Test Lenovo ThinkPad X1 (NWK3QGE) Notebook

Till Schönborn, 05.04.2012

Business as usual? Das Spitzenmodell aus Lenovos ThinkPad-X1-Baureihe muss in unserem Testparcours unter Beweis stellen, ob es seinen stattlichen Preispunkt von fast 1800 Euro rechtfertigen kann. Integriertes UMTS, ein großes Solid State Drive und eine flotte Core-i7-CPU gehören zur Standardausstattung des dünnsten ThinkPads aller Zeiten.

Ein ThinkPad ist klobig, massiv und schwer - drei Grundsätze, die spätestens seit der Vorstellung des X1 Mitte 2011 nicht mehr zwangsläufig gelten müssen. Mit einer Dicke von gut 21 Millimetern nur knapp über der Ultrabook-Klasse angesiedelt, soll der elegante Arbeiter frischen Wind in Lenovos optisch etwas angestaubte Business-Sparte bringen.

Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits die Einstiegsvariante - falls man bei etwa 1200 Euro denn von einer solchen sprechen kann - unter die Lupe genommen haben, hat nun das fast 1800 Euro teure Topmodell seinen Weg in unser Testlabor gefunden. Statt des ebenfalls nicht gerade leistungsschwachen Core i5 2520M wurde hier der momentan schnellste mobile Dualcore-Prozessor, Intels Core i7 2640M, zusammen mit 8 GByte Arbeitsspeicher und einerm 160 GByte großen Solid State Drive verbaut.

Da sich an der weiteren Ausstattung sowie dem Gehäuse selbst praktisch nichts geändert hat, wollen wir diese Kapitel überspringen und gleich mit dem Abschnitt Display einsteigen. Für alle Einzelheiten bezüglich der Verarbeitungsqualität, Schnittstellen oder Eingabegeräte soll an dieser Stelle auf unseren vorherigen Testbericht verwiesen werden.

Das Konkurrenzumfeld in der Klasse von 12 bis 14 Zoll ist breit gefächert, auch wenn nur wenige Modelle neben dem ThinkPad X1 eine ähnliche Verknüpfung von hoher Leistung sowie schlanker Bauform aufweisen. Diesem Anspruch noch am nächsten kommen beispielsweise das Dell Latitude E6320 oder Fujitsus Lifebook S761, eher auf den Consumer-Bereich ausgerichtet ist das Macbook Pro 13.

Display

Wie wir testen - Display

Business-Notebook ohne mattes Display? "Frevel!", werden da einige rufen und haben nicht Unrecht: Auch für unseren Geschmack gehört die Anzeige eines Profi-Gerätes ohne Wenn und Aber entspiegelt. Das bis in die Ecken ("Edge-to-Edge") reichende Gorilla-Glas auf der Oberseite reflektiert zwar einen Hauch weniger Umgebungslicht als gewöhnliche Glare-Displays, fällt aber dennoch störend auf.

Leider kommt auch in unserem voll ausgestatteten X1 nur ein WXGA-Panel mit 1366 x 768 Bildpunkten zum Einsatz. In Verbindung mit einer Diagonale von 13,3 Zoll resultiert daraus eine Pixeldichte von etwa 118 dpi - ausreichend fein, doch eine noch etwas größere Arbeitsfläche würde die Kundschaft sicherlich begrüßen. Asus möchte seine nächste Ultrabook-Generation bis hinab zum 11,6-Zoll-Modell mit FullHD-Displays ausstatten, so dass auch Lenovo in diesem Punkt nachbessern sollte.

Auf einem bereits jetzt hervorragenden Niveau liegt die Helligkeit der Anzeige. Ganze 331 cd/m² stemmt das in 15 Schritten regelbare LED-Backlight in der Maximaleinstellung, fast zehn Prozent mehr als in unserem ersten Test. Die Herstellerangabe von 350 cd/m² wird zwar noch immer knapp verfehlt, im Konkurrenzvergleich macht das ThinkPad aber trotzdem eine gute Figur (Lifebook S761 253 cd/m²Latitude E6320 195 cd/m²). Lediglich die Ausleuchtung von 81 Prozent könnte noch ein wenig homogener ausfallen.

353
cd/m²
367
cd/m²
354
cd/m²
322
cd/m²
348
cd/m²
315
cd/m²
316
cd/m²
298
cd/m²
305
cd/m²
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 367 cd/m²
Durchschnitt: 330.9 cd/m²
Ausleuchtung: 81 %
Helligkeit Akku: 348 cd/m²
Schwarzwert: 2.8 cd/m²
Kontrast: 124:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Herbe Enttäuschung bei Schwarzwert und Kontrast: Mit 2,8 cd/m² und einem Verhältnis von 124:1 bestätigen sich die schlechten Werte der kleineren Ausstattungsvariante. Qualitativ ist das verbaute TN-Panel (Lenovo LP133WH2-TLM5) somit keinen Deut besser als bei günstigen Einstiegsnotebooks für weit unter 500 Euro. Age, quod agis, Lenovo! Diese Kritik richtet sicher allerdings ebenso an andere Hersteller, nur in wenigen Ausnahmefällen (Apple MacBook Pro 13) werden wirklich hochwertige Displays verbaut.

Gleichermaßen dürftig fällt auch der Farbumfang aus, welcher in etwa dem des Fujitsu Lifebook S761 entspricht. Subjektiv wirkt das Bild durch die verspiegelte Oberfläche und die hohe Helligkeit dennoch sehr lebendig. Einzig für die professionelle Bildbearbeitung empfiehlt sich der Anschluss eines zusätzlichen externen Monitors per Mini-DisplayPort oder HDMI.

ThinkPad X1 vs. AdobeRGB (t)
ThinkPad X1 vs. AdobeRGB (t)
ThinkPad X1 vs. sRGB (t)
ThinkPad X1 vs. sRGB (t)
ThinkPad X1 vs. E6320 (t)
ThinkPad X1 vs. E6320 (t)
ThinkPad X1 vs. S761 (t)
ThinkPad X1 vs. S761 (t)

Im Außengebrauch sowie bei der Blickwinkelstabilität ist kaum ein Unterschied zu unserem ersten ThinkPad X1 feststellbar. Auf direktes Sonnenlicht reagiert das Display noch immer mit starken Reflexionen, auch wenn die weiter gesteigerte Helligkeit zumindest im Schatten eine problemlose Ablesbarkeit gewährleistet. Dabei sollte man sich möglichst mittig vor dem Monitor positionieren, besonders Abweichungen nach oben oder unten führen zu einer starken Verfälschung des Bildinhaltes. Für größere Blickwinkel (und einen höheren Kontrast) würden wir uns ein IPS-Display wünschen, wie es viele Tablets (beispielsweise das Asus Transformer Prime) bieten.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel
Zum Seitenanfang
3,5 GHz maximale Turbo-Taktrate
3,5 GHz maximale Turbo-Taktrate

Fast 600 Euro Mehrpreis gegenüber der günstigsten Version des Notebooks sind eine Menge Geld - wir wollen nun untersuchen, ob diese Investition lohnt.

Intels Core i7-2640M ist der zur Zeit schnellste Dual-Core-Prozessor auf dem Markt. Er basiert auf der kurz vor der Ablöse stehenden Sandy-Bridge-Architektur, welche in einem 32-Nanometer-Prozess gefertigt wird. Für ein opulentes Leistungsangebot sorgt eine Kerntaktrate von 2,8 GHz, welche mittels Turbo Boost 2.0 bis auf 3,3 GHz (beide Kerne) beziehungsweise sogar 3,5 GHz (ein Kern) angehoben werden kann. Wie beim i5-2520M werden Features wie AVX, AES-NI oder Hyperthreading für die parallele Bearbeitung von 4 Threads unterstützt, jedoch besitzt der i7-2640M den größeren L3-Cache von 4 MByte. Die TDP beider Modelle liegt bei angemessenen 35 Watt.

Das ThinkPad X1 verfügt über keine dedizierte Grafikeinheit, sondern nutzt die im Prozessor integrierte HD Graphics 3000. 12 sogenannte Execution Units (EUs) mit einem Takt von 650 bis 1300 MHz (Turbo) stellen eine eher mäßige 3D-Leistung bereit, welche sich in etwa mit Einstiegsmodellen wie der AMD Radeon HD 6450M vergleichen lässt. Videos können von der HD 3000 nicht nur bei der Wiedergabe beschleunigt, sondern über die Quick-Sync-Einheit auch besonders schnell encodiert werden.

Neben einem 160-GByte-SSD kommen großzügige 8 GByte RAM zum Einsatz, die sich auf einem einzigen Modul vom Hersteller Elpida befinden. Derart große DIMMs haben Seltenheitswert, da ihr Preis momentan noch etwa 50 Prozent über dem zweier 4-GByte-Module liegt. Weiter aufrüsten lässt sich diese Kapazität mangels eines zweiten Slots nicht.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HDTune
DPC Latenzen
Systeminformationen Lenovo ThinkPad X1 NWK3QGE

Prozessor

Lob an Lenovo: Sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb erreicht der Core i7-2640M seine maximalen Turbotaktraten, dementsprechend hervorragend fallen die Leistungswerte in unseren Benchmarks aus. Im Cinebench R10 konnten wir 5519 respektive 11943 Punkte im Single- und Multithreadtest ermitteln, der aktuelle Cinebench R11.5 lieferte einen starken Score von 3,15 Punkten (alles 64 Bit). Dies entspricht einer Mehrleistung von ungefähr zehn Prozent gegenüber dem i5-2520M, das Vorgängermodell i7-2620M (Lifebook S761Latitude E6320) kann hingegen nur um etwa drei bis vier Prozent distanziert werden. Für einen wirklich deutlichen Leistungssprung wäre ein Quad-Core vonnöten, den es in der 35-Watt-Klasse (TDP) jedoch erst mit Ivy Bridge geben wird. In der Praxis dürfte es aber nur selten passieren, dass der i7-2640M keine zufriedenstellende Rechenleistung liefern kann.

Cinebench
CB10 Rendering Single 32Bit4455 Punkte
CB10 Rendering Single 64Bit5519 Punkte
CB10 Rendering Multi 32Bit9830 Punkte
CB10 Rendering Multi 64Bit11943 Punkte
CB10 OpenGL 32Bit5185 Punkte
CB10 OpenGL 64Bit5711 Punkte
CB R11.5 CPU Multi 64Bit3.15 Punkte
CB R11.5 OpenGL 64Bit9.04 fps
Hilfe
AS-SSD-Benchmark
AS-SSD-Benchmark

Massenspeicher

Einer der Hauptgründe für den hohen Preis des Notebooks ist das 2,5-Zoll-SSD von Intel (SSD 320/SSDSA2BW160G3L), welches allein schon über 200 Euro kostet und beispielsweise auch im ThinkPad T420s verbaut wird. Von den insgesamt 160 GByte Kapazität hat Lenovo knapp 12 GByte für die Recovery-Partition reserviert, die nach dem Brennen einer Wiederherstellungs-DVD gelöscht und für andere Zwecke genutzt werden kann.

Mit sequentiellen Transferraten von 262 MB/s Lesen und 169 MB/s Schreiben im AS-SSD-Benchmark können wir die Herstellerangaben (270 bzw. 165 MB/s) nahezu exakt bestätigen. Bei kleinen 4K-Dateien erreicht der Datenträger noch 15 respektive 27 MB/s, der 4K-64Thrd-Test (praktisch eher ein Ausnahmefall) endete mit 124 und 59 MB/s.

Verglichen mit herkömmlichen Festplatten sind dies beeindruckende Ergebnisse, die von aktuellen High-End-SSDs mit SATA-III-Interface, beispielsweise der Samsung PM830 im Dell XPS 13, aber nochmals deutlich übertroffen werden. Intels Laufwerke gelten dafür als besonders zuverlässig, was bei einem Profigerät wie dem ThinkPad X1 kein unwichtiger Punkt sein dürfte.

Intel SSD 320 Series SSDSA2BW160G3L
Minimale Transferrate: 77 MB/s
Maximale Transferrate: 146.1 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 140.1 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 39.2 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Systemperformance

Das flotte Solid State Drive sorgt in Verbindung mit dem leistungsstarken Prozessor für eine exzellente Systemleistung. 11911 Punkte im PCmark Vantage sowie 3312 Punkte im PCMark 7 liegen in Schlagdistanz zum Fujitsu Lifebook S761, das Dell Latitude E6320 fällt mangels SSD klar zurück. Gegenüber unserem ersten Test des X1 mit i5-2520M und 320-GByte-HDD (7302/2323 Punkte) können wir einen signifikanten Performancesprung vermelden.

Im Alltag ist vor allem das schnelle Intel Laufwerk ein echter Zugewinn. Ist das Betriebssystem Windows 7 Professional 64 Bit nach etwa 20 Sekunden gestartet, kann sofort und ohne weitere Verzögerungen gearbeitet werden. In Verbindung mit der hohen Singlethread-Performance des Prozessors überzeugt das System zudem mit einem überaus spontanen Ansprechverhalten und ausreichenden Leistungsreserven für nahezu alle (2D-)Anwendungen.

4.7
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.1
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
4.7
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.2
Primäre Festplatte
Datentransferrate
7.7
PC Mark
PCMark Vantage12128 Punkte
PCMark 73758 Punkte
Hilfe

Grafiklösung

Etwas weniger euphorisch fällt unser Urteil über die integrierte Grafikeinheit aus. Obwohl Intel gegenüber dem Vorgänger einen zweifellos großen Schritt gemacht hat und auch die Treiberqualität verbessert wurde, siedelt sich DirectX-10.1-fähige HD 3000 nur im Low-End-Bereich an. Wir konnten 3452 Punkte im 3dMark 06 und 1753 Punkte im 3dMark Vantage ermitteln, minimal mehr als in Verbindung mit dem Core i5-2520M (identische GPU-Taktraten).

3D Mark
3DMark 038003 Punkte
3DMark 056128 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
3452 Punkte
3DMark Vantage1753 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Spieler werden sich vermutlich kaum für das ThinkPad X1 interessieren, doch in niedrigen Einstellungen kann das Business-Gerät auch einige aktuelle Titel knapp flüssig darstellen.

Als traditionell recht anspruchslos gilt dabei EAs Fußballsimulation Fifa 12. Auch in der nativen Displayauflösung von 1366 x 768 Pixeln, hohen Details und mit zweifacher Kantenglättung erzielten wir noch gute 31 fps. Um gelegentliche Ruckler zu unterbinden, würden wir allerdings mittlere Settings empfehlen.

Die detaillierte Optik von Anno 2070 sowie Deus Ex: Human Revolution stellt weitaus höhere Anforderungen an die Grafikkarte. In beiden Spielen mussten wir uns auf 1024 x 768 Bildpunkte und die minimale Detailstufe beschränken, um spielbare Bildraten von knapp über beziehungsweise leicht unter 30 fps zu erreichen. Bereits ein älteres Mittelklasse-Modell wie die Mobility Radeon HD 5650 ist mehr als doppelt so schnell.

Fifa 12
Fifa 12
Anno 2070
Anno 2070
Deus Ex
Deus Ex
min. mittelhoch max.
Deus Ex Human Revolution (2011) 26.7fps
Fifa 12 (2011) 120.465.130.9fps
Anno 2070 (2011) 33.413.8fps
Zum Seitenanfang

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen 

Dank eines SSD statt der zuvor verbauten mechanischen Festplatte ist unser ThinkPad X1 im Leerlauf noch ein wenig leiser geworden. Der Lüfter läuft zwar noch immer durchgängig, ist mit 29,8 bis 30,3 dB(A) aber praktisch nicht wahrnehmbar. Bei geringer Auslastung, beispielsweise beim Surfen oder in Office-Programmen, verbleibt die Geräuschentwicklung auf diesem Niveau und sorgt für ein ungestörtes Arbeiten.

Erst wenn über längere Zeit eine größere Rechenleistung abgerufen wird, dreht der Lüfter langsam hoch und erreicht im 3DMark 06 deutlich hörbare 37,3 dB(A). Noch höhere Werte konnten wir lediglich in unserem Stresstest beobachten, der die Lautstärke auf bis zu 39,8 dB(A) steigerte. Dadurch, dass der Lüfter schnell und mit feiner Granularität auf Temperaturänderungen reagiert, ist das Betriebsgeräusch immer optimal an die jeweilige Situation angepasst. Auch nach längerer Volllast fällt der kleine und leider etwas hochfrequente Quirl schnell wieder auf das Leerlaufniveau zurück. 

Insgesamt erscheint uns die Lautstärke in Anbetracht der schlanken Bauform und des leistungsfähigen Prozessors durchaus angemessen. Wer ohnehin nur an maximaler Performance interessiert ist, kann im Energie-Manager Lenovos "Turbo Boost+" aktivieren. In diesem Modus wird die Lüfterdrehzahl stark angehoben, um die Taktreserven des Prozessors maximal auszuschöpfen.

Lautstärkediagramm

Idle 29.9 / 30.3 / 30.3 dB(A)
Last 37.3 / 39.8 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft SL 320 (aus 15 cm gemessen)
Stresstest
Stresstest

Temperatur

Die Temperaturentwicklung des ThinkPads präsentiert sich im Leerlauf zunächst vorbildlich. An keiner Stelle erwärmt sich das Gehäuse über 28 Grad Celsius, die Handballenauflagen bewegen sich nahe der Zimmertemperatur. Unter Last (Prime95 + FurMark) ändert sich dieses Bild drastisch: Besonders im Bereich des Luftauslasses steigen die Temperaturen stark an und knacken locker die 50-Grad-Marke. Auf dem Schoß möchte man das Gerät jetzt nicht mehr betreiben. In der Praxis werden solch hohe Werte aber nur dann auftreten, wenn das Gerät im Hochsommer über längere Zeit voll gefordert wird - doch auch dafür muss ein Notebook ausgelegt sein.

Nicht nur die Temperaturen des Gehäuses, sondern auch die der CPU klettern in unserem Stresstest auf bedenklich hohe Werte. Bei bis zu 98 Grad Celsius zeigt der Prozessor bereits leichtes Throttling auf 2,2 bis 2,6 GHz (Standardtaktrate: 2,8 GHz). Die Grafikeinheit kann mit etwa 1250 MHz knapp ihre maximale Turbo-Taktrate beibehalten. Lassen wir Prime95 ohne FurMark laufen, pendelt sich der i7-2640M bei ungefähr 3,0 GHz ein.

 

Max. Last
 56.1 °C45.1 °C29.5 °C 
 43.6 °C43.6 °C30.6 °C 
 34.7 °C30.1 °C30.1 °C 
 
32.4 °C44.8 °C52.5 °C
34.5 °C46.6 °C51.7 °C
30.7 °C35.8 °C38.8 °C
Maximal: 56.1 °C
Durchschnitt: 38.2 °C
 Maximal: 52.5 °C
Durchschnitt: 40.9 °C
Netzteil (max.)  57.3 °C | Raumtemperatur 20.2 °C | Voltcraft IR-360
Sound-Panel
Sound-Panel

Lautsprecher

Die Soundqualität der Stereolautsprecher hat sich gegenüber dem vorherigen Test nicht verändert. Das ThinkPad X1 spielt weiterhin nur im Mittelfeld, was vor allem an den begrenzten Bass-Reserven und der nur durchschnittlichen Maximallautstärke liegt. Tipp: Da die Boxen vor allem nach unten und zur Seite abstrahlen, empfiehlt es sich, dass Notebook an der Vorderseite um einige Millimeter anzuheben. Mit dieser kleinen Tuning-Maßnahme lässt sich die Räumlichkeit und Brillanz im Hochton-Bereich nicht unerheblich verbessern, was insbesondere der Film- und Musikwiedergabe zugute kommt. Auf externe Lautsprecher per HDMI, DisplayPort oder 3,5-Millimeter-Klinke sollte nach Möglichkeit dennoch nicht verzichtet werden.

Zum Seitenanfang

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Mit 7,0 bis 12,2 Watt im Leerlauf agiert die Core-i7-Version des ThinkPad X1 sparsamer als das Modell mit Core-i5-Prozessor, was zum Teil aber auch auf die effiziente SSD-Festplatte zurückgeführt werden kann. Denkbar wäre zudem, dass Lenovo mit einem aktualisierten BIOS die Stromsparfähigkeiten der Plattform besser ausnutzt.

Unter Last kehrt sich dieser Vorsprung ins Gegenteil um, auch wenn die Differenzen recht gering ausfallen. Maximal 62,4 Watt zieht das Notebook aus der Steckdose, 5 Watt mehr als das Schwestermodell. Im 3DMark 06 nehmen beide Geräte im Rahmen der Messgenauigkeit die gleiche Leistung auf - bei einer identischen TDP von 35 Watt und nur wenigen hundert MHz Taktunterschied waren ohnehin ähnliche Werte zu erwarten. Das 90-Watt-Netzteil hat keine Probleme, diesen Leistungsbedarf zu decken, selbst wenn parallel noch der Akku geladen werden soll.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.2 / 0.6 Watt
Idle 7.0 / 10.8 / 12.2 Watt
Last 52.8 / 62.4 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit 

Die reduzierte Energieaufnahme im Leerlauf spiegelt sich in einer verlängerten Laufzeit des fest integrierten 39-Wattstunden-Akkus wieder. 6 Stunden und 9 Minuten im Battery Eater Readers Test sind für ein aktuelles Notebook zwar bestenfalls Durchschnitt und praktisch kaum erreichbar (WLAN aus, minimale Displayhelligkeit), aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.

Bei typischer Nutzung mit WLAN und angepasster Hintergrundbeleuchtung (150 cd/m²) hält das ThinkPad 3 Stunden und 31 Minuten durch. Ein größerer Akku wie im Lifebook S761 wäre auch hier von Vorteil - dieser fiel bei Lenovo jedoch dem Streben nach einem möglichst dünnen Gehäuse zum Opfer. Für nicht gerade preiswerte 240 Euro (etwas günstiger bei manchen Online-Shops) ist ein separater Akku-Slice mit zusätzlichen 36 Wattstunden erhältlich, der unten an das Gerät gesteckt wird und knapp 7 Stunden Internetsurfen ermöglichen sollte.

Schon nach gerade einmal 43 Minuten im Battery Eater Classic Test (Höchstleistung, maximale Helligkeit, WLAN an) muss das X1 zurück an die Steckdose. Lenovos versprochene Ladezeit von nur 30 Minuten für 80 Prozent Füllstand können wir bestätigen, die restlichen 20 Prozent nehmen allerdings weitere 44 Minuten in Anspruch. Praktisch: Wer will, kann in den erweiterten Optionen des Lenovo-Energie-Managers selbst bestimmen, wann und wie weit die Zellen geladen werden. Beschränkt man sich beispielsweise darauf, den Akku nie über 90 Prozent zu laden, verlängert dies die Lebenserwartung desselben drastisch.

Readers Test
maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
Classic Test
minimale Laufzeit  (Classic Test)
Ladevorgang
Ladevorgang
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 9min
Surfen über WLAN
3h 31min
Last (volle Helligkeit)
0h 43min
Zum Seitenanfang

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Lenovo ThinkPad X1
Lenovo ThinkPad X1

So richtig wollte das typische ThinkPad Feeling während unseres Tests nicht aufkommen. Ja, das X1 ist schlank, leicht und sieht gut aus - doch wirft es auch einige Tugenden über Bord, die einst den Erfolg der Modellreihe begründeten.

Unser zentraler Kritikpunkt ist dabei das verspiegelte Display. Ungeachtet seiner hohen Helligkeit lassen sich Reflexionen im direkten Sonnenlicht nicht vermeiden, was den Außeneinsatz unnötig erschwert. Dass zudem selbst bei einem derart teuren Gerät kein hochwertiges Panel verbaut wird, hat leider traurige Tradition - nicht nur bei Lenovo.

Weitere Probleme entstehen durch das besonders dünne Gehäuse. Der fest integrierte Akku verfügt über lediglich 39 Wattstunden, was in dementsprechend eingeschränkten Laufzeiten resultiert. Auch das Kühlsystem musste extrem kompakt konstruiert werden und stößt unter Volllast an seine Grenzen. Neben der Lautstärke sind es besonders die hohen Temperaturen, die wir von einem ThinkPad eigentlich nicht gewohnt sind.

Genug der Kritik und Zeit, sich den positiven Aspekten des X1 zuzuwenden. Unser Topmodell bietet dank Core-i7-Prozessor und schnellem SSD eine nicht nur für die 13,3-Zoll-Klasse exzellente Anwendungsleistung, mit der sich so mancher Desktop-PC ersetzen lässt. Ebenso bewegen sich die Eingabegeräte sowie die Verarbeitungsqualität auf einem überaus hohen Niveau.

Ob das Notebook wirklich seinen enormen Kaufpreis von fast 1800 Euro wert ist, muss jeder Interessent selbst entscheiden. Neben den Konkurrenten von DellFujitsu oder Apple bietet sich auch die 1200 Euro teure Einstiegskonfiguration als Alternative an: Wer diese selbst mit einem SSD ausstattet, spart sich den enormen Aufpreis für den kaum schnelleren Prozessor und das 8-GByte-Speichermodul. Auf Anregung eines unserer Leser wollen wir zudem noch auf das Sony Vaio VPC-Z2 hinweisen, welches je nach Ausstattung ebenfalls in einer vergleichbaren Preisklasse spielt.

Zum Seitenanfang
Zur Verfügung gestellt von ...

9 Kommentare

Fragen, Anregungen, zusätzliche Informationen zu diesem Artikel? - Uns interessiert Deine Meinung (auch ohne Anmeldung möglich)!
Gesamtes Thema im Forum lesen / Antworten
#9 Re: Test Lenovo ThinkPad X1 (NWK3QGE) NotebookGaul, 22:19 14.04
mit anderen Worten: Schrott!Spiegeldisplay, WXGA, teuer - wer braucht so was?!...
#8 Re: Test Lenovo ThinkPad X1 (NWK3QGE) Notebookerba, 18:29 07.04
[quote author=Herr R link=topic=34770.msg176332#msg176332 date=1333652922]Perfekt wäre es in matt, mit 1600er Auflösung, größerer batterie und einem ULV Prozessor... IMHO[/quote]wenn es sowas gäbe bräuchte ich auch nicht mehr suchen, da ich sowieso ein Lenovo Fan bin... ich wäre evtl. eher für einen i3...
#7 Re: Test Lenovo ThinkPad X1 (NWK3QGE) NotebookMaWei, 10:58 06.04
[quote]Perfekt wäre es in matt, mit 1600er Auflösung, größerer batterie und einem ULV Prozessor... IMHO[/quote]hätte es diese attribute, würde es auch eine viel höhere bewertung erhalten.ein notebook mit 3,5h laufzeit im jahr 2012 rauszubringen ist lächerlich. gut es wird nicht jeder längere akkulaufzeiten benötigen, dennoch ist dieser wert meines erachtens nicht konkurrenzfähig.zum preis von 1800.- erwarte ich mir ein hervorragendes display, das gebotene hält jedoch nicht mal mit den billigsten acer geräten mit....
#6 Re: Test Lenovo ThinkPad X1 (NWK3QGE) NotebookHerr R, 21:08 05.04
Designtechnisch ist das X1 gelungen und muss sich nicht vor den MBs verstecken, wer aber ein Arbeitstier sucht ist mit anderen besser beraten. ICh benutze selbst ein X220t, welches aufgrund der Tabletfunktion ein semiglare Display hat. Mich stört das relativ wenig, da ich kaum draußen arbeite. Aber wenn ich ein Consumergerät suchen würde, dann stünde das X1 ganz vorne. rein von der Optik. Es wirkt wie eine Weiterentwicklung, die vom reinen Arbeitstier zum robusten Accessoires geworden ist. Ich finde das nicht schlecht, jedoch sollte Lenovo weiterhin auch auf klassische Arbeitstiere setzen und jedem die Wahl lassen. Perfekt wäre es in matt, mit 1600er Auflösung, größerer batterie und einem ULV Prozessor... IMHO...
#5 Re: Test Lenovo ThinkPad X1 (NWK3QGE) NotebookReini, 20:32 05.04
Als Besitzer eines Lenovo ThinkPad T420 halte ich die Einschätzung für zutreffend. Ein solches Gerät wie das X1 mit Glare-Display an Geschäftskunden zu richten, ist eine Zumutung, egal wie die innere Ausstattung und Leistung aussieht. Die Wertung ist daher völlig in Ordnung. Das X1 hat sogar einen internationalen Design-Preis erhalten; der Opel Insignia auch. Wofür ist mir in beiden Fällen allerdings unklar.  ...
#4 Re: Test Lenovo ThinkPad X1 (NWK3QGE) NotebookHerr R, 17:02 05.04
Kann ich auch verstehen,aber ich finde leider das die Tests bei euch nicht klar genug voneinander abgegrenzt sind. Zum Beispiel finde ich das viele Ultrathins/Ultrabooks auf dem Papier gut aussehen und auch im Design sehr ansprechend sind, aber in keinem Verhältnis zu der gebotenen Qualität stehen. Z.b. sind die Zenbooks aus meiner Sicht die einzigen Ultrabooks, die sich annährend mit dem Klassenprimus MBA messen können, was Verarbeitung angeht. Vergleicht man dann weiter untereinander stellt man ja relativ schnell festm das die Leistung der UBs fast auf einem identischen Niveau ist. Fast alle kommen mit 4Gb Ram, Core i5 ULV, 128 GB SSD... Aber während Toshiba noch ein mattes Display mitbringt, viele Anschlüsse und Tastaturbeleuchtung sind die Geräte von Acer eine einzige Enttäuschung. verarbeitet sind beide mehr oder weniger zufriedenstellend, aber hier erwarte ich dann doch stärkere Fokussierung auf Unterschiede um den potenziellen Käufer zu beraten und nicht alle im gleichen Niveau zwischen 81% und 84 % zu lassen. Denn hier ist doch viel mehr möglich. ...
#3 Re: Test Lenovo ThinkPad X1 (NWK3QGE) NotebookTill Schönborn, 14:36 05.04
[quote author=Nager link=topic=34770.msg176285#msg176285 date=1333620898]Es ist schon fast sträflich, hier das [url=http://www.notebookcheck.com/Test-Sony-Vaio-VPC-Z23N9E-B-Subnotebook.71926.0.html]Sony Z2[/url] zu vergessen, was nur wenige Tage vorher zum zweiten Mal getestet wurde und sich ohne "Power Media Dock" in ähnlichen Preisregionen bewegt, aber mit einem *entschieden* besseren Display.[/quote]Danke für den Hinweis, wird noch ergänzt![quote author=Herr R link=topic=34770.msg176303#msg176303 date=1333627897]Allen ernstes??? Das X1 ist nicht Lenovos Paradebeispiel im Bereich der Thinkpads, schlägt aber immer noch jedes Acer, Asus-Notebook um längen. Vielleicht mit Ausnahme der Zenbooks. Ich hatte das X1 selbst in der Hand, und ja das Display ist nicht gut und Gorillaglas muss auch nicht unbedingt sein, aber ich verstehe die Tests hier langsam nicht mehr. Im Vergleich habt ihr die Ultrabooks von Acer, auch das neue 15" Modell höher bewertet. Wie kann das sein, diese Geräte sind miserabel verarbeitet, haben auch Glare-Type Displays, bieten keine 3-Jahre-Vor-Ort Service und sind einfach von der Wertigkeit besonders der Eigabegeräte meilenweit von einem Thinkpad der X-Serie entfernt. Bitte denkt mal über eure Tests nach, ob da nicht vielleicht ein paar Änderungen nötig wären, denn wenn das mittelmäßige X1 81% bekommt, dann sind z.B die Acer Ultrabooks nicht besser als 70% (rein subjektiv gefühlt). Denn niemand kann leugnen, das das klapperige Consumer-Kisten sind. Vielen dank. Feedback wäre cool. Grüße[/quote]Hallo,es wird sicherlich auch andere geben, die dir in dieser Beziehung zustimmen werden - unser Rating kann als einzelne Zahl nie eine eindeutige Kaufempfehlung abgeben! In diese Zahl fließen viele Faktoren ein, die je nach Nutzer mehr oder weniger wichtig sind - unter anderem auch das Gewicht oder die Temperaturentwicklung. Dennoch sind wir uns der Schwächen eines zum Teil auch subjektiven Ratings bewusst und werden sicherlich auch zukünftig versuchen, hier noch wenn möglich Optimierungen vorzunehmen. :)Ansonsten stehen wir Redakteure auch gerne für Rückfragen bereit, die dem Test ggf. nicht zu entnehmen sind....
#2 Re: Test Lenovo ThinkPad X1 (NWK3QGE) NotebookHerr R, 14:11 05.04
Allen ernstes??? Das X1 ist nicht Lenovos Paradebeispiel im Bereich der Thinkpads, schlägt aber immer noch jedes Acer, Asus-Notebook um längen. Vielleicht mit Ausnahme der Zenbooks. Ich hatte das X1 selbst in der Hand, und ja das Display ist nicht gut und Gorillaglas muss auch nicht unbedingt sein, aber ich verstehe die Tests hier langsam nicht mehr. Im Vergleich habt ihr die Ultrabooks von Acer, auch das neue 15" Modell höher bewertet. Wie kann das sein, diese Geräte sind miserabel verarbeitet, haben auch Glare-Type Displays, bieten keine 3-Jahre-Vor-Ort Service und sind einfach von der Wertigkeit besonders der Eigabegeräte meilenweit von einem Thinkpad der X-Serie entfernt. Bitte denkt mal über eure Tests nach, ob da nicht vielleicht ein paar Änderungen nötig wären, denn wenn das mittelmäßige X1 81% bekommt, dann sind z.B die Acer Ultrabooks nicht besser als 70% (rein subjektiv gefühlt). Denn niemand kann leugnen, das das klapperige Consumer-Kisten sind. Vielen dank. Feedback wäre cool. Grüße...
#1 Re: Test Lenovo ThinkPad X1 (NWK3QGE) NotebookNager, 12:14 05.04
[quote]Das Konkurrenzumfeld in der Klasse von 12 bis 14 Zoll ist breit gefächert, auch wenn nur wenige Modelle neben dem ThinkPad X1 eine ähnliche Verknüpfung von hoher Leistung sowie schlanker Bauform aufweisen. Diesem Anspruch noch am nächsten kommen beispielsweise das Dell Latitude E6320 oder Fujitsus Lifebook S761, eher auf den Consumer-Bereich ausgerichtet ist das Macbook Pro 13.[/quote]Es ist schon fast sträflich, hier das [url=http://www.notebookcheck.com/Test-Sony-Vaio-VPC-Z23N9E-B-Subnotebook.71926.0.html]Sony Z2[/url] zu vergessen, was nur wenige Tage vorher zum zweiten Mal getestet wurde und sich ohne "Power Media Dock" in ähnlichen Preisregionen bewegt, aber mit einem *entschieden* besseren Display....
Alle 9 Beträge lesen / Antworten

Diesen Artikel kommentieren / Antworten:

Im Test: Lenovo ThinkPad X1 NWK3QGE, zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  Lenovo ThinkPad X1 NWK3QGE

Datenblatt

Lenovo ThinkPad X1 NWK3QGE

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel QM67
:: Speicher
8192 MB, 1x 8192 MByte Elpida DDR3-1333 (667 MHz), 1 Slot
:: Grafikkarte
Intel HD Graphics 3000, Kerntakt: 650 MHz, Turbo bis 1300 MHz, 8.15.10.2476
:: Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, Lenovo LP133WH2-TLM5, LED-Backlight, Gorilla-Glas, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Intel SSD 320 Series SSDSA2BW160G3L, 160 GB
:: Soundkarte
Intel Cougar Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Kopfhörer/Mikrofon (3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: 4-in-1 (SD, SDHC, SDXC, MMC), 1 Fingerprint Reader,
:: Netzwerkverbindungen
Intel 82579LM Gigabit Network Connection (10/100/1000MBit), Intel Centrino Ultimate-N 6300 AGN (agn), Bluetooth 3.0 Bluetooth, F5521gw Mobile Boradband UMTS/HSPA-Modul
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 21.3 x 337 x 231
:: Gewicht
1.75 kg Netzteil: 0.337 kg
:: Akku
38.4 Wh Lithium-Polymer, 4 Zellen
:: Preis
1800 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 1.3 Megapixel, 90-Watt-Netzteil, Kurzanleitung, ThinkVantage Tools, 24 Monate Garantie

 

Wir präsentieren: Das Lenovo ThinkPad X1, ...
Wir präsentieren: Das Lenovo ThinkPad X1, ...
...das dünnste Modell der gesamten Baureihe.
...das dünnste Modell der gesamten Baureihe.
Mängel bei der Verarbeitung konnten wir nicht entdecken, ...
Mängel bei der Verarbeitung konnten wir nicht entdecken, ...
...auch die festen Scharniere überzeugen.
...auch die festen Scharniere überzeugen.
Der maximale Öffnungswinkel ist überaus großzügig:
Der maximale Öffnungswinkel ist überaus großzügig:
180 Grad sind kein Problem.
180 Grad sind kein Problem.
Unter den rückseitig angebrachten Anschlüssen...
Unter den rückseitig angebrachten Anschlüssen...
...befindet sich unter anderem USB 3.0 und eSATA, ...
...befindet sich unter anderem USB 3.0 und eSATA, ...
...aber auch die SIM-Karte für das UMTS-Modul.
...aber auch die SIM-Karte für das UMTS-Modul.
Im Inneren arbeitet ein schneller Core i7-2640M.
Im Inneren arbeitet ein schneller Core i7-2640M.
Ausgezeichnete Eingabegeräte kennzeichnen das X1.
Ausgezeichnete Eingabegeräte kennzeichnen das X1.
Dies beginnt bei der Tastatur, ...
Dies beginnt bei der Tastatur, ...
...die ein klares Feedback und einen präzisen Druckpunkt bietet, ...
...die ein klares Feedback und einen präzisen Druckpunkt bietet, ...
...und endet mit dem traditionellen Trackpoint.
...und endet mit dem traditionellen Trackpoint.
Dedizierte Tasten steuern die integrierten Lautsprecher.
Dedizierte Tasten steuern die integrierten Lautsprecher.

Ähnliche Geräte

Laptops anderer Hersteller

Notebooks eines anderen Herstellers und/oder mit einer anderen CPU

Links

  • Herstellerinformationen zum Testgerät

Preisvergleich

Pricerunner n.a.

Pro

+Schnelle SSD
+Leistungsfähiger Prozessor
+Dünnes und gut verarbeitetes Gehäuse
+Helles Display
+Hochwertige Eingabegeräte
+Umfassende Schnittstellenausstattung
 

Contra

-Hoher Preis
-Schwacher Kontrast und eingeschränkte Blickwinkel
-Verbesserungswürdige Akkulaufzeit
-Temperaturentwicklung unter Last

Shortcut

Was uns gefällt

Besonders durch das schnelle Flash-Laufwerk wird die Arbeitsgeschwindigkeit des ThinkPad X1 deutlich verbessert. Windows und Programme starten in Sekundenschnelle, und auch der i7-2640M bietet großzügige Leistungsreserven für fast alle Anwendungen.

Was wir vermissen

Die Abwärme der flotten CPU kann das Kühlsystem speziell im Sommer schnell an seine Grenzen bringen. Hier sollte Lenovo noch einmal Hand anlegen, um die Geräuschkulisse und die Temperaturen zu reduzieren.

Was uns verblüfft

Welcher ThinkPad Kunde möchte ein verspiegeltes Display? Für den Nachfolger wünschen wir uns ein mattes und hochwertigeres Panel.

Die Konkurrenz

Unter den professionellen 13-Zöllern muss sich das X1 mit dem Dell Latitude E6320 und dem Fujitsu Lifebook S761 messen, unter Umständen ist auch Apples MacBook Pro 13 interessant. Harte Konkurrenz aus dem eigenen Haus stellt das ThinkPad T420s dar.

Bewertung

Lenovo ThinkPad X1 NWK3QGE
03.04.2012 v2
Till Schönborn
Verarbeitung 85%
Tastatur 87%
Mausersatz 83%
Konnektivität 84%
Gewicht 90%
Akkulaufzeit 73%
Display 62%
Leistung Spiele 64%
Leistung Anwendungen 94%
Temperatur 69%
Lautstärke 91%
Eindruck 80%
Durchschnitt 80%

81%

Subnotebook *
gewichteter Durchschnitt

* Gewichtung Subnotebook:
Verarbeitung 8%, Tastatur 10%, Mausersatz 10%, Konnektivität 4%, Gewicht 16%, Akkulaufzeit 12%, Display 8%, Leistung Spiele 2%, Leistung Anwendungen 4%, Temperatur 8%, Lautstärke 8%, Eindruck 10%Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test Lenovo ThinkPad X1 (NWK3QGE) Notebook
Autor: Till Schönborn (Update: 17.01.2013)