Test bereits um 24 %, die beiden Intel Core i3-3217U um 28 % zurück.  Im Single-Core-Test halten sich die Core Ivy Bridge i5 die Waage und liegen bei etwa 10 % weniger Leistung im Vergleich zur 4200U. Hier fällt der i3-3217U dann weiter zurück und befindet sich letztlich 34 % hinter dem U330p. Im Cinebench CPU Single Test startet der i5-4200U mit der Turbo-Taktfrequenz von 2,3 GHz und steigt in Folge auf das Maximum von 2,6 GHz. Allerdings schwankt der Takt stark. Die im Benchmarktest maximal ausgelesene CPU-Temperatur liegt bei  80 °C. 

Cinebench R11.5
CPU Multi 64Bit (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
2.46 Points ∼14%
Lenovo IdeaPad U310
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1.87 Points ∼11% -24%
Sony Vaio Duo 13 SVD1321M2E
HD Graphics 4400, 4200U, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAGN mSATA
2.47 Points ∼14% 0%
Toshiba Satellite L830-15L
Radeon HD 7550M, 3337U, TOSHIBA MQ01ABD075
2.51 Points ∼14% +2%
Asus VivoBook S300CA
HD Graphics 4000, 3217U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1.78 Points ∼10% -28%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
1.78 Points ∼10% -28%
CPU Single 64Bit (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
1.16 Points ∼63%
Lenovo IdeaPad U310
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1.06 Points ∼57% -9%
Sony Vaio Duo 13 SVD1321M2E
HD Graphics 4400, 4200U, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAGN mSATA
1.15 Points ∼62% -1%
Toshiba Satellite L830-15L
Radeon HD 7550M, 3337U, TOSHIBA MQ01ABD075
1.08 Points ∼58% -7%
Asus VivoBook S300CA
HD Graphics 4000, 3217U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
0.76 Points ∼41% -34%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3589
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
6235
Cinebench R10 Shading 32Bit
5657
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.16 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.46 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
12.1 fps
Hilfe

System Performance

Die vom U330p erbrachte Performance im PCMArk 7 ist insgesamt gut und schlägt alle zuvor genannten Konkurrenten, allerdings liegt das U310 nur sehr knapp zurück. Das Satellite-L830-15L von Toshiba belegt hier den letzten Platz mit einem Rückstand von 42 %. Im System Storage kommen die vollwertige SSD im S30-i3U465 und der große SSD-Cache des Vorgängers voll zur Geltung.
Auch im PCMark Vantage kommt das U330p auf gute 7554 Punkte. Hier muss es sich aber dem S30-i3U465 von MSI mit 7565 Punkten geschlagen geben. Die gefühlte Schnelligkeit ist den Komponenten entsprechend guter Durchschnitt. Der 8-GB-Cache macht sich vor allem bei oft aufgerufenen Anwendungen positiv bemerkbar, eine vollwertige SSD ist dennoch klar im Vorteil.

PCMark 7
Score (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3529 Points ∼53%
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3529 Points ∼53% 0%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
3340 Points ∼50% -5%
Toshiba Satellite L830-15L
Radeon HD 7550M, 3337U, TOSHIBA MQ01ABD075
2046 Points ∼31% -42%
Asus VivoBook S300CA
HD Graphics 4000, 3217U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
2173 Points ∼33% -38%
Lenovo IdeaPad U310
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
3491 Points ∼53% -1%
System Storage (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3042 Points ∼43%
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3042 Points ∼43% 0%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
3869 Points ∼54% +27%
Toshiba Satellite L830-15L
Radeon HD 7550M, 3337U, TOSHIBA MQ01ABD075
1249 Points ∼18% -59%
Asus VivoBook S300CA
HD Graphics 4000, 3217U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1465 Points ∼21% -52%
Lenovo IdeaPad U310
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
4049 Points ∼57% +33%
4.8
Windows 8 Experience Index
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.9
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
4.8
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.4
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark Vantage7554 Punkte
PCMark 73529 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Unser Testgerät verfügt über eine Seagate ST500LM000 mit 5400 U/Min und einer Bruttogröße von 500 GB Speicher, dazu gibt es einen 8-GB-SSD-Cache. Der SSD-Cache ist hauptsächlich zum schnellen Hochfahren und dem beschleunigten Starten von oft genutzten Programmen gedacht. 

Schauen wir uns die Ergebnisse im Vergleich zu den Konkurrenten an. Beim Lesen eines großen Datenblocks deklassiert das S30-i3U465 die Konkurrenten mit einer Lesegeschwindigkeit von 290,9 MB/s. Das U330p erreicht in unserem Test eine Geschwindigkeit von nur 59,6 MB/s. 

Viel interessanter sind hingegen die Messergebnisse beim Lesen und Schreiben kleiner, verstreuter Blöcke. Dort, wieder ganz vorne, die SSD im S30 mit einer Lesegeschwindigkeit von 10,95 MB/s. In diesem Test macht sich dann auch der SSD-Cache des Vorgängers U310 positiv bemerkbar und kommt auf gute 8,74 MB/s. Unser Testgerät erreicht hier nur 0,33 MB/s. Lenovo sollte besser wieder auf den SSD-Cache des Vorgängers setzen.

CrystalDiskMark 3.0
Read Seq (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
59.6 MB/s ∼4%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
290.9 MB/s ∼20% +388%
Lenovo IdeaPad U310
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
106.4 MB/s ∼7% +79%
Write Seq (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
108.4 MB/s ∼12%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
42.93 MB/s ∼5% -60%
Lenovo IdeaPad U310
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
104.1 MB/s ∼11% -4%
Read 4k (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
0.33 MB/s ∼1%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
10.95 MB/s ∼25% +3218%
Lenovo IdeaPad U310
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
8.74 MB/s ∼20% +2548%
Write 4k (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
0.599 MB/s ∼0%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
3.798 MB/s ∼2% +534%
Lenovo IdeaPad U310
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
0.937 MB/s ∼1% +56%
Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
Minimale Transferrate: 50.7 MB/s
Maximale Transferrate: 112.5 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 85.5 MB/s
Zugriffszeit: 17.3 ms
Burst-Rate: 148 MB/s
CPU Benutzung: 1.7 %

Grafikkarte

Unser Testgerät verfügt über die integrierte Grafikeinheit Intel HD Graphics 4400, sie taktet im Idle-Betrieb mit 200-600 MHz, und unter Last schwankt der Takt stark zwischen 750-1000 MHz. Im Akku-Betrieb ist die volle Leistung verfügbar, es wäre auch möglich, unterwegs zu spielen. Die integrierten Grafiklösungen von Intel kommen hauptsächlich in Notebooks vor, die für einfache Büroaufgaben genutzt werden. Sie haben weniger Leistung als der Großteil der separaten Grafiklösungen, verbrauchen deswegen auch weniger Energie. Einen eigenen Speicher haben diese nicht, sie teilen sich mit den restlichen Komponenten den Arbeitsspeicher.  

Im Vergleich mit den Notebooks, die über eine HD 4000 verfügen, gibt es bei dem Open GL Test kaum Unterschiede. Anders sieht es im Vergleich mit der separaten Grafiklösung 7550M von AMD aus, diese zieht mit 82 % Vorsprung davon. Im 3DMark (2013) Ice Storm ist der Unterschied zwischen der HD 4000 und der HD 4400 dann doch schon etwas größer zwischen 5-20 % Mehrleistung auf Seiten unseres Testgerätes. Die 7550M hat hier nur einen Vorsprung von 22 %, allerdings kommt hier auch die CPU mit ins Spiel; der Open GL Test kommt komplett ohne CPU-Einfluss aus. 

Zusätzlich zu den gennanten Konkurrenten haben wir für Vergleichswerte das Vaio Pro 13 SVP 1321C5ER herangezogen, weil es auch über eine HD 4400 verfügt. Im Open GL Test hat es mit 13,65 fps einen knappen Vorsprung von 13 %; im 3DMark (2013) ist der Unterschied gleich null. Dafür hat es im 3DMark 11 wieder die Nase knapp vorne mit 6 %. Der Vorsprung des Satellite L830 15L mit der 7550M schwindet hier nochmals ein wenig auf 15 %. Bei den beiden anderen Konkurrenten mit der HD 4000, dem S30-i3U465 und dem VivoBook-S300CA, ist eine Minderleistung von 26 % zu beklagen. Der Vorgänger, das U310, kommt nur auf magere 438 Punkte, was einem Unterschied von 46 % ausmacht.

Cinebench R11.5 - OpenGL 64Bit (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
12.1 fps ∼11%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
12.2 fps ∼11% +1%
Toshiba Satellite L830-15L
Radeon HD 7550M, 3337U, TOSHIBA MQ01ABD075
22.02 fps ∼20% +82%
Asus VivoBook S300CA
HD Graphics 4000, 3217U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
12.33 fps ∼11% +2%
Lenovo IdeaPad U310
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
10.22 fps ∼9% -16%
Sony Vaio Pro 13 SVP-1321C5ER
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG5d THNSNH512GDNT
13.65 fps ∼12% +13%
3DMark (2013) - 1280x720 Ice Storm Standard Graphics (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
33143 Points ∼4%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
31390 Points ∼4% -5%
Toshiba Satellite L830-15L
Radeon HD 7550M, 3337U, TOSHIBA MQ01ABD075
40338 Points ∼5% +22%
Asus VivoBook S300CA
HD Graphics 4000, 3217U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
26544 Points ∼4% -20%
Sony Vaio Pro 13 SVP-1321C5ER
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG5d THNSNH512GDNT
33004 Points ∼4% 0%
3DMark 11 - 1280x720 Performance (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
747 Points ∼6%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
554 Points ∼4% -26%
Toshiba Satellite L830-15L
Radeon HD 7550M, 3337U, TOSHIBA MQ01ABD075
856 Points ∼7% +15%
Asus VivoBook S300CA
HD Graphics 4000, 3217U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
551 Points ∼4% -26%
Lenovo IdeaPad U310
HD Graphics 4000, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
438 Points ∼3% -41%
Sony Vaio Pro 13 SVP-1321C5ER
HD Graphics 4400, 4500U, Toshiba HG5d THNSNH512GDNT
791 Points ∼6% +6%
3D Mark
3DMark 056405 Punkte
3DMark 11747 Punkte
3DMark Ice Storm30556 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Wir haben die verbaute HD 4400 Grafiklösung auch hinsichtlich Gaming getestet. An den Benchmarks kann man sehr gut sehen, dass diese zwar für ältere oder weniger grafiklastige Spiele verwendet werden kann, aber bei aktuellen, ansprechenden Games kaum flüssige Bildraten zu erreichen sind. Anno 2070 läuft mit minimalen Einstellungen und reduzierter Auflösung noch flüssig, Fifa 13 ist sogar auf hohen Grafikeinstellungen mit der nativen HD-Auflösung spielbar. Die aktuelle Ausgabe von SimCity kann auch mit reduzierter Auflösung und Grafikeinstellungen auf minimal nur mit einer grenzwertigen Bildwiederholrate gespielt werden.

Im Vergleich zu den ausgewählten Konkurrenten kann das U330p nicht überzeugen. Stets liegt das Notebook deutlich zurück, insbesondere im direkten Vergleich zum Sony Vaio Duo mit an sich gleichen Kernkomponenten. Als mögliche Ursache könnte etwa ein weniger gut gelöstes thermisches Management genannt werden, das die Turbo-Bereiche der CPU und GPU unter kombinierter Last weniger häufig ausnutzt.

Anno 2070 - 1024x768 Low Preset (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
37.9 fps ∼12%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
34.999 fps ∼11% -8%
Toshiba Satellite L830-15L
Radeon HD 7550M, 3337U, TOSHIBA MQ01ABD075
61.8 fps ∼20% +63%
Sony Vaio Duo 13 SVD1321M2E
HD Graphics 4400, 4200U, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAGN mSATA
68 fps ∼22% +79%
Fifa 13 - 1366x768 High AA:2xMS (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
39.2 fps ∼9%
MSI S30-i3U465 Slim
HD Graphics 4000, 3217U, SanDisk U100 64 GB
34.814 fps ∼8% -11%
Toshiba Satellite L830-15L
Radeon HD 7550M, 3337U, TOSHIBA MQ01ABD075
81.2 fps ∼19% +107%
Sony Vaio Duo 13 SVD1321M2E
HD Graphics 4400, 4200U, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAGN mSATA
67 fps ∼16% +71%
SimCity - 1024x768 Low (sort by value)
Lenovo IdeaPad U330p
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
27 fps ∼12%
Toshiba Satellite L830-15L
Radeon HD 7550M, 3337U, TOSHIBA MQ01ABD075
38.7 fps ∼17% +43%
Sony Vaio Duo 13 SVD1321M2E
HD Graphics 4400, 4200U, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAGN mSATA
46 fps ∼20% +70%
min. mittelhoch max.
Anno 2070 (2011) 37.921.613.4fps
Fifa 13 (2012) 77.658.139.2fps
SimCity (2013) 27139fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Im Idle-Betrieb zeigt unser Testgerät einen niedrigen Geräuschpegel, laut unserem Messgerät 30,4 bis 31,3 dB(A). Im Vergleich mit unseren Konkurrenten ist das ein guter Wert und in etwa auf einem Level mit dem Asus VivoBook-S300CA. Der Lüfter schaltet sich beim IdaPad ohne Last auch komplett aus, allerdings fällt die Festplatte bei Zugriff immer wieder durch deutliche Geräusche auf. Dies ist zwar nicht störend laut, aber trübt doch etwas den Gesamteindruck.
Unter Last geht unser Testgerät abermals als klarer Sieger hervor, auch dort arbeitet es im Vergleich zu den anderen sehr leise. Der Lärmpegel steigt auf maximal 36,2 dB(A). Auch in stiller Umgebung kann mit dem IdeaPad U330p stets sehr angenehm gearbeitet werden.

Lautstärkediagramm

Idle 30.4 / 31.0 / 31.1 dB(A)
HDD 31.3 dB(A)
Last 35.9 / 36.2 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest: Prime95+Furmark
Stresstest: Prime95+Furmark

Im normalen Gebrauch wird das U330p nicht übermäßig heiß und man kann angenehm arbeiten. Da die Hitze abgebenden Komponenten in der oberen linken Ecke platziert worden sind, wird die Handballenauflage nicht zu warm.
Selbst in unserem Stresstest mit Prime und Furmark konnte man auf dem Gerät noch gut arbeiten. Wir beobachteten im Idle-Betrieb bzw. wenig anspruchsvollen Office-Betrieb Temperaturen von 27-28 Grad im Bereich der Handballenauflage. Unter Last haben wir 30-32 Grad gemessen, auch das ist noch angenehm für die Hände. Abschließend kann man sagen, dass unter allen Bedingungen noch gut auf dem Gerät gearbeitet werden kann.

Kommen wir zum Belastungstest: Läuft Prime alleine, taktet die CPU zwischen 2,1   und 2,3 GHz. Wenn man allerdings Furmark dazuschaltet, reduziert die CPU den Takt auf 1,3 GHz, im weiteren Verlauf schwankt der Takt zwischen 1,1-1,3 GHz. Im Gegensatz dazu läuft die GPU im Bereich von 750-1000 MHz und taktet nicht herunter. Die auffallend niedrigen Ergebnisse in den Gaming-Tests lassen hier vermuten, dass das Kühlsystem unter kombinierter CPU-/GPU-Last überfordert ist, und dann nicht mehr die maximale theoretische Leistung der eingesetzten Hardware zur Verfügung steht.

Max. Last
 40.3 °C41.7 °C33.4 °C 
 38.6 °C37.2 °C31.4 °C 
 32.3 °C30 °C30 °C 
Maximal: 41.7 °C
Durchschnitt: 35 °C
32.4 °C38.7 °C40.6 °C
32.1 °C35.8 °C38.6 °C
31 °C33.5 °C35.3 °C
Maximal: 40.6 °C
Durchschnitt: 35.3 °C
Netzteil (max.)  48.9 °C | Raumtemperatur 25.2 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Wie beim U310 sitzen die Lautsprecher hinter dem Gehäuse zwischen Unterseite und Oberseite, sie haben eine Leistung von 2 x 1,5 Watt. Die maximale Lautstärke ist etwas niedrig, wie wir finden. Es fehlen auch Bässe komplett, und wiedergegebene Klänge klingen etwas blechern. Für Videochats via Skype ist das Gerät brauchbar, ebenso das verbaute Mikrofon.                                                                   

Energieverwaltung

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Beim Vergleich des Stromverbrauchs liegt das U330p vor den Konkurrenten, was auf die neuen eingesetzten Komponenten zurückzuführen ist. Die neue Generation von Core-i-Prozessoren verbrauchen weniger Energie. Im Idle-Betrieb zieht das U330p zwischen 6,1 Watt und maximal 8,6 Watt. Unter Last verbraucht das Gerät im 3DMark 06 26,5 Watt und während unseres Stresstest mit Prime und Furmark 27 Watt konstant (Throttling).

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.0 / 0.01 Watt
Idle 6.1 / 8.6 / 8.6 Watt
Last 26.5 / 27 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 960

Akkulaufzeit

Lenovo spricht von bis zu 9 Stunden Akkulaufzeit. In unserem Leerlauftest kamen wir sogar auf 12 Stunden und 3 Minuten. Das hört sich im ersten Moment natürlich schon ganz gut an, aber diese erreicht man im Normalfall nicht. Denn bei minimaler Helligkeit macht das Arbeiten am U330p überhaupt keinen Spaß mehr.

Aussagekräftiger ist hingegen unser WLAN-Test. Grundsätzlich würde hier eine Helligkeit von ca. 150 cd/m² gewählt werden, allerdings hat unser Testgerät nur eine maximale Helligkeit von 105 cd/m². Deshalb kann diese Akkulaufzeit nicht mit den Konkurrenten oder sonstigen Notebooks verglichen werden. Das wäre ein unverhältnismäßiger Vorteil für das U330p, weil durch weniger Helligkeit wird natürlich auch weniger Strom verbraucht. In unserem Test kam das Subnotebook auf eine Akkulaufzeit von 6 Stunden und 15 Minuten.
Wenn wir jetzt mal den Vergleich mit anderen Geräten und die geringere Helligkeit außer acht lassen, könnte man mit dieser Laufzeit gut über die Runden kommen.

Als nächstes musste sich das U330p unserem Test im Last-Betrieb stellen. Hier können wir auch wieder mit den Konkurrenten vergleichen, da wir hier keine bestimmten Helligkeitswert festsetzten. Allerdings wird die Akkulaufzeit durch die niedrigere Helligkeit auch hier zum Vorteil unseres Testgerätes beeinflusst. Maximal kommen wir auf eine Laufzeit von 1 Stunde und 57 Minuten. Im Vergleich mit den Konkurrenten können nur das VivoBook S300CA (1 h 58 min) von Asus und der Vorgänger, das U310 (1 h 51 min), auf einem Level spielen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 03min
Surfen über WLAN
6h 15min
Last (volle Helligkeit)
1h 57min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Lenovo IdeaPad U330p
Lenovo IdeaPad U330p

"Muss gut auch teuer sein?", fragten wir zum Beginn dieses Testberichtes. Nun, im Falle des vorliegenden IdeaPad U330p ist trotz des attraktiven Preispunktes zumindest nicht alles schlecht.
Größter Kritikpunkt nach unserem ausführlichen Test ist das eingesetzte Display. Es ist zwar matt, allerdings hat es eine Helligkeit von nur 105 cd/m². In Anbetracht der ansonsten guten Mobilität des Notebooks ist dies leider eine erhebliche Einschränkung. An einen Einsatz unter ungünstigen Lichtbedingungen, geschweige denn einen Outdoor-Einsatz, ist beim Lenovo IdeaPad U330p leider nicht zu denken.

Auch beim WLAN-Empfang hapert es etwas. Im Umkreis von 8-12 Metern zu unserem Test-Router war der Empfang in Ordnung. Wurde die Entfernung aber etwas vergrößert, kam es schnell zu Problemen. 

Die Prozessorleistung insgesamt geht in Ordnung. Im normalen Office-Betrieb konnten wir keine Beeinträchtigungen feststellen, wohl aber in unserem Stresstest sowie in den Gaming Benchmarks. Sobald Grafikchip und CPU parallel gefordert werden, ist es vorbei mit dem Turbo-Takt der CPU. Dieser verringert sich sofort auf 1,1 GHz.

Was war gut? Das Gehäuse hinterließ abermals einen guten Eindruck. Aluminium in der Preisklasse ist eher selten zu finden und gibt dem U330p einen wertigeren Touch. Es ist dadurch auch stabiler, zumindest die Unterseite. Das matte Display sehen wir als Fortschritt zum IdeaPad U310.
Die Akkulaufzeit hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits sind 6 Stunden und 15 Minuten gar nicht so schlecht, wenn man unterwegs arbeiten will, dafür ist die Display-Helligkeit aber niedriger als bei den Konkurrenten. 

Für eine Kaufempfehlung reicht die gebotene Vorstellung unserer Ansicht nach nicht. Zu groß sind uns die Einschränkungen, die etwa durch das dunkle Display entstehen. Zum gleichen Preis sind zudem auch attraktive Alternativen am Start, etwa das Asus VivoBook S300, das ein insgesamt runderes Paket liefert.

Testgerät zur Verfügung gestellt von ...

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Im Test: Lenovo IdeaPad U330p, zur Verfügung gestellt von:
Im Test: Lenovo IdeaPad U330p, zur Verfügung gestellt von:

Datenblatt

Lenovo IdeaPad U330p

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
4096 MB, 4 GB 1600 DDR3
:: Grafikkarte
Intel HD Graphics 4400, Kerntakt: 200-1000 MHz, Speichertakt: 800 MHz
:: Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, InfoVision M133NWN1 R3, TN LED, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive, 500 GB 5400 U/Min SSHD, 335 GB verfügbar
:: Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: 3.5mm Kombo, Card Reader: 2in1 Cardreader (SD und MMC),
:: Netzwerkverbindungen
Intel Wireless-N 7260 (b g n ), 4.0 Bluetooth
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 18 x 322 x 224
:: Gewicht
1.53 kg
:: Akku
45 Wh Lithium-Ion
Akkulaufzeit (laut Hersteller): 9 h
:: Preis
599 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 8 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 1.0MP 1280x720, Lautsprecher: Stereo, Tastatur: chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie

 

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Pro

+wertiges Aluminium Gehäuse
+großes Touchpad
+mattes Display
 

Contra

-sehr geringe Helligkeit
-CPU und GPU in kombinierter Belastung unter ihren Möglichkeiten
-mäßiger WLAN Empfang
-wenig überzeugende Lautsprecher
-keine Serviceklappe

Shortcut

Was uns gefällt

Das Aluminiumgehäuse bietet wertige Haptik bei einem attraktiven Preis. Der matte Bildschirm verhindert störende Spiegelungen.

Was wir vermissen

Mehr Helligkeit. Ein mobiler Rechner wie das U330p sollte mindestens 350 cd/m² leisten, auch im Akkubetrieb.

Was uns verblüfft

Die stark gefallene Display-Helligkeit im Vergleich zum Vorgänger kam doch etwas überraschend.

Die Konkurrenz

Wären Subnotebooks im niedrigerem Preisegment wie das VivoBook S300CA von Asus, Satellite L830 15L und das S30 i3U465 von MSI.

Bewertung

Lenovo IdeaPad U330p
22.08.2013 v3
Andreas Reid

Gehäuse
78%
Tastatur
81%
Pointing Device
81%
Konnektivität
50%
Gewicht
91%
Akkulaufzeit
86%
Display
51%
Leistung Spiele
60%
Leistung Anwendungen
91%
Temperatur
85%
Lautstärke
92%
Auf- / Abwertung
60%
Durchschnitt
76%
78%
Subnotebook *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Andreas Reid (Update: 16.05.2014)