Test Motorola RAZR i Smartphone

Michael Skiba, 16.11.2012

Intel Premium-Smartphone. Nicht nur die Materialien sind „Premium“ – auch das Innenleben mit einem 2 GHz Singlecore-Chip, 4,3'' Bildschirm mit qHD Auflösung sowie NFC können sich sehen lassen. Was bietet Motorola noch für aktuell knappe 400 Euro? Kann das Intel-RAZR mit der Konkurrenz im oberen Leistungsdrittel mithalten?

Die RAZR-Serie ist die Vorzeige-Serie von Motorola. Neben dem RAZR i wurde zeitgleich das RAZR HD vorgestellt und das RAZR M. Schon das erste RAZR-Klapphandy war seinerzeit ein Kultobjekt und hieran möchte Motorola natürlich wieder anknüpfen. Doch hat das Unternehmen es nicht leicht mit Konkurrenten wie Apple oder Samsung. Der Name RAZR hat übrigens noch nicht seine Bedeutung verloren: er stammt von dem englischen Wort für Rasierklingen (razor blades), weil schon das erste RAZR-Modell, das V3, seinerzeit extrem dünn, also rasiermesserscharf, war. Dies will Motorola offensichtlich weiterführen. An diesem Anspruch gemessen sollte das Testgerät allerdings dünner als 8,3 mm sein.

Das Bild für den 4,3'' großen kapazitiven AMOLED-Bildschirm mit qHD-Auflösung berechnet eine PowerVR SGX540, wobei die Grafikkarte mit der vom iPhone 5 oder dem Galaxy S3 konkurrieren muss. Im Namen steckt neben der Serie außerdem der verbaute Intel-Prozessor. Der Einkerner, mit 2 GHz getaktet, hat ein hartes Los, muss er doch direkt gegen die Mehrkerner Apple A6 und Samsung Exynos 4 Quad bestehen. Ob er im Vergleich untergeht oder doch überrascht, zeigt dieser Test.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Motorola setzt ebenso wie beim ungefähr zeitgleich vorgestellten RAZR HD auf sehr widerstandsfähige Materialien für Hülle und Display des RAZR i. So besteht das Unibody-Gehäuse aus Flugzeugaluminium und die nicht abnehmbare Rückseite aus Kevlar. Das griffige Backcover ist angenehm anzufassen, lediglich im oberen Fünftel entstehen schnell Fingerabdrücke oder Kratzer auf dem Schutzglas der Kamera und des Lautsprechers. Es schließt bündig mit dem unteren Teil des Backcovers ab und liegt sogar noch ein wenig hinter der Umrandung. Somit können durch Bewegungen auf rauen Flächen keine Kratzer im Glas entstehen. Durch die Haptik des Revers in Kombination mit der schlanken Bauweise, 60,9 x 122,5 x 8,3 mm, und dem 4,3''-Display liegt das Smartphone gut in der Hand. Das Display wird von Corning Gorilla Glas, ein Aluminiumsilikatglas, geschützt. Zusätzlich ist gegen Spritzwasser oder anderweitige Feuchtigkeitsangriffe mit einer wasserabweisenden Beschichtung für die Funktionstüchtigkeit der Platinen gesorgt.

Durch die Auswahl der Materialien, welche für Robustheit und Stabilität stehen, und dem Gewicht von 126 g, das spürbar in der Hand wiegt, verspricht das Gerät eine gewisse Resistenz gegen äußere Einflüsse. Dies bestätigt auch der Test, denn hier konnten weder Knarz- noch durch punktuelle Belastung hervorgerufene andere Geräusche festgestellt werden.

Das Smartphone ist für den alltäglichen Gebrauch gut geeignet. Auch kleinere Stürze und Stöße sollten ohne Probleme weggesteckt werden. Physische Tasten hat das RAZR unter dem Display nicht mehr, da ja seit Android 4.0 die Notwendigkeit wegfällt. Drei Tasten für Zurück, Home und kürzlich verwendete Apps erscheinen bei eingeschaltetem Display am unteren Rand. Die Frontkamera ist rechts neben dem Motorola-Logo an der oberen Frontseite zu erkennen, wobei sie genauso wenig ins Auge fällt wie der Lautsprecher direkt neben der Kamera auf der Rückseite. Links des Motorola-Logos befindet sich die Notification LED, die allerdings in abgeschaltetem Zustand nicht auffällt.   

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Auf der linken Seite sind die Slots für MicroSim und MicroSD Karte angebracht, welche durch eine Abdeckung vor Verschmutzung geschützt werden. Die beiden Slots liegen sehr weit im Gerät, sodass man sich eine Minute Zeit nehmen sollte, wenn die MicroSim ausgetauscht werden muss. Dies erhöht auch merklich die Fehleranfälligkeit, da die Abdeckung nur punktuell befestigt wurde.

Das RAZR i unterstützt MicroSD Karten bis zu 32 GByte, was sich mit den internen 4,9 GByte zu 36,9 GByte verfügbarem Speicher aufsummiert, denn 3,1 GByte sind für das System und Treiber reserviert. Unter den Slots befindet sich der MicroUSB-Anschluss, über den auch die Datenübertragung möglich ist.

Kamera-Button, Lautstärkewippe und Power-Button
Kamera-Button, Lautstärkewippe und Power-Button
3,5mm Klinke
3,5mm Klinke

Schlussendlich befindet sich ganz unten der Kamera-Auslöser, welcher auch als Schnellwahl-Taste für die Kamera-App gedacht ist. Auf der Oberseite kann der Anwender seine 3,5mm Kopfhörer in den vorgesehenen Klinkenanschluss einstecken. Ein HDMI-Slot, wie er zum Beispiel beim RAZR HD zu finden ist, fehlt.

Im Inneren werkelt eine Intel Atom CPU Z2480. Dabei ist der Einkerner mit 2,0 GHz getaktet und kann dank Hyper-Threading zwei Tasks gleichzeitig bearbeiten. Nach außen hin kann das Smartphone sich unter anderem per NFC (Near Field Communication) mit anderen Geräten verbinden.

Software

Beim Anschalten leuchtet dem User Android 4.0.4, bekannt unter Ice Cream Sandwich (ICS), entgegen. Motorola will noch vor 2013 ein Update auf 4.1 (Jelly Bean – JB) anbieten, das der Benutzer aber selbst auf das Smartphone spielen muss. Ursprünglich ist die Taskleiste, in der beispielshalber das WLAN eingeschaltet werden kann, auf der linken Seite über ein Widget erreichbar. Mittig ist ein Widget mit dem etwas unkreativen Namen Kreise angezeigt. Hier können Funktionen wie die aktuelle Uhrzeit, Batteriestand oder das Wetter mitgeteilt werden.

Bereits von Haus aus installiert ist eine App, die Smart Actions genannt wird. Hier kann der Benutzer einige Aufgaben automatisieren, wie zum Beispiel das Stummschalten, wenn der Benutzer in einer Besprechung oder am Arbeitsplatz ist. Dabei können verschiedene Auslöser genutzt werden, wie Standort, Zeitraum, Akkustand, Display-Status-Änderung und allerhand mehr. Unter dem Registerpunkt Aktionen können allerlei Funktionen, die auf den Auslöser folgen, definiert werden. Unter anderem das Stumm- oder Lautschalten, automatische SMS-Antworten, bestimmte Apps starten, Standby oder GPS einschalten und etliches darüber hinaus. Dadurch soll unter anderem ein geringerer Akkuverbrauch entstehen.

Für völlig unerfahrene Android-Nutzer ist eine Guide Me App vorinstalliert. In der bekommt der Nutzer die ersten Schritte erklärt. Sie beinhaltet außerdem ein kleines Wörterbuch mit den wichtigsten Smartphone-Begriffen. Sollte dies nicht ausreichen, können über einen Registerpunkt weitere Hilfethemen ausgewählt werden. Hier gibt es viele ausführliche FAQs, die allerdings auf englisch sind.

Kommunikation & GPS

Die Kommunikationsmöglichkeiten fallen sehr umfassend aus. So kann sich der Benutzer bei Verfügbarkeit über das integrierte WLAN-Modul, das die Übertragung nach 802.11 a/b/g/n mit 2 GHz bzw. 5 GHz unterstützt, in ein WLAN einloggen. Sollte kein WLAN in der Umgebung zugänglich sein, kann der User auf eine mobile Internetverbindung zurückgreifen. Hier ist das RAZR i noch nicht mit LTE (Long Term Evolution), aber dafür mit allen anderen Netzwerken wie GSM, UMTS, HSPA und dessen Nachfolger HSPA+ kompatibel. Hiermit sind immerhin schon Bandbreiten bis zu 21 MBit/s möglich.

Außerdem kann per NFC Kontakt zu anderen kompatiblen Geräten gesucht werden. Grundgedanke des NFCs war die bargeldlose Bezahlung, indem das Handy einfach an einen Sensor gehalten wird. Allerdings hat sich dies noch nicht flächendeckend durchgesetzt. Unter anderem hat die Deutsche Bahn eine mögliche Anwendung für NFC vorgestellt. Das unter dem Namen Touch & Travel bekannte System ist schon in vielen Städten und Verkehrsverbunden etabliert. Allerdings kann dieser NFC auch für Übertragungen zwischen Smartphones untereinander verwendet werden. Bei der unter dem Namen Android Beam bekannten Funktion des ICS werden Übertragungen bis zu einem Maximal-Abstand von zehn Zentimetern ermöglicht.

Neben NFC können Daten über Bluetooth ausgetauscht werden. Hierbei wird die Klasse 1, Version 2.3+EDR (Enhanced Data Rate) verwendet. Dies ist eine sehr alte Version, die extrem viel Strom zieht bei gerimger Datenübertragungsrate.

Als kompaktes Navi eignet sich das RAZR i dank seines A-GPS-unterstützten GPS-Sensors ebenfalls. Während unseres Tests war der Empfang stets einwandfrei, zumindest in freier Wildbahn. Die initiale GPS-Ortung war binnen 30 Sekunden erledigt.

Kameras & Multimedia

Das RAZR i besitzt für hochauflösende Fotos und Videos auf der Rückseite eine 8 Megapixel Kamera, die bei eingeschaltetem Display innerhalb von weniger als einer Sekunde startklar ist. Eine weitere Sekunde braucht die App, um zehn Serienbilder zu schießen. Einfache HDRI-Aufnahmen (High Dynamic Range Image – Bild mit hohem dynamischen Umfang) können mit der Backkamera geschossen werden. Heraus kommt ein Foto, das farblich etwas wärmer wirkt als die Wirklichkeit.

Autofokus und Touch to focus sollen die Bedienung erheblich vereinfachen. Dies funktioniert auch im Test soweit ohne Probleme. Einzig die Dauer von knappen vier Sekunden, bis der Fokus, den der User eingestellt hat, wieder auf Autofokus zurückspringt, finden wir etwas zu kurz bemessen. Außerdem ist eine digitale Bildstabilisierung integriert. Videos sind bis 1080p (1920 x 1080 Pixel) realisierbar. Im Selbstauslöser-Modus kann eine Verzögerung von drei, fünf oder zehn Sekunden ausgewählt werden.

Auf der Vorderseite befindet sich die Frontkamera, die Fotos mit 0,3 Megapixel aufnimmt und Videos in VGA-Auflösung (entspricht 640 x 480 Pixel). Diese sehr dürftige Kamera kann es mit ähnlichen Smartphones wie dem Samsung S3 nicht aufnehmen. Die Bilder sind grobkörnig und das Video sehr unscharf.

Referenzbild mit Spiegelreflex - ohne Zoom
Referenzbild mit Spiegelreflex - ohne Zoom
Referenzbild mit Spiegelreflex - 50% Zoom
Referenzbild mit Spiegelreflex - 50% Zoom
Referenzbild mit Spiegelreflex - 100% Zoom
Referenzbild mit Spiegelreflex - 100% Zoom
HDRI - ohne Zoom
HDRI - ohne Zoom
HDRI - 50% Zoom
HDRI - 50% Zoom
HDRI - 100% Zoom
HDRI - 100% Zoom
Fronkamera
Fronkamera
Einzelbild - ohne Zoom
Einzelbild - ohne Zoom

Zubehör

Beim Öffnen der Verpackung kommt neben einigen Prospekten zu den ersten Schritten und rechtlichen Hinweisen in verschiedenen Sprachen ein MicroUSB zu USB Ladekabel zum Vorschein. Dazu gibt es einen mit USB kompatiblen Stromstecker und Kopfhörer. 

Weiteres Zubehör muss eigens bei Motorola erworben werden. Da gibt es neben Ladekabeln und Adaptern für die verschiedensten Zwecke Headsets und Software zu kaufen.

Garantie

Motorola gewährt 24 Monate Garantiezeit für Mobiltelefone und 12 Monate für Zubehör. Nicht zum Zubehör zählen der Akku, der eine Garantiezeit von 6 Monaten hat.

Spiele

Die Grafikkarteneinheit besteht aus einer PowerVR-540-GPU, die mit 400 MHz getaktet ist. Damit lassen sich nicht allzu anspruchsvolle Spiele problemlos und flüssig darstellen, allerdings bei etwas aufwendigeren Spielen ruckelt es. Dafür wurde unter anderem das 3rd Person-Shooter Shadowgun getestet. Dabei fällt schon beim Menü der ein wenig ruckelnde Hintergrund auf. Deswegen schaltet sich bei der Grafikeinstellung unter Autodetect zu Recht die niedrigste Auswahl ein. Es wurde versucht, eine Partie zu starten, aber nach über 10 Minuten Wartezeit brach der Tester ab. Das Rennspiel Raging Thunder 2 reagierte schon vor dem Menü nicht mehr und wurde vom System beendet. Das ist doch sehr schade, da man sich so nicht sicher sein kann, ob das eigene Lieblingsspiel auf dem RAZR i funktioniert. Hier will Intel ansetzen und die Kompatibilität zu den Spielen erhöhen, doch ist dieses Vorhaben noch lange nicht abgeschlossen.

Einfache Spiele wie Angry Birds machen Spaß, doch schon bei dem Jump`n Run Temple Run konnte beim Starten des Laufes ein Ruckler wiederholbar festgestellt werden. Mit diesem Spiel konnte der Lagesensor getestet werden, der tadellos und schnell funktioniert.

Eingabegeräte & Bedienung

Die Eingabe gestaltet sich differenziert. Das Drehen des Bildschirms dauert weit über eine Sekunde. Der Touchscreen funktioniert präzise und schnell. Dabei profitieren die Bedienelemente von dem 4,3'' großen Display. Dadurch hat der Benutzer keinerlei Erschwernisse beim Arbeiten mit Apps und Spielen. Auch die Tasten der virtuellen Tastatur sind genügend groß, eine (rechtschreib-) fehlerfreie Handhabung sollte damit gegeben sein. Schlecht platzierte Elemente gibt es eigentlich soweit nicht, vor allem, da ja auch die Tastatur bei Bedarf gewechselt werden kann. So bietet hier Motorola von Haus aus die Google-Spracheingabe, die Motorola-Eingabe und Swype an.

Display

Wie wir testen - Display

Das RAZR i hat ein inzwischen standardmäßig großes Super AMOLED Advanced Display (active matrix organic light-emitted diode) mit 4,3''. Es löst, wie der Zusatz Advanced schon vermuten lässt, mit qHD (540 x 960 Pixel) auf und wird, wie oben schon erwähnt, von Corning Gorilla Glas vor Kratzern geschützt. Filmliebhaber wird das 16:9 Verhältnis gefallen, denn so entstehen keine Balken bei der Video-Wiedergabe. Auf AMOLED zu setzen ist eine gute Idee von Motorola, da die Technik für brillante Farben und satte Kontraste steht. Durch den sehr schmalen Rand um den Touchscreen herum und das durch ICS ermöglichte Wegfallen der physischen und optischen Tasten nimmt das Display fast die gesamte Fläche der Vorderseite ein.

Das RAZR i leuchtet mit durchschnittlich 272,9 cd/m², maximal sogar mit 284 cd/m². Dies sind im direkten Vergleich mit zum Beispiel dem Galaxy S3 sehr gute Werte (148,6 cd/m² und maximal 153 cd/m²). Das Apple iPhone 5 wiederum leuchtet mit ganzen 499 cd/m² in Spitze. Da kommt unser Test-Smartphone nicht ran. Durch das AMOLED-Display sinkt der Schwarzwert auf 0. Dies ergibt einen extrem hohen Kontrast. Dadurch schneidet ein AMOLED-Display im Vergleich mit anderen Displays sehr gut ab.

263
cd/m²
269
cd/m²
281
cd/m²
264
cd/m²
271
cd/m²
282
cd/m²
266
cd/m²
276
cd/m²
284
cd/m²
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 284 cd/m²
Durchschnitt: 272.9 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 271 cd/m²
Schwarzwert: 0 cd/m²
Kontrast: ∞:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Subjektiv kann der Tester dies nur bestätigen. Der satte Schwarzton ist im Vergleich mit, zum Beispiel einem LCD-Display, gut zu erkennen. Die Farben sehen auf dem RAZR i etwas wärmer aus als beispielsweise auf dem Galaxy S2, auf dem die Farbtemperatur allerdings auch schon höher liegt als bei dem Orginal. Videos laufen in qHD, das kräftige Schwarz erhöht den Filmgenuss um ein Vielfaches. Im Außengebrauch ist die glänzende Bildschirmoberfläche eher ein Nachteil, der auch nur bedingt durch die überdurchschnittliche Leuchtkraft ausgeglichen wird. So erkennt man bei starker Sonneneinstrahlung kaum noch das Bild. In Sachen Blickwinkelstabilität macht kein Display dem AMOLED etwas vor. Man erkennt selbst bei flachsten Winkeln das Bild, lediglich die Farbtemperatur nimmt ein wenig ab. 

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität
Außeneinsatz
Außeneinsatz
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Leistung

Wie wir testen - Leistung

AnTuTu-Benchmark
AnTuTu-Benchmark

Für ein High-End Gerät reicht es bei dem RAZR i nun nicht, da Einkerner nicht mehr Stand der Technik sind. Trotzdem erreicht das Smartphone das obere Drittel in Sachen Leistung. Der auf Intels Medfield-Plattform basierende Atom Z2480 Prozessor taktet zwar, wie oben schon erwähnt, mit super-schnellen 2 GHz, trotzdem hindert dies das Smartphone am flüssigen Wiedergeben mancher Apps und Spiele. Wobei das auch daran liegen könnte, dass einige Apps nicht auf der Intel-Plattform laufen, wobei Intel viele App-Programmierer anhält, die Apps auch Intel-kompatibel zu programmieren. Zur Zeit lassen sich diese Apps nur mit einem Emulator zum Laufen bringen. Bedienen lässt sich das Gerät wiederum flüssig und schnell. Es reagiert ohne merkliche Verzögerung. Die Grafik übernimmt die schon eingangs angeführte PowerVR-540-GPU mit 400 MHz Taktrate. Mit 1 GByte Arbeitsspeicher wurde zudem hier nicht gespart.

Die Benchmarks zeigen das oben genannte noch einmal im direkten Vergleich. Das RAZR i hält bei den meisten Gegenüberstellungen mit den High-End Geräten mit. Beim Geekbench 2 und beim Browsermark siedelt sich das Testgerät im oberen Drittel an. Der Linpack for Android Benchmark zeigt deutlich den Einkerner. Wohingegen bei Multicores die MFLOPS im Vergleich Multi-Thread (oben) – Single-Thread (unten) stark nach oben schnellen, bewegen sich Unicores auf etwa einem Level. Beim GLBench 2.5 Egypt HD Offscreen kommt das RAZR i auf langsame 7,6 fps. Dies entspricht etwa 33% vom iPhone 5. Dies zeigt doch einen deutlichen Unterschied zwischen unserem Testgerät und High-End-Geräten. Der Flash-Speicher des RAZR i ist hingegen wirklich gelungen. Beim Lesen gibt es gar nichts zu beanstanden, da ist es auf einer Höhe mit dem Galaxy S3 oder dem iPhone 5, beim Schreiben auf den Speicher ist das Motorola-Smartphone sogar weit vor dem S3 und auf einer Höhe mit dem HTC One X.

Der GLBench 2.5 Egypt HD Onscreen war leider nicht möglich, da er wiederholt abstürzte. Die Ursache für den Absturz ist nicht festzustellen. Doch GLBenchmark hat selbst einen Vergleich hochgeladen. Hier schneidet die PowerVR SGX 540 nicht besonders gut ab (873 Punkte für die PowerVR-540-GPU, demgegenüber stehen die 5858 Punkte des Siegers PowerVR SGX 554, welcher zum Beispiel im iPad 4 verbaut wurde).

AnTuTu Benchmark v2
Total Score
Motorola RAZR i
PowerVR SGX540, Z2480, 8 GB SSD
6251 Points ∼30%
Samsung Galaxy S3
Mali-400 MP4, Exynos 4412 Quad, 16 GB SSD
12208 Points ∼58% +95%
Samsung Galaxy S DUOS GT-S7562
Adreno 200, MSM7227A
3429 Points ∼16% -45%
HTC One X
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
10610 Points ∼50% +70%
SD Card Write
Motorola RAZR i
PowerVR SGX540, Z2480, 8 GB SSD
150 Points ∼86%
Samsung Galaxy S3
Mali-400 MP4, Exynos 4412 Quad, 16 GB SSD
127 Points ∼73% -15%
Samsung Galaxy S DUOS GT-S7562
Adreno 200, MSM7227A
89 Points ∼51% -41%
HTC One X
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
150 Points ∼86% 0%
SD Card Read
Motorola RAZR i
PowerVR SGX540, Z2480, 8 GB SSD
195 Points ∼87%
Samsung Galaxy S3
Mali-400 MP4, Exynos 4412 Quad, 16 GB SSD
195 Points ∼87% 0%
Samsung Galaxy S DUOS GT-S7562
Adreno 200, MSM7227A
193 Points ∼87% -1%
HTC One X
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
195 Points ∼87% 0%
Geekbench 2 - 32 Bit - Total Score
Motorola RAZR i
PowerVR SGX540, Z2480, 8 GB SSD
995 Points ∼8%
Apple iPhone 5
PowerVR SGX543MP3, A6, 32 GB SSD
1648 Points ∼13% +66%
Samsung Galaxy S3
Mali-400 MP4, Exynos 4412 Quad, 16 GB SSD
1816 Points ∼15% +83%
Samsung Galaxy S DUOS GT-S7562
Adreno 200, MSM7227A
442 Points ∼4% -56%
HTC One X
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
609 Points ∼5% -39%
Browsermark 1.0
Motorola RAZR i
PowerVR SGX540, Z2480, 8 GB SSD
149859 points ∼27%
Apple iPhone 5
PowerVR SGX543MP3, A6, 32 GB SSD
187121 points ∼34% +25%
Samsung Galaxy S3
Mali-400 MP4, Exynos 4412 Quad, 16 GB SSD
170959 points ∼31% +14%
Samsung Galaxy S DUOS GT-S7562
Adreno 200, MSM7227A
53705 points ∼10% -64%
HTC One X
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
104958 points ∼19% -30%
GLBenchmark 2.5 - 1920x1080 Egypt HD Offscreen Fixed Time
Motorola RAZR i
PowerVR SGX540, Z2480, 8 GB SSD
7.6 fps ∼1%
Apple iPhone 5
PowerVR SGX543MP3, A6, 32 GB SSD
22 fps ∼4% +189%
Samsung Galaxy S3
Mali-400 MP4, Exynos 4412 Quad, 16 GB SSD
11 fps ∼2% +45%
Basemark ES 2.0 - Taiji Free
Motorola RAZR i
PowerVR SGX540, Z2480, 8 GB SSD
16.54 fps ∼27%
Samsung Galaxy S3
Mali-400 MP4, Exynos 4412 Quad, 16 GB SSD
37.1 fps ∼62% +124%
Samsung Galaxy S DUOS GT-S7562
Adreno 200, MSM7227A
6.11 fps ∼10% -63%
HTC One X
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
18.37 fps ∼30% +11%
Sunspider
Motorola RAZR i
PowerVR SGX540, Z2480, 8 GB SSD
1072.4 ms * ∼10%
Apple iPhone 5
PowerVR SGX543MP3, A6, 32 GB SSD
935.4 ms * ∼9% +13%
Samsung Galaxy S3
Mali-400 MP4, Exynos 4412 Quad, 16 GB SSD
1477.8 ms * ∼14% -38%
HTC One X
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
1696.1 ms * ∼16% -58%
Linpack for Android
Motorola RAZR i
PowerVR SGX540, Z2480, 8 GB SSD
94.513 MFLOPS ∼16%
Apple iPhone 5
PowerVR SGX543MP3, A6, 32 GB SSD
365.18 MFLOPS ∼60% +286%
Samsung Galaxy S3
Mali-400 MP4, Exynos 4412 Quad, 16 GB SSD
56.35 MFLOPS ∼9% -40%
Samsung Galaxy S DUOS GT-S7562
Adreno 200, MSM7227A
29.22 MFLOPS ∼5% -69%
HTC One X
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
51.781 MFLOPS ∼9% -45%
Motorola RAZR i
PowerVR SGX540, Z2480, 8 GB SSD
102.346 MFLOPS ∼10%
Apple iPhone 5
PowerVR SGX543MP3, A6, 32 GB SSD
574.95 MFLOPS ∼58% +462%
Samsung Galaxy S3
Mali-400 MP4, Exynos 4412 Quad, 16 GB SSD
137 MFLOPS ∼14% +34%
Samsung Galaxy S DUOS GT-S7562
Adreno 200, MSM7227A
37.49 MFLOPS ∼4% -63%
HTC One X
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
143.914 MFLOPS ∼15% +41%

* ... smaller is better

Zur Sprach- und Hörqualität ist wenig zu sagen. Bei absoluter Lautstärke ist das Gegenüber klar und deutlich zu verstehen. Auch gibt es keine Beschwerden beim Telefonieren mit dem User des RAZR i. Sobald der Lautsprecher eingeschaltet ist, hört man einen blechernen Unterton, der allerdings nicht weiter auffällt, solange man sich in einer ruhigen Umgebung aufhält. Beim Autofahren oder draußen mit lauten Nebengeräuschen ist der kleine Lautsprecher schon mal überfordert. Nebengeräusche beim Telefonieren oder Rauschen sind nicht zu vernehmen.

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Temperatur

Der Punkt Temperatur ist schnell abgehakt. Mehr als handwarm wird das Handy nie, selbst unter Belastung klettert unser Infrarot-Thermometer nur auf 36,0°C. Auch mit der App Stability Test (Laufzeit ca. 1,5 Stunden) wird das Smartphone zwar merklich wärmer, allerdings bewegt es sich stets in unbedenklichen Gefilden.

Max. Last
 31.1 °C35.5 °C32.2 °C 
 32.9 °C36.0 °C33.0 °C 
 31.0 °C32.6 °C31.7 °C 
 
31.3 °C34.7 °C30.9 °C
33.3 °C36.0 °C31.0 °C
31.3 °C36.5 °C31.6 °C
Maximal: 36.0 °C
Durchschnitt: 32.9 °C
 Maximal: 36.5 °C
Durchschnitt: 33 °C
Netzteil (max.)  30.1 °C | Raumtemperatur 21.4 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Der Lautsprecher kann sich durchaus hören lassen. Bei der Musik-Wiedergabe ist erst auf höchster Lautstärke eine blecherne Tönung zu hören. Bässe werden natürlich kaum dargestellt, darum sollten sich Musikliebhaber externe Lösungen suchen. Die mitgelieferten Kopfhörer geben einen angenehmen Klang bei guter Abschirmung. Allerdings sitzen sie sehr locker im Ohr, Aufsätze gibt es dafür nicht.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Motorola verbaut in dem RAZR i eine 2000 mAh Lithium-Ionen-Batterie. Damit liegt der Akku unseres Testgerätes über dem des HTC One X mit 1800 mAh und über den 1440 mAh des iPhone 5. Das reicht für eine lange Laufzeit, selbst unter gelegentlichen Volllasten. Aber unser Smartphone verbraucht auch deutlich mehr: Werte zwischen 1,5 Watt und 2,7 Watt im Idle-Betrieb im Gegensatz zu 0,5 Watt bis 1,5 Watt bei den Spitzensmartphones wie das iPhone 5, Galaxy Note 2 oder das Galaxy S3. Unter Last steigen die Werte auf höchstens 4,1 Watt. Das ist im direkten Vergleich mit den Topgeräten sehr hoch. Nur das Note 2 hat mit 6 Watt einen höheren Spitzenwert. 

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 - 0.2 / 1.0 Watt
Idle 1.5 / 2.1 / 2.7 Watt
Last 3.1 / 4.1 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeiten überzeugen gänzlich, auch bei der Gegenüberstellung mit Hit-Smartphones. Bei den Analysen wurde die adaptive Helligkeit deaktiviert und die Einstellungen gemäß der Erklärung aktiviert. Im Idle-Modus bei minimaler Helligkeit, ausgeschalteten Funktechnologien und Energiesparmaßnahmen läuft das Handy ganze 16h 33min. Das reicht locker für mehrere Tage moderater Benutzung. Der WLAN-Surfing-Test, bei dem WLAN und das Netz eingeschaltet sind und eine durchschnittliche Helligkeit von 150 cd/m² eingestellt ist, also ein eher realitätsnahes Szenario, zeigt, dass ein ganzer Tag bei normaler Nutzung energietechnisch gut überbrückbar ist. Bei Last, bei der alle Funktechnologien eingeschaltet sind und die Helligkeit auf hoch gestellt ist,  sind es zwar nur noch 3h 33min, doch ist das ein guter Wert, der auch neben anderen Smartphone-Akkuwerten positiv auffällt. Ebenso kann sich die Aufladezeit von 3h 22min sehen lassen. 

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
16h 33min
Surfen über WLAN
9h 26min
Last (volle Helligkeit)
3h 33min
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Fazit

Wie wir testen - Fazit

Motorola RAZR i Smartphone
Motorola RAZR i Smartphone

Das RAZR i musste sich in unserem Test einigen Herausforderungen stellen. Dabei hat es rundum ganz gut abgeschnitten, wobei Kleinigkeiten ins Auge gefallen sind. Ein echtes „No-Go“ ist nicht vorhanden, andererseits gibt es auch kein Gegenstück dazu. Das Unternehmen Motorola hat also, auch wenn es eines der markantesten Features der Vorgängermodelle – ein Klapphandy mit geschlitzter Tastatur – nicht wiederverwendet hat, ein durchweg interessantes Smartphone produziert.

Das Gehäuse hinterlässt einen sehr soliden Eindruck, schlank mit 8,3 mm ist es auch und die 126g liegen gut in der Hand. Der festverbaute Akku und der labile Schutz der SIM-Karte trüben den sonst sehr guten Gesamteindruck vom Unibody etwas. Der interne Speicher mit 8 GByte kann durch eine SD-Karte auf höchstens 40 GByte aufgestockt werden.

Der 4,3'' große Super AMOLED Bildschirm löst mit qHD auf und bietet mit Hilfe der Technik von AMOLED einen hervorragenden Kontrast sowie Schwarzwert. Die Leistung der Intel Atom CPU Z2480 ist für einen Einkerner hervorragend, doch geht diese Glanzleistung im direkten Vergleich mit anderen Smartphones ein wenig unter. Das Hauptproblem beim Thema Leistung ist, dass viele Apps nicht mit der Intel-Plattform klar kommen und somit Komplikationen auftreten können, die bis zum App-Absturz reichen. Das RAZR i ist kein Ersatz für eine Digital- oder gar Spiegelreflex-Kamera, doch macht es ganz gute Fotos. Nur die Frontkamera ist mit ihren 0,3 Megapixel definitiv nicht ausreichend gelungen.

Der festverbaute Li-Ionen-Akku mit 2000 mAh ist einer der größten seiner Art und verspricht somit lange Akkulaufzeiten. Motorola setzt auf Android 4.0.4, will aber bis Ende 2012 das Update auf 4.1 für das RAZR i verfügbar machen. Viele Software-Beigaben installiert Motorola nicht, lediglich Smart Actions und die Hilfe-App sind schon eingerichtet. Alles in allem ist das RAZR i ein würdiger Nachfolger der RAZR-Serie. Aktueller Straßenpreis liegt bei knappen 400 Euro. 

7 Kommentare

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#7 Re: Test Motorola RAZR i SmartphoneSCARed, 14:32 26.06
die laufzeiten von smartphones hängen massiv von dem ab, was der jeweilige nutzer damit anstellt. dies gilt im besonderen maß für die handys mit Intel prozessor, da der im idle extrem sparsam ist, wird er gefordert aber nicht mehr so dolle spart.dazu kommt noch, dass der netzempfang nicht unerheblichen einfluss hat, denn wer in gegenden mit schlechtem netz lebt, bei dem muss das handy für die aufrechterhaltung des netzes spürbar mehr strom einsetzen.ich habe z.B. mein Defy schon in zwei tagen platt bekommen (dann recht viel gespielt, gesurft, ...), im normalfall muss ich aber erst nach 4 tagen an die dose zurück. wenn das handy z.B. am WE die meiste zeit nur im flur liegt, habe ich auch schon fast 6 tage geschafft, da war das handy aber fast komplett im standby und damit die CPU im deepsleep und das display aus....
#6 Re: Test Motorola RAZR i Smartphonenfreak, 14:21 26.06
Die Akku-Laufzeit kann ich nicht bestätigen. Bei moderater Nutzung komme ich auf locker 2 Tage......
#5 Re: Test Motorola RAZR i SmartphoneKlaus Hinum, 15:12 29.11
Hallo erba, du hast natürlich recht, eine glänzende Displayoberfläche ist nicht zwingend für einen Touchscreen notwendig, erhöht aber klarerweise die Gleitfähigkeit....
#4 Re: Test Motorola RAZR i Smartphonekeks.box, 16:30 28.11
Das Smartphone verträgt auch 64 GB Karten, habe verbaut eine: SanDisk SDSDQY-064G-U46A Mobile Ultra MicroSDXC 64GB Speicherkarte....
#3 Re: Test Motorola RAZR i Smartphoneerba, 14:23 22.11
"Im Außengebrauch ist die [b]glänzende Bildschirmoberfläche, die kapazitive Touchscreens benötigen[/b], eher ein Nachteil,"Kann evtl. ein Wissender dies aufklären? Ich konnte auch bei längerer Recherche kein Indiz dafür finden, dass eine  "glänzende Bildschirmoberfläche" zwingend für einen "kapazitiven Touchscreen" erfoderlich ist? Das sollte man ändern um keine Unwahrheiten zu verbreiten.Danke...
#2 Re: Test Motorola RAZR i Smartphonejoesommer, 15:41 17.11
Ist JellyBean wirklich schon draußen?...
#1 Re: Test Motorola RAZR i Smartphoneerba, 14:51 16.11
"die glänzende Bildschirmoberfläche, die kapazitive Touchscreens benötigen,"Kann mir bitte jemand erklären, warum ein kapazitiver Touchscreen zwingend eine glänzende Oberfläche voraussetzt???Ich hab das schon öfter gelesen, aber entweder ich hab damals nicht richtig aufgepasst, aber rein technisch ist das meines Wissens nicht nötig. Dafür, dass es diese blöde Gorilla Glas nicht entspiegelt gibt, kann doch der Touchscreen nichts....
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Im Test: Motorola RAZR i
Im Test:  Motorola RAZR i

Datenblatt

Motorola RAZR i

:: Prozessor
:: Speicher
1024 MB
:: Grafikkarte
PowerVR SGX540
:: Bildschirm
4.3 Zoll 16:9, 540 x 960 Pixel, kapazitiv, Super AMOLED Advanced, qHD, 256 DPI, Corning Gorilla Glas, spiegelnd: ja
:: Festplatte
8 GB SSD, 8 GB integriert
:: Anschlüsse
Audio Anschlüsse: 3,5mm-Stereo-Klinke, Card Reader: Micro-SD bis 32 GB, Sensoren: A-GPS, GPS, digitaler Kompass, Entfernungssensor, Umgebungslichtsensor, Beschleunigungssensor, Micro-USB (HS, DNLA)
:: Netzwerkverbindungen
802.11a/b/g/n (a b g n ), 2.1 +EDR Bluetooth, WCDMA 850/900/1900/2100 & GSM 850/900/1800/1900 900/2100 B1, B8 Rx Diversity
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.3 x 60.9 x 122.5
:: Gewicht
0.126 kg Netzteil: 0.062 kg
:: Akku
Lithium-Ion, 2000 mAh
:: Preis
399 Euro
:: Betriebssystem
Android 4.0
:: Sonstiges
Webcam: 8 Megapixel Hauptkamera, 1080p (30 fps), 3264x2448 Pixel, Autofokus, 4x Digital-Zoom, Single-LED, Serienaufnahmen, HDR & VGA-Frontkamera mit 0.3 Megapixel, 640x480 Pixel, Lautsprecher: Mono, Smartphone, USB-Kabel, modulares Netzteil, Headset & Dokumentationen, YouTube, Voice Actions, Gmail, Google Maps, Google+, Google Talk, Smartactions, usw., Modell: XT890, NFC, Upgrade auf Android 4.1 Jelly Bean möglich, Dual-Band WiFi, Hotspot für acht weitere Geräte, Formate: MP3, AAC, AMR WB, H.264, WMA9, MPEG-4, H.263, OGG, WMA10, AMR NB, eAAC+ , AAC+, MIDI, Materialien: Aluminium & Kevlar

 

Der Kamerabutton für die erleichterte Bedienung.
Der Lautsprecher neben der Backkamera ist nur durch den Schlitz zu erahnen.
Aufgeladen wird das Smartphone über einen MicroUSB.
Der Kamerabutton für die erleichterte Bedienung.
Ein mitgelieferter Chip erleichtert den SIM-Karten Wechsel.
Aufgeladen wird das Smartphone über einen MicroUSB.
Das Ladekabel passt in jede Tasche.
Ein mitgelieferter Chip erleichtert den SIM-Karten Wechsel.
Shadowgun hat nicht funktioniert.
Das Ladekabel passt in jede Tasche.
Der Startbildschirm mit den Kreisen ...
Shadowgun hat nicht funktioniert.
... genau wie hier.
Der Startbildschirm mit den Kreisen ...
Neue Seiten kann man durch langes Drücken auf den Bildschirm erstellen.
... genau wie hier.
Der Internet-Browser profitiert vom großen Bildschirm, egal ob Querformat ...
Neue Seiten kann man durch langes Drücken auf den Bildschirm erstellen.
... oder Längsformat ...
Der Internet-Browser profitiert vom großen Bildschirm, egal ob Querformat ...
... genau wie die Telefon-App ...
... oder Längsformat ...
... und das tagtägliche Arbeiten.
... genau wie die Telefon-App ...
Auf dem Backcover wird noch einmal auf die Zusammenarbeit hingewiesen.
... und das tagtägliche Arbeiten.
Die Hardwareinformationen sind mitteklassisch ...
Auf dem Backcover wird noch einmal auf die Zusammenarbeit hingewiesen.
wohingegen die Software up-to-date gehalten wird. Ein Update soll kommen.
Die Hardwareinformationen sind mitteklassisch ...
Testgerät: Motorola RAZR i - von vorn...
Testgerät: Motorola RAZR i - von vorn...
... und hinten.
... und hinten.
Im Größenvergleich zum iPhone 5 fällt der größere Bildschirm auf ...
... allerdings nicht die 0,7 mm Unterschied.
Im Größenvergleich zum iPhone 5 fällt der größere Bildschirm auf ...
Das Gehäuse des iPhone 5 besteht gänzlich aus Aluminium, das des RAZR i aus Kevlar und Flugzeugaluminium.
... allerdings nicht die 0,7 mm Unterschied.
Die Verpackung ist eher schlicht...
Das Gehäuse des iPhone 5 besteht gänzlich aus Aluminium, das des RAZR i aus Kevlar und Flugzeugaluminium.
... und kompakt.
Die Verpackung ist eher schlicht...
... und kompakt.
Die Frontkamera und die LED sind kaum sichtbar ...
... und gleiches gilt für das Mikro.
Die Frontkamera und die LED sind kaum sichtbar ...
Der Lautsprecher neben der Backkamera ist nur durch den Schlitz zu erahnen.
... und gleiches gilt für das Mikro.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Solide Bauweise
+Großes Display
+Super-AMOLED Display
+Sehr lange Akkulaufzeiten
+WLAN für 2,4 und 5 GHz
 

Contra

-Nur eine Farbkombination
-Kein LTE
-Festverbauter Akku
-Nur qHD-Auflösung
-Nur ein Unicore
-Schlechte Frontkamera

Shortcut

Was uns gefällt

Die sehr solide Bauweise ermöglicht neben dem großen Akku einen tagtäglichen Gebrauch ohne bleibenden Schäden am Gerät

Was wir vermissen

Der Name der Serie verspricht eigentlich ein ultradünnes Smartphone. Da es zur Vorzeige-Reihe gehört, wäre eine stärkere Leistung zu erwarten gewesen.

Was uns verblüfft

Dass der Einkerner so gut neben den Dual- oder Quad-Cores abschneidet.

Die Konkurrenz

HTC Windows Phone 8X und das HTC One X und One S, das Galaxy S3 und das iPhone 5, wobei alle einen deutlich besseren Prozessor haben

Bewertung

Motorola RAZR i
05.08.2013 v3
Michael Skiba
Verarbeitung 90%
Tastatur 49%
Mausersatz 90%
Konnektivität 42%
Gewicht 100%
Akkulaufzeit 96%
Display 84%
Leistung Spiele 20%
Leistung Anwendungen 40%
Temperatur 90%
Lautstärke 100%
Eindruck 70%
Durchschnitt 73%

86%

Smartphone *
gewichteter Durchschnitt

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Autor: Michael Skiba (Update:  6.06.2013)