Notebookcheck

Test Schenker B713 (Clevo W670SZQ1) Notebook

Sascha Mölck, 24.04.2014

Business by Schenker. Schenker positioniert das B713 als ein Arbeitsgerät für das berufliche und private Umfeld. Das matte Display, der starke Core i5-Prozessor, das Trusted Platform Module und die einfachen Wartungsmöglichkeiten lassen den Rechner interessant erscheinen. Ob er auch in der Praxis überzeugen kann, verrät unser Testbericht.

In den letzten Jahren haben sich 17,3-Zoll-Notebooks, die sich an berufliche und private Anwender richten, rar gemacht. Daher ist es schon einmal positiv, wenn ein Hersteller ein entsprechendes Modell auf den Markt bringt. Wie üblich bei Schenker kann das Gerät sehr individuell konfiguriert werden. Die Preise beginnen bei 650 Euro. 

Zur Einordnung des Rechners ziehen wir die Konkurrenten HP Probook 470 G1 (Core i5-4200M, Radeon HD 8750M) und Fujitsu Lifebook N532 (Core i5-3210M, GeForce GT 620M) heran.

Gehäuse & Ausstattung

Das Gehäuse des B713 besteht komplett aus Kunststoff. Auf der Oberseite der Baseunit und der Deckelrückseite wird mit Hilfe diverser Anthrazit- und Grautöne gebürstetes Metall simuliert. Wie es sich für ein Arbeitsgerät gehört, kommt das B713 ohne spiegelnde/glänzende Oberflächen. Grundsätzlich erweist sich die Baseunit als stabil. Allerdings kann sie für unseren Geschmack etwas zu stark verdreht werden. Beim Deckel ist dies noch viel stärker der Fall. Dank der großen Wartungsklappe stellt der Zugriff auf die Hardware kein Problem dar.

Das B713 kommt mit den Schnittstellen, die heutzutage bei den meisten Notebooks vorzufinden sind. Ihre Anordnung ist nicht optimal ausgefallen. Sie befinden sich auf der Höhe der Handballenablage. Einen Dockinganschluss besitzt der Rechner nicht - das gilt übrigens auch für das Probook und das Lifebook. Schenker verbaut in unserem Testgerät ein WLAN-Modul von Intel. Dieses hat uns keine Probleme bereitet. Die Verbindung ist zu keiner Zeit eingebrochen.

Das Schenker B713. (Bild: Schenker)
Das Schenker B713. (Bild: Schenker)
Der Rechner kommt in nüchterner Optik. (Bild: Schenker)
Der Rechner kommt in nüchterner Optik. (Bild: Schenker)
Die große Wartungsklappe gibt den Zugriff auf die Innereien frei.
Die große Wartungsklappe gibt den Zugriff auf die Innereien frei.
Linke Seite: Netzanschluss, VGA, Gigabit-Ethernet, eSATA/USB, HDMI, USB 3.0
Linke Seite: Netzanschluss, VGA, Gigabit-Ethernet, eSATA/USB, HDMI, USB 3.0
Rechte Seite: Mikrofoneingang, Kopfhörerausgang, USB 2.0, USB 3.0, DVD-Brenner, Steckplatz für ein Kensington-Schloss
Rechte Seite: Mikrofoneingang, Kopfhörerausgang, USB 2.0, USB 3.0, DVD-Brenner, Steckplatz für ein Kensington-Schloss
Auf der Vorderseite findet sich der Speicherkartenleser.
Auf der Vorderseite findet sich der Speicherkartenleser.

Eingabegeräte

Die Eingabegeräte des Schenker B713.
Die Eingabegeräte des Schenker B713.

Unser Testgerät ist mit einer unbeleuchteten Chiclet-Tastatur ausgestattet. Für einen Aufpreis von 20 Euro ist die Tastatur auch mit Beleuchtung zu bekommen. Die flachen, leicht angerauten Tasten verfügen über einen mittleren Hub und einen deutlichen Druckpunkt. Auch der Tastenwiderstand geht in Ordnung. Während des Tippens gibt die Tastatur etwas nach. Als störend hat sich das nicht erwiesen. Das multitouchfähige Clickpad (ein Touchpad ohne separate Maustasten) nimmt eine Fläche von etwa 10,5 x 6,4 cm ein. Die glatte Oberfläche behindert die Finger nicht beim Gleiten. Das Pad verfügt über einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt. Dabei ist es recht leichtgängig.

Display

Schenker hat das B713 mit einem matten 17,3-Zoll-Bildschirm bestückt, der mit einer nativen Auflösung von 1.600 x 900 Bildpunkten arbeitet. Ein FullHD-Bildschirm ist zu einem Aufpreis von 59 Euro zu haben. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 232,9 cd/m² positioniert sich der Bildschirm schon im guten Bereich. Indiskutabel fallen hingegen Kontrast (230:1) und Schwarzwert (1,03 cd/m²) aus. Solche Werte sind heutzutage nicht mehr zu rechtfertigen. Es ist zu hoffen, dass der verfügbare FullHD-Bildschirm bessere Resultate vorweisen kann.

217
cd/m²
234
cd/m²
235
cd/m²
232
cd/m²
237
cd/m²
251
cd/m²
221
cd/m²
237
cd/m²
232
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 251 cd/m² Durchschnitt: 232.9 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 237 cd/m²
Kontrast: 230:1 (Schwarzwert: 1.03 cd/m²)
ΔE Color 9.66 | - Ø
ΔE Greyscale 10.37 | - Ø
Gamma: 2.21

Im Auslieferungszustand liegt die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung des Bildschirms bei einem Wert von 9,66. Ähnliche Werte liefern die meisten von uns vermessenen Bildschirme. Den Zielbereich (DeltaE kleiner 3) erreicht keine Farbe. Zudem besitzt der Bildschirm einen deutlichen Blaustich. Durch eine Kalibrierung des Bildschirms kann er beseitigt werden. Wir haben es ausprobiert.

CalMAN - Color Checker
CalMAN - Color Checker
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Farbsättigung
CalMAN - Farbsättigung
Das Schenker B713 im Außenbetrieb.
Das Schenker B713 im Außenbetrieb.

Dank der matten Bildschirmoberfläche kann der Rechner auch im Freien benutzt werden. Allerdings sollten zu helle Umgebungen vermieden werden. In Sachen Blickwinkelstabilität zeigt sich das gleiche Bild, wie bei den meisten Notebooks: Das Bild bricht ein, sobald der vertikale Blickwinkel auf den Bildschirm geändert wird. In horizontaler Richtung sieht es besser aus: Mehrere Personen können gleichzeitig auf den Bildschirm schauen.

Leistung

Schenker stellt mit dem B713 ein Arbeitsgerät im 17,3-Zoll-Format auf die Beine. Es verfügt über ausreichend Rechenleistung zur Erledigung der meisten Aufgaben aus den Bereichen Büro, Internet und Kommunikation. Zusätzlich bietet der Rechner Sicherheitsfunktionen wie ein Trusted Platform Module. Unser Testgerät ist für etwa 900 Euro zu haben. Wer Interesse an dem Gerät hat, kann es sich im Onlineshop von Schenker individuell zusammenstellen. Die günstigste Variante kommt mit Pentium 3550M Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher und einer 500-GB-fassenden Festplatte. Der Preis liegt bei 650 Euro.

Prozessor

Unser Testgerät ist mit einem Core i5-4310M Zweikernprozessor ausgestattet. Die CPU basiert auf Intels aktueller Haswell-Architektur und arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,7 GHz. Per Turbo kann die Geschwindigkeit auf 3,3 GHz (beide Kerne) bzw. 3,4 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Der Prozessor besitzt eine TDP von 37 Watt. Die CPU-Tests der Cinebench-Benchmarks durchläuft der Prozessor im Netzbetrieb mit voller Geschwindigkeit. Die Resultate liegen über denen des Probook und des Lifebook, da die CPU des B713 mit höheren Geschwindigkeiten arbeitet. Im Akkubetrieb wird der Prozessor des B713 auf 1,6 GHz gedrosselt. Entsprechend niedriger fallen die Cinebench Resultate aus (Cinebench R11.5: Single - 0,72; Multi - 1,7).

Cinebench R10 Shading 64Bit
7395 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
14079 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6533 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
6844
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
9622
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4664
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
17.2 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.59 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.48 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
24.07 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
327 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
129 Points
Hilfe
Cinebench R11.5 - CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker B713
HD Graphics 4600, 4310M, Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3
1.48 Points ∼67%
HP ProBook 655
Radeon HD 8450G, A6-5350M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
0.64 Points ∼29% -57%
HP ProBook 650 G1 H5G74E
HD Graphics 4600, 4000M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1.05 Points ∼48% -29%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
1.11 Points ∼50% -25%
Fujitsu Lifebook N532-0M3501DE
GeForce GT 620M, 3210M, Toshiba MK5076GSX
1.15 Points ∼52% -22%
HP ProBook 470 G1 E9Y75EA
Radeon HD 8750M, 4200M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1.35 Points ∼61% -9%
Acer Aspire E1-772G 54208G1TMnsk
GeForce 820M, 4200M, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
1.36 Points ∼62% -8%
Cinebench R11.5 - CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker B713
HD Graphics 4600, 4310M, Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3
3.59 Points ∼18%
HP ProBook 655
Radeon HD 8450G, A6-5350M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1.32 Points ∼7% -63%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
2.46 Points ∼12% -31%
HP ProBook 650 G1 H5G74E
HD Graphics 4600, 4000M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2.6 Points ∼13% -28%
Fujitsu Lifebook N532-0M3501DE
GeForce GT 620M, 3210M, Toshiba MK5076GSX
2.89 Points ∼14% -19%
HP ProBook 470 G1 E9Y75EA
Radeon HD 8750M, 4200M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
3.22 Points ∼16% -10%
Acer Aspire E1-772G 54208G1TMnsk
GeForce 820M, 4200M, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
3.25 Points ∼16% -9%

System Performance

Windows startet schnell und das System arbeitet flink und flüssig. Hier macht sich die schnelle Solid State Disk bemerkbar. Auch die Resultate der PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Im PC Mark 7 Benchmark kann das B713 seine beiden Konkurrenten haushoch schlagen, denn in beiden Rechnern stecken nur herkömmliche Festplatten. Beim PC Mark 8 liegen die Schwerpunkte woanders und vom SSD-Vorteil ist nichts zu spüren. Hier schneidet das Probook besser ab, da es mit einer stärkeren GPU bestückt ist.

PCMark Vantage Result
15201 Punkte
PCMark 7 Score
5022 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2723 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2944 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3947 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Schenker B713
HD Graphics 4600, 4310M, Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3
5022 Points ∼62%
HP ProBook 655
Radeon HD 8450G, A6-5350M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1890 Points ∼23% -62%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
2344 Points ∼29% -53%
Fujitsu Lifebook N532-0M3501DE
GeForce GT 620M, 3210M, Toshiba MK5076GSX
2451 Points ∼30% -51%
HP ProBook 650 G1 H5G74E
HD Graphics 4600, 4000M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2569 Points ∼32% -49%
Acer Aspire E1-772G 54208G1TMnsk
GeForce 820M, 4200M, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
2630 Points ∼33% -48%
HP ProBook 470 G1 E9Y75EA
Radeon HD 8750M, 4200M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
2689 Points ∼33% -46%

Massenspeicher

Als Systemlaufwerk dient im B713 eine Solid State Disk von Crucial. Sie stellt eine Kapazität von 120 GB bereit. Die SSD arbeitet schnell. Ihre Übertragungsraten befinden sich auf der Höhe der Zeit. Lediglich die sequentielle Schreibgeschwindigkeit fällt verhältnismäßig niedrig aus. Neben der SSD steckt noch eine 1-TB-fassende Festplatte von Seagate in dem Rechner. Diese dient als Datenspeicher.

Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3
Sequential Read: 490.93 MB/s
Sequential Write: 115.16 MB/s
4K Read: 26.02 MB/s
4K Write: 93.45 MB/s
4K-64 Read: 258.96 MB/s
4K-64 Write: 116.74 MB/s
Access Time Read: 0.086 ms
Access Time Write: 0.066 ms
Copy ISO: 153.73 MB/s
Copy Program: 99.14 MB/s
Copy Game: 135.5 MB/s
Score Read: 334 Points
Score Write: 222 Points
Score Total: 717 Points
Schenker B713
HD Graphics 4600, 4310M, Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3
Lenovo ThinkPad W540 20BG001BGE
Quadro K2100M, 4800MQ, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
Nexoc G728II
GeForce GTX 860M, 4700MQ, Mushkin Atlas mSATA MKNSSDAT240GB
HP EliteBook 840 G1
HD Graphics 4400, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
AS SSD
24%
-12%
20%
4K Write
93.45
72.98
-22%
102.94
10%
95.35
2%
4K Read
26.02
26.38
1%
17.57
-32%
23.67
-9%
Seq Write
115.16
244.39
112%
152.61
33%
223.95
94%
Seq Read
490.93
514.1
5%
198.91
-59%
450.87
-8%

Grafikkarte

Intels HD Graphics 4600 Grafikkern findet Verwendung im B713. Er unterstützt DirectX 11.1 und arbeitet mit Geschwindigkeiten zwischen 400 und 1.250 MHz. Die 3D-Mark-Resultate des B713 und des Lifebook liegen praktisch auf einer Höhe. Die verbauten Grafikkerne sind etwa gleich stark. Mit den Ergebnissen des Probook können beide Konkurrenten nicht mithalten. Es ist mit dem stärksten Grafikkern bestückt.

3DMark 11 Performance
952 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
42737 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4889 Punkte
3DMark Fire Strike Score
584 Punkte
Hilfe
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Schenker B713
HD Graphics 4600, 4310M, Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3
952 Points ∼3%
Fujitsu Lifebook N532-0M3501DE
GeForce GT 620M, 3210M, Toshiba MK5076GSX
1068 Points ∼4% +12%
HP ProBook 470 G1 E9Y75EA
Radeon HD 8750M, 4200M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1873 Points ∼7% +97%

Gaming Performance

Die Hardwareausstattung des B713 erlaubt es, einige Computerspiele in niedriger Auflösung und niedrigem bis mittlerem Qualitätsniveau flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Wer auf der Suche nach einem Arbeitsnotebook ist, das auch das Spielen aktueller Games ermöglicht, sollte zum Probook greifen.

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 48.322.912.8fps
Tomb Raider
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker B713
HD Graphics 4600, 4310M, Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3
12.8 fps ∼3%
HP ProBook 470 G1 E9Y75EA
Radeon HD 8750M, 4200M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
30.8 fps ∼6% +141%
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Schenker B713
HD Graphics 4600, 4310M, Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3
22.9 fps ∼4%
HP ProBook 470 G1 E9Y75EA
Radeon HD 8750M, 4200M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
45.9 fps ∼8% +100%
1024x768 Low Preset (nach Ergebnis sortieren)
Schenker B713
HD Graphics 4600, 4310M, Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3
48.3 fps ∼8%
HP ProBook 470 G1 E9Y75EA
Radeon HD 8750M, 4200M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
94 fps ∼15% +95%

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Während des Idle-Betriebs ist kaum etwas vom B713 zu hören. Der Lüfter steht oftmals still und es ist dann nur das sehr leise Rauschen der Festplatte zu vernehmen. Unter Belastung dreht der Lüfter allerdings deutlich auf.

Lautstärkediagramm

Idle
31.2 / 31.2 / 31.2 dB(A)
HDD
31.6 dB(A)
DVD
37.2 / dB(A)
Last
40 / 45.6 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Das Schenker B713 im Stresstest.
Das Schenker B713 im Stresstest.

Das B713 erwärmt sich zu keinem Zeitpunkt sonderlich stark. Die Außentemperaturen liegen an jedem Messpunkt im grünen Bereich. Es wird eine Maximaltemperatur von 34 Grad Celsius erreicht. Ähnlich sieht es beim Lifebook aus. Das Probook erwärmt sich stärker. 

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchlaufen CPU und GPU mit ihren vollen Geschwindigkeiten (CPU: 3,3 GHz, GPU: 1,25 GHz). Wird der Stresstest im Akkubetrieb durchgeführt, gehen die Rechenkerne deutlich genügsamer zu Werke. Während die CPU mit 1,6 GHz arbeitet, liegt die Geschwindigkeit der GPU bei 400 MHz. Die CPU-Temperatur hat sich während des Stresstests (Netzbetrieb) bei etwa 60 Grad Celsius eingependelt.

Max. Last
 32.7 °C33.2 °C26.1 °C 
 30.4 °C32.6 °C32.6 °C 
 28 °C29.4 °C25.6 °C 
Maximal: 33.2 °C
Durchschnitt: 30.1 °C
26.3 °C30.1 °C34 °C
26.6 °C31.5 °C30.1 °C
25.2 °C26.4 °C26.1 °C
Maximal: 34 °C
Durchschnitt: 28.5 °C
Netzteil (max.)  45.7 °C | Raumtemperatur 22.9 °C | Voltcraft IR-360
 27.8 °C28.1 °C24 °C 
 27.6 °C28.9 °C23.5 °C 
 26.4 °C27.8 °C24.7 °C 
Maximal: 28.9 °C
Durchschnitt: 26.5 °C
24.2 °C28.6 °C29.2 °C
23.6 °C30.9 °C28.4 °C
22.8 °C30.5 °C30.8 °C
Maximal: 30.9 °C
Durchschnitt: 27.7 °C
Netzteil (max.)  31.1 °C | Raumtemperatur 21.9 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Die Stereo-Lautsprecher des B713 befinden sich am vorderen Rand der Geräte-Unterseite. Sie erzeugen einen dünnen, bassfreien, dumpf-blechernen Klang. Sprache ist gut verstehen. Wer Wert auf ein besseres Klangerlebnis legt, muss zu externen Lautsprechern oder Kopfhörern greifen.

Energieaufnahme

Im Idle-Modus fällt die Energieaufnahme des B713 mit 11,5 bis 18,6 Watt ungewöhnlich hoch aus. Von Notebooks mit Haswell-Prozessoren sind wir Besseres gewohnt - wie das Probook (7,2 bis 11,9 Watt) zeigt. Auch unter mittlerer Last (3D Mark 06 läuft) bzw. Volllast (Stresstest, Prime95 und Furmark arbeiten) fällt die Energieaufnahme mit 55,8 bzw. 70,6 Watt recht hoch aus. Obwohl das Probook mit einer dedizierten GPU bestück ist, benötigt es mit 40,7 bzw. 60,7 Watt weniger Energie.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.4 Watt
Idledarkmidlight 11.5 / 18.1 / 18.6 Watt
Last midlight 55.8 / 70.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Im praxisnahen WLAN-Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Energiesparprofil ist aktiv und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das B713 erreicht dabei eine Laufzeit von 4:30 h. Der Wert geht in Ordnung. Das Probook (4:27 h) liegt gleichauf. Das Lifebook (4:02 h) macht früher schlapp.

Akkulaufzeit
Surfen über WLAN
4h 30min

Fazit

Schenker liefert mit dem B713 ein zufriedenstellendes Arbeitsgerät ab. Es bietet viel Anwendungsleistung, kann mit ordentlichen Eingabegeräten aufwarten und ist sehr leicht zu warten. Dank der SSD arbeitet der Rechner pfeilschnell. Durch die zweite Festplatte muss man sich keine Sorgen über möglichen Platzmangel machen. Kritik gebührt dem Bildschirm. Ein derart kontrastarmes Panel ist nicht mehr zeitgemäß. Auch der Energiebedarf des B713 fällt - gerade im Idle-Modus - zu hoch aus, dennoch sind brauchbare Akkulaufzeiten mit dem Gerät möglich.

Das HP Probook 470 G1 bietet sich an, wenn ein Notebook mit einer dedizierten GPU gefragt ist. Das Fujitsu Lifebook N532 kann mit seinem WWAN-Steckplatz (samt Antennen und SIM-Karten-Schitz) punkten. Der Rechner kann so mit einem 3G/LTE-Modem ausgestattet werden.

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Das Schenker B713, zur Verfügung gestellt von Schenker.
Das Schenker B713, zur Verfügung gestellt von Schenker.

Datenblatt

Schenker B713
Prozessor
Grafikkarte
Intel HD Graphics 4600, Kerntakt: 400-1250 MHz, 10.18.10.3412
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR3, Single-Channel, Zwei Speicherbänke (eine Bank belegt)
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1600x900 Pixel, LG Philips LP173WD1-TLF1, TN LED, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Crucial M500 120 GB CT120M500SSD3, 120 GB 
, + Seagate ST1000LM024 (1 TB), 980 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang, Card Reader: SD, SDHC, SDXC, MMC, RSMMC, Memory Stick, Memory Stick Pro, Memory Stick Duo, Trusted Platform Module 1.2
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Wireless-AC 3160 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
TSSTcorp CDDVDW SN-208FB
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 36 x 413 x 273
Akku
62 Wh Lithium-Ion, 11.1 V, 5600 mAh
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: 2 Megapixel (max. 1600x1200)
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.1 kg, Netzteil: 454 g
Preis
899 Euro

 

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Preisvergleich

Pro

+Gute Anwendungsleistung
+Matter Bildschirm
+Einfache Wartungsmöglichkeiten
+mSATA-Steckplatz
 

Contra

-Kontrastarmer, blaustichiger Bildschirm
-Großer Energiebedarf

Shortcut

Was uns gefällt

Die gute Anwendungsleistung und die einfachen Wartungsmöglichkeiten.

Was wir vermissen

Ein besseres Display.

Was uns verblüfft

Schenker verbaut einen Bildschirm mit einem sehr geringen Kontrast. Solche Displays sollte heutzutage ausgestorben sein.

Die Konkurrenz

HP Probook 470 G1, Fujitsu Lifebook N532, HP Probook 470 G0, Dell Inspiron 17

Bewertung

Schenker B713 - 14.04.2014 v4(old)
Sascha Mölck

Gehäuse
76 / 98 → 78%
Tastatur
75%
Pointing Device
78%
Konnektivität
70 / 80 → 88%
Gewicht
56 / 67 → 77%
Akkulaufzeit
85%
Display
72%
Leistung Spiele
68 / 68 → 100%
Leistung Anwendungen
81 / 92 → 88%
Temperatur
94%
Lautstärke
84%
Audio
45%
Kamera
38 / 85 → 45%
Durchschnitt
71%
77%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Schenker B713 (Clevo W670SZQ1) Notebook
Autor: Sascha Mölck (Update: 30.04.2014)